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Ziele Klassenstufen 5/6
Die Schüler erweitern ihr Wissen über den Glauben und die jüdische Geschichte von der Eroberung Kena’ans bis zum Malchut Dawid auf der Grundlage des TaNa“Chs.
Die Schüler erweitern ihr Wissen über das jüdische Zeitverständnis, indem sie sich mit dem Jahreszyklus der Chagim als identitätsstiftend auseinandersetzen.
Die Schüler wenden ritualbezogen religiöse Ausdrucksweisen sowohl in Deutsch als auch in Hebräisch angemessen an.
Die Schüler entwickeln ihr Verständnis für die Rolle der Tefilla in Synagoge und Alltag unter Berücksichtigung des TaNa“Chs und rabbinischer Schriften weiter.
Die Schüler setzen sich mit den Mizwot als grundlegend für die kollektive und individuelle jüdische Identität auseinander und werden für die jüdische Haltung Zeniut als Weg für ein gelingendes Miteinander sensibilisiert. Dabei gewinnen sie Einblick in die Bedeutung der eigenen Verantwortung.
Lernbereich 1: Quellen des Judentums
Kennen der Struktur des TaNa“Chs
Kennen ausgewählter Texte des: Sefer J e hoschu’a hinsichtlich der Bedeutung von J e hoschu’a und seiner Aufgaben; Sefer Schof e tim als Ära des Ams Jissra’el zwischen Treue und Abkehr (D e wora, Schimschon); Sefer Sch e mu’el I unter dem Aspekt des Vertrauens in persönlichen Krisenzeiten
Lernbereich 2: Jüdischer Jahreszyklus
Kennen der Bedeutung des Neumonds für den Lu’ach
Beherrschen der Monatsnamen des Lu’achs und ihrer Zuordnung zu den Chagim
Kennen des Ablaufs des Schabbat tages in der Synagoge und im Alltag
Kennen der Bedeutung der Festtage anhand der Einschaltungen in der Amida und dem Birkat haMason
Sich positionieren zu Bat Mizwa/Bar Mizwa im jüdischen Lebenszyklus
Einblick gewinnen in die Gedenktage des Judentums
Lernbereich 3: Verantwortliches Handeln
Sich positionieren zu der Bedeutung der Mizwot für die jüdische Identität: Einhalten der Mizwot (Elternehrung, Familie, Freundschaft, Ernährung)
Anwenden ihrer Kenntnisse über die Awot we’Imahot auf den persönlichen Umgang mit Z e niut
Sich positionieren zum Umgang mit Z e niut in den Medien
Lernbereich 4: Jüdische Geschichte
Kennen der Landnahme K e na’ans: geografisch; politisch und sozial; religiös
Kennen der Richterzeit als Zeit der religiösen und politischen Wirren
Kennen der Malchut am Beispiel von Scha’ul: Entstehung; Merkmale
Übertragen der Kenntnisse von der Malchut auf den Umgang mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen
Lernbereich 5: Tefilla und Ritus
Einblick gewinnen in Struktur und Begrifflichkeiten des Siddur
Übertragen der Kenntnisse des Sch e ma Jissra’el auf die Prinzipien von Lohn und Strafe
Kennen des Betens und der Struktur der Schabbat-Amida: Mussaf
Kennen des Pijuts Adon Olam als Ausdruck der jüdischen G-ttesvorstellung
Beherrschen der ersten B e racha von Birkat haMason
Wahlbereich 1: Megillat Ruth – Dein Am ist mein Am
Übertragen der Erfahrungen von Ruth als Nichtjüdin auf die gegenwärtige Situation in der jüdischen Gemeinschaft
Wahlbereich 2: Der Jahreszyklus
Übertragen der Kenntnisse vom jüdischen Jahreszyklus auf das Erstellen eines jüdisch-christlichen Kalenders
Wahlbereich 3: Koscheres Essen
Kennen des Anspruchs an Essen als koscher und lecker
Wahlbereich 4: Umweltschutz
Kennen rabbinischer Auslegungen zum toragemäßen Umweltschutz
Wahlbereich 5: Kiddusch Lewana – Dank für die Schöpfung
Einblick gewinnen in den Brauch des Kiddusch L e wana
Wahlbereich 6: Jüdische Lieder
Beherrschen von Liedern des Kabbalat Schabbat, des Ma’ariw von Schabbat, der Chagim
Ziele Klassenstufen 7/8
Die Schüler erweitern ihr Wissen über prophetische Erzählungen und anhand der Mizwot der Tora über Kaschrut. Sie reflektieren Kaschrut unter dem Aspekt des Fastens und der Askese in anderen Religionen.
Die Schüler durchdringen die jüdische Zeitrechnung und setzen sich mit der mehrdimensionalen Bedeutung der Jamim Nora’im sowie Chanukka auseinander.
Die Schüler erweitern ihre religiöse Sprachfähigkeit durch die sichere Verwendung von Begriffen der Religionslehre und des Tefilla. Die Schüler können diese deuten und verstehen.
Die Schüler lernen die Zeit und die Bedeutung der Bet haMikdasch I/II für das Judentum kennen. Sie erkennen die Bedeutung Jissra’els für das Judentum in Deutschland.
Die Schüler erkennen anhand der Bedeutung der Kehilla in ihrer Vielfalt der Einrichtungen das Selbstverständnis des Judentums. Sie gewinnen Einblick in Struktur und Aufbau christlicher und muslimischer Gemeinden.
Die Schüler setzen sich durch die Beschäftigung mit einzelnen Aspekten der Amida mit den Fragen des eigenen Willens und der persönlichen Verantwortung vor G-tt und Mensch auseinander.
Lernbereich 1: Quellen des Judentums
Kennen der Entstehungsgeschichte des TaNa“Chs
Kennen ausgewählter Texte: Sefer Sch e mu’el I-II hinsichtlich der Konsolidierung der Malchut Dawid und der Sichtweisen zu Dawid; Sefer M e lachim I hinsichtlich des Baus und der Bedeutung des Bet haMikdasch unter Sch e lomo haMelech; Diwre haJamim II
Sich positionieren zu den Menschenbildern in den prophetischen Erzählungen
Anwenden der Mizwot zu Kaschrut auf das eigene Leben
Kennen der Bedeutung des Fastens im Christentum und Islam
Lernbereich 2: Jüdischer Jahreszyklus
Sich positionieren zur Bedeutung der Chagim des Monats Tischre: Rosch haSchana; Jom Kippur; Sukkot
Sich positionieren zur Bedeutung von Chanukka
Kennen des Jahresbeginns und der dazugehörigen Bräuche im Christentum, im Islam und in anderen Kulturen
Lernbereich 3: Verantwortliches Handeln
Anwenden der Kenntnisse zu Zedek auf das persönliche und gesellschaftliche Leben
Übertragen des Spannungsverhältnisses von Laschon haRa und Schalom auf die eigene Lebenswelt
Lernbereich 4: Jüdische Geschichte
Einblick gewinnen in den Zerfall des Malchut als Folge der Untreue des Volkes
Kennen der Zeit und Bedeutung von Bet haMikdasch haSchen i
Übertragen der Bedeutung von Jissra’el auf die eigene Lebenswelt
Lernbereich 5: Tefilla und Ritus
Kennen der T e hilim Dawids als Ausdruck des jüdischen G-ttesglaubens und der Antwort des Menschen auf G-tt: Schir haMa’alot T e hilim 126; Aschre T e hilim 145
Sich positionieren zur Amida unter den Aspekten eigener jüdischer Identität: in der Tradition der Generationen; Jeruschalajim; Hoffnung auf Schalom
Kennen der Struktur der K e hilla als ein religiös motiviertes sozial-kulturelles Gemeinwesen
Einblick gewinnen in Struktur und Aufbau christlicher Kirchengemeinden und muslimischer Gemeinden
Wahlbereich 1: Jüdische Helden
Sich positionieren zum Ideal des Heldentums: Makkabäer; Rabban Jochanan ben Sakkai
Wahlbereich 2: Koscher im Alltag
Anwenden der Struktur des Bereichs Kaschrut im eigenen Alltag
Wahlbereich 3: Kehila Kedoscha
Gestalten eines eigenen Kulturprogramms vor dem Hintergrund der Kenntnisse des Lebens der K e hilla
Wahlbereich 4: Alte und neue Lieder Jissra’els
Beherrschen ausgewählter traditioneller und populärer Lieder Jissra’els: als Identifikation mit dem Am Jissra’el; Hora tänze als Ausdruck der lebensfrohen Kultur des Judentums
Wahlbereich 5: Leben im Kibbuz – Pflege des Erbes der Väter
Sich positionieren zum Kibbuz als Form des Zusammenlebens in jüdischen K e hillot in Deutschland
Wahlbereich 6: Jüdische Projekte für Nachhaltigkeit
Gestalten eines Jugendprojektes für Nachhaltigkeit in der K e hilla
Ziele Klassenstufen 9/10
Die Schüler erwerben Wissen über die mündliche Lehre vom Sinai und die Entwicklung des Talmud und gewinnen Einblick in den interreligiösen Dialog.
Die Schüler vertiefen ihre Kenntnisse zu der Beziehung zwischen den Megillot und den jüdischen Chagim und entwickeln ihre Wertvorstellungen hinsichtlich der Toleranz gegenüber anderen weiter.
Die Schüler kennen die jüdische Geschichte in der Spannung zwischen Privilegierung und Verfolgung sowie zwischen Scho’a und Tekuma.
Die Schüler erweitern ihre religiöse Sprachfähigkeit im Umgang mit dem Siddur und durch die sprachlich angemessene Wiedergabe religiöser Sachverhalte.
Die Schüler vertiefen ihre Kenntnisse zu den Halachot des Schabbats sowie deren Umsetzung in ihrem Alltag und setzen sich mit der Aktualität von Tefilla auseinander. Sie kennen verschiedene Richtungen im Judentum sowie deren Möglichkeiten und Grenzen des Miteinanders.
Die Schüler reflektieren auf der Grundlage des TaNa“Chs sowie rabbinischer Texte den Umgang mit Arbeit und Leistung und diskutieren diesen als Maßstab für die Berufsfindung und den Aufbau einer menschenwürdigen Gesellschaft. Sie reflektieren Liebe, Sexualität und Freiheit im Alltagsbezug sowie ihre Darstellung in den Medien auf der Basis jüdischer Vorstellungen von einem geglückten Leben und entwickeln eigene Lebensentwürfe.
Lernbereich 1: Quellen des Judentums
Kennen des Talmud: Entstehung; Aufbau; Inhalt; Bedeutung
Kennen von Quellen zu Erez Jissra’el
Einblick gewinnen in den interreligiösen Dialog
Lernbereich 2: Jüdischer Jahreszyklus
Sich positionieren zu Bedeutung des Lebens im Galut als Herausforderung an das Leben als jüdischer Jugendlicher
Kennen der Haltung zu Nichtjuden und den Fremden: Noachidische Gesetze; Pessach
Sich positionieren zu den Gedenktagen: 9. November 1938; 27. Januar 1945
Lernbereich 3: Verantwortliches Handeln
Kennen ethischer Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen Problemen
Sich positionieren zu Vorstellungen von geglücktem Leben hinsichtlich eigener Lebensentwürfe: Stellenwert von Liebe und Sexualität; Stellenwert von Arbeit und Leistung; Stellenwert von Freiheit
Sich positionieren zu einer eigenen Zukunftsvision von einer menschenwürdigen Gesellschaft
Lernbereich 4: Jüdische Geschichte
Kennen der Geschichte der Juden im Mittelalter zwischen Duldung, Ausgrenzung und Vertreibung
Kennen der jüdischen Geschichte vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1945: Zionismus; Scho’a (Hitkomemut Jehudit baScho’a)
Sich positionieren zum M e dinat Jissra’el vor dem Hintergrund ausgewählter gesellschaftlicher Herausforderungen
Lernbereich 5: Tefilla und Ritus
Übertragen der Kenntnisse über die Halachot des Schabbats auf die eigene Lebenswirklichkeit
Kennen des Alenu L e schabe’ach als Ausdruck des Glaubensbekenntnisses in Zeiten der Gefahr
Kennen der von der K e hilla gesungenen Elemente des Birkat haMason
Einblick gewinnen in die christlichen Konfessionen und den ökumenischen Dialog
Wahlbereich 1: Die Fünf Megillot im Jahreszyklus
Sich positionieren zur persönlichen Bedeutung der sogenannten Fünf M e gillot als Lektüre an besonderen Tagen des Jahres
Wahlbereich 2: Lebendige Tradition in allen Zeiten
Beherrschen von liturgischen Handlungen sowie Texten von zentraler Bedeutung: Texte und Lieder aus der Pessach Haggada
Wahlbereich 3: Erinnerungskultur in den Kehillot in Sachsen
Sich positionieren zur Bedeutung des Gedenktages 8. Mai 1945 für die K e hillot in Sachsen
Wahlbereich 4: Moses Mendelssohn – Vater des modernen Judentums
Beurteilen der Bedeutung von Moses Mendelsohn als „Vater des modernen Judentums“
Wahlbereich 5: Religiöse Strömungen
Sich positionieren zur Gestaltung des Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen im M e dinat Jissra’el
Wahlbereich 6: Hannah Szenes – Widerstandskämpferin
Sich positionieren zu Hannah Szenes