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Lehrpläne Schleswig-Holstein
Sekundarstufe I
Chemie (historisch)
prozessbezogen
Beitrag des Faches zur Vermittlung von Kompetenzen
23
inhaltsbezogen
Hauptschule – Der elektrische Stromkreis
1
Hauptschule – Lebensgrundlage Wasser
1
Hauptschule – Temperatur und Wärmetransport
1
Hauptschule – Luft – ein lebensnotwendiger Stoff
1
Hauptschule – Einfache Geräte erleichtern die Arbeit
1
Hauptschule – Licht und Verkehr
1
Hauptschule – Elektrizität kostet Geld
1
Hauptschule – Metalle und ihre Bedeutung für Zivilisation und Umwelt
1
Hauptschule – Ausgewogene Ernährung
1
Hauptschule – Vorsicht ätzend! (Säuren – Laugen – Salze)
1
Hauptschule – Energienutzung – Möglichkeiten und Probleme
1
Hauptschule – Radioaktivität
1
Realschule – Lebensgrundlage Wasser
1
Realschule – Metalle und ihre Bedeutung für Zivilisation und Umwelt
1
Realschule – Salze
1
Realschule – Vorsicht – ätzend!
1
Realschule – Kunststoffe – Werkstoffe nach Maß
1
Gymnasium – Gemische bestimmen den Alltag
1
Gymnasium – Luft und Klimaänderung
1
Gymnasium – Metalle und ihre Bedeutung
1
Gymnasium – Lebensgrundlage Wasser
1
Gymnasium – Diskontinuität im Aufbau der Stoffe und Symbolsprache
1
Gymnasium – Kochsalz und andere Salze
1
Gymnasium – Atombau und Periodensystem
1
Gymnasium – Moleküle und Elektronenpaarbindung
1
Gymnasium – Säuren und Basen
1
Gymnasium – Säurebildende Oxide in der Luft
1
Gymnasium – Stickstoffdünger und Stickstoffkreislauf
1
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
PDF-Seite 18–19
Kenntnis über Eigenschaften und Reaktionsverhalten von Stoffen
Anwendung definierter Begriffe der Fachsprache zur Beschreibung und Klassifikation chemischer Vorgänge
Verständnis von Zusammenhängen zwischen submikroskopischer Struktur und makroskopischen Eigenschaften der Stoffe
Kenntnis über die Bedeutung der technischen Anwendung der Ergebnisse chemischer Forschung
Kenntnis über die Gefahren, die von Stoffen und ihrer industriellen Nutzung ausgehen können und über Methoden zu deren Vermeidung
die Fähigkeit zu exaktem, zielgerichtetem Beobachten, zum Ordnen und zum Klassifizieren von Stoffen und chemischen Vorgängen
die Fähigkeit zur bewußten Unterscheidung von Beobachtung und Deutung
die Fähigkeit zum selbständigen Planen und Durchführen von Experimenten
die Fähigkeit zum sachgerechten Umgang mit Geräten und Stoffen unter Beachtung von fachlich begründeten Sicherheits- und Entsorgungsvorschriften
die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten auf der Basis experimentell gewonnener Fakten
die Fähigkeit zum Entwickeln und Anwenden von Hypothesen und Modellvorstellungen
die Fähigkeit zum Deuten von Phänomenen des stofflichen Bereichs (Kontinuum) mit Hilfe von Modellvorstellungen auf der Ebene der Teilchen (Diskontinuum)
die Fähigkeit zur Beurteilung der Grenznen von Modellvorstellungen
von Sorgfalt, Geduld und Genauigkeit durch selbständige Planung, Durchführung, Optimierung und Auswertung von Experimenten
der Fähigkeit, über einen naturwissenschaftlichen Sachverhalt Material und Informationen zu beschaffen, sie zu strukturieren und auszuwerteen
der Fähigkeit, naturwissenshaftliche Sachverhalte zu verbalisieren und logisch einwandfrei darzustellen
der Fähigkeit, die Grenzen naturwissenschaftlicher Aussagemöglichkeiten zu erkennen
der Fähigkeit, Meinungen und Hypothesen rational zu begründen, sich aber auch für Kritik und Selbstkritik zu öffnen
von kritischem Urteilsvermögen aufgrund von Kenntnissen chemischer Zusammenhänge in Technik und Umwelt - 17 - \fFachliche Konkretionen Chemie
der Fähigkeit zur Zusammenarbeit in Gruppen
der Kommunikationsfähigkeit in Groß- und Kleingruppen
des Verantwortungsbewußtseins bei der Wahrnehmung von Aufgaben für ein gemeinsames Ziel in einer Gruppe
der Bereitschaft, Auswirkungen menschlicher Tätigkeit auf die Umwelt zu beachten und Konsequencen für eigenes verantwortliches Handeln auf der Basis rationaler Kriterien zu entwickeln
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Die Schülerinnen und Schüler erwerben die Fähigkeit, Experimente zu planen, durchzuführen und Sachverhalte durch Symbole auszudrücken. Sie erkennen ursächliche Zusammenhänge und in sich daraus ergebenen Möglichkeiten, Problemen und Gefahren. Die Fähigkeit, mit anderen zusammenzuarbeiten, wird weiter entwickelt.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kenntnisse über das Vorkommen, die Eigenschaften und die Nutzung von Wasser erwerben. Sie sollen mit Wasser verantwortungsvoll umgehen, weil es als lebensnotwendiger Stoff nicht unbegrenzt verfügbar ist. Sie sollen erfahren, daß Wasser als Lösungsmittel von besonderer Bedeutung ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen einfache Verfahren zur Reinigung von Wasser anwenden können und technische Verfahren zur Trinkwassergewinnung und Abwasseraufbereitung kennen. Bei diesem Thema können die Schülerinnen und Schüler viele Inhalte selbsttätig und in Schülerexperimenten erschließen. Es ist, neben dem Thema 1, besonders geeignet, in die spezifischen naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen einzuführen.
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Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Notwendigkeit objektiver Meßverfahren zur Bewertung natürlicher Erscheinungen. Sie sollen Meßgeräte ablesen, die Informationen verarbeiten und anschaulich darstellen (z.B. tabellarisch, grafisch). Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kenntnisse über den Wärmetransport und die Wärmedämmung erwerben und erkennen, wie physikalische Sachverhalte zur Lösung technischer Probleme genutzt werden.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung der Luft für die Lebewesen und die Zusammensetzung der Luft kennen. Dabei erwerben sie Handlungsmöglichkeiten, um die beim Verbrennungsprozeß auftretenden Umweltschäden zu verringern. Die Sicherheit beim Experimentieren soll gesteigert werden.
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Bei der Erarbeitung der physikalischen Begriffe Kraft und Arbeit erkennen die Schülerinnen und Schüler, daß Funktionszusammenhänge durchaus in der Alltagssprache beschrieben werden können, aber bei der Kennzeichnung physikalischer Größen eindeutige Definitionen (Maßeinheiten und Meßverfahren) zur Vermeidung von Fehlern und Mißverständnissen notwendig sind. Sie sollen in Geräten des täglichen Umgangs die Prinzipien der Mechanik entdecken.
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Die Rolle des Menschen als Verkehrsteilnehmer setzt ein hohes Maß an Verantwortungsfähigkeit voraus. Diese soll durch die Kenntnisse über den Sehvorgang erweitert werden. Außerdem erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie physikalische Gesetzmäßigkeiten für technische Anwendungen genutzt werden.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen die elektrischen Größen Spannung, Stromstärke, Leistung und Arbeit kennenlernen, mit den entsprechenden Meßgeräten sachgerecht umgehen, mit den ermittelten Werten Berechnungen ausführen und die Ergebnisse bewerten.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kenntnisse über Gewinnung, Eigenschaften und Verwendung von Metallen erwerben. Sie sollen Oxidation und Reduktion als chemische Vorgänge kennen und durch ein modifiziertes Kugelmodell deuten. Sie sollen Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln, die zum menschengerechten und umweltverträglichen Umgang mit den verfügbaren Rohstoffen führen.
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Zur Erhaltung der eigenen Gesundheit sollen die Schülerinnen und Schüler ein angemessenes Ernährungsbewußtsein und -verhalten entwickeln. Dazu gehört die Erkenntnis, daß die Nährstoffe begrenzt austauschbar sind, daß zu einer ausgewogenen Ernährung die Vielzahl der Nahrungsmittel gehört und daß ein Zuviel an Schadstoffen vermieden werden muß.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung dieser Stoffgruppen für die Menschen erfahren. Dabei erkennen sie, daß Kochsalz in riesigen Mengen in der Natur vorkommt und sowohl für den Menschen als auch für die Industrie ein unverzichtbarer und vielseitiger Ausgangsstoff ist. Weiterhin erkennen sie, daß es neben Kochsalz auch andere Salze gibt. Sie sollen die Zusammenhänge zwischen sinnvoller Verwendung und unsachgemäßer Anwendung dieser Stoffe erkennen. Diese Kenntnisse führen u.a. zum verantwortungsbewußten Umgang mit Haushaltsreinigern. Die Neutralisation wird als weitere chemische Reaktion kennengelernt.
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Die Schülerinnen und Schüler erfahren, daß es verschiedene Formen der Energie gibt, die sich ineinander umwandeln lassen. Sie erkennen, daß bei der Umwandlung der verschiedenen Energieformen Umweltprobleme z. B. durch Schadstoffe und Abwärme entstehen, die möglichst gering gehalten werden müssen. Gleichzeitig wird ihnen bewußt, daß es Zusammenhänge zwischen Lebensweise und Klima gibt. Sie sollen anhand der galvanischen Elemente erfahren, daß man durch Stoffumwandlungen elektrische Energie gewinnen kann.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen über die fachlichen Grundkenntnisse über Radioaktivität verfügen, damit sie sich sachlich mit dem Problemkreis Kernenergie und Radioaktivtität auseinandersetzen können. Dadurch sollen sie zu einer verantwortungsbewußten und kritischen Einstellung bei der Bewertung technischer Anwendungen physikalischer Vorgänge kritisch gelangen.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kenntnisse über das Vorkommen, die Eigenschaften und die Nutzung von Wasser erwerben. Sie sollen mit Wasser verantwortungsvoll umgehen, weil es als lebensnotwendiger Stoff nicht unbegrenzt verfügbar ist. Sie sollen erfahren, daß Wasser als Lösungsmittel von besonderer Bedeutung ist. Schülerinnen und Schüler sollen einfache Verfahren zur Reinigung von Wasser anwenden können. Sie sollen technische Verfahren zur Trinkwassergewinnung und Abwasseraufbereitung kennen.
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Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kenntnisse über Gewinnung, Eigenschaften und Verwendung von Metallen erwerben; Oxidation und Reduktion sollen sie als chemische Vorgänge kennen. Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, Beobachtungen zu systematisieren, Hypothesen aufzustellen und diese zu überprüfen. Sie sollen das Gesetz von der Erhaltung der Masse und das Gesetz von den konstanten Massenverhältnissen kennen und anwenden können. Ein einfaches Atommodell sollen sie entwickeln und damit chemische Vorgänge deuten können. Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten sollen entwickelt werden, die zu einem menschengerechten und naturverträglichen Umgang mit verfügbaren Ressourcen führen.
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Schülerinnen und Schüler sollen Salze als chemische Stoffklasse kennen. Sie sollen insbesondere erfahren, daß wäßrige Salzlösungen mit Metallen reagieren können und sich daraus bestimmte Verwendungsmöglichkeiten ergeben, die zum Einsatz von Salzen in der Industrie geführt haben und die ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, aufgrund von Beobachtungen zu erkennen, daß das Kugelatommodell nach Dalton nicht ausreicht und weiterentwickelt werden muß, damit auch kompliziertere Vorgänge erklärt werden können.
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Schülerinnen und Schüler sollen saure und alkalische Flüssigkeiten kennen und unterscheiden können sowie Wissen über die Reaktionen mit anderen Stoffen erwerben. Sie müssen wissen, daß der Säuregrad eines Mediums über den pH-Wert erklärt werden kann. Im alltäglichen Umgang mit Haushaltsreinigern können sie dann zum eigenen, verantwortungsbewußten Handeln veranlaßt werden; in der Arbeitswelt sollen sie ihr Wissen auf industrielle Prozesse übertragen und zu möglichen Verbesserungen kritisch beitragen können. Sie sollen wissen, daß saure und alkalische Stoffe in bestimmten Mischungsverhältnissen zu neutralen wäßrigen Salzlösungen reagieren und daß dieses bei technischen Prozessen angewendet wird. Mit dem Modell der Protolyse sollen die Schülerinnen und Schüler die Reaktionen auf Teilchenebene zutreffend erklären können.
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Schülerinnen und Schüler sollen Kenntnisse erwerben über die Vielfalt der Kunststoffe und ihren zum Teil auch sehr speziellen Einsatz. Diesen sollen sie auf bestimmte Eigenschaften zurückführen und über Molekularstrukturen begründen können. Weitergehende Kenntnisse - das Kohlenstoffatomgerüst in den meisten Makromolekülen sowie verschiedene Reaktionstypen - schaffen die Voraussetzung, um an Lösungen über die Herstellung und Weiterverwendung von Kunststoffen mitarbeiten zu können.
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Die klare Unterscheidung der Begriffe Mischen/Entmischen und chemische Reaktion sowie Gemisch und Verbindung ist notwendige Voraussetzung für den Chemieunterricht der folgenden Jahre und grundlegend für das Verständnis zahlreicher stofflicher Vorgänge im Alltag.
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Die Auswirkungen der befürchteten globalen Klimaänderungen werden erst für künftige Generationen deutlich erfahrbar sein. Da aber jeder Mensch für die gegenwärtige Form der Energienutzung und damit auch für die Kohlenstoffdioxid-Emission Mitverantwortung trägt, gilt es, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung zu vermitteln, die dem Kohlenstoffdioxid in chemischen, biologischen und physikalischen Prozessen zukommt. Unterricht über die Auswirkungen unserer Lebensweise auf das Klima kann dazu beitragen, Verantwortungsbewußtsein und Fähigkeit zur Selbstkritik bei jungen Leuten zu wecken und sie zu verantwortungsvollem Handeln anzuleiten.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kenntnisse über Gewinnung, Eigenschaften und Verwendung von Metallen erwerben. Sie sollen Oxidation und Reduktion als chemische Vorgänge kennen. Sie sollen befähigt werden, Beobachtungen zu systematisieren, Hypothesen aufzustellen und diese zu überprüfen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln, die zum menschengerechten und umweltverträglichen Umgang mit den verfügbaren Rohstoffen führen.
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Die Lernenden sollen grundlegende Kenntnisse über das Vorkommen, die Eigenschaften und die Nutzung von Wasser erwerben. Sie sollen mit Wasser verantwortungsvoll umgehen, weil es nicht unbegrenzt verfügbar ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen einfache Laborverfahren zur Reinigung von Wasser anwenden können. Sie sollen technische Verfahren zur Trinkwassergewinnung und Abwasseraufbereitung kennen.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen sorgfältiges, quantitatives Arbeiten einüben, um naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten entdecken zu können. Sie sollen mit einer tragfähigen Vorstellung von der Diskontinuität im Aufbau der Stoffe neue Sachverhalte erschließen und deuten können. Sie sollen die Grundlagen der Formelsprache der Chemie in ihren Aussagen verstehen und sie selbständig anwenden können. Sie sollen quantitative Aussagen auf stofflicher Ebene mit Hilfe der Atomvorstellung machen können.
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Der Begriff Salz, aus dem Alltagsleben stammend, wird definiert als Begriff für eine Stoffklasse der Chemie. Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, daß ein Begriff der Alltagssprache in der Fachsprache manchmal eine andere Bedeutung erhält. Das Entstehen von Stoffen mit völlig neuen Eigenschaften ist Kennzeichen einer chemischen Reaktion. Dies wird am Beispiel der Natriumchloridsynthese besonders deutlich. Gemeinsame Eigenschaften von Stoffen und abgestufte Eigenschaftsausprägungen sollen als Ordnungsprinzip der Chemie anerkannt und herangezogen werden. Einige Inhalte dieses Themas sind zur selbständigen Erarbeitung durch die Lernenden besonders geeignet.
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Experimentell gewonnene Erkenntnisse über Eigenschaften und Verhalten von Stoffen erfordern neue Vorstellungen vom Aufbau der Materie und von den Eigenschaften der kleinsten Teilchen. Das Modell der unveränderlichen, unteilbaren Atome wird ersetzt durch das differenziertere Kern-Hülle-Modell. Die Lernenden sollen erkennen, daß Modelle aufgrund erweiterter Erfahrungen abgeändert und angepaßt werden müssen, um auch neue Phänomene erklären zu können.
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Die Erklärung der Besonderheiten im Verhalten der Gase bei Druck- und Temperaturänderungen durch den Satz von Avogadro und die Bewährung dieser Hypothese bei der Anwendung auf Volumenverhältnisse bei chemischen Reaktionen und bei der Bestimmung von Molekülmassen beleuchten in besonders deutlicher Weise die Wege naturwissenschaftlicher Erkenntnisfindung. Ausgehend von der Sammlung empirischer Erfahrungen, gelangen die Schülerinnen und Schüler über die Hypothesen an neue Aufgaben. Ähnliche Erfahrungen lassen sich bei der Behandlung der Dichteanomalie und der Lösungsmitteleigenschaften des Wassers sowie der modellhaften Deutung dieser Phänomene auf der Teilchenebene machen.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen Eigenschaften saurer und alkalischer Lösungen und einige ihrer Reaktionen mit anderen Stoffen kennen. Sie sollen ihre Kenntnisse auf Stoffe des Alltags übertragen können und zu verantwortungsvollem Umgang mit ihnen veranlaßt werden.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen Nichtmetalloxide als Säurebildner kennenlernen und ihre Bedeutung für die chemische Industrie ermessen können. Sie sollen wissen, daß bei jeder Nutzung fossiler Energieträger zur Energiefreisetzung Nichtmetalloxide entstehen und daß ihre Emission in die Atmosphäre soweit wie möglich vermindert werden muß, um Schäden an der Umwelt zu vermeiden.
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Die Schülerinnen und Schüler sollen die Ammoniaksynthese nach Haber-Bosch als Beispiel für ein großtechnisches Verfahren und ihre Bedeutung für die Welternährung kennenlernen. Werden der Kreislauf des Stickstoffs in der Natur sowie seine Beeinflussung durch Tätigkeiten der Menschen im Unterricht behandelt, kann die zu beobachtende Anreicherung von Stickstoffverbindungen in Boden, Luft und Wasser verständlich gemacht werden. Aus der Einsicht in die Zusammenhänge zwischen dieser Umweltbelastung und den bei uns vorherrschenden Produktions- und Lebensgewohnheiten können sich verantwortungsbewußtes Handeln und eine Änderung der Lebensführung entwickeln.
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