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Lehrpläne Schleswig-Holstein
Sekundarstufe I
Naturwissenschaften
inhaltsbezogen
Sachkompetenz
7
Wasser als Lebenselement
9
Bauen und Wohnen
17
Menschen erzeugen neue Stoffe
4
prozessbezogen
Methodenkompetenz
5
Selbstkompetenz
7
Sozialkompetenz
4
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
Kenntnis und Anwendung naturwissenschaftlicher Fachbegriffe, Symbole, Modelle, Ordnungs- und Klassifizierungssysteme zur Beschreibung naturwissenschaftlich-technischer Gegebenheiten wie Phänomene, Stoffe, Gegenstände, Lebewesen und Systeme
Kenntnis naturwissenschaftlicher Definitionen, beispielsweise physikalischer Größen
Kenntnis über Eigenschaften naturwissenschaftlich-technischer Gegebenheiten
Kenntnis über Wechselwirkungen zwischen Mensch und naturwissenschaftlich-technischen sowie umweltrelevanten Gegebenheiten
Kenntnisse über historische Entdeckungen und Entwicklungen sowie die kulturabhängige Nutzung naturwissenschaftlich-technischer Gegebenheiten
Kenntnisse über die Erhaltung und Gefährdung der eigenen Gesundheit und der anderer
Kenntnisse über umweltschonendes Ressourcenmanagement sowie die Reinhaltung von Wasser, Luft und Boden
Methodenkompetenz
Fähigkeit zum differenzierten Beobachten und zum Beschreiben und Werten des Beobachteten
Zunehmend eigenständige Entwicklung von Fragen, Experimenten und Untersuchungen, Wertung und Darstellung der Beobachtungen und Ergebnisse, Überprüfung von Fragen und Hypothesen
Zunehmend selbständiges Experimentieren
Sachgerechter, sensibler und sicherheitsorientierter Umgang mit naturwissenschaftlichen Geräten, Materialien, Stoffen und Lebewesen
Anwendung und Entwicklung von Modell- und Systemvorstellungen
Selbstkompetenz
Erlebnisfähigkeit durch entdeckendes, forschendes Handeln
Kritisches Urteilsvermögen, Selbständigkeit und Eigeninitiative durch die Sicherheit erworbener naturwissenschaftlich-technischer und umweltrelevanter Erkenntnisse
Gewissenhaftigkeit durch die Erfassung von Grenzen naturwissenschaftlicher Aussage- und Anwendungsmöglichkeiten und beim Umgang mit Lebewesen, Geräten und Materialien
Fähigkeit, Gedankengänge und Arbeitsabläufe selbst zu ordnen und zu strukturieren
Fähigkeit, eigene Hypothesen zu überprüfen
Fähigkeit, aufgrund erworbener naturwissenschaftlich-technischer und umweltrelevanter Erkenntnisse Strategien für das eigene Handeln zu entwickeln
Befähigung zum Weiterlernen
Sozialkompetenz
Entwicklung von Kommunikationsfähigkeit in Groß- und Kleingruppen und die Fähigkeit, sich konstruktiv und integrativ einzubringen, aber auch Widersprüche auszuhalten
Bereitschaft zur Mitverantwortung durch die Aufgabenverteilung in Gruppen und bei der Präsentation von Ergebnissen
Bereitschaft, als Mitglied der Gesellschaft zu handeln unter Einbeziehung naturwissenschaftlich-technischer, umweltrelevanter, historischer und kultureller Kenntnisse
Fähigkeit zur Betrachtung und Bewertung naturwissenschaftlich-technischer und umweltrelevanter Sachverhalte in politischen Entscheidungsprozessen.
Wasser als Lebenselement
Wasser als Naturstoff erleben und erfahren
Methoden zur Wasseruntersuchung kennen und daraus Eigenschaften ableiten
Anpassungsleistungen von Lebewesen kennen, Arten benennen und zuordnen
das Beziehungsgefüge zwischen Wasser und Lebewesen mit Hilfe verschiedener Erkenntnismethoden kennenlernen
die Einbeziehung von Menschen und anderen Lebewesen in den Wasserkreislauf erkunden
untersuchen und nachforschen, wie Menschen durch technische Einrichtungen Wasserkreisläufe verändern
Verantwortung beim Umgang mit Wasser zeigen
untersuchen und nachforschen, was gesundes, gefährliches und gefährdetes Wasser ist
Kenntnisse über Trennmethoden von Wassergemischen aufgrund physikalischer Eigenschaften zur Bereitstellung sauberen Wassers anwenden.
Bauen und Wohnen
Funktionen des Bauens und Wohnens erläutern können
Baustoffe benennen und nach den Kriterien naturbelassen, behandelt und chemisch hergestellt ordnen können
bei der Herstellung von Baustoffen ablaufende chemische Reaktionen experimentell erkennen und in Wortgleichungen beschreiben können
die Begriffe Wärme und Temperatur unterscheiden können
anhand eines Experiments erläutern, daß die Wasserdichte temperaturabhängig ist
den Wasserkreislauf in einer Heizungsanlage begründet darstellen und daran vereinfacht ein Regelkreisschema erläutern können
die Begriffe Wärmestrom und Wärmewiderstand anhand eines Experimentes erläutern können
als eine Eigenschaft von Baustoffen den unterschiedlichen Wärmewiderstand benennen können, dazu Luft als Isolator benennen können
eine Reihen- und eine Parallelschaltung bauen können
elektrische Schaltkreise auf unterschiedliche Ebenen der Abstraktion erläutern können
im Zusammenhang mit der Erklärung für das Fließen des elektrischen Stroms das Denken in Modellen kennenlernen
beim Umgang mit elektrischem Strom begründet Sicherheitsmaßnahmen einhalten und an einem Beispiel Sicherungseinrichtungen erläutern können
am Beispiel erläutern, wie durch Bauen Grundwassereinzugsbereiche verkleinert und durch Absenkung des Grundwasserspiegels Feuchtgebiete zerstört werden
anhand von Beobachtungen Tierbauten und Lebensweise von Tieren beschreiben können
die Prozesse der Herstellung, Verwendung und Entsorgung von Baustoffen für Häuser und von Leitungssystemen für Wärme und elektrische Energie kennenlernen
anhand durchgeführter Experimente, protokollierter Untersuchungs-, Erkundungs- oder Befragungsergebnisse die Funktion von Baustoffen erläutern
beispielhaft Entscheidungen zum Einsatz von Baustoffen, Konstruktionen und Leitungssystemen unter Berücksichtigung folgender Aspekte treffen können: regionale Besonderheiten, Nutzungsart und Gestaltung, Effektivität, Ressourcenschonung und Umweltschutz, Gesundheit und Wohnqualität.
Menschen erzeugen neue Stoffe
Stoffveränderungen mit Hilfe von selbst entwickelten und nachgeforschten Modellen des Atombaus und der Anordnung von Atomen in Molekülen und Makromolekülen erklären
unter Anwendung der Modelle experimentell erkannte Eigenschaften von Stoffen auch quantitativ unter Anwendung physikalischer Größen beschreiben können
die von Menschen gestalteten Stoffströme und -kreisläufe der Gebrauchsmaterialien (Gewinnung, Produktion, Nutzung, Entsorgung) anhand eigener Untersuchungen erklären und die Beziehung der Teilsysteme zueinander verstehen
als Individuen in einer Gesellschaft die Mitgestaltungsmöglichkeiten erkennen, um die Auswirkungen des Umgangs mit Stoffen auf die Naturkreisläufe mit beeinflussen zu können.
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Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: Lehrplan für die Sekundarstufe I der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, Gesamtschule, Naturwissenschaften (2004/2005). Kompetenztexte aus der Quelle übernommen; die amtliche Originalfassung ist verbindlich.
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