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Sachkompetenz – Klassenstufen 7/8
Wirbeltiere und Samenpflanzen nach ausgewählten Kriterien beschreiben, vergleichen, ordnen und hinsichtlich ihres Grundaufbaus in Gruppen einteilen
ordnen und hinsichtlich ihres Grundaufbaus in Gruppen einteilen
Ernährung, Atmung, Fortpflanzung und Entwicklung erläutern
den Zusammenhang zwischen Körperbau, Angepasstheit an ihren Lebensraum und Schutzmaßnahmen am Beispiel von Wirbeltieren und Samenpflanzen ableiten
Schutzmaßnahmen am Beispiel von Wirbeltieren und Samenpflanzen ableiten
Maßnahmen bzw. Verhaltensweisen zur Gesunderhaltung des Menschen (Ernährung, Bewegung) ableiten bzw. begründen
Bewegung) ableiten bzw. begründen
naturwissenschaftliche bzw. fachspezifische Methoden angeleitet anwenden: • Beschreiben, Vergleichen, Ordnen, Erläutern, Begründen und Bewerten ausgewählter biologischer Sachverhalte • Durchführen und Auswerten von Beobachtungen, Untersuchungen und Experimenten • mikroskopisches Betrachten einfacher Präparate, Beschreiben mikroskopischer Bilder Nachfolgend ausgewiesene Kompetenzen sind bis Abschluss der Klassenstufe 8 zu entwickeln. Dabei ist die unter 2 beschriebene Fachkompetenz zu berücksichtigen. Wirbellose als vielfältige Tiergruppe
Wirbellose als vielfältige Tiergruppe
Wirbellose von Wirbeltieren anhand des Stützsystems abgrenzen
ausgewählte Merkmale (Körpergliederung/äußerer Bau, Atmungsorgane, Körperoberfläche) nennen und den Tiergruppen Vertreter begründet zuordnen: • Weichtiere • Ringelwürmer • Gliederfüßer (Krebstiere, Spinnentiere, Insekten)
die Bedeutung Wirbelloser in der Natur (z. B. als Glieder von Nahrungsketten, Bestäuber, Krankheitsüberträger) an Beispielen erläutern
Bestäuber, Krankheitsüberträger) an Beispielen erläutern
Eingriffe des Menschen in Lebensräume von Wirbellosen bewerten und Maßnahmen zum Schutz begründen Insekten
Insekten
wesentliche Merkmale beschreiben: • Körpergliederung/äußerer Körperbau • Außenskelett aus Chitin • Atmung (Tracheen) • Nervensystem (Strickleiternervensystem) 9 Thüringer Lehrplan Mensch-Natur-Technik für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife. Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport 2015
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport 2015
die Angepasstheit an ihre Lebensweise bzw. Lebensräume erläutern: • Nahrungsaufnahme • Fortbewegung • Fortpflanzung und Entwicklung (Metamorphose)
die Insektengruppe der Käfer, Hautflügler, Zweiflügler und Schmetterlinge anhand ihrer Flügelausbildung unterscheiden und Vertreter begründet zuordnen
Flügelausbildung unterscheiden und Vertreter begründet zuordnen
das Zusammenleben in einem Insektenstaat an einem Beispiel erläutern Fachpraktisches Arbeiten
Fachpraktisches Arbeiten
mithilfe von Lupe/Auflichtmikroskop betrachten/beobachten: • z. B. Bau und Fortbewegung von Wirbellosen
mikroskopieren: • z. B. Beine und Mundwerkzeuge von Insekten (DP) Pflanzliche und tierische Zellen
mikroskopieren: • sachgerechtes Handhaben des Mikroskops • Herstellen von Frischpräparaten, Mikroskopieren von Frisch- und Dauerpräparaten • Auswerten von mikroskopischen Bildern • Anfertigen mikroskopischer Zeichnungen
ein Zellmodell anfertigen und an diesem Beispiel Möglichkeiten sowie Grenzen von Modellen aufzeigen Fortpflanzung, Entwicklung und Sexualität
Pflanzliche und tierische Zellen
die Merkmale des Lebens nennen
den grundlegenden Aufbau pflanzlicher und tierischer Zellen beschreiben und den Bestandteilen Funktionen zuordnen: Zellkern, Zellmembran, Zellplasma, Chloroplast, Mitochondrium, Zellwand und Vakuole
Mitochondrium, Zellwand und Vakuole
pflanzliche und tierische Zellen vergleichen
den Zusammenhang zwischen Bau der Zelle und autotropher sowie heterotropher Ernährungsweise erläutern
Ernährungsweise erläutern
am Beispiel eines Einzellers erläutern, dass eine Zelle alle Merkmale des Lebens erfüllen kann
erfüllen kann
Viren von lebenden Zellen abgrenzen
die Entwicklung von Einzellern zu Vielzellern am Beispiel der Grünalgen erläutern Bakterien
Bakterien
die Bakterienzelle von pflanzlichen und tierischen Zellen abgrenzen
die Bedeutung von Bakterien erläutern (z. B. in der Lebensmittelherstellung, als Krankheitserreger, als Zersetzer) Fachpraktisches Arbeiten
Fortpflanzung, Entwicklung und Sexualität
das Hormonsystem als ein Informationssystem charakterisieren
die Pubertät als Entwicklungsphase des Menschen charakterisieren: • Veränderung von Körperbau und Vorgängen im Körper durch Aktivitätsänderung von Hormondrüsen (Hypophyse, Hoden, Eierstöcke) • Ablauf des Menstruationszyklus
Hormondrüsen (Hypophyse, Hoden, Eierstöcke)
Grundzüge der vorgeburtlichen Entwicklung (Zygote, Embryo, Fetus) beschreiben und Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Schwangeren sowie des ungeborenen Kindes ableiten
ableiten
Sexualität als natürliches Verhalten kennzeichnen sowie Varianten des biologischen Geschlechts (männlich, weiblich, intergeschlechtlich), Geschlechtsidentitäten (z. B. cis, trans) und sexuelle Orientierungen (z. B. heterosexuell, homosexuell, bisexuell) erläutern
trans) und sexuelle Orientierungen (z. B. heterosexuell, homosexuell, bisexuell) erläutern
Möglichkeiten zur Schwangerschaftsverhütung beurteilen
Maßnahmen zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten (z. B. Hepatitis-B, HPV) begründen Nervensystem
Nervensystem
Sinneszellen adäquate Reize (z. B. Temperatur, Druck) zuordnen
Bau und Funktion eines Sinnesorgans (Auge oder Ohr) erläutern
die Reiz-Reaktions-Kette beschreiben: • Aufnahme von Reizen durch Sinneszellen • Informationsweiterleitung über sensorische Nerven • Informationsverarbeitung im Zentralnervensystem (Rückenmark, Gehirn) • Informationsweiterleitung über motorische Nerven • Reaktion am Effektor (z. B. Muskel)
das zentrale und das periphere Nervensystem als Teile des Nervensystems kennzeichnen
kennzeichnen
den Bau einer Nervenzelle (Zellkörper, Dendriten, Axon und Endknöpfchen) beschreiben und die Funktion einer Nervenzelle nennen
und die Funktion einer Nervenzelle nennen
Veränderungen (Verstärkung, Deaktivierung) von Nervenzellverbindungen als eine Grundlage für Lernprozesse darstellen
Grundlage für Lernprozesse darstellen
Maßnahmen zur Gesunderhaltung erläutern, z. B.: • Vermeidung von Reizüberflutung durch Lärm oder Licht • Vermeidung des Missbrauchs von Suchtmitteln (z. B. Alkohol, THC) Verdauungssystem
Verdauungssystem
die Zusammensetzung der Nahrung aus Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) und Ergänzungsstoffen (z. B. Vitamine, Mineralsalze, Wasser, Ballaststoffe) erläutern
und Ergänzungsstoffen (z. B. Vitamine, Mineralsalze, Wasser, Ballaststoffe) erläutern
Verdauung als stufenweise enzymatische Umwandlung der unlöslichen Nährstoffe in ihre löslichen Grundbausteine erläutern
ihre löslichen Grundbausteine erläutern
Resorption in das Blut und in die Lymphe beschreiben
die Regulierung des Blutzuckerspiegels erläutern (Regelkreis, Zusammenspiel von Insulin und Glukagon)
und Glukagon)
Maßnahmen zur Gesunderhaltung erläutern: • bedarfsangepasste (z. B. bzgl. Alter, Aktivität) Ernährung • ballaststoffreiche Ernährung • Prävention essgestörten Verhaltens (an einem Beispiel) • Bewertung der Kennzeichnung von Lebensmitteln (z. B. Lebensmittelampel) Atmungssystem
Atmungssystem
Bau und Funktion der Atmungsorgane beschreiben: • Bestandteile des Atmungssystems • Atembewegungen • Gasaustausch in der Lunge
die Wort- und Summengleichung der Zellatmung formulieren und die Bedeutung von Sauerstoff für die Energiefreisetzung erläutern
Sauerstoff für die Energiefreisetzung erläutern
Maßnahmen zur Gesunderhaltung begründen: • ausreichende Lüftung von Räumen • Reduzierung von Luftschadstoffen • Rauchverbot Ausscheidungssystem
Ausscheidungssystem
Niere, Haut und Lunge als Ausscheidungsorgane charakterisieren
die Bedeutung der Niere als Ausscheidungsorgan erläutern: • Bau und Funktion der Niere (Filtern des Blutes, Bilden des Harns) • Ableiten des Harns über Harnleiter, Harnblase, Harnröhre Blut und Herz-Kreislauf-System
Blut und Herz-Kreislauf-System
Bau und Funktion des Herz-Kreislauf-Systems beschreiben: • Blutkreislauf (Lungen- und Körperkreislauf, Arterien, Venen, Kapillare) • Herz • Blut (Bestandteile und Funktionen)
die Klassifikation der Blutgruppen nach dem AB0- und Rhesus-System erläutern und deren Bedeutung z. B. für Bluttransfusionen ableiten
deren Bedeutung z. B. für Bluttransfusionen ableiten
Maßnahmen zur Gesunderhaltung begründen: • regelmäßige sportliche Betätigung • ausgewogene Ernährung Abwehrsystem
Abwehrsystem
Bakterien, Hefepilze und Viren als Krankheitserreger kennzeichnen: • Beispiele für Erreger und dadurch ausgelöste Krankheiten • Übertragungswege (z. B. Einatmen, Körperberührung, Geschlechtsverkehr)
die Bedeutung weißer Blutzellen bei der körpereigenen Abwehr erläutern: • Vorkommen (im Blut, im Gewebe, in den Schleimhäuten und Lymphknoten) • Aufnahme und Abbau von körperfremden Stoffen und abgestorbenen Zellen (unspezifisch) • Bildung von Antikörpern gegen Bakterien und Viren (spezifische Antigen-Antikörper- Reaktionen), Bildung von Gedächtniszellen, Immunität
Naturwissenschaftliche und fachspezifische Methodenkompetenz – Klassenstufen 7–10
mit Labormaterial und technischen Geräten sachgerecht unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen umgehen
sachgerecht unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen mikroskopieren
mit Lebewesen artgerecht unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Schutzbestimmungen umgehen
biologische Objekte, auch an außerschulischen Lernorten, unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Schutzbestimmungen untersuchen E 2: Kriteriengeleitet beobachten, kriterienstet vergleichen und ordnen
Phänomene durch kriteriengeleitetes Beobachten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, beschreiben
Fragestellungen mit Zusammenhangshypothesen für das Beobachten und mit Unterschiedshypothesen für das Vergleichen formulieren
das Beobachten kriteriengeleitet, das Vergleichen und Ordnen kriterienstet, auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge, planen und durchführen
Daten aus dem Beobachten, Vergleichen und Ordnen, auch mit digitalen Werkzeugen, auswerten und die Ergebnisse kriterienbezogen interpretieren E 3: Hypothesengeleitet experimentieren
Fragestellungen und Kausalhypothesen zu Ursache-Wirkungs-Beziehungen formulieren
Experimente unter Beachtung der unabhängigen und der abhängigen Variablen sowie Kontrollen, auch mit digitaler Messwerterfassung, planen und durchführen
Hypothesen durch Auswertung und Interpretation von experimentell erhobenen Daten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, widerlegen oder stützen E 4: Erklärend und voraussagend modellieren
mögliche Erklärungen für biologische Phänomene modellieren
aus Modellen abgeleitete Hypothesen mit qualitativen und quantitativen Daten, auch mit digitalen Werkzeugen, überprüfen
die Gültigkeit von Modellen für das Erklären und Voraussagen biologischer Phänomene, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, beurteilen E 5: Erkenntnisprozess reflektieren
Unterschiede zwischen Beschreibung und Interpretation reflektieren
das methodische Vorgehen im Erkenntnisprozess reflektieren
die Zuverlässigkeit von Ergebnissen unter Berücksichtigung von Fehlerquellen und Unsicherheiten reflektieren Kommunikationskompetenz K 1: Informationen erschließen
zu biologischen Sachverhalten quellenbezogen und zielgerichtet in analogen und digitalen Medien recherchieren
aussagekräftige Informationen und Daten zu biologischen Sachverhalten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, zur Bearbeitung von Fragestellungen einbeziehen
Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Darstellungen in Quellen prüfen K 2: Informationen aufbereiten
biologische Sachverhalte, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, fachsprachlich angemessen beschreiben
biologische Sachverhalte proximat bzw. ultimat erklären
Daten situations- und adressatengerecht mit fachtypischen Darstellungsformen, auch mit digitalen Werkzeugen, veranschaulichen K 3: Informationen austauschen und diskutieren
Arbeitsergebnisse situations- und adressatengerecht unter Anwendung von Fachsprache und fachtypischen Darstellungsformen mit analogen oder digitalen Medien präsentieren
Informationen über biologische Sachverhalte unter Anwendung von Fachsprache austauschen
auf der Grundlage biologischer Erkenntnisse strukturiert argumentieren
die Nutzung analoger und digitaler Werkzeuge und Medien reflektieren Bewertungskompetenz B 1: Sachverhalte und Informationen kriteriengeleitet beurteilen
in bewertungsrelevanten Sachverhalten biologiebezogene deskriptive und normative Aussagen identifizieren
normative Aussagen hinsichtlich zugrundeliegender Werte analysieren
den biologischen Inhalt von deskriptiven Argumenten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, beurteilen
die Struktur von Argumenten zu bewertungsrelevanten Sachverhalten überprüfen B 2: Kriteriengeleitet Entscheidungen treffen
Sachkompetenz – Klassenstufen 9/10
den Organen einer Sprosspflanze ihre Funktionen zuordnen
die Aufnahme von Wasser und Kohlenstoffdioxid sowie den Transport von Stoffen in der Sprosspflanze erklären (Diffusion, Osmose, Kapillarität, Transpirationssog)
Sprosspflanze erklären (Diffusion, Osmose, Kapillarität, Transpirationssog)
den Zusammenhang von Struktur und Funktion eines Laubblattes erläutern Fotosynthese
Fotosynthese
die Fotosynthese grüner Pflanzen beschreiben: • Chloroplast als Ort der Fotosynthese • Umwandlung von Lichtenergie unter Beteiligung von Chlorophyll in chemische Energie sowie von anorganischen in organische Stoffe, Bildung von Sauerstoff als Nebenprodukt • Wort- und Summengleichung
Nebenprodukt
Glucose als Ausgangsstoff für die Bildung weiterer Stoffe nennen, u. a. Stärke und Fette (als Speicherstoffe), Proteine (als Struktur- und Funktionsproteine); die Bedeutung von Mineralsalz-Ionen für den Aufbau von Stoffen an einem Beispiel erläutern
Mineralsalz-Ionen für den Aufbau von Stoffen an einem Beispiel erläutern
die Bedeutung der Fotosynthese für die Pflanze und für weitere Lebewesen erläutern
Untersuchungsergebnisse zur Beeinflussung der Fotosynthese interpretieren: • durch Licht • durch den Kohlenstoffdioxidgehalt der Luft bzw. durch Temperatur
Maßnahmen zur Ertragssteigerung bei Kulturpflanzen begründen: • zusätzliche Beleuchtung im Gewächshaus • Erhöhung des Kohlenstoffdioxidgehalts der Luft bzw. Gewährleistung einer optimalen Temperatur im Gewächshaus Zellatmung
Zellatmung
die Zellatmung beschreiben: • Mitochondrien als Ort der Zellatmung • Umwandlung von chemischer Energie der Glucose in chemische Energie des ATP (universeller Energieträger) und Wärme; Bedeutung für die Pflanze • Wort- und Summengleichung
(universeller Energieträger) und Wärme; Bedeutung für die Pflanze
Untersuchungsergebnisse zur Beeinflussung der Zellatmung interpretieren: • durch Temperatur • durch den Sauerstoffgehalt der Luft
Maßnahmen zur verlustarmen Lagerung von Obst, Gemüse bzw. Getreide begründen: • Verringerung der Temperatur • Erhöhung des Kohlenstoffdioxidgehalts der Luft Pilze
Pilze
den Bau von Pilz-Zellen mit dem Bau tierischer und pflanzlicher Zellen vergleichen
den Bau vielzelliger Pilze am Beispiel der Hutpilze darstellen
Stoff- und Energiewechsel bei Pilzen charakterisieren: • Pilze als heterotrophe Organismen • Zellatmung und alkoholische Gärung am Beispiel der Bäckerhefe Systematisierung
Systematisierung
Stoff- und Energiewechselvorgänge in einem Begriffssystem klassifizieren und die Begriffe definieren: • Assimilation - Autotrophie (Fotosynthese), Heterotrophie • Dissimilation - Zellatmung, Gärung
Zusammenhänge zwischen Assimilation und Dissimilation erläutern Fachpraktisches Arbeiten
Fachpraktisches Arbeiten
mikroskopieren: • Laubblattquerschnitt (DP)
experimentieren: • Nachweis von Stärke, Glucose, Protein und Fett als pflanzliche Inhaltsstoffe • Nachweis von Kohlenstoffdioxid als ein Reaktionsprodukt der Pflanzenatmung oder Gärung Wechselwirkungen zwischen Organismen und ihrer Umwelt
mikroskopieren: • Laubblattquerschnitte von Lichtblatt und Schattenblatt (DP)
im Rahmen einer ökologischen Exkursion: • die Struktur eines Ökosystems darstellen • die Artenkenntnisse erweitern und anwenden Speicherung genetischer Information
mikroskopieren: • Riesenchromosomen (DP) • Mitosestadien (DP oder FP)
Wechselwirkungen zwischen Organismen und ihrer Umwelt
die Begriffe abiotische und biotische Umweltfaktoren definieren und Beispiele zuordnen
den ökologischen Toleranzbereich und die ökologische Potenz am Beispiel eines Umweltfaktors erläutern
Umweltfaktors erläutern
die Angepasstheit von Lebewesen an abiotische Umweltfaktoren erläutern: • Licht- und Schattenblätter • Feucht- und Trockenlufttiere
biotische Wechselbeziehungen erläutern: • Räuber-Beute-Beziehung • Symbiose • Parasitismus Ökosystem
Ökosystem
den Begriff Ökosystem als Einheit von Biotop und Biozönose definieren und Ökosysteme anhand von Merkmalen charakterisieren: • Ökosystem als offenes System • räumliche und zeitliche Struktur (Schichtung, Aspektfolge) • Stoffkreislauf und Energiefluss (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) • relative Stabilität aufgrund der Fähigkeit zur Selbstregulation
Ökosysteme nach ausgewählten Kriterien einteilen Anthropogene Einflüsse auf Ökosysteme und deren Folgen
Anthropogene Einflüsse auf Ökosysteme und deren Folgen
die Beeinflussung der Stabilität von Ökosystemen durch Veränderung der Struktur- und Artenvielfalt (z. B. Monokultur, Renaturierung) begründen
Artenvielfalt (z. B. Monokultur, Renaturierung) begründen
das Prinzip der ökologischen Nachhaltigkeit erläutern
ein naturnahes und ein wirtschaftlich intensiv genutztes Ökosystem hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Aspekte vergleichen Fachpraktisches Arbeiten
Speicherung genetischer Information
zelluläre und strukturelle Grundlagen der Vererbung beschreiben: • Zellkern als Träger der Erbinformation bei Eukaryonten • Zustandsformen des Chromatins • Darstellung des Chromosomensatzes im Karyogramm am Beispiel des Menschen (Gonosomen und Autosomen homologe Chromosomen, haploid und diploid)
(Gonosomen und Autosomen homologe Chromosomen, haploid und diploid)
molekulare Grundlagen der Vererbung beschreiben: • Bedeutung der Experimente von GRIFFITH und AVERY • Bau von DNA und RNA (Verwendung von Symbolen für die Bestandteile der Nukleotide) Weitergabe genetischer Information
Weitergabe genetischer Information
die Replikation als Voraussetzung für die Konstanz der genetischen Erbinformation beschreiben: • semikonservative Replikation unter Anwendung des Prinzips der komplementären Basenpaarung • die Bedeutung von Fehlerkontrolle und Reparatur
Basenpaarung
die Weitergabe der genetischen Information beschreiben • Zellzyklus mit Mitose (Bildung genetisch identischer diploider Zellen) • Keimzellenbildung durch Meiose (Entstehung variabler haploider Zellen)
die Bedeutung der Weitergabe der genetischen Information erläutern • für Zellteilungen • für die Fortpflanzung
die Bedeutung der 1., 2. und 3. MENDELschen Regel erläutern: • dominant-rezessive, intermediäre und kodominante Erbgänge • Kreuzungsschema zur Darstellung der relativen Häufigkeit von Allelkombinationen • Anwenden der Begriffe Genotyp, Phänotyp, Allel, Gen, Homo- und Heterozygotie sowie monohybride und dihybride Erbgänge • Blutgruppenvererbung (AB0-System) und Vererbung des Geschlechts beim Menschen Realisierung genetischer Information
Realisierung genetischer Information
den Weg vom Gen zum Protein erläutern: • genetischer Code und dessen Eigenschaften • Proteinbiosynthese (Transkription, Translation unter Anwendung des Prinzips der komplementären Basenpaarung)
komplementären Basenpaarung)
die Bedeutung von Proteinen (als Struktur- und Funktionsproteine) für die Ausbildung von Merkmalen erläutern Variabilität von Merkmalen
Variabilität von Merkmalen
genetische Ursachen der Variabilität erläutern: • Rekombination • Mutation (Gen-, Chromosomen-, Genommutation; Ursachen, Folgen)
Modifikation als umweltbedingte Variabilität erläutern Anwendung genetischer Erkenntnisse Humangenetik
Humangenetik
Ursachen erblich bedingter Erkrankungen nennen und Symptome beschreiben sowie Erbgänge (Analyse von Familienstammbäumen) ableiten: • gonosomal (z. B. Rot-Grün-Sehschwäche, Hämophilie) • autosomal (z. B. Mukoviszidose, PKU)
Trisomie 21 als Folge einer spontan auftretenden Mutation charakterisieren
eine Möglichkeit der Pränataldiagnostik erläutern und deren Bedeutung ableiten Gentechnik
Gentechnik
die Bedeutung von Modellorganismen in der Genetik an einem Beispiel erläutern
das Prinzip eines gentechnischen Verfahrens erläutern: • Herstellung von Humaninsulin • Erzeugung von transgenem Mais
gentechnische Anwendungen bewerten Fachpraktisches Arbeiten
Selbst- und Sozialkompetenz – Klassenstufen 7/8
den Menschen als Lebewesen charakterisieren (Merkmale des Lebens)
das Zusammenwirken von Verdauungs-, Atmungs-, Herz-Kreislauf- und Ausscheidungssystem erläutern
Ausscheidungssystem erläutern
den Zusammenhang zwischen Ernährung und Zellatmung erläutern Fachpraktisches Arbeiten
Fachpraktisches Arbeiten
experimentieren: • Nachweis von Glucose und Proteinen in Nahrungsmitteln • Nachweis der enzymatischen Spaltung von Stärke • Nachweis von Kohlenstoffdioxid in der Ausatemluft • Modellexperiment zur Darstellung des Prinzips der Oberflächenvergrößerung • Pulsmessung und Messung der Atemfrequenz vor und nach körperlicher Betätigung Die Entwicklung der nachfolgend ausgewiesenen Selbst- und Sozialkompetenz erfolgt in geeigneten Lernsituationen:
2.1.2 Selbst- und Sozialkompetenz
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten und in diesem Kontext • Lernziele formulieren und ihre Lernergebnisse einschätzen • Verhaltensregeln festlegen bzw. einhalten und das Verhalten reflektieren • Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen • zielstrebig lernen • Hilfe annehmen und geben
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen
mit Konflikten angemessen umgehen
ihre Meinung begründet einbringen und sich für andere Meinungen offen zeigen
sachgerecht kommunizieren
respektvoll mit anderen Personen umgehen Die Entwicklung der nachfolgend ausgewiesenen Selbst- und Sozialkompetenz erfolgt anhand geeigneter fachlicher Kontexte:
Fachwissen angemessen anwenden, um fachliche Kontexte, z. B. • sich einen eigenen Standpunkt zu bilden Bedeutung Wirbelloser in der Natur, und diesen begründet zu vertreten Eingriffe des Menschen in Lebensräume • verantwortungsvoll zu entscheiden bzw. von Wirbellosen, Insektensterben, zu handeln sexuelle Identitäten und Orientierungen, Ernährungstrends, Impfungen, Kennzeichnung von Lebensmitteln (z. B. Nutri Score), Vermeidung von Reizüberflutung, Vermeidung des Missbrauchs von Suchtmitteln • die Biologie als empirische Wissenschaft Überprüfen von Hypothesen bzw. zu verstehen Beantworten wissenschaftlicher Fragestellungen anhand praktisch ermittelter Daten bzw. Informationen:
Selbst- und Sozialkompetenz – Klassenstufen 9/10
die Entstehung von Arten nach der Synthetischen Evolutionstheorie erklären: • Wirken von Mutation, Rekombination, Selektion, Gendrift und Isolation • Artbildung (populationsgenetischer Artbegriff) als Ergebnis der Veränderung des Genpools einer Population • Angepasstheit als Folge der Evolution
Genpools einer Population
die Bedeutung der Theorie von Charles DARWIN für die wissenschaftliche Abstammungslehre erläutern Belege für die Evolution
Belege für die Evolution
die Bedeutung von Belegen für die Synthetische Evolutionstheorie erläutern: • Fossilien • anatomisch-morphologische Homologien, Abgrenzung zu Konvergenzen • Mosaikformen • Analyse von DNA fossiler Organismen und Vergleich mit der DNA rezenter Organismen (Archäogenetik) Evolution des Menschen
Evolution des Menschen
die Entwicklung des modernen Menschen unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse erläutern: • vereinfachtes Kladogramm der Hominiden • die Bedeutung von Belegen für eine Rekonstruktion der Hominisation
die kulturelle und soziale Evolution des Menschen an Beispielen erläutern
das Konzept „menschliche Rassen“ aus biologischer Sicht widerlegen Die Entwicklung der nachfolgend ausgewiesenen Selbst- und Sozialkompetenz erfolgt in geeigneten Lernsituationen:
2.2.2 Selbst- und Sozialkompetenz
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten und in diesem Kontext • Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren, ihre Lernergebnisse einschätzen bzw. Schlussfolgerungen ziehen • Verhaltensregeln festlegen und einhalten sowie ihr Verhalten reflektieren • Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen • zielstrebig lernen • Hilfe annehmen und geben
bzw. Schlussfolgerungen ziehen
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen
demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen
ihre Meinung begründet einbringen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen
mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren
respektvoll mit anderen Personen umgehen Die Entwicklung der nachfolgend ausgewiesenen Selbst- und Sozialkompetenz erfolgt anhand geeigneter fachlicher Kontexte:
Fachwissen angemessen anwenden, um Kontexte, z. B. • Informationen aus Printmedien und Zusammenhang zwischen der modernen digitalen Medien (u. a. Suchmaschinen- Lebensweise des Menschen und dem ergebnisse, auch Informationen aus anthropogen bedingten Klimawandel, KI-generierten Materialien) vor allem ökologische Nachhaltigkeit, Beeinflussung hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit der Stabilität von Ökosystemen durch sachkritisch zu prüfen Veränderung der Struktur- und Artenvielfalt, • Sachverhalte zu bewerten Gentechnik und Anwendungen, • sich einen eigenen Standpunkt zu bilden Pränataldiagnostik, Widerlegung des und diesen begründet zu vertreten Konzepts „menschliche Rassen“ • verantwortungsvoll zu entscheiden bzw. zu handeln sowie Entscheidungen und Verhalten kritisch zu reflektieren • die Biologie als empirische Wissenschaft Überprüfen von Hypothesen bzw. Beant-
Anforderungsniveau Anforderungsniveau
die Zelle als offenes System und als Organisationseinheit, die alle Kennzeichen des Lebens aufweist, beschreiben
den Zusammenhang von Struktur und Funktion eines Enzyms erläutern: • Aufbau aus Apoenzym und Cofaktor • Vergleich von Cosubstrat und • Substrat- und Reaktionsspezifik prosthetischer Gruppe • Schlüssel-Schloss- Prinzip und Induced-fit-Modell
zeichen des Lebens aufweist, beschreiben
Procyte und Eucyte hinsichtlich ihres Baus vergleichen
Baus vergleichen
den Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion der Biomembran (Flüssig- Mosaik-Modell) erläutern
Mosaik-Modell) erläutern
die Bedeutung der Kompartimentierung erläutern
erläutern
das Prinzip passiver und aktiver Transportprozesse an Membranen erklären: • Diffusion und Osmose • Vergleich von einfacher und • Natrium-Kalium-Ionenpumpe erleichterter Diffusion • Vergleich von primär und sekundär aktiven Transportprozessen
den Einfluss der Temperatur auf die - den Einfluss des pH-Wertes auf die Enzymaktivität erklären Enzymaktivität begründen
Untersuchungsergebnisse zur Abhängigkeit der Fotosynthese von abiotischer Faktoren interpretieren • Licht • Kohlenstoffdioxidgehalt der Luft • Temperatur
den adaptiven Wert von Lernverhalten (Lernen am Modell) unter dem Aspekt einer Kosten-Nutzen-Analyse an einem Beispiel erläutern
Ökosystemmanagement an einem Ökosystem erläutern und Maßnahmen begründen: • Erhalt anthropogen entstandener Vegetationsformen (z. B. offene Landschaften infolge Beweidung) • Renaturierung • Prinzip der ökologischen Nachhaltigkeit • Erhalt bzw. Steigerung der Biodiversität (z. B. Artendiversität) als ein Ziel der Ökosystementwicklung
die Regulation der Genaktivität von Eukaryonten erläutern: • Transkriptionsfaktoren • Veränderung des Epigenoms (Histonmodifikation durch Methylierung und Acetylierung) • RNA-Interferenz
Aspekte der Tumorgenetik und Tumortherapie erläutern: • Spezifik von Krebszellen • Bedeutung von Onkogenen (Tumorgene) • Bedeutung von Anti-Onkogenen (Tumorsupressorgene) • Bedeutung der personalisierten Medizin für die Behandlung von Krebs Gentechnik
Wirkmechanismen von Antibiotika an einem Beispiel erklären und den Einsatz von Antibiotika diskutieren
aktiven Transportprozessen
den vesikelvermittelten Stofftransport - den Membranfluss beschreiben (Endo-, Exozytose) beschreiben
(Endo-, Exozytose) beschreiben
die Wirkung einer hypotonischen, isotonischen und hypertonischen Außenlösung auf Zellen erklären sowie Plasmolyse und Deplasmolyse erläutern Fachpraktisches Arbeiten
Fachpraktisches Arbeiten
mikroskopieren: • Eucyte (FP), z. B. Küchenzwiebel, Mundschleimhaut (angefärbt)
experimentieren: • Enzymwirkung am Beispiel der • Beeinflussung der Enzymaktivität Katalase durch Temperatur, pH-Wert und Schwermetall-Ionen grundlegendes und erhöhtes zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau Anforderungsniveau Energetik
mikroskopieren: • Laubblattquerschnitt (DP) • chloroplastenhaltige Zellen (FP)
experimentieren: • Abhängigkeit der Fotosyntheserate von einem abiotischen Umweltfaktor • Nachweis der enzymatischen Stärkespaltung • Nachweis von Kohlenstoffdioxid als Endprodukt der alkoholischen Gärung grundlegendes und erhöhtes zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau Anforderungsniveau Informationsaufnahme, -weiterleitung und -übertragung
im Rahmen einer ökologischen Exkursion ein Ökosystem charakterisieren: • qualitative Erfassung von Arten • quantitative Erfassung von Arten • Ermittlung abiotischer Faktoren, z. B. Boden- und Wasserqualität, pH-Wert und Nitratgehalt grundlegendes und erhöhtes zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau Anforderungsniveau Speicherung, Weitergabe und Realisierung der genetischen Information
Mundschleimhaut (angefärbt)
experimentieren und mikroskopieren: • Plasmolyse in eukaryontischen Zellen • Deplasmolyse in eukaryontischen (FP) Zellen (FP)
(FP) Zellen (FP)
experimentieren: • Nachweis von pflanzlichen Zellinhaltsstoffen (Stärke, Glucose, Proteine) grundlegendes und erhöhtes zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau Anforderungsniveau
Induced-fit-Modell
die Bedeutung eines Enzyms als Biokatalysator erläutern (Einfluss auf Aktivierungsenergie und Reaktionsgeschwindigkeit)
geschwindigkeit)
den Ablauf einer enzymatischen Reaktion erläutern
Enzymaktivität erklären Enzymaktivität begründen
den Einfluss der Substratkonzentration (Sättigungskurve) erklären
(Sättigungskurve) erklären
den Einfluss von Schwermetall-Ionen auf - den Mechanismus der kompetitiven die Enzymaktivität begründen Hemmung erläutern
die Enzymaktivität begründen Hemmung erläutern
den Mechanismus der allosterischen Regulation erläutern
Regulation erläutern
das Prinzip enzymgesteuerter Syntheseketten mit Feedbackhemmung beschreiben
beschreiben
die ökologische und ökonomische Bedeutung von Enzymen ableiten (z. B. Waschmittel, Lebensmittelherstellung) Fachpraktisches Arbeiten
die Absorptionsspektren der Fotosynthesepigmente beschreiben und das Wirkungsspektrum der Fotosynthese begründen
die Bedeutung von Immunsuppression bei Gewebe- bzw. Organspenden erläutern grundlegendes und erhöhtes zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau Anforderungsniveau
Energetik
Redoxreaktionen in Zellen erläutern: • Redoxreaktionen als Reaktionen mit Elektronenübergang • die Bedeutung der Wasserstoff übertragenden Coenzyme
übertragenden Coenzyme
chemiosmotische ATP-Bildung erläutern: • Aufbau eines Protonen-Gradienten • prinzipielle Funktionsweise einer ATP- Synthase • Bedeutung des ADP/ATP-Systems Autotrophe Assimilation – Fotosynthese
Autotrophe Assimilation – Fotosynthese
den Zusammenhang von Struktur und Funktion eines Laubblattes (Gewebe) und des Chloroplasten erläutern
des Chloroplasten erläutern
Chromatografie als Verfahren der Trennung der Fotosynthesepigmente beschreiben
begründen
den Ablauf der Fotosynthese beschreiben: Primärreaktion • Umwandlung von Lichtenergie in • Bedeutung und Funktion des chemische Energie des ATP mithilfe Lichtsammelkomplexes von Chlorophyll • energetisches Modell der Primär- • Bildung von coenzymgebundenem reaktion (Z-Schema) unter Wasserstoff als Reduktionsmittel Einbeziehung der • Bildung von Sauerstoff chemiosmotischen ATP-Bildung Sekundärreaktion (CALVIN-Zyklus) • Fixierung (Carboxylierung) • Reduktion (mit Abzweigung des fotosynthetischen Stoffgewinns) • Regeneration
biotische Beziehungen erläutern: • intra- und interspezifische Konkurrenz • kritische Auseinandersetzung mit den • Symbiose Kategorien Symbiose und Parasitismus • Parasitismus (Einfluss der Kosten-Nutzen-Bilanz) • Räuber-Beute-Beziehung
die ökologische Nische aus dem Konkurrenz-Vermeidungs-Prinzip ableiten Populationsökologie
fotosynthetischen Stoffgewinns)
die Tracer-Methode zum Nachweis des bei der Fotosynthese aus Wasser gebildeten Sauerstoffs beschreiben
gebildeten Sauerstoffs beschreiben
den Zusammenhang der Primär- und Sekundärreaktion darstellen
Sekundärreaktion darstellen
die Summengleichung der Fotosynthese aufstellen
aufstellen
die Bedeutung der Fotosynthese für die Pflanze und für weitere Lebewesen erläutern
Untersuchungsergebnisse zur Abhängigkeit der Zellatmung von abiotischen Faktoren interpretieren • Temperatur • Sauerstoffgehalt der Luft • Kohlenstoffdioxid der Luft Anaerobe Dissimilation - Gärungen
Faktoren interpretieren
die Angepasstheit von C3- und C4- Pflanzen an den Standort vergleichen (Fixierung von Kohlenstoffdioxid) Autotrophe Assimilation - Chemosynthese
Autotrophe Assimilation - Chemosynthese
das Prinzip der Chemosynthese am Beispiel nitrifizierender Bakterien erläutern Heterotrophe Assimilation
Heterotrophe Assimilation
den Ablauf der heterotrophen Assimilation bei tierischen Organismen beschreiben: • Aufnahme körperfremder organischer Stoffe • enzymatische Hydrolyse und Resorption als Voraussetzung für den Aufbau körpereigener organischer Stoffe Aerobe Dissimilation - Zellatmung
Aerobe Dissimilation - Zellatmung
den Zusammenhang von Struktur und Funktion des Mitochondriums erläutern
Funktion des Mitochondriums erläutern
die Stoff- und Energiebilanz der Zellatmung erläutern: • Glykolyse • oxidative Decarboxylierung • Tricarbonsäurezyklus • Atmungskette • energetisches Modell der Atmungskette unter Einbeziehung der chemiosmotischen ATP-Bildung
chemiosmotischen ATP-Bildung
die Summengleichung der Zellatmung aufstellen
Anaerobe Dissimilation - Gärungen
Zellatmung und Gärungen (alkoholische Gärung und Milchsäuregärung) vergleichen: • Summengleichung • Bedingungen • Grad des Abbaus und der Energiefreisetzung Zusammenhänge zwischen Stoffwechselprozessen
Zusammenhänge zwischen Stoffwechselprozessen
Stoffwechselvorgänge in einem Begriffssystem klassifizieren und die Begriffe definieren
definieren
Zusammenhänge zwischen Assimilation und Dissimilation erläutern
und Dissimilation erläutern
die Bedeutung des Stoff- und Energie- - die zentrale Bedeutung des wechsels für den Organismus und im Kohlenhydratstoffwechsels (Glykolyse, Stoffkreislauf erläutern Tricarbonsäurezyklus) für den Auf- und Abbau von Fetten und Proteinen erläutern Fachpraktisches Arbeiten
Informationsaufnahme, -weiterleitung und -übertragung
die Bedeutung der Reizbarkeit erläutern
die Reiz-Reaktions-Kette darstellen - primäre und sekundäre Sinneszellen (adäquate Reize) sowie Sinnesnervenzellen unterscheiden
(adäquate Reize) sowie Sinnesnervenzellen unterscheiden
den Zusammenhang von Bau und Funktion eines Neurons erläutern
Funktion eines Neurons erläutern
ein Verfahren zur Bestimmung des Membranpotenzials beschreiben
Membranpotenzials beschreiben
das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung des Ruhepotenzials erklären
erhaltung des Ruhepotenzials erklären
den Ablauf eines Aktionspotenzials sowie - Rezeptorpotenzial und Aktionspotenzial die Erregungsleitung an marklosen und vergleichen markhaltigen Neuriten erläutern
markhaltigen Neuriten erläutern
den Aufbau und die Funktion einer - den Aufbau und die Funktion einer erregenden chemischen Synapse hemmenden chemischen Synapse beschreiben beschreiben
beschreiben beschreiben
die neuromuskuläre Synapse kennzeichnen Muskelbewegungen als Reaktion
Muskelbewegungen als Reaktion
den Mechanismus einer Muskelkontraktion (Gleitfilamenttheorie) beschreiben Informationsverarbeitung und neuronale Plastizität
neuronale Plastizität
den Bau des menschlichen Nervensystems beschreiben und die Funktionen benennen: • zentrales Nervensystem • peripheres Nervensystem • Sympathicus und Parasympathicus innerhalb des vegetativen Nervensystems
systems
die Verrechnung von Informationen durch räumliche und zeitliche Summation erläutern (EPSP, IPSP)
erläutern (EPSP, IPSP)
zelluläre Prozesse des Lernens (Verschaltungen, prä- und postsynaptische Veränderungen) erläutern
Beispiel erläutern
Störungen des neuronalen Systems an einem Beispiel (z. B. Depression, Multiple Sklerose) erläutern
Sklerose) erläutern
ein neurophysiologisches Verfahren erläutern (z. B. EEG, PET) Beeinflussung des Nervensystems
Beeinflussung des Nervensystems
die Wirkung von Stoffen, welche die synaptische Erregungsübertragung beeinflussen, erläutern: • Synapsengifte • Methylphenidat
synaptische Erregungsübertragung
die Wirkung von Drogen als Nervengifte mit Suchtpotenzial am Beispiel opiatähnlicher Stoffe erläutern Verschränkung hormoneller und neuronaler Steuerung
neuronaler Steuerung
Hormone als chemische Informationsüberträger kennzeichnen
überträger kennzeichnen
die Hierarchie der Hormondrüsen darstellen
darstellen
Wirkprinzipien endokriner Hormone (Zell- bzw. Gewebsspezifik, Bildung eines Hormon-Rezeptor-Komplexes, Auslösen spezifischer Zellantworten) erläutern
spezifischer Zellantworten) erläutern
das Zusammenwirken von Hormonen bei der Steuerung und Regelung von Körpervorgängen am Beispiel der Blutzuckerregulation erläutern
Blutzuckerregulation erläutern
das Zusammenwirken von Hormon-, Nerven- und Muskelsystem bei einer Stressreaktion (Fight-or-Flight) erläutern Reizbarkeit bei Pflanzen
Reizbarkeit bei Pflanzen
Informationsaufnahme und -weiterleitung bei Pflanzen und Tieren vergleichen
bei Pflanzen und Tieren vergleichen
Reaktionen erläutern: • Tropismen und Nastien • Bildung von Stoffen zur Abwehr von Herbivoren (direkte Schädigung, Anlocken von Prädatoren) und zur Warnung anderer Pflanzen grundlegendes und erhöhtes zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau Anforderungsniveau Einfluss von Umweltfaktoren auf Organismen
Einfluss von Umweltfaktoren auf Organismen
die Wirkung abiotischer Umweltfaktoren und die Angepasstheit der Ökotypen erläutern: • Wasser – Xero- und Hygrophyten • Temperatur – ektotherme und endotherme Organismen; Anwendung der BERGMANNschen und der ALLENschen Regel
Regel
die ökologische Potenz und den - die physiologische und ökologische ökologischen Toleranzbereich erläutern Potenz sowie den physiologischen und sowie Toleranzkurven darstellen und ökologischen Toleranzbereich gegenüber- interpretieren stellen
interpretieren stellen
euryöke und stenöke Arten voneinander abgrenzen sowie die Funktion stenöker Arten als Bioindikatoren an Beispielen begründen
Populationsökologie
die Wirkung dichteabhängiger und dichteunabhängiger Faktoren auf die Population erläutern
Population erläutern
die idealisierte Populationsentwicklung (exponentielles und logistisches Wachstum) darstellen
Wachstum) darstellen
Fortpflanzungsstrategien (r-, k-Strategie) vergleichen Struktur und Funktion von Ökosystemen
Struktur und Funktion von Ökosystemen
ein Ökosystem als Einheit von Biotop und Biozönose darstellen
Biozönose darstellen
die räumliche und zeitliche Struktur von Ökosystemen an einem Beispiel erläutern: • Stratifikation • Sukzession • Aspektfolge
Ökosystemen an einem Beispiel
stoffliche und energetische Beziehungen im Ökosystem erläutern: • Stoffkreislauf und Energiefluss zwischen Produzenten, Konsumenten und Destruenten (Trophieebenen) • Nahrungsnetz • Kohlenstoffkreislauf • Stickstoffkreislauf
und Destruenten (Trophieebenen)
die relative Stabilität eines Ökosystems aufgrund der Fähigkeit zur Selbstregulation erläutern Einfluss des Menschen auf Ökosysteme
Einfluss des Menschen auf Ökosysteme
den Begriff Anthropozän definieren
Besonderheiten (Struktur- und Biodiversität) urbaner Ökosysteme erläutern
Ökosystementwicklung
globale Folgen anthropogener Beeinflussung beschreiben und Maßnahmen zur Reduzierung der Folgen bewerten: • anthropogen bedingter Treibhauseffekt • hormonartig wirkende Substanzen in der Umwelt (z. B. Inhaltsstoffe von bestimmten Kosmetika und Kunststoffen)
stoffen)
den ökologischen Fußabdruck definieren und den eigenen ökologischen Fußabdruck bewerten Fachpraktisches Arbeiten
Speicherung, Weitergabe und Realisierung der genetischen Information
die Speicherung genetischer Information erläutern: • Struktur und Funktion von DNA und RNA
RNA
die Weitergabe genetischer Information erläutern: • Ablauf der semikonservativen Replikation • Mitose und Zellzyklus • Meiose, intra- und interchromosomale Rekombinationsmechanismen
Rekombinationsmechanismen
die Realisierung der genetischen Information erläutern: • Eigenschaften des genetischen Codes • Ablauf von Transkription und Translation • Zusammenhang zwischen Proteinen als Genprodukte und Merkmalen
als Genprodukte und Merkmalen
Genmutation als eine Form der Veränderung der genetischen Information erläutern
Acetylierung)
relative Konstanz und Variabilität genetischer Information erklären Humangenetik
Humangenetik
einer humangenetischen Beratung zugrunde liegende Methoden beschreiben und ihre Bedeutung erläutern: • Analyse von Familienstammbäumen (autosomal-dominante, autosomal-rezessive, gonosomal-rezessive Erbgänge) • Gentests (DNA-Sequenzanalyse und Sequenzvergleich)
Sequenzvergleich)
Gentherapie an einem Beispiel (z. B. In-vivo-Therapie bei Mukoviszidose) erläutern
Gentechnik
die Veränderung und den Einbau von DNA beim Gentransfer beschreiben
DNA beim Gentransfer beschreiben
die Nutzung gentechnisch veränderter Organismen an einem Beispiel erläutern
Organismen an einem Beispiel erläutern
die Anwendung gentechnischer Verfahren an einem Beispiel sachkritisch bewerten
an einem Beispiel sachkritisch bewerten
das Prinzip von PCR und Gelelektrophorese beschreiben und ihre Bedeutung für Gentests erläutern grundlegendes und erhöhtes zusätzlich für das erhöhte Anforderungsniveau Anforderungsniveau
Anforderungsniveau Anforderungsniveau
unspezifische und spezifische Immunabwehr vergleichen
Immunabwehr vergleichen
Krankheitserreger charakterisieren (z. B. Bakterien, Pilze, Viren)
Bakterien, Pilze, Viren)
die spezifische Immunabwehr beschreiben: • Zellen des Immunsystems • Verknüpfung der humoralen und zellulären Immunabwehr • Variabilität der Antikörper
zellulären Immunabwehr
aktive und passive Immunisierung vergleichen
vergleichen
das Prinzip m-RNA basierter Impfstoffe erläutern
von Antibiotika diskutieren
das Entstehen von Epidemien und Pandemien erläutern
Pandemien erläutern
Allergie als Überempfindlichkeitsreaktion (Sensibilisierung, allergische Reaktion) beschreiben
Selbst- und Sozialkompetenz – Qualifikationsphase
naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle zur Entstehung des Lebens erläutern: • Ursuppentheorie (MILLER-UREY- Experiment) • Hyperzyklus
Experiment)
evolutionsbiologische Zusammenhänge erläutern: • Synthetische Evolutionstheorie – Zusammenwirken der Evolutionsfaktoren Rekombination, Mutation, Selektion, Isolation und Gendrift bei der Artbildung (populationsgenetischer Artbegriff) • Rolle von Variation, genetischer Biodiversität und reproduktiver Fitness • Koevolution an einem Beispiel
diversität und reproduktiver Fitness
Belege für die Evolutionstheorie erläutern: • molekularbiologische und anatomisch- • Endosymbiontentheorie morphologische Homologien • Konvergenzen • phylogenetische Stammbäume zur Verdeutlichung der evolutiven Entwicklung (ursprüngliche und abgeleitete Merkmale)
abgeleitete Merkmale)
die Bedeutung der Viren für die Evolution (horizontale und vertikale Genübertragung, Auswirkung auf die Populationsregulation) erläutern
Populationsregulation) erläutern
die Synthetische Evolutionstheorie von nicht-naturwissenschaftlichen Vorstellungen abgrenzen Evolution des Menschen
Evolution des Menschen
eine aktuelle Theorie des Ursprungs und der Verbreitungsgeschichte des heutigen Menschen erläutern
Menschen erläutern
die Entwicklung des heutigen Menschen mithilfe eines vereinfachten Kladogramms unter Nutzung von fossilgeschichtlichen und genetischen Erkenntnissen belegen
und genetischen Erkenntnissen belegen
Aspekte der kulturellen Evolution des Menschen darstellen, z. B.: • Werkzeugherstellung und -gebrauch • Entwicklung der Begriffssprache Die Entwicklung der nachfolgend ausgewiesenen Selbst- und Sozialkompetenz erfolgt in geeigneten Lernsituationen:
4.2 Selbst- und Sozialkompetenz
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten und in diesem Kontext • Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren und ihre Lernergebnisse selbstkritisch einschätzen bzw. daraus entsprechende Handlungsoptionen ableiten (Entwicklung von Selbstvertrauen) • die Arbeit des Einzelnen in der Gruppe reflektieren und die Arbeitsergebnisse der gemeinsamen Arbeit einschätzen • Verhaltensregeln festlegen bzw. einhalten und das Verhalten reflektieren • die Realisierbarkeit von Arbeitsaufgaben einschätzen • Verantwortung für das eigene Lernen und für den Lernprozess der Gruppe übernehmen sowie positiven Einfluss auf die Gruppe nehmen • ihre Fachkompetenz anwenden sowie eigenverantwortlich und zielstrebig lernen • Hilfe annehmen und geben
übernehmen sowie positiven Einfluss auf die Gruppe nehmen
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen
demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen
eigene Positionen argumentativ darlegen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen
sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren
respektvoll mit anderen Personen umgehen Die Entwicklung der nachfolgend ausgewiesenen Selbst- und Sozialkompetenz erfolgt anhand geeigneter fachlicher Kontexte:
komplexes und vertieftes Fachwissen fachliche Kontexte, z. B. angemessen anwenden, um