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Lehrpläne Schleswig-Holstein
Sekundarstufe I
Chemie
inhaltsbezogen
Sachkompetenz und Basiskonzepte
66
prozessbezogen
Erkenntnisgewinnungskompetenz
28
Kommunikationskompetenz
13
Bewertungskompetenz
14
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
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beschreiben und vergleichen Eigenschaften von Stoffen,
nutzen Stoffeigenschaften, um Stoffe zu klassifizieren oder zu identifizieren,
unterscheiden zwischen Reinstoffen und Stoffgemischen sowie Elementen und Verbindungen,
nennen und nutzen Ordnungssysteme für Stoffe,
beschreiben den Zusammenhang von äußeren Bedingungen und Stoffeigenschaften,
beschreiben chemische Reaktionen als Einheit von Stoff- und Energieumwandlungen,
beschreiben die Umkehrbarkeit chemischer Reaktionen,
beschreiben Möglichkeiten der Beeinflussung chemischer Reaktionen durch Variation von Reaktionsbedingungen,
unterscheiden verschiedene Energieformen.
beschreiben modellhaft den submikroskopischen Bau ausgewählter Reinstoffe und Stoffgemische,
unterscheiden Atome, Ionen und Moleküle,
beschreiben den Bau von Atomen mithilfe eines differenzierten Atommodells,
unterscheiden und erklären Bindungstypen,
beschreiben räumliche Strukturen von Ionengittern und Molekülen auf Basis eines Bindungsmodells,
erklären Wechselwirkungen zwischen Ionen und / bzw. Molekülen,
begründen makroskopische Eigenschaften von Stoffen auf submikroskopischer Ebene,
beschreiben Donator-Akzeptor-Vorgänge auf submikroskopischer Ebene,
deuten Stoffumwandlungen hinsichtlich des Umbaus chemischer Bindungen.
nennen Bedeutungen und Aussagen chemischer Symbole und Formeln, werten diese aus und nutzen sie zur Beschreibung chemischer Sachverhalte,
beschreiben chemische Reaktionen und werten sie stöchiometrisch korrekt unter Verwendung der Formelsprache aus,
beschreiben den energetischen Verlauf chemischer Reaktionen, auch unter Verwendung von Diagrammen, und werten diese aus.
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beschreiben Eigenschaften von Stoffen,
unterscheiden Reinstoffe und Stoffgemische,
nutzen charakteristische Stoffeigenschaften zur Unterscheidung bzw. Identifizierung von Reinstoffen,
nutzen charakteristische Stoffeigenschaften für die Trennung von Stoffgemischen,
beschreiben Ordnungsprinzipien für Stoffgemische und wenden sie auf geeignete, alltagsrelevante Beispiele an.
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erklären den Aufbau der Stoffe und Stoffgemische mithilfe eines Teilchenmodells,
beschreiben und erklären Aggregatzustandsänderungen mithilfe eines Teilchenmodells.
unterscheiden chemische Elemente und chemische Verbindungen,
erläutern an ausgewählten Beispielen, dass aus wenigen Elementen die Vielfalt an Verbindungen entsteht.
beschreiben den Aufbau der Atome mithilfe geeigneter Modelle.
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fassen Stoffe, die sich in ihren Eigenschaften und in ihrem Reaktionsverhalten ähneln, zu Stoffklassen zusammen.
erklären die spezifischen Eigenschaften von Salzen mithilfe von Ionen, Ionengittern und elektrostatischen Kräften,
erklären die spezifischen Eigenschaften von Metallen mithilfe des Konzepts der Metallbindung,
nutzen das Periodensystem der Elemente zur Vorhersage von Bindungsarten,
deuten die Bindungsarten Ionenbindung, Elektronenpaarbindung und Metallbindung mithilfe des Konzepts der Elektronegativität.
verwenden das Konzept der Elektronegativität zur Erklärung intermolekularer Wechselwirkungen,
erklären die spezifischen Eigenschaften von ionisch und molekular aufgebauten Stoffen (Löslichkeit, Siede-, Schmelztemperaturen) anhand der Ionenbindung sowie der Ion-Ion-Wechselwirkung,
erklären die spezifischen Eigenschaften von molekular aufgebauten Stoffen (Löslichkeit, Siede-, Schmelztemperaturen) anhand des Bindungstyps sowie intermolekularer Wechselwirkungen.
unterscheiden die Stoffklassen der Alkane und Alkanole,
beschreiben den Aufbau einer homologen Reihe am Beispiel der Alkane und Alkanole.
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benennen die Bildung neuer Stoffe und den Energieumsatz als Merkmale chemischer Reaktionen,
beschreiben chemische Reaktionen mithilfe von Wortgleichungen,
nennen Eigenschaften und Nachweisreaktionen von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid.
deuten die Erhaltung der Masse bei chemischen Reaktionen mithilfe der konstanten Atomanzahl.
erklären Veränderungen bei chemischen Reaktionen auf atomarer Ebene,
formulieren Reaktionsgleichungen (Wortgleichungen und Formelschreibweise).
erklären die Bildung von Ionen durch Elektronenübertragung,
nutzen das Periodensystem der Elemente zur Vorhersage ausgewählter Reaktionen.
definieren Oxidation als Abgabe von Elektronen und Reduktion als Aufnahme von Elektronen.
beschreiben Eigenschaften und Reaktionen saurer und basischer Lösungen,
erklären Säure-Base-Reaktionen als Protonenübertragungsreaktionen mithilfe des Konzepts der Elektronegativität,
wenden die Konzepte der Redoxreaktionen und Protonenübertragungsreaktionen auf die Reaktion von Säuren / sauren Lösungen mit Metallen an.
beschreiben und erklären das Lösen von Salzen.
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erklären die unterschiedlichen Aggregatzustände eines Stoffes mithilfe des Zusammenhangs zwischen der Bewegungsenergie der Teilchen und der Temperatur.
beschreiben die Umwandlung von chemischer Energie bei chemischen Reaktionen in thermische Energie,
beschreiben, dass nach exothermen Reaktionen Energie an die Umgebung abgegeben wird,
deuten Aktivierungsenergie als Startenergie,
stellen den Verlauf der Energie bei exothermen und endothermen chemischen Reaktionen mithilfe eines Energiediagramms dar,
beschreiben die Aktivierungsenergie als Energie, die man benötigt, um Stoffe in einen reaktionsbereiten Zustand zu versetzen,
beschreiben den Einfluss eines Katalysators auf die benötigte Aktivierungsenergie,
beschreiben die Umwandlung von chemischer in elektrische Energie und umgekehrt.
beschreiben mithilfe der Ionisierungsenergien, dass sich Elektronen in einem Atom in ihrem Energiegehalt unterscheiden,
leiten aus den Ionisierungsenergien den Aufbau der Atomhülle ab.
erklären die Energiebilanz chemischer Reaktionen durch die Aufspaltung und Ausbildung chemischer Bindungen und die Aufhebung und Ausbildung von Wechselwirkungen zwischen Teilchen bzw. Bausteinen.
erklären die energetischen Erscheinungen beim Lösen von Salzen mithilfe des Zusammenspiels von Hydratations- und Gitterenergie.
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formulieren problembezogene Fragen auf der Basis des jeweiligen Vorwissens und entwickeln aus gewonnenen Erkenntnissen neue Fragestellungen,
formulieren handlungsleitende bzw. erkenntnisleitende Fragen für eine Problemstellung.
formulieren zu einer gegebenen Frage eine Hypothese,
planen auf einer Hypothese aufbauend das weitere Vorgehen.
entwerfen aufbauend auf einer Hypothese ein Untersuchungsdesign,
wählen Untersuchungsmethoden aus, die der Hypothese angemessen sind und interpretierbare Ergebnisse liefern,
integrieren Blind- und Kontrollversuche an geeigneten Stellen in ihre Planungen,
formulieren Beobachtungserwartungen im Hinblick auf die Hypothese,
fertigen Versuchsbeschreibungen und Zeichnungen von Versuchsaufbauten an,
nutzen Mess- und Laborgeräte sachgerecht in einer Versuchsanordnung unter Berücksichtigung der Sicherheitshinweise,
führen Messungen durch,
gehen verantwortungsvoll mit Gefahrstoffen um.
trennen zwischen den Beobachtungen sowie den aufbereiteten Daten und deren Auswertung,
gewinnen aus einer Untersuchung Daten und halten sie in geeigneter Form fest,
stellen gewonnene Daten in Datentabellen, Graphen oder Diagrammen dar,
nutzen mathematische Verfahren zur Aufbereitung der Daten und zum Erkennen von Trends,
nutzen Theorien zur Erklärung der Phänomene,
vergleichen Ergebnisse mit der zuvor gestellten Hypothese und stützen oder verwerfen so die Hypothese,
bewerten die gewonnenen Ergebnisse im Sinne einer Fehlerbetrachtung.
erklären experimentelle Befunde mithilfe gegebener Modelle,
wählen passende Modelle für eine Fragestellung aus und wenden diese an,
ordnen die Funktion eines Modells im Rahmen einer Fragestellung ein und erklären diese,
erläutern, dass Modelle nur bestimmte Eigenschaften eines submikroskopischen Originals wiedergeben und dadurch dessen Komplexität vereinfachen,
unterscheiden zwischen Anschauungs- und Denkmodellen,
beschreiben die Grenzen eines Modells im Rahmen einer Fragestellung und nehmen Veränderungen am Modell vor,
entwickeln selbst Modelle, um ein Phänomen zu veranschaulichen und Erklärungen zu finden,
erkennen, dass sich naturwissenschaftliche Aussagen auf Basis neuer Informationen ändern können,
erläutern, dass Modelle als Hilfsmittel entwickelt werden, um Phänomene auf Teilchenebene zu beschreiben bzw. zu erklären.
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sichten vorhandene Informationen,
wählen geeignete Informationsquellen aus,
erschließen Informationen aus unterschiedlichen Quellen,
prüfen Informationen und Quellen auf Brauchbarkeit, Vertrauenswürdigkeit und fachliche Richtigkeit,
bringen Informationen in eine geeignete Struktur und Darstellungsform.
setzen Schwerpunkte und wählen dafür geeignete Informationen aus,
wählen geeignete Darstellungs- und Präsentationsformen sach-, adressaten- und situationsgerecht aus,
vermitteln Informationen in angemessener Fachsprache sach- und adressatengerecht,
beachten die Urheberschaft, belegen verwendete Quellen und kennzeichnen Zitate,
dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer fachlichen Arbeit, Überlegung oder Recherche adressatenbezogen.
beschreiben Phänomene mithilfe der Alltagssprache angemessen und stellen Zusammenhänge zu chemischen Sachverhalten her,
überführen Alltags-, Bildungs-, Fach- und Formelsprache ineinander, auch unter Nutzung von Modellen und / oder anderen Repräsentationen,
nutzen Symbole, Diagramme, Formeln und Reaktionsgleichungen zur Darstellung von Zusammenhängen und Prozessen.
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nennen Problem- und Entscheidungsfelder, in denen die Chemie persönlich und gesellschaftlich relevant ist,
unterscheiden zwischen Werten und Normen, Befunden und Fakten,
leiten Bewertungskriterien zu einem Problem- und Entscheidungsfeld ab und formulieren diese,
nutzen naturwissenschaftliche Kenntnisse zur Abwägung der Kriterien und ziehen diese zur Beurteilung bzw. Bewertung von Problem- und Entscheidungssituationen heran,
bewerten bzw. beurteilen Aspekte gesellschaftsrelevanter Fragen und Aussagen aus unterschiedlichen Perspektiven.
leiten mögliche Handlungsoptionen für Problem- und Entscheidungssituationen auf naturwissenschaftlich-chemischer Grundlage ab,
vergleichen Handlungsoptionen und Motive, die diesen zugrunde liegen,
leiten eigene Handlungsoptionen aus ihren Bewertungskriterien her,
beurteilen grundlegende Aspekte zu Gefahren und Sicherheit in Labor und Alltag und leiten daraus begründet Handlungsoptionen ab,
bewerten die Bedeutung chemischer Kenntnisse für Anwendungsbereiche und Berufsfelder.
schätzen kurz- und langfristige Folgen eigenen und fremden Handelns ab,
prüfen, ob alle vorher formulierten Bewertungskriterien, Handlungsoptionen und deren Folgen angemessen berücksichtigt worden sind,
erläutern, dass es Situationen gibt, in der keine Handlungsoption zu einer Lösung der Problemsituation führt,
reflektieren Prozesse zur Entscheidungsfindung.
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