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Lehrpläne Schleswig-Holstein
Sekundarstufe I
Darstellendes Spiel/Theater (historisch)
inhaltsbezogen
Theatrale Gestaltungsmittel — Körper und Bewegung
10
Theatrale Gestaltungsmittel — Raum
11
Theatrale Gestaltungsmittel — Sprache und Sprechen
8
Theatrale Gestaltungsmittel — Musik, Klang, Geräusch
9
Strukturen theatraler Gestaltung — Strukturen theatraler Gestaltung
12
Theatrale Kommunikation — Theatrale Kommunikation
11
Theaterspezifische Arbeitsweisen — Theaterspezifische Arbeitsweisen
8
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Körper und Bewegung
erforschen und erproben unterschiedliche körperliche Ausdrucksformen und setzen Körper und Bewegung gezielt als Gestaltungsmittel ein.
erkunden und begreifen den Zusammenhang zwischen Emotionen und ihrer äußeren Darstellung in der Bewegung.
erfahren körperlich verschiedene Wirkungsweisen unterschiedlicher Kostüme/Kostümteile, erkennen deren Zeichencharakter und setzen diese bewusst ein.
untersuchen und beurteilen Einsatz und Wirkung körpersprachlicher Mittel bei der Gestaltung von Figuren.
erkunden und unterscheiden theatrale körperliche Ausdrucksformen und alltägliche Formen.
entwickeln alternative Umsetzungsformen von Bewegung im Raum und setzen diese bewusst ein. Selbst- und Sozialkompetenz
nehmen ihren Körper und seine Bewegungsmöglichkeiten wahr.
erkennen die Wirkung körperlicher Ausdrucksklischees und handhaben sie.
erfahren ihren Körper in alternativen Bewegungsmöglichkeiten
nutzen die eigene Körpersprache künstlerisch und im Alltag.
Raum
wissen, dass jeder Ort zum Spielort werden kann, und erkennen die Bedeutung eines Spielortes für die Art des Spiels.
erkunden im experimentellen Umgang die spezifischen Gegebenheiten eines Spielortes.
gehen mit einem gewählten Spielort beziehungsweise Raum gestaltend um.
erforschen die Bildwirkung eines Raumes und experimentieren mit dieser Wirkung.
nutzen Raumgliederung, Gruppierungen und Gänge im Spiel.
vergleichen Raumkonzepte und entwickeln eigene.
kennen Gestaltungsmöglichkeiten im leeren Raum.
wählen Objekte gezielt aus und erproben sie.
wissen, dass Bühnenelemente das Spiel befördern und nicht behindern sollen.
erfahren, dass mit gezieltem Einsatz von Licht Stimmungen und Räume geschaffen werden können.
beziehen Medien wie Film, Video, Computer, Fotografie in die theatrale Gestaltung mit ein. Selbst- und
Sprache und Sprechen
erkennen den Zusammenhang zwischen Atmung, Bewegung und Stimme und stellen ihn daraufhin bewusst her.
experimentieren mit Artikulationsweisen (schreien, flüstern, gedehnt sprechen).
erweitern und differenzieren das stimmliche und sprecherische Ausdrucksvermögen.
kennen und wenden die Wechselwirkung zwischen gestaltendem Sprechen und anderen theatralen Ausdrucksmitteln an.
kennen Stimmveränderungen durch eigene und technische Mittel und setzen sie bewusst ein.
erkunden und beurteilen den Einsatz und die Wirkung von Alltagssprache, Dialekten und unterschiedlichen (Mutter-)Sprachen auf der Bühne.
nutzen unterschiedliche Arten des Sprechens zur Veränderung der Bedeutung von Sprechinhalten.
gehen bewusst mit unterschiedlichen Tempi um (setzen Pausen,
Musik, Klang, Geräusch
experimentieren mit den Geräusch- und Klangqualitäten unterschiedlicher Materialien.
entdecken Stimme und Körper als Klang- und Geräuschinstrument.
erkunden experimentell akustische Qualitäten von Musikinstrumenten.
setzen Musik, Klang, Geräusche über Tonträger ein.
kennen Musik, Geräusch und Klang als unterstützende, kontrastierende und verfremdende Gestaltungsmittel.
kennen und nutzen dramaturgische Funktionen von Musik, Geräusch und Klang.
nutzen Geräusch, Klang und Stimme zur Schaffung von Räumen, Atmosphären und Stimmungen.
entwickeln zu akustischen Impulsen szenische Sequenzen.
setzen Musik und akustische Elemente gezielt als Gestaltungsmittel ein und überprüfen deren Wirkung.
Strukturen theatraler Gestaltung
erproben und entwickeln unterschiedliche theatrale Formen und reflektieren deren Wirkungsweisen.
finden für gruppenadäquate Inhalte eine angemessene künstlerische Form.
experimentieren mit strukturierenden Elementen (Rhythmus, Verdichtung, Wiederholung, Variation) und kennen deren Aussagemöglichkeiten.
sind in der Lage, die eigene gestalterische Arbeit in einem größeren Zusammenhang theatraler Formen zu sehen.
erproben unterschiedliche dramaturgische Bögen.
kennen verschiedene theatrale Gestaltungs- und Strukturierungskonzepte.
entwickeln aus einem Spielanlass (Lied, Text usw.) unterschiedliche Szenen.
wählen oder entwickeln für eine Präsentation einen dramaturgischen Bogen.
begründen ihre gestalterischen Entscheidungen.
können bei fremden szenischen Präsentationen deren jeweilige Struktur erkennen. Selbst- und Sozialkompetenz
entwickeln die Fähigkeit zur Strukturierung und erkennen eigene strukturierende Fähigkeiten wie auch Schwächen.
schätzen planerische Stärken wie Schwächen der Mitschülerinnen
Theatrale Kommunikation
spüren Leerstellen in literarischen Texten gestaltend auf.
erspielen sich über zeitliche Aspekte literarischer Texte.
erproben eine auch auf das eigene Umfeld bezogene Aneignung.
nutzen Recherchemethoden zur Gewinnung von dokumentarischem wie auch biografischem Material und setzen diese in der Theaterarbeit ein.
präsentieren ein szenisches Ergebnis vor einem (ausgewählten) Publikum und treten in eine theatrale Kommunikation ein.
treten über ein Publikumsgespräche in einen argumentativen Austausch ein. Selbst- und Sozialkompetenz
erfahren, dass die theatrale Begegnung mit Themen und Figuren anderer historischer Epochen oder geografisch wie kulturell entfernter Lebensweisen auch die eigene Person berührt.
finden für eigene Themen und Fragestellungen eine theatrale Sprache.
tauschen in der Theaterarbeit eigene Sichtweisen aus und nehmen fremde Perspektiven auf und ein.
gewinnen einen aktiven Zugang zu den kulturellen Manifestationen der gegenwärtigen eigenen wie auch fremder Gesellschaften.
erkennen und akzeptieren, dass es unterschiedliche Zugänge zu
Theaterspezifische Arbeitsweisen
kennen die Bedeutung wichtiger Theaterspezifika (genaue Beobachtung, ausdrucksstarke Umsetzung, personale, räumliche und zeitliche Präsenz).
verfügen über eine differenzierte Rückmeldekultur und wenden diese sowohl im Produktionsprozess als auch bei der Rezeption fremder Theaterproduktionen an.
kennen das spezifische Verhältnis zwischen Spieler/-in und Zuschauer/-in aus beiden Perspektiven und wenden diese Kenntnisse bei der Entwicklung von Szenen an.
kennen, bezogen auf ihr Projekt, fremde Theatertraditionen, Epochen, Spielformen und Fachbegriffe und nutzen diese.
nutzen Kenntnisse über die kulturelle Institution Theater aus Sicht des Zuschauers und des Produzenten.
kennen verschiedene Berufe im Theaterkontext. Selbst- und Sozialkompetenz
erfahren, dass sie durch ihren persönlichen Einsatz das Produkt mitgestalten.
erfahren, dass sie ein künstlerisches Produkt entwickeln und
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Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein — Lehrplan für die Sekundarstufe I, Fachlehrplan Darstellendes Spiel / Theater, August 2011
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