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Lehrpläne Sachsen-Anhalt
Gymnasium
Psychologie (2024)
inhaltsbezogen
Schuljahrgang 9 · Grundlagen der Wissenschaft Psychologie darstellen
12
Schuljahrgang 9 · Ausgewählte Methoden der Psychologie beschreiben und anwenden
12
Schuljahrgang 9 · Psychische Phänomene: Wahrnehmung erklären
16
Schuljahrgang 9 · Psychische Phänomene: Gedächtnis erklären
17
Schuljahrgang 9 · Psychische Phänomene: Denken erklären
7
Schuljahrgang 10 · Kommunikationsprozesse analysieren, beurteilen und anwenden
11
Schuljahrgang 10 · Gruppenprozesse untersuchen und interpretieren
14
Schuljahrgang 10 · Integrierendes Modell beschreiben und übertragen
12
Schuljahrgang 11/12 · Determinanten und Prozesse der Entwicklung beurteilen
20
Schuljahrgang 11/12 · Ausgewählte Persönlichkeitstheorien anwenden und vergleichen
16
Schuljahrgang 11/12 · Paradigmen am Beispiel der Angst diskutieren und bewerten
15
Schuljahrgang 11/12 · Ausgewählte sozialpsychologische Phänomene interpretieren
14
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Phänomenologische Kompetenz
aus eigener Erfahrung gewonnene alltagspsychologische Kenntnisse identifizieren und von Merkmalen der wissenschaftlichen Theorie unterscheiden
Gegenstand der Psychologie durch die Betrachtung von Erleben und Verhalten auf Alltagsphänomene anwenden
Analysekompetenz
Gegenstand der Psychologie durch die Betrachtung von Erleben und Verhalten sowie deren Wechselwirkungen ermitteln
Ziele der Psychologie beschreiben und am Beispiel erläutern
psychologische Fragestellungen verschiedener Disziplinen und ausgewählter Anwendungsgebiete unterscheiden und zuordnen
zur Erfassung verschiedener Erklärungsmöglichkeiten für ausgewähltes Verhalten Grundannahmen unterschiedlicher paradigmatischer Erklärungsmodelle in Ansätzen beschreiben
Bewertungskompetenz
alltagspsychologische Erfahrungen und daraus folgende subjektive Verallgemeinerungen prüfen und beurteilen
Berechtigung verschiedener Erklärungsansätze für Alltagsbeispiele auf Grundlage der Paradigmen unter Anleitung beurteilen
Handlungskompetenz
Beschreibung und Interpretation von Verhalten in sozialen Situationen bewusst unterscheiden
anhand ausgewählter Beispiele des Erlebens und Verhaltens Paradigmen unterscheiden und dieses Grundgerüst für die Untersuchung psychischer Phänomene nutzen
psychologisches Wissen für systemisches und lebenslanges Lernen anwenden
Kommunikationskompetenz
als Voraussetzung für die differenzierte und zielgerichtete Anwendung der Fachsprache Inhalte psychologischer Begriffe wiedergeben und zuordnen
Phänomenologische Kompetenz
auf Basis von Unstimmigkeitserfahrungen in Alltagssituationen, z. B. sozial-ökologische Krisen, eine wissenschaftliche Fragestellung ableiten
sich mit klassischen Experimenten auseinandersetzen und deren Replizierbarkeit im aktuellen Kontext prüfen
Vorgehensweise und Ergebnisse empirischer Untersuchungen selbstständig auf alltagsrelevante Phänomene übertragen
alltagspsychologische Beobachtungen von wissenschaftlichen unterscheiden
Analysekompetenz
Hauptmethoden der Psychologie beschreiben sowie für einfache Fragestellungen kriteriengeleitet auswählen
den Prozess der Durchführung der ausgewählten Hauptmethode kriteriengeleitet protokollieren.
gewonnene Daten in Tabellen und Diagrammen darstellen, auswerten und sachbezogen interpretieren
Bewertungskompetenz
auf der Grundlage der Gütekriterien die konkret eingesetzten Methoden überprüfen
die gewählte Hauptmethode in Bezug auf die Variablen und Verallgemeinerbarkeit gelenkt beurteilen
Handlungskompetenz
anhand ausgewählter Beispiele die Methoden unterscheiden und eine empirische Untersuchungen selbstständig planen, durchführen und auswerten
Kommunikationskompetenz
Vorgehensweisen und Ergebnisse empirischer Untersuchungen fachsprachlich korrekt protokollieren.
die Ergebnisse sach- und adressatengerecht präsentieren
Phänomenologische Kompetenz
Multidimensionalität von Wahrnehmung skizzieren
die Diskrepanz zwischen Erleben und Verhalten einer Person wahrnehmen
Effekte und Fehler bei der Personenwahrnehmung unter Nutzung von Experimenten ableiten und auf Alltagserfahrungen übertragen
die Bedeutung der positiven wie negativen Effekte der Personenwahrnehmung für Alltagssituationen darstellen
Analysekompetenz
Subjektivität der Wahrnehmung auf der Stufe der Klassifikation anhand von individuellen und sozialen Faktoren auf der Grundlage von historischen Experimenten ableiten
Wahrnehmungstäuschungen mithilfe von Gesetzmäßigkeiten und analogen sowie digitalen Einflussfaktoren erklären
Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungstäuschungen vergleichen
individuelle Handlungshemmnisse in Bezug auf Wahrnehmung von Bedrohungen erklären, z. B. sozial-ökologische Krisen
Bewertungskompetenz
subjektive Wahrnehmung in Bezug auf die Darstellung von Nachhaltigkeitsfragen reflektieren
Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung in der Werbe- und Verkaufspsychologie und ihre Wirkung auf das eigene Konsumverhalten auch unter sozialen sowie ökologischen Gesichtspunkten beurteilen
Beeinflussungsmöglichkeiten der Wahrnehmung durch Social Media erörtern
Handlungskompetenz
Demonstrationen und Experimente zu den Stufen des Wahrnehmungsprozesses sowohl gelenkt als auch selbstständig durchführen, präsentieren und auswerten
Werbebotschaften und Konsumentenverhalten an gegebenen und eigenen digitalen und analogen Beispielen anhand wahrnehmungspsychologischer Grundsätze überprüfen und Konsequenzen ableiten
in sozialen Situationen mit Effekten der Personenwahrnehmung verantwortungsbewusst umgehen und diese in sozialen Situationen nutzen
Auswirkungen von Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungstäuschungen im Alltag und Schlussfolgerungen für einen inklusiven Umgang mit Betroffenen ableiten
Kommunikationskompetenz
Untersuchungsergebnisse diskutieren und unter Nutzung verschiedener Medien und digitaler Werkzeuge präsentieren
Phänomenologische Kompetenz
Einflussfaktoren für Behalten und Vergessen im schulischen Kontext identifizieren und Konsequenzen für den Lernerfolg ableiten
die Vielfalt von Lern- und Gedächtnistrainingsmöglichkeiten ermitteln
Vor- und Nachteile moderner Lernmedien, z. B. Apps, auf Basis gedächtnispsychologischer Forschung ermitteln
Analysekompetenz
Informationsaufnahme, -verarbeitung und -speicherung aus kognitivistischer Sicht auf der Grundlage des Mehrspeichermodells beschreiben
Experimente zu Verarbeitungsprozessen gelenkt durchführen, protokollieren und auswerten
motivationspsychologische Begriffe beschreiben und auf Lernprozesse anwenden
eigene und fremde Attributionsmuster beschreiben
Lernapps/-plattformen hinsichtlich der Umsetzung von gedächtnispsychologischen Aspekten untersuchen
Bewertungskompetenz
eigenes und fremdes Lernverhalten hinsichtlich des Lernerfolgs aus kognitivistischer Sicht beurteilen
digitale Medien und Werkzeuge hinsichtlich der Bedeutung und Nutzung für eigene Lernprozesse einschätzen
Wirkung von Attributionsmustern erörtern
Einfluss von Motivation und Attribution auf Lernergebnisse beurteilen
Handlungskompetenz
Erkenntnisse der Gedächtnis- und Motivationspsychologie als Möglichkeiten zur Verbesserung des eigenen Lernverhaltens prüfen und Strategien zur Optimierung von Lernprozessen entwickeln und anwenden
selbstverantwortliche Handlungsoptionen insbesondere für schädliche Attributionsmuster entwickeln
Kommunikationskompetenz
Ergebnisse ausgewählter Experimente zu Verarbeitungsprozessen multimedial präsentieren und diskutieren
Lernapps/-plattformen als Lernmittel präsentieren und diskutieren
zu Konsequenzen von Attributionsmustern bei Erfolg und Misserfolg Stellung nehmen
Phänomenologische Kompetenz
Herausforderungen im Denkprozess charakterisieren
verschiedene Formen des Denkens benennen und deren Relevanz in Alltagssituationen skizzieren
Analysekompetenz
Formen und Fehler des psychischen Prozesses Denken unter Nutzung von Demonstrationen und Experimenten ableiten und auf Alltagserfahrungen übertragen
Problemlösungsprozesse und -strategien an Beispielen beschreiben und auf den schulischen Kontext sowie in die berufliche Orientierung übertragen
Bewertungskompetenz
Problemlösungsstrategien hinsichtlich ihrer Effektivität und des Erfolgs bewerten
Handlungskompetenz
eigene Denkprozesse als rationale Handlungsgrundlage inter- und intrapersoneller Situationen reflektieren sowie adressaten- und zielgerichtet anwenden
Kommunikationskompetenz
individuelle Strategien bei der Lösung von Problemen multimedial präsentieren und diskutieren
Phänomenologische Kompetenz
verschiedene Kommunikationssituationen charakterisieren
sich mit den psychologischen Grundlagen zur „Macht der Worte“ auseinandersetzen
Analysekompetenz
Formen und Modelle der Kommunikation beschreiben und auf dieser Grundlage erfolgreiche und gestörte Kommunikation erklären und auf Alltagssituationen übertragen
eigene durch Sprache entwickelte Denkmuster identifizieren
digitale und analoge Kommunikation vergleichen
Bewertungskompetenz
eigenes Kommunikationsverhalten und die Wirkung von Sprache auf sich selbst und andere, auch in Hinblick auf muttersprachliche Besonderheiten, reflektieren und Möglichkeiten erfolgreicher verbaler und nonverbaler Kommunikation beurteilen
Chancen und Risiken der Kommunikation in digitalen Medien einschätzen
Handlungskompetenz
zur Verbesserung der eigenen Kommunikation Kommunikationsstörungen bei sich und anderen Personen erkennen und zuordnen sowie erfolgreiche Kommunikationsstrategien entwickeln
Aspekte der Nachhaltigkeit für die eigene Lebensgestaltung und für künftige Generationen ableiten und überzeugend kommunizieren
Kommunikationskompetenz
zur Weiterentwicklung der Metakommunikation Kommunikationsmodelle an geeigneten Fallbeispielen darstellen und auf der Grundlage persönlicher Erfahrungen diskutieren
Kommunikationssituationen und Präventionsmaßnahmen mithilfe von Interaktionsübungen planen, präsentieren und auswerten
Phänomenologische Kompetenz
sich selbst als Teil eines Sozialgefüges wahrnehmen
Unterschiede der Leistung in verschiedenen Sozialformen wahrnehmen und erkennen
Auswirkungen von Gruppenkonstellationen auf den Einzelnen beschreiben
Analysekompetenz
Merkmale und Arten von Gruppen sowie Gruppenentwicklungsprozesse beschreiben und auf verschiedene eigene Gruppenzugehörigkeiten anwenden
konformes Verhalten und Gehorsam gegenüber Autoritäten auf der Grundlage der Analyse historischer Experimente ganzheitspsychologisch erklären und auf Alltagssituationen übertragen
soziale Rollen und damit zusammenhängende Intra- und Interrollenkonflikte erläutern sowie soziometrische Strukturen anhand von Fallbeispielen auswerten
Zusammenhänge von Gruppe und Leistung experimentell prüfen und auf den schulischen Kontext übertragen
Bewertungskompetenz
ethische Aspekte sozialpsychologischer Experimente bewerten
Einfluss von Gruppendruck, Gruppennormen und Autorität auf das Verhalten des Einzelnen als Voraussetzung für die Erklärung von Verhalten in Alltagssituationen beurteilen
Einflüsse der digitalen Welt auf Gruppenbildung, -werte und -strukturen reflektieren
Handlungskompetenz
eigenes Verhalten in Gruppen, insbesondere gegenüber Autoritäten situations- und anforderungsangemessen einschätzen und regulieren
eigene digitale Produkte zur Veranschaulichung von Gruppenstrukturen und -normen entwickeln
eigene Forschungsfragen zu den Zusammenhängen von Gruppe und Leistung entwickeln und diese systematisch erarbeiten und erklären
Kommunikationskompetenz
statistisches Material und Ergebnisse historischer und aktueller Experimente sowie audiovisuell gestützte Fallbeispiele hinsichtlich von Gruppenprozessen und -strukturen auswerten, visualisieren und präsentieren
Phänomenologische Kompetenz
verschiedene Alltagssituationen charakterisieren
Erleben und Verhalten als multifaktoriell erklärbar erkennen
individuelle Erklärmuster bewusst wahrnehmen und beschreiben
Analysekompetenz
anhand von Alltagssituationen und Fallbeispielen grundlegende Aspekte des psychischen Systems identifizieren
die Notwendigkeit der Sensibilisierung in Bezug auf nachhaltiges Handeln im Alltag ermitteln
Erleben und Verhalten auf der Grundlage des Zusammenwirkens der Aspekte beschreiben und unter Berücksichtigung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen erklären
zur Strukturierung psychologischen Wissens paradigmatische Ansätze und Disziplinen den Aspekten des Integrierenden Modells zuordnen
Bewertungskompetenz
Eignung des integrierenden Modells zur Erklärung von Erleben und Verhalten multifaktoriell beurteilen
Handlungskompetenz
eigenes und fremdes Verhalten auf Grundlage des integrierenden Modells interpretieren und für eigenes Handeln Verantwortung übernehmen
Aspekte der Nachhaltigkeit für die eigene gesunde, aktive und nachhaltige Lebensgestaltung ableiten
Kommunikationskompetenz
zur Darstellung der Komplexität von Erleben und Verhalten multikausale Bezüge zu grundlegenden Aspekten des psychischen Systems diskutieren
reale und konstruierte Fallbeispiele aus verschiedenen Medien auswählen, präsentieren und interpretieren
Phänomenologische Kompetenz
individuelle Entwicklungen und Entwicklungsprozesse bewusst wahrnehmen und beschreiben
individuelle Entwicklungsverläufe psychischer Prozesse skizzieren
unterschiedliche Bewältigungsmöglichkeiten der differenzierten Entwicklungsaufgaben des Jugendalters darstellen
behavioristische- und kognitivistische Experimente benennen
verschiedener Alternativen der behavioristischen- und kognitiven Beeinflussungs- und Therapiemöglichkeit ermitteln
Einfluss der Medien, z. B. bei zukunftsrelevanten Themen auf sich selbst und andere beschreiben
Analysekompetenz
auf der Grundlage von Merkmalen und dem Zusammenwirken der Determinanten die individuelle Entwicklung an Beispielen erläutern
basierend auf den Entwicklungsprozessen und ihren Wechselwirkungen die Entwicklung eines psychischen Prozesses auf verschiedenen Altersstufen darstellen
Bewältigung von Entwicklungsaufgaben am Beispiel des Jugendalters untersuchen
Fallbeispiele und Experimente auf der Grundlage behavioristischer- und kognitiver Lerntheorien interpretieren sowie Beeinflussungs- und Therapiemöglichkeiten begründet ableiten
Bewertungskompetenz
sich mit der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen auseinandersetzen und dahingehend die eigene Entwicklung beurteilen
Möglichkeiten und Grenzen der praktischen Wirkung von Lerntheorien vergleichen und dazu Stellung nehmen
Experimente in Bezug auf ihre heutigen moralischen Gesichtspunkte und Gültigkeit beurteilen
Handlungskompetenz
Strategien zur Bewältigung der Entwicklungsaufgaben auf die Steuerung der eigenen Entwicklung bewusst anwenden
auf der Grundlage einer situations- und anforderungsangemessenen Beurteilung von Lerntheorien eigene Lern- und Arbeitsprozesse optimieren
mediale Werbebotschaften und Konsumentenverhalten anhand lerntheoretischer Erkenntnisse überprüfen
Konsequenzen für die individuelle Entwicklung ableiten
Akzeptanz und Selbstbestimmung in Bezug auf geschlechtliche Diversität entwickeln
Kommunikationskompetenz
einen Diskurs über Interventionsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zur Verhaltensänderung führen und moderieren
Untersuchungsergebnisse zur Werbepsychologie recherchieren und diskutieren sowie unter Nutzung verschiedener Medien präsentieren
Phänomenologische Kompetenz
alltagsgebräuchlichen Begriff der Persönlichkeit und psychologisches Konstrukt Persönlichkeit benennen
individuelle Ausprägungen des psychologischen Konstrukts Persönlichkeit beschreiben
verschiedene Persönlichkeitstheorien darstellen
Bewusstwerden der individuellen Persönlichkeitsmerkmale sowie des individuellen Verhaltens
unterschiedliche Persönlichkeitsdiagnostikverfahren und deren Anwendung charakterisieren
differenzierte Beeinflussungsmöglichkeiten der Persönlichkeit skizzieren
Analysekompetenz
Konstrukt Persönlichkeit und dessen Beschreibung vom alltagspsychologischen Persönlichkeitsbegriff unterscheiden
Persönlichkeitstheorien von Freud und Rogers auf der Grundlage fachspezifischer Quellen erläutern und vergleichen
sich mit den Bedingungen für die Entwicklung des ICHs und des Selbstkonzepts im schulischen und familiären Kontext auseinandersetzen
Verhalten und Persönlichkeitsmerkmale aus der Sicht der Persönlichkeitstheorien anhand von Fallbeispielen erklären
Bewertungskompetenz
Erklärungswert verschiedener Persönlichkeitstheorien hinsichtlich der Praxisrelevanz beurteilen
zum Einsatz persönlichkeitsdiagnostischer Verfahren und des Anwendungskontextes Stellung nehmen
Einfluss eines Erziehenden auf die individuelle Entwicklung beurteilen
Handlungskompetenz
individuelle Möglichkeiten der Kontrolle und Steuerung von Erleben und Verhalten aus den Erkenntnissen der Persönlichkeitstheorien ableiten und verantwortungsbewusst einsetzen
Kommunikationskompetenz
Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung der Persönlichkeit durch Erziehung und Therapie diskutieren
ausgewählte Inhalte der Persönlichkeitstheorien problembezogen und adressatengerecht unter Nutzung verschiedener Visualisierungsmöglichkeiten und Medien präsentieren
Phänomenologische Kompetenz
alltagsgebräuchlichen Begriff der Angst sowie Ängstlichkeit und psychologisches Konstrukt der Angst und Ängstlichkeit benennen
individuelle Aspekte und unterschiedliche individuelle Funktionen der Angst charakterisieren
verschiedene psychische Störungen skizzieren
differenzierte paradigmatische Entstehungstheorien von Angst beschreiben
systematische Interventions- und Therapiemöglichkeiten darstellen
Analysekompetenz
Aspekte und Funktionen der Emotion Angst anhand von Fallbeispielen beschreiben und Angst als Emotion von Ängstlichkeit als Disposition sowie von Angststörungen unterscheiden
geeignete Erklärungsansätze für Angst aus Sicht unterschiedlicher Paradigmen auswählen, um Fallbeispiele systematisch zu interpretieren
paradigmatische Erklärungsansätze hinsichtlich der Grundannahmen, der Menschenbilder, Gegenstände, Forschungs- und Interventionsmethoden vergleichen
Bewertungskompetenz
Berechtigung multiperspektivischer Erklärungsansätze bei der Analyse von Fallbeispielen erörtern
Interventions- und Therapiemöglichkeiten aus Sicht der Paradigmen prüfen
Anwendbarkeit von Erklärungsansätzen diskutieren
Handlungskompetenz
Erklärungen aus unterschiedlichen, auch digitalen Quellen und Darstellungen selbstständig auswerten, dokumentieren und begründet den Paradigmen zuordnen
auf der Grundlage der Reflexion eigener Ängste mögliche Coping-Strategien für sich und andere ableiten und anwenden
Kommunikationskompetenz
Interventionsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit in Alltagssituationen diskutieren
Fallbeispiele (z. B. in Filmen) aus Sicht verschiedener Paradigmen und der Perspektive auf aktuelle Krisen unter Verwendung der Fachsprache auswerten und präsentieren
Phänomenologische Kompetenz
ein psychisches Phänomen mithilfe von drei Paradigmen charakterisieren
verschiedene psychologische Untersuchungen und Fallbeispiele beschreiben
alltagsgebräuchliche Begriffe Aggression, hilfreiches Verhalten oder Einstellung und deren jeweiliges psychologisches Konstrukt charakterisieren
differenzierte Präventions-, Interventions- und Therapiemaßnahmen skizzieren
Analysekompetenz
ausgewählte psychische Phänomene auf der Grundlage psychologischer Gesetzmäßigkeiten selbstständig erschließen und multiperspektivisch interpretieren
Ergebnisse psychologischer Untersuchungen sowie Fallbeispiele aus verschiedenen Medien hypothesengeleitet und theoriebezogen selbstständig auswerten und Interventionsmöglichkeiten begründet ableiten
Verhalten anderer Personen kriteriengeleitet analysieren
Bewertungskompetenz
psychologische Erklärungsmodelle zu ausgewählten psychischen Phänomenen aus verschiedenen paradigmatischen Perspektiven in Bezug auf ihre Reichweite und Gültigkeit einschätzen
psychologisches Wissen zur Erweiterung der eigenen sozialen Handlungsfähigkeit sowie zur Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbststeuerung konstruktiv beurteilen
Interventionsmöglichkeiten in ihrer praktischen Relevanz bewerten sowie nach ethischen Gesichtspunkten beurteilen
Handlungskompetenz
eigenes Erleben und Verhalten gemäß aktueller Anforderungen gestalten
einen verantwortlichen Umgang mit sich selbst und der sozialen Umgebung entwickeln
Kommunikationskompetenz
theoretische Konstrukte, psychologische Gesetzmäßigkeiten und Ergebnisse empirischer Untersuchungen zusammenhängend und in korrekter Fachsprache beschreiben, grafisch dokumentieren und erörtern sowie problembezogen und adressatengerecht multimedial präsentieren
psychologisch argumentieren sowie einen Diskurs über kontroverse psychologische Erkenntnisse sachlogisch und konstruktiv führen und moderieren
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Fachlehrplan Psychologie Gymnasium, Stand 01.08.2024, Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt
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