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Lehrpläne Sachsen
Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Evangelische Religion
prozessbezogen
Bereichsspezifische Ziele
22
inhaltsbezogen
Lernbereich 1: Miteinander leben
39
Lernbereich 2: Das Verborgene entdecken
38
Lernbereich 3: Die biblische Botschaft entdecken
42
Lernbereich 4: Leben in der Gemeinde
26
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Erwerb von anwendungsbereitem Grundwissen
kennen die Bibel als Glaubensbuch der Christen und sind mit zentralen Inhalten vertraut
gewinnen Einblick in biblische Gottesvorstellungen und entwickeln ihre eigenen Vorstellungen von Gott
sind mit ausgewählten Festzeiten des Kirchenjahres vertraut und erfahren deren biblische Kernbotschaft
kennen Kirche als Ort der Versammlung der christlichen Gemeinde und beschäftigen sich mit ausgewählten Elementen christlicher Lebensgestaltung
kennen wichtige christliche Zeichen und nutzen die Sprache von Symbolen und ritualisierte Abläufe als Orientierung und zur Lebenshilfe
gewinnen Einblick in andere Religionen und Weltanschauungen.
Erwerb von lebenspraktischer Handlungskompetenz
erschließen sich die religiöse Dimension des Lebens mit allen Sinnen
werden ermutigt, sich durch individuelle Ausdrucksformen den existenziellen Fragen des Lebens zu stellen
nehmen ihren Nächsten wertschätzend wahr, begegnen ihm mit Achtsamkeit und tragen durch ihr Handeln zu einem friedfertigen Zusammenleben bei
bereiten miteinander Feste vor und entwickeln Freude am gemeinsamen Feiern
nutzen die Sprache von Symbolen und Ritualen als Orientierung und zur Lebenshilfe
erproben unterschiedliche Möglichkeiten, Glauben auszudrücken und üben sich in der Methode des Theologisierens
treffen eigene Entscheidungen zu religiösen Fragen und gestalten entsprechend ihren Möglichkeiten selbstbestimmt ihren persönlichen Lebensweg
machen sinnliche Erfahrungen zu biblischen Geschichten und übertragen Erfahrungen der handelnden Personen auf ihre eigene Erlebniswelt
verwenden individuelle Möglichkeiten, um ihre Gottesvorstellung auszudrücken
entwickeln eine Haltung des Respekts und der Toleranz gegenüber Menschen anderer Religionszugehörigkeit und anderer Weltanschauungen.
Befähigung zur mitgestaltenden Teilhabe
erleben sich als zugehörig und erfahren die Bedeutung von Gemeinschaft
nehmen Gebote und Glaubenserfahrungen als Unterstützung und Lebenshilfe wahr
lernen im Miteinander den Zusammenhang von Schuld und Vergebung kennen
gewinnen Einblick in die Entstehung von Konflikten und deren Lösungsmöglichkeiten
nehmen die Schöpfung mit allen Sinnen als Geschenk Gottes wahr
verhalten sich achtungsvoll und verantwortungsbewusst gegenüber der Schöpfung.
Ich als Geschöpf Gottes
Ich bin einmalig: sich als von Gott gewolltes und geliebtes Geschöpf erfahren; Was macht mich einmalig?; eigenen Körper akzeptieren, achten, wertschätzen; lebensweltliche Vergleiche der Liebe Gottes zum Menschen; gestalten: Wahrnehmungsübungen, Ich-Buch; Nach Gottes Bild geschaffen, Gen 1,26; Tempel des Heiligen Geistes, 1. Kor 6,19
Ich bin einmalig – Name: Bedeutung von Namen, sich vorstellen; Evangelischer Namenskalender; gestalten: Namen singen, rhythmisieren, visualisieren; Gott kennt meinen Namen, Jes 43,1
Ich bin einmalig – Gaben: sich von Gott befähigt wahrnehmen; was ich kann; Grenzen erkennen, Fähigkeiten ausschöpfen, sich Herausforderungen stellen; Umgang mit Misserfolgen; Symbol: Licht
Ich bin einmalig – Wünsche und Träume: Fantasiereisen; träumen dürfen, Wünsche ausdrücken, mein größter Wunsch, geplatzte Träume; Gott kann durch Träume sprechen; Meine Wünsche – Gottes Plan, Jona 1 – 4; Symbol: Korn
Ich bin einmalig – Gefühle: Gefühle entdecken und ausdrücken: Spiel- und Bewegungslieder, tanzen, Klangfarben der Musik, Körperfunktionen und Körpersprache als Ausdrucksmittel; Psalmen
Ich bin einmalig – Bedürfnisse: eigene Bedürfnisse wahrnehmen und zum Ausdruck bringen; Verantwortlichkeit für das eigene Wohlbefinden: Was tut mir gut?; Bedürfnis nach Gottes Nähe; Der Herr ist mein Hirte, Ps 23
Gott schenkt Atem: Atem Gottes nachspüren: mit Atmung etwas bewegen, Lautäußerungen durch Atmung; belebte und unbelebte Schöpfung; Atemübungen als Meditation; Ruach, Gen 2,7
Mein Leben ist kostbar: Symbole: Kreis, Spirale, Labyrinth; ab Oberstufe/Werkstufe
Mein Leben ist kostbar – Umgang mit Lebenszeit: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft; Aspekte verschiedener Altersstufen; selbstbestimmt leben; das Leben feiern: Geburtstag, wichtige Lebensabschnitte, Ereignisse; Ziele setzen, Entscheidungen treffen, Unterstützung suchen; Zeit für mich, Zeit für Gemeinschaft; Umgang mit schwierigen Lebenssituationen; gestalten: Kiste zum Lebensweg packen; Alles hat seine Zeit, Pr 3; Mein Schöpfer kennt mich durch und durch, Ps 139; Symbole: Baum, Weg, Brücke
Mein Leben ist kostbar – Umgang mit Sinnfragen: Fragen nach Selbstbestimmung, Freiheit, Glück, Lebensträumen; religiöse, nichtreligiöse Antworten aufzeigen, eigene Antworten finden; Existenz und Wirklichkeit von Gott; Zukunftsängste: an aktuellen, persönlichen Fragen arbeiten; Suchtprävention, Umgang mit elektronischen Medien; Differenzierung: Merkmale gefährdender Gruppierungen; Symbol: Brücke, Weg
Mein Leben ist kostbar – Umgang mit Sterben und Tod: Endlichkeit des Lebens; Abschiedsrituale in den Alltag einbinden; Abschied von Verstorbenen; Phasen der Trauer: wahrnehmen, nicht wahrhaben wollen, widersprechen, kämpfen, annehmen, trösten, erinnern; Ablauf einer Beerdigung, Friedhofsbesuch; individuelle und religiöse Vorstellung von einem Leben nach dem Tod, Auferstehung; Neuer Himmel und neue Erde, Off 21,1-4; Der Tod gehört zum Leben, Ps 90,12; Symbole: Korn, Tür
Mein Leben ist kostbar – Frage nach der eigenen Religiosität und Religionszugehörigkeit: Woran glaubst du?; Zweifel und Glaube; Konfessionen; Symbol: Tür
Gott hilft, Gemeinschaft zu leben
Gott hilft, Gemeinschaft zu leben: Heimat, Lebensmitte, Geborgenheit
Ich bin Teil der Gemeinschaft: Bezüge zu religiösen Symbolen herstellen
Ich bin Teil der Gemeinschaft – Familie: Bedeutung von Familie, Wunschfamilie; Geborgenheit, Konflikte, Freiraum, Rückzugsmöglichkeit; Familienleben: Familienrituale, Unterstützung, Aufgaben in der Familie, gemeinsame Unternehmungen, Feste feiern; Vater und Mutter ehren, Ex 20, 12
Ich bin Teil der Gemeinschaft – Freunde: Freundschaft als Geschenk Gottes; Merkmale einer Freundschaft, Freundschaft trägt durch schwierige Zeiten, Nähe und Distanz; Freundschaft suchen, finden, erhalten; Hiobs Freunde besuchen ihn, Hiob 2,11-13; Die Freunde des Gelähmten, Mk 2,1-12
Ich bin Teil der Gemeinschaft – Vorbilder: Unterschied zwischen Vorbild und Idol; meine persönlichen Helden; persönlicher Einsatz für Menschen mit Behinderungen; kritische Auseinandersetzung mit ausgewählten Aspekten
Ich bin Teil der Gemeinschaft – Partnerschaft: ab Oberstufe/Werkstufe; Liebe, Zärtlichkeit und Sexualität als gute Gaben Gottes, Frau und Mann als gleichberechtigte Geschöpfe; verantwortlicher Umgang mit Sexualität, Lebens- und Familienplanung; Trauung, Eheschließung und Gottes Segen; eigene Erfahrungen reflektieren, Fragen stellen, sich eine eigene Meinung bilden, sich mit anderen Meinungen kritisch auseinandersetzen; Mann und Frau als Ebenbild Gottes, Gen 1,27; Das Hohelied, Hld 1-8
Miteinander leben – füreinander da sein: Bedeutung und Wert von Beziehungen; Zusammenleben nach Gottes Willen: Selbstliebe, Liebe zu Gott, Nächstenliebe; Doppelgebot der Liebe, Mk 12,29; Symbole: Licht, Hand
Miteinander leben – füreinander da sein – Goldene Regel: Vergleiche mit anderen Religionen: Weltkarte, Geschichten; eigene Handlungsmöglichkeiten entdecken, über eigenes Handeln nachdenken, Alternativen entwickeln; Die goldene Regel, Mt 7,12
Miteinander leben – füreinander da sein – Beziehung gestalten: Vertrauen, Respekt, Wertschätzung, Fürsorge; Beziehungspflege; sich zugehörig fühlen – sich abgrenzen; Umgang mit Einsamkeit, Enttäuschung und Beziehungsverlust; Jesus und die Kinder, Mk 10,13-16; Der barmherzige Samariter, Lk 10,30-37
Miteinander leben – füreinander da sein – in Beziehung treten – den anderen verstehen: verbal, nonverbal; Gefühle und Handlungen verstehen, darauf reagieren; Nähe und Distanz; Interaktions- und Vertrauensspiele, Rituale zur Begrüßung und zum Abschied; Nehmt einander an, Röm 15,7
Miteinander leben – füreinander da sein – 10 Gebote: An-Gebote, Lebenshilfe, Anleitung für gelingendes Leben; mit aktuellen Erfahrungen verknüpfen; Regeln im Alltag, in der Schule; gestalten: in Ton schreiben, Memory
Spannungsfelder des Lebens
Spannungsfelder des Lebens: entdecken, annehmen, mitgestalten; eigene Erfahrungen, konkrete Situationen reflektieren, Beispielgeschichten; mit biblischen Erzählungen verknüpfen
Gut und Böse: Situationen einschätzen; eigene und fremde Gefühle sowie Verhaltensweisen deuten, reflektieren und werten; eigene Meinung bilden; Märchen, Geschichten erzählen; Gegensatz von Gut und Böse relativieren: Dilemma-Geschichten, Vorgänge in der Natur; Böses mit Gutem vergelten, Röm 12,17- 21; Symbol: Licht
Freude und Traurigkeit: eigene Ausdrucksformen finden; Gott als tröstende Mutter, Jes 66,13; Psalmgebete; Symbole: Brot, Wein
Wahrheit und Lüge: Wahrheiten prüfen, falsche Wahrheiten entlarven; Umgang mit Gewissensfragen; Wahrheit: die befreit, traurig macht, Mut erfordert; Lüge: Notlüge, Folgen von Lügen bewusst machen; 8. Gebot
Vertrauen und Angst: Ausdrucksformen für Vertrauen: Gesten, Vertrauensspiele; Bedeutung von Vertrauen im Alltag, Vertrauensmissbrauch; Angst wahrnehmen und zeigen; Strategien zum Umgang mit Ängsten; Jesus hilft in der Angst; Petrus geht über das Wasser, Mt 14,22-33; Sturmstillung Mk 4,35-41
Liebe und Ablehnung: Formen der Liebe, Gottes Liebe; achtsames Handeln einüben, Gefühle verstehen und ausdrücken; Erfahrungen von Ablehnung reflektieren, Schutz vor sexuellem Missbrauch; Die Liebe ist die größte, 1. Kor 13; Vom liebenden Vater Lk 15,11-32; Gleichnis vom guten Hirten, Joh 10; Symbol: Brücke
Schuld und Vergebung: Zusammenhang zwischen Streit und Konflikt; Entstehung von Konflikten betrachten, konkrete Konflikte thematisieren; Streit- und Versöhnungsgeschichten erzählen, Lösungsmöglichkeiten nachspielen; Formen der Entschuldigung, Streit schlichten, Formen der Wiedergutmachung, Lösungen suchen; Konflikte weltweit: Krieg, Flucht, Vertreibung; Jesu Botschaft von Gottes Vergebung; Gebet, Symbolhandlungen, Beichte; Jesus und die Ehebrecherin, Joh 8,1-11; Symbole: Hand, Brücke
Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit: persönliche Erfahrungen; Bin ich zu anderen gerecht? Sind andere gerecht zu mir?; Dilemma-Geschichten; Menschen, die sich für Rechte anderer einsetzen; Kinderrechte, Menschenrechte; Gen 27
Freiheit und Begrenztheit: Selbstbestimmt leben, Selbstfindung, Selbstannahme; Benachteiligung, Chancengleichheit
Weltreligionen und Weltanschauungen
Weltreligionen und Weltanschauungen: Goldene Regel; Gebot der Fremdenliebe, Lev 19,33; ethische Normen veranschaulichen, das Verbindende suchen; Symbol: Brücke
Judentum – ausgewählte Inhalte: Glaube an den einen Gott: Jahwe, Schma Jisrael; Mensch als Ebenbild Gottes; Heilige Schrift: Thora
Judentum – Ausdrucksformen: Glaubenspraxis: koscheres Essen, Kleidervorschriften; Tempel, Synagoge, Menora; religiöse Autoritäten: Rabbi, Kantor; Feste: Shabbat, Pessach, Jom Kippur, Sukkot, Purimfest; Synagogenbesuch, persönliche Begegnungen; historische und regionale Bezüge; Antisemitismus, Stolpersteine, Gedenkstätten
Judentum – jüdische Herkunft Jesu: Alltagsleben zur Zeit Jesu; 12-jähriger Jesus im Tempel, Lk 2,41-52; Stammbaum Jesu, Jeshua
Islam – ausgewählte Inhalte: Glaube an den einen Gott: Allah; Heiliges Buch: Koran, Offenbarung Gottes an den Propheten Mohammed; Bedeutung des Propheten Mohammed; Gebote: Fünf Säulen des Islam
Islam – Ausdrucksformen: Glaubenspraxis: Freitagsgebet, Ramadan, Gebetszeiten, Kleidung, Speisevorschriften, Waschung; Moschee, Minarette; religiöse Autoritäten: Imam; Feste: Opferfest, Zuckerfest; Besuch einer Moschee, persönliche Begegnungen; historische und regionale Bezüge
andere Religionen und Weltanschauungen: Hinweise auf andere Religion in der alltäglichen Umgebung entdecken; Formen individueller Religions- und Glaubenspraxis; Leben ohne Religion; Respekt gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen
Schöpfung Gottes
staunen: Schöpfung als Wunder mit allen Sinnen entdecken; Wunder des Alltags, Kreislauf der Natur; Kostbarkeit erkennen: Bilderrahmen, Spiegel, Mikroskop; Dankbarkeit ausdrücken; Symbol: Erde
loben: biblisches Schöpfungslob
loben – Schöpfungserzählung: Mensch als Abbild Gottes; Geschichte hören und gestalten: Bodenbilder, Drehscheibe mit Bildausschnitten, Zuordnungsübungen; ab Oberstufe/Werkstufe: eigene Vorstellungen von der Entstehung der Welt; Differenzierung: Schöpfungsmythen; Gen 1 – 2,4
loben – Schöpfungslob: Psalm 104: Bildhaftigkeit in der Natur entdecken, nachstellen, Standbilder fotografieren; Psalm in Leichter Sprache; Sonnengesang des Hl. Franziskus; eigenes Schöpfungslob: Naturmaterialien, Farben, Klänge; psalmieren: Worte, Gesten, Gesang
bewahren – Noah: auf Gott vertrauen, seine Aufgabe annehmen, Schutz vor Gefahr, Geborgenheit, Dank über die Bewahrung; Tiere auf der Arche; Regenbogen: Zeichen für Gottes Bund mit den Menschen, Farben des Regenbogens in der Natur entdecken; Noah und Gottes Bund mit den Menschen, Gen 6-9; Symbol: Wasser
bewahren – Eigenverantwortung: Wir leben in einer Welt, Frieden, Bewahrung der Schöpfung; verantwortliches Handeln: Handlungsweisen einüben, mit Alltagssituationen auseinandersetzen
Zeichen und Symbole des Glaubens
Zeichen und Symbole des Glaubens: wiedererkennen und zuordnen, Bedeutung erschließen; Differenzierung: Christusmonogramm, Alpha und Omega
christliche Zeichen entdecken – Kreuz: wichtigstes Zeichen der christlichen Religion; Zeichen für den Tod, Zeichen des Sterbens und der Auferstehung Jesu; Kreuzformen im Alltag entdecken; Kreuzdarstellungen: Friedenskreuz, Auferstehungskreuz, Kunstwerke; Sprichwörter erschließen; Einer trage des Anderen Last, Galater 6,2
christliche Zeichen entdecken – Ichthys: Fisch als Erkennungszeichen der Christen, erste christliche Gemeinden, Glaubensbekenntnis; gestalten: Geheimzeichen, Schmuck, Fisch mit eigenem Passbild; Berufung des Petrus, Lk 5,1-11
christliche Zeichen entdecken – Taube: Zeichen des Heiligen Geistes, der Hoffnung; Taube als Glaubenszeichen entdecken: Bildbetrachtung, Kirchenräume, Taufkerze; gestalten: Hoffnungswörter, Klebebild mit Federn, falten; Taube als Zeichen der Hoffnung, Noah Gen 8,8; Jesu Taufe Mt 3,16
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen: Auswahl erweiterbar; Kraft, Mehrdimensionalität und religiöse Bedeutung von Symbolen gemeinsam erschließen; durchgängig mit LB 1, LB 3 und LB 4 verknüpfen; ein Jahressymbol für jedes Schuljahr auswählen; Symbol Kreis als wiederkehrendes Element berücksichtigen
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Licht: Dunkelheit und Licht erleben; Licht nicht unter den Scheffel stellen - eigene Gaben beleuchten und nutzen; Licht empfangen, Licht sein, Licht weitergeben; Differenzierung: Sonnengesang, Christussonne; Dein Wort ist mein Licht, Ps 119,105; Ihr seid das Licht, Mt 5,14
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Stern: Sterne kreativ gestalten; Sterne betrachten:, Nachthimmel, Planetarium besuchen
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Wasser: elementare Erfahrungen mit Wasser; religiöse Reinigungsrituale, Fußwaschung; Wassergeräusche, mit Wasser spielen, Rose von Jericho
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Hand: segnen, beten, Brot brechen; mit Händen wahrnehmen, sprechen, sehen; Fingerspiele; Gesten erkennen, deuten, einüben; Differenzierung: Sprichwörter, Redewendungen
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Brot: elementare und sinnliche Erfahrungen mit Brot: backen, teilen, essen; Brot für die Welt; Brich dem Hungrigen dein Brot, Jes 58,7; Ich bin das Brot, das Leben schenkt, Joh 6,35; Speisung der Fünftausend, Mk 6
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Erde: Heiliges Land; Mensch als Teil der Erde, Erntedank; elementare und sinnliche Erfahrungen mit Erde: mit Erden gestalten, Kinetiksand, Fühlpfad; Vom Hausbau, Mt 7,24-29; Schöpfungsbericht, Gen 2,4 ff.
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Korn: elementare und sinnliche Erfahrungen: säen, keimen lassen, zermahlen; Vom Sämann, Mk 4,1-9 (Glaubenswachstum); Wenn das Weizenkorn nicht stirbt, Joh 12,24
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Wein: elementare und sinnliche Erfahrungen mit Weintrauben: essen, Traubensaft trinken; Agapemahl feiern; Das große Abendmahl, LK 14,15-24; Hochzeit zu Kana, Joh 2,1-12
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Weg: biblische Erzählungen als Wegegeschichten; Lebensweg gestalten: Perlenschnur fädeln, Fotos, den Jahreskreis durchlaufen, Labyrinth; dem eigenen Lebensweg nachspüren: durch ein Labyrinth laufen, wichtige Stationen markieren, Fotos, Fragen stellen, Lebensgeschichten erzählen; Wegbegleiter: Ermutigung, Segen; über Entscheidungsmöglichkeiten nachdenken: Sackgasse, Umkehr, Weggabelungen; Er behüte dich auf allen deinen Wegen, Ps 91,11; Ich bin der Weg, Joh 14,6
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Baum: Jahresringe, Verwurzlung, Früchte tragen; elementare und sinnliche Erfahrungen mit Bäumen: umspannen, Rinde fühlen, pflanzen, unter einem Baum liegen; Differenzierung: Luthereiche; Jonas Unmut und Gottes Antwort, Jo 4
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Brücke: Brücken im Alltag, Brücken zwischen Menschen; Brücken zwischen Mensch und Gott: Regenbogen, Kreuz, Gebet; Jesus als Brückenbauer: Versöhnung, Begegnung, Anteil geben; elementare und sinnliche Erfahrungen mit Brücken: bauen, begehen; Gottes Bund mit den Menschen, Gen 9,8-17
Symbole als Ausdrucksmittel verstehen und einsetzen – Tür: Mut zum ersten Schritt; Übergänge: neuer Lebensabschnitt, erwachsen werden, Übergang von Zeit in Ewigkeit; Übergänge feiern; Jesus - die Tür, Joh 10,9
Gottesvorstellungen
elementare Erfahrungen: Spuren Gottes: in der Natur, in meinem Leben; existenzielle Erfahrungen aufgreifen; gewollt - geliebt - angenommen; Differenzierung: Gottesferne; Gott ist die Liebe, 1. Joh 4,16b
biblische Bilder: Burg, Hirte, Fels, Perle; Psalmen, Gleichnisse; Material aus dem Gotteskoffer, Gotteskreis; Kunstwerke, Bibeltexte
eigene Gottesvorstellungen: ausdrücken und gestalten: Gesten, Worte, Gegenstände, Symbolkarten, Bilder; entdecken, Fragen stellen; Gott mit dem Herzen suchen, Jer 29,13-14
Formen der Gottesbegegnung
musische und meditative Ausdrucksformen: sich sammeln, zur Ruhe kommen, innere Gefühle und Gedanken wahrnehmen, in die Stille hören, die eigene Mitte finden; Tönen lauschen: Klangschale, Klangstäbe; Tanzen: Schwungtücher, Rollstuhltanz; Instrumentieren: Lieder, Geschichten, Stimmungen; Symbol: Kreis
gemeinschaftsstiftende Rituale: Gemeinschaft – Besinnung – Struktur – Sicherheit; gemeinsam entwickeln: individuelle, religiöse und konfessionelle Erfahrungen einbeziehen; gemeinsam durchführen, ökumenisch gestalten; sinnliche Erfahrungen: wohlriechende Essenzen, salben, Bewegung; Rituale im Tages-, Wochen- und Jahreslauf
Gebet: sich Gott anvertrauen, mein Leben als Gebet; Anlass, Zeit, Ort; Wirkung von Gebeten
Gebet – Gebetsformen: ohne Worte: Atemgebet, Gebärdengebet, in die Stille hören, Tanz; Gebetsverse, Gesang; eigene Worte finden: Formulierungshilfen; Gebetshaltungen
Gebet – Vaterunser: Vertrauen, Dank, Anbetung; gestalten: singen, Bewegungen, Gebärden, Talker, Symbole, 7 Bitten – 7 Kerzen; Bilder, Vater-unser-Haus; Vaterunser, Mt 6,9-13
Segen: aaronitischer Segen: in den evangelischen Kirchen als verbindendes Element in der Ökumene und mit dem Judentum; ein Segen sein, Segen als Wegbegleiter; Segenshandlungen, Segensworte in verschiedenen Konfessionen; beobachten, erfahren, weitergeben; mit Bewegungen, Berührung, Worten verbinden
Sakramente: Sakramente als Zeichen der Nähe Gottes bewusst machen
Sakramente – Taufe: persönliche Zuwendung Gottes, Aufnahme in die Gemeinschaft der Glaubenden; Kindertaufe, Erwachsenentaufe; Wasser, Kerzen, Taube, Kreuz; Kirchenbesuch, Godly play, Film; Tauftag feiern, Paten; Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, Jes 43,1c; Symbole: Licht, Wasser
Sakramente – Abendmahl: Verbindung mit Jesus und untereinander, Stärkung, Gottes Nähe sinnlich erfahren; Einsetzung durch Jesus, Abendmahlsverständnis; Abendmahlsgeräte, einladende Hände, Friedensgruß; gemeinsam feiern: Agapemahl, Brotbrechen, meditative Musik; Abendmahl bei den ersten Christen, Abendmahl heute in beiderlei Gestalt für die ganze Gemeinde; Das letzte Abendmahl, Lk 22,19; Symbole: Brot, Wein
Vorbilder und Begleiter im Glauben
Menschen, die Jesus folgen: christliche Vorbilder als Orientierung; ausgewählte Aspekte der Lebensgeschichten erzählen, nachspielen, gestalten; Symbol: Brücke
Vorbilder im diakonischen Handeln: Menschen in Not helfen; diakonische Einrichtungen und ausgewählte Angebote vorstellen
Engel: Boten Gottes, Menschen, die mich begleiten Engeldarstellungen: fotografieren, gestalten, deuten; Unter Gottes Schutz, Ps 91,1 und 4; Bilder von Marc Chagall; Symbol: Licht
Die Bibel – verbindendes Glaubensbuch der Christen (ab Oberstufe/Werkstufe)
Bibel als Bibliothek: Entstehung, Aufbau, Umgang mit der Bibel; Bibelbibliothek bauen; unterschiedliche Bibeln: Lutherbibel, Kinderbibel, Bibeln in heutigem Deutsch, Bibel in Leichter Sprache, Tastbilderbuch
Bedeutung der Bibel: Heilige Schrift für die Christen, erzählte Gotteserfahrung; Schatz der vier Evangelien entdecken; Differenzierung: Bibelübersetzungen, Verbreitung der Bibel
Gottes Handeln im Alten Testament entdecken
Gottes Handeln im Alten Testament entdecken: in Auszügen; durchgängig mit LB 1 und 2 verknüpfen: Spannungsfelder, Sinnfragen, Symbole; elementare Erfahrungen auf das eigene Leben übertragen; gestalten: Rollenspiel, Symbolspiele, Geschichten als Wandbild gestalten, beim Erzählen entstehen lassen, fortlaufendes Band, Bilder, Standbilder, Klanggeschichten, Leporello
Gott, dem ich vertraue: Abraham
Gott, dem ich vertraue: Abraham – Abrahamsgeschichte hören und gestalten: Gen 12 – 25; Nomadenleben
Gott, dem ich vertraue: Abraham – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Gott hören, einen neuen Weg beginnen; Symbole: Weg, Stern; Ernst Barlach: Der Hörende
Gott der Kämpfer achtet: Jakob
Gott der Kämpfer achtet: Jakob – Jakobserzählung hören und gestalten: Gen 25 – 50; Jakob und Esau; Jakobs Traum von der Himmelsleiter; Jakob erringt Gottes Zusage am Jabbok; gestalten: Traumreise
Gott der Kämpfer achtet: Jakob – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Geschwisterkonflikt; um die Beziehung zu Gott ringen, mit einer bleibenden Verletzung leben; Erfahrung von Angst und Flucht
Gott, der sein Versprechen hält: Josef
Gott, der sein Versprechen hält: Josef – Josefsgeschichte hören und gestalten: Gen 30 – 50; Gefühlsbarometer
Gott, der sein Versprechen hält: Josef – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Geschwisterstreit, Lieblingskind, Neid; Ungerechtigkeit, Verrat; Bedeutung von Träumen, Traumreise; Symbol: Hand; Umgang mit Fremdsein; Gott lässt mich im Unglück nicht allein
Gott, der befreit und mitgeht: Mose: Gottesname: ICH BIN DA; Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten als zentrale Glaubenserfahrung des Volkes Israel
Gott, der befreit und mitgeht: Mose – Mosegeschichte hören und gestalten: Exodus - Deuteronomium; Flammenbild, Mirjams Lied tanzen
Gott, der befreit und mitgeht: Mose – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: gerettet werden, Befreiung; Bedrohungen; Gott hören, eine Aufgabe annehmen; mit seinen Aufgaben wachsen; Flüchtling sein; Treue und Verlässlichkeit; Symbole: Weg, Hand, Wasser
Gott, der Fremde aufnimmt: Rut
Gott, der Fremde aufnimmt: Rut – Rutgeschichte hören und gestalten: Rut 1 – 4
Gott, der Fremde aufnimmt: Rut – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Entscheidungen treffen, neue Wege gehen; Vorbild für Verlässlichkeit sein: Wort geben, für jemanden sorgen, zu jemandem halten, für einen anderen einstehen; Gottes verborgenes Wirken im Alltag; aktuelle Fragen aufgreifen; Symbole: Weg, Brücke, Korn
Gott, der Kleine stark macht: David
Gott, der Kleine stark macht: David – Davidgeschichte hören und gestalten: 1. und 2. Samuel, parallel: 1. Chronik Gefühle mit Musik ausdrücken, tanzen
Gott, der Kleine stark macht: David – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Symbol: Baum; Gott achtet nicht auf Äußerlichkeiten; Glaube kann Berge versetzen; Vertrauen besiegt Angst; Macht nicht ausnutzen
Gott, der Mut macht: Ester
Gott, der Mut macht: Ester – Estergeschichte hören und gestalten: Est 1-10; Purimfest: Errettungstag
Gott, der Mut macht: Ester – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: ausgewählt werden, besondere Aufgaben übernehmen, sich für andere einsetzen; Gott wirkt durch Menschen
Gott, der ruft und mahnt : Propheten
Gott, der ruft und mahnt : Propheten – Prophetengeschichten hören und gestalten: Jona 1 – 4; Gefühl von Eingeschlossen sein und Wellenbewegung erfahrbar machen; Dan 1 – 12
Gott, der ruft und mahnt : Propheten – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: sich Anforderungen stellen, Hindernisse überwinden; Kraft im Gebet finden, Tageszeitengebet; Ausgrenzung auf Grund des Glaubens; Fremdsein, Heimweh; Stärke erfahren durch Gottes Zuspruch
Gottes Handeln im Neuen Testament entdecken
Gottes Handeln im Neuen Testament entdecken: gestalten: Rollenspiel, Stilleübungen, Klanggeschichten, Godly play-Erzählungen; archäologische Zeitzeugnisse; durchgängig mit LB 1 und 2 verknüpfen: Spannungsfelder, Sinnfragen, Symbole
Zeit und Umwelt Jesu: Alltagsleben; Siedlung nachbauen, typische Tätigkeiten erfahren
Gott wird Mensch: Jesus
Gott wird Mensch: Jesus – Geschichten hören und gestalten: Ankündigung der Geburt, Lk 1,26-38; Geburt – Lk 2,1-19; Symbole: Engel, Stern; Flucht nach Ägypten – Mt 2,13-18; Der zwölfjährige Jesus im Tempel – Lk 2,41-52; Taufe – Mt 3,13-17
Gott wird Mensch: Jesus – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: eigene Lebensgeschichte; Leben in anderen Zeiten und Ländern
Gott begegnet Menschen durch Jesus – Geschichten hören und gestalten: Berufung der Jünger und Jüngerinnen – Lk 5,1-11, Lk 5,27-32, Joh 20,11-18; Jesus segnet die Kinder – Mk 10, 13-16; Maria und Marta, Lk 10,38-42; Bartimäus, Lk 18,35-43; Zachäus, Lk 19,1-10
Gott begegnet Menschen durch Jesus – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Menschen verändern sich durch Begegnung; Jesus ruft Menschen, die ihm folgen; Außenseiter; gesund werden
Gott zeigt sich im Handeln von Jesus – Geschichten hören und gestalten: Jesus sorgt für neuen Wein, Joh 2,1-12; Stillung des Sturmes, Mk 4,35-41; Speisung der Fünftausend Joh 6,1-14
Gott zeigt sich im Handeln von Jesus – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Symbole: Wein, Brot,
Gott spricht durch Jesu – Geschichten hören und gestalten: Gleichnisse: Vom verlorenen Schaf Lk 15,4-7, Barmherziger Samariter Lk 10,30-35, Vom liebenden Vater Lk 15,11-32, Das große Abendmahl Lk 14,15-24, Arbeiter im Weinberg Mt 10,1-6; Bergpredigt – Mt 5-7, Lk 6,17-49; ICH BIN-Worte Jesu, Joh. 6,35; Joh. 8,12; 10,9; Joh. 10,11; Joh. 11,25; Joh. 14,6; Joh. 15,1; Jesusumriss gestalten: Worte, Farben, Symbole
Gott spricht durch Jesu – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Symbole: Brot, Licht, Tür, Wein
Gott leidet, stirbt und überwindet den Tod in Jesus Christus – Geschichten hören und gestalten: das letzte Abendmahl, Jesu Einzug in Jerusalem, Gethsemane, Verrat, Verurteilung, Kreuzweg; Auferstehungserzählungen: Die Frauen am Grab, Emmausjünger
Gott leidet, stirbt und überwindet den Tod in Jesus Christus – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Symbole: Brot, Wein, Korn, Licht; gestalten: Agapemahl, Fußwaschung
Gott lädt alle Menschen ein – Geschichten hören und gestalten: Pfingstfest als Geburtstagsfest der Kirche, Apg 2,1-8; Glaubens- und Lebenspraxis der ersten Christen, Apg 2,41-47 und Apg 6,1-7; Fisch als Geheimzeichen; Paulus: Steinigung des Stephanus Apg 6,8-7, Bekehrung des Paulus Apg 9,1-18, Missionsreisen des Paulus
Gott lädt alle Menschen ein – über eigene Erfahrungen nachdenken, Alltagserfahrungen reflektieren: Rücken gestärkt bekommen; Feuer und Flamme für etwas sein; eine Reise machen, Briefe schreiben; für seinen Glauben verachtet und verfolgt werden
Kirche als Ort des Glaubens und der Gemeinschaft
Kirchenraum entdecken: erlebnisorientierter Kirchenbesuch und den Kirchenraum einer anderen Konfession besuchen; sinnlich erfahren: Glockengeläut, Orgelspiel, seinen Lieblingsplatz finden, Raum aus verschiedenen Perspektiven wahrnehmen; Bezug zum Namen der Kirche; gestalten: Kirchenfenster, Grundriss, Kirchenmodell
Gottesdienst erleben und gestalten: Begegnung mit Gott und Menschen; liturgische Abläufe; Formen: Gottesdienst, Predigtgottesdienst, Sakramentsgottesdienst; Gottesdienst in der Schule, im Freien, Gemeindefest; Mitwirkende und deren Aufgaben
Sonntag feiern: Feiern der Auferstehung, Gottesdienst, ein besonderer Tag der Ruhe; Unterscheidung Werktag und Sonntag; Sonntagsrituale in Familie und Gemeinde; Ideen für die Sonntagsgestaltung; 3. Gebot, Ex 20,8-11
Gemeinde entdecken: Ich darf dabei sein: Priestertum aller Getauften Mt 18,20; konfessionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede: katholisch, evangelisch
Gemeinde entdecken – Ortsgemeinde: Beteiligungsmöglichkeiten, Informationsmöglichkeiten; Ansprechpartner, Kirchenvorstand; Angebote: Gemeindeleben, Seelsorge, diakonisches Handeln; Ein Leib und viele Glieder 1. Kor. 12,12-31
Gemeinde entdecken – Kirche in aller Welt: staunen über die Verbreitung und die Vielfalt des Christentums; Weltkarte; Symbol: Baum
Miteinander feiern: Kirchenjahr
Miteinander feiern: Kirchenjahr: liturgische Farben, Kirchenjahreskreis, Symbole, Metacom, Paramente; Herrnhuter Losungen; Verknüpfung mit Jahreszeiten; gestalten: Kirchenjahreskette, Drehscheibe
Weihnachtsfestkreis – Advent: Beginn des Kirchenjahres: Ankunft, besondere Zeit des Wartens; Adventszeit mit allen Sinnen wahrnehmen; Ankündigung der Geburt, Lk 1,5-38
Weihnachtsfestkreis – Weihnachten: Weihnachtsgeschichte hören, spielen, singen, Krippenspiel; Weihnachtskrippe, Christvesper, Christmette; regionale und weltweite Bräuche; Die Geburt von Jesus, Lk 2,1-38
Weihnachtsfestkreis – Epiphanias: Erscheinungsfest, Taufe Jesu durch Johannes; Bezug zum Dreikönigstag als Festtag in der katholischen Tradition: unterwegs zum Kind sein, Gaben der heiligen drei Könige; Symbole: Stern, Weg, Licht
Osterfestkreis – Passionszeit, Ostern: Aschermittwoch; Fastenzeit; Gründonnerstag: Agapefeier; Karfreitag: Sterbestunde Jesu; Ostern: Auferstehung als wichtigstes Fest im Kirchenjahr; Symbole: Licht, Wasser, Feuer; regionale und weltweite Bräuche, sorbische Traditionen
Osterfestkreis – Himmelfahrt: Lk 24,50-53; spielerisch erarbeiten: Trauer über Trennung, feste Zusage des Wiedersehens; auf Kunstwerken entdecken; staatlicher Feiertag: Vatertag, gemeinsame Ausflüge
Osterfestkreis – Pfingsten: Pfingsten als Geburtstag der Kirche kennen; Das erste Pfingstfest, Apg 2; Heiliger Geist: Begeisterung und Kraft, einander verstehen; Glaubensbekenntnis: Bitte um den Heiligen Geist; Symbole: Wind, Feuer, Himmel
besondere Feste – Trinitatis Sonntag: Symbol: Auge Gottes; Gott sieht mich freundlich an; Dreifaltigkeit
besondere Feste – Erntedank: danken: Gott, Menschen; Freude zeigen; eine Erntedankgabe in den Mittelpunkt stellen; Danken im Alltag: sich bedanken, Tischgebet; Dankrituale
besondere Feste – Reformationstag: Martin Luther: ausgewählte Stationen des Lebensweges, Thesenanschlag; Bibelübersetzung, Veränderung des Gottesdienstes, Bildung für alle
besondere Feste – Martinstag: Martinslegende; Schwierigkeit und Freude des Teilens erfahren; Martinslichter; Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, Mt 25,40
besondere Feste – Buß- und Bettag: Einkehr und Umkehr; gesetzlicher Feiertag nur in Sachsen
besondere Feste – Ewigkeitssonntag: letzter Sonntag des Kirchenjahres; Totengedenken: innehalten und erinnern; Hoffnung: Gott schafft immer wieder neues Leben, Leben nach dem Tod; Besuch auf einem Friedhof, Gräber schmücken, Grablichter
besondere Feste – Nikolaustag: Nikolaus: Bischof von Myra, Nothelfer; Nikolauslegende; sich für andere einsetzen; Bräuche: Nikolausstiefel
Miteinander feiern: Lebenslauf
wichtige christliche Feste – Taufe: Taufgedächtnis
wichtige christliche Feste – Konfirmation: Bekräftigung der Taufe; persönliche Vorbereitung unterstützen, eine Entscheidung treffen; erstes Abendmahl; Firmung in der katholischen Kirche
wichtige christliche Feste – Trauung: Eheversprechen, Segnung, Ehering; persönliche Erfahrungen aufgreifen
persönliche Feste: kleine Feste miteinander gestalten
persönliche Feste – Geburtstag: den eigenen Lebensweg nachvollziehen, prägnante Gegenstände für Lebensabschnitte; Namenstag; gestalten: Akrostichon; Ex 33,17
persönliche Feste – Schulanfang, Schulabschluss: Gottesdienste zum Schulanfang und Schulabschluss feiern; Übergänge bewusst machen; Jugendweihe; Rückblick und Ausblic
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