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Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Übertragen der Dekodierungsverfahren: auf Textumfeld und -oberfläche begründete Vermutung über den zu erwartenden Textinhalt (Wahrnehmen der im Textumfeld gebotenen Informationen, Wahrnehmen der oberflächigen Textgestaltung, Aktivieren und Anpassen bereits vorhandenen Sach- und Kontextwissens, Einordnen der gewonnenen Einzelinformationen in eine (oder mehrere mögliche) Vermutung(en) über den zu erwartenden Textinhalt und ihre erläuternde Wiedergabe mit eigenen Worten); auf vorherrschende Textmerkmale begründete Hypothesenbildung zum wahrscheinlichen Textinhalt (erstes Erfassen möglicher vorherrschender Textmerkmale, v. 2. FS : Erfassen möglicher vorherrschender Textmerkmale, Einordnen der gewonnenen Einzelinformationen in eine Hypothese über Textsorte und wahrscheinlichen Textinhalt und ihre erläuternde Wiedergabe mit eigenen Worten); begründetes Verständnis des Textinhalts (sichere Kenntnis der Kerninformationstypen und ihrer Gestalt, Verstehen des allgemeinen Informationsgehalts der Satzglieder und Beibzw. Unterordnungssignale, Erkennen aller Kerninformationen eines Textes, Aktivieren und ggf. Klären der Bedeutungen einzelner Wörter/Wortgruppen, Deuten des möglichen Informationsgehalts einzelner Kerninformationen bzw. weiterer Wörter/Wortgruppen, Einordnen der gewonnenen Einzelinformationen in ein dem linearen Verlauf entsprechendes Textverständnis, erläuternde Wiedergabe eines begründeten Textverständnisses mit eigenen Worten); nur 3. FS: Dekodierung eines zweisprachigen Textes (bilinguale Kognition) (in größeren Texteinheiten, in Wortgruppeneinheiten)
Einblick gewinnen in Interpretationsverfahren: auf den Aufbau des Textes begründete Analyse (Untersuchen der grammatischen Kohärenz, Wahrnehmen der thematischen Kohärenz); auf der sprachlichen Gestaltung des Textes beruhende Analyse (Wahrnehmen semantischer Schwerpunkte, nur 3. FS: Untersuchen semantischer Schwerpunkte, nur 3. FS: Wahrnehmen des Sprachniveaus, nur v. 2. FS und 2. FS: erstes Erfassen der Verwendung rhetorischer Mittel); inhaltliche und formale Einordnung von Textelementen in den Textzusammenhang; Deutung und vertiefende Umsetzung des in den Feststellungsakten Ermittelten (Dokumentieren, Auswerten und Beurteilen)
Übertragen der Rekodierungsverfahren: zielsprachenorientiertes, strukturiertes Wiedergeben eines dekodierten Textes unter Berücksichtigung aller Informationsträger (‚Übersetzung’) (sachorientierte Rekodierung)
Kennen der Veränderungsoperationen bei der Rekodierung, die durch strukturelle Differenzen zwischen Ziel- und Ausgangssprache bedingt sind: Veränderungen innerhalb der Kategorie; Kategorienwechsel; interpretierende Wiedergabe
Beherrschen von auf den Erwerb und die Reflexion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien
Beherrschen von Sprachverarbeitungsstrategien, die bei der rezeptiven Verarbeitung von Sprache eingesetzt werden
Beherrschen von auf das Lernen bezogenen Strategien
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Beherrschen: eines Grundwortschatzes; der Wortarten; von Grundmustern der Wortbildungslehre; Varianten der Strukturierung
Beherrschen: der Aussprache; der Betonung; der Lautlehre
Übertragen lateinischer Lexikkenntnisse auf andere Sprachen
Kennen eines Satzmodells
Kennen der Kasusbedeutungen
Übertragen der Kenntnisse über satzwertige Konstruktionen
Übertragen der Kenntnisse über die Arten des unabhängigen Satzes
Übertragen der Kenntnisse über die Hauptfunktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen
Übertragen der Kenntnisse über die Hauptfunktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Kennen der Sinnrichtungen von Nebensätzen
Beherrschen der Formenlehre des Verbs
Beherrschen der Formenlehre des Substantivs und des Adjektivs
Beherrschen der Formenlehre der Pronomina
Kennen der Formenlehre der Numeralia
Kennen der Formenlehre der Adverbien
Einblick gewinnen in Kohärenz stiftende Elemente von Texten: Kohärenz auf grammatischer Ebene; Kohärenz auf thematischer Ebene
Einblick gewinnen in die Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen wesentlicher Textsorten
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche
Einblick gewinnen in die Bedingungen antiker Kommunikation und Literatur: Grundbedingungen; Erziehung und Unterricht
Einblick gewinnen in die politische und gesellschaftliche Struktur und Organisation des römischen Staates und in das römische Rechtssystem: politische und gesellschaftliche Strukturen; rechtliche und soziale Beziehungen; Ausdehnung des römischen Reiches
Einblick gewinnen in wesentliche Ereignisse der römischen Geschichte: Epochen der römischen Geschichte; Persönlichkeiten der römischen Geschichte und ihre Leistungen
Einblick gewinnen in die römische Kunst, Architektur und Technik: Gebäudetypen, ihre Merkmale und ihre Funktion; einige bedeutende Bauwerke; antike Kunstwerke
Einblick gewinnen in das römische Alltagsleben
Einblick gewinnen in wesentliche Aspekte der antiken Mythologie und Religion: Grundstrukturen antiker Religiosität; griechisch-römische Mythenkreise
Einblick gewinnen in das Fortwirken römischer Literatur, Kunst und Kultur in Sachsen, Deutschland und Europa
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 1: Spielformen
Kennen von Funktion und Formen römischer Kinderspiele: Materialien; Spielregeln; soziale und gesellschaftliche Rahmenbedingungen
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 2: Ernährung
Kennen wesentlicher Aspekte der römischen Ernährung: soziale und gesellschaftliche Bedingungen; Nahrungsmittelangebot
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 3: Kunst
Kennen von Darstellungsformen römischer Kunst: klassische Elemente; Rezeption
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 4: Götter
Kennen der wesentlichen Aspekte der römischen Götterwelt: anthropomorphes Gottesbild; Interpretatio Romana; Personifizierung abstrakter Begriffe; Prinzip: do ut des
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 5: Umschlagplatz Ostia
Kennen der geographischen Gegebenheiten: Lagerhäuser; Piazzale delle Corporazioni; Flusshafen
Kennen des Warenangebots
Gestalten eines eigenen Problemlösekonzepts für Hafenanlage, Warentransport
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 6: Kleidung, Schmuck, Frisur
Kennen von römischen Formen der Stilisierung des eigenen Äußeren: Bekleidung; Schmuck; Frisur
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 7: Germania Romana
Kennen von Einflüssen römischer Kultur in den Provinzen und in den ihnen vorgelagerten Gebieten am Beispiel der Germania Romana: Limes als durchlässige Grenze; Handel als Motor des Kulturaustauschs; Umgang mit dem Fremden
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 8: RomDeutsch: Lateinische Lehn- und Fremdwörter im Deutschen
Einblick gewinnen in die Stationen auf dem Weg zum RomDeutsch
Übertragen des bisher erworbenen lateinischen Wortschatzes und der bekannten Wortstämme auf Fremdwörter im deutschen Sprachgebrauch: Alltägliches Latein
Kennen von lateinischen Formeln, Floskeln und Phrasen, die den Weg ins Deutsche gefunden haben
Latein als zweite Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 9: Latein im Internet
Kennen einiger grundlegender Arbeitsweisen im Umgang mit dem Internet: Internet als Recherchemedium und Informationsquelle; Nutzung von virtuellen Unterrichtsräumen; Übungsformen mit Web-Browser
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 8.2 - 9, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 9 — Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Beherrschen der Dekodierungsverfahren: auf Textumfeld und -oberfläche begründete Vermutung über den zu erwartenden Textinhalt (systematisches Wahrnehmen aller im Textumfeld gebotenen Informationen, systematisches Wahrnehmen der oberflächigen Textgestaltung); auf vorherrschende Textmerkmale begründete Hypothese über den wahrscheinlichen Textinhalt (Erfassen möglicher vorherrschender Textmerkmale)
Einblick gewinnen in die Dekodierung eines zweisprachigen Textes (bilinguale Kognition): in größeren Texteinheiten; in Wortgruppeneinheiten
Kennen der Interpretationsverfahren: auf den Aufbau des Textes begründete Analyse (systematisches Untersuchen der grammatischen Kohärenz); auf der sprachlichen Gestaltung des Textes beruhende Analyse (Untersuchen der Frequenz, Untersuchen der semantischen Schwerpunkte, Untersuchen des Sprachniveaus); inhaltliche und formale Einordnung von Textelementen in den Textzusammenhang; Untersuchen der Textpragmatik (Voraussetzungen und Bedingungen der Textentstehung, Rezeption durch heutige Rezipienten); Deutung und vertiefende Umsetzung des in den Feststellungsakten Ermittelten
Beherrschen der Rekodierungsverfahren
Einblick gewinnen in die literarische Rekodierung
Beherrschen von durch strukturelle Differenzen zwischen Ziel- und Ausgangssprache bedingten Veränderungsoperationen: Veränderungen der Bedeutung einzelner Wörter/Wortgruppen
Beherrschen von auf den Erwerb und die Reflexion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien
Beherrschen von Sprachverarbeitungsstrategien, die bei der rezeptiven Verarbeitung von Sprache eingesetzt werden
Beherrschen von auf das Lernen bezogenen Strategien
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 8.2 - 9, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 9 — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Beherrschen eines erweiterten Grundwortschatzes
Beherrschen des Umgangs mit Informationsspeichern: Arbeit mit einem ausführlichen zweisprachigen Wörterbuch
Beherrschen eines Satzmodells
Kennen weiterer Kasusbedeutungen
Beherrschen weiterer satzwertiger Konstruktionen
Übertragen der Kenntnisse über weitere Funktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen
Übertragen der Kenntnisse über weitere bzw. weiter differenzierte Funktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Kennen der Besonderheiten im Zusammenhang mit Nebensätzen
Kennen der Arten der Rede
Kennen der Formenlehre ausgewählter Verben
Kennen der Formenlehre weiterer Pronomina
Kennen der Kohärenz stiftenden Elemente von Texten: Kohärenz auf grammatischer Ebene
Kennen der Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen des Zusammenhangs von Textfunktion und Textsorte: kommunikative Funktionen; Textsorten
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 8.2 - 9, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 9 — Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche
nur v. 2. FS, Klassenstufe 8.2 als Erstlektüre: Kennen der Gattung Biographie anhand der Darstellung bedeutender Persönlichkeiten der Antike bzw. des Mittelalters: Einüben von Lektürefähigkeit (Fähigkeiten des Textverstehens und sachorientierten Interpretierens, Umgang mit Lexik); Darstellungsmittel; Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion
Kennen der Gattung Fabel anhand ausgewählter Texte des Phaedrus: Darstellungsmitte; Wirkungsabsicht; Herkunft und Fortwirken der Fabeldichtung in der europäischen Tradition
Übertragen der gewonnenen Kenntnisse auf eigene Erfahrungshorizonte
Kennen der Biographie und des literarischen Werkes Caesars anhand ausgewählter Texte aus De bello Gallico: wesentliche biographische Angaben; Überblick über Caesars Werk De bello Gallico; Selbstdarstellung und Rechtfertigung; De bello Gallico als Mittel politischen Handelns; Techniken der Leserlenkung; Caesar als römischer Ethnograph; pragmatische Bezüge
Einblick gewinnen in Formen der mittellateinischen und neulateinischen Literatur: sprachliche Besonderheiten; Spektrum der spezifischen literarischen Gattungen profaner und religiöser Literatur
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 8.2 - 9, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 9 — Wahlthema 1: Entdeckungsliteratur
Kennen wesentlicher Aspekte der Entdeckungen der frühen Neuzeit anhand ausgewählter Texte der Entdeckungsliteratur: Wahrnehmung und Darstellung des Fremden in der Literatur (Völker, Kulturen, Religionen, Tier- und Pflanzenwelt)
Beurteilen theoretischer und praktischer Strategien im Umgang mit fremden Kulturen
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 8.2 - 9, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 9 — Wahlthema 2: Urbs Roma
Übertragen der Kenntnisse über die Struktur einer antiken Stadt
Einblick gewinnen in die ideelle Bedeutung der Stadt Rom: Stadtgeschichte und Topographie; Rom als Modell der römischen Stadt; stadtfunktionale Gebäude und Infrastruktur; Architektur und Herrschaft; Leben in Rom; Roma aeterna
Übertragen der Kenntnisse auf eigene Lebenswelt
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Anwenden der Dekodierungsverfahren: auf Textumfeld und -oberfläche begründete Vermutung über den zu erwartenden Textinhalt (methodenbewusster Umgang mit Hypothesen); auf vorherrschende Textmerkmale begründete Hypothese über den wahrscheinlichen Textinhalt (methodenbewusster Umgang mit Hypothesen)
Kennen der bilingualen Kognition
Beherrschen der Interpretationsverfahren: auf der sprachlichen Gestaltung des Textes beruhende Analyse (Untersuchen der semantischen Schwerpunkte, Untersuchen der Gedankenführung und der Argumentationsstruktur, Untersuchen des Sprachniveaus); Untersuchen der Textpragmatik (Rezeption durch die direkten Adressaten (Zeitgenossen), Rezeption durch spätere Rezipienten in Mittelalter und Neuzeit); Deutung und vertiefende Umsetzung des in den Feststellungsakten Ermittelten
Anwenden der Rekodierungsverfahren
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Beherrschen eines erweiterten Grundwortschatzes
Beherrschen weiterer Kasusbedeutungen
Kennen weiterer satzwertiger Konstruktionen
Beherrschen der Funktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen
Beherrschen weiterer bzw. weiter differenzierter Funktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Einblick gewinnen in die Formenlehre der Semideponentien
Beherrschen der Formenlehre der Pronomina
Kennen der Kohärenz stiftenden Elemente von Texten
Beherrschen der Grundlagen der Verwendung rhetorischer Mittel
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche
Einblick gewinnen in Theorie und Praxis der Rhetorik
Übertragen der Kenntnis rhetorischer Grundbegriffe am Beispiel ausgewählter Texte aus Ciceros Reden: Auszüge aus Reden verschiedener Redegenera; pragmatische Kontexte der späten Republik; Überblick über Leben und Werk Ciceros; antike Theorien der Rhetorik; Grundbegriffe der Rhetorik; Wirkungsmöglichkeiten von Sprache (rhetorische Darstellungsmittel und beabsichtigte Wirkungen, Formen psychologischer Beeinflussung, Argumentationsstrategien)
Kennen wesentlicher Aspekte des Werks Catulls anhand ausgewählter Gedichte: Dichtung und Erleben – das lyrische Ich; Geschlechterrollen bei Catull; Dichtersprache, Textsorten und Versmaße; Rezeption in Literatur, Musik und bildender Kunst
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Wahlthema 3: Stellung der Frau in diachronischer Sicht
Kennen wesentlicher Aspekte der Geschlechterrolle römischer Frauen und der Möglichkeiten und Grenzen ihrer Lebensgestaltung: Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion (Perspektiv- und Interessengebundenheit der Darstellung, Idealisierung und Klischee als Strukturmerkmal der Darstellung)
Beurteilen der Möglichkeiten und Grenzen der Lebensgestaltung der Frauen in einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft
Gestalten eines eigenen Lebensentwurfs
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Wahlthema 4: Plinius d. J.
Einblick gewinnen in gesellschaftliche, politische und naturwissenschaftliche Hintergründe römischer Wirklichkeit
Kennen der Gattung Brief anhand der Briefe des Plinius d. J.: wesentliche biographische Angaben; Gattung Brief; Qualitäten und Struktur der Pliniusbriefe; exemplarische Vertiefung anhand ausgewählter Briefe
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Wahlthema 5: Römische und eigene Wertvorstellungen
Kennen römischer Wertvorstellungen anhand der thematischen Lektüre einschlägiger Prosatexte
Kennen zentraler römischer Wertbegriffe und Wertedefinitionen
Einblick gewinnen in weitere römische Wertbegriffe
Sich positionieren zu Entstehung, Verfestigung und Aktualisierung von Wert- und Normvorstellungen
Gestalten eines eigenen Lebensentwurfs
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Wahlthema 6: Mutter Latein und ihre romanischen Töchter
Einblick gewinnen in das Spektrum der romanischen Sprachen
Einblick gewinnen in die Entstehungsbedingungen der romanischen Idiome
Übertragen lateinischer Lexikkenntnisse auf die romanischen Sprachen zum Zwecke der Bedeutungserschließung: Transfer italienischer, französischer oder spanischer Lexikkenntnisse auf das Lateinische zum Zwecke der Bedeutungserschließung
Anwenden vorhandener Fremdsprachenkenntnisse in sprachvergleichenden Betrachtungen
Latein als vorgezogene zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10, Latein als zweite Fremdsprache/Lektürephase Klasse 10 — Wahlthema 7: Römer und Briten, Latein und Englisch
Anwenden vorhandener Fremdsprachenkenntnisse
Einblick gewinnen in die englische Geschichte und die Geschichte der englischen Sprache: Transfer lateinischer Lexikkenntnisse aufs Englische zum Zwecke der Bedeutungserschließung; Transfer englischer Lexikkenntnisse aufs Lateinische zum Zwecke der Bedeutungserschließung
Anwenden vorhandener Fremdsprachenkenntnisse in sprachvergleichenden Betrachtungen
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Beherrschen: eines Grundwortschatzes; der Wortarten; von Grundmustern der Wortbildungslehre; Varianten der Strukturierung
Beherrschen: der Aussprache; der Betonung; der Lautlehre
Übertragen lateinischer Lexikkenntnisse
Kennen eines Satzmodells (Satzpositionen, Füllungsarten)
Kennen der Kasusbedeutungen
Übertragen der Kenntnisse über die satzwertigen Konstruktionen
Übertragen der Kenntnisse über die Arten des unabhängigen Satzes
Übertragen der Kenntnisse über die Hauptfunktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen
Übertragen der Kenntnisse über die Hauptfunktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Kennen der Sinnrichtungen von Nebensätzen
Beherrschen der Formenlehre des Verbs
Beherrschen der Formenlehre des Substantivs
Beherrschen der Formenlehre des Adjektivs
Beherrschen der Formenlehre der Pronomina
Kennen der Formenlehre der Numeralia
Kennen der Formenlehre des Adverbs
Einblick gewinnen in Kohärenz stiftende Elemente von Texten: Kohärenz auf grammatischer Ebene; Kohärenz auf thematischer Ebene
Einblick gewinnen in die Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen wesentlicher Textsorten
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 1: RomDeutsch: Lateinische Lehn- und Fremdwörter im Deutschen
Einblick gewinnen in die Stationen auf dem Weg zum RomDeutsch
Übertragen des bisher erworbenen lateinischen Wortschatzes und der bekannten Wortstämme auf Fremdwörter im deutschen Sprachgebrauch (sowie in den modernen Fremdsprachen): alltägliches Latein
Kennen von lateinischen Formeln, Floskeln und Phrasen, die den Weg ins Deutsche gefunden haben
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 2: Mutter Latein und ihre romanischen Töchter
Übertragen und Anwenden vorhandener Fremdsprachenkenntnisse
Einblick gewinnen in das Spektrum der romanischen Sprachen
Einblick gewinnen in die Entstehungsbedingungen der romanischen Idiome
Romanisierung und Latinisierung der zur Romania zählenden Provinzen Entstehung der romanischen Sprechsprachen aus dem Vulgärlatein: Transfer italienischer, französischer oder spanischer Lexikkenntnisse auf das Lateinische zum Zwecke der Bedeutungserschließung
Anwenden vorhandener Fremdsprachenkenntnisse in sprachvergleichenden Betrachtungen
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 3: Römer und Briten, Latein und Englisch
Anwenden vorhandener Fremdsprachenkenntnisse
Einblick gewinnen in die englische Geschichte und die Geschichte der englischen Sprache: Transfer lateinischer Lexikkenntnisse aufs Englische zum Zwecke der Bedeutungserschließung; Transfer englischer Lexikkenntnisse aufs Lateinische zum Zwecke der Bedeutungserschließung
Anwenden vorhandener Fremdsprachenkenntnisse in sprachvergleichenden Betrachtungen
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 4: Latein im Internet
Kennen einiger grundlegender Arbeitsweisen im Umgang mit dem Internet: Internet als Recherchemedium und Informationsquelle; Nutzung von virtuellen Unterrichtsräumen; Übungsformen mit Web-Browser
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 5: Latine loqui – Sprechen Sie Lateinisch?
Anwenden der lateinischen Sprache in der modernen Konversation
Einblick gewinnen in die Anfangslexik der modernen Konversation
Einblick gewinnen in die „fortgeschrittene“ Konversation
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 6: Erstbegegnung mit dem lateinisch-deutschen Wörterbuch
Einführung in die Benutzung ausführlicher lateinisch-deutscher Wörterbücher: Typen von Wortspeichern und Wörterbüchern
Einblick gewinnen in Aufbau und Struktur der Lemmata im ausführlichen zweisprachigen Wörterbuch: Texterschließung unter Einsatz des zweisprachigen Wörterbuchs; das Wörterbuch als Hilfsmittel zur Klärung von Etymologien und zur Feststellung von Quantitäten; wörterbuchunabhängige Möglichkeiten der Bedeutungserschließung („Wortbildungslehre“)
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Anwenden der Dekodierungsverfahren: auf Textumfeld und -oberfläche begründete Vermutung über den zu erwartenden Textinhalt (systematisches Wahrnehmen der im Textumfeld gebotenen Informationen, systematisches Wahrnehmen der oberflächigen Textgestaltung); auf vorherrschende Textmerkmale begründete Hypothesenbildung zum wahrscheinlichen Textinhalt (Kenntnis möglicher vorherrschender Textmerkmale)
Beherrschen der Interpretationsverfahren: auf den Aufbau des Textes begründete Analyse (systematisches Untersuchen der grammatischen Kohärenz); auf der sprachlichen Gestaltung des Textes beruhende Analyse (Untersuchen der Frequenz, Untersuchen des Sprachniveaus); inhaltliche und formale Einordnung von Textelementen in den Textzusammenhang; Untersuchen der Textpragmatik (Voraussetzungen und Bedingungen der Textentstehung, Rezeption durch heutige Rezipienten)
Beherrschen der Rekodierungsverfahren: zielsprachenorientiertes, strukturiertes Wiedergeben eines dekodierten Textes unter Berücksichtigung aller Informationsträger
Beherrschen von durch strukturelle Differenzen zwischen Ziel- und Ausgangssprache bedingten Veränderungsoperationen bei der Rekodierung: interpretierende Wiedergabe
Anwenden von auf den Erwerb und die Reflexion sprachlicher Mittel bezogenen Strategien
Anwenden von Sprachverarbeitungsstrategien, die bei der rezeptiven Verarbeitung von Sprache eingesetzt werden
Anwenden von auf das Lernen bezogenen Strategien
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Beherrschen eines erweiterten Grundwortschatzes
Beherrschen des Umgangs mit Informationsspeichern: Arbeit mit einem ausführlichen zweisprachigen Wörterbuch
Beherrschen eines Satzmodells
Kennen weiterer Kasusbedeutungen
Beherrschen weiterer satzwertigen Konstruktionen
Beherrschen weiterer Funktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen
Übertragen der Kenntnisse weiterer Sinnrichtungen von Nebensätzen
Beherrschen der Kenntnisse weiterer bzw. weiter differenzierter Funktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Einblick gewinnen in die Besonderheiten im Zusammenhang mit Nebensätzen
Kennen der Arten der Rede
Kennen der Formenlehre ausgewählter Verben
Kennen der Formenlehre des Substantivs
Kennen der Formenlehre weiterer Pronomina
Kennen der Kohärenz stiftenden Elemente von Texten: Kohärenz auf grammatischer Ebene
Kennen der Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen des Zusammenhangs von Textfunktion und Textsorte: Textfunktionen; Textsorten
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche
Kennen der Biographie und des literarischen Werks Caesars anhand ausgewählter Texte aus De bello Gallico: wesentliche biographische Angaben; Überblick über Caesars Werk De bello Gallico; Selbstdarstellung und Rechtfertigung; De bello Gallico als Mittel politischen Handelns; Techniken der Leserlenkung; pragmatische Bezüge
Einblick gewinnen in Theorie und Praxis der Rhetorik
Übertragen der Kenntnis rhetorischer Grundbegriffe am Beispiel ausgewählter Texte aus Ciceros Reden: pragmatische Kontexte der späten Republik; Überblick über Leben und Werk Ciceros; antike Theorien der Rhetorik; Grundbegriffe der Rhetorik; Wirkungsmöglichkeiten von Sprache (rhetorische Darstellungsmittel und beabsichtigte Wirkungen, Formen psychologischer Beeinflussung, Argumentationsstrategien); Überblickswissen zum Weiterwirken des Lateinischen in der europäischen Renaissance und dem europäischen Humanismus
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 2: Martial, Epigramme
Kennen ausgewählter Aspekte der Epigrammdichtung Martials: Überblick über die Entstehungsbedingungen von Martials Oeuvre und über die Gattung Epigramm; Martials Spottepigramme als Auseinandersetzung mit menschlichen Schwächen und Verhaltensweisen; Martials Formkunst; Rezeption
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 3: Carmina Burana
Kennen ausgewählter Carmina Burana: Überblick über Entstehung, Aufbau und Überlieferung der Sammlung
Kennen repräsentativer Textsorten und Topoi: dokumentarischer Wert der CB; Rezeption in der modernen Musik
Latein als dritte Fremdsprache/Spracherwerbsphase — Wahlthema 4: Fabeln des Phaedrus
Kennen der Gattung Fabel anhand ausgewählter Texte des Phaedrus: Darstellungsmittel; Wirkungsabsicht; Herkunft und Fortwirken der Fabeldichtung in der europäischen Tradition
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, zweistündig — Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Anwenden der Dekodierungs- und Rekodierungsverfahren: selbstständiges Ermitteln nötigen Sach- und Kontextwissens; punktuell: literarische Rekodierung
Beherrschen der durch strukturelle Differenzen zwischen Ziel- und Ausgangssprache bedingten Veränderungsoperationen bei der Rekodierung: Veränderungen der Sprechaktbedeutungen
Übertragen der Kenntnisse zum einfachen Übersetzungsvergleich
Anwenden von Interpretationsverfahren: auf den Aufbau des Textes begründete Analyse (punktuell: Untersuchung der thematischen Kohärenz); Untersuchung der sprachlichen und rhetorischen Gestaltung; Ausrichten des Interpretationsprozesses an definierten Erkenntnisinteressen; Erarbeiten komplexer Präsentationen und reflektierte Medienwahl; Evaluieren von Methoden und Ergebnissen
Kennen exemplarischer Rezeptionsprozesse
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, zweistündig — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Anwenden eines autoren- und themenbezogenen Aufbauwortschatzes
Anwenden eines ausführlichen zweisprachigen Wörterbuchs
Beherrschen weiterer Kasusbedeutungen
Anwenden der Kenntnisse über Funktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen
Beherrschen der Funktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Anwenden der Formenlehre des Verbs
Anwenden der Formenlehre der Pronomina
Beherrschen der Kenntnisse über die Kohärenz stiftenden Elemente von Texten
Anwenden der Grundlagen der Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen weiterer Textsorten
Kennen des Zusammenhanges von Textfunktion und Textsorte
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, zweistündig — Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche
Beherrschen wesentlicher Aspekte des literarischen Schaffens Ovids: Unterscheidung zwischen Realität und dichterischer Fiktion – das lyrische Ich, explizite Annahme eines anderen Ich; Geschlechterrollen bei Ovid; das Phänomen ‚Liebe’ als Lehrstoff; psychologische Aspekte einer Liebe aus der Ferne; Rezeption in Literatur und Kunst; Transfer der Kenntnisse zu Formen sprachlicher Gestaltung und zur Metrik auf die Werke Ovids; Überblick über das Leben und weitere Werke Ovids: Metamorphosen, Epistulae ex Ponto, Tristia, Fasti (Kontakt und Konflikt mit den Herrschenden, Mythologie und Epos, dichterische Produktion im Exil, Möglichkeiten dichterischer Ausgestaltung des Kalenders als einer ursprünglich nicht poetischen Textsorte); Vertiefungswissen zum Fortwirken der Antike: Rezeption und ihre Produktivität
Kennen wichtiger Grundbegriffe, Problemstellungen und Theorien antiker Moralphilosophie anhand ausgewählter Texte Ciceros und Senecas: philosophische Denkweisen der Griechen und ihre Adaption durch die Römer; Bedeutung der Vernunft; ethische Normbegriffe; Philosophie als Mittel der Lebensgestaltung und Daseinsbewältigung
Beurteilen antiker Lösungsansätze für ethische Problemstellungen: kritische und aktualisierende Auseinandersetzung mit antiken Wertvorstellungen und Lösungsmodellen; kulturgeschichtliches Vertiefungswissen zur Haltung Roms gegenüber dem Fremden; Vertiefungswissen zu wesentlichen Aspekten des Fortwirkens der Antike: Orientierungspotential der antiken Philosophie
Kennen unterschiedlicher Darstellungsweisen ausgewählter mythologischer Themen in der römischen Literatur und ihrer Rezeption in der europäischen Geistesgeschichte
Gestalten eigener Interpretationen: Mythos als Medium der Darstellung von Welterfahrung und -deutung; verschiedene Deutungsmuster des Mythos und ihre pragmatischen Bezüge; Rezeptionen in Literatur, Musik, Kunst, Psychologie; Erarbeiten eigener, kreativer Interpretationen mythologischer Paradigmata; Vertiefungswissen zu wesentlichen Aspekten des Fortwirkens der Antike: Orientierungspotential des antiken Mythos
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, zweistündig — Wahlthema 1: Geschichtsschreibung
Beurteilen der Grundprinzipien römischer Geschichtsschreibung: Darstellungsformen; Intention und historische Wahrheit; römisches Geschichtsverständnis (wirksame Faktoren, Rolle des Menschen in der Geschichte, Rolle des exemplum, Einschätzung des Geschichtsverlaufs)
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, zweistündig — Wahlthema 2: Exilliteratur
Beurteilen wesentlicher sprachlicher Formen der Bewältigung von Exilsituationen durch römische Literaten: Fachtermini, Formen der Verbannung in der römischen Antike und wesentliche pragmatische Bezüge; mögliche Konsequenzen für den Exilanten; sprachliche Formen kognitiver und emotionaler Klärungs- bzw. Therapieversuche des Exilanten; Auswirkungen auf Sprache und Persönlichkeit; Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen der biographischen Interpretation; Aktualisierung: moderne Formen der Bewältigung von Exilsituationen und ggf. ihres Scheiterns
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, zweistündig — Wahlthema 3: Vergil
Beherrschen wesentlicher Aspekte des literarischen Schaffens Vergils: Überblick über Vergils Werk und über die Gattung Epos; augusteisches Epos als Ausdruck des Konfliktes zwischen gesellschaftlich-politischem Auftrag und Individualität; Rezeption in Literatur und bildender Kunst
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, zweistündig — Wahlthema 4: Antiker Roman
Kennen der Erzählhaltung und der Erzähltechnik des antiken Romans: Erzählhaltung und -technik; kommunikative Funktionen im Gesamtwerk und in einzelnen Textstellen; pragmatische Kontexte
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, dreistündig — Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Anwenden der Dekodierungs- und Rekodierungsverfahren: selbstständiges Ermitteln nötigen Sach- und Kontextwissens (punktuell: literarische Rekodierung)
Beherrschen der durch strukturelle Differenzen zwischen Ziel- und Ausgangssprache bedingten Veränderungsoperationen bei der Rekodierung: Veränderungen der Sprechaktbedeutungen
Übertragen der Kenntnisse zum einfachen Übersetzungsvergleich
Anwenden von Interpretationsverfahren: auf den Aufbau des Textes begründete Analyse; punktuell: Untersuchung der thematischen Kohärenz; Untersuchung der sprachlichen und rhetorischen Gestaltung; Ausrichten des Interpretationsprozesses an definierten Erkenntnisinteressen; Erarbeiten komplexer Präsentationen und reflektierte Medienwahl; Evaluieren von Methoden und Ergebnissen
Kennen exemplarischer Rezeptionsprozesse
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, dreistündig — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Anwenden eines autoren- und themenbezogenen Aufbauwortschatzes
Anwenden eines ausführlichen zweisprachigen Wörterbuchs
Beherrschen weiterer Kasusbedeutungen
Anwenden der Kenntnisse über Funktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen
Beherrschen der Funktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Anwenden der Formenlehre des Verbs
Anwenden der Formenlehre der Pronomina
Beherrschen der Kenntnisse über die Kohärenz stiftenden Elemente von Texten
Anwenden der Grundlagen der Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen weiterer Textsorten
Kennen des Zusammenhanges von Textfunktion und Textsorte
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, dreistündig — Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche
Beherrschen wesentlicher Aspekte des literarischen Schaffens Ovids: Unterscheidung zwischen Realität und dichterischer Fiktion – das lyrische Ich, explizite Annahme eines anderen Ich; Geschlechterrollen bei Ovid; das Phänomen ‚Liebe’ als Lehrstoff; psychologische Aspekte einer Liebe aus der Ferne; Rezeption in Literatur und Kunst; Transfer der Kenntnisse zu Formen sprachlicher Gestaltung und zur Metrik auf die Werke Ovids; Überblick über das Leben und weitere Werke Ovids: Metamorphosen, Epistulae ex Ponto, Tristia, Fasti (Kontakt und Konflikt mit den Herrschenden, Mythologie und Epos, dichterische Produktion im Exil, Möglichkeiten dichterischer Ausgestaltung des Kalenders als einer scheinbar nicht poetischen Textsorte); Vertiefungswissen zum Fortwirken der Antike: Rezeption und ihre Produktivität
Kennen wichtiger Grundbegriffe, Problemstellungen und Theorien antiker Moralphilosophie anhand ausgewählter Texte Ciceros und Senecas: philosophische Denkweisen der Griechen und ihre Adaption durch die Römer; Bedeutung der Vernunft; ethische Normbegriffe; Philosophie als Mittel der Lebensgestaltung und Daseinsbewältigung
Beurteilen antiker Lösungsansätze für ethische Problemstellungen: kritische und aktualisierende Auseinandersetzung mit antiken Wertvorstellungen und Lösungsmodellen; kulturgeschichtliches Vertiefungswissen zur Haltung Roms gegenüber dem Fremden; Vertiefungswissen zu wesentlichen Aspekten des Fortwirkens der Antike: Orientierungspotential der antiken Philosophie
Kennen unterschiedlicher Darstellungsweisen ausgewählter mythologischer Themen in der römischen Literatur und ihrer Rezeption in der europäischen Geistesgeschichte
Gestalten eigener Interpretationen: Mythos als Medium der Darstellung von Welterfahrung und -deutung; verschiedene Deutungsmuster des Mythos und ihre pragmatischen Bezüge; Rezeptionen in Literatur, Musik, Kunst, Psychologie; Erarbeiten eigener, kreativer Interpretationen mythologischer Paradigmata; Vertiefungswissen zu wesentlichen Aspekten des Fortwirkens der Antike: Orientierungspotential des antiken Mythos
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, dreistündig — Wahlthema 1: Geschichtsschreibung
Beurteilen der Grundprinzipien römischer Geschichtsschreibung: Darstellungsformen; Intention und historische Wahrheit; römisches Geschichtsverständnis (wirksame Faktoren, Rolle des Menschen in der Geschichte, Rolle des exemplum, Einschätzung des Geschichtsverlaufs)
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, dreistündig — Wahlthema 2: Exilliteratur
Beurteilen wesentlicher sprachlicher Formen der Bewältigung von Exilsituationen durch römische Literaten: Fachtermini, Formen der Verbannung in der römischen Antike und wesentliche pragmatische Bezüge; mögliche Konsequenzen für den Exilanten; sprachliche Formen kognitiver und emotionaler Klärungs- bzw. Therapieversuche des Exilanten; Auswirkungen auf Sprache und Persönlichkeit; Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen der biographischen Interpretation; Aktualisierung: moderne Formen der Bewältigung von Exilsituationen und ggf. ihres Scheiterns
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, dreistündig — Wahlthema 3: Vergil
Beherrschen wesentlicher Aspekte des literarischen Schaffens Vergils: Überblick über Vergils Werk und über die Gattung Epos; augusteisches Epos als Ausdruck des Konfliktes zwischen gesellschaftlich-politischem Auftrag und Individualität; Rezeption in Literatur und bildender Kunst; aktualisierende Umsetzung, auch unter Nutzung moderner Medien
Jahrgangsstufen 11/12 - Grundkurs, dreistündig — Wahlthema 4: Antiker Roman
Kennen der Erzählhaltung und der Erzähltechnik des antiken Romans: Erzählhaltung und -technik; kommunikative Funktionen im Gesamtwerk und in einzelnen Textstellen; pragmatische Kontexte
Jahrgangsstufen 11/12 - Leistungskurs — Lernbereich 1: Fachbezogene Strategien
Anwenden und Beurteilen der Dekodierungs- und Rekodierungsverfahren: selbstständiges Ermitteln nötigen Sach- und Kontextwissens; selbstständiges Ermitteln vorherrschender Textmerkmale
Beherrschen der durch strukturelle Differenzen zwischen Ziel- und Ausgangssprache bedingten Veränderungsoperationen bei der Rekodierung: Veränderungen der Bedeutung einzelner Wörter/Wortgruppen; Veränderungen der stilistischen Gestaltungen
Beherrschen der literarischen Rekodierung
Beherrschen des mehrfachen Übersetzungsvergleichs
Anwenden von Interpretationsverfahren unter systematischer Berücksichtigung des Zusammenhangs von Form, Inhalt und Situation des Autors: auf den Aufbau des Textes begründete Analyse (systematisches Untersuchen der thematischen Kohärenz); systematische Analyse der sprachlichen und rhetorischen Gestaltung; Ausrichten des Interpretationsprozesses an definierten und punktuell selbstgewählten Erkenntnisinteressen; Erarbeiten komplexer Präsentationen und reflektierte Medienwahl; Evaluieren von Methoden und Ergebnissen
Einblick gewinnen in die Überlieferungsgeschichte antiker Texte
Jahrgangsstufen 11/12 - Leistungskurs — Lernbereich 2: Linguistische Grundlagen
Anwenden eines autorenbezogenen und erweiterten themenbezogenen Aufbauwortschatzes
Anwenden eines ausführlichen zweisprachigen Wörterbuchs
Anwenden der Kenntnisse weiterer Kasusbedeutungen
Anwenden der Kenntnisse: weiterer Funktionen der Tempora in unabhängigen Sätzen; weiterer bzw. weiter differenzierter Funktionen der Modi in unabhängigen Sätzen
Anwenden der Kenntnisse über Besonderheiten im Zusammenhang mit Nebensätzen
Anwenden der Formenlehre des Verbs
Anwenden der Formenlehre der Pronomina
Anwenden der Kenntnisse über die Kohärenz stiftenden Elemente von Texten
Anwenden der Grundlagen der Verwendung rhetorischer Mittel
Kennen weiterer Textsorten
Beherrschen des Zusammenhanges von Textfunktion und Textsorte
Jahrgangsstufen 11/12 - Leistungskurs — Lernbereich 3: Texte und Themenbereiche
Anwenden wesentlicher Kenntnisse zur Historiographie anhand ausgewählter Texte aus der ersten und dritten Dekade des Werks des Livius: Erzähltechnik (Episoden, Dramatisierung, Exempla, Porträtkunst: direkte und indirekte Charakterisierung); Leitbegriffe, -motive; Darstellungsabsicht (Intention und historische Wahrheit, Geschichtsverständnis); Vergleich mit literarischen Vorlagen und Rezeptionen hinsichtlich Intention und Form
Übertragen der Kenntnisse zur Rhetorik auf ausgewählte Reden innerhalb des Werkes des Livius: Vertiefungswissen zu wesentlichen Aspekten des römischen Staates und der römischen Gesellschaft in der Zeit der Republik und des Prinzipats (gesellschaftliche und politische Ordnung, rechtliche und soziale Verhältnisse); kulturgeschichtliches Vertiefungswissen zur Haltung Roms gegenüber Fremden
Kennen wichtiger Grundbegriffe, Problemstellungen, Strukturen und Theorien antiker Moralphilosophie anhand ausgewählter anspruchsvoller Texte von Cicero und Seneca: Überblick über die Struktur antiker philosophischer Denkweise: Physik, Logik, Ethik als Disziplinen; Bedeutung der Vernunft; ethische Normbegriffe; Abgrenzen und exaktes Erfassen philosophischer Begriffe; philosophische Schulrichtungen der Griechen und ihre Adaption durch die Römer
Beurteilen antiker Welt- und Denkmodelle: kritische und aktualisierende Auseinandersetzung mit antiken Wertvorstellungen und Lösungsmodellen; Vertiefungswissen zum Fortwirken der Antike: Orientierungspotential der antiken Philosophie
Beurteilen wesentlicher Formen der Wirklichkeitserfahrung und Wirklichkeitsdeutung in der augusteischen Dichtung am Beispiel ausgewählter Oden des Horaz: menschliche Grunderlebnisse in poetischer Gestaltung (lyrisches Ich und autobiographische Bezüge, philosophische Aussagen in lyrischer Dichtung); Dichtung und politisches Engagement (Gesellschaftskritik, Romidee und Romkritik, Ideologie des augusteischen Prinzipats, Umfeld literarischer Produktion); Vertiefungswissen zum Fortwirken der Antike: Rezeption und ihre Produktivität
Einblick gewinnen in die poetische Standortbestimmung des Horaz
Kennen unterschiedlicher Darstellungsweisen ausgewählter mythologischer Themen in der römischen Literatur und ihrer Rezeption in der europäischen Geistesgeschichte
Gestalten eigener Interpretationen: Mythos als Medium der Darstellung von Welterfahrung und -deutung; verschiedene Deutungsmuster des Mythos und ihre pragmatischen Bezüge; Rezeptionen in Literatur, Musik, Kunst, Psychologie; Erarbeiten eigener, kreativer Interpretationen mythologischer Paradigmata; Vertiefungswissen zu wesentlichen Aspekten des Fortwirkens der Antike: Orientierungspotential des antiken Mythos
Jahrgangsstufen 11/12 - Leistungskurs — Wahlthema 1: Staat – Theorie und Wirklichkeit
Beurteilen wesentlicher Aspekte des Spannungsverhältnisses zwischen römischer Staatstheorie und -wirklichkeit zur Zeit Ciceros: Problematik der Weltherrschaft; Vergleich der Theorie idealer Verfassungsformen mit der realen römisch-republikanischen Staatsordnung (die grundlegenden Verfassungsmodelle Monarchie, Aristokratie und Demokratie und ihre Misch- und Degenerationsformen); Vergleich der antiken Verfassungstheorie und -wirklichkeit mit modernen Verhältnissen; ausweitende Auseinandersetzung mit antiken Staatsideen und ihren Rezeptionen in Mittelalter und Neuzeit
Jahrgangsstufen 11/12 - Leistungskurs — Wahlthema 2: Liebesdichtung
Kennen wesentlicher Aspekte römischer Liebesdichtung
Beurteilen ausgewählter Texte von Catull, Ovid, Tibull, Properz anhand modellierender Deutungsmuster: psychologische Erklärungen in den Texten; Vergleich mit literarischen Vorlagen und Rezeptionen hinsichtlich Intention und Form; Beherrschen des elegischen Distichons; Kennen weiterer Formen lyrischer Metrik; Unterscheidung zwischen Realität und dichterischer Fiktion – das lyrische Ich; Funktion dichterischer Produktion in ihrem gesellschaftlichen Kontext; Abhängigkeit von ethischen und sozialen Normen im politisch-gesellschaftlichen Umfeld; Darstellung verschiedener klischeehafter Geschlechterrollen; Formen sprachlicher Gestaltung
Jahrgangsstufen 11/12 - Leistungskurs — Wahlthema 3: Lukrez
Kennen der Gattung Lehrgedicht zur Vermittlung epikureischer Philosophie anhand ausgewählter Texte aus Lukrez’ De rerum natura
Anwenden der Kenntnisse: Biographisches und pragmatische Bezüge; literarische Tradition (Gattung Lehrgedicht, Gestaltung der Gattung durch Lukrez); philosophische Tradition (Naturphilosophie und Epikureismus); Aufbau und Intention des Werks; exemplarische Vertiefung anhand ausgewählter Abschnitte; Darstellungsmittel (sprachlich, argumentativ); aktualisierende Auseinandersetzung
Jahrgangsstufen 11/12 - Leistungskurs — Wahlthema 4: Exilliteratur
Beurteilen wesentlicher sprachlicher Formen der Bewältigung von Exilsituationen durch römische Literaten: Fachtermini, Formen der Verbannung in der römischen Antike und wesentliche pragmatische Bezüge; mögliche Konsequenzen für den Exilanten; sprachliche Formen kognitiver und emotionaler Klärungs- bzw. Therapieversuche des Exilanten (Auseinandersetzung mit Sekundärliteratur); Auswirkungen auf Sprache und Persönlichkeit; Reflexion über Möglichkeiten und Grenzen der biographischen Interpretation; Aktualisierung: moderne Formen der Bewältigung von Exilsituationen und ggf. ihres Scheiterns (Vergleich mit Exilanten der Moderne)