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Allgemeine fachliche Ziele
bauen auf elementare motorische Fertigkeiten auf und erlernen durch gezieltes Üben sportspezifische und sporttechnische Fertigkeiten
wenden sportmotorische und psychische Leistungsvoraussetzungen in vielfältigen Übungs-, Spiel- und Wettkampfsituationen an und verbessern durch deren Zusammenwirken ihre sportliche Leistung
entwickeln grundlegende motorische Fähigkeiten als Beitrag zur Gesundheitsförderung
erwerben sportbezogenes Wissen
organisieren Sport-, Spiel- und Bewegungsaktivitäten in Schule und Freizeit unter besonderer Berücksichtigung von Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung
setzen sich kritisch mit aktuellen Problemfeldern im internationalen Sport (Doping, Einbürgerungen, Kommerzialisierung) auseinander
entwickeln Einsichten zu den Werten des Sporttreibens unter besonderer Berücksichtigung des sozialen Lernens und des Erwerbs von Sportmündigkeit.
Fertigkeiten
verfügen über grundlegende Fertigkeiten für ausgewählte „Kleine Spiele“ und Spielformen sowie für mindestens zwei Sportspiele
eignen sich grundlegende leichtathletische Bewegungsabläufe an
eignen sich grundlegende Elemente des freien und formgebundenen Turnens an
erlernen gymnastische Elemente mit/ohne Handgerät oder Aerobicfolgen oder einfache tänzerische Schrittfolgen bzw.
erlernen grundlegende Kampftechniken für Judo oder Ringen.
Komplexes Anwenden
weisen grundlegende Spielfähigkeit in zwei Sportspielen, davon mindestens ein Mannschaftsspiel, unter vereinfachten Wettkampfbedingungen nach
wenden traditionelle leichtathletische Bewegungsabläufe in einem Drei- oder Vierkampf an
gestalten Übungsverbindungen aus vier bis sechs verschiedenen Elementen an zwei ausgewählten Geräten selbstständig
erlernen gymnastische Übungsverbindungen mit/ohne Handgerät oder Aerobicübungen oder Tänze für Paare und Gruppen bzw.
führen faire Zweikampfformen im Judo oder Ringen aus.
Motorische Fähigkeiten
entwickeln ihre aerobe Grundlagenausdauer
prägen ihre allgemeinen koordinativen Fähigkeiten vielseitig aus
prägen ihre Schnelligkeitsfähigkeiten vielseitig aus
schulen ihre Beweglichkeitsfähigkeit
prägen ihre allgemeinen Kraftfähigkeiten im Sinne einer Ganzkörperkräftigung aus.
Wissen
erwerben allgemeine Kenntnisse zu den Bewegungsabläufen, zu grundlegenden Regeln sowie zu den wesentlichen Wirkungen des Sporttreibens in den einzelnen Lernbereichen
gewinnen Einblick in verschiedene Ausprägungsformen des Sports in der Gesellschaft und dessen mediale Darstellung.
Schülertätigkeiten/Gesundheitsbewusstsein
führen einfache Schülertätigkeiten als Beauftragte, als Schieds- und Kampfrichter aus
können helfen und sichern, Übungsstätten auf- und abbauen
erlernen einfache Verfahren zur Kontrolle und Steuerung der Belastung
festigen hygienische Gewohnheiten, tragen sportgerechte Kleidung und bemühen sich um eine gesunde Ernährung.
Werteorientierung
erfahren die Bedeutung des Sporttreibens für faires Verhalten, Konfliktbewältigung und Umgang mit Unterschieden
gewinnen Einblick in verschiedene Sinnperspektiven des Sporttreibens und entwickeln Interesse am Sporttreiben auch in der Freizeit.
Fertigkeiten
erweitern und vertiefen ihre Fertigkeiten für die Sportspiele
erweitern und vertiefen ihr Können leichtathletischer Bewegungsabläufe
eignen sich Fertigkeiten für das Synchronturnen an zwei Geräten und für Partnerakrobatik und Pyramidenbau an
vervollkommnen und erweitern ihr Können gymnastischer Elemente mit/ohne Handgerät oder Tanzschrittfolgen für Paare bzw. Gruppen oder Aerobicfolgen bzw.
vervollkommnen ihr Können grundlegender Kampftechniken für Judo oder Ringen.
Komplexes Anwenden
weisen grundlegende Spielfähigkeit in zwei Mannschaftsspielen unter vereinfachten Wettkampfbedingungen nach
gestalten leichtathletische Mehrkämpfe unter Einbeziehung alternativer Materialien, Geräte und Bewegungsabläufe
gestalten Übungen für Partnerakrobatik, Pyramidenbau und im Synchronturnen oder Übungsverbindungen an mindestens drei ausgewählten Turngeräten
erlernen zeitgemäße Tanzformen oder Aerobicübungen oder anspruchsvolle gymnastische Übungsverbindungen ohne/mit Handgerät bzw.
führen schulspezifische Turnierformen in Judo oder Ringen durch.
Motorische Fähigkeiten
schulen ihre Koordination zunehmend differenziert in Verbindung mit der Entwicklung sportlichen Könnens in den einzelnen Lernbereichen
entwickeln ihre aeroben Ausdauerfähigkeiten und ihre Kraftfähigkeiten bei besonderer Berücksichtigung der Rumpfmuskulatur weiter
trainieren ihre Muskeln gesundheitsorientiert.
Wissen
erweitern ihre Kenntnisse zu den Bewegungsabläufen, zu grundlegenden Regeln sowie zu den wesentlichen Wirkungen des Sporttreibens in den einzelnen Lernbereichen
vergleichen und bewerten die Entwicklung ausgewählter Handlungsfelder.
Schülertätigkeiten/Gesundheitsbewusstsein
führen anspruchsvolle Schülertätigkeiten als Beauftragte, als Schieds- und Kampfrichter aus
können zuverlässig helfen und sichern und bauen Übungsstätten selbstständig auf und ab
qualifizieren sich bei besonderer Eignung zum Schülerübungsleiter und sind befähigt, in der Freizeit selbstständig zu üben und trainieren
erfahren Zusammenhänge zwischen Sporttreiben und Wohlbefinden und erkennen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Sporttreiben und Körpergewicht.
Werteorientierung
tragen zu sozialem Wohlbefinden bei, sie entwickeln und erhalten gemeinsam das sportliche Klima an der Schule
erkennen die individuell sinnvollen Möglichkeiten des Sporttreibens zur Bereicherung der Freizeitgestaltung
beurteilen mediale Darstellung verschiedener Sportarten.
Zielschussspiele – Phase der Einführung (Klassenstufen 5–6)
Erkunden/Üben sportspielübergreifender und sportspielspezifischer Fertigkeiten: allgemeine Ballschule vertiefen (spielerisches Erlernen sportspielübergreifender Taktikbausteine (Ziel treffen, Ball zum Ziel bringen, Überzahl herausspielen, Zusammenspiel, Lücke erkennen, Gegnerbehinderung umgehen)); Erfahrungen mit dem Ball sammeln (Rollen, Kreisen, Jonglieren, Werfen/ Passen, Fangen und Stoppen mit unterschiedlichen Körperteilen, aus verschiedenen Ausgangsstellungen, mit veränderten Körperpositionen und Fortbewegungsarten); Grundtechniken erlernen (Basketball: beidhändiges Fangen, Druckpass, Bodenpass, Dribbling, Freilaufen/Decken, einfaches Fintieren, Zwei-Kontakt-Rhythmus, Sternschritt, Stopps, Sprungball, Positionswurf, Korbleger, Fußball: Ballannahme, -abgabe, -führung, Freilaufen/Decken, einfaches Fintieren, Kopfballspiel, Innenseit- und Vollspannstoß, Handball: Passen/Fangen, Dribbling, Freilaufen/ Decken, einfaches Fintieren, Drei-Schritt-Rhythmus, Schlagwurf, Sprungwurf, Floorball, Hockey: Griff- und Schlägerhaltung, Ballannahme, -abgabe, -führung, einfaches Fintieren, Torschuss)
Anwenden der grundlegenden sportspielspezifischen Fertigkeiten unter vereinfachten Wettkampfbedingungen: situationsorientiert miteinander und gegeneinander spielen (Spiele, Spielformen unter erleichterten Bedingungen, Spielvarianten mit und ohne Konkurrenzverhalten); taktisches Verständnis entwickeln (Angriffsverhalten: Freilaufen, den Mitspieler sehen und anspielen, Nutzen von Überzahlsituationen, Herausspielen von Zielschussmöglichkeiten, Abwehrverhalten: Gegenspieler decken, Zuspiellinien erkennen und Zuspiele unterbinden, Dribbling stören, Zielschuss verhindern)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Bewegungsaufgaben erfüllen (Übungen mit dem Ball); den Belastungsanforderungen im Spiel entsprechen
Einblick in sportspielbezogenes Wissen gewinnen: mit dem Spielfeld vertraut sein; Spielregeln in ihrer schulsportlichen Auslegung erlernen (einfache Kampf- und Schiedsrichtertätigkeiten); Spielwelten kritisch begleiten lernen
Spielfähigkeit freizeitrelevant und gesundheitsorientiert anwenden: Spielen als sinnerfüllte Freizeitgestaltung erkennen und nutzen; Spiele entsprechend den Rahmenbedingungen verändern; an Vergleichswettkämpfen der Schule teilnehmen und bei der Vorbereitung mitwirken; den Zusammenhang von spielsportlichen Aktivitäten und Gesundheit erkennen
Zielschussspiele – Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10)
Festigen sportspielübergreifender und sportspielspezifischer Fertigkeiten: allgemeine Ballschule vertiefen (spielerisches Verbessern sportspielübergreifender Taktikbausteine (Ziel treffen, Ball zum Ziel bringen, Überzahl herausspielen, Zusammenspiel, Lücke erkennen, Gegnerbehinderung umgehen))
Erfahrungen mit dem Spielgerät erweitern, mit dem Spielgerät gekonnt umgehen: Grundtechniken für das Handeln im Spiel ausbilden (Basketball dazu: Dribbling mit Tempo- und Rhythmuswechsel, Finten, Sprungwurf, Rebound, Fußball dazu: Ballannahme, -abgabe flacher und hoher Bälle mit der Innen- und Außenseite des Fußes (des starken Beines), Ballführung im Slalom, Finten, Handball dazu: indirektes Zuspiel, Slalomdribbling mit Handwechsel, Finten, Schlagwurf aus der Bewegung, Hüftwurf, Floorball, Hockey dazu: weitere Schuss- und Passtechniken Strafecke (Hockey))
Anwenden der sportspielspezifischen Fertigkeiten unter wettkampfnahen Bedingungen: miteinander und gegeneinander spielen; taktisches Verständnis ausbauen (Angriffsverhalten: Freilaufen/Anbieten, einfache Positionswechsel vollziehen, den Mitspieler im richtigen Moment anspielen, Überzahl-, Gleichzahlsituationen bewusst zum Herausspielen von Zielschussmöglichkeiten nutzen, mannschaftsdienliches Zusammenspiel ausprägen, Positionsangriff, Abwehrverhalten: Gegenspieler decken, Zuspiellinien unterbinden, Dribbling stören, Zielschuss verhindern, Manndeckung ab Mittellinie, ab Freiwurflinie/Drei-Punkte-Linie, Zonendeckung)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: motorische Leistungsfähigkeit für das Spiel bzw. für Spielhandlungen ausbilden
Kennen sportspielbezogener Sachverhalte: das Spielfeld nutzen; Regelkenntnisse erweitern (Kampf- und Schiedsrichtertätigkeiten, Regelanpassung); Reflexion der Sportspiele auf das gesellschaftliche Leben
Spielfähigkeit freizeitrelevant und gesundheitsorientiert anwenden: Spielturniere an der Schule mitorganisieren, unterstützen und bei der Auswertung helfen; Spiele mit den freizeitlichen Möglichkeiten und Gegebenheiten in Einklang bringen; sportliche Aktivitäten in Schule und Freizeit unter dem Gesundheitsaspekt bewerten
Zielschussspiele – Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10) › Erfahrungen mit dem Spielgerät erweitern, mit dem Spielgerät gekonnt umgehen › Grundtechniken für das Handeln im Spiel ausbilden
Basketball: (s. ZSP Phase der Einführung), dazu: Dribbling mit Tempo- und Rhythmuswechsel, Finten, Sprungwurf, Rebound
Floorball, Hockey (s. ZSP Phase der Einführung), dazu: weitere Schuss- und Passtechniken Strafecke (Hockey)
Rückschlagspiele – Phase der Einführung (Klassenstufen 5–6)
Erkunden/Üben sportspielübergreifender und sportspielspezifischer Fertigkeiten: allgemeine Ballschule vertiefen; Erfahrungen mit dem Spielgerät sammeln (Volleyball: Gewöhnungsübungen mit Ball, Badminton, Tischtennis, Tennis: Gewöhnungsübungen mit Schläger und Ball); Grundtechniken erlernen (Volleyball: oberes und unteres Zuspiel, Aufgaben von unten, Angriffszuspiel, Badminton: Universalgriff, Schritttechniken (Nachstell-, Ausfallschritte), Vorhand- und Rückhandschläge (Überkopf- bzw. Unterhandschläge, Netzstoppbälle ), kurzer und hoher Aufschlag, Tischtennis: Grund- und Bereitschaftsstellung, Schlägerhaltung, Vorhand- und Rückhandschläge, Vorhand- und Rückhandaufschlag, Tennis: Grifftechnik, Vorhand- und Rückhandgrundschlag, Unterhandaufschlag (indirekt, direkt))
Anwenden der grundlegenden sportspielspezifischen Fertigkeiten unter vereinfachten Wettkampfbedingungen: situationsorientiert miteinander und gegeneinander spielen (Spiele; Spielformen unter erleichterten Bedingungen); taktisches Verständnis entwickeln (Angriff: Zusammenspiel, laufbereit sein, sich am Gegner und zum Ball orientieren, Vorteil herausspielen und nutzen, die Lücke erkennen und den Ball versuchen zu platzieren, Abwehr: durch Gegnerbeobachtung die Abwehrposition vorweg nehmen, Zuspielrichtung und -weite des Balles einschätzen, agieren und auf das gegnerische Spiel reagieren)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: motorische Leistungsvoraussetzungen entwickeln
Einblick in sportspielbezogenes Wissen gewinnen: mit dem Spielfeld vertraut sein; Spielregeln in ihrer schulsportlichen Auslegung erlernen; Spielwelten kritisch begleiten
Spielfähigkeit freizeitrelevant und gesundheitsorientiert anwenden
Rückschlagspiele – Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10)
Festigen sportspielübergreifender und sportspielspezifischer Fertigkeiten: allgemeine Ballschule vertiefen; Erfahrungen mit dem Spielgerät erweitern, mit dem Spielgerät gekonnt umgehen; bekannte Grundtechniken weiterentwickeln und neue einführen (Volleyball, dazu: diagonaler Angriffsschlag, Block, Aufgaben differenziert von oben, Badminton, dazu: Lauftechnik aus ZP in alle Positionen (1 bis 6), Nachstellschritt mit Umsprung, Stemmschrit, Tischtennis, dazu: Vorhand- und Rückhandaufschläge direkt, gerade, parallel und diagonal, Aufschläge mit Oberschnitt, Schupfen Vorhand, Rückhand, gerade und diagonal auf Ziele, mit Unterschnitt, Oberschnitt (Vorhand, Rückhand), Tennis, dazu: Aufschlag Slice, Flugschlag Vorhand und Rückhand, Lob, Stopp, Vorhand Drive, Lauftechniken: Seitstell-, Kreuz- und Ausfallschritte, Rutschen, Schrittkombinationen)
Anwenden der sportspielspezifischen Fertigkeiten unter wettkampfnahen Bedingungen: miteinander und gegeneinander spielen (Spielformen und Spiele unter wettkampfnahen Bedingungen, taktisches Verständnis ausbauen Angriff: Einzel- und Zusammenspiel, aus der Stellung im Spielfeld, aus dem Aktionsraum, zum Tisch agieren, sich bei Schritt- und Laufbewegungen am Gegner und Ball orientieren, Lücken und Vorteil, Schwächen und Stärken situationsbezogen erkennen, Abwehr: Gegner- und Ballbeobachtung, die richtige Abwehrposition vorwegnehmen, von der Abwehrhandlung zur erfolgreichen Angriffshandlung)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: den gesteigerten Anforderungen und Belastungen im Spiel gerecht werden
Kennen sportspielbezogener Sachverhalte
Spielfähigkeit freizeitrelevant und gesundheitsorientiert anwenden: Spiele mit den freizeitlichen Möglichkeiten und Gegebenheiten in Einklang bringen
Phase der Einführung (Klassenstufen 5–6)
Erkunden/Üben von leichtathletischen Fertigkeiten: schnelles Laufen, Reagieren und Beschleunigen entwickeln (Sprintläufe, Starttechniken: Hoch- und Tiefstart, Tempo-, Steigerungsläufe, Sprintspiele, Staffelläufe, Hindernisläufe, Leistungsläufe bis 75 m); Weitsprungtechnik vervollkommnen (verschiedene Sprungformen, Anlauflänge und -tempo variieren, Anlaufgenauigkeit, raumgreifende Landung, Leistungssprünge mit individueller Anlaufgestaltung); Hochsprungtechnik vervollkommnen (ausgewählte Sprungtechniken erproben, Schersprungtechnik, Leistungssprünge aus rhythmischem Anlauf); Wurftechnik vervollkommnen (Weitwerfen mit unterschiedlichen Geräten, Werfen auf verschiedene Ziele, Schlagwurftechnik, 3-Schritt-Rhythmus, Leistungswürfe)
Anwenden leichtathletischer Fertigkeiten: leichtathletisches Leisten spielerisch erleben lassen (verschiedene Übungs- und Spielformen zur Verbesserung der Laufausdauer, Schnelligkeit, Sprung- und Wurfkraft, Mehrkämpfe: Dreikampf/Vierkampf (Sprintlauf, Wurf, Sprung, Ausdauerlauf)); Mehrkampfleistung erbringen
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: übungsbegleitend schulen; Grundlagenausdauer favorisieren (Läufe nach Zeit- und Streckenvorgabe); allgemeine Fähigkeitstests durchführen
Einblick gewinnen in grundlegende Vorgänge des Lernens, Übens und Trainierens: Regeln der Erwärmung; Wechsel von Belastung und Erholung erfahren; leichtathletische Regeln beachten und selbst aufstellen
Beurteilen der Werte und Wirkungen des Freizeitsports: gesundheitsfördernde Wirkung des Ausdauerlaufs erkennen; Regelmäßigkeit und Mindestumfänge für Freizeitdauerlauf beachten; körperliche Belastungsgrenzen erfahren
Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10)
Festigen von leichtathletischen Fertigkeiten mit neuer Akzentuierung: Schnelligkeit im Kurzstreckenbereich schulen (Tiefstart, fliegende Sprints, Tempowechsel- und Steigerungsläufe, Staffelläufe, Hürdenläufe, Leistungsläufe über unterschiedliche Kurzstrecken); Weitspringen mit anderer Akzentuierung (Drei-Springen, Stab-Springen, Leistungssprünge vom Balken); Hochsprungtechniken probieren und auswählen (Flop, Sprungtechnik favorisieren und für Leistungssprünge nutzen); mit Weitwerfen und Schleuderwerfen experimentieren (Schlagwurftechnik beim Weitwerfen mit Ball/langen Wurfgeräten aus verlängertem Anlauf, Drehwurftechnik beim Schleuderwerfen mit Schleuderball oder anderen Geräten); Weitstoßen erlernen (Stoßen aus verschiedenen Ausgangsstellungen mit unterschiedlichen Geräten, Stoßen mit Kugeln aus wählbarer Vorbeschleunigung)
Anwenden leichtathletischer Fertigkeiten: Thematisieren leichtathletischer Inhalte – ein Gerät, eine Fähigkeit, ein Raum wird zum Mittelpunkt der Stunde; alternative Wettbewerbsformen und Mehrkämpfe kreieren; Vierkampf (Sprintlauf, Ausdauerlauf, Wurf/Stoß, Sprung) durchführen; Leistungskontrollen wettkampfnah durchführen
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Grundlagenausdauer verstärkt entwickeln Zeitläufe; eine Fitnessbasis schaffen und erhalten (Sprint-ABC, Reaktionsübungen, Beschleunigungsläufe, Sprung-, Wurf- und Stoßübungen); Fähigkeitstests durchführen
Anwenden von Grundregeln des Lernens, Übens und Trainierens: Grundsätze für das selbstständige Üben und Trainieren ableiten; Grundsätze und Regeln der Kampfrichtertätigkeit beachten; Bewegungserleben und Körpererfahrung beschreiben
Gestalten von schul- und freizeitorientierten Sportaktivitäten unter Beachtung der Gesundheitsförderung: die Differenz zwischen gesundheitsorientiertem und wettkampfbezogenem Laufen thematisieren (Freizeitdauerlauf, neue Wettbewerbsformen); aktuelle freizeitsportliche Trends mit der Leichtathletik verknüpfen; körperliche Belastungsgrenzen erfahren
Phase der Einführung (Klassenstufen 5–6)
Erkunden/Üben von Bewegungsabläufen und Elementen: elementare motorische Fertigkeiten variieren (Rollen/Drehen, Schwingen/Stützen, Springen, Balancieren); Helfen und Sichern erlernen und zunehmend selbstständig durchführen; Elemente an verschiedenen Geräten turnen und verbinden (Boden: Rollen, Drehungen, Stände, Schritte, Sprünge, Überschläge, Sprung: Abspringen von verschiedenen Absprunghilfen, Sprungvarianten, Reck/Stufenbarren: Turnen im Hang, Spreizübungen, Auf-, Um-, Abschwünge, Auf- und Abgänge, Barren: Turnen im Hang, Sitzformen, Spreizübungen, Rollen, Schwingen im Stütz, Auf- und Abgänge, Balken: Schritte/Schrittkombinationen, Stände, Drehungen, Sprünge, Auf- und Abgänge, Armbewegungen variieren)
Anwenden von Übungsgut und Gestalten von Übungsverbindungen: individuelles Leistungsvermögen ausschöpfen und kreativ umsetzen (Übungsverbindungen an mindestens zwei Geräten, an Boden/Barren/Balken mindestens sechs verschiedene Elemente, an Stufenbarren/Reck mindestens vier verschiedene Elemente)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Kraftausdauer entwickeln (Zieh- und Schiebekämpfe, Hindernisturnen, einfache Übungsprogramme mit/ohne Geräte); Beweglichkeit schulen (Stretching, Haltungsschulung)
Kennen theoretischer Grundlagen des Turnens: Lösungswege für verschiedene Bewegungsaufgaben erfassen; Geräte- und Übungsbezeichnungen verstehen; Sichern und Helfen (Standpunkt zum Gerät, Griffarten, bewegungsunterstützende Hilfe)
Freizeitorientiertes Anwenden erworbener Fertigkeiten: sich präsentieren und dabei selbst kreativ sein; turnerische Fertigkeiten für andere Sportarten und Lebensbereiche nutzen
Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10)
Festigen bereits erlernter Bewegungsabläufe mit neuer Akzentuierung: Elemente variabel turnen und weiterentwickeln; Faszination des Springens mit unterschiedlichen Absprunghilfen erleben
Gestalten von Übungsverbindungen und Partnerakrobatik/Pyramidenbau: Übungsverbindungen im Synchronturnen durchführen (Gleichzeitigkeit und Gleichmaß, Übungsverbindungen an mindestens zwei Geräten); Partnerakrobatik und Pyramidenbau entwickeln (Vertrauens- und Kooperationsspiele, Balanciertechniken, Basistechniken)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Stütz-, Armzug-, Rumpf- und Beinkraft schulen; Haltung beachten; Beweglichkeit schulen
Kennen theoretischer Grundlagen des Synchronturnens, der Partnerakrobatik und des Pyramidenbaus: Risiken abwägen; gesundheitliche Gefährdungen erkennen
Gestalten von gemeinsamen Aktivitäten: Übungen im und außerhalb des Unterrichts darbieten
Phase der Einführung (Klassenstufen 5–6)
Erkunden/Üben grundlegender gymnastischer/ tänzerischer Fertigkeiten und Grundlagen der Aerobic: Gymnastik: Grundfertigkeiten der Köpertechnik/Handgerätetechnik ausbilden (Körpertechnik: Schrittarten, Sprünge, Stände, Drehungen, Technik eines Handgerätes); Aerobic: Grundschritte des Aerobic erlernen (beidseitig, vor- und rückwärts); Tanz: einfache Tanzfolgen erlernen (Grundschritte)
Anwenden der erlernten Fertigkeiten: Gymnastik: Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers erfahren; Wirkung der Musik nutzen (Umgang mit Handgeräten/Materialen, Bewegungen am Ort, im Raum, nach Rhythmen); Aerobic: einfache Aerobicfolgen ausbilden (Grundschritte mit Armbewegungen, von Grundschritten zu zusammengesetzten Bewegungsformen (kleine Choreografien)); Tanz: einfache Tanzfolgen erarbeiten (rhythmusangepasste Bewegungen, Einhaltung der Reihenfolge, Körpersprache)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Ausdauer und Kraftausdauer durch Tänze und Aerobicfolgen entwickeln; Beweglichkeit, Dehnung schulen; koordinative Fähigkeiten erweitern; Körperwahrnehmung schulen (Körperhaltung, Reizempfindung)
Einblick in einfache Fachtermini und Gestaltungsmöglichkeiten gewinnen: Fachsprache nutzen (Aerobicgrundschritte/Tanzschritte); Gestaltungsmöglichkeiten erfassen (Aufstellungsformen und Ordnungsformen, Tempo, Rhythmus)
Gymnastik/Aerobic/Tanz freizeitrelevant anwenden: gymnastische Übungen als Ausgleich zur sitzenden Tätigkeit durchführen; Musik und Tanz als Motivation nutzen
Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10)
Festigen gymnastischer/tänzerischer Fertigkeiten und Aerobicformen: Gymnastik: Köpertechnik/Handgerätetechnik erweitern (Körpertechnik: Bodentechniken, Technik eines Handgerätes); Aerobic: bekannte Grundschritte erweitern (vor-/rückwärts, beidseitig, mit Drehung, Armbewegung); Tanz: Grundschritte ausgewählter Tänze kombinieren (Tanzfolgen, Umfang und Tempo)
Anwenden der erlernten Fertigkeiten: Gymnastik: Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers erfahren, Wirkung der Musik nutzen (kreativer Umgang mit Handgeräten, vielfältige Bewegungen am Ort, in der Fortbewegung, nach Rhythmen, Raumwege ohne/mit Partner, Raumwege ohne/mit Handgerät); Aerobic: Übungsverbindungen (Choreografien) entwickeln (Übungsfolgen mit Grundschritten und Sprungschritten ohne/mit Partner); Tanz: Tanzfolgen/Tänze erarbeiten (rhythmusangepasste Bewegungen, Formationen und variable Raumwege, Körpersprache)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten (aus Phase der Einführung)
Kennen von Fachtermini, sich positionieren zur Lebensführung: Fachsprache nutzen (Körpertechnik/Gerätetechnik, Aerobicschritte/Tanzschritte); Körperhaltung wahrnehmen (Haltungsschäden und -schwächen); Lebensführung kritisch reflektieren (Schönheitsideale, Bewegungsmangel, Drogen, Ernährung)
Gymnastik/Aerobic/Tanz freizeitrelevant gestalten: gymnastische Übungen und Tänze als Ausgleich zur monotonen Tätigkeit situativ verwenden; Musik und Tanz als Motivation nutzen; Bedürfnis an regelmäßiger sportlicher Betätigung entwickeln
Phase der Einführung (Klassenstufen 5–6)
Erkunden/Üben grundlegender Fertigkeiten der neuen Sportart: einfache Techniken im Judo erlernen (Falltechnik: Fallübungen rückwärts, seitwärts links und rechts, vorwärts, Judorolle vorwärts, Fassarbeit (Kumi-Kata), Kampfstellung, Verteidigungsstellung (Migi/Hidari-Jigotai), zwei Wurftechniken, zwei Bodentechniken); einfache Techniken im Ringen erlernen (Kampfstellung, Hüftwurf, Beinangriff, Hammerlock, Wende, Arm-Kopf-, Arm-Hüftfesthalte); Selbstverteidigung (Befreiung aus Umklammerungen)
Anwenden von Fertigkeiten auf der Matte: miteinander üben; wettkampfnahes Üben (Zieh- und Schiebekämpfe, Stand- und Bodenkämpfe, Ringen: Kämpfen aus der Bankstellung, freier Übungskampf)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: den Körper kräftigen (Niederhalten und Befreien aus verschiedenen Lagen, einfache Zweikampfformen, volkstümliches Ringen und Raufen); die Koordination schulen (Bewegungen auf der Matte, Gehen, Schieben und Ziehen, Spiel mit dem Gleichgewicht); die Muskulatur dehnen (sportartbezogene Gymnastik, Stretching)
Einblick in grundlegende Begriffe und Handlungen gewinnen: in der sportartspezifischen Sprache sprechen (Techniken, Begrüßung, Judo: Uke, Tori, Mate, Hajime, Tatami); verbotene Handlungen kennen lernen (Grundregeln zur Unfallverhütung und Hilfeleistung)
Freizeitrelevantes Anwenden des Erlernten: Unterschied zwischen sportlichen Zweikämpfen und Gewaltanwendung; Bedürfnis am sportlichen Wettstreit entwickeln; Gesundheit und aktive Teilnahme an der Sportkultur fördern
Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10)
Festigen der grundlegenden Fertigkeiten: bekannte Techniken erweitern (Fall-, Wurf- und Bodentechniken, Kampfstellung, Verteidigungsstellung); neue Techniken im Judo aneignen (zwei weitere Wurftechniken, zwei weitere Bodentechniken); neue Techniken im Ringen aneignen (Schulterwurf, Runterreißer mit Beinangriff, Rolle, Spindel, Fassarten: Zwiegriff im Stand, Arm von Außen/Innen, Oberarm/Nacken, Kampfstellung beider Stilarten); Übergang Stand – Boden vermitteln (Kombinationen von Stand- und Bodentechniken); Selbstverteidigung durchführen (Abwehr von Tritten und Schlägen, Anrempelei und Belästigungen, Vermeidung von Kampfsituationen)
Anwenden von Fertigkeiten auf der Matte: mit dem Partner üben (Angriffstäuschungen und Ausweichbewegungen, Randori im Stand und am Boden); wettkampfnahes Üben (Zweikampfübungen mit gezielter Aufgabenstellung, Befreiung aus Festhalten und Bodenlagen, Übungskampf, Bewertung, Sieger und Unterlegene, fairer Kampf)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Schnellkraft und Kraftausdauer schulen
Kennen von grundlegenden Begriffen und Handlungen: Wertungen im Übungskampf (Judo: Waza-ari, Ippon, Ringen: Punktwertungen, Schultersieg, Bestrafungen bei Fehlverhalten); erlernte Techniken sportartspezifisch ansprechen; Kampfkommandos geben; mit Gewichtsproblemen auseinandersetzen
Sich positionieren zu vielfältigen sportlichen Betätigungen: Muskelaufbau gesundheitsorientiert durchführen und Körperhaltung beachten
Komplex 2 (Klassenstufen 5–10)
Festigen der schwimmerischen Fertigkeiten: Schwimmtechniken erlernen und üben (Vertiefung der Technik im Brustschwimmen (Ausatmung in das Wasser), Technik des Rückenschwimmens einführen oder vervollkommnen, Einführung der dritten Technik: Kraulschwimmen, Schwimmkombinationen)
Anwenden von Bewegungen im und mit dem Element Wasser: vielfältige allgemeine Bewegungserfahrungen im Wasser sammeln und erweitern („Wasserbewegungsgefühl“, Auftreiben, Gleiten, Atmen, fuß- und kopfwärts Paddeln, Tief- und Streckentauchen, Springen aus verschiedenen Höhen und mit verschiedenen Körperhaltungen, „kleine Bewegungsexperimente“, Mannschaftsspiele- und Staffelformen, Tauch- und Gewandtheitsspiele, Sehen, Hören, Fühlen im und unter Wasser, Schwimmen mit Flossen, Schwimmen mit Geräten); sportartspezifische Bewegungserfahrungen im Wasser sammeln und erweitern (Startsprung vom Startblock und Rückenstart, Tauchzug, hohe Wende in Rücken- und Brustlage, Wasserballspiele nach vereinfachten Regeln, Wasserspringen aus verschiedenen Höhen und mit verschiedener Körperhaltung)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten als Voraussetzung für das Schwimmen: Grundlagenausdauer entwickeln (Dauerschwimmen, Intervallschwimmen); Kraftvoraussetzungen an Land und im Wasser schaffen (mit Beweglichkeitstraining koppeln); schwimmerische Grundschnelligkeit entwickeln (Sprint und Spurt)
Anwenden von sportartbezogenem Wissen: Elemente des Rettungsschwimmens erlernen (Verhalten bei Ermüdung, Krämpfen, Schlingpflanzen u. ä, Verhalten bei Boots-, Bade- und Eisunfällen, Erste Hilfe-Übungen, Transport ermüdeter Schwimmer, Kleiderschwimmen)
Kennen der gesundheitlichen Wirkung des Schwimmens: Schwimmen als Möglichkeit ganzjähriger sportlicher Aktivität erkennen und gebrauchen (Formen des gesundheitsorientierten Schwimmens, Aquafitnessformen, Schwimmen und Baden in der Natur, umweltbewusstes Verhalten am und im Wasser, wichtige Verhaltensnormen an öffentlichen Badeorten, hygienische Verhaltensweisen vor, während und nach der Bewegung im Wasser)
Komplex 2 (Klassenstufen 5–10)
Festigen grundlegender Fertigkeiten: einfache Techniken erlernen und stabilisieren (Langlauf - klassische Technik: Diagonalschritt, Doppelstockschub, mit/ohne Zwischenschritt, Umtreten, Bogentreten, Langlauf - freie Technik: Halbschlittschuhschritt, Schlittschuhschritt, Ski-alpin: Skigewöhnungsübungen, Geradeausfahren mit unterschiedlichen Aufgaben, kleine Sprünge, Notsturz, Kurvenfahren über Pflug, paralleles Grundschwingen mit unterschiedlichen Schwungradien, Kurven fahren nahe der Falllinie, ausgeprägtes Kurvenfahren, Kantengefühl ausprägen, Carving, Snowboard: Gerätgewöhnung, Fallen und Aufstehen, Anschnallen am Hang, Seitrutschen, Schrägfahrten Schwung bergwärts, Schwungfächer Basisschwung, Schwingen mit Beuge nach Vorausdrehen, Liftfahren, Eislaufen: Gerätgewöhnung, Fallübungen, Gleiten beid- und einbeinig, aus dem Gehen/Laufen, „Rollerfahren“ rechts und links, „Zwiebeln“, Bremstechniken, Canadierbogen, rückwärts Gleiten, Laufen, Übersetzen vor-/rückwärts)
Anwenden des Erlernten: Techniken bei unterschiedlichen Schnee- und Geländebedingungen ausführen (Langlauf: Skiwanderungen, Laufwettbewerbe, Ski-alpin/Snowboard: Geschicklichkeitsparcours, Stangenparcours mit großen Abständen, Formationsfahren, Eislauf: Staffel- und Spielformen, Hockey in vereinfachten Formen)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Grundlagenausdauer entwickeln (Beweglichkeit schulen, auf Schnee: Skigymnastik, am Eis: Gymnastik auf dem „Trocknen“); koordinative Fähigkeiten komplex schulen (Wechsel Be- und Entlastung, Balance- und Fallübungen, Übungen zur Orientierung im Gelände und in der Formation)
Kennen von grundlegenden Begriffen, Handlungen, Materialien und Naturgesetzen: sportartspezifische Techniken und Regeln verstehen (FIS-Regeln); Handlungen schulen (Verhalten bei Ski- und Eisunfällen, Erste Hilfe-Übungen); Materialkunde vermitteln; Naturgefahren beachten (Wetter- und Lawinenkunde, Ökologie)
Freizeitrelevantes Anwenden: Freude an der Bewegung in der Natur entwickeln; Verbindung gesunder Lebensweise und aktiver Betätigung besonders im Winter erkennen
Phase der Einführung (Klassenstufen 5–6)
Erkunden/Üben vielfältiger Belastungsformen und psychomotorischer Anforderungen: HKL (Belastungsformen zur Schulung von Grundlagenausdauer erfahren, kontinuierliche Dauermethode und Fahrtspiel erleben, Pulsmessung erlernen, subjektives Belastungsempfinden beschreiben können); AMT (Übungen und Übungsvarianten zur Entwicklung von Kraftausdauerfähigkeit erlernen, ausgewählte Dehnungsübungen erlernen); Psychomotorische Regulation (den eigenen Körper bewusst wahrnehmen, bewusste Haltungskontrolle anstreben, einfache Möglichkeiten der Entspannung erleben)
Verbessern von motorischen Basisfähigkeiten: HKL (Grundlagenausdauer schulen); AMT (Entwicklung und Stabilisation einer guten Körperhaltung anstreben, durch Dehnung Beweglichkeit erhalten); Psychomotorische Regulation (allgemeine Koordinationsschulung)
Kennen ausgewählter Übungen und methodischer Grundsätze des Fitnesstrainings: Grundsätze und Wirksamkeit von Herz-Kreislauf- und allgemeinem Muskeltraining; Bedeutung der Herzfrequenz; Wesen der Kraftausdauer; körperliche Belastung und gesunde Ernährung; ausgewählte Kräftigungs- und Dehnungsübungen; Phänomen der Abschwächung und Verkürzung; gesunde Körperhaltung
Übertragen auf vielfältige Unterrichts- und Alltagssituationen: Potenzen des Fitnesssports erkennen; bewegungsintensives Freizeitverhalten thematisieren; geeignete Sportkleidung und Ausrüstung
Phase der Weiterführung (Klassenstufen 7–10)
Festigen vielfältiger Belastungsformen und psychomotorischer Anforderungen: HKL (Belastungsformen und Methoden zur Schulung von Grundlagenausdauer selbstständig durchführen, Wechselmethode erlernen, Trainingsprotokoll unter Anleitung führen); AMT (Übungen und Übungsvarianten zur Entwicklung der Kraftausdauerfähigkeit selbstständig durchführen, extensive Intervallmethode zur Entwicklung von Kraftausdauer nutzen, Übungsausführung werten und korrigieren, weitere Dehnungsübungen und -methoden erlernen); Psychomotorische Regulation (individuelle Körperwahrnehmung vertiefen, bewusste Haltungskontrolle stabilisieren, Formen der Entspannung nutzen)
Verbessern von motorischen Basisfähigkeiten: HKL (Grundlagenausdauer weiterentwickeln); AMT (Entwicklung und Stabilisation einer guten Körperhaltung anstreben); Psychomotorische Regulation (allgemeine Koordinationsschulung)
Kennen ausgewählter Übungen und methodischer Grundsätze des Fitnesstrainings: Herzfrequenz als objektives Belastungs- und Kontrollkriterium; Wesen von Wechselmethode und extensiver Intervallmethode; Belastungsparameter; Übungen nennen und erläutern; Grobsystematik zu Dehnmethoden; Freiheitsgrade und natürliche Belastungsgrenzen der Gelenke; Bedeutung des Flüssigkeitshaushaltes für die Leistungsfähigkeit/Belastbarkeit
Übertragen auf vielfältige Unterrichts- und Alltagssituationen: Allgemeinbefinden durch regelmäßige körperliche Belastung positiv beeinflussen; Sport und Bewegung als Ausgleich zum „Sitzalltag“ bewusst nutzen; Transfereffekte zu anderen Sportarten herstellen; kommerzielle Sportangebote reflektieren und werten
Wagnis (Klassenstufen 5–10)
Erkunden/Üben vielfältiger Möglichkeiten im Umgang mit riskanten Situationen: Springen thematisieren (auf, über und von unterschiedlichen Hindernissen in unterschiedlichen Räumen, variieren von Absprunghilfen, Sprunghöhen, Absprunghöhen und Weiten, unterschiedliche Sprung- und Landetechniken); verschiedene Hindernisse mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden überwinden (Klettern und Hangeln, Balancieren und Kriechen, Schwingen und Schaukeln, Drehen, Rollen und Rutschen, Schwimmen und Tauchen)
Anwenden in vielfältigen Übungs-, Spiel- und Wettkampfsituationen: „Kleine Spiele“ durchführen (Mut- und Wagnisspiele, Vertrauens- und Kooperationsspiele, Zweikampfformen/Raufspiele); Wagnis- und Hindernisparcours überwinden; Bewegungsaufgaben im Gelände bewältigen; vorgegebene „kritische Situationen“ des Alltags meistern (sich selbst und andere retten, Selbstverteidigung)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: übungsbegleitend akzentuieren
Einblick gewinnen in spezifische Sachverhalte des Wagnissports: mögliche Gefahrensituationen und Verletzungsrisiken erkennen und vermeiden; Maßnahmen der Ersten Hilfe und Verhalten bei Unfällen aneignen; Wissen über Regeln, Sicherheitsbestimmungen und Ausrüstungen in ausgewählten Sportarten aneignen
Übertragen des bewussten Umgangs mit riskanten Situationen auf den Schulalltag und den Freizeitbereich: für Freizeit- und Funsportarten nutzen; Wissen bei Schulveranstaltungen und Klassenfahrten einbringen
Orientierungslauf (Klassenstufen 5–10)
Erkunden/Üben von motorischen Fertigkeiten in Verbindung mit psychischen Leistungsvoraussetzungen: sich besser orientieren lernen (Arbeit mit Karte und Kompass, Wege- und Geländeskizzen, Schätzen und Messen von Entfernungen); Lauftechnik schulen; Laufen und Orientieren verbinden (Turnhallen-OL, Schulgelände-OL, OL außerhalb des Schulgeländes)
Anwenden der komplexen Leistungsvoraussetzungen: verschiedene Übungs- und Spielformen durchführen; verschiedene Formen von OL-Läufen durchführen (Orientierung einschätzen, Läufe auf Zeit)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: Grundlagenausdauer schulen; eine Fitnessbasis schaffen und erhalten; Orientierungsfähigkeit schulen; Fähigkeitstests durchführen
Einblick gewinnen in sportartspezifische Sachverhalte: zweckmäßig mit Orientierungshilfen umgehen; einfache Trainingsgesetzmäßigkeiten und -prinzipien nutzen; Wettkämpfe organisieren; Sicherheitsbestimmungen einhalten und Regeln aufstellen; Verletzbarkeit und Schutzbedürftigkeit der Umwelt beachten
Freizeit- und gesundheitsorientiertes Anwenden: freizeitsportorientierte Lebensgewohnheiten entwickeln; die gesundheitsfördernde Wirkung des Orientierungslaufs erkennen; OL-Kenntnisse in der Freizeit nutzen; ausgewählte Sportarten mit OL verbinden
Inline-Skating (Klassenstufen 5–10)
Erkunden/Üben elementarer motorischer Fertigkeiten: Grundtechniken erlernen (Grundstellung, Fallen und Aufstehen, Rollen/Gleiten, Bremsen, Skating-Schritt, Kantengewöhnung, Kurvenfahrten); Spezialtechniken erlernen (Bremsvarianten, Push-Technik, Rückwärtsfahren, Übersteiger vorwärts/rückwärts, Umsteigen/Umspringen)
Anwenden der sporttechnischen Fertigkeiten in vielfältigen Übungsformen: Showelemente gestalten (Einbeinfahren, Kreise und Achten, Paarläufe, Gruppenelemente, Kombinationen, kleine Sprünge ohne und mit Hindernissen); Spielformen erlernen („Kleine Spiele“)
Verbessern ausgewählter motorischer Fähigkeiten: koordinative Fähigkeiten schulen (Übungen zur Gleichgewichtsfähigkeit); Grundlagenausdauer entwickeln
Kennen sportartspezifischer Sachverhalte: Wissen über Schuh- und Sicherheitsausrüstung erwerben (Anlegen der Ausrüstung, Schuhe entsprechend dem Gebrauch); Risiken von Trends abschätzen lernen (geschichtlicher Abriss des Skatens, Paragraphen der Straßenverkehrsordnung, Verletzungsrisiken)
Gestalten von Bewegungsaktivitäten unter besonderer Berücksichtigung der Gesundheitsförderung: Wettbewerbe organisieren (im freien Gelände (Schulhof) Parcours erstellen und erproben, eine Kür auf Inline-Skates gestalten und präsentieren, nach gemeinsam festgelegten Kriterien und Inhalten üben und präsentieren, gemeinsam über längere Distanzen laufen, Schulsportfeste mitgestalten)