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Lehrpläne Thüringen
Gymnasium
Ethik (2012)
inhaltsbezogen
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Sachkompetenz
4
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Sachkompetenz
9
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen - – Sachkompetenz
7
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Sachkompetenz
8
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Sachkompetenz
4
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Sachkompetenz
7
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen – – Sachkompetenz
5
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Sachkompetenz
8
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Sachkompetenz
5
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Sachkompetenz
8
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen – – Sachkompetenz
9
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Sachkompetenz
4
Einführungsphase (Klassenstufe 11) – Sachkompetenz
4
Was kann ich wissen? – Sachkompetenz
7
Was soll ich tun? – Sachkompetenz
6
Was darf ich hoffen? – Sachkompetenz
9
Was ist der Mensch? – Sachkompetenz
1
prozessbezogen
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Methodenkompetenz
4
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Selbst- und Sozialkompetenz
5
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Methodenkompetenz
3
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Selbst- und Sozialkompetenz
5
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen - – Methodenkompetenz
3
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen - – Selbst- und Sozialkompetenz
2
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Methodenkompetenz
3
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Selbst- und Sozialkompetenz
3
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Methodenkompetenz
2
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Selbst- und Sozialkompetenz
5
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Methodenkompetenz
2
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Selbst- und Sozialkompetenz
5
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen – – Methodenkompetenz
2
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen – – Selbst- und Sozialkompetenz
2
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Methodenkompetenz
6
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Selbst- und Sozialkompetenz
7
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Methodenkompetenz
4
Der Schüler in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung – Ich – Selbst- und Sozialkompetenz
4
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Methodenkompetenz
3
Der Schüler in sozialen Beziehungen – Ich und Wir – Selbst- und Sozialkompetenz
5
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen – – Methodenkompetenz
1
Der Schüler in seinem Verhältnis zur eigenen und zu fremden Kulturen – – Selbst- und Sozialkompetenz
3
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Methodenkompetenz
3
Der Schüler in seinem Verhältnis zur Welt – Die Welt und ich – Selbst- und Sozialkompetenz
3
Einführungsphase (Klassenstufe 11) – Methodenkompetenz
3
Einführungsphase (Klassenstufe 11) – Selbst- und Sozialkompetenz
4
Was kann ich wissen? – Methodenkompetenz
4
Was kann ich wissen? – Selbst- und Sozialkompetenz
4
Was soll ich tun? – Methodenkompetenz
2
Was soll ich tun? – Selbst- und Sozialkompetenz
4
Was darf ich hoffen? – Methodenkompetenz
2
Was darf ich hoffen? – Selbst- und Sozialkompetenz
2
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
sich in seiner veränderten Situation beschreiben.
an Beispielen erläutern, warum Lernen ein Weg ist, die Welt zu verstehen.
Bedingungen von Erfolg und Misserfolg an Beispielen beschreiben.
seinen Mediengebrauch beschreiben. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
eigene Gefühle in geeigneter Form darstellen.
einfache Gedankenexperimente durchführen.
zielführende Fragen entwickeln.
individuelle und kooperative Lernmethoden und -strategien anwenden. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
seine eigenen Stärken und Schwächen bewusst wahrnehmen und mitteilen.
Wünsche und Gefühle artikulieren.
sich kritisch mit dem Verständnis von Erfolg und Misserfolg auseinandersetzen.
die Gefahren eines unkritischen Mediengebrauchs reflektieren.
sich selbst und die Menschen seiner Umgebung als lernende Wesen begreifen und darstellen.
Sachkompetenz
Kriterien für eine Freundschaft beschreiben.
Möglichkeiten und Grenzen von Freundschaft erarbeiten.
die Chancen gemeinsamen Lernens begründen.
Visionen einer Schule gestalten und in Bezug auf ihre Realisierbarkeit überprüfen.
eigene Glücksvorstellungen erläutern.
die Möglichkeiten der Einflussnahme auf das eigene Glück untersuchen.
Glücksvorstellungen anderer Menschen erkennen und erläutern.
die Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Glück anderer untersuchen.
beschreiben, wie Glücks- und Leiderfahrungen die Entwicklung des Menschen gleichermaßen fördern können. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
sich durch Perspektivwechsel in die Rolle eines Anderen versetzen.
konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Miteinanders entwickeln und erproben.
wesentliche Aussagen aus einfachen philosophischen und literarischen Texten herausarbeiten. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
seine Mitschüler in ihren Stärken und Schwächen einschätzen und individuelle Eigenarten akzeptieren.
eigene Bedürfnisse und Zielvorstellungen artikulieren.
darüber reflektieren, welches Verhalten fair und gerecht ist.
eigene Verantwortung und Mitgestaltungsmöglichkeiten für das schulische Leben wahrnehmen.
Gestaltungsmöglichkeiten für das Glück in der Gemeinschaft wahrnehmen.
Sachkompetenz
die Entstehungsgeschichte des Judentums an beispielhaften Geschichten aus dem Alten Testament wiedergeben und das Wirken bedeutender Personen einordnen.
die Bedeutung von Jesus von Nazareth für das Christentum beschreiben.
die gleichnishafte Sprache des Neuen Testaments untersuchen.
Tora und Bibel als Heilige Schriften charakterisieren.
ethische Grundaussagen der beiden monotheistischen Religionen beschreiben und Bezüge zur G o l d e n e n R e g e l herstellen.
Anteile jüdisch-christlicher Gebote, die in heutigen Wertmaßstäben aufgehoben sind, erkennen und beschreiben.
gesellschaftlich geltende Normen und Regeln mit religiösen vergleichen. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
wichtige Begriffe richtig verwenden.
in der Bibel in Ansätzen recherchieren.
ethische Grundaussagen erkennen und vergleichen. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
an Beispielen untersuchen, wie Religion unser Denken sowie unsere regionalen Sitten und Bräuche beeinflusst.
eigene ethische Wertvorstellungen mit religiösen Werten vergleichen.
Sachkompetenz
frühere und heutige Welterklärungsversuche als Denkmodelle beschreiben.
ausgewählte Mythen nacherzählen.
die gleichnishafte Sprache der Mythen erkennen und den übertragenen Sinn erläutern.
Grundmuster menschlichen Zusammenlebens in mythischen Erzählungen mit heutigen Vorstellungen vergleichen.
das Verhältnis der Menschen zur Natur beschreiben.
die ambivalente Bedeutung von Wissenschaft und Technik in der eigenen Erfahrungswelt an Beispielen aufzeigen.
die Verletzbarkeit unserer Lebenswelt an Beispielen erläutern.
Widersprüche zwischen idealem und realem Umgang mit der Natur benennen und Alternativen aufzeigen. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
Mythen künstlerisch gestalten und eigene Mythen entwerfen.
das Verhältnis zwischen Mensch und Natur an Beispielen aus Literatur und darstellender Kunst untersuchen.
verschiedene Denkmodelle gegenüberstellen und ihre Plausibilität diskutieren. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
seinen Umgang mit Pflanzen und Tieren reflektieren.
sein Angewiesensein auf Technik beschreiben.
Verhaltensregeln für ein verantwortliches Umgehen mit der Natur formulieren und in der Realität prüfen.
Sachkompetenz
die Lebensphase des Erwachsenwerdens im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Abhängigkeit untersuchen.
Möglichkeiten und Risiken bei der Gestaltung des Lebens beschreiben, z. B. Freizeit, Freundschaft, gesellschaftliches Engagement, Berufsziel, Finanzen, Gesundheit.
verschiedene Deutungen des Gewissens und der Gewissensbildung mit eigenen Erfahrungen und Vorstellungen vergleichen.
das Problem der Manipulierbarkeit und des Gewissensirrtums erläutern. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
Perspektivwechsel auf unterschiedliche Weise vornehmen und darstellen, z. B. Spiegeln, Rollenspiel, Anti-Bias.
das Wesen eines Dilemmas erkennen und beschreiben. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Wertvorstellungen und Lebensziele artikulieren und reflektieren.
sich der eigenen Wertehierarchie bewusst werden und sie als Grundlage eigener Entscheidungen kritisch hinterfragen.
Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lebens darstellen und Realisierungsmöglichkeiten abwägen.
das Recht auf Gewissensentscheidungen für sich selbst und für Andere begründen und in Anspruch nehmen.
die aus der Gewissensfreiheit resultierende Eigenverantwortung akzeptieren. Der Schüler erkennt, dass Liebe in ihren verschiedenen Formen ein Grundbedürfnis des Menschen ist. Er begreift auch, dass Konflikte und deren Lösung zum menschlichen Leben gehören, und akzeptiert die zentrale Rolle von Respekt und Verantwortung im Zusammenleben von Menschen. Der Schüler kann.
Sachkompetenz
Liebe als Grundbedürfnis des Menschen begründen.
unterschiedliche Formen der Liebe an Beispielen aus Kunst und Literatur charakterisieren.
Bedingungen für eine gelingende Partnerschaft erläutern.
an Beispielen das Recht auf einen selbstbestimmten Umgang mit Sexualität erläutern und begründen.
Konflikte als Bestandteil des menschlichen Lebens darstellen.
Ebenen von Konfliktursachen unterscheiden.
Entscheidungsmodelle erklären, z. B. Eisbergmodell. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
Konfliktlösungsstrategien erarbeiten und erproben, z. B. Ich-Botschaft, aktives Zuhören, Streitschlichtung.
Methoden der Entscheidungsfindung anwenden, z. B. Gedankenexperiment und Perspektivwechsel, Debatte und Abstimmung. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
sich selbst akzeptieren und Anderen vertrauen.
die zentrale Rolle von Verantwortung und Respekt für Liebe und Partnerschaft begründen.
Konfliktlösungsstrategien auswählen und anwenden.
demokratisch gefundene Entscheidungen respektieren.
Respekt als Voraussetzung für gelingendes menschliches Miteinander akzeptieren. Wir und die Anderen Der Schüler setzt sich mit den ethischen Grundaussagen des Islam auseinander und reflektiert gesellschaftliche und individuelle Handlungskonsequenzen, die sich aus Religion und Religiosität ergeben. Der Schüler kann.
Sachkompetenz
die Bedeutung Mohammeds als Religionsstifter beschreiben.
den Koran als heilige Schrift charakterisieren.
ethische Grundaussagen des Islam beschreiben.
islamische Einflüsse auf die christlich-abendländische Kultur unter historischen und aktuellen Aspekten an Beispielen beschreiben.
sich mit Werteerhalt und Traditionsbewahrung im Spannungsfeld von Fundamentalismus und Beliebigkeit auseinandersetzen. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
ethische Grundaussagen der drei monotheistischen Religionen miteinander vergleichen.
die Gemeinsamkeiten der drei monotheistischen Religionen beschreiben. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
an Beispielen reflektieren, wie der Islam die Lebensweise der Muslime prägt.
individuelle und gesellschaftliche Handlungskonsequenzen, die sich aus den Religionen ergeben, aufzeigen und werten. Der Schüler begreift sich als Natur- und Kulturwesen, vergleicht mit Hilfe philosophischer Texte verschiedene umweltethische Positionen. Er reflektiert seine Verantwortung für die Natur sowie die Folgen der Begrenztheit des menschlichen Wissens und der menschlichen Urteilsfähigkeit.
Sachkompetenz
das Verhältnis von Mensch und Natur untersuchen.
die historische Entwicklung der Technik und ihren Einfluss auf die Veränderung der menschlichen Kultur an Beispielen aufzeigen.
gegenwärtige Dimensionen von Naturveränderung durch Technik erörtern.
sich mit verschiedenen Ansätzen der Umweltethik auseinandersetzen.
die Subjektivität unserer Wahrnehmungen mit Hilfe von Beispielen erläutern.
das Angewiesensein des Menschen auf Vorurteile als Entlastungs- und Schutzfunktion begründen.
an ausgewählten Beispielen die Beeinflussung der Wahrnehmung durch Vorurteile darstellen.
Ursachen für das Beharren auf Urteilen und Vorurteilen beschreiben und deren Folgen untersuchen. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
die Ambivalenz von Wissenschafts- und Techniknutzung in Geschichte und Gegenwart mit Hilfe geeigneter Medien analysieren und werten.
Methoden der Begriffsklärung anwenden.
durch zielführende Fragestellungen Aussagen überprüfen.
durch Perspektivwechsel Vorurteile herausfinden.
in Texten die Argumentationsstruktur untersuchen.
den Geltungsanspruch von Aussagen und Urteilen kritisch hinterfragen und diskursiv überprüfen. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
sich als Natur- und Kulturwesen akzeptieren.
reflektieren, wie weit der Mensch bei der Nutzbarmachung der Natur gehen kann, und die Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur wahrnehmen.
ethische Konsequenzen verschiedener Ansätze von Umweltethik für die eigene Lebenswirklichkeit abschätzen.
eine kritische Distanz zu Informationen aus unterschiedlichen Quellen entwickeln.
Formen von Manipulation erkennen.
Strategien zum Erkennen von Vorurteilen und deren Korrektur anwenden.
Folgen des begrenzten menschlichen Wissens reflektieren. 2.3 Klassenstufen 9/10 Durch die Reflexion ethischer Fragestellungen zum Umgang mit der Zeit und deren Konsequenzen für die Lebenswirklichkeit begreift der Schüler seine Verantwortung für die Gestaltung der eigenen Lebenszeit. Der Schüler kann.
Sachkompetenz
ethische Fragestellungen im Umgang mit der Zeit und deren Konsequenzen für die Lebensgestaltung erörtern.
die Auswirkungen des Effizienzmaßstabs der Ökonomie auf die Lebenswirklichkeit untersuchen.
Veränderungen von Traditionen, Normen und Werten in unserer Geschichte erschließen.
das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Fortschritt an Beispielen aufzeigen.
die Möglichkeiten und die Grenzen des Umgangs mit der eigenen Zeit diskutieren. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
Perspektivwechsel gezielt anwenden.
Fragebögen entwickeln.
Interviews führen und auswerten.
vergangene und zukünftige Lebensbedingungen gestalterisch darstellen, z. B. bildnerisch, szenisch. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
sich mit verschiedenen zeitlichen Ordnungsrahmen auseinandersetzen und die eigene Sichtweise kritisch reflektieren.
eigene Beziehungen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewusst wahrnehmen und mitteilen.
eigene Lebenspläne und Zukunftsvisionen entwickeln.
Verantwortung für die Gestaltung der eigenen Lebenszeit wahrnehmen. In der Auseinandersetzung mit verschiedenen Menschenbildern und ethischen Grundpositionen reflektiert der Schüler seine eigene Position und entwickelt Vorstellungen von einem gelungenen persönlichen und gesellschaftlichen Leben. Er setzt sich auch mit dem Umgang unserer Gesellschaft mit Sterben und Tod auseinander und vergleicht ihn mit den Traditionen anderer Kulturkreise.
Sachkompetenz
den Umgang unserer Gesellschaft mit Sterben und Tod beschreiben und mit Traditionen anderer Kulturkreise vergleichen.
Bedeutung und Formen der Trauer erläutern.
Bedingungen menschenwürdigen Sterbens herausarbeiten.
sich mit ethischen Fragen der Organspende auseinandersetzen.
verschiedene Vorstellungen über das Weiterleben nach dem Tod gegenüberstellen.
die Grundaussagen antiker Glücksethiken darstellen.
verschiedene Menschenbilder vergleichen und den Zusammenhang mit den sich daraus ergebenden Gesellschaftsmodellen herstellen.
Grundprinzipien der Pflicht- und Nutzenethik darstellen und miteinander vergleichen. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
Gedankenexperimente durchführen.
komplexe Texte unter wesentlichen Gesichtspunkten erschließen und sein Verständnis adressatenorientiert mitteilen.
ein sokratisches Gespräch führen. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
die Bedeutung der Anteilnahme am Leid Anderer reflektieren.
sich mit dem Tod als Wesensmerkmal des Lebens auseinandersetzen.
die antike Bedeutung von Tugend und Glückseligkeit mit den heutigen Wertvorstellungen vergleichen.
seine eigenen Vorstellungen von einer idealen Gesellschaft mit anderen Gesellschaftsmodellen vergleichen.
vor dem Hintergrund verschiedener ethischer Positionen und Wertvorstellungen den eigenen Standpunkt reflektieren. Wir und die Anderen Der Schüler setzt sich mit der Entstehung, den ethischen Grundaussagen und der aktuellen Ausprägung asiatischer Religionen auseinander. Er arbeitet Gemeinsamkeiten von Religionen und Denkmodellen heraus, vergleicht verschiedene Begründungen für Menschenwürde und interpretiert moderne Ansätze zur Begründung von Ethik. Er erkennt die Notwendigkeit des respektvollen Umgangs mit anderen Denkmodellen und Lebensweisen. Er begreift, dass die Voraussetzung für die Akzeptanz fremder Denkweisen deren Einklang mit den Menschenrechten ist.
Sachkompetenz
an Beispielen die Entstehung und aktuelle Ausprägung asiatischer Religionen bzw. Denkmodelle darstellen.
sich mit wesentlichen Denk- und Handlungsprinzipien der fernöstlichen Kulturkreisen auseinandersetzen.
ethische Grundaussagen des Hinduismus, des Buddhismus oder chinesischer Denkmodelle beschreiben.
Gemeinsamkeiten der Religionen und Denkmodelle herausarbeiten.
den kategorischen Imperativ Kants als universale Pflichtregel darstellen und auf Beispiele anwenden.
den Unterschied zwischen dem kategorischen Imperativ und der G o l d e n e n R e g e l erörtern.
verschiedene Begründungen für Menschenwürde miteinander vergleichen.
moderne Ansätze zur Begründung von Ethik interpretieren.
begründen, dass die ethische Forderung nach unveräußerlichen Menschenrechten in allen Kulturen gelten soll. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
zentrale Aussagen fernöstlicher Kulturen erschließen, vergleichen, präsentieren. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
fremde Denkweisen wertschätzen, sofern sie im Einklang mit den Menschenrechten stehen.
die Anwendbarkeit des kategorischen Imperativs als universale Pflichtregel in der Lebenswirklichkeit untersuchen.
reflektieren, dass Werte- und Normensysteme nicht auf unveräußerliche Menschenrechte verzichten sollen. Der Schüler begreift die Suche nach Wahrheit als einen dem Menschen aufgegebenen Prozess und die Begrenztheit des menschlichen Wissens als Herausforderung im Umgang mit Natur und Menschen. Der Schüler erkennt, dass aus der Anerkennung der Menschenwürde als unantastbarem Prinzip sich einerseits die Menschenrechte und andererseits auch die Pflichten des Einzelnen und der Gemeinschaften ableiten. Er akzeptiert, dass eine Ethik der vernünftigen Selbstbeschränkung zum Überleben der Menschheit in unserer gemeinsamen einen Welt notwendig ist.
Sachkompetenz
Welterklärungsmodelle, z. B. mythische und vorsokratische, unterscheiden.
Sokrates als Begründer der diskursiven Wahrheitssuche charakterisieren.
die Menschenwürde als Grundprinzip beschreiben, aus dem sich die Menschenrechte ableiten lassen.
aus den Menschenrechten Pflichten des Einzelnen und der Gemeinschaften für das eigene Wohl und das Gemeinwohl ableiten. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
die Methode des sokratischen Gesprächs anwenden.
Verhaltensregeln entwickeln, die sich aus den Menschenrechten ergeben.
fächerübergreifende oder -verbindende Projekte zu regionalen und globalen Themen selbstständig entwickeln, durchführen und präsentieren. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
die Begrenztheit des menschlichen Wissens akzeptieren und die Suche nach Wahrheit als immanente Aufgabe an den Menschen begreifen.
die Bedeutung von Gerechtigkeit für das Leben in e i n e r W e l t reflektieren bezüglich.
reflektieren, dass eine Ethik der vernünftigen Selbstbeschränkung im eigenen Interesse wie auch im Interesse der Allgemeinheit liegt und zum Überleben der Menschheit notwendig ist. für Schüler mit Realschulabschluss Die Ausführungen in diesem Abschnitt gelten für Schüler der Klassenstufe 11S des Gymnasiums, der Klassenstufe 11 der Integrierten Gesamtschule, der Einführungsphase (Klassenstufe 11) des beruflichen Gymnasiums und der Einführungsphase am Kolleg.
Sachkompetenz
sich mit antiken Denkmodellen von der Welt und von einem g e g l ü c k t e n L e b e n kritisch auseinandersetzen und Bezüge zu heutigen Vorstellungen herstellen.
die Bedeutung der christlichen Ethik und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart reflektieren.
Menschenbilder der Aufklärung miteinander vergleichen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für verschiedene Staatsmodelle bewerten.
ausgewählte ethische Grundpositionen von der Moderne bis zur Gegenwart analysieren, ihre Möglichkeiten und Grenzen untersuchen sowie ihre Tauglichkeit für das eigene Handeln überprüfen. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
vor dem Hintergrund eigener Fragestellungen ethische Argumentationsmuster erkennen und in diskursiver und präsentativer Form darstellen.
an ausgewählten Texten Ansätze zur Begründung von Ethik diskutieren und ihre Möglichkeiten und Grenzen untersuchen.
Lösungsansätze für ethische Fragestellungen der Gegenwart mit Hilfe geeigneter philosophischer Positionen entwickeln. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
selbstständig und zielgerichtet sein Lernen steuern.
verantwortlich in unterschiedlichen Sozialformen arbeiten.
eigene Werthaltungen reflektieren und mit anderen vergleichen.
ethisch verantwortliches Handeln als menschliche Aufgabe akzeptieren.
Sachkompetenz
die Bedeutung der Frage nach der Erkenn- – die Bedeutung der Frage nach der Erkennbarkeit von Wirklichkeit in den philosophibarkeit von Wirklichkeit in den philosophischen und den aktuellen Kontext einordnen, schen und den aktuellen Kontext einordnen und mit ausgewählten Texten begründen.
verschiedene Denkmodelle der Erkenntnis- – verschiedene Denkmodelle der Erkenntnistheorie darstellen, ihre Möglichkeiten und theorie darstellen, ihre Möglichkeiten und Grenzen beschreiben und diese auf verGrenzen beschreiben und diese auf verschiedene Fragestellungen der Lebenswirkschiedene Fragestellungen sowohl der Geislichkeit anwenden, tes- und Naturwissenschaften als auch der Lebenswirklichkeit anwenden.
den Wahrheitsanspruch wissenschaftlicher – den Wahrheitsanspruch wissenschaftlicher Aussagen kritisch beurteilen und mit BeiAussagen kritisch beurteilen, spielen belegen, – die Bedeutung und den Geltungsrahmen von Wahrheit mit Hilfe philosophischer Theorien untersuchen, 5 Vgl. Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Ethik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 01.12.1989 i. d. F. vom 16.11.2006, S. 8).
die Argumentation auch komplexer philosophischer Texte analysieren, z. B. Erste Philosophie, Kritik der reinen Vernunft, nis.
Argumentationsstrukturen erkennen und darstellen.
den Zusammenhang von Sprache und Denken erläutern.
verschiedene Möglichkeiten der Beschreibung von Wirklichkeit ermitteln und ihren Anspruch auf Wahrheit prüfen, z. B. mit Hilfe von Sprache, bildender Kunst, Formeln. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
die eigene Sichtweise auf die Welt in Beziehung zu anderen Perspektiven setzen und ist dadurch in der Lage, ein differenziertes Wirklichkeitsverständnis zu entwickeln und zu präsentieren.
Argumentationsstrukturen auf ihre Geltung – Argumentationsstrukturen klassifizieren und hin überprüfen, auf ihre Geltung hin überprüfen.
sich mit erkenntnistheoretischen Fragesteldie Debatte als Methode auf erkenntnistheo-.
lungen in philosophischen Diskursen und retische Fragestellungen anwenden, Debatten kritisch auseinandersetzen. – sich mit erkenntnistheoretischen Fragestellungen und deren Bedeutung für die Wirklichkeit kritisch auseinandersetzen und diese in essayistischer Form verarbeiten. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
die verschiedenen Denkmodelle der Erkenntnistheorie auf ihre Tauglichkeit prüfen und daraus Konsequenzen für die eigene Lebenswirklichkeit ableiten.
Manipulationsmöglichkeiten erkennen und pseudowissenschaftliche Angebote hinterfragen.
die Begrenztheit des menschlichen Wissens begründen und die Konsequenzen für das Denken und Handeln des Einzelnen und der Menschheit ableiten.
die Suche nach Wahrheit als immanente Aufgabe des Menschen reflektieren. Der Schüler untersucht den Begriff und das Wesen der Freiheit und versteht diese als Voraussetzung für die menschliche Verantwortung . In der Auseinandersetzung mit der V e r - a n t w o r t u n g für die Gestaltung einer gerechten Gesellschaft leitet der Schüler Konsequenzen für das eigene Handeln sowie für das Handeln von Gemeinschaften ab.
Sachkompetenz
die Selbstbestimmung als Voraussetzung für menschliche Verantwortung begründen.
verschiedene Versuche, den Begriff der – verschiedene Versuche, den Begriff der Freiheit zu definieren, miteinander verFreiheit zu definieren, miteinander vergleichen und aus dem jeweiligen philosophigleichen und aus dem jeweiligen philosophischen Kontext heraus erörtern, schen Kontext heraus erörtern und mit ausgewählten Texten begründen.
aus der Diskussion um Freiheit und Determination Folgerungen für das Verständnis von Moral ableiten.
unter ausgewählten Gesichtspunkten die Herausforderungen der Gegenwart für verantwortliches Handeln erläutern, die Bedeutung gerechter Strukturen begründen und Konsequenzen für das eigene Handeln sowie das Handeln von Gemeinschaften ableiten, z. B.
Handlungsoptionen auf ihre ethische Relevanz hin untersuchen und diese argumentativ philosophischen Positionen zuordnen.
die Argumentation auch komplexer philosophischer Texte analysieren, z. B. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
die eigene Sichtweise in Beziehung zu anderen Perspektiven setzen und in angemessener Form präsentieren.
sich mit Fragestellungen der praktischen – die Debatte als Methode auf FragestellunPhilosophie in philosophischen Diskursen gen der praktischen Philosophie anwenden, und Debatten auseinandersetzen. – sich mit Fragestellungen der praktischen Philosophie und deren Bedeutung für die Wirklichkeit auseinandersetzen und diese in essayistischer Form verarbeiten. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
Freiheit und Pluralismus als Voraussetzung für eine demokratische Gesellschaft begreifen und begründen.
aus der Diskussion um Freiheit und Determination Folgerungen für den Alltag ableiten.
verantwortliches Handeln im Spannungsfeld von Eigen- und Gemeinnutz reflektieren.
eigene und fremde Wertehaltungen reflektieren sowie Handlungsperspektiven entwickeln und auf ihre Tauglichkeit hin prüfen. Der Schüler begreift Religion als prägenden Faktor im eigenen Kulturkreis und Transzendenz als Grundbedürfnis des Menschen. Durch kritische Überprüfung verschiedener Antwortversuche auf letzte Fragen erkennt er, dass es darauf keine allgemein gültigen Antworten gibt, sondern dass er durch Selbstdenken und Selbsturteilen eigene Antworten finden muss. Die argumentative Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen Positionen fördert das Verständnis des Schülers für Religion und die Dimensionen von Religiosität sowie den Respekt gegenüber verschiedenen Denk- und Lebensweisen.
Sachkompetenz
die Suche nach Transzendenz als menschliches Grundbedürfnis an Beispielen erklären.
das Phänomen Religion beschreiben.
die Bedeutung von Religion als Kulturträger darstellen.
die Funktion der Religion als Sinn stiftenden Bezugsrahmen untersuchen.
Kernaussagen verschiedener religionsphilo- – die Argumentation auch komplexer sophischer Positionen analysieren, einordphilosophischer Texte, die sich mit dem nen und vergleichen, Phänomen Religion auseinandersetzen, analysieren, z. B. tentums, Theodizee über die Güte Gottes, die Freiheit des Menschen und den Ursprung des Übels, bin. Von der Unfreiheit des Christenmenschen, len.
das Verhältnis von Wissenschaft und Religion untersuchen.
die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts an Religion erläutern.
Religion im Spannungsfeld zwischen Wertebewahrung und Respekt vor anderen Positionen beschreiben.
die Legitimation von Sinn- und Transzendenzentwürfen in einer pluralistischen Welt reflektieren. Der Schüler kann.
Methodenkompetenz
die eigene Sicht auf Religion in Beziehung zu anderen Sichtweisen setzen und ist dadurch in der Lage, ein differenziertes Verständnis von Religion zu entwickeln und zu präsentieren.
sich mit religionsphilosophischen Fragestel- – die Debatte als Methode auf religionsphilolungen in philosophischen Diskursen und sophische Fragestellungen anwenden, Debatten auseinandersetzen. – sich mit religionsphilosophischen Fragestellungen und deren Bedeutung für die Wirklichkeit auseinandersetzen und diese in essayistischer Form verarbeiten. Der Schüler kann.
Selbst- und Sozialkompetenz
die Suche nach Religiosität und Transzendenz als menschliches Grundbedürfnis anerkennen.
die Notwendigkeit eigener Antwortversuche auf letzte Fragen reflektieren und daraus R e - s p e k t gegenüber anderen Denk- und Lebensformen ableiten, sofern sie im Einklang mit den Menschenrechten stehen. An einem beispielhaften Schwerpunkt lernt der Schüler, wie sich der Mensch in verschiedenen Erfahrungshorizonten und Lebenswelten verstanden hat und versteht. Ausgehend von den Erfahrungen der alltäglichen Lebenswelt bündelt und vertieft er seine Kenntnisse aus Geistes- und Naturwissenschaften. In der Auseinandersetzung mit der Wesensbestimmung des Menschen in ihrer historischen und kulturellen Bedingtheit gewinnt der Schüler Hilfe für seine eigene Orientierung. Dabei befragt er auf der Grundlage ausgewählter philosophischer Positionen Argumente auf ihre Gültigkeit, prüft offen gebliebene Fragen und bezieht aktuelle Diskussionen ein.
Sachkompetenz
die Wesensbestimmung des Menschen in ihrer historischen und kulturellen Bedingtheit unter einer speziellen Fragestellung untersuchen und Bezüge zwischen gegenwärtigen und vergangenen Antwortversuchen herstellen, z. B.
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Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur — Lehrplan Ethik für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, 2012
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