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Lehrpläne Thüringen
Grundschule
Evangelische Religionslehre
prozessbezogen
Zur Kompetenzentwicklung im Evangelischen Religionsunterricht in der Thüringer Grundschule
5
Lernkompetenzen
9
Fachspezifische Kompetenzen
18
inhaltsbezogen
Die Frage der Kinder nach dem Ich und dem Wir
34
Die Frage der Kinder nach der Kirche
42
Die Frage der Kinder nach Gott und den Menschen
28
Die Frage der Kinder nach Jesus
24
Die Frage der Kinder nach der Vielfalt in den Religionen
17
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Grundlegende Ziele
erschließt Religiosität als menschliches Grundphänomen und entwickelt eigene religiöse Vorstellungen und Haltungen,
eignet sich Grundwissen über den Glauben der Kirchen der Reformation an und setzt es in Bezug zu den Fragen und Herausforderungen des eigenen Lebens,
erwirbt in der Auseinandersetzung mit der christlichen Tradition sowie mit biblischen Bildern und Symbolen eine Kommunikationsfähigkeit, die zur Erschließung der religiösen Dimension des Lebens beiträgt,
entwickelt Werthaltungen wie Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Solidarität und bringt sich verantwortlich in sein Lebensumfeld ein und
orientiert sich in seinem Handeln an der Menschenwürde und der Nächstenliebe.
Methodenkompetenz
fachbezogene und fächerübergreifende Strategien, Verfahrensweisen und Arbeitstechniken kennenlernt und diese zunehmend selbstständig und bewusst anwendet,
Wege zur Wahrnehmung und Deutung der Vielschichtigkeit des Lebens findet und immer eigenständiger nutzt,
den eigenen Standpunkt anschaulich darstellt und eigene Gedanken verbalisiert,
anderen Menschen zuhört und sich im Gespräch mit ihren Meinungen und Anschauungen auseinandersetzt.
Selbst- und Sozialkompetenz
über sich nachdenkt und sich anzunehmen lernt,
ein zunehmend realistisches Selbstbild aufbaut,
dazu angeregt wird, die Welt als Schöpfung Gottes mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu entdecken und zu gestalten,
unterschiedliche Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen wahrnimmt und beschreibt,
Grundlagen für ein gelingendes Miteinander und Wege der Achtung und Toleranz gegenüber Menschen fremder Kulturen oder Religionen bedenkt sowie entsprechende Verhaltensweisen einübt.
Die religiöse Wahrnehmungskompetenz
Begabungen und Grenzen der eigenen Person erfährt, deutet und nutzt,
unterschiedliche Erfahrungen im Zusammenleben beschreibt,
über die Schönheit und Vielfalt unserer Welt als Gottes Schöpfung staunt sowie
religiöse Zeichen, Symbole und Orte entdeckt und benennt.
Die religiöse Deutungskompetenz
eigene Erfahrungen mit den Elementen lebendiger und überlieferter Religion verknüpft und diese als Ausdruck existenzieller Erfahrung versteht,
christliche Zeichen, Symbole, Rituale und Bilder deutet sowie
anhand biblischer Geschichten und anderer Glaubenszeugnisse eine mögliche Bedeutung religiöser Aussagen im eigenen Leben und im Leben anderer erkennt.
Die religiöse Urteilskompetenz
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen christlichen Konfessionen und unterschiedlichen Religionen erkennt und beginnt, diese kriteriengeleitet zu bewerten sowie
aus Maßstäben christlichen Handelns Kriterien für konkrete Lebenssituationen und den Umgang mit Menschen anderer Kulturen und Religionen gewinnt.
Die religiöse kommunikative Kompetenz
nach Gott, dem christlichen Glauben und dem Sinn des Lebens fragt,
über Bibel- und Glaubensaussagen, deren Deutung und die Bezugnahme zum eigenen Leben und zum Leben anderer spricht,
wesentliche Ausdrucksformen christlichen Glaubens versteht und verwendet,
unterschiedliche Handlungsweisen und deren Folgen an Beispielen bewertet sowie
über seine Lebens- und Glaubenswelt Auskunft gibt.
Die religiöse Handlungskompetenz
menschliche Grunderfahrungen in eigenen Bildern, Texten und im szenischen Spiel gestaltet,
die Perspektive anderer einnimmt und Einfühlungsvermögen zeigt,
Verantwortung für sich, für andere und für die Umwelt übernimmt sowie
elementare Ausdrucksformen des christlichen Glaubens verwendet.
Sachkompetenz
Schuleingangsphase
die Talente seiner Person und die der Anderen wahrnehmen und beschreiben,
Ende Klassenstufe 4
die Talente seiner Person und die der Anderen wahrnehmen, beschreiben und deuten,
Schuleingangsphase
anhand von Texten, Liedern und Bildern von der bedingungslosen Liebe Gottes zu jedem Menschen erzählen, u. a. • Gleichnis vom barmherzigen Vater - Lk 15,11-32, • Kindersegnung – Mk 10,13-16,
Ende Klassenstufe 4
Aussagen von Zweifel und Vertrauen in Texten, Liedern, Bildern und verschiedenen Ausdrucksformen benennen und deuten, u. a. • Der Sturm auf dem See – Mk 4,35-41,
an Beispielen beschreiben, dass Freude und Vertrauen Beziehungen stärken, u. a. • Die zehn Aussätzigen – Lk 17,11-19,
an Beispielen beschreiben, dass Schuld die Beziehung zu den Menschen und zu Gott belasten kann, u. a. • Alltagserfahrungen, • 10 Gebote – Ex 20,1-17, • Esau und Jakob - Gen 27,1f.,
Wege der Vergebung und Versöhnung beschreiben und zum eigenen Handeln in Beziehung setzen, u. a. • Jakobs Versöhnung mit Esau – Gen 33,1-16,
Schuleingangsphase
Regeln, die für das Miteinander notwendig sind, nennen und sie zu biblischen Aussagen in Beziehung setzen, u. a. • Goldene Regel – Mt 7,12, • Gebot der Nächstenliebe – Lk 10,27,
Ende Klassenstufe 4
menschliche Grunderfahrungen nennen und mit Hilfe ausgesuchter Psalmworte wiedergeben, u. a. • Angst – Ps 23,4, • Hoffnung – Ps 139,5, • Freude – Ps 31,8, • Dank – Ps 103,2, • Trauer – Ps 31,13,
Schuleingangsphase
Gemeinschaften nennen und den eigenen Platz darin beschreiben,
Ende Klassenstufe 4
Beispiele nennen, wie Menschen in Not geraten können,
Schuleingangsphase
beschreiben, wie Jesus Kranken, Behinderten oder Benachteiligten begegnet, u. a. • Heilung des Gelähmten – Mk 2,1-12, • Heilung des blinden Bartimäus – Mk 10,46-52,
Ende Klassenstufe 4
ausgehend vom Gebot der Nächstenliebe Regeln für ein gelingendes Miteinander ableiten,
den Kreislauf des Lebens und damit verbundene Lebensphasen beschreiben,
über Formen der Trauerbewältigung berichten,
Schuleingangsphase
über eigene Erlebnisse von Abschied, Trennung und Tod berichten.
Ende Klassenstufe 4
erklären, dass aus dem Glauben die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod erwächst.
Methodenkompetenz
Schuleingangsphase
Methoden der Selbstreflexion in spielerischer Form anwenden,
Ende Klassenstufe 4
Methoden der Selbstreflexion anwenden,
Schuleingangsphase
auf unterschiedliche Art und Weise Gefühle darstellen (z. B. Pantomime, Schattenspiel, Standbild),
Ende Klassenstufe 4
darstellende Spiele entwickeln und präsentieren (z. B. Rollenspiel, Stegreifspiel),
Gesprächsregeln anwenden,
Schuleingangsphase
einfache Gesprächsregeln anwenden,
Ende Klassenstufe 4
eigenes und fremdes Tun im Gespräch reflektieren,
Schuleingangsphase
in einfachen sozialen Lernformen arbeiten.
Ende Klassenstufe 4
in vielfältigen sozialen Lernformen arbeiten.
Selbst- und Sozialkompetenz
Ende Klassenstufe 4
Gefühle und Empfindungen bei sich und anderen beschreiben und darstellen,
Schuleingangsphase
über eigene Verluste und damit verbundene Gefühle erzählen,
Ende Klassenstufe 4
eigene Bedürfnisse artikulieren und in Beziehung zu den Bedürfnissen der Gemeinschaft setzen,
die Körpersprache des Anderen wahrnehmen und auf Gefühle, Empfindungen und Bedürfnisse anderer angemessen reagieren,
Hilfe geben und Freude schenken,
Gefühle von trauernden Menschen in Mimik, Gestik, Sprache, Bildern und Musik wieder erkennen,
Schuleingangsphase
seine Talente in das Zusammenleben einbringen und solidarisch handeln.
Ende Klassenstufe 4
auf der Grundlage praktischer Nächstenliebe Hilfe annehmen und sie anderen anbieten.
Sachkompetenz
Schuleingangsphase
im Alltag Spuren von Festzeiten des Kirchenjahres entdecken und darüber erzählen, u. a. • Advent/Weihnachten, • Ostern, • Erntedank,
Ende Klassenstufe 4
weitere wichtige Festzeiten des Kirchenjahres benennen und erklären, u. a. • Passion, • Pfingsten, • Ewigkeitssonntag,
Festzeiten im Kirchenjahr mit biblischen Überlieferungen in Beziehung setzen und deuten, u. a. • Passion – Mk 14 - 15, • Pfingsten – Apg 2, 1-13,
den Kirchenjahreskreis erklären und die Festzeiten einordnen,
Schuleingangsphase
Festzeiten im Kirchenjahr mit biblischen Überlieferungen in Beziehung setzen, u. a. • Weihnachten – Lk 2,1-20, • Ostern – Mk 16,1-16,
Ende Klassenstufe 4
äußere Kennzeichen des Kirchengebäudes und die Einrichtungsgegenstände in ihrer Funktion benennen und erklären,
die Festzeiten des Kirchenjahreskreises zum Jahreskreis in Beziehung setzen,
Schuleingangsphase
christliche Symbole entdecken und deuten (z. B. Licht, Weg, Wasser),
Ende Klassenstufe 4
Engel als Boten Gottes beschreiben,
sich über die Arbeit und das Leben in einer Kirchgemeinde informieren und darüber berichten,
christliche Symbole im Alltag in vielfältigen Formen entdecken und deuten (z. B. Kreuz, Baum),
Schuleingangsphase
anknüpfend an traditionelles Brauchtum von Vorbildern im Glauben erzählen (z. B. Nikolaus von Myra und Martin von Tours),
Ende Klassenstufe 4
anhand ausgewählter Vorbilder von Lebenswegen praktischer Nächstenliebe erzählen (z. B. Elisabeth von Thüringen, Franz von Assisi, Albert Schweitzer),
Schuleingangsphase
die biblische Aussage zur Nächstenliebe (Mt 25,40) benennen und im Alltag entdecken,
Ende Klassenstufe 4
die biblische Aussage zur Nächstenliebe (Mt 25,40) zum eigenen Tun in Beziehung setzen,
die Aussage Jesu zur Nachfolge wiedergeben und zum Handeln der Vorbilder in Beziehung setzen (z. B. Der reiche Jüngling - Lk 18, 18-27),
Menschen der Gemeinde nennen, die ihre Arbeit in den Dienst für den Nächsten stellen und über deren Arbeit erzählen,
wichtige Ereignisse aus der Zeit und dem Leben Martin Luthers nennen,
von Luthers Konflikt mit der Kirche erzählen und seine reformatorische Grunderkenntnis nennen (die bedingungslose Annahme des Menschen durch Gott – Röm 3,24),
wichtige Merkmale der katholischen und der evangelischen Kirche nennen,
Möglichkeiten des eigenen solidarischen Tuns aufzeigen,
die Besonderheit der Bibel im Vergleich zu anderen Büchern erläutern,
Beispiele ökumenischer Arbeit beschreiben,
den Aufbau der Bibel erklären,
von der Entstehung, Überlieferung und Verbreitung der Bibel erzählen.
Methodenkompetenz
Ende Klassenstufe 4
Lieder mit Bezug zu den verschiedenen Festen des Kirchenjahres singen,
Schuleingangsphase
gestalterisch tätig werden (z. B. Bodenbilder),
einfache Bildaussagen erschließen und den verschiedenen Festen zuordnen,
Ende Klassenstufe 4
biblische Aussagen in Texten, Liedern, Bildern erkennen,
den Dreischritt vom Sehen, Verstehen und Handeln im darstellenden Spiel in Szene setzen und erklären,
Schuleingangsphase
verschiedene Verhaltensweisen im darstellenden Spiel erproben und in Szene setzen (z. B. behalten, teilen),
Ende Klassenstufe 4
Befragungen, Interviews oder Erkundungsgänge an außerschulischen Lernorten durchführen,
Symbole sprachlich deuten,
Schuleingangsphase
Symbole handlungsorientiert erschließen,
Ende Klassenstufe 4
sich in der Bibel orientieren,
gemeinsam Feste planen und feiern.
Selbst- und Sozialkompetenz
Schuleingangsphase
über wichtige persönliche Feste im Jahreskreis erzählen,
Ende Klassenstufe 4
zum Gelingen gemeinsamer Veranstaltungen beitragen,
sich an außerschulischen Lernorten und bei der Begegnung mit Experten unter Beachtung der Umgangsformen offen und höflich verhalten,
Freuden und Sorgen bei seinen Mitmenschen erkennen und daran teilhaben,
die Bedeutung gemeinsamer Feste für das Zusammenleben beschreiben,
um Hilfe bitten, Hilfe geben und Verantwortung für andere übernehmen.
Sachkompetenz
Ende Klassenstufe 4
Inhalte ausgewählter Geschichten des Alten Testaments wiedergeben,
Schuleingangsphase
einfache Merkmale von Zeit, Ort und Lebensverhältnissen der Geschichten des Alten Testaments nennen,
Ende Klassenstufe 4
wesentliche Merkmale von Zeit, Ort und Lebensverhältnissen der Geschichten des Alten Testaments mit Bezug zum Handeln der Personen erläutern,
Schuleingangsphase
Grunderfahrungen der Menschen in den Geschichten des Alten Testaments wieder erkennen, u. a. • Nähe und Vertrauen (z. B. Abraham), • Schuld und Angst (z. B. Noah), • Vergebung und Versöhnung (z. B. Josef),
Ende Klassenstufe 4
Grunderfahrungen der Menschen in den Geschichten des Alten Testaments wieder erkennen, u. a. • Nähe und Vertrauen (z. B. Mose), • Schuld, Vergebung und Versöhnung (z. B. Jakob),
Möglichkeiten zur Lösung von Konflikten beschreiben und zum eigenen Handeln in Beziehung setzen, u. a. • Frieden, • Gerechtigkeit,
über Sinnfragen der Menschen anhand der Schöpfungserzählungen in einfacher Form reflektieren (z. B. Woher?, Wohin?, Warum?, Wie?),
sich mit Fragen der Nachhaltigkeit zur Bewahrung der Schöpfung auseinandersetzen,
Schuleingangsphase
Möglichkeiten zur Lösung von Konflikten nennen,
Ende Klassenstufe 4
Gottesbilder nennen und deuten (z. B. König, Vater, Hirte),
die 10 Gebote als von Gott gegebenes Fundament zur Lebensorientierung erkennen (Ex 20),
Schuleingangsphase
mit Hilfe von Symbolen biblische Zusagen verstehen und diese deuten (z. B. Weg, Gottes Bund im Regenbogen),
Ende Klassenstufe 4
mit Hilfe von Symbolen biblische Zusagen verstehen und diese deuten, u. a. • Brennender Dornbusch – Ex 3,14
Schuleingangsphase
erklären, dass Gebete an Gott gerichtet sind,
Ende Klassenstufe 4
über unterschiedliche Formen des Gebets sprechen (z. B. festgefügte Gebete, freie Gebete),
Schuleingangsphase
Gebete als Möglichkeit erkennen, mit Gott in Beziehung zu treten.
Ende Klassenstufe 4
Gebete als emotionale Ausdrucksform entdecken (z. B. Dank, Bitte).
Methodenkompetenz
biblische Geschichten nacherzählen,
Lieder mit Bezug zu den biblischen Geschichten singen,
Lebensszenen aus biblischen Geschichten gestalten und nachbauen (z. B. Nomadenlager),
religiöse Sprache deuten,
Lebensszenen aus biblischen Geschichten spielen,
sich auf einfachen Landkarten orientieren.
Selbst- und Sozialkompetenz
Schuleingangsphase
Möglichkeiten der Lösung konfliktreicher Situationen im Spiel zum Ausdruck bringen,
Ende Klassenstufe 4
eigenes Handeln einschätzen und überprüfen,
Schuleingangsphase
eingeübte Handlungsstrategien auf sein Tun übertragen,
Ende Klassenstufe 4
Konsequenzen des Handelns bedenken und Möglichkeiten für zukünftiges Verhalten aufzeigen (z. B. Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung),
Vertrauen auf Gott als Möglichkeit der Hilfe und Orientierung für das eigene Leben erkennen.
Sachkompetenz
Schuleingangsphase
von Jesus in seiner Zeit und Umwelt erzählen, u. a. • Leben in der Familie, • Berufe, • Pflanzen, Tiere und Klima,
Ende Klassenstufe 4
von Jesus in seiner Zeit und Umwelt erzählen, u. a. • Orte, • politische Verhältnisse, • Pharisäer und Schriftgelehrte,
anhand von Beispielen darstellen, dass Jesus Befürworter und Gegner hat, u. a. • Einzug in Jerusalem – Lk 19,28-40, • Tempelreinigung – Mk 11,15-18, • Heilung am Sabbat – Mt 12,9-14,
Schuleingangsphase
anhand von Beispielen darstellen, wie Jesus den Menschen vorbehaltlos begegnet und hilft, u. a. • Zachäus – Lk 19,1-10, • Bartimäus – Mk 10,46-52,
Ende Klassenstufe 4
Gründe für Zuspruch und Ablehnung nennen,
Jesusgeschichten wiedergeben und deuten, u. a. • Speisung der 5000 – Joh 6,1-13,
Gleichnisse deuten, u. a. • Gleichnis von den Talenten – Lk 19,11-27, • Arbeiter im Weinberg – Mt 20,1-16
Schuleingangsphase
Jesusgeschichten wiedergeben und deuten, u. a. • Fischzug des Petrus – Lk 5,1-11, • Vom verlorenen Schaf – Lk 15,1-7.
Ende Klassenstufe 4
Jesusgeschichten zum eigenen Leben in Beziehung setzen.
Methodenkompetenz
Ende Klassenstufe 4
Texte ordnen,
Landschaften und Umwelt zur Zeit Jesus mit unterschiedlichen Materialien gestalten,
einfache Landkarten gestalten,
Schuleingangsphase
sich auf einfachen Landkarten orientieren,
Ende Klassenstufe 4
verschiedene Medien nutzen, um sich Informationen zu beschaffen (z. B. Bibelausgaben, Landkarten, Nachschlagewerke, Internet),
Gleichnisse deuten,
biblische Geschichten handlungsorientiert darstellen (z. B. szenisches Spiel),
theologisieren,
sich in der Bibel orientieren,
Kunstbilder von Jesus betrachten und interpretieren.
Selbst- und Sozialkompetenz
Ende Klassenstufe 4
die Perspektive unterschiedlicher Personen in biblischen Geschichten einnehmen,
Situationen des hilfsbereiten Handelns in seiner Lebensumwelt benennen,
Verständnis für das Handeln der Personen in biblischen Geschichten entwickeln,
Schuleingangsphase
über Möglichkeiten des eigenen bewussten Handelns berichten.
Ende Klassenstufe 4
die Notwendigkeit toleranten Handelns für ein gelingendes Miteinander an Beispielen verdeutlichen.
Sachkompetenz
Schuleingangsphase
Merkmale des Religions- und Ethikunterrichtes benennen,
Ende Klassenstufe 4
die monotheistische Weltreligionen nennen,
unterschiedliche Ausdrucksformen dieser Weltreligionen beschreiben, u. a. • Glaubenspraxis, • Alltag, • Festkreis,
Vielfalt der Gotteshäuser vergleichend in Beziehung setzen,
Schuleingangsphase
Lebensweisen der Kinder unterschiedlicher Kulturen miteinander vergleichen,
Ende Klassenstufe 4
begründen, dass unsere Welt eine Welt für alle Menschen und Kulturen ist.
Schuleingangsphase
unsere Welt als Lebensraum aller Menschen beschreiben.
Methodenkompetenz
Schuleingangsphase
gemeinsam vorbereitete Gespräche führen,
Ende Klassenstufe 4
unterschiedliche Medien zur Recherche nutzen,
Beobachtungen, Erfahrungen und Lernergebnisse mit Hilfe unterschiedlicher Medien dokumentieren und präsentieren,
Befragungen, Interviews und Erkundungen durchführen,
sich spielerisch, musikalisch und künstlerisch/kreativ anderen Kulturen/Religionen nähern.
Selbst- und Sozialkompetenz
Ende Klassenstufe 4
Einsichten in andere Kulturen gewinnen,
Schuleingangsphase
von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen in Bezug auf andere Kulturen berichten,
Ende Klassenstufe 4
über die Vielfalt des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens berichten,
zunehmend Verständnis und Offenheit füreinander entwickeln,
Fremdes anerkennen und Andersartigkeit tolerieren.
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Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur — Lehrplan für die Grundschule und für die Förderschule mit dem Bildungsgang der Grundschule: Evangelische Religionslehre (2010)
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