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Wahrnehmung und Darstellung
religiös relevante Phänomene wahrnehmen und beschreiben.
lebensgeschichtlich und lebensweltlich bedeutsame Situationen entdecken, in denen Fragen nach Gott und den Menschen aufbrechen.
grundlegende religiöse Ausdrucksformen wahrnehmen und in verschiedenen Kontexten wiedererkennen und einordnen.
ethische Herausforderungen in der individuellen Lebensgeschichte sowie in unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern als religiös bedeutsame Entscheidungssituationen erkennen.
die geschichtliche Vielgestaltigkeit von Kirche und Religionen erkennen und einordnen.
die Botschaft Jesu im Spiegel seines Lebens entdecken.
religiös bedeutsame Sprache und Zeugnisse deuten.
religiöse Sprachformen als Ausdruck existenzieller Erfahrungen wahrnehmen.
die Pluralität von Kirchen und Religionen als Ergebnis der Suche nach Wahrheit werten.
biblische Texte, die für den christlichen Glauben grundlegend sind, methodisch reflektiert auslegen.
theologische Texte sachgemäß erschließen.
ethische Probleme im Hinblick auf die Würde des Menschen deuten.
Jesu Botschaft in ihrer Bedeutung für die Gegenwart diskutieren. Der Kompetenzbereich Beurteilung zielt auf das Erlangen einer eigenen begründeten Position zu religiösen Inhalten. Religiöse Argumente werden beurteilt und angewendet. Am Ende der Klassenstufe 10 kann der Schüler.
in religiösen und ethischen Fragen begründet urteilen.
Gemeinsamkeiten von Konfessionen und Religionen sowie deren Unterschiede erklären und kriteriengeleitet bewerten.
die Menschenwürde theologisch begründen und als Grundwert in aktuellen ethischen Konflikten zur Geltung bringen.
im Kontext der Pluralität einen eigenen Standpunkt zu religiösen und ethischen Fragen einnehmen und argumentativ vertreten.
die Bedeutung von Jesu Tod und Auferstehung für das eigene Leben reflektieren.
lebensfeindliche und lebensfördernde Dimensionen von Religion(en) erkennen und kritisch beurteilen.
am religiösen Dialog und am Gespräch über Religionen argumentierend teilnehmen.
die Perspektive eines Anderen einnehmen und in Bezug zum eigenen Standpunkt setzen.
sich aus der Perspektive des christlichen Glaubens mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen argumentativ auseinandersetzen.
Kriterien für eine konstruktive Begegnung, die von Verständigung, Respekt und Anerkennung von Differenz geprägt ist, in Dialogen berücksichtigen. Der Kompetenzbereich Gestaltung zielt auf das kreative und handlungsorientierte Umgehen mit den Inhalten religiöser Bildung. Darüber hinaus geht es um das Bedenken von Mitwirkungsmöglichkeiten und Engagement in Kirche und Gesellschaft.
Die Frage nach gelingendem menschlichen Leben – Sachkompetenz
beschreiben, dass jeder Mensch im christlichen Glauben als Geschöpf Gottes mit Einmaligkeit ausgestattet ist, u.a. • Gen 1, 27.
die Bedeutung der Gottebenbildlichkeit als Begründung für die Menschenwürde erläutern.
unter Berücksichtigung der Zehn Gebote Regeln für gelingendes Miteinander aufstellen.
Geschichten über die Zuwendung Gottes an Beispielen belegen und beurteilen, u. a. • 1 Sam 17, 34–37, • Mt 18, 1–5.
diakonisches Handeln als menschliche Antwort auf die Zuwendung Gottes einordnen.
das Doppelgebot der Liebe als Motivation zum Einsatz für Benachteiligte an Beispielen erläutern. 8 Vgl. Leitgedanken zu den Thüringer Lehrplänen für den Erwerb der allgemeinen Schulabschlüsse 2011, Kapitel 3.
Die Frage nach gelingendem menschlichen Leben – Methodenkompetenz
nach unterschiedlichen Möglichkeiten diakonischen und sozialen Handelns suchen.
diakonisches und soziales Handeln in ihrer Wirksamkeit auf den Nächsten anschaulich beschreiben und beurteilen.
diakonisches und soziales Handeln im eigenen Lebensumfeld mit Anderen planen und praktisch erproben.
Die Frage nach gelingendem menschlichen Leben – Selbst- und Sozialkompetenz
sich als Persönlichkeit mit seinen verschiedenen Begabungen und als Geschöpf Gottes in seiner Einmaligkeit wahrnehmen und beschreiben.
eigenes und fremdes Fühlen und Verhalten reflektieren und beurteilen.
sich in die Perspektive anderer Menschen versetzen.
sich und die Anderen als Teile einer Gemeinschaft wahrnehmen und die eigene Position darin beurteilen.
in der Umsetzung diakonischen und sozialen Handelns zielgerichtet und verantwortungsvoll arbeiten.
für das Aufstellen von Regeln für gelingendes menschliches Leben ökonomische, ökologische sowie soziale Prämissen setzen, u. a. • Konsumverhalten in der Freizeit, • wirtschaftliches Handeln in der Familie und im Haushalt.
seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen und im Zusammenleben mit anderen Mädchen und Jungen berücksichtigen.
Die Frage nach der Vielfalt der Religionen – Sachkompetenz
Grundzüge der jüdischen Glaubenswelt und Lebensgestaltung beschreiben, u. a. • Gottesverständnis, • Heilige Orte, • Heilige Schriften.
wichtige Stationen der jüdischen Geschichte erläutern.
die Verbindung von jüdischer Geschichte und wichtigen Glaubensinhalten beurteilen.
die Bedeutung wichtiger jüdischer Feste, Feiern, Rituale oder Symbole an einem Beispiel erklären.
Erscheinungsformen und Spuren jüdischen Lebens in Deutschland und in seiner unmittelbaren Umgebung wahrnehmen.
die Bedeutung von Festen, Feiern und Ritualen für eine religiös bestimmte Lebensführung im Judentum und im Christentum vergleichen.
Die Frage nach der Vielfalt der Religionen – Methodenkompetenz
Texte, Bilder und Symbole analysieren und Glaubensinhalte, die darin zum Ausdruck kommen, benennen.
historische Ereignisse mit Hilfe eines Zeitstrahls zueinander in Beziehung setzen.
außerschulische Lernorte zu Recherchezwecken nutzen.
Internet- und Medienrecherchen durchführen und auswerten.
Die Frage nach der Vielfalt der Religionen – Selbst- und Sozialkompetenz
Vorwissen nutzen und gezielt erweitern.
die eigene Wahrnehmung adressatenbezogen kommunizieren.
in der Gruppe mit Regeln für Gruppenarbeitsprozesse sensibel umgehen.
dem Judentum in einer Haltung von Verständigungswillen, Respekt und Anerkennung von Differenz begegnen.
Die Frage nach Gott – Sachkompetenz
Entstehung, Aufbau und Verbreitung der Bibel erläutern.
seine eigenen Vorstellungen und Bilder von Gott zum Ausdruck bringen.
Gottesbilder des Alten Testaments benennen und vergleichen, u. a. • Gott als Schöpfer Gen 1, Ps 8, • Gott als Retter Ex 14, Ps 23, • Gott als Geheimnis Ex 3, Ps 90.
ausgehend von den Schöpfungsgeschichten die Gottebenbildlichkeit des Menschen erklären, u. a. • Gen 1, 27 ff., • Gen 2, 7.
ausgehend von den biblischen Schöpfungstexten die Verantwortung des Menschen für die Umwelt und die Natur erläutern.
Gottesbilder des Neuen Testaments benennen und vergleichen, u. a. • Gott als Vater, • Barmherzigkeit Gottes.
seine eigenen Fragen nach Gott mit biblischen Gottesbildern aus dem Alten Testament und dem Neuen Testament in Beziehung setzen und begründen.
Schöpfungsmythen anderer Kulturen mit der biblischen Schöpfungsgeschichte vergleichen.
Die Frage nach Gott – Methodenkompetenz
wichtige Stationen der Geschichte des Volkes Israel chronologisch am Zeitstrahl darstellen und zu anderen geschichtlichen Ereignissen in Beziehung setzen.
biblische Geschichten chronologisch einordnen.
sich in der Bibel orientieren und selbstständig Bibelstellen auffinden.
Inhalte von biblischen Texten strukturiert darstellen.
sachgerecht und verständlich über Gottesbilder und Gottesvorstellungen kommunizieren.
Gottesbilder symbolisch darstellen.
Die Frage nach Gott – Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Gottesbilder reflektieren und mit biblischen in Beziehung setzen.
die eigene Person als Gottesebenbild beschreiben.
Inhalte biblischer Geschichten als Orientierungshilfe für sich selbst und im Zusammenleben mit Anderen deuten.
eigenverantwortlich Vorschläge für umweltbewusstes Handeln in seinem Lebensumfeld umsetzen.
Die Frage nach Jesus Christus – Sachkompetenz
in Grundzügen das Leben von Jesus darlegen, u. a. • Lk 2, 1–21, • Lk 23, 32–49, • Lk 24, 1–12.
die unterschiedlichen Messiaserwartungen der Menschen zur Zeit Jesu und deren Hoffnung auf das Reich Gottes benennen.
die religiösen, politischen und sozialen Verhältnisse zur Zeit Jesu beschreiben.
das Wirken Jesu an Hand ausgewählter Gleichnisse in die gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit einordnen, u. a. • Lk 15, 11–32, • Lk 19, 1–10.
die Bedeutung biblischer Texte für die Gegenwart erkennen.
erfahren, wozu Menschen in der Lage sind, die in der Nachfolge Jesu leben.
Die Frage nach Jesus Christus – Methodenkompetenz
Regeln der Diskussion bei der inhaltlichen Erschließung von Gleichnissen anwenden.
Methoden der Textverarbeitung an biblischen Texten entwickeln, u. a. • markieren, • Schlüsselbegriffe finden und strukturieren.
Kernaussagen biblischer Geschichten erfassen und formulieren.
Grundlagen einer religiösen Sprachlehre an Beispielen von Gleichnissen belegen.
Grundzüge der römischen mit der jüdischen Religion vergleichen.
Die Frage nach Jesus Christus – Selbst- und Sozialkompetenz
sein Verhalten vor dem Hintergrund der Botschaft von Gleichnissen in Ansätzen selbstkritisch einschätzen und Schlussfolgerungen für sein eigenes Handeln aufzeigen.
respektvollen und toleranten Umgang mit Menschen anderer Lebenshaltungen zeigen.
Hilfen einfordern, geben und selbst annehmen.
Die Frage nach der Kirche in Geschichte und Gegenwart – Sachkompetenz
die Entstehung des Christentums von der Urgemeinde bis zur Konstantinischen Wende beschreiben.
die Ausbreitung des Christentums am Wirken des Apostels Paulus und seiner Theologie beschreiben, u. a. • 1 Kor 12.
kirchliche Feste erklären und in den Jahresfestkreis einordnen.
verschiedene Formen kirchlichen Wirkens in unserer Gesellschaft beschreiben.
Ausdrucksformen des Glaubens in ihrem Zusammenhang mit den Lebenserfahrungen des Menschen erläutern und erproben, u. a. • Gebet, • Andacht, • Gottesdienst.
die Symbolsprache kirchlicher Feste beschreiben und in der Ausgestaltung einzelner Feste anwenden.
Erfahrungen gelebten Glaubens in Kirche und Gemeinde beschreiben.
Die Frage nach der Kirche in Geschichte und Gegenwart – Methodenkompetenz
biblische und andere Texte erschließen und deuten.
selbstständig Bibelstellen auffinden.
historische Ereignisse der Kirchengeschichte chronologisch einordnen und beurteilen.
sich an außerschulischen Lernorten wie der Kirche und kirchlichen Einrichtungen aufgabenbezogen und eigenständig informieren.
Die Frage nach der Kirche in Geschichte und Gegenwart – Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Erfahrungen bei der Ausgestaltung von kirchlichen Festen beschreiben und beurteilen.
Ausdrucksformen des Glaubens aus eigener und anderer Perspektive betrachten und deuten.
sich in Gotteshäusern eigenverantwortlich angemessen verhalten.
Vorbereitung und Ausgestaltung von christlichen Festen in Schule und Gemeinde planen und umsetzen. 2.2 Klassenstufen 7/8.
Die Frage nach gelingendem menschlichen Leben – Sachkompetenz
biblische und andere Geschichten als Beispiele für die Zuwendung Gottes zum Menschen wahrnehmen und deren Relevanz für sein persönliches Leben beurteilen, u. a. • Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Lk 10, 25–37.
ausgehend von den Jüngern Jesu Beispiele für die Nachfolge erläutern.
anknüpfend an biblische Aussagen vorbildhaftes Miteinander erläutern, u. a. • Das Leben der Gemeinde in Rm 12, 9–21.
Familienleben heute in seinen Möglichkeiten und Grenzen beurteilen und zu biblischen Grundlagen in Beziehung setzen, u. a. • Dekalog in Ex 20, 12, • Christliche Haustafel in Eph 6, 1–4.
Erfahrungen im Zusammenleben in verschiedenen Gruppen analysieren und sie zu biblischen Vorbildern in Beziehung setzen, u. a. • viele Glieder – ein Leib in 1 Kor 12 ff..
Konfliktpotentiale im menschlichen Zusammenleben erläutern und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
die Bedeutung von Freundschaft und Liebe für das menschliche Leben erläutern und als Gabe Gottes werten, u. a. • Gen 1, 27, • Gen 2, 24, • Eph 5, 21–33.
bereichernde und zerstörerische Formen von Liebe und Sexualität wahrnehmen und diskutieren.
ausgehend von biblischen Texten Beispiele von Selbstüberhöhung und Machbarkeitswahn des Menschen kritisch beurteilen, u. a. • Turmbau zu Babel in Gen 11, 1–8.
Werbung, neue Medien und Kommunikationstechniken in ihren Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren analysieren und diskutieren.
ausgehend vom biblischen Menschenbild die Darstellung des Menschen in der Werbung und in den neuen Medien beurteilen und diskutieren, u. a. • Gottebenbildlichkeit des Menschen in Gen 1, 27, • Bilderverbot des Dekalogs in Ex 20, 4.
Die Frage nach gelingendem menschlichen Leben – Methodenkompetenz
den Bezug zwischen biblischen Texten und dem eigenen Lebenslauf herstellen.
die Gültigkeit und Bedeutung biblischer Aussagen in Geschichte und Gegenwart an Beispielen erläutern.
neue Medien und Kommunikationstechniken für Recherche, Informationsaustausch und für die Präsentation von Arbeitsergebnissen nutzen.
Die Frage nach gelingendem menschlichen Leben – Selbst- und Sozialkompetenz
eigenes Handeln an biblischen Aussagen zu vorbildhaftem Verhalten ausrichten.
Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen Menschen in unterschiedlichen Gruppen zur eigenen Lebensorientierung nutzen.
in Konflikten mit Anderen die eigene Position beschreiben und nach Lösungen suchen.
eigene Gefühle zum Ausdruck bringen und reflektieren.
Zuwendung als Bereicherung im Leben annehmen und geben.
persönliche Richtlinien für den Umgang mit den modernen Medien entwickeln.
Die Frage nach der Vielfalt der Religionen – Sachkompetenz
muslimischen Glauben und muslimisches Leben in Grundzügen beschreiben, u. a. • Gottesverständnis, • Heilige Orte, • Heilige Schriften.
ausgehend von der Biographie Mohammeds die Entstehung und Entwicklung des Islam zu seiner Zeit und in seiner Nachfolge erklären.
Möglichkeiten des Zusammenlebens mit Muslimen in Deutschland im Sinne von Klarheit und guter Nachbarschaft kommunizieren.
die Bedeutung von Festen, Feiern, Ritualen oder Symbolen in Judentum, Islam und Christentum vergleichen.
die gemeinsamen Wurzeln und die Beziehung von Judentum, Christentum und Islam erläutern.
Die Frage nach der Vielfalt der Religionen – Methodenkompetenz
Kurzreferate angemessen, zielgruppen- und sachgerecht präsentieren.
unterschiedliche Medien zur Informationsgewinnung und Präsentation nutzen.
interreligiöse Festkalender gestalten und präsentieren.
Die Frage nach der Vielfalt der Religionen – Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Erfahrungen mit weltlichen und religiösen Festen beschreiben.
Grundformen religiöser Praxis gestalten.
Feste mit Anderen planen und im Rahmen der Schule umsetzen.
Vorurteile gegenüber dem Islam identifizieren und dazu eine kritische eigene Meinung aufbauen.
toleranten und respektvollen Umgang mit Mitgliedern anderer Religionen praktizieren.
interreligiöse Vergleiche durchführen.
Die Frage nach Gott – Sachkompetenz
eigene Erfahrungen mit Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit identifizieren und beschreiben.
am Beispiel des Propheten Amos in seiner Zeit das Eingreifen Gottes gegen Missstände im Glaubensleben und soziale Ungerechtigkeit charakterisieren.
die Bedeutung prophetischer Rede für das Volk Israel und das gegenwärtige Zusammenleben der Menschen erklären.
religiöse Grundideen wie Barmherzigkeit und Nächstenliebe erläutern.
biblische Sprachkunst über die Schönheit der Gerechtigkeit Gottes interpretieren, u. a. • es ströme aber das Recht wie Wasser – Am 5, 24, • Gerechtigkeit will ich zur Waage machen – Jes 28, 17.
das evangelische Verständnis von menschlicher Gerechtigkeit als Folge des Gerechtfertigtseins durch Gott begreifen.
an aktuellen Beispielen aus der Gesellschaft soziale Ungerechtigkeit reflektieren und Lösungsvarianten aus unterschiedlichen Perspektiven heraus entwickeln.
Die Frage nach Gott – Methodenkompetenz
bildhaftes und gleichnishaftes Reden deuten und medial aufbereiten.
eigene Visionen zur Lösung von Unrechtserfahrungen entwickeln.
eine Metapher-Meditation verfassen.
Die Frage nach Gott – Selbst- und Sozialkompetenz
Botschaften der Propheten auf seine eigenen Lebensumstände übertragen.
unterschiedliche Betrachtungsweisen zu politischen und sozialen Verhältnissen akzeptieren und angemessen kommunizieren.
die Bedeutung der Rechtfertigungslehre Luthers für das eigene Leben hinterfragen.
Die Frage nach Jesus Christus – Sachkompetenz
Merkmale und Aufbau von Gleichnissen erläutern.
Gleichnisse als Botschaft vom Reich Gottes erklären und für sich selbst als Zuspruch und Herausforderung prüfen, u. a. • Lk 15, 1–7, • Lk 15, 11–32, • Mk 4, 30–32.
die Bedeutung der Gleichnisse in ihrer Zeitbezogenheit und Zeitlosigkeit sowie in ihrer Bildhaftigkeit erschließen.
Gleichnisse als Zusage Gottes an die Menschen analysieren.
Wundergeschichten in ihrem Aufbau erklären.
in Wundergeschichten das Wirken Jesu als Beginn der Gottesherrschaft charakterisieren und ihren Zeichencharakter für die Gegenwart diskutieren.
an Wundergeschichten prüfen, wie Jesus ausgegrenzte Menschen in die Gemeinschaft integriert.
neutestamentliche Bilder erklären.
Die Frage nach Jesus Christus – Methodenkompetenz
antike und andere außerbiblische Wundergeschichten recherchieren.
biblische Texte mit Texten aus Antike und Gegenwart vergleichen.
die charakteristischen Merkmale von Gleichnissen und Wundererzählungen darstellen.
Textvarianten der Evangelien zu Gleichnissen und Wundererzählungen untersuchen.
Die Frage nach Jesus Christus – Selbst- und Sozialkompetenz
Erkenntnisse und Erfahrungen von Gleichnissen und Wundergeschichten auf Bedeutsamkeit für sich selbst prüfen.
am Handeln Jesu sein eigenes Handeln reflektieren.
aus biblischen Geschichten Trost und Hoffnung für sich und die Mitmenschen entwickeln.
unterschiedliche Darstellungen der Person und des Wirkens Jesu für die eigene Lebensgestaltung prüfen.
Erkenntnisse aus Gleichnissen als moralische Handlungsmotivation im Unterricht umsetzen.
Die Frage nach der Kirche in Geschichte und Gegenwart – Sachkompetenz
das Leben im Mittelalter (15./16. Jahrhundert) unter politischen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Aspekten erläutern.
wichtige Stationen und Ereignisse aus dem Leben Martin Luthers benennen und zum historischen Hintergrund in Beziehung setzen.
Arbeitsergebnisse mit reformatorischen Bezug an außerschulischen Lernorten adressatenbezogen präsentieren.
Grundformen religiöser Praxis reflektieren und deren Gebrauch gestalten.
die Ergebnisse der Reformation für Geschichte und Gegenwart der Kirche einordnen und beurteilen.
ausgehend von der Trennung der Kirche Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden großen Konfessionen erläutern.
regionale Spuren der Reformation einordnen und deuten.
die Folgen und Auswirkungen der kirchengeschichtlichen Entwicklung auf das gesellschaftliche Leben beurteilen, u. a. • in der Kunst, • in der Kultur.
die ökumenische Bewegung als Chance für die Zusammenarbeit aller Christen kommunizieren.
diakonisches Handeln als Aufgabe der Kirche an Beispielen erläutern.
das Reformationsfest in seinen Wurzeln und seiner Bedeutung erklären.
Die Frage nach der Kirche in Geschichte und Gegenwart – Methodenkompetenz
Bibel- und andere Quellentexte aufgabenbezogen auswerten.
das heutige Verständnis von Kirche durch Interviews untersuchen.
sich an außerschulischen Lernorten aufgabenbezogen und selbstständig informieren.
historische Ereignisse chronologisch einordnen.
Auswirkungen und Folgen kirchengeschichtlicher Ereignisse deuten und auf die Gegenwart beziehen.
Die Frage nach der Kirche in Geschichte und Gegenwart – Selbst- und Sozialkompetenz
im Perspektivenwechsel andere Standpunkte einnehmen und zum eigenen Standpunkt in Beziehung setzen.
Grundformen religiöser Praxis gestalten sowie ihren Gebrauch reflektieren.
Die Frage nach gesellschaftlich-sozialer Verantwortung in der Spannung – Sachkompetenz
anhand von Situationen des Alltags Fragen nach Gerechtigkeit formulieren.
Zusammenhänge und Widersprüche zwischen Recht und Gerechtigkeit aufzeigen, u. a. in der prophetischen Anklage (Jer 22, 13–17) und dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20, 1–16).
christliche Gerechtigkeitsvorstellungen erläutern.
beispielhafte Lösungen für ein gerechtes Miteinander herausarbeiten.
Die Frage nach gesellschaftlich-sozialer Verantwortung in der Spannung – Methodenkompetenz
gerechte und ungerechte Arbeitsbedingungen vergleichen, u. a. in einer schriftlichen Beschwerde.
Entwürfe fairer Gesellschaftsstrukturen darstellen, u. a. in einem szenischen Spiel.
Die Frage nach gesellschaftlich-sozialer Verantwortung in der Spannung – Selbst- und Sozialkompetenz
das eigene Gerechtigkeitsempfinden kritisch reflektieren und kommunizieren.
Motive des Handelns anderer Menschen beurteilen.
Die Frage nach kreativer Gesellschaftsgestaltung in der Spannung von – Sachkompetenz
die Bedeutung menschlicher Arbeit für die Gestaltung von Zukunft mit Hilfe von Bildern der Tora beschreiben, u. a. an Motiven der Vertreibungserzählung (Gen 3, 16f.) oder an der Erzählung vom Turmbau (Gen 11, 1–8).
christliche Auferstehungsvorstellungen als Anlass von Hoffnung erörtern, u. a. an der Erzählung von den Emmausjüngern (Lk 24, 13–34).
muslimische Paradiesvorstellungen erklären, u. a. an Sure 19, 59–63.
Strukturen von Utopien und Apokalypsen identifizieren.
religiöse Motive in Utopien und Apokalypsen erkennen.
Die Frage nach kreativer Gesellschaftsgestaltung in der Spannung von – Methodenkompetenz
religiöse Erzählungen auf ihren mythologischen Gehalt hin prüfen.
Vorstellungen von Auferstehung und Unsterblichkeit vergleichen.
Hoffnungsbilder differenziert gestalten und dabei unterschiedliche Medien verwenden.
Die Frage nach kreativer Gesellschaftsgestaltung in der Spannung von – Selbst- und Sozialkompetenz
Utopien und Apokalypsen als Herausforderungen für das 21. Jh. beurteilen.
eigene Hoffnungsbilder artikulieren und kommunizieren.
Die Frage nach Gott in der Spannung von eigener Religiosität und Religion – Sachkompetenz
Religion als gesellschaftliches Phänomen aufzeigen, u. a. an religiösen Symbolen der Lebenswelt.
den eigenen Lebensweg beschreiben und vor dem Hintergrund biblischer Frauenbilder und Männerbilder erörtern, u. a. an Auszügen des Buches Ruth oder der Josefsnovelle (Gen 37, 1–50, 20).
fremde Berufsbiografien strukturieren und die als Transzendenzerfahrung qualifizierten Wegmarken, Kontinuitäten, Wendepunkte und Brüche benennen, u. a. an historischen oder aktuellen biografischen Auszügen.
Die Frage nach Gott in der Spannung von eigener Religiosität und Religion – Methodenkompetenz
biblische Geschichten aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen, u. a. aus personaler und auktorialer Sicht.
innere Monologe formulieren und in den Kontext biblischer Geschichten einordnen.
Biografien darstellen und berufsbezogene Transzendenzerfahrungen erläutern, u. a. an Grenzerfahrungen von Rettungskräften.
Die Frage nach Gott in der Spannung von eigener Religiosität und Religion – Selbst- und Sozialkompetenz
Stationen der eigenen Biografie kommunizieren und auf Gotteserfahrungen hin beurteilen.
Biografien von Mitmenschen wertschätzen.
sich in fremde Lebensperspektiven hineinversetzen.
Die Frage nach Orientierung in der Spannung von individuellen – Sachkompetenz
Zusammenhänge zwischen Job, Begabung und Beruf sachgemäß beschreiben und mit Hilfe biblischer Texte erörtern, u. a. an einem antiken Gemeindemodell (1 Kor 12, 4–12).
das Verhältnis von materieller Absicherung und beruflicher Erfüllung erläutern, u. a. am Fischzug des Petrus (Lk 5, 1–11).
Die Frage nach Orientierung in der Spannung von individuellen – Methodenkompetenz
berufsbiografische Entscheidungssituationen szenisch darstellen.
gattungsspezifische Merkmale neutestamentlicher Berufungserzählungen untersuchen.
verschiedene religiös motivierte Lebensentscheidungen vergleichen.
Die Frage nach Orientierung in der Spannung von individuellen – Selbst- und Sozialkompetenz
die eigene Berufswahl in einem weiten Sinn- und Wertehorizont beurteilen.
alternative Perspektiven für den beruflichen Werdegang artikulieren und diskutieren.
Die Frage nach dem Menschen – Sachkompetenz
die Frage nach dem Sinn des Lebens in deren existenzieller Bedeutung für den Menschen erörtern.
Antworten zu Fragen nach dem Ursprung des Menschen aus biblischen und anderen Quellen erschließen und aus christlicher Sicht beurteilen.
die Grundlagen der christlichen Ethik erläutern, u. a. • Gen 1, • Bergpredigt, • Rechtfertigungslehre.
vor dem Hintergrund christlicher Ethik zu ausgewählten aktuellen ethischen Problemen Stellung beziehen und Konsequenzen aufzeigen.
unterschiedliche Deutungen bezüglich des – unterschiedliche Deutungen bezüglich des Warum und Wozu menschlicher Existenz Warum und Wozu menschlicher Existenz in diskutieren, u. a. ihren jeweiligen historischen Kontext einord- • alt- und neutestamentliches Menschenbild, nen und diskutieren, u. a. • Menschenbilder anderer Religionen, • alt- und neutestamentliches Menschenbild, • Sichtweisen auf den Menschen aus Philo- • Menschenbilder anderer Religionen, sophie, Natur- und Gesellschaftswissen- • Sichtweisen auf den Menschen aus Philoschaften. sophie, Natur- und Gesellschaftswissenschaften.
Die Frage nach dem Menschen – Methodenkompetenz
Material themenbezogen analysieren und beurteilen.
unterschiedliche Menschenbilder miteinander vergleichen und erörtern.
Die Frage nach dem Menschen – Selbst- und Sozialkompetenz
sich mit religiös-ethischen Herausforderungen in Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft auseinandersetzen und begründet eine eigene Position beziehen, 13 Kirchenamt der EKD (Hg.), Kerncurriculum für das Fach Evangelische Religionslehre in der gymnasialen Oberstufe, Hannover 2010, S. 29.
eigene Entwürfe sinnvollen Lebens gestalten und beschreiben.
eine kritische Toleranz zu anderen Lebensentwürfen entwickeln.
auf der Grundlage der christlichen Ethik eigene Handlungskonzepte entwickeln.
Die Frage nach Gott – Sachkompetenz
biblische Gottesbilder in ihrer Vielfalt und ihrer historischen Entwicklung erschließen, u. a. • der Schöpfergott, • der befreiende Gott, • der unverfügbare Gott.
Eigenheiten religiöser Sprache erschließen, u. a. • Symbole.
Gottesbilder hinsichtlich ihrer lebensförderlichen bzw. lebensfeindlichen Wirkung in Geschichte und Gegenwart beurteilen, u. a. • biblische Gottesbilder, • Transzendenzerfahrungen anderer Religionen.
Gottesbeweise als Versuche philosophischen Zugangs zu Gott erschließen.
atheistische und religionskritische Positionen in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Kontext analysieren und beurteilen.
Erscheinungsformen und Grundzüge religiöser Bewegungen exemplarisch beschreiben und sich mit ihrer Bedeutung in der Gegenwart auseinandersetzen.
unterschiedliche Weltdeutungen der Geistes- und Naturwissenschaften erörtern.
gegenwärtige Gottesvorstellungen und de- – gegenwärtige und historische Gottesvorstelren Entstehung in ihrem individuellen und lungen und deren Entstehung in ihrem indivigesellschaftlichen Kontext analysieren. duellen und gesellschaftlichen Kontext analysieren.
Vorstellungen von Gott in Kunst und Literatur interpretieren. 14 Kirchenamt der EKD (Hg.), Kerncurriculum für das Fach Evangelische Religionslehre in der gymnasialen Oberstufe, Hannover 2010, S. 40.
Die Frage nach Gott – Methodenkompetenz
theologische und andere Texte aufgabenbezogen erschließen.
typische Sprachformen der Bibel theologisch reflektiert erläutern und in die Gegenwartssprache übertragen, u. a. Symbole.
Formen atheistischer und religionskritischer Argumentation vergleichen und beurteilen.
religiöse Spuren und Dimensionen in der – religiöse Spuren und Dimensionen in der Gegenwart beschreiben. Gegenwart beschreiben, u. a. in Kunst und Literatur.
Die Frage nach Gott – Selbst- und Sozialkompetenz
christliche Glaubenszeugnisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für das eigene Leben darstellen.
die Relevanz der Frage nach Gott für die eigene Person beurteilen.
eine konstruktive Haltung, die von Verständigung, Respekt und Anerkennung von Differenz geprägt ist, entwickeln.
in der Auseinandersetzung mit kontroversen Positionen zu Gott begründet Stellung beziehen.
Die Frage nach Jesus als dem Christus – Sachkompetenz
die Bedeutung der Kirche als sich auf Jesus Christus berufende Gemeinschaft erläutern.
die Frage nach dem Anspruch der Kirche, in der Nachfolge Jesu Christi zu stehen, erörtern.
biblische und außerbiblische Quellen zur historischen Person Jesu analysieren und mit biblischen Zeugnissen zum kerygmatischen Christus vergleichen.
Wunder und Gleichnisreden Jesu als frühe Glaubenszeugnisse interpretieren.
die Bedeutung des Auferstehungskerygmas für den christlichen Glauben erläutern.
theologische Deutungen des Lebens und Sterbens Jesu erschließen.
Deutungen des Wirkens und Sterbens Jesu in anderen Religionen vergleichend erörtern.
die Grundlagen von Taufe und Abendmahl von ihrem biblischen Ursprung her begründen.
die Bedeutung von Taufe und Abendmahl als Sakramente des protestantischen Bekenntnisses erläutern.
Wahrnehmung und Darstellung
religiös bedeutsame Phänomene als solche identifizieren und darstellen.
Deutung
eigene Orientierungs- und Deutungsmuster entwickeln.
Beurteilung
religiöse Phänomene und Transzendenzerfahrungen beurteilen und einordnen.
Kommunikation und Dialog
sich in Symbolen, in traditioneller Sprache und mit Hilfe neuer Medien ausdrücken.
Gestaltung
die kognitiv erworbenen Fähigkeiten in andere Kommunikationskanäle übertragen und über Möglichkeiten von Teilhabe und Engagement in Gesellschaft und Kirche reflektieren.