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Lehrpläne Thüringen
Grundschule
Heimat- und Sachkunde (2015)
inhaltsbezogen
Lebewesen und Lebensräume
60
Natur und Technik
48
Raum und Zeit
55
Individuum und Gesellschaft
43
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz
die Körperteile benennen, – körperliche Veränderungen bei Mädchen und Jungen nennen.
die Sinne und deren Bedeutung benennen.
Fortpflanzung und Entwicklung des Men-
die äußeren Geschlechtsmerkmale benenschen beschreiben, nen.
Zähne und deren Funktion beschreiben.
Zahnwechsel beschreiben.
Verhaltensregeln in Notsituationen beschreiben.
soziale Gemeinschaften (z. B. Ehe, Familie, Volk) vergleichen.
Maßnahmen zur gesunden Lebensweise ableiten und nennen.
Bedeutung eines nachhaltigen Lebensstils beschreiben.
Maßnahmen zur gesunden Ernährung beschreiben.
die Sinnesleistungen mit Hilfe von Versuchen wahrnehmen und beschreiben. das netz, 2008, S. 61 ff. und S. 77 ff. Der Schüler kann Der Schüler kann
Regeln für einen verantwortungsbewussten – Regeln für einen verantwortungsbewussten Umgang für sich selbst und andere einhalten Umgang für sich selbst und andere übernehin Bezug auf men in Bezug auf • gesundheitsfördernde Ernährung, • gesundheitsfördernde Lebensweise, • Körperhygiene und Zahnpflege, • nachhaltigen Lebensstil, • vorbeugenden Gesundheitsschutz, • Stressbewältigung, • Verhalten bei Krankheiten.
körperliche Unterschiede und Beeinträchti- – das Leben von Menschen mit geistigen und gungen akzeptieren und tolerieren, körperlichen Behinderungen akzeptieren und tolerieren.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Verhalten von Mädchen und Jungen akzeptie- – sich gegenüber anderen Personen rückren, sichtsvoll verhalten.
Gefahren für sich und andere Personen vermeiden.
mit Lob, Kritik und Selbstkritik konstruktiv umgehen.
über seine Leistungen und die Leistungen der Mitschüler reflektieren.
über seine Körperhygiene und Ernährung re- – Ernährung auf anderen Kontinenten beflektieren. schreiben. Tiere Der Schüler kann Der Schüler kann
ausgewählte Heimtiere erkennen und benen- – ausgewählte Nutztiere erkennen und benennen, nen.
ausgewählte Heimtiere beschreiben in Be- – ausgewählte Nutztiere beschreiben in Bezug zug auf auf • Aussehen, • Körpergliederung, • Lebensweise, • Fortpflanzung, • Ernährung.
die Bedeutung von Nutztieren für den Menschen erläutern.
Maßnahmen einer verantwortungsvollen Hal- – Maßnahmen einer verantwortungsvollen tung und Pflege von Heimtieren beschreiHaltung und Pflege von Nutztieren beschreiben, ben.
verschiedene Arten der Tierhaltung und ihre Auswirkung auf die Tiere beschreiben.
Unterschiede zwischen Nutz- und Wildtieren erkennen und beschreiben in Bezug auf: • Lebensweise, • Aussehen, • Lebensraum.
ausgewählte Vögel beschreiben in Bezug auf • Aussehen, • Fortpflanzung, • Lebensweise in verschiedenen Jahreszeiten.
Maßnahmen zum Vogelschutz beschreiben und begründen.
ausgewählte Tiere in den Lebensräumen Baum und Strauch benennen und beschreiben in Bezug auf • Aussehen, • Lebensweise. Der Schüler kann Der Schüler kann
aus medialen Quellen wichtige Informationen – aus medialen Quellen selbstständig wichtige nach vorgegebenen Fragestellungen ausInformationen auswählen und nutzen, wählen und nutzen.
Ergebnisse vor der Klasse präsentieren, – Ergebnisse auch mit Hilfe von Kurzvorträgen vor der Klasse präsentieren.
Erkundungen zu außerschulischen Lernorten vorbereiten, durchführen und auswerten. Der Schüler kann Der Schüler kann
über Verantwortung bei der Haltung und – sich mit den Arten der Nutztierhaltung ausPflege von Heimtieren reflektieren, einandersetzen.
Maßnahmen zum Vogelschutz durchführen. – über den Umgang mit Tieren reflektieren. Bäume und Sträucher
ausgewählte Laub- und Nadelbäume sowie Sträucher der Schul- und Wohnumgebung erkennen und benennen.
das Aussehen ausgewählter Bäume und Sträucher in den verschiedenen Jahreszeiten beschreiben.
Maßnahmen zum Schutz der Natur beschreiben.
verschiedene Laubblätter und Früchte sammeln, betrachten und ordnen.
verschiedene Laubblätter und Früchte beschreiben und den entsprechenden Bäumen zuordnen.
den Bau von Sträuchern und Bäumen vergleichen.
Laub- und Nadelbäume vergleichen.
Sammlungen von Laubblättern und Früchten anlegen.
die Veränderungen von Bäumen und Sträuchern in den Jahreszeiten beobachten.
sich im Rahmen des Naturschutzes verantwortungsbewusst verhalten. Lebensräume Der Schüler kann Der Schüler kann
ausgewählte Pflanzen und Tiere im Lebens- – die Bedeutung und den Nutzen des Waldes raum Wiese benennen und beschreiben, für Pflanzen, Tiere und Menschen beschreiben.
die Bedeutung des Lebensraumes Wiese für Pflanzen und Tiere beschreiben, – Beziehungen zwischen Lebewesen im Lebensraum Wald in Abhängigkeit von den
die Bedeutung der Wiese für den Menschen Jahreszeiten beschreiben, beschreiben.
Beispiele für Gewässer nennen.
fließende und stehende Gewässer unterscheiden.
Bedeutung und Nutzen der Gewässer für Pflanzen, Tiere und Menschen erläutern.
Beziehungen zwischen Lebewesen im Lebensraum Gewässer beschreiben.
Maßnahmen zum Schutz der Natur benen- – Maßnahmen zum Schutz der Natur begrünnen. den. Der Schüler kann Der Schüler kann
nach vorgegebenen Aufträgen mediale Quel- – mediale Quellen zur Informationsbeschaflen nutzen, fung nutzen.
ausgewählte Pflanzen und Tiere anhand von vorgegebenen Merkmalen vergleichen.
Sammlungen von Pflanzen anlegen.
Erkundungen und Exkursionen zu außerschulischen Lernorten vorbereiten, durchführen, auswerten und dokumentieren (vgl.1.1).
Erkundungsaufträge erfüllen.
Verhaltensregeln zum Schutz der Lebensräume einhalten.
das Verhalten bei Erkundungen einschätzen.
Gefahrensituationen einschätzen und vermeiden.
sich im Rahmen des Naturschutzes verantwortungsbewusst verhalten.
Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz
die Wetterelemente benennen: – die Wetterelemente benennen: • Niederschläge (Regen und Schnee), • Niederschläge (Tau, Reif, Hagel, Nebel), • Bewölkung (heiter und bedeckt), • Bewölkung (wolkig, stark bewölkt), • Temperatur, • Windrichtung und Windstärke.
die Niederschlagsformen in Abhängigkeit – extreme Wettererscheinungen beschreiben von der Temperatur benennen, (z. B. Tornado, Hurrikan) und ihre möglichen Folgen (z. B. Hochwasser, anhaltende Dürreperioden).
Experimente durchführen zum • Schmelzen von Eis und Schnee, • Gefrieren von Wasser.
verschiedene Arten von Thermometern un- – jahreszeitliche Veränderungen der Temperaterscheiden, turen in Abhängigkeit vom Stand der Sonne
Temperatur mit einem Thermometer mes- (Tagbogen der Sonne in Mitteleuropa) beobachten und beschreiben, sen.
o C als Maßeinheit der Temperatur nennen.
das Verhalten der Menschen in unterschiedlichen Wettersituationen beschreiben. Wasser Der Schüler kann Der Schüler kann
Zustandsformen von Wasser (fest und flüs- – die Änderung der Zustandsformen von Wassig) beschreiben, ser nennen und Experimente durchführen zum • Verdampfen/Verdunsten/Kondensieren.
den Kreislauf des Wassers in der Natur beschreiben.
die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für Tiere, Pflanzen und Menschen erläutern.
die Bedeutung des Wassers als erneuerbarer Energieträger (Wassermühlen, Turbinen, Gezeitenkraftwerke) beschreiben.
die Aufbereitung des Wassers für Trinkwasser beschreiben.
Wasser als Ressource beschreiben in Bezug auf • knapper werdende Wasservorräte, • Talsperren als Wasserreservoir, • den erschwerten Zugang zu sauberem Trinkwasser in großen Teilen der Erde.
das Verhalten von verschiedenen Körpern im Wasser mit Hilfe von Experimenten untersuchen und beschreiben. Luft Der Schüler kann Der Schüler kann
Eigenschaften der Luft mit Hilfe von Experi- – die Wirkung des Luftdrucks im Barometer menten ableiten und nennen: beschreiben, • Volumen/Raum.
den Einfluss des Luftdrucks auf das Wetter • Temperatur. beobachten und beschreiben.
die Bedeutung des Windes als erneuerbarer und alternativer Energieträger benennen (Windmühlen und Windräder).
mögliche Ursachen für Luftverschmutzung beschreiben. Schall Der Schüler kann Der Schüler kann
Schall erkennen und wahrnehmen mit Hilfe – Schall erkennen und wahrnehmen in Verbinvon Experimenten zur dung mit Experimenten zur Schallausbrei- • Schallerzeugung, tung in verschiedenen Stoffen, • Schallausbreitung in der Luft.
Vibration in verschiedenen Materialien (Holz.
Schallarten unterscheiden (Ton, Klang, Metall, bei Geigen- und Gitarrensaiten, Knall, Geräusch), Trommeln) unterscheiden.
unterschiedliche Hörleistungen von Lebewe- – Teile des menschlichen Ohres benennen, sen vergleichen.
den Hörvorgang beschreiben.
Akustik in verschiedenartigen Räumen vergleichen (z. B. Schule, Keller, Theater, Kirche).
Maßnahmen zum Schutz des menschlichen – Maßnahmen zum Schutz vor Lärm nennen Gehörs nennen und beschreiben. und beschreiben. Stoffe Der Schüler kann Der Schüler kann
ausgewählte Eigenschaften von Stoffen mit – die Nutzung von Stoffen durch den MenHilfe von Experimenten untersuchen und schen beschreiben, nennen in Bezug auf • Löslichkeit, • Elastizität und Formbarkeit, • Magnetismus.
an einem regionaltypisch ausgewählten Beispiel die Verarbeitung von Stoffen beschreiben und Verwendungsmöglichkeiten nennen (z. B. Schiefer, Porzellan, Glas, Holzkohle).
Maßnahmen von Mülltrennung beschreiben, – die Aufbereitung und Wiederverwendung von Müll erläutern.
Maßnahmen der Müllvermeidung benennen. Der Schüler kann Der Schüler kann
unter Anleitung experimentieren, – experimentieren (vgl.1.1).
einfache technische Geräte nutzen, – technische Geräte nutzen.
die für die Experimente notwendigen Alltags- – Erkenntnisse aus Versuchen auf Alltagssimaterialien nutzen, tuationen übertragen.
Messverfahren vergleichen.
einfache Messgeräte bauen.
Wettererscheinungen beobachten.
Tag- und Nachtlängen berechnen.
Beobachtungen mit Hilfe von Symbolen no-
Wetterbeobachtungstabellen anfertigen, tieren.
Langzeitbeobachtungen aller vier Jahreszeiten durchführen und auswerten.
sich über Wetter in den Medien informieren.
Werkstoffe und Gegenstände durch Betrach- – über Eigenschaften von Stoffen recherchieten, Fühlen und Riechen vergleichen. ren (vgl.1.1).
aus Experimenten Eigenschaften von Stoffen ableiten.
über Beispiele privaten und öffentlichen Recyclings reflektieren (vgl.1.1).
beim Experimentieren kooperativ arbeiten.
mit Stoffen und technischen Geräten sparsam und sorgsam umgehen.
Vermutungen der Mitschüler prüfen und diskutieren.
Verhaltens- und Gesprächsregeln einhalten.
Gefahrensituationen bei Experimenten erkennen und vermeiden.
Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz
sparsam mit Wasser und Energie umgehen.
sich witterungsangepasst kleiden und verhalten.
aus witterungsbedingten Gefahren notwendige Verhaltensmaßnahmen ableiten.
Regeln des Trink- und Gewässerschutzes einhalten.
Verständnis für Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit zeigen und Gebärdensprache als eigenständige Sprache respektieren.
sich im Raum orientieren in Bezug auf – sich im Raum orientieren und mit Plänen • die Lage und das Verhältnis zu anderen und Karten arbeiten, d. h. Menschen und Dingen, • die Karte als verkleinerte und vereinfachte, • den Schulstandort, zweidimensionale und thematisch geordnete Darstellung der Wirklichkeit verstedas netz, 2008, Seite 136 ff. hen.
Räume und deren Funktionsmerkmale un- • die Bedeutung und den Inhalt der Kartenleterscheiden, gende erklären, • die Nutzung des Kompasses beschreiben.
sich im Klassenraum, in der Schule, auf dem • Haupt- und Nebenhimmelsrichtungen beSchulgelände und in der näheren Umgestimmen, bung zurechtfinden in Bezug auf • Lage und Wege, – sich auf der Karte orientieren in Bezug auf • Raumgegebenheiten, • Schulstandort und Wohnort, • markante Punkte, • Heimatkreis, • Bundesland Thüringen, • Bundesrepublik Deutschland und Europa, • Europa und die Welt.
Zusammenhänge darlegen in Bezug auf • Tag und Nacht, • Mondbewegung und Monate, • Bewegung der Erde um die Sonne (Jahr), • Sonne und Planeten.
Forscher (Galileo Galilei, Nikolaus Kopernikus) und ihre historischen Leistungen nennen.
Zeit erfassen in Bezug auf – Zeit erfassen in Bezug auf • eigenes Wachstum, • unterschiedliche Lebensalter der Men- • Jahreszeiten, schen, • Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate • Jahreszeiten als Resultat der Bewegung und Jahre, der Erde um die Sonne und der Neigung • wichtige Festtage als politische, religiöse der Erdachse, und kulturelle Orientierung im Kalender. • Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre als kulturell bedingte Zeiteinteilung, • Festtage als zyklische Einteilung des Jahres.
Entfernungen schätzen und vergleichen, – Himmelsrichtungen in der Natur bestimmen.
Grundrisse zeichnen, – eine Windrose zeichnen.
Räume erschließen, d. h. – mit dem Kompass umgehen und Karten ein- • Wege und Lageskizzen anlegen, norden, • einfache Modelle nutzen z. B. Klassenraum, Schule. – mit verschiedenen Grundrissen und Karten (Maßstab, Kartenlegende) arbeiten.
Höhenlagen und Entfernungen auf Karten bestimmen.
Karten zeichnen.
Kenntnisse in der Kartenarbeit auf ausgewählte Landschaften Thüringens übertragen.
sich mit einer Karte in der Natur orientieren.
Tabellen und Diagramme lesen und erstellen.
astronomische Sachverhalte in einfachen Modellen darstellen. Der Schüler kann Der Schüler kann
über Lebenszeit in Bezug auf das Alter re- – über Lebenszeit unter sozialen Aspekten flektieren, (Kindheit, Jugend, Zeitraum als Erwachsener und Alter) reflektieren.
seinen Lebensraum wertschätzen und mit- – seinen Lebensraum wertschätzen in Bezug gestalten in Bezug auf auf • Schule, • Heimatkreis, • Wohnung, • Bundesland Thüringen, • Wohnort. • Bundesrepublik Deutschland. Schule als sozialer Lebensraum Der Schüler kann Der Schüler kann
sich in der Klassen- und Schulgemeinschaft zurechtfinden.
an der Gestaltung der Klassengemeinschaft – an der Gestaltung der Klassen- und Schulmitwirken in Bezug auf gemeinschaft mitwirken in Bezug auf • Feste, • Konzepte, • Bräuche und Traditionen, • schulische und regionale Feste, • Gemeinschaftsspiele, • Bräuche und Traditionen.
Rituale des guten Benehmens einhalten. – Rituale des guten Benehmens selbstständig praktizieren.
Schulleben früher und heute vergleichen in Bezug auf • Mitgestaltung, • Regeln und Normen, • Schulstrukturen, • Lernbedingungen, • Schule in anderen Ländern.
Gestaltung und Zweckmäßigkeit von Schulen vergleichen und diskutieren.
sich einen Überblick über weiterführende Schulen verschaffen in Bezug auf • Schularten, • mögliche Bildungswege. Der Schüler kann Der Schüler kann
Klassenveranstaltungen mit planen, – schulische Veranstaltungen mit planen.
Formen der Gesprächsführung unter Anlei- – Formen der Gesprächsführung selbstständig tung nutzen, anwenden.
Spielregeln entwickeln und einhalten. – die Entwicklung von Schule mit Hilfe von Zeitleisten darstellen.
Rituale des guten Benehmens einfordern. Der Schüler kann Der Schüler kann
den schulischen Lebensraum mitgestalten – seinen Anteil an der Gestaltung des Schulle- und verändern, bens einbringen.
seinen Anteil an der Gemeinschaft im Spiel – Verantwortung übernehmen in Bezug auf erleben, • Schülervertretungen, • schulisches Zusammenleben.
gemeinschaftsfördernde Regeln einhalten.
Aufgaben in der Klasse selbstständig erfül-
Verantwortung für sein eigenes Verhalten len, übernehmen.
Schule als Lebensraum verschiedener Ge-
Mitschüler in ihrem Anderssein akzeptieren nerationen und Ethnien erfahren. und tolerieren. Heimat als regionaler Lebensraum Der Schüler kann Der Schüler kann
seinen Heimatort vorstellen in Bezug auf – einen Ort, eine Region oder ein Land vor- • ausgewählte Geschichtsaspekte (Wappen, stellen in Bezug auf Flagge, Namen, Hymne, Lieder), • die aktuelle und historische Verflechtung • ausgewählte Sehenswürdigkeiten, mit anderen Orten, Regionen oder Län- • Feste und Bräuche, dern, • die Entstehung und Entwicklung ausge-
einen Ort oder eine Region wahrnehmen in wählter Sehenswürdigkeiten, Bezug auf • die Hintergründe von Festen und Bräuchen • seine Erfahrungen und Erlebnisse, im Kontext weitreichender Traditionen, • Erzählungen (Sagen) durch Ältere, • Wirtschaft und Kultur.
Besonderheiten und Persönlichkeiten seiner
Besonderheiten seiner näheren Umgebung näheren Umgebung nennen. darstellen sowie deren Bedeutung für die Region erklären. Der Schüler kann Der Schüler kann
nach vorgegebenen Fragestellungen aus – selbstständig aus medialen Quellen (z.B. medialen Quellen wichtige Informationen Bücher, Karten, Internet) wichtige Informatioauswählen und nutzen, nen erschließen, auswählen und nutzen.
in Gesprächen mit Zeitzeugen Informationen – durch Interviews von Zeitzeugen zusätzliche sammeln, Informationen gewinnen.
eigene Erlebnisse von Festen und Bräuchen – zu ausgewählten Themen diskutieren, erzählen.
Gespräche und Interviews allein oder in
Ergebnisse eigener Erkundungen (WandeGruppen vorbereiten, durchführen und ausrungen, Exkursionen, Ausflüge) mitteilen. werten.
ausgewählte Aspekte (z. B. Alltag, Verkehrswege, Bevölkerungsdichte, Wirtschaft) für den regionalen Lebensraum erörtern. Der Schüler kann Der Schüler kann
sich durch Sprache (Dialekt) und kulturellen – den eigenen Anteil an Festen und Bräuchen Kontext in die lokale und regionale Gemeinin der Klasse einschätzen, schaft integrieren.
Achtung vor dem Leben früherer Generatio-
durch die Kenntnis der eigenen Heimat auf nen entwickeln, die Heimat anderer Menschen neugierig werden, – Lebensleistungen von Menschen respektieren und Toleranz gegenüber ihren Kulturen
ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Geborentwickeln, genseins entwickeln.
einen Ort, eine Region, ein Land als seinen Ort, seine Region, sein Land als Heimat in seiner Besonderheit und Schönheit annehmen.
in Kenntnis seines „Weltbildes“ analoge Aspekte in den Welten anderer Menschen erkunden und somit ein Bewusstsein von „Einer Welt“ entwickeln.
Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz
seine Schule als Teil der öffentlichen Ge- – Aufgaben von Schulen beschreiben, meinschaft nennen.
berufliche Tätigkeiten nennen, – die durch Arbeit, Technik und Industrie verursachten Veränderungen in der Umwelt erör-
Einblicke in einen Arbeitsablauf gewinnen in tern, Bezug auf • Materialien, • Werkzeuge, Maschinen, • Arbeitsschritte, Arbeitsergebnisse.
die Bedeutung der individuellen Tätigkeiten – demokratische Einrichtungen nennen in Befür die Gemeinschaft erklären, zug auf • Gemeinde- und Stadtrat, • Kreistag, • Landtag und Bundestag.
ausgewählte Aufgaben demokratischer Einrichtungen beschreiben in Bezug auf • Planung, • Beratung, das netz, 2008, Seite 136 ff. • Entscheidung und Umsetzung.
Kinderrechte benennen und deren Bedeutung für menschliches Zusammenleben (lokal und global) erläutern.
wichtige Verkehrsregeln entsprechend der – wichtige Verkehrsregeln entsprechend der STVO nennen und einhalten in Bezug auf StVO nennen und einhalten in Bezug auf • Verhalten als Fußgänger, • Verkehrsteilnahme als Radfahrer, • Mitfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln, • situationsgerechtes, vorausschauendes • unterschiedliche Verkehrsteilnehmer, Handeln, • Verkehrsbedingungen des Schulweges • Verkehrsräume, und der Wohnumgebung.
ökonomische und ökologische Kriterien von Verkehrsmitteln wie Leistungsfähigkeit, Schnelligkeit, Umweltfreundlichkeit, Kosten und Sicherheit einschätzen.
Gefahren in Verkehrsräumen erkennen und – Gefahren in Verkehrsräumen erkennen und notwendige Schutzmaßnahmen ableiten. notwendige Schutzmaßnahmen beim Rad fahren ableiten in Bezug auf • Sicherheit, • Kleidung, • verkehrssicheres Fahrrad. Der Schüler kann Der Schüler kann
berufliche Tätigkeiten miteinander verglei- – unterschiedliche Formen der Kommunikation chen, anwenden in Bezug auf • Diskussion, • Debatte, • Argumentation.
seinen sicheren Schulweg als Fußgänger – mit dem Fahrrad StVO - gerecht fahren, beschreiben.
das Verhalten von Verkehrsteilnehmern beobachten. – ökologische und ökonomische Kriterien der verschiedenen Verkehrsmittel vergleichen. Der Schüler kann Der Schüler kann
seine Rechte und Pflichten wahrnehmen – die Einhaltung von Rechten und Pflichten und einhalten, einschätzen und diskutieren.
Arbeit im Wechsel zur Freizeit achten, – Arbeit als Bestandteil menschlicher Würde achten.
eigene Standpunkte darlegen und begründend vertreten.
als Fußgänger und später als Radfahrer Gefahren im Straßenverkehr wahrnehmen und sich entsprechend sicherheitsgerecht verhalten.
partnerschaftliches Verhalten im Straßenverkehr entwickeln.
soziale Regeln und Normen im Straßenverkehr einhalten.
im Straßenverkehr mit anderen Verkehrsteilnehmern in sachdienlicher Weise kommunizieren, bei der Begegnung Blickkontakt aufnehmen und seine eigene Absicht mithilfe der Körpersprache anzeigen.
sein Verkehrsverhalten flexibel den jeweiligen Verkehrsverhältnissen anpassen. Institutionen lokaler und regionaler Gemeinschaften Der Schüler kann Der Schüler kann
die Bedeutung der Polizei nennen und deren – das Zusammenwirken von Polizei und FeuAufgaben beschreiben, erwehr beschreiben.
die Polizei erkennen (Uniform, Signale, Fahrzeuge).
die Bedeutung der Feuerwehr nennen und deren Aufgaben beschreiben.
die Aufgaben von Hilfsorganisationen be-
Hilfsorganisationen nennen, schreiben und vergleichen.
den Nutzen von Freizeiteinrichtungen be- – die Bedeutung von Dienstleistungseinrichschreiben. tungen analysieren. Der Schüler kann Der Schüler kann
bei Gefahr durch Rauch, Feuer oder Unfall – wichtige Grundregeln eines Notrufes anweneinen Notruf absetzen, den und diesen absetzen.
die Alarmmaßnahmen der Schule einhalten, – einfache Maßnahmen der Ersten Hilfe anwenden.
in medialen Quellen Informationen unter An- – Informationen zielgerichtet auswählen und leitung finden und nutzen. beurteilen.
sich und sein Umfeld vor Schaden bewahren.
in Gefahrensituationen richtig handeln.
durch verantwortungsvolles Verhalten die Arbeit der Polizei und der Feuerwehr unterstützen.
die Arbeit von Organisationen und Einrichtungen achten. Individuum und Medien Der Schüler kann Der Schüler kann
verschiedene Medien nennen in Bezug auf – Medien kritisch beschreiben und vergleichen • Erfahrung, in Bezug auf • Wirkung, • Gestaltung, • Nutzung, • Wirkung, • Nutzung.
Möglichkeiten ausgewählter Medienangebo- – Möglichkeiten eines vielfältigen Medienante für das Lernen und die Freizeitgestaltung gebotes für das Lernen und die Freizeitgenennen. staltung beschreiben.
die unterschiedlichen Absichten von Medien beurteilen in Bezug auf • Information, • Unterhaltung, • Manipulation. Der Schüler kann Der Schüler kann
sich über den Medienkonsum mit Schülern – Ausmaß und Absicht historischer und aktuelaustauschen, ler Massenmedien untersuchen und darstellen.
Medienprodukte unter Anleitung erstellen – verschiedene mediale Darstellungsformen und präsentieren, mit Hilfestellung produzieren (z. B. Schautafel, Comic, Klassenzeitung, Fotoausstellung.
Sprache, Gestik, Mimik bewusst einsetzen Interview, Hörspiel, Video), (z. B. beim szenischen Gestalten).
medientechnische Geräte unter Anleitung nutzen.
Medien zur Kommunikation, zur Information und zur Unterhaltung auswählen und nutzen. Der Schüler kann Der Schüler kann
die eigenen Medienerfahrungen und -ge- – den eigenen Medienkonsum überdenken in wohnheiten beschreiben, Bezug auf • Nutzen und Gefahren, • zeitlichen Rahmen.
Medienbotschaften verstehen.
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Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport — Lehrplan für die Grundschule und für die Förderschule mit dem Bildungsgang Grundschule, Heimat- und Sachkunde, 2015
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