Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Ende der Eingangsphase
äußert sich verständlich (zusammenhängend, deutlich) und situationsadäquat (themenbezogen, Reihenfolgen beachtend),
hört in vertrauten und überschaubaren Situationen sinnverstehend zu, gibt Informationen korrekt wieder (z. B. mehrteilige Arbeitsaufträge),
beteiligt sich an vertrauten und überschaubaren Gesprächssituationen (fragen, antworten, eine Meinung äußern und begründen),
beachtet Gesprächsregeln (zuhören, abwarten, melden, anschauen),
spricht über das sprachliche und literarische Lernen sowie über Lernerfahrungen (z. B. Beobachtungen wiedergeben, Sachverhalte beschreiben),
leistet kurze, freie Beiträge adressatenorientiert,
vollzieht die Handlungslogik erzählender Texte nach,
entwickelt eigene Vorstellungen zu erzählenden Texten,
verfügt über einen angemessenen Wortschatz.
Zu anderen sprechen
äußern sich verständlich und situationsadäquat auch in der gesprochenen Standardsprache,
verfügen über einen angemessenen Wortschatz,
nutzen die Konventionen der gesprochenen Standardsprache für die Gestaltung ihrer Äußerungen,
kommunizieren mit Blick auf Adressatinnen und Adressaten Ziele situationsangemessen: · Erzählen, · Informieren: Berichten, Beschreiben, · Erklären, · Argumentieren, · Appellieren,
nutzen ihre Vorbereitungen für die sach- und situationsgerechte Gestaltung vertrauter oder überschaubarer Situationen,
bauen Redebeiträge in vertrauten und überschaubaren Situationen für andere nachvollziehbar und sinnvoll auf,
berücksichtigen ausgewählte Wirkungen ihrer Redeweise situations- und adressatengerecht: · Lautstärke, · Betonung, · Sprechtempo, · Pausen, · Körpersprache, · Körperhaltung,
geben in vertrauten und überschaubaren Situationen gezielt Feedback zu Redebeiträgen,
nutzen technische Möglichkeiten beim digitalen Kommunizieren in vertrauten und überschaubaren Situationen: die eigene Stimme aufzeichnen, Gesprächsregeln beim digital vermittelten Sprechen einhalten.
Verstehend zuhören
können in vertrauten und überschaubaren Kommunikationssituationen: · Gesprächsprozesse verfolgen, verstehen und gezielt nachfragen, · Verstehen und Nicht-Verstehen zum Ausdruck bringen,
hören in vertrauten und überschaubaren Situationen sinnverstehend zu: · geben Informationen wieder und ziehen einfache Schlussfolgerungen, · erfassen dem Lernstand entsprechende Hörtexte, Gesprächsphasen oder Gespräche (z. B. zentrale Aussagen sowie Sprech- und Gesprächsabsichten), · beurteilen einfache Aussagen zum Gehörten begründet, · zeigen Aufmerksamkeit für paraverbale (z. B. Stimmführung) und nonverbale Äußerungen (z. B. Gestik, Körperhaltung),
wenden in vertrauten und überschaubaren Situationen erste kognitive und metakognitive Strategien vor, während und nach dem Zuhören an.
Mit anderen sprechen
beteiligen sich an vertrauten und überschaubaren Gesprächssituationen mit verständlichen, zuhörerbezogenen, themenbezogenen und konstruktiven Beiträgen,
beachten (gemeinsam entwickelte) Gesprächsregeln; achten auf eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre,
formulieren in vertrauten und überschaubaren Situationen angemessen; gehen auf die Gesprächspartnerin bzw. den Gesprächspartner und die jeweilige Situation ein,
nehmen in Gesprächen einfache Rollen ein (z. B. Zuhörerin bzw. Zuhörer, Sprecherin bzw. Sprecher),
wenden erste Gesprächsstrategien an,
praktizieren ausgewählte Gesprächs- und Lernformen,
sprechen über das sprachliche und literarische Lernen sowie über Lernerfahrungen.
Vor anderen sprechen
leisten kurze, auch freie Beiträge adressatenorientiert und mithilfe eines Stichwortzettels, einer Gliederung, von Notizen, eines Textes,
nutzen ausgewählte Werkzeuge für das Sprechen vor anderen,
planen und gestalten ausgewählte Formen des Präsentierens,
planen und gestalten unter Anleitung Formen des szenischen Sprechens und Spielens.
Ende der Eingangsphase
ordnet Phoneme und Grapheme sicher einander zu,
schreibt Buchstaben, Wörter, Wortgruppen und kurze Sätze geläufig und leserlich,
schreibt häufig vorkommende Kernwörter richtig (Häufigkeitswörter und prototypische Wörter, Grundwortschatz),
schreibt Satzanfänge, Eigennamen und Kerne von Nominalgruppen groß (z. B. Konkreta wie Haus, Buch; gängige Abstrakta wie Liebe, Glück),
kennt und nutzt eingeführte Interpunktionszeichen: Punkt, Fragezeichen, Ausrufezeichen,
kennt und wendet eingeführte wortbezogene und zum Teil auch satzbezogene Rechtschreibstrategien an,
nutzt Rechtschreibhilfen (z. B. Wörterbuch),
formuliert einfache Texte / eigene Gedanken verständlich und sprachlich angemessen,
nutzt eingeführte textsortenspezifische Kriterien.
Über Schreibfertigkeiten verfügen
schreiben Buchstaben, Wörter, Wortgruppen und kurze Sätze flüssig, d. h. zügig, sicher und korrekt (automatisiert),
schreiben Texte in leserlicher Handschrift und mithilfe digitaler Schreibwerkzeuge,
gestalten Texte (handschriftlich und mithilfe digitaler Schreibwerkzeuge) zielorientiert und übersichtlich.
Orthografisch schreiben
schreiben Kernwörter richtig (Inhalts- und Funktionswörter),
prägen sich Merkwörter ein,
schreiben häufig vorkommende Fremdwörter richtig,
kennen wortbezogene und zum Teil auch satzbezogene Rechtschreibstrategien und wenden diese an,
schreiben Satzanfänge, Eigennamen und Kerne von Nominalgruppen (Konkreta wie Haus, Buch; gängige Abstrakta wie Liebe, Glück) groß,
erschließen sich die Struktur von Kernwörtern,
vergleichen Wortschreibungen,
kennen und nutzen folgende Interpunktionszeichen: Punkt, Komma bei Aufzählungen, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Anführungszeichen,
verfügen über Fehleraufmerksamkeit und nutzen Strategien zur Klärung orthografischer Fragen,
überprüfen und korrigieren Texte auf orthografische Richtigkeit,
nutzen Rechtschreibhilfen (Wörterbuch und digitale Rechtschreibhilfe).
Texte planen und strukturieren
sammeln Ideen, ordnen Informationen und fertigen eine Gliederung an,
sammeln erste sprachliche Mittel: Wörter und Wortfelder,
stellen Überlegungen zu den Adressatinnen und Adressaten (konkret, bekannt), deren thematischem Vorwissen und ihren angenommenen Lesezielen an,
klären entsprechend dem Schreibziel die Schreibabsicht, Schreibsituation und Textfunktion,
führen einzelne Planungsschritte (Inhalt, Aufbau) kooperativ durch,
nutzen die Möglichkeiten digitaler Schreibwerkzeuge zur Vorbereitung der Textproduktion.
Texte formulieren
formulieren einfache Texte verständlich, kohärenzstiftend, strukturiert und sprachlich angemessen,
formulieren Texte für konkrete und überwiegend bekannte Adressaten angemessen,
realisieren mit ausgewählten Textsorten grundlegende kommunikative und personale Schreibfunktionen: · Ausdrücken: sich selbst, Erlebtes und Erdachtes, Gedanken und Gefühle (auch auf Basis von Schreibimpulsen wie Texten, Bildern oder Musik) · Darstellen: Beschreiben, Erklären, Informieren, Instruieren, · Appellieren: Bitten, Auffordern oder Wünschen, eine Meinung begründen (Argumentieren),
nutzen unterschiedliche Schreibformen: kooperative, produktive und kreative
kennen ausgewählte Möglichkeiten digitaler Textgestaltung und nutzen sie angeleitet,
kennen grundlegende Formulierungsstrategien und wenden sie an.
Texte überarbeiten
nutzen ausgewählte textsortenspezifische Kriterien für die Textüberprüfung und -überarbeitung,
überprüfen auf der Basis von Rückmeldungen Texte nach ausgewählten Kriterien und überarbeiten diese im Hinblick auf · Aufbau, Inhalt und Formulierungen, · treffende Wortwahl, Rechtschreibung, Gestaltung, · Kohärenz (bei kürzeren, einfach aufgebauten Texten) und Verständlichkeit, · bekannte Adressatinnen und Adressaten,
holen Text-Feedback ein und formulieren selbst auch Feedback zu Texten anderer,
nutzen bei der Textüberarbeitung angeleitet digitale Schreibwerkzeuge,
kennen erste Überarbeitungsstrategien und wenden diese an.
Ende der Eingangsphase
ordnet Grapheme und Phoneme sicher einander zu,
liest in angemessenem Tempo (60-80 Wörter pro Minute),
erliest unvertraute Wörter anhand größerer Einheiten wie Silbe oder Morphem,
nutzt die schriftsprachlichen Informationen (z. B. Silbe, Morphem, Punkt, Fragezeichen) beim Lesen,
verfügt bei häufig vorkommenden Wörtern über eine weitgehend sichere Worterkennung und korrigiert sich ggf. selbst,
liest dem Lernstand entsprechende Texte nach Vorbereitung sinngestaltend vor,
ermittelt explizite oder durch einfaches Schließen zu gewinnende Textinformationen auf lokaler Ebene,
stellt bei multimodalen Texten einfache Bezüge zwischen Text, Bild und Ton her.
Lesefertigkeiten: Flüssig lesen
nutzen die schriftsprachlichen Informationen (u. a. Silbe, Morphem, Komma, Punkt, Fragezeichen, Großschreibung) beim Lesen,
beachten beim Lesen Satzgrenzen und lesen über das Zeilenende hinweg,
verfügen bei häufig vorkommenden Wörtern über eine weitgehend sichere Worterkennung und korrigieren sich ggf. selbst,
erlesen unvertraute Wörter anhand größerer Einheiten wie Silbe oder Morphem,
lesen dem Lernstand entsprechende Texte nach Vorbereitung sinngestaltend vor,
lesen in angemessenem Tempo.
Lesefertigkeiten: Über Lesetechniken verfügen
orientieren sich in und zwischen klar strukturierten Texten und verschaffen sich auch mithilfe textueller Lesehilfen einen Überblick.
Lesefähigkeiten: Leseverstehen
ermitteln explizite oder durch einfaches Schließen zu gewinnende Textinformationen auf lokaler Ebene und beachten dabei auch sprachliche Mittel zur Sicherung des Textzusammenhangs,
stellen bei multimodalen Texten einfache Bezüge zwischen Text, Bild und Ton her,
verknüpfen Textinformationen, ziehen auch unter Nutzung ihres Vorwissens Schlussfolgerungen und konstruieren ein Gesamtverständnis.
Lesefähigkeiten: Über Strategien zum Leseverstehen verfügen
bereiten das Lesen vor,
lesen Texte organisierend, elaborierend und reflektierend,
bereiten das Lesen nach.
Über Textwissen verfügen
berichten über ein Spektrum kinderliterarischer Texte und ihre Leseerfahrungen,
unterscheiden erzählende, lyrische und szenische Texte,
ordnen typische Beispiele einer Gattung zu (u. a. Märchen, Fabel, Gedicht, Comic) und entwickeln gattungsspezifische Leseerwartungen,
kennen verschiedene Textsorten aus dem Bereich pragmatischer Texte: informierende, instruierende, regulierende,
nutzen ausgewählte auditive und audiovisuelle Medien für persönliche und schulische Zwecke,
nutzen typische Formen digitaler Textstrukturierung (u. a. Links / Hyperlinks, Text-Bild-Kombinationen) beim Lesen sowie beim Recherchieren.
Sich im Medienangebot orientieren
wählen Bücher und Texte unterschiedlicher medialer Form auf der Basis von Interessen und Vorlieben sowie aufgabenbezogen aus; sie begründen und bewerten ihre Auswahl,
nutzen unterschiedliche Informationsangebote und Recherchemöglichkeiten (u. a. Internet, Zeitschriften, Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen, Bücherei),
können sich in einer Bücherei orientieren,
schätzen ausgewählte Informationen in Hinblick auf ihre Aussagekraft angemessen und kritisch ein.
Texte in unterschiedlicher medialer Form erschließen und nutzen
beschreiben die eigene Lese- und Medienerfahrung,
erfassen zentrale Aussagen eines Textes und geben sie wieder,
vollziehen die Handlungslogik erzählender Texte nach,
setzen Informationen zu Raum, Zeit, Handlung, Figuren und Atmosphäre in Vorstellungen um und stellen diese mithilfe handlungs- und produktionsorientierter Verfahren und im Gespräch dar,
nehmen die Perspektive einer literarischen Figur ein und grenzen sich von einer literarischen Figur ab,
nutzen wichtige Fachbegriffe zur Beschreibung literarischer Medien (u. a. Handlung, Figur, Reim, Vers, Sprecherin, Sprecher, Dialog, Erzählerin, Erzähler),
belegen Deutungsaussagen mit Textstellen,
werten Text-Bild-Bezüge für Textverständnis und Deutung aus,
tauschen sich mit anderen zu Text- bzw. Medienwahrnehmungen, -deutungen und -wertungen aus (u. a. im literarischen Gespräch),
formulieren eigene Gedanken zu Texten und nehmen zu Texten Stellung,
stellen Bezüge zwischen unterschiedlichen Texten her (auch intermedial, z. B. Märchenfassungen in Literatur und Film; thematische Vergleiche),
entnehmen nicht-linearen Darstellungsformen Informationen.
Digitale Formate und Umgebungen
(Formate: z. B. Chats, Wikis, Videoclips, Computerspiele, Online-Portale, Suchmaschinen)
Die Schülerinnen und Schüler…
beschreiben Erfahrungen mit digitalen Formaten und Umgebungen und reflektieren ggf. verändertes Rezeptionsverhalten,
setzen sich kritisch mit digitalen Formaten und Umgebungen auseinander,
nutzen digitale Werkzeuge für die Gestaltung eigener medialer Produkte.
Texte präsentieren
lesen selbstgewählte literarische Texte nach Vorbereitung sinngestaltend vor,
tragen kurze literarische Texte auswendig vor, auch im Rahmen von Aufführungen,
wählen ein Kinderbuch selbst aus und stellen es situations- und adressatengerecht vor,
nutzen Vorlesetechniken und Techniken des Auswendiglernens,
gestalten Texte in unterschiedlicher medialer Form szenisch (auch kooperativ, z. B. im Rahmen von Theateraufführungen).
Sprachliche Verständigung und sprachliche Vielfalt untersuchen – Sprachliche Verständigung als Form des Handelns
untersuchen den Zusammenhang zwischen Äußerungsabsicht, sprachlichen Mitteln und Wirkungen,
untersuchen an ausgewählten Beispielen, wie sich Adressatenorientierung im sprachlichen Handeln zeigt,
sprechen über Verstehens- und Verständigungsprobleme,
tauschen sich über die Nutzung digitaler Technologien als Werkzeuge der Kommunikation und der Informationsgewinnung (grundlegende Funktionen) aus.
Sprachliche Verständigung und sprachliche Vielfalt untersuchen – Mündliche und schriftliche Kommunikation
untersuchen und gestalten die Rollen von Sprecherin und Sprecher / Schreiberin und Schreiber – Hörerin und Hörer / Leserin und Leser,
kennen Unterschiede gesprochener und geschriebener Sprache.
Sprachliche Verständigung und sprachliche Vielfalt untersuchen – Ausprägungen und Bedingungen sprachlicher Variation und Vielfalt
beschreiben eigene Erfahrungen mit sprachlicher Variation und Vielfalt,
untersuchen an ausgewählten Beispielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Sprachen (u. a. Herkunftssprachen, Fremdsprachen).
Sprachliche Strukturen untersuchen und nutzen – Wörter und Sätze
identifizieren Wortbausteine und untersuchen Möglichkeiten der Wortbildung (u. a. Ableitung, Komposition),
nutzen Wörter, Wendungen und Formulierungsmuster funktional und erweitern ihren Wortschatz,
nutzen ausgewählte grammatische Operationen und grundlegende Fachbegriffe für die Untersuchung sprachlicher Struktureinheiten,
untersuchen grundlegende Satzstrukturen (insbesondere Prädikat, Satzglieder) und die Stellung des finiten Verbs im Satz,
untersuchen den Beitrag von Wörtern verschiedener Wortarten (insbesondere Verb, Nomen, Adjektiv, Artikel, Pronomen) zum Aufbau von Sätzen,
gewinnen Einsichten in sprachliche Strukturen und Gestaltungsmöglichkeiten durch den experimentellen und kreativen Umgang mit Sprache.
Sprachliche Strukturen untersuchen und nutzen – Texte und Gespräche
wenden grundlegende Fachbegriffe für die Untersuchung von Texten und Gesprächen an,
untersuchen an ausgewählten Beispielen die sprachliche Gestaltung von Texten.
Sprachliche Strukturen untersuchen und nutzen – Rechtschreibung
untersuchen Schreibweisen von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen,
tauschen sich über die Schreibung von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen aus.
Sprachliche Strukturen untersuchen und nutzen – Aussprache
nutzen die Konventionen der gesprochenen Standardsprache für die Gestaltung ihrer Äußerungen.
Sprachliche Strukturen untersuchen und nutzen – Ressourcen zur deutschen Sprache
nutzen Wörterbücher, Grammatiken und digitale Rechtschreibhilfen für das Nachschlagen.