Zum Inhalt springen
Neu
Förder-Assist heißt jetzt Lehrplan-Labor und hat ein neues Design – mit neuen Lehrplänen, erweiterten Funktionen, Suche und Dunkelmodus.
Feedback geben
Startseite
Lehrpläne Sachsen
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Ethik
prozessbezogen
Bereichsspezifische Ziele
17
inhaltsbezogen
Lernbereich 1: Jeder ist etwas Besonderes
17
Lernbereich 2: Einer braucht den anderen
33
Lernbereich 3: In Kultur und Religion orientieren
38
Lernbereich 4: Natur erleben und Umwelt gestalten
11
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Erwerb von anwendungsbereitem Grundwissen
erkennen den Wert sozialer Gemeinschaften und persönlicher Beziehungen
kennen die Bedeutung von Regeln für das Zusammenleben
kennen die Bedeutung ausgewählter religiöser und kultureller Symbole, Traditionen und Bräuche ihrer Heimat
gewinnen Einblick in die Bedeutung persönlicher, traditioneller und religiös geprägter Feste im Jahresfestkreis
gewinnen Einblick in verschiedene Religionen und Weltanschauungen
setzen sich mit der Bedeutung unserer Lebensgrundlagen auseinander.
Erwerb von lebenspraktischer Handlungskompetenz
nehmen ihre Persönlichkeit als einmalig wahr
stellen sich ausgewählten Fragen des Lebens
bereiten miteinander Feste vor und entwickeln Freude am gemeinsamen Feiern
halten Formen und Regeln des gemeinschaftlichen Lebens ein
können Strategien zur Lösung von Konflikten anwenden
entwickeln Interesse und Toleranz gegenüber den Lebensauffassungen und kulturellen Traditionen anderer Menschen
nutzen die Sprache von Symbolen und ritualisierte Abläufe als Orientierung und zur Lebenshilfe.
Befähigung zur mitgestaltenden Teilhabe
erleben sich als zugehörig und erfahren die Bedeutung der Gemeinschaft
gewinnen Einblick in die Entstehung von Konflikten und deren Lösungsmöglichkeit
handeln verantwortungsvoll gegenüber sich selbst und ihren Mitmenschen
verhalten sich umweltbewusst und entwickeln einen achtsamen Umgang gegenüber Pflanzen und Tieren sowie unseren Lebensgrundlagen.
Ich bin einmalig
Ich bin einmalig: Selbstwahrnehmung unterstützen, Selbstwertgefühl stärken; Identitätsentwicklung fördern; Ich in Abgrenzung zu Anderen, subjektive Bedürfnisse; Individuelle Ausdrucksmöglichkeiten respektieren und ermöglichen; Begriffsbildung; Ich-Buch
mein Name: den eigenen Namen hören, erkennen, darauf reagieren; nennen, singen, lesen, gebärden; Differenzierung: Herkunft, Bedeutung
eigenen Körper wertschätzen: individuelle Besonderheiten, Unterschiede erkennen; Aussehen, Körpergröße, Geschlecht; Körperfunktionen bewusst machen: atmen, bewegen, essen und trinken; Sinnesleistungen als verletzbaren Reichtum begreifen; Wahrnehmungsspiele, Wahrnehmungsübungen; Körpergrenzen wahrnehmen und akzeptieren: Körperumriss zeichnen, sich im Ganzkörperspiegel betrachten; Umgang mit Nähe und Distanz
eigene Persönlichkeit wertschätzen: warum ich wichtig bin; Bewusstsein für eigene Stärken, eigene Behinderung annehmen; wofür ich Anerkennung oder Kritik erhalte; eigene Interessen und Hobbys vorstellen; Bezug zur Lebensgeschichte
eigene Persönlichkeit wertschätzen – Gefühle: eigene Gefühle differenziert wahrnehmen, benennen; Vielfalt der Gefühle beachten; Mimik und Gestik mit Spiegel betrachten; Gefühle mit Musik, Farbe, Gebärden, Bewegung, Stimme ausdrücken; Gefühle ernst nehmen, mit Bedürfnissen verbinden; Situationen zuordnen, Rollenspiele, Bildbetrachtung, Geschichten; Verantwortlichkeit für das eigene Wohlbefinden
eigene Persönlichkeit wertschätzen – Fähigkeiten: Stärken thematisieren, Fähigkeiten ausschöpfen; sich Herausforderungen stellen, Grenzen erkennen, mit Misserfolgen umgehen
eigene Persönlichkeit wertschätzen – Wünsche: erfüllbare und unerfüllbare Wünsche haben, Träume; gestalten: Klänge, Bilder
Ich bin Teil der Gemeinschaft
Ich bin Teil der Gemeinschaft: sich zugehörig fühlen, subjektive Bedeutung von Gemeinschaft; sich im Beziehungsgefüge wahrnehmen; so sehe ich mich, so sehen mich andere; Nähe und Distanz
Zusammenleben in der Familie erleben und gestalten: Bedeutung von Familie; Familienname, Familienmitglieder; Alternativen zur Familie thematisieren: Kinderdorf, Kinderheim, Wohngruppe; Geborgenheit, Konflikte, Freiraum, Rückzugsmöglichkeit; Familienleben: Familienrituale, Unterstützung, Aufgaben in der Familie, gemeinsame Unternehmungen, Feste feiern, Dankbarkeit zeigen; ab Oberstufe/Werkstufe: eigenes Familienkonzept
Zusammenleben in der Klasse erleben und gestalten: Namen der Mitschüler; Stellung und Rolle in der Klasse: beim Spielen, beim Lernen, bei Gesprächen; gemeinschaftsfördernde Verhaltensweisen einüben: teilen, trösten, helfen, fürsorglich sein, höflich sein, Rücksicht nehmen
Freundschaften erleben und gestalten: Bedeutung von Freundschaft: Vertrauen, Verantwortung, Hilfe und Unterstützung bei Problemen, Sicherheit und Geborgenheit; Freunde finden, Freundschaften erhalten und pflegen, Freundschaften beenden; Puppenspiel, Rollenspiel, Stegreifspiel; Umgang mit Enttäuschung; Abhängigkeitssituationen; Freundschaftsbuch
Partnerschaft erleben und gestalten: ab Oberstufe/Werkstufe; Traumfrau, Traummann; Bedeutung einer Partnerschaft, Vorstellung über zukünftige Familie; Verantwortung, wichtigste Bezugsperson, Verbindlichkeit, Umgang mit Enttäuschung; Liebe, Zärtlichkeit, Sexualität; Lebens- und Familienplanung
Ich frage nach dem Sinn des Lebens
Ich frage nach dem Sinn des Lebens: meine Entscheidungen, mein Lebensweg; eigene Positionen finden; Differenzierung: Zusammenhänge über philosophische Gespräche erschließen
Fragen stellen - Antworten suchen: Themen: Selbstbestimmung, Freiheit, Glück, Lebensträume, Autoritäten; religiöse, nichtreligiöse, eigene Antworten; Meinungen vergleichen; Zukunftsängste thematisieren: an aktuellen, persönlichen Fragen arbeiten
Angebote prüfen: Was macht mir Freude? Was ist mir wichtig?; Suchtprävention; Exkursion: Beratungsstelle; Umgang mit Medien: Computerspiele, Soziale Netzwerke; Gefahren thematisieren; Differenzierung: Merkmale gefährdender Gruppierungen
Mein Leben ist kostbar (Leben als Geschenk)
Umgang mit Lebenszeit: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft; Aspekte verschiedener Altersstufen; Exkursion: Seniorenheim, Mehrgenerationenhaus; schulische Kooperationsprojekte: kulturelle Höhepunkte, Besuche; das Leben feiern: Geburtstag, wichtige Lebensabschnitte, Ereignisse; Zeit für mich, Zeit mit anderen Menschen; Differenzierung: Vergleich objektive Zeit, subjektive Zeit; Umgang mit schwierigen Lebenssituationen: Krankheit, Unfall, Scheidung
Umgang mit Sterben und Tod: Endlichkeit des Lebens; Abschiedsrituale in den Alltag einbinden; Abschied von Verstorbenen; Trauer: wahrnehmen, annehmen, trösten, erinnern; Gefühle ausdrücken; Ablauf einer Trauerfeier; Friedhofsbesuch, tröstende Vergleiche; Differenzierung: Vorstellung vom Sein nach dem Tod
Miteinander leben und füreinander da sein
in Beziehung treten – den anderen verstehen: verbal, nonverbal; Gefühle und Handlungen verstehen, darauf reagieren
Bedeutung von Beziehung erkennen: Notwendigkeit und Wert von Beziehungen
Beziehung gestalten: Vertrauen, Respekt, Wertschätzung; sich zugehörig fühlen, sich abgrenzen; Vertrauensübungen; Beziehungspflege: gemeinsam etwas tun, sich entsprechend seinen Möglichkeiten einbringen, gemeinschaftsfördernde Verhaltensweisen, Umgangsformen; Umgang mit Beziehungsverlust, Enttäuschung und Einsamkeit; Umgang mit persönlichem und fremdem Eigentum
Verantwortlich handeln
Verantwortlich handeln: Zusammenhang zwischen Rechten und Pflichten
Regeln kennen und einhalten: Goldene Regel; kulturelle Unterschiede berücksichtigen
Regeln kennen und einhalten – Notwendigkeit und Sinn von Regeln: Regeln im Schulalltag: Klassenregeln, Spielregeln, Hausordnung; Regeln in Familie und Freundeskreis sensibel thematisieren; Höflichkeitsregeln, Rituale; Traditionen, Werte; Regeln entwickeln, kennen und danach handeln; Konfliktsituationen, Kompromisse als Konfliktlösung; Empathie-Übungen, Rollenspiel
Regeln kennen und einhalten – ausgewählte rechtliche Regelungen: Grundgesetz, Jugendschutzgesetz; Kinderrechte, Menschenrechte; Entscheidungsfreiräume, Grenzen; staatliche Verantwortung für den Schutz der Rechte: Polizei, Gerichte, JVA; Präventionsprojekte
Entscheidungen treffen: Alltagsentscheidungen, schwierige Entscheidungen; Rollenspiel handeln oder abwarten; Auswirkungen des eigenen Handelns reflektieren, Handlungsstrategien einüben, aus Folgen von Handlungen lernen; über Konsequenzen nachdenken; sich an Vorbildern orientieren: gute Vorbilder, schlechte Vorbilder; mit Entscheidungen anderer umgehen
Verantwortung übernehmen: Alltag, Lebensplanung; Merkmale verantwortungsvollen Handelns: für sich, für andere; Grenzen der eigenen Verantwortung erkennen; Rollenspiel
Mit Spannungsfeldern umgehen
Mit Spannungsfeldern umgehen: Gefühle ausdrücken, Meinungsbildung unterstützen; Alltagserfahrungen reflektieren, Fragen stellen, Handlungsalternativen entwickeln; Differenzierung: Zusammenhänge über philosophische Gespräche erschließen; sozialpädagogische Angebote nutzen
Gut und Böse: Situationen einschätzen, eigene und fremde Gefühle und Verhaltensweisen deuten, reflektieren und werten; Märchen, Geschichten erzählen; Gegensatz von Gut und Böse relativieren: Dilemma-Geschichten, Vorgänge in der Natur
Streiten und Vertragen: Zusammenhang zwischen Konflikt und Streit; Entstehung von Konflikten betrachten, konkrete Konflikte thematisieren; Streit- und Versöhnungsgeschichten erzählen, Lösungsmöglichkeiten nachspielen; Formen der Entschuldigung, Streit schlichten, Formen der Wiedergutmachung, Lösungen suchen; Kompromissbereitschaft fördern; Streitschlichter; Differenzierung: Folgen weltweiter Konflikte, Friedensvertrag
Wahrheit und Lüge: Wahrheiten prüfen, Lügen/Unwahrheiten entlarven; Umgang mit Gewissensfragen; Wahrheit: kann befreien, traurig machen, erfordert Mut; Lüge: Folgen von Lügen bewusst machen
Glück und Unglück: Glücksmomente bewusst wahrnehmen; Glückssymbole, persönliche Glücksbringer; Unglückssymbole, mit Pech umgehen
Vertrauen und Angst: Vertrauen in mich selbst, Vertrauen in andere; Vertrauensspiele, individuelle Ausdrucksformen finden; Vertrauensmissbrauch; Angst zeigen, Angst wahrnehmen, Angst überwinden; jemandem Ängste anvertrauen, Mut machen; gemeinsame Ausflüge, erlebnispädagogische Angebote
Liebe und Ablehnung: Nächstenliebe, Selbstliebe, Elternliebe, partnerschaftliche Liebe; Liebeskummer; Beispielgeschichten, eigene Erfahrungen; konkrete Situationen reflektieren; achtsames Handeln einüben; Erfahrungen von Ablehnung reflektieren: anders sein, fremd sein, einsam sein, traurig sein; Schutz vor sexuellem Missbrauch
Hoffnung und Enttäuschung: Hoffnung als zuversichtliche Lebenseinstellung; Hoffnungen erfüllen sich nicht, ich bin enttäuscht; andere sind von mir enttäuscht; Umgang mit Enttäuschungen
Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit: persönliche Erfahrungen; Bin ich zu anderen gerecht? Sind andere gerecht zu mir?; Dilemmageschichten; Menschen, die sich für Rechte anderer einsetzen
Armut und Reichtum: teilen lernen; verantwortlicher Umgang mit Geld, Taschengeld; einfache Zusammenhänge verdeutlichen; Ursachen und Auswirkungen von Armut; Kinderarmut, Kinderarbeit; Ausbeutung; andere unterstützen: helfen, spenden; Differenzierung: materielle Werte, ideelle Werte
Freiheit und Begrenztheit: selbstbestimmt leben, Selbstfindung, Selbstannahme; Benachteiligung, Chancengleichheit
Miteinander feiern
Miteinander feiern: Bezug zu regionalen Bräuchen und Symbolen; wiederkehrende Feste im Jahresverlauf erkennen; Bezug zu anderen Kulturen
Feste im persönlichen Jahresfestkreis erleben: Lebenslauf
Feste im persönlichen Jahresfestkreis erleben – Geburtstag: Ich bin einmalig, Vergangenheit und Zukunft; Symbol: Kerze; Bräuche: Geburtstagsfeier, Geburtstagstisch, Geschenke übergeben, Wünsche formulieren, Geburtstagslied, Geburtstagstorte; gestalten: prägnante Gegenstände für die Lebensabschnitte, Zeitstrahl mit persönlichen Lebensdaten, Einladung, Tisch schmücken; Bezug zur Taufe
Feste im persönlichen Jahresfestkreis erleben – Jugendweihe, Konfirmation, Firmung: Übergang in das Erwachsenenalter bewusst machen
Feste im persönlichen Jahresfestkreis erleben – Schulanfang, Schulabschluss: Übergang bewusst machen, Rückblick und Ausblick; Symbol: Tür; Programm gestalten
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben: Bezug zum Kalender; Orientierung im Alltag und im Jahresablauf; Räume gestalten
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben – Weihnachtsfestkreis: Adventszeit: Erfahrungen, Gefühle, Vorfreude, vorbereitet sein; Nikolaustag: Nikolauslegende, sich für andere einsetzen; Weihnachten: Fest der Liebe und Gemeinschaft, Geburt von Jesus; Dreikönigstag: Legende von den Heiligen drei Königen, Sternsinger, Haussegen; Symbole: Kerze, Baum, Weihnachtsmann; Bräuche: regionale Speisen, Lieder, Adventskranz, Adventskalender, Weihnachtsbaum, Weihnachtmarkt, Wunschzettel, Geschenke; Weihnachtsgeschichte hören, spielen und singen; Weihnachten in anderen Regionen und Ländern
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben – Silvester, Neujahr: Jahresrückblick, Rückblick und Neubeginn; Glückssymbole; Bräuche: Glückwünsche, Feuerwerk
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben – Fasching: Freude über das Ende des Winters - Begrüßung des Frühlings, Vertreiben der Wintergeister; religiöser Bezug: Einläuten der Fastenzeit; Bräuche: sich verkleiden, Faschingsumzug, Konfetti, Pfannkuchen; gestalten: Faschingsfest, Raum schmücken
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben – Osterfestkreis: Fastenzeit: Vorbereitung auf das Osterfest, auf etwas verzichten; Karfreitag: Kreuzigung und Tod von Jesus; Ostersonntag: Auferstehung von Jesus, wichtigstes Fest im Kirchenjahr; Symbol: Licht; Bräuche: Osterhase, Ostereiersuche, Osterstrauß, Osterfeuer, regionale Bräuche; gestalten: Ostereier bemalen
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben – Erntedankfest: danken, Freude zeigen; Symbole: Früchte; Bräuche: Erntekrone, Altar schmücken; gestalten: Herbstmarkt und Herbstfest
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben – Martinstag: Bedeutung: Martinslegende, Schwierigkeit und Freude des Teilens erfahren; Bräuche: Martinsumzug; gestalten: Martinslaterne basteln, Martinshörnchen backen und teilen
Feste im gemeinschaftlichen Festkreis erleben – staatliche Feiertage: 1. Mai: Tag der Arbeit; 3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit; historischer Bezug; Bundesflagge, Nationalhymne
Unsere kulturelle Identität
Besonderheiten in meiner Heimat entdecken: Wohnort, Sachsen, Deutschland; Geburtsort, Heimatort, Muttersprache; Dorf, Stadt; regionale Identität, Heimatgefühl, sich in seiner Heimat wohlfühlen
Besonderheiten in meiner Heimat entdecken – landschaftliche Schönheiten: Was ist schön an meiner Heimat? Was gefällt mir an meiner Heimat?; ausgewählte Regionen und Städte, landschaftliche Besonderheiten, regionale Entwicklungen; Sachsen als Reiseland; Arbeit mit Karten, Nachschlagewerken, Internet
Besonderheiten in meiner Heimat entdecken – Kunst und Kultur: besondere Gebäude, Kunstwerke; Erfindungen, ausgewählte Persönlichkeiten; regionale Zweisprachigkeit der Sorben; Dialekte, regional geprägte Wörter; mundartliche Lieder, Musik, Sagen, Geschichten
kulturelle Traditionen und regionale Bräuche verstehen und pflegen: kulturelles Leben mitgestalten: Heimatfest, Vereinsfest; Ursprung von Bräuchen und regionalen Traditionen; regionaltypische Kleidung und Trachten, Tänze, regionale Spezialitäten und Produkte
christliche Traditionen in meiner Heimat entdecken – Kirche: außen: Kirchgebäude, Kirchenfenster, Kirchentür, Turm, Glocken; innen: Altar, Kreuz, Taufbecken, Orgel, Kanzel, Bilder, Bibel; Raum aus verschiedenen Perspektiven wahrnehmen: Rundgang mit Spiegel; Verhaltensregeln in einer Kirche; Exkursion erlebnisorientiert gestalten: Glockengeläut, Orgelspiel; gestalten: Kirchenfenster, Grundriss mit Tüchern legen, Kirchenmodell
christliche Traditionen in meiner Heimat entdecken – christliche Erkennungszeichen: Kreuz, Taube; Bedeutung im Alltag, christliche Bedeutung
christliche Traditionen in meiner Heimat entdecken – Sonntag: besonderer Tag der Ruhe; christliche Bedeutung: Feiern der Auferstehung, Gottesdienst; Sonntagsrituale mit der Familie
christliche Traditionen in meiner Heimat entdecken – helfende Angebote vor Ort: Beratung, Familienhilfe, Kindertagesbetreuung, Altenpflege
andere Kulturen erleben und entdecken: Bereicherung durch Einflüsse aus anderen Kulturen; Neugier- und Fragehaltung fördern; situative Anlässe und Ereignisse nutzen
andere Kulturen erleben und entdecken – kennenlernen und verstehen: erleben: Menschen aus anderen Kulturen einladen, gemeinsam kochen, Rollenspiel; Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Kleidung, Feste, Bräuche, Speisen, Traditionen, Religion; Fremdheit, Andersartigkeit wahrnehmen, beschreiben; Differenzierung: mit dem eigenen Kulturkreis vergleichen
andere Kulturen erleben und entdecken – tolerieren und akzeptieren: Interesse gegenüber den Lebensweisen anderer Menschen entwickeln; gesellschaftliche Werte und Normen vergleichen; Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber aufbringen; eigene Meinung artikulieren und begründen; Vorurteile abbauen, angemessen reagieren
Weltreligionen und Weltanschauungen
Weltreligionen und Weltanschauungen: Goldene Regel: Inhalt und Bedeutung erläutern, Allgemeingültigkeit aufzeigen, auf Beispiele der eigenen Lebenswirklichkeit anwenden; ethische Normen veranschaulichen, das Verbindende suchen; Recht auf Religionsfreiheit; Exkursion
Was ist Religion?: Religion begleitet; Antworten auf Lebensfragen finden, Sinnangebot; Bezug zu Weltreligionen herstellen
Was ist Religion? – Glaube: an einen oder mehrere Gottheiten, an eine transzendente Kraft; Heilige Orte, Heilige Schriften, Symbole
Was ist Religion? – Orientierung: ethische und moralische Regeln und Gebote; Ausrichtung der Sinnfragen auf die Gottheit
Was ist Religion? – Ausdrucksformen: Gebet als Zwiesprache: Danken, Bitten, Singen, Hören, Tanzen; unterschiedliche Gebetsorte; Gebete im Tagesverlauf; rituelle Handlungen: Gesänge, Feste im Lebenslauf, Waschungen, unterschiedliche Gebetshaltungen; Kleidung, Nahrung, Symbole; Meditation, Fasten
Was ist Religion? – Glaubensgemeinschaft: regelmäßige Versammlungen; Feste im Jahreskreis und im persönlichen Festkreis
Christentum – ausgewählte Inhalte: Dreifaltigkeit: Vater, Sohn, Heiliger Geist; Heilige Schrift: Bibel; Kinderbibel einsetzen; Gebot der Nächstenliebe, 10 Gebote; Begriffe thematisieren: evangelisch, katholisch; Reformation, Martin Luther, Thesenanschlag
Christentum – Ausdrucksformen: Glaubenspraxis: Gottesdienst, Gebet, Beichte, Fastenzeit; Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft: Taufe; Feste: Zusammenhänge zu Festen im gemeinschaftlichen Jahreskreis herstellen; Kirchenbesuch, persönliche Begegnungen
Christentum – Jesus: ausgewählte Lebensstationen: Geburt, Taufe, Wirken, Kreuzigung, Auferstehung
Judentum – ausgewählte Inhalte: Glaube an einen Gott; Mensch als Ebenbild Gottes; Heilige Schrift: Thora; Mose: Befreiung und Auszug aus Ägypten, 10 Gebote
Judentum – Ausdrucksformen: Glaubenspraxis: Kleidung, Speisevorschriften; Tempel, Synagoge, Menora; religiöse Autoritäten: Rabbi, Kantor; Feste: Shabbat, Pessach, Jom Kippur, Sukkot, Purimfest; Synagogenbesuch, persönliche Begegnungen; historische und regionale Bezüge; Antisemitismus; Stolpersteine, Gedenkstätten
Islam – ausgewählte Inhalte: Glaube an einen Gott: Allah; Heiliges Buch: Koran; Gebote: Fünf Säulen des Islam; Bedeutung des Propheten Mohamed
Islam – Ausdrucksformen: Glaubenspraxis: Freitagsgebet, Ramadan, Gebetszeiten, Kleidung, Speisevorschriften, Waschung; Moschee, Minarette; religiöse Autoritäten: Imam; Feste: Opferfest, Zuckerfest; Besuch einer Moschee, persönliche Begegnungen; historische und regionale Bezüge
andere Religionen und Weltanschauungen: Respekt gegenüber anderen Glaubenspraktiken; Buddhismus, Hinduismus; Formen individueller Religions- und Glaubenspraxis; Hinweise auf andere Religionen in der Umwelt entdecken
Leben ohne Religion: Woran glaubst du?; alternative Formen der Besinnung und Gemeinschaft; ethische Grundlagen des Zusammenlebens: humanistische Werte, Menschenbild; Differenzierung: Zweifel und Glaube
Rituale und Symbole, die uns im Alltag begleiten
Rituale und Symbole, die uns im Alltag begleiten: Symbole als Ausdrucksform anbieten, Symbolverständnis entwickeln, symbolische Handlungen gestalten; Rituale: Gemeinschaft, Besinnung, Struktur, Sicherheit
sich sammeln, zur Ruhe kommen: innere Gedanken und Gefühle wahrnehmen; meditative Elemente, Labyrinth nachfahren, Stilleübungen, Snoezelen-Raum, Massage; Tönen lauschen: Klangschale, Klangstäbe
gemeinschaftsstiftende Rituale erleben: gemeinsam entwickeln: individuelle Vorerfahrungen einbeziehen; gemeinsam durchführen: Rahmenritual für den Ethikunterricht, kleine Feste; sinnliche Erfahrungen: gestaltete Mitte, wohlriechende Essenzen, Essen, Bewegung; Rituale im Tages-, Wochen- und Jahreslauf
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen: ausgewählte Symbole erkennen und einordnen, Mehrdeutigkeit von Symbolen eröffnen; Redewendungen, Sprichwörter; christlicher Wertehintergrund
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Kerze: Symbol für Helligkeit, Wärme, Erkenntnis, Feierlichkeit, Gemütlichkeit, Beisammensein, dunkle Monate; Advent, Weihnachten
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Weg: Symbol für Lebensweg, Wegkreuzungen, Entscheidungen treffen, auf dem Weg sein, Umkehr, sich verirren; den eigenen Lebensweg nachvollziehen, Perlenschnur fädeln, wichtige Stationen markieren, Fotos, Fragen stellen, Lebensgeschichten erzählen, Zukunftskoffer packen, Tagebuch gestalten; Wegbegleiter, Bezugspersonen; über Entscheidungsmöglichkeiten nachdenken
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Brücke: Symbol für Verbindung, Freundschaft, Liebe, Brücken im Alltag, Brücken zwischen Menschen, zerstörte Brücken; elementare und sinnliche Erfahrungen mit Brücken: bauen, begehen
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Tür: Symbol für Eingang, Ausgang, Zugang zur äußeren und inneren Welt; Mut zum ersten Schritt; Übergänge: neuer Lebensabschnitt, erwachsen werden, Leben und Sterben; elementare und sinnliche Erfahrungen mit Türen: öffnen, schließen, ausgeschlossen sein, eingeschlossen sein
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Labyrinth: Symbol für Wirrungen des Lebens und Ungewissheit, Versteck, geheimnisvoll; Hoffnung, das Ziel zu erreichen; Labyrinthe zeichnen, legen, nachfahren, nachgehen
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Herz: Symbol für Liebe, Zärtlichkeit, Güte, angenommen sein; Zusammenhang zu Wörtern herstellen: herzlich, hartherzig, Herzlichkeit; gebrochenes Herz; Herzschlag fühlen; Muttertag, Vatertag, Kindertag
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Hand: Symbol für Zärtlichkeit, Arbeit, Geben und Nehmen, Verständigung, Schutz, Versöhnung, Gewalt; mit Händen wahrnehmen, sprechen, sehen; Fingerspiele; Gesten erkennen, deuten, einüben
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Baum: Symbol für Wachstum, Alter, Weisheit, Schutz, Lebensraum, Stammbaum; Jahresringe, Verwurzelung, Früchte; elementare und sinnliche Erfahrungen mit Bäumen: umspannen, Rinde fühlen, pflanzen, unter einem Baum liegen; Bäume in Texten, Liedern und Bildern
Wunderbare Natur (Exkursionen in Wald und Flur)
mit allen Sinnen erleben: entdecken, staunen, sich erfreuen, genießen; spielerischer Zugang; kleine Tiere als große Meister: Ameisenhaufen, Bienenwabe, Spinnennetz; Wassertropfen, Eiskristalle, Blüte, Steine; Naturschauspiele: Regenbogen, Gewitter
Bedeutung von Gesetzmäßigkeiten in der Natur erfahren: Bedeutung für die Menschen; Tag und Nacht: hell und dunkel, Sonne und Mond; Jahreszeiten: Veränderungen in der Natur mit allen Sinnen wahrnehmen; Kreisläufe im Leben des Menschen, der Tiere und Pflanzen; Werden, Wachsen, Vergehen
Erfahrungen reflektieren: unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten; Schönheit der Natur wertschätzen; Einzigartigkeit des eigenen Lebens erfahren
Bedeutung unserer Lebensgrundlagen nachvollziehen: Symbolgehalt erschließen
Bedeutung unserer Lebensgrundlagen nachvollziehen – Licht und Dunkelheit: Licht- und Schattenspiele; Wirkungen erfahren: Tag und Nacht, Licht als Wärmequelle; Tagesablauf beobachten: Sonne, Mond, Sterne, Regenbogen; Kerze, Feuer, künstliches Licht
Bedeutung unserer Lebensgrundlagen nachvollziehen – Wasser: fühlen, warm und kalt, spielen, Durst löschen, sich reinigen; beobachten: Eiskristalle, Schnee, Regen, Regenbogen, Wolken, Quelle, Bach, See; lebensspendende und zerstörerische Kraft
Bedeutung unserer Lebensgrundlagen nachvollziehen – Luft: fühlen, spielen: Wind, Atem, Farben pusten, Luftballons, Fön, Federn, Windrad, Luftpumpe, Drachen steigen, Seifenblasen; beobachten: Baum im Wind, Windkraft, Sturm und dessen Wirkung
Bedeutung unserer Lebensgrundlagen nachvollziehen – Erde: spielen, fühlen, formen: Erde, Sand, Lehm, Steine; fruchtbarer Boden, unfruchtbarer Boden; sich gehalten und getragen fühlen, verwurzelt sein wie ein Baum
Bewusster Umgang mit Natur und Technik
Bewusster Umgang mit Natur und Technik: Veränderungen durch das Eingreifen der Menschen verdeutlichen; einfache Zusammenhänge erfahren und verstehen; Achtung vor dem Leben
Natur verantwortungsvoll nutzen: Natur gestalten und bewahren; Pflanzen und Tiere als Lebewesen achten und schützen; Umweltprobleme thematisieren; Handlungen reflektieren, Handlungsmuster entwickeln; Umgang mit Nahrungsmitteln: Menge, Herkunft, respektvoller Umgang; Umgang mit Ressourcen; Umgang mit Müll: Müllvermeidung, Mülltrennung; Schutz der Natur: Wohnumfeld, Schulumfeld, Parks, Gärten, Wald, Grünanlagen
Technik verantwortungsvoll nutzen: Vor- und Nachteile technischer Entwicklungen für das eigenen Leben: Mobilität, Informations- und Kommunikationstechnik; Auswirkungen auf das Konsum- und Freizeitverhalten; Differenzierung: Gedankenexperimente „Ein Tag ohne Technik“, „Ein Tag ohne Strom“
Auswahl0
Anweisung
Ergebnis
🤖
Diese Funktion nutzt Künstliche Intelligenz.
Ihre Eingaben werden an einen KI-Dienst übermittelt – bitte keine personenbezogenen Daten eingeben.
Kompetenzen und Anweisung an die KI
Text wird generiert …
⚠
Dieser Text wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte vor der Verwendung prüfen.
Als PDF
Als Doc
Unterrichtsideen
Unterrichtsstunde
Unterrichtsreihe
Differenzierung
Förderziel
Zeugnistext
Entwicklungsbericht
KI-Modell
ChatGPT 6 Luna
Gemini 3.5 Flash-Lite
Mistral Large 4
Claude 5.5 Haiku
Generieren
⌘↵
116 Kompetenzen
0 gewählt
Sächsische Lehrplan-Datenbank — Lehrplan Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Ethik 2017
↑↓ navigieren
Leer wählen
⌘↵ generieren