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Katholische Religionslehre
inhaltsbezogen
Miteinander leben
10
Nach Gott fragen
7
Die biblische Botschaft entdecken
7
Jesus Christus begegnen
7
Mit der Kirche leben und feiern
8
In Gottes Welt zu Hause sein
6
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
– seine von Gott geschenkte Einmaligkeit und — Begabungen benennen und Möglichkeiten die Einmaligkeit der anderen an Hand von des Einsatzes für andere aufzeigen, u. a. Merkmalen benennen, Gleichnis von den Talenten, Mt 25, 14-30, — Begrenzungen des Menschen benennen und unterschiedliche Möglichkeiten des Umgangs mit ihnen darlegen, — Gefühle benennen (z. B. Freude, Trauer, — Gefühle als Handlungsmotive deuten, Angst),
– Gebete als emotionale Ausdrucksform entdecken,
– verschiedene Gemeinschaften aufzählen — notwendige Voraussetzungen für ein gelin- und den eigenen Platz darin beschreiben, gendes Leben in Gemeinschaften nennen, — biblische Weisungen für das Zusammenle- — die Bedeutung der Zehn Gebote (vgl. Ex 20, ben der Menschen wiedergeben, u. a. 1 — 21) für das Zusammenleben der Men- • Goldene Regel - Mt 7, 12, schen beschreiben, • Gleichnis vom barmherzigen Samariter - Lk 10, 25 — 37, — das Angenommensein des Menschen von — die Zusammenhänge von Schuld, Umkehr, Gott an Beispielen beschreiben, u. a. Gleich- Vergebung und Neuanfang darstellen, nis vom guten Hirten - Lk 15, 3 — 7. — die Bedeutung und Wirksamkeit des Gewissens beschreiben, — die Bereitschaft Gottes zur Vergebung an Beispielen erläutern, u. a. • Gleichnis vom barmherzigen Vater - Lk 15, 11 — 32,
Methodenkompetenz
– Methoden der Selbstreflexion in spieleri- — Methoden der Selbstreflexion gezielt einset- scher Form anwenden (z. B. Rollenspiel), zen (z. B. Schreibmeditation), — eingeübte Strategien anwenden, u. a. — Strategien gemeinsam entwickeln, situati- • Helfen, onsgerecht anwenden und kritisch reflektie- • Entschuldigen, ren, u. a. • Trösten, • Streitschlichtung, • Gesprächsführung, — einfache Regeln des Zusammenlebens er- — komplexere Regeln des Zusammenlebens kennen, aufstellen und begründen, erkennen, aufstellen und begründen, — Dilemmageschichten bearbeiten, — Gebete erkennen und formulieren, — Gebetsformen erkennen und Gebete formulieren (z. B. Dank, Bitte, Lob, Klage),
– an Hand von unterschiedlichen Texten Abschied, Verlust, Trauer und Hoffnung als menschliche Grunderfahrungen wahrnehmen (z. B. Psalmen, Kinderliteratur).
Selbst- und Sozialkompetenz
– sich seine Einmaligkeit bewusst machen und — eigene Begabungen wertschätzen und besie wertschätzen, wusst für die Gemeinschaft einsetzen, — eigene Grenzen akzeptieren,
– eigene Gefühle angemessen zum Ausdruck bringen und damit umgehen,
– Gefühle bei anderen Menschen erkennen, — sich in andere hineinversetzen und angemessen reagieren, — Hilfe geben und Freude schenken, — auf der Grundlage praktischer Nächstenliebe Hilfe annehmen und sie anderen anbieten, — sich für andere einsetzen, — Fremdheit anderer respektieren,
– Regeln einhalten,
– eigenes Verhalten bewerten, — eigene Schuld eingestehen, — eigenes Handeln einschätzen und überprü- — auf das Gewissen hören und daraus eigene fen. Handlungsmöglichkeiten ableiten,
Sachkompetenz
– alltägliche Dinge benennen, die als Bilder — Redewendungen und Sprachbilder erklären, von einer anderen Wirklichkeit sprechen, — das Sprachbild „Mit dem Herzen sehen/hö- — Bildworte deuten (z. B. „Ich bin der Weg.“), ren“ deuten, — Menschen nennen, die auf Gott hörten (z. B. — beschreiben, wie Menschen heute auf Gott Samuel, Elisabeth), hören (z. B. Stille Helden),
– religiöse Symbole und Zeichen mit dem Glauben in Verbindung bringen und erklären, u. a. • Krippe, • Stern, • Kreuz,
– die Symbole Licht und Wasser deuten, — die Symbole Weg und Tür deuten, — Möglichkeiten der Gotteserfahrung benen- — verschiedene Möglichkeiten der Gotteser- nen, fahrung beschreiben, u. a. • in der Natur, • in der Stille, • im Gebet, • im Gottesdienst,
– das christliche Verständnis der Dreieinigkeit Gottes in Bildern, Symbolen und Gesten zum Ausdruck bringen, u. a. Kreuz- und Segenszeichen.
Methodenkompetenz
– seine Sinne bewusst einsetzen, — mit seinen Sinnen betrachten, beobachten, experimentieren, — Bilder betrachten und beschreiben, — Bilder betrachten und deuten, — den Zeichen- und Symbolcharakter von Din- — den Zeichen- und Symbolcharakter von Dingen und Handlungen veranschaulichen gen und Handlungen selbstständig zum Aus-
(z. B. Boden- und Klangbilder), druck bringen (z. B. Standbilder), — Körperhaltungen einnehmen, die Stilleerfah- — sich angemessen an Stilleübungen und Ge- rungen ermöglichen, beten in der Gruppe beteiligen, — seine Neugierde in Fragen ausdrücken. — seine Neugierde in Fragen ausdrücken und nach Antworten suchen, u. a. • Interview, • Recherche.
Selbst- und Sozialkompetenz
– eigene Gottesvorstellungen ausdrücken (z. — über seine und andere Gottesvorstellungen B. in Worten, Gesten und Klängen), reflektieren, — verdeutlichen, dass Gott größer ist als unsere Vorstellungen von ihm, — Fragen zum Werden und Vergehen stellen, — Fragen des Lebens und Sterbens bedenken, — über eigene Erlebnisse von Abschied, Tren- — über Formen der Trauerbewältigung spre-
Sachkompetenz
– die Bedeutung und den Grundaufbau der Bi- — die Entstehung der Bibel beschreiben, bel beschreiben, — ausgewählte alttestamentliche Geschichten — ausgewählte Textgattungen unterscheiden, wiedergeben, u. a. ausgewählte alttestamentliche Geschichten • Noah - Gen 6-9, wiedergeben, u. a. • Josef - Gen 37-50, • Abraham — Gen 12,1-9, Gen 17,1-9, Gen 18,1-15, • Mose — Ex 2, Ex 3, Ex 12, Ex 19, • David — 1 Sam 17, 2 Sam 12,1-10, — an diesen Bibelstellen darstellen, dass die — an biblischen Texten Möglichkeiten der Got- Menschen auf Gott vertrauen können und teserfahrung aufzeigen, Gott alles zum Guten wendet, — den Gottesnamen „Jahwe“ übersetzen und Erfahrungen, die die Menschen mit diesem Namen verbinden, nennen, — Engel als Boten Gottes beschreiben (z. B. — den Auftrag der Propheten benennen und Gabriel), belegen (z. B. Jona, Samuel), — an Bibelstellen nachweisen, wie Menschen im Vertrauen auf Gott ihr Leben änderten, — ausgewählte Psalmworte als Ausdruck eines — Psalmen als elementare Ausdrucksform der Lebens mit Gott deuten, u. a. Vertrauen - Ps Gottesbeziehung benennen, u. a. 23, • Lob (z. B. Ps 148), • Klage (z. B. Ps 22, 2-3),
– die Bedeutung der Bibel als Heilige Schrift im Gottesdienst und im Leben der Christen erläutern.
Methodenkompetenz
– biblische Geschichten den Teilen der Bibel — alttestamentliche Bibeltexte nachschlagen, zuordnen, — Bibeltexten wesentliche Informationen entnehmen,
– biblische Geschichten nacherzählen und gestalten (z. B. modellieren),
– Worte und Bilder der Psalmen in Gebärden — biblische Texte ausdrucksvoll vorlesen, und Klängen zum Ausdruck bringen. — angeleitet Psalmen schreiben.
Selbst- und Sozialkompetenz
– seine Vorstellungen von Gott zum Ausdruck — Vorstellungen von Gott in unterschiedlicher bringen, Weise zum Ausdruck bringen,
– anderen Menschen von Gott erzählen,
Sachkompetenz
– das Leben in Israel zur Zeit Jesu beschreiben,
– die Weihnachtsgeschichte und ihre zentrale — die Weihnachtsgeschichte und ihre zentrale Botschaft wiedergeben, u. a. Lk 2,1-20, Botschaft wiedergeben, u. a. • Mt 1,18-25, — Jesusgeschichten wiedergeben, u. a. • Mt 2,1-12, • Berufung der ersten Jünger - Lk 5,1-11, — die Gleichnisse Jesu als besondere Aus- • Zachäus - Lk 19,1-10, drucksformen beschreiben, • Bartimäus — Mk 10,46-52, — die Rede Jesu vom Reich Gottes als Hand- — die Bedeutung des „Vater unser“ sowie aus- lungsaufforderung deuten, gewählte Inhalte erläutern und es auswendig sprechen (Gebet Jesu und aller Christen - Mt 6,5-15),
– die wichtigsten Personen und Stationen von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung nennen, u. a. • Joh 20, • Lk 24,1-35,
– das letzte Abendmahl in Bezug zur Eucharistiefeier der Kirche setzen, u. a. Lk 22,14- 23, — Ostern mit Bildern aus dem Alltag verglei- — an Beispielen aus der Bibel darstellen, dass chen und daran beschreiben, dass mit Os- der Glaube an die Auferstehung den Men- tern ein Neuanfang beginnt (z. B. Ei — Kü- schen Mut und Hoffnung gibt und sie zum ei- ken), genen Glaubenszeugnis befähigt, u. a. • Emmausjünger — Lk 24,13-35, • Pfingsten — Apg 2,1-13, — an Beispielen erklären, was Nachfolge Jesu — an aktuellen Beispielen erläutern, was Nach- bedeutet, u. a. Heilige. folge Jesu bedeutet.
Methodenkompetenz
– Bildfolgen und Texte ordnen/zuordnen, — neutestamentliche Bibeltexte nachschlagen, — Bibeltexten wesentliche Informationen entnehmen,
– Geschichten von Jesus nacherzählen und — Gleichnisse deuten, szenisch darstellen, u. a. • Rollenspiel, • Standbild,
– eigene Bilder zu biblischen Geschichten gestalten (z. B. Legematerial), — Kunstwerke betrachten und zu einer Jesusgeschichte in Beziehung setzen, — angeleitet einen Kreuzweg betrachten, — Fastenvorhaben planen.
Sachkompetenz
– die Kirche als Haus Gottes, der Menschen und der Gemeinschaft der Getauften unterscheiden und erläutern, — wesentliche Elemente im Innenraum einer — wichtige Elemente des Gottesdienstes nen- Kirche aufzählen und ihren Bezug zum Got- nen und wesentliche Inhalte erklären, tesdienst beschreiben, — die christliche Bedeutung des Sonntags er- — die Eucharistie als Gemeinschaft mit Jesus läutern, und untereinander beschreiben, — die Aufgaben, Berufe und Dienste in der Kirche aufzeigen, — Menschen der Gemeinde nennen, die ihre Arbeit in den Dienst für den Nächsten stellen und über deren Arbeit erzählen, — einfache Strukturen der Kirche beschreiben und ausgewählte Sachverhalte über das Bistum darlegen, u. a. • Bischof, • Bischofskirche, • Bistumspatrone,
– die Taufe als Aufnahme in die Gemeinschaft — die Bedeutung der Sakramente als Zeichen der Christen aufzeigen und Taufsymbole für Gottes Zuwendung und Nähe beschrei- nennen, ben, — im Alltag Spuren von Festzeiten des Kir- — weitere wichtige Zeiten des Kirchenjahres chenjahres entdecken und davon erzählen, benennen und erklären, u. a. u. a. • Karwoche, • Advent/Weihnachten, • Pfingsten, • Fastenzeit/Ostern, • Erntedank,
– Festzeiten im Kirchenjahr mit biblischen Überlieferungen in Beziehung setzen,
– den Verlauf des Kirchenjahres darstellen und Zusammenhänge zum Kalenderjahr
herstellen, — Eigenschaften, Besonderheiten und Vorbild- — Maria als Mutter des Glaubens deuten, wirkung ausgewählter Heiliger aufzeigen, u. a. • Elisabeth, • Nikolaus, • Martin. — über Glaubenszeugen erzählen und ihr Wirken in der Jesusnachfolge einordnen, — Gemeinsamkeiten und Unterschiede christlicher Konfessionen darstellen und Beispiele für gelingende Ökumene benennen.
Methodenkompetenz
– die Gestaltung des Sonntags aus christlicher — mit anderen Teile eines Gottesdienstes vor- Sicht planen, bereiten, — christliche Traditionen pflegen, u. a. • Symbole gestalten, • Lieder singen, — Informationen über die Kirche präsentieren (z. B. Kurzvortrag, Plakat, Flyer, Steckbrief),
– Glaubenssprache in verschiedenen Formen anwenden, u. a. • Gesten, • Gebet, — Lieder mit Bezug zu den verschiedenen Festen des Kirchenjahres singen, — christliche Gebetsgesten und Gebetshaltungen umsetzen.
Selbst- und Sozialkompetenz
– sich angemessen im Kirchenraum verhalten, — sich an außerschulischen Lernorten und bei der Begegnung mit Experten unter Beachtung der Umgangsformen offen und höflich verhalten,
Sachkompetenz
– wesentliche Aussagen des Schöpfungsbe- — den Menschen als Ebenbild Gottes berichts wiedergeben, u.a. Gen 1,1-25, schreiben und seine besondere Stellung und — die Schöpferkraft Gottes an Beispielen dar- Verantwortung in der Schöpfung erläutern, stellen, u. a. Ps 104, — das Entstehen und Vergehen in der Natur an Beispielen beschreiben,
– Beispiele für Gutes und Böses sowie für Not und Leid nennen und mögliche Ursachen — Merkmale des Religions- und Ethikunterrich- herleiten, tes benennen, — wichtige Elemente der monotheistischen Religionen nennen und miteinander vergleichen, — unsere Welt als einmaligen Lebensraum alan Beispielen aufzeigen, dass das Christen- — ler Menschen beschreiben. tum seine Wurzeln im Judentum hat, — begründen, dass Gottes Welt eine Welt für Menschen aller Religionen und Kulturen ist.
Methodenkompetenz
– im Rahmen einer Exkursion Gottes Schöpfung mit seinen Sinnen untersuchen und ihre Schönheit beschreiben, — Freude, Lob und Dank über die Schöpfung in verschiedenen Gestaltungsformen zum Ausdruck bringen,
– Regeln zum verantwortungsvollen Umgang — Regeln erarbeiten, die Gutes möglich ma- mit der Schöpfung aufstellen, chen und Missstände beseitigen, — Handlungsmodelle für ein friedliches Zusammenleben (z. B. in Familie, Schule) entwerfen,
– unterschiedliche Medien zur Recherche nutzen, — ein Hilfsprojekt/Umweltprojekt angeleitet planen,
– Fragen an anders denkende Schüler stellen. — Fragen zu anderen Religionen stellen.
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