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Lehrpläne Thüringen
Grundschule
Werken (2010)
prozessbezogen
Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz
45
inhaltsbezogen
Papierwerkstoffe
20
Textile Werkstoffe
50
Stabile Grundkonstruktionen
26
Fahrzeugbau
17
Fördertechnik
12
Einfacher Stromkreis
29
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Originalabschnitt 1.1
im Lernbereich „Fertigen von Spiel- und Gebrauchsgegenständen aus verschiedenen Werkstoffen“ technische Denk- und Arbeitsweisen anwendet beim • Erkunden und Erproben von Werkmaterialien • Planen von Werkaufgaben • Ausführen von Werkaufgaben • Präsentieren, Beurteilen und Bewerten von Werkergebnissen.
im Lernbereich „Konstruieren und Montieren von Modellen technischer Objekte“ technische Denk- und Arbeitsweisen anwendet beim • Erkunden und Erproben technischer Objekte • Konstruieren und Montieren von Modellen • Präsentieren, Beurteilen und Bewerten von Modellen,.
technische und technologische Lösungsstrategien anwendet und in Arbeitsschritte bzw. konstruktive Maßnahmen umsetzt.
Informationen aus bildlichen und grafischen Darstellungen sowie Sachtexten entnimmt und zielgerichtet zur Lösung von technischen Problemsituationen oder Aufgaben nutzt.
Arbeitsergebnisse und Lösungswege verständlich und anschaulich präsentiert sowie unter Zugrundelegung produkt- und prozessbezogener Kriterien bewertet. Selbst- und Sozialkompetenz - selbstregulierend und miteinander lernen Der Schüler entwickelt Selbst- und Sozialkompetenz, indem er.
beim Fertigen von Spiel- und Gebrauchsgegenständen sowie beim Konstruieren und Montieren von Modellen technischer Objekte sich selbst Arbeits- und Verhaltensziele setzt und erfüllt.
sich interessiert und nachhaltig mit technischen Sachverhalten auseinandersetzt.
beim Auseinandersetzen mit technischen Problemstellungen eigene Ideen und Meinungen entwickelt und vertritt.
unter Berücksichtigung des herzustellenden Gebrauchsgegenstandes selbstständig Werkstoffe, Arbeitsverfahren und Arbeitsmittel bestimmt und anwendet.
unter Einhaltung der technologischen Planung sorgfältig alle Arbeitsaufgaben ausführt und die vorgegebene Zeit einhält.
die bei der Analyse von Realtechnik gewonnenen Erkenntnisse selbstständig beim Bau von Modellen anwendet.
durch planmäßiges Anwenden konstruktiver Regeln funktionstüchtige Modelle baut und durch kreatives Ergänzen von Teilkonstruktionen einzelne Funktionen optimiert.
den eigenen Lernweg und Lernfortschritt reflektiert und bewertet • produktbezogen (Werkobjekt, Modell) und • prozessbezogen (Ausführen von Arbeitsgängen, Montagetechniken).
das Arbeits- und Sozialverhalten reflektiert und bewertet.
sparsam und verantwortungsbewusst mit Material umgeht.
die Notwendigkeit von Werkraumordnung und Regeln zur Arbeitssicherheit anerkennt und bewusst auf ihre Einhaltung achtet.
Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz als Voraussetzung für gute Arbeitsergebnisse betrachtet und diese bei der praktischen Arbeit einhält.
in kooperativen Arbeitsformen sich mit technischen Problemstellungen auseinandersetzt und dabei Verantwortung für den gemeinsamen Lern- und Arbeitsprozess übernimmt.
Regeln und Vereinbarungen für das gemeinsame Fertigen eines Gebrauchsgegenstandes oder das gemeinsame Konstruieren und Montieren von Modellen einhält.
sich mit den eigenen Ideen und den Ideen anderer Schüler kritisch auseinandersetzt, Lösungsansätze anerkennt und entsprechend wertschätzt.
die eigenen Ideen bezüglich auszuwählender Arbeitsverfahren und Arbeitsmittel beim Fertigen von Gebrauchsgegenständen bzw. bezüglich konstruktiver oder funktionaler Lösungen beim Modellbau gegenüber anderen Schülern sachlich begründet vertritt.
über technische Sachverhalte adressaten- und situationsgerecht unter Verwendung technischer Fachbegriffe und Fachsymbole kommuniziert.
arbeitsteilig organisierte technische Experimente plant, durchführt und auswertet.
Der Schüler kann im Zusammenhang mit dem Fertigen von Spiel- und Gebrauchsgegenständen aus verschiedenen Werkstoffen:
Werkstoffe unterscheiden und Verwendungsmöglichkeiten beschreiben.
wesentliche Eigenschaften von Werkstoffen durch Experimente bestimmen.
ausgehend vom gewünschten Verwendungszweck und unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte die Eignung eines Werkstoffes für die Herstellung von Gebrauchsgegenständen begründen.
die Notwendigkeit des sparsamen Umgangs mit Werkstoffen begründen und diese Erkenntnis im praktischen Handeln umsetzen.
Materialien sach- und umweltgerecht verwenden.
Informationen über Aufbau und Funktion von Werkzeugen bzw. über Werkstoffe und ihre Eigenschaften aus bildlichen Darstellungen und Sachtexten entnehmen.
die Wirkungsweise und Einsatzmöglichkeiten von Werkzeugen beschreiben sowie sach- und arbeitsschutzgerecht mit ihnen umgehen.
geeignete Werkstoffe und Fertigungsverfahren für die Herstellung von Gebrauchsgegenständen auswählen sowie die einzelnen Arbeitsschritte und Arbeitsmittel planen.
die zur Herstellung eines Spiel- bzw. Gebrauchsgegenstandes notwendigen Informationen über Größe und Form einer technischen Skizze entnehmen.
technische Fachbegriffe in mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch verwenden.
Lösungen für die Realisierung der gewünschten Funktion eines Spiel- oder Gebrauchsgegenstandes entwickeln und die Lösungsvorschläge anhand funktionaler, konstruktiver, ökonomischer und ökologischer Kriterien bewerten.
die historische Entwicklung ausgewählter Werkzeuge, Maschinen und Geräte erkunden und damit verbundene Veränderungen in den Arbeits- und Lebensbedingungen des Menschen beschreiben.
den gefertigten Spiel- bzw. Gebrauchsgegenstand unter Bezugnahme auf vereinbarte produkt- und prozessbezogenen Kriterien verständlich und unter Nutzung technischer Fachbegriffe präsentieren. Der Schüler kann im Zusammenhang mit dem Konstruieren und Montieren von Modellen.
technische Zusammenhänge mit Fachbegriffen beschreiben und mit standardisierten Symbolen darstellen.
vorgegebene Modellbeispiele anhand von Montageplänen nachbauen.
technische Experimente zum Erfassen naturwissenschaftlich-technischer Zusammenhänge planen, durchführen und auswerten.
gewonnene konstruktive und funktionale Erkenntnisse auf neue Problemstellungen anwenden,.
Kenntnisse zu Aufbau und Funktion des einfachen Stromkreises beim Bau von Modellen praktisch anwenden sowie sicherheitsgerecht mit elektrischen Geräten umgehen.
eine vorgegebene technische Ausgangslösung anhand vorgegebener Kriterien analysieren sowie kreativ Teillösungen für Verbesserungen entwickeln und praktisch realisieren.
ausgehend von einer Problemstellung Konstruktionsvorschläge entwerfen und anhand vorgegebener Kriterien hinsichtlich ihrer Eignung werten, ein Modell montieren und seine Funktionalität erproben.
ein montiertes Modell unter Bezugnahme auf vorgegebene konstruktive und funktionale Kriterien verständlich und unter Nutzung technischer Fachbegriffe präsentieren und die Konstruktionsergebnisse bewerten.
Originalabschnitt 2.1.1
Gebrauch, Nutzen und Verwendungsmöglichkeiten von Papier erläutern,.
gebräuchliche Papiersorten nennen.
Papierwerkstoffe mittels der Klang- und/ – mit Hilfe der Reiß- und/oder Fingernageloder Biegeprobe in Papier, Karton und Pap- probe sowie der Falz- und/oder Biegeprobe pe unterscheiden und als solche benennen, die herstellungsbedingte Eigenschaft „Laufrichtung“ der Papierwerkstoffe Papier, Kar-.
wesentliche Werkstoffeigenschaften von Pa- ton und Pappe feststellen und beschreiben. pierwerkstoffen wie • Oberflächenbeschaffenheit, • Reißfestigkeit, • Saugfähigkeit, • Härte sowie • Lichtdurchlässigkeit, feststellen und bezeichnen. Werkaufgaben planen Der Schüler kann Der Schüler kann.
vom Verwendungszweck ausgehend, geeig- – Materialien für das herzustellende Werkpronetes Material für das herzustellende Werk- dukt im Hinblick auf Gebrauchseigenschafprodukt mit Hilfe auswählen, ten und Funktionalität auswählen.
eine einfache technische Skizze in einer Ansicht mit Maßangabe bezüglich der Form und der Abmessungen des Einzelteils lesen.
im Hinblick auf einen zweckmäßigen Ferti- – im Hinblick auf einen effektiven, störungsgungsablauf mit Hilfe freien Fertigungsablauf weitgehend selbst- • vorgegebene Arbeitsschritte in Schriftform ständig oder in Form von Bildsymbolen ordnen, • die Reihenfolge der notwendigen Arbeits- • die benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel schritte festlegen und begründen, materialgerecht auswählen sowie • die benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel • seinen Arbeitsplatz übersichtlich einrich- materialgerecht auswählen sowie ten. • seinen Arbeitsplatz einrichten.
arbeitsvorbereitende und -kontrollierende – arbeitsvorbereitende und -kontrollierende Verfahren wie Verfahren wie • das Anreißen mittels Form- und Motiv- • das Prüfen durch Messen mit dem Stahlschablonen, maßstab sowie • das Messen und Anreißen (in cm-Einhei- • das Messen und Anreißen (in mm-Einheiten) unter Verwendung von Stahlmaßstab ten) unter Verwendung von Stahlmaßstab und Bleistift (bei vorhandenem rechten oder -lineal, Flachwinkel und Bleistift Bezugswinkel) weitgehend selbstständig ausführen, unter Anleitung ausführen.
elementare werkstoffspezifische Ferti- – grundlegende werkstoffspezifische Fertigungsverfahren wie gungsverfahren wie • das Falten auf der Basis einfacher Grund- • das Falten und Falzen mit dem Falzbein, faltformen, • das Schneiden mit der Schere und der Pa- • das Falzen mit dem Falzbein, pierschneidemaschine, • das Schneiden mit der Schere am gera- • das Lochen mit der Lochzange und/oder den und am kurvenförmigen Riss, dem Locheisen und dem Hammer sowie • das Lochen mit der Lochzange und/oder • das Kleben von Papierwerkstoffen mit dem Locheisen (und dem Hammer) sowie zweckdienlichem Klebstoff • das Kleben von Papierwerkstoffen weitgehend selbstständig ausführen, 10 unter Anleitung ausführen.
spezifische Arbeitsregeln und die sicher- – spezifische Arbeitsregeln und nach Unterheitsrelevanten Maßnahmen beim Umgang weisung die sicherheitsrelevanten Maßnahmit Werkzeugen und Materialien beachten, men beim Umgang mit Werkzeugen, Vorrichtungen und Materialien beachten.
beim Herstellen von farbigem Bezugspapier – beim Fertigen einer komplexen Buchbindein Form von Kleisterpapier arbeit • die erforderlichen Arbeitsschritte in sachlo- • die notwendigen Arbeitsschritte zum Begischer Reihenfolge ausführen und dabei ziehen von Pappe, • die Mittel zum Mustern sachgerecht ge- • das Herstellen einer Gelenkverbindung brauchen und deren Effekte ideenreich mittels Buchbinderleinen sowie nutzen, • das Anbringen/Kleben von Leinenecken.
beim Beziehen einer Pappe weitgehend sachgerecht ausführen. • die notwendigen Arbeitsschritte mit teilweiser Hilfe und unter Beachtung der Grundregeln des Beziehens sachgerecht ausführen. Werkergebnisse präsentieren und beurteilen Der Schüler kann Der Schüler kann.
beim Präsentieren des gefertigten Werkpro- – beim Präsentieren des gefertigten Werkproduktes mit Hilfe duktes • das eigene Werkergebnis mit den Werker- • das eigene Werkergebnis mit den Werkergebnissen anderer Schüler vergleichend gebnissen anderer Schüler vergleichend betrachten und betrachten und • kreative Gestaltungsvarianten im Hinblick • kreative werkproduktspezifische Gestalauf die äußere Gestaltung in Ansätzen tungsvarianten im Hinblick auf die ästhetieinschätzen, sche Gestaltung, Individualität und Originalität einschätzen.
auf der Grundlage vorgegebener produkt- – auf der Grundlage vereinbarter produkt- und und prozessbezogener Beurteilungskriterien prozessbezogener Beurteilungskriterien mit Unterstützung weitgehend selbstständig • das gefertigte Werkprodukt und • das gefertigte Werkprodukt und • den Arbeitsprozess • den Arbeitsprozess einschätzen. einschätzen. Methodenkompetenz Der Schüler kann Der Schüler kann.
einfache Experimente zum Feststellen der – einfache Experimente zum Feststellen der Materialeigenschaften von verschiedenen Laufrichtung und zum Einfluss von FeuchtigPapierwerkstoffen unter Anleitung planen keit auf Papierwerkstoffe (Aufquellen, Wellen und durchführen, und Verwerfen) planen und durchführen.
Untersuchungsergebnisse aus Materialer- – Untersuchungsergebnisse aus Materialerkundungen in eine einfache Tabelle unter kundungen beschreiben, in Wort- oder BildAnleitung eintragen, form festhalten, Schlussfolgerungen für die sachgerechte Auswahl des Materials ziehen.
bereitgestellte Orientierungshilfen (den kon- – Orientierungshilfen (Arbeitsablaufpläne, Mekreten Gegenstand, Methodische Reihen in thodische Reihen und technische Skizzen) den entsprechenden Fertigungsstufen, Pik- bei der Arbeitsausführung als Formen der togramme) bei der Arbeitsausführung mit Selbstkontrolle selbstständig nutzen, entsprechenden Hinweisen nutzen,.
ausgeführte Fertigungsschritte nach Auffor- – ausgeführte Fertigungsschritte selbstständig derung kontrollieren und aufgetretene Fehler zwischenzeitlich kontrollieren und mögliche mit Hilfe korrigieren. Fehler korrigieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann Der Schüler kann.
in Kenntnis des eigenen tagtäglichen Papier- – aus ökonomischen und ökologischen Erverbrauchs ein umweltschonendes Ge- kenntnissen heraus Papierwerkstoffe verantbrauchsverhalten durch sparsamen Papier- wortungsbewusst verwenden, verbrauch bzw. Reduzierung der Papierab- – Achtung vor den Arbeitsleistungen der Menfälle in Ansätzen zeigen. schen im Bereich der Papierherstellung und -wiederaufbereitung aufbringen.
Interesse an heutiger Technik (moderne Maschinen in der Papierfabrik) zeigen.
Originalabschnitt 2.1.2
den Aufbau eines Fadens – verschiedenartige Fäden (Woll- und Baum- • durch das Drehen eines kurzen Fadens wollgarne, sonstige Garne) mittels Reißproaus Rohwolle/Fasern und be auf Dehnbarkeit und Reißfestigkeit prüfen • durch das Aufdröseln eines Fadens/Mehr- und vergleichend Unterschiede benennen, fachgarns in seine Bestandteile unter Anleitung gegenständlich nachvollziehen,.
verschiedenartige textile Fäden auf Prüfkri- – verschiedenartige textile Flächen/Stoffe auf terien wie Stärke und Fadenstruktur durch Prüfkriterien wie Stärke, Oberflächenbe- • Betrachten (auch mit der Lupe) und schaffenheit und Struktur durch • Befühlen • Betrachten (auch mit der Lupe), untersuchen und mit treffenden Adjektiven • Befühlen und bezeichnen. • Dehnen, Knittern, Reißen, Schneiden und Auflösen untersuchen, vergleichen und mit treffenden Adjektiven bezeichnen.
Gewebe aufgrund ihrer Struktur von Gestricken/Gewirken und Textilverbundstoffen (Filz /Vliesstoff) unterscheiden.
den Gewebeaufbau eines grobfädigen, leinenbindigen Stoffes durch • das fadengerade Ausschneiden des Gewebes, • das Ausfransen des Geweberandes, • das Ausziehen einzelner Fäden aus der Fläche sowie • das nachfolgende Einziehen/Einstopfen von Fäden erkennen und gegenständlich nachvollziehen. Werkaufgaben planen Der Schüler kann Der Schüler kann.
vom Verwendungszweck ausgehend, geeig- – Garne und Stoffe in Abhängigkeit vom Vernete textile Fasern und Fäden für das herzu- wendungszweck und den Gebrauchseigenstellende Werkprodukt unter Anleitung aus- schaften des zu fertigenden Werkproduktes wählen, weitgehend selbstständig auswählen und die Auswahl begründen.
eigene Gestaltungsideen (Muster, Formen, – eigene Gestaltungsideen (Muster, Formen, Farben, Motive) für das textile Werkprodukt Farben, Motive) für das textile Werkprodukt in Form einer einfachen Skizze mit Hilfe entin Form einer einfachen Skizze entwerfen, werfen.
im Hinblick auf einen effektiven Fertigungs- – im Hinblick auf einen effektiven, störungsablauf mit Unterstützung freien Fertigungsablauf weitgehend selbst- • vorgegebene Arbeitsschritte in Schriftform ständig oder in Form von Bildsymbolen sachlo- • die Reihenfolge der notwendigen Arbeitsgisch ordnen, schritte festlegen und sachlogisch begrün- • die benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel den, auswählen und sachgemäß zuordnen so- • die benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel wie materialgerecht auswählen sowie • seinen Arbeitsplatz einrichten. • seinen Arbeitsplatz einrichten.
das Filzen – das Herstellen einer textilen Fläche durch • einer einfachen bildhaften Fläche Stopfweben und/oder • auf einem (Schul-)Webrahmen ohne Fach- • eines einfachen Grundkörpers (Kugel) aus bildung oder (farbigen) Wollfasern unter Verwendung • auf einem selbst hergestellten einfachen 13 der entsprechenden Hilfsmittel Webgerät mit teilweiser Unterstützung sachgerecht sachgerecht ausführen, ausführen.
das Schneiden, das Legen und das Kleben – beim Weben die sachlogische Schrittfolge von Fäden • Spannen der Kettfäden, • beim freien Fadenlegen in Form des Ge- • Einweben der Schussfäden und staltens von Figuren oder grafischen For- • Verknoten der Kettfäden men sowie einhalten, • beim gebundenen/flächenfüllenden Fa- – beim Verarbeiten von Stoffen denlegen in Form des Gestaltens von bild- • das Anreißen bzw. Markieren der Schnittlihaften Motiven nie mittels Schnittmuster oder Schablone, weitgehend selbstständig sachgerecht aus- • das (Zu-)Schneiden der Stoffteile mit maführen, terialgerechter Schere und.
das Knoten • das Heften der Stoffteile mit Stecknadeln • eines einfachen Überhandknotens zum oder mittels Vorstich Anbinden oder Festknoten, selbstständig sachgerecht und sicherheits- • eines einfachen Überhandknotens mit bewusst ausführen, zwei Fäden zur Fadenverlängerung sowie – beim Verbinden von Stoffteilen durch Nähen • eines Schuhbindeknotens (mit zwei • einen einfachen Handstich (Vorstich, dopSchleifen) als Schmuckelement pelter Vorstich oder Steppstich) in seiner ausführen, Funktion als Zweckstich fachgerecht aus-.
fadenverstärkende textile Fertigungstechni- führen sowie ken wie • den Fadenanfang und das Fadenende • das Drehen einer Kordel und sachgemäß verstechen, • das Flechten eines Dreier-Zopfes – beim Gestalten einer textilen Fläche durch weitgehend selbstständig beim Fertigen ei- Sticken einfache Stickstiche (z.B. Übernes einfachen Werkobjektes anwenden. wendlichstich, Langettenstich, Kreuzstich) in ihrer Funktion als Zier- und/oder Zweckstich • auf leinenbindigem, „zählbarem“ Stoff (Aida, Rupfen) und/oder • Filz und Vliesstoff weitgehend fachgerecht ausführen.
individuelle Gestaltungsmöglichkeiten durch • den Wechsel von Farbe und/oder Garnstruktur sowie • das Ändern von Größe und/oder Dichte der Stickstiche nutzen.
beim Gestalten einer textilen Fläche durch Applizieren eine schmückende Applikation • mit geeigneten Stickstichen auf einer textilen Grundfläche befestigen und • ggf. kleine Formteile werkstoffgerecht aufkleben. Werkergebnisse präsentieren und beurteilen Der Schüler kann Der Schüler kann.
beim Präsentieren des gefertigten textilen – beim Präsentieren des gefertigten textilen Werkproduktes mit Hilfe Werkproduktes weitgehend selbstständig • das eigene Werkergebnis mit den Werker- • das eigene Werkergebnis mit den Werkergebnissen anderer Schüler vergleichend gebnissen anderer Schüler vergleichend betrachten sowie betrachten sowie 14 • Gestaltungsvarianten im Hinblick auf die • kreative Gestaltungsvarianten im Hinblick äußere Gestaltung einschätzen, auf die ästhetische Gestaltung, Individualität und Originalität einschätzen.
auf der Grundlage vorgegebener produkt- – auf der Grundlage vereinbarter produkt- und und prozessbezogener Beurteilungskriterien prozessbezogener Beurteilungskriterien • das gefertigte Werkprodukt und • das gefertigte Werkprodukt und • den Arbeitsprozess • den Arbeitsprozess mit Unterstützung einschätzen. weitgehend selbstständig einschätzen. Methodenkompetenz Der Schüler kann Der Schüler kann.
die wesentlichen Etappen • der Aufbereitung des tierischen Faserstoffes Wolle sowie • der Erzeugung des pflanzlichen Faserstoffes Baumwolle unter Nutzung von originalen Objekten und einfachen Sachtexten und Bildern beschreiben.
einfache Versuche zu Materialeigenschaften – einfache Versuche zu Fäden und Stoffen von textilen Fasern und Fäden unter Anlei- durchführen und Schlussfolgerungen für den tung durchführen, Materialeinsatz und die weitere Verarbeitung ziehen.
bereitgestellte Orientierungshilfen (den kon- – bereitgestellte bzw. gemeinsam erarbeitete kreten Werkgegenstand, Methodische Rei- Orientierungshilfen (Arbeitsablaufpläne und hen, Piktogramme) bei der Arbeitsausfüh- Methodische Reihen) bei der Arbeitsausführung mit entsprechenden Hinweisen nutzen, rung als Formen der Selbstkontrolle selbstständig nutzen.
ausgeführte Fertigungsschritte nach Auffor- – ausgeführte Fertigungsschritte selbstständig derung kontrollieren und aufgetretene Fehler zwischenzeitlich kontrollieren und mögliche mit Hilfe korrigieren. Fehler korrigieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann Der Schüler kann.
den sparsamen Umgang mit textilen Werk- – durch den bewussten Einsatz von textilen stoffen begründen und ihn in Ansätzen prak- (Rest-)Materialien materielle Wertschätzung tisch realisieren, ausdrücken.
im Rahmen des eigenen handwerklichen – die individuelle Gestaltung von selbst geferTuns (Filzen, Spinnen von Hand) uralte texti- tigten textilen Produkten wertachten, le Techniken nachempfinden und in Ansätzen wertachten.
der Entwicklung textiler Handwerke im Rah- – der Entwicklung textiler Handwerke im Rahmen von Museums- und Ausstellungsführun- men von Museums- und Ausstellungsführungen sowie Handwerkerbesuchen ein ele- gen sowie Handwerkerbesuchen ein nachmentares Interesse entgegenbringen, haltiges Interesse entgegenbringen.
Achtung vor den Arbeitsleistungen der Men- – Achtung vor der Erfindungsgabe, der Fingerschen in heutiger Zeit aufbringen. fertigkeit und den Anstrengungen der Menschen in früherer und heutiger Zeit sowie in anderen Kulturen aufbringen. 15 .1.3 Fertigen von Spiel- und Gebrauchsgegenständen aus Holz (Klassenstufen 3/4) Der Schüler kennt den Rohstoff Holz als vielseitig verwendbaren Werkstoff in weiten Bereichen des täglichen Lebens. Er weiß um die Bedeutung des Waldes als Rohstoffquelle, kann die einzelnen Stufen der Holzgewinnung - vom Baum über die Produktion des Schnittholzes bis hin zum Holzprodukt- in Grundzügen erläutern und aus diesem Wissen heraus die Notwendigkeit des sparsamen Umgangs mit Holz begründen.
Der Schüler kann Vollholz in unterschiedlichen Verarbeitungsstufen vom Erscheinungsbild her von anderen Holzwerkstoffen unterscheiden. Er besitzt Kenntnisse über die besonderen Eigenschaften und Vorzüge von Sperrholz als wichtiges Werkmaterial. Er kennt geeignete Untersuchungsmethoden zum Ermitteln der werkstoffspezifischen Materialeigenschaft „Härte“, kann darauf basierend wichtige Holzarten in Hart- und Weichholz unterscheiden und eine sachangemessene Auswahl des Werkmaterials entsprechend der Gebrauchsanforderungen für den Spiel- oder Gebrauchsgegenstand treffen. Der Schüler besitzt Grunderfahrungen im Bearbeiten von Holz. Er kennt wichtige Werkzeuge und Hilfsmittel zur Holzbearbeitung in ihrem Aufbau, ihrer Wirkungsweise und ihrem Verwendungszweck und handhabt sie sachgerecht beim selbstständigen Ausführen grundlegender Fertigungsverfahren des Trennens, Fügens und Beschichtens. In Kenntnis möglicher Unfallgefahren ist der Schüler in der Lage, die jeweiligen verfahrensspezifischen Regeln zur Sicherheit und zum Unfallschutz bei der Arbeitsausführung einzuhalten.
Holz in seiner Vielgestaltigkeit (Natur, Haushalt, Handwerk und Industrie) als Rohstoff oder als verarbeitetes Produkt wahrnehmen und Einsatzbereiche sowie Verwendungsmöglichkeiten von Holz beispielhaft nennen.
typische Holzberufe • mit der Berufsbezeichnung nennen und • bezüglich ihrer jeweiligen Tätigkeit und spezifischer Produkte beschreiben.
verschiedene heimische Laub- und Nadelhölzer • mittels der Nagel- und/oder Sägeprobe auf ihren Bearbeitungswiderstand testen und vergleichend Unterschiede nennen sowie • dem Hart- oder dem Weichholz zuordnen.
das „Arbeiten von Holz“ • als besondere Eigenschaft des Rohstoffes Holz nennen, • Beobachtungen zum Quellen und Schwinden beispielhaft erläutern und • zweckdienliche Maßnahmen zur Verhinderung von schädigenden Umwelteinflüssen auf das Material Holz beschreiben.
den Holzwerkstoff Sperrholz • vom Aufbau und vom Aussehen her von Vollholz und von Holzwerkstoffen (Faserplatte und Spanplatte) unterscheiden und • hinsichtlich der Besonderheiten seiner Herstellung charakterisieren.
wichtige Handelsformen von Holz • vergleichend gegenständlich unterscheiden und • in Form der Schnitthölzer Leiste, Vierkantstab und Rundstab bezeichnen. 16 Werkaufgaben planen Der Schüler kann.
ausgehend vom Verwendungszweck und unter Berücksichtigung der Gebrauchsanforderungen an das Werkprodukt • das benötigte Werkmaterial in Form von Schnittholz im entsprechenden Querschnitt oder in Form von Sperrholz auswählen sowie • eine sachgerechte Auswahl an ggf. ergänzenden Materialien treffen.
eine einfache technische Skizze mit Maßangabe in einer Ansicht lesen und die enthaltenen Angaben als Hilfe für die Ermittlung des Materialbedarfs nutzen.
eine einfache Stückliste in Form einer Tabelle zum Erfassen der notwendigen Teile bei mehrteiligen Werkprodukten lesen.
im Hinblick auf einen effektiven, störungsfreien Fertigungsablauf • die Reihenfolge der Arbeitsschritte sachlogisch festlegen und seine Entscheidung begründen, • eine geeignete Auswahl an materialspezifischen Werkzeugen und Hilfsmitteln treffen sowie • seinen Arbeitsplatz zweckmäßig und unfallsicher einrichten. Werkaufgaben ausführen Der Schüler kann.
die arbeitsvorbereitenden und -kontrollierenden Verfahren • das Anreißen spezieller Formen auf Sperrholz mit Motivschablonen, • das Prüfen (nichtmaßlich) durch Betrachten und Betasten des ausgewählten Materials (Härte, Oberflächenbeschaffenheit, Verwerfungen, Astlöcher), • das Prüfen (maßlich) durch Messen mit dem Stahlmaßstab, • das Prüfen der Winkligkeit von Schnittholz mittels der Lichtspaltmethode und das Kennzeichnen einer Bezugslinie mit dem Anschlagwinkel und dem Bleistift, • das Messen und Anreißen der Länge unter Verwendung von Stahlmaßstab, Anschlagwinkel und Bleistift, sachgerecht ausführen.
die werkstoffspezifischen Fertigungsverfahren beim Fertigen von Werkobjekten • das Sägen von Vollholz in Form von Leisten mit Feinsäge unter Zuhilfenahme einer Sägevorrichtung sowie von Sperrholz mit Laubsäge und entsprechendem Zubehör, • das Bohren von Durchgangslöchern in Vollholz an der Tischbohrmaschine, einschließlich des Vorbereitens der Bohrlöcher mittels Spitz- oder Nagelbohrer sowie das Bohren von Sperrholz mit Drillbohrer, • das Raspeln und das Feilen von Vollholz unter Verwendung von Feilen mit unterschiedlichen Querschnitten, • das Schleifen zur Oberflächenbearbeitung von Flächen und Kanten mit Schleifpapier unterschiedlicher Körnung, • das Nageln und (An-)Schrauben in Weichholz, • das Kleben von Holzverbindungen mit Holzleim, • das Beizen und/oder Lasieren, Lackieren und Wachsen zum Oberflächenschutz und zu dekorativen Zwecken sachgerecht ausführen.
spezifische Arbeitsregeln berücksichtigen und die sicherheitsrelevanten Maßnahmen beim Umgang mit den jeweiligen Werkzeugen, Maschinen und Materialien beachten. Werkergebnisse präsentieren und beurteilen Der Schüler kann.
beim Präsentieren des gefertigten Werkproduktes • das eigene Werkergebnis mit den Werkergebnissen anderer Schüler vergleichend betrachten und 17 • werkproduktspezifische Gestaltungsvarianten im Hinblick auf die ästhetische Gestaltung, Individualität und Originalität einschätzen.
auf der Grundlage vereinbarter produkt- und prozessbezogener Beurteilungskriterien • das gefertigte Werkprodukt und • den Arbeitsprozess einschätzen. Methodenkompetenz Der Schüler kann.
mittels einfacher Sachtexte und/oder Illustrationen aus Sachbüchern oder dem Internet den Prozess der Holzgewinnung („Vom Baum zum Brett“) erläutern.
anhand von Originalen und/oder von bildlichen Darstellungen verschiedene Formen von Schnittholz den entsprechenden Bezeichnungen zuordnen.
eine Tabelle zur Auswertung eines einfachen Experiments (Hart- und Weichholz) erstellen und die gewonnenen Erkenntnisse mündlich darstellen.
eigene konstruktive und/oder Gestaltungsvorschläge für ein Werkprodukt in Abhängigkeit von vereinbarten Kriterien in Form einer einfachen Ideenskizze fixieren.
technische Dokumentationen wie technische Skizzen, Stücklisten, Fertigungsablaufpläne, Piktogramme und Methodische Reihen als Orientierungshilfe bei der Ausführung des Arbeitsprozesses zur Information und zur Selbstkontrolle nutzen.
seine Arbeitsausführung innerhalb des Herstellungsprozesses zwischenzeitlich kontrollieren und aufgetretene Mängel ggf. korrigieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann.
aus ökonomischen und ökologischen Erkenntnissen heraus Holz als auch anfallende Restmaterialien verantwortungsbewusst verwenden.
Freude am handwerklich-technischen Schaffen in einem an den realen Produktionsprozess angelehnten Fertigungsprozess (Materialerkundung, -untersuchung, Ideenfindung, Planung, Fertigung, Kontrolle und Bewertung) empfinden.
das Bedürfnis äußern, sich über den Unterricht hinaus in der Freizeit ausgewählten technisch-gestalterischen Tätigkeiten im Bereich der Holzbearbeitung zuzuwenden.
Achtung vor der Erfindungsgabe, der Kunstfertigkeit und den Anstrengungen der Menschen in heutiger und früherer Zeit sowie in anderen Kulturen aufbringen.
Interesse an heutiger Technik zeigen. 2.2 Lernbereich 2: Konstruieren und Montieren von Modellen technischer Objekte.
Originalabschnitt 2.2.1
die Aufgabe und die Einsatzmöglichkeiten einfacher technischer Realobjekte beschreiben.
wichtige Baugruppen in einem technischen Objekt bestimmen und nennen.
ein Dreieck und ein Viereck • unter Verwendung von Baukastenteilen montieren, • vergleichend auf Stabilität (durch Belastung) testen und • schlussfolgernd die Viereckskonstruktion mittels Strebe stabilisieren.
jeweils zwei Bauteile mittels Einlochverschraubung und Zweilochverschraubung • miteinander verbinden, • vergleichend auf Stabilität (durch Belastung) testen und • im Ergebnis der Belastungsprobe als starre/stabile bzw. als bewegliche/nicht stabile Verbindung bezeichnen.
wesentliche Konstruktionsmerkmale nennen sowie Schlussfolgerungen für den konstruktiven Aufbau eines Modells ziehen. Modelle konstruieren und montieren Der Schüler kann.
benötigte Bauteile entsprechend ihrer Funktion im Modell sowie ergänzende Materialien sachgerecht auswählen und übersichtlich am Arbeitsplatz ablegen.
eine einfache Schemaskizze mit symbolhafter Darstellung der Bauteile lesen.
die Arbeitsschritte zur Montage eines Modells/eine Montagefolge festlegen.
ein funktionsfähiges Modell • nach einem Modell des Lehrers (Demonstrationsmodell), • auf der Grundlage einer bildlichen Darstellung/Bauvorlage, • anhand einer Schemaskizze unter Verwendung sinnbildlicher Darstellung der Bauteile oder • durch kreativ-konstruktives Bauen in Form des Realisierens eigener Lösungsvorschläge montieren.
Konstruktionen stabilisieren durch • das Montieren von Zweilochverschraubungen/Überlappungen, • den Einbau von Streben sowie • den Einsatz von Platten unterschiedlicher Form.
starre und bewegliche Gelenkverbindungen durch Schrauben, Kontern und Stecken funkti19 onsgerecht herstellen und dabei die benötigten Werkzeuge sachgemäß handhaben.
ergänzend bzw. alternativ unterschiedliche Werkstoffe sowie Verpackungsmaterialien auswählen und diese lösbar mit den Baukastenteilen verbinden.
seine Modellvariante entsprechend der formulierten Anforderungskriterien nach Beendigung der Montage testen und ggf. Korrekturen vornehmen. Modelle präsentieren und beurteilen Der Schüler kann.
beim Präsentieren mit Hilfe • die eigene Modellvariante gegenständlich vorstellen und beschreiben sowie • die Modelle der anderen Schüler vergleichend betrachten, individuelle Lösungen feststellen und entsprechend einschätzen.
auf der Grundlage vereinbarter modellspezifischer und prozessbezogener Beurteilungskriterien mit Unterstützung • das Modell nach Stabilität, Funktionssicherheit und Originalität beurteilen sowie • den Montageprozess einschätzen. Methodenkompetenz Der Schüler kann.
die (verwendeten) Bauteile des Modellbaukastens sachgerecht verwenden.
Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Bauteile im Hinblick auf ihre Funktion im jeweiligen Modell nennen.
die Strebe bzw. die Dreieckskonstruktion als wesentliches Merkmal stabiler Konstruktionen erkennen und auf neue technische Sachverhalte im Modell anwenden.
technische Lösungen für starre und bewegliche Verbindungen in ihrer technischen Umwelt wiedererkennen.
sich bei der Montage an einer Skizze oder an sinnbildlichen Darstellungen orientieren.
Untersuchungs- und Testergebnisse werten und Schlussfolgerungen für den konstruktiven Aufbau ziehen.
eine vorgegebene oder gemeinsam erarbeitete Montagefolge einhalten.
die Werkzeuge Schraubendreher und Schraubenschlüssel im Rahmen der Montage und Demontage der Konstruktionen sachgemäß und unfallsicher gebrauchen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann.
weitgehend eigenständig den Freiraum für das Realisieren eigener Vorstellungen beim Konstruieren von Modellen nutzen.
einen sachbezogenen Ordnungssinn bezüglich der Baukästen in Anfängen zeigen.
seine grundlegenden technisch-konstruktiven Fähigkeiten bezüglich der Stabilisierung von Konstruktionen, auch in Form anderer Werkmaterialien, anwenden.
Originalabschnitt 2.2.2
die Aufgaben und Einsatzbereiche von verschiedenartigen Fahrzeugen beschreiben.
wichtige Baugruppen in ausgewählten Fahrzeugen bestimmen, für diese treffende Bezeichnungen finden und ihre spezifische Funktion erläutern.
in einem Funktionstest (an einer schiefen Ebene) mit abrollenden zweiachsigen Fahrzeugmodellen ohne Lenkung • das unterschiedliche Fahrverhalten der Modelle beobachten und beschreiben sowie • Ursachen für unzureichende Rollfähigkeit im Hinblick auf die Radlagerung und -befestigung ermitteln und konstruktive Anforderungen an das Modell hinsichtlich des Vermeidens von Reibungswiderständen ableiten.
in einem Funktionstest (Kurvenfahrt) mit einem ungelenkten und einem gelenkten zweiachsigen Fahrzeugmodell • die Fahr- und Lenkbarkeit des ungelenkten Fahrzeugs (starre Vorderachse) mit dem gelenkten Fahrzeug (drehbare Vorderachse) erproben und vergleichend beschreiben sowie • die Notwendigkeit einer Lenkung zur Richtungsänderung erkennen und dafür Lösungsvarianten vorschlagen.
bei der Montage von Fahrzeugmodellen • die erforderlichen Bauteile sowie verschiedenartige Werkstoffe und/oder Verpackungsmaterialien funktionsgemäß auswählen sowie • die entsprechenden Baugruppen unter Verwendung der gewählten Mittel montieren und zu einem funktionstüchtigen Fahrzeugmodell zusammenfügen.
im Hinblick auf die Stabilität, Funktionalität und Originalität der Fahrzeugmodelle • Fahrzeugkonstruktionen mittels Streben und Platten und unter Anwendung der Zweilochverschraubung in Überlappung stabilisieren, 21 • bewegliche Verbindungen, Gelenkverbindungen durch Kontern von Muttern unter Einsatz der Werkzeuge ausführen, • eine einfache Lenkvorrichtung zur Übertragung der Lenkbewegung bei der Montage eines lenkbaren Fahrzeugs realisieren, • Räder funktionssicher auf einer Achse lagern und befestigen, • die Funktionsprobe, den Fahrtest durchführen und weitgehend selbstständig notwendige Korrekturen zum Erreichen der Funktionstüchtigkeit vornehmen.
beim Präsentieren • das eigene Fahrzeugmodell gegenständlich vorstellen und beschreiben sowie • die Fahrzeugmodelle der anderen Schüler vergleichend betrachten, individuelle Lösungen feststellen und einschätzen.
auf der Grundlage vereinbarter modellspezifischer und prozessbezogener Beurteilungskriterien mit Unterstützung • das Fahrzeugmodell nach Stabilität, Funktionssicherheit und Originalität beurteilen sowie • den Montageprozess einschätzen. Methodenkompetenz Der Schüler kann.
die Bauteile des Modellbaukastens im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten auswählen und im Modell verwenden.
mit Unterstützung eine Montagefolge planen und sich bei der Montage daran orientieren.
einer einfachen Schemaskizze mit sinnbildlicher Darstellung der Bauteile Informationen entnehmen und für die Montage nutzen.
das Fahrzeugmodell bezüglich der Fahr- und Lenkbarkeit beurteilen und schlussfolgernd bei der Montage anwenden.
die Werkzeuge Schraubendreher und Schraubenschlüssel sachgemäß anwenden. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann.
das Rad in seiner Funktion als Transportmittel als eine der bedeutendsten Erfindungen der Menschheit wertschätzen.
sich für die Verkehrssicherheit des eigenen Fahrrades mitverantwortlich fühlen.
den Freiraum für das Realisieren eigener Vorstellungen beim Fahrzeugbau, insbesondere beim Gestalten der Karosserie ausschöpfen.
ein elementares Material- und Formgefühl zum Ausdruck bringen.
Originalabschnitt 2.2.3
die Aufgaben und Einsatzbereiche sowie die Funktionsweise von unterschiedlichen Fördermitteln beschreiben.
wichtige Baugruppen in ausgewählten Fördermitteln bestimmen, für diese treffende Bezeichnungen finden und ihre spezifische Funktion erläutern.
in einem Funktionstest am Modell eines ausgewählten Fördermittels • die Funktion der einzelnen Bauteile bzw. Baugruppen und ihr Zusammenwirken beobachten und erläutern sowie • konstruktive Anforderungen an das Modell ableiten. Modelle konstruieren und montieren Der Schüler kann.
bei der arbeitsteiligen Montage von Modellen der Fördertechnik • die erforderlichen Bauteile sowie verschiedenartige Werkstoffe und/oder Verpackungsmaterialien entsprechend ihrer Funktion innerhalb der einzelnen Baugruppen sachgemäß auswählen sowie • die entsprechenden Baugruppen unter Verwendung der gewählten Mittel montieren und zu einem funktionstüchtigen Modell eines einfachen Hebezeugs zusammenfügen.
im Hinblick auf die Stabilität, Funktionalität und Sicherheit der Modelle zur Fördertechnik • starre Verbindungen mittels Streben und Platten und unter Anwendung der Zweilochverschraubung, Überlappung montieren, • die Schraubverbindung an beweglichen Konstruktionen bzw. Rädern unter Verwendung der entsprechenden Werkzeuge sachgemäß sichern, • Lasten durch das Einbauen einer einfachen Sperrvorrichtung sichern, • den Funktionstest durchführen und selbstständig notwendige Korrekturen zum Erreichen der Funktionstüchtigkeit vornehmen.
beim Präsentieren • gemeinsam mit dem Partner die eigene Modellvariante gegenständlich vorstellen und beschreiben sowie die Entscheidung für die konstruktive Lösung begründen und • die Modelle der anderen Schüler vergleichend betrachten, individuelle Lösungen feststellen und einschätzen,.
auf der Grundlage vereinbarter modellspezifischer Beurteilungskriterien • das Fördermittel nach Stabilität, Funktionalität und Sicherheit beurteilen sowie • den Montageprozess bezogen auf Erfolge und Schwierigkeiten einschätzen. Methodenkompetenz Der Schüler kann.
bei Beobachtungen zur Funktionsweise eines Fördermittels einfache Ursache-Wirkung-Zusammenhänge erfassen und unter korrekter Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe sprachlich darstellen.
konstruktive Lösungsmöglichkeiten für eine ausgewählte Baugruppe sinnbildlich skizzieren.
einer Schemaskizze mit sinnbildlicher Darstellung der Bauteile detaillierte Informationen entnehmen und für die Montage nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann.
bei der Arbeit mit einem Partner bzw. in einer Gruppe • strategische Absprachen zum gemeinsamen Vorgehen und zur sinnvollen Aufteilung der Montageaufgaben treffen, • sich an Zeitvorgaben orientieren, die Arbeitszeit einteilen und sinnvoll nutzen sowie • Verantwortung für den gemeinsamen Montageprozess und das gemeinsame Modell übernehmen.
in Kenntnis der vielfältigen Gefahrenquellen im Bereich von Kranen und anderen Fördermitteln einsichtig die Notwendigkeit des Einhaltens von Sicherheitsbestimmungen nachvollziehen und sein Verhalten auf Bauplätzen danach ausrichten.
Originalabschnitt 2.2.4
wichtige Energieträger nennen und die Vorzüge erneuerbarer Energiequellen erläutern.
elektrische Maschinen und Geräte aus Haushalt, Werkstatt und Freizeitbereich nennen und wichtige Stromspartipps für den Haushalt formulieren.
eine einfache Schaltung bestehend aus Spannungsquelle, Schalter, Leitungen und Glühlampe bzw. Motor analysieren, den Aufbau und die Funktion beschreiben.
verschiedene Materialien auf ihre elektrische Leitfähigkeit untersuchen sowie in Leiter und Nichtleiter einteilen.
an Geräten und Maschinen mit Elektromotor als Antrieb • wichtige Baugruppen bestimmen, • die Funktion der Baugruppen beschreiben und • die Baugruppen mit Fachbegriffen bezeichnen.
die Abhängigkeit der Drehzahl vom Durchmesser der Riemenscheiben ermitteln. Modelle konstruieren und montieren Der Schüler kann.
den Schaltplan eines einfachen Stromkreises lesen und erläutern.
die Schaltung eines einfachen Stromkreises mit Schalter und je nach Verwendungszweck mit Lampe, Summer oder Motor aufbauen.
die Funktionsprobe an elektrotechnischen Schaltungen durchführen und selbstständig die Fehlersuche und Fehlerbeseitigung vornehmen.
Sicherheitsbestimmungen beim Aufbau und bei der Funktionsprobe von elektrischen Schaltungen einhalten.
beim Bau des Modells einer einfachen Arbeitsmaschine mit direktem Antrieb • ein stabiles Gestell konstruieren und montieren, • den Elektromotor funktionsgerecht mit dem Gestell verbinden, • das Arbeitsorgan (Schleifscheibe, Propeller) sachgerecht mit der Antriebswelle des Elektromotors verbinden, • die Drehrichtung des Motors funktionsgerecht einstellen, • verschiedene Werkstoffe oder Verpackungsmaterialien zum Bau von Schutzvorrichtungen (Abdeckung von rotierenden Teilen) an der Arbeitsmaschine verwenden.
beim Bau des Modells einer einfachen Arbeitsmaschine mit indirektem Antrieb • ein stabiles Gestell konstruieren und montieren, • den Elektromotor funktionsgerecht mit dem Gestell verbinden, • die Abtriebswelle sachgerecht lagern und befestigen, • Riemenscheiben sachgerecht auf Antriebs- und Abtriebswelle befestigen, 25 • Riemenscheiben entsprechend der gewünschten Drehzahl am Arbeitsorgan auswählen und montieren, • verschiedene Werkstoffe oder Verpackungsmaterialien zum Bau von Schutzvorrichtungen (Abdeckung von rotierenden Teilen) an der Arbeitsmaschine verwenden, • die Funktionsprobe durchführen und weitgehend selbstständig notwendige Korrekturen bzw. Veränderungen zur Erreichung der Funktionstüchtigkeit vornehmen.
Der Schüler kann weiterhin in Kenntnis des Aufbaus und der Funktion eines einfachen elektrischen Stromkreises.
eine Beleuchtung in einer „Puppenstube“, einer „Gespensterburg“, einer „Schatztruhe“, einbauen (vgl. 2.1.1).
eine Glühlampe als Signalgeber in einem Frage- und Antwortspiel einsetzen (vgl. 2.1.1).
eine elektrische Beleuchtung in eine Laterne einbauen (vgl. 2.1.3).
eine Glühlampe als Signalgeber in einem Geschicklichkeitsspiel einbauen (vgl. 2.1.3).
einen Elektromotor als Antrieb an einer Seilwinde oder an einen Kran einbauen (vgl. 2.2.3). Modelle präsentieren und beurteilen Der Schüler kann.
beim Präsentieren • das mit einem elektrischen Antrieb oder einer elektrischen Beleuchtung versehene Modell mit Hilfe gegenständlich vorstellen sowie Aufbau und Funktion beschreiben, • die mit einem elektrischen Antrieb oder einer elektrischen Beleuchtung versehenen Modelle der anderen Schüler vergleichend betrachten, kreative individuelle Lösungen feststellen und einschätzen.
auf der Grundlage vereinbarter modellspezifischer und prozessbezogener Beurteilungskriterien mit Unterstützung • das Modell nach Stabilität, Funktionssicherheit und Originalität beurteilen sowie • den Montageprozess einschätzen. Methodenkompetenz Der Schüler kann.
Möglichkeiten der Gewinnung von Elektroenergie, den Weg der Elektroenergie vom Kraftwerk bis zum Verbraucher und die Gefahren im Umgang mit elektrischen Strom mit Hilfe von Sachbüchern, Postern, Broschüren beschreiben.
einen einfachen Schaltplan lesen bzw. unter Verwendung standardisierter Schaltzeichen skizzieren.
einen einfachen Versuch zur Stromleitfähigkeit von Werkstoffen allein/in Partnerarbeit planen, durchführen und die Ergebnisse präsentieren.
einen Versuch zur Drehrichtungsänderung am Gleichstrommotor planen und durchführen.
einen Versuch zur Ermittlung der Abhängigkeit der Drehzahl vom Riemenscheibendurchmesser planen und durchführen.
technische Sachverhalte und Ergebnisse von Versuchen und Experimenten in unterschiedlichen Darstellungsformen (z. B. Tabellen, Skizzen, Schaltplänen, Protokolle) dokumentieren und präsentieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann.
den eigenen Energieverbrauch und die damit verbundene Umweltbelastung bedenkend, im 26 Haushalt und in der Schule in Ansätzen Energie einsparendes Verhalten beweisen.
beim Gebrauch elektrischer Geräte und Anlagen sicherheitsbewusstes Verhalten im Hinblick auf die Vermeidung von Gefahren für sich selber und andere Schüler zeigen.
Wissbegier gegenüber elektrotechnischen Sachverhalten und Interesse an experimentelltechnischer Tätigkeit äußern.
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