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Lehrpläne Thüringen
Gymnasium
Französisch (Entwurfsfassung 2025 thu)
inhaltsbezogen
Hörverstehen / audiovisuelles Verstehen
28
Leseverstehen
25
Sprechen
45
Schreiben
14
Mediation/Sprachmittlung
11
Sprachreflexion
20
prozessbezogen
Methodenkompetenz
94
Selbst- und Sozialkompetenz
66
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Hörverstehen / audiovisuelles Verstehen
Ende Klassenstufe 6
kurze, didaktisierte und einfache authentische sprachliche Äußerungen und Texte, auch mediengestützt, zu vertrauten Themen verstehen und diesen Informationen entnehmen, wenn
sehr langsam und deutlich gesprochen wird,
Illustrationen als Unterstützung zum Einsatz kommen oder
die Informationen wiederholt werden, z. B. Reime, Gedichte, Lieder, Beschreibungen, Gespräche und Präsentationen,
den wesentlichen Inhalt und/oder Detailinformationen von Texten erfassen, die
vertrauten oder leicht erschließbaren Wortschatz sowie einfache sprachliche Strukturen enthalten und
sich auf sie selbst, ihre Familien oder auf konkrete Dinge ihrer Lebenswelt beziehen,
unterschiedliche Sprechende, auch Muttersprachler und Muttersprachlerinnen, verstehen, insbesondere wenn die Hörbedingungen gut sind,
Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen verstehen und sprachlich bzw. nicht sprachlich reagieren,
einfache Wendungen der Unterrichtssprache verstehen und entsprechend handeln. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
durch unterschiedliche Medien präsentierte authentische Texte16 wie
nicht literarische Texte unterschiedlicher Länge, z. B. Ankündigungen, Durchsagen, Anweisungen, Beschreibungen, Berichte, Gespräche, längere Redebeiträge, Diskussionen, Nachrichten, Interviews, Filme/Filmausschnitte, Videoclips, Werbespots, Präsentationen, Referate und
literarische Texte unterschiedlicher Länge, z. B. Erzählungen, Gedichte, verstehen, sofern repräsentative Varietäten der Zielsprache gesprochen werden,
die Inhalte global, selektiv, detailliert oder inferierend erfassen und die Informationen in thematische Zusammenhänge einordnen,
Texte verstehen mit auch
unbekanntem und nicht erschließbarem Wortschatz,
idiomatischen Ausdrucksformen sowie umgangssprachlichen Wendungen,
komplexen sprachlichen Strukturen,
Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner verstehen und situations-, sach- und adressatengerecht, sprachlich bzw. nicht sprachlich reagieren,
textinterne Informationen und textexternes Wissen kombinieren,
Stimmungen und Einstellungen der Sprechenden und stilistische Merkmale, z. B. Stilebene, Erzählperspektive, bestimmen,
gehörte und gesehene Informationen aufeinander beziehen und in ihrem kulturellen Zusammenhang verstehen,
Texte auch zu wenig vertrauten Themen erschließen,
implizite Informationen erkennen und einordnen und deren Wirkung interpretieren,
implizite Einstellungen oder Beziehungen zwischen Sprechenden erfassen,
Texte im Wesentlichen verstehen, auch wenn schnell oder nicht in einer repräsentativen Varietät der Zielsprache gesprochen wird,
Textsorten erkennen, ihre Funktion bzw. Intention, z. B. informieren, appellieren und argumentieren, erfassen und bewerten,
französischsprachige Arbeitsanweisungen/Operatoren verstehen und entsprechend handeln. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Leseverstehen
Ende Klassenstufe 6
häufig verwendete Ausdrücke in einfachen Alltagssituationen erkennen und verstehen, z. B. in Dialogen, Mitteilungen, Plänen, Plakaten, Prospekten, Reimen und Gedichten,
Zahlenangaben, Eigennamen und andere sehr einfache Informationen in einem kurzen Text finden und verstehen,
den wesentlichen Inhalt oder Detailinformationen aus sehr einfachen Texten zu vertrauten Themen erfassen, die
vertrauten oder leicht erschließbaren Wortschatz sowie einfache sprachliche Strukturen enthalten und
sich auf sie selbst, ihre Familien oder auf konkrete Dinge ihrer Lebenswelt beziehen,
einfache französischsprachige Arbeitsanweisungen verstehen und entsprechend handeln. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
Die Lernenden können
authentische Texte lesen und verstehen, d. h.
lineare und nicht lineare Texte,
literarische Texte verschiedener Gattungen und Genres, z. B. Erzählungen, Kurzgeschichten, Fabeln, Romane, Gedichte (ganz oder in Auszügen),
nicht literarische Texte zur Orientierung, Übermittlung von Informationen und Unterhaltung, z. B. Beschreibungen, Biografien, Berichte, Internetseiten, persönliche Mitteilungen und Nachrichten, persönliche und formelle Briefe, Reden, Blogs, Formulare, Anzeigen, Tabellen,
mehrfach kodierte Texte und Textteile, z. B. in Werbeanzeigen, Plakaten, Flugblättern,
wenn es sich überwiegend um vertraute und teilweise weniger vertraute Themen handelt,
die Inhalte global, selektiv, detailliert oder inferierend erfassen,
verschiedene Textsorten erkennen,
die Funktion (z. B. informierend, appellierend, argumentierend) und die Intention eines Textes erkennen und bewerten,
die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen,
die inhaltliche Struktur eines Textes nachvollziehen und Gestaltungsmerkmale in ihrer Wirkung erfassen,
Informationen in komplexen Texten unterschiedlicher Länge, auch mit unbekanntem, nicht erschließbarem Wortschatz sowie komplexen sprachlichen Strukturen verstehen,
selbstständig Texte unterschiedlicher Textsorten und Entstehungszeiten auch zu wenig vertrauten Themen erschließen,
die inhaltliche Struktur von komplexen Texten erkennen und dabei Gestaltungsmerkmale in ihrer Funktion und Wirkung analysieren,
die Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen analysieren,
häufig verwendete stilistische Mittel - häufig verwendete stilistische Mittel erkennen und benennen, erkennen, benennen und deren Wirkung erklären,
die Absicht und Wirkung von Texten in - die Absicht und Wirkung von Texten in deren zielkulturellen Zusammenhängen deren zielkulturellen Zusammenhängen erkennen, erkennen und analysieren,
französischsprachige Arbeitsanweisungen/Operatoren verstehen und entsprechend handeln. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Sprechen
Ende Klassenstufe 6
sich mit elementaren sprachlichen sowie nicht sprachlichen Mitteln und unter Nutzung von visuellen Hilfen sowie Sprachmustern verständigen, wenn der Gesprächspartner/die Gesprächspartnerin langsam und deutlich spricht,
einfache Gespräche, z. B. Kontakt-, Orientierungsgespräche im Alltag und zur Unterhaltung, führen und in diesem Zusammenhang
sich oder jemanden vorstellen,
jemanden begrüßen und verabschieden,
einfache Fragen stellen und beantworten,
Bitten und Aufforderungen formulieren und darauf sprachlich sowie nicht sprachlich reagieren,
Auskunft über das eigene Befinden geben und sich nach dem Befinden des Gesprächspartners/der Gesprächspartnerin erkundigen,
Wünsche, Vorlieben und Abneigungen äußern,
sehr einfache Auskünfte zu Ortsangaben und Zeitangaben einholen und erteilen. Zusammenhängendes Sprechen / monologisches Sprechen Die Lernenden können
mit elementaren sprachlichen Mitteln vor anderen
Auskunft über sich selbst geben,
über die eigene Familie, Freunde, Schule sprechen,
sagen, wo sie wohnen,
vertraute Gegenstände benennen,
eingeübte, sprachlich sehr einfache literarische Texte, z. B. Reime, Gedichte, Lieder, vortragen. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
in vorrangig informellen - in informellen und formellen Gesprächssituationen Gesprächssituationen
zu überwiegend vertrauten Themen - zu vertrauten und weniger vertrauten, auch interagieren, abstrakten Themen interagieren und sich dabei spontan und weitgehend flüssig äußern,
auf differenzierte Äußerungen anderer angemessen reagieren,
sich in Gesprächen zur Kontaktaufnahme und -pflege, Unterhaltung, Orientierung, Planung und Inanspruchnahme von Dienstleistungen sowie in Interviews situations-, adressaten- und sachgerecht sowie verständlich äußern und dabei
soziale Kontakte unter Verwendung alltäglicher Höflichkeitsformeln realisieren,
auch komplexe Fragen stellen und darauf reagieren,
Aufforderungen und Vorschläge formulieren und darauf reagieren,
eigene Gefühle mitteilen und auf Gefühlsäußerungen anderer reagieren,
eigene Wünsche, Vorlieben und Abneigungen äußern und auf die anderer reagieren,
persönliche Meinungen unter Beachtung kultureller Gesprächskonventionen erfragen, ausdrücken und begründen,
zu aktuell bedeutsamen Sachverhalten in - zu aktuellen wie generell bedeutsamen Gesprächen oder Diskussionen Stellung Sachverhalten Stellung nehmen und in nehmen und Standpunkte formulieren und Diskussionen ggf. verschiedene Positionen vertreten, sprachlich differenziert formulieren,
Schlussfolgerungen und Wertungen formulieren und begründen,
Aspekte der Redeweise angemessen anwenden,
sprachliche Mittel funktional angemessen und weitgehend normgerecht verwenden. Zusammenhängendes Sprechen / monologisches Sprechen Die Lernenden können vor anderen mit vielfältigen, vornehmlich komplexen sprachlichen und auch nicht sprachlichen Mitteln zu ausgewählten Themen bzw. inhaltlichen Schwerpunkten
sich äußern in
erzählender,
beschreibender,
berichtender,
erläuternder,
kommentierender,
schlussfolgernder,
begründender,
wertender,
argumentierender Form,
eigene mündliche Produktionen, z. B. Vorträge, Reden, Teile von Reportagen, Präsentationen planen, adressatengerecht vortragen,
sprachliche Mittel funktional angemessen und weitgehend normgerecht verwenden,
eingeübte literarische Texte sinngestaltend vortragen, z. B. Gedichte,
Texte inszenieren,
Sachverhalte bezogen auf Themen des - Sachverhalte bezogen Themen fachlichen Alltags, fachlichen oder persönlichen oder persönlichen und kulturellen Interesses strukturiert darstellen und ggf. Interesses strukturiert darstellen und ggf. kommentieren, kommentieren,
globale und detaillierte Informationen aus - globale und detaillierte Informationen aus nicht literarischen und literarischen, komplexen nicht literarischen und gehörten und gelesenen Texten oder literarischen, gehörten und gelesenen Filmen/Filmsequenzen wiedergeben Texten oder Filmen/Filmsequenzen und/oder zusammenfassen, ggf. wiedergeben und/oder zusammenfassen, kommentieren, ggf. kommentieren, Methodenkompetenz Die Lernenden können
Schreiben
Ende Klassenstufe 6
vertraute Wörter, Wendungen und Sätze abschreiben, Zahlen und Daten schreiben,
mit Besonderheiten der französischen Schreibweise umgehen,
Informationen über sich selbst geben, z. B. Name, Nationalität, Adresse, Alter, Geburtsdatum, auch in Fragebögen oder Informationsblättern,
sehr einfache persönliche Nachrichten verfassen, die einige Details über sich und/oder andere sowie einfache Fragen enthalten, z. B. zu Wünschen, Vorlieben und Abneigungen. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
unter Verwendung vielfältiger sprachlicher Mittel funktional angemessen und weitgehend normgerecht
Texte in formeller oder informeller Sprache verfassen,
Texte zu literarischen und nicht literarischen Vorlagen verfassen,
eigene kreative Texte verfassen und dabei ggf. Textbezüge herstellen,
komplexe Texte zu überwiegend vertrauten - komplexe Texte auch zu weniger Themen funktional angemessen und vertrauten Themen, auch abstrakten weitgehend normgerecht verfassen und Inhalts funktional angemessen und dabei zentrale Schreibformen sachgerecht weitgehend normgerecht verfassen und einsetzen, d. h. dabei zentrale Schreibformen sachgerecht
informierend, einsetzen, d. h.
appellierend, • informierend,
argumentierend, • appellierend,
analysierend, • argumentierend,
gestaltend • analysierend, schreiben und dabei textverknüpfende • gestaltend Mittel (Kohärenz und Kohäsion) schreiben und dabei textverknüpfende Mittel verwenden. (Kohärenz und Kohäsion) verwenden. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Mediation/Sprachmittlung
Ende Klassenstufe 6
in elementaren und in simulierten zweisprachigen, vertrauten Alltagssituationen sprachmitteln,
den Informationsgehalt von sehr kurzen, einfachen mündlichen oder schriftlichen Äußerungen zu vertrauten Themen sinngemäß in die jeweils andere Sprache übertragen,
wesentliche Informationen aus sehr kurzen, einfachen mündlichen oder schriftlichen Texten zu vertrauten Themen in der deutschen Sprache zusammenfassen. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
Die Lernenden können
in simulierten und realen zweisprachigen Situationen funktional angemessen und weitgehend normgerecht sprachmitteln,
wesentliche Inhalte authentischer mündlicher und schriftlicher Texte, auch zu weniger vertrauten Themen, in der jeweils anderen Sprache schriftlich oder mündlich adressatengerecht, situationsangemessen und zweckbestimmt wiedergeben,
fremdsprachige Konzepte sowie kommunikative Situationen sprachmitteln,
in inter- und intralingualen Situationen Bedeutung aushandeln,
kurze Textabschnitte mit Aussagen zu bestimmten inhaltlichen Details und/oder zusammenhängenden Gedankengängen ins Deutsche oder ins Französische übersetzen,
für das Verstehen erforderliche Erläuterungen hinzufügen,
kreativ mit den beteiligten Sprachen umgehen. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Sprachreflexion
Ende Klassenstufe 6
die Funktion bekannter sprachlicher Phänomene, z. B. Wortarten, Satzglieder, erkennen und unter Verwendung lateinischer Fachtermini benennen,
auf der Grundlage von Vorwissen unter Anleitung Hypothesen zur Erschließung von elementarem Wortschatz sowie von einfachen Strukturen formulieren,
vorhandene sprachliche Mittel in der deutschen Sprache und anderen Sprachen sowie nicht sprachliche Mittel für das Verstehen und die Verständigung nutzen,
Methoden und Strategien für
das Einprägen von Wortschatz und Strukturen im Französischen,
die Rezeption französischsprachiger Texte,
die Produktion französischsprachiger Texte,
das Lösen von Aufgaben zur Sprachmittlung unter Anleitung beschreiben,
über die Angemessenheit einfacher sprachlicher Mittel, z. B. Anrede-, Höflichkeitsformen, sowie nicht sprachlicher Mittel, z. B. Gestik, unter Anleitung reflektieren. Methodenkompetenz Die Lernenden können
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
die Funktionalität sprachlicher Mittel in literarischen und nicht literarischen Texten erkennen und unter Verwendung der Fachterminologie erklären,
vorhandene sprachliche Mittel in der deutschen Sprache und anderen Sprachen sowie nicht sprachliche Mittel für das Verstehen und die Verständigung im Französischen nutzen und darüber reflektieren,
das Zusammenwirken von Sprache und Kultur an Beispielen erklären,
Hypothesen zur Erschließung sprachlicher und nicht sprachlicher Mittel formulieren,
über die Verwendung sprachlicher sowie nicht sprachlicher Mittel selbstständig reflektieren,
die Beziehungen zwischen Sprach- und Kulturphänomenen an Beispielen belegen und darüber reflektieren,
Methoden und Strategien beschreiben für
die Rezeption französischsprachiger Texte,
die Produktion französischsprachiger Texte,
das Lösen von Aufgaben zur Sprachmittlung,
Sprachebenen und Sprachvarietäten erkennen und reflektieren, z. B. Standardsprache, Umgangssprache,
Methodenkompetenz
Ende Klassenstufe 6
Situationen und Aufgabenstellungen nutzen, um altersgemäße Hör- und Hör-/Hör-Seherwartungen zu entwickeln,
Schlüsselwörter erkennen und mit ihrer Hilfe Sinnzusammenhänge erschließen,
Gedächtnishilfen unter Anleitung anfertigen,
verschiedene Verstehenshilfen nutzen, wie z. B.
intonatorische Strukturen, z. B. Stimmlage, Tonhöhe,
visuelle Signale, z. B. Bild, Mimik und Gestik,
akustische Signale, z. B. Geräusche, Musik,
unter Anleitung ihr sprachliches, thematisches und soziokulturelles Wissen sowie Weltwissen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
Leseerwartungen aufbauen und nutzen, z. B. durch visuelle Impulse und Überschriften,
analoge und digitale Hilfsmittel nutzen, z. B. Wörterverzeichnisse, zweisprachige Wörterbücher,
Inhalte in geeigneter Form festhalten und visualisieren, z. B. Tabelle, Mindmap, Zeitstrahl, Schema,
ihr sprachliches, soziokulturelles und thematisches Wissen sowie Weltwissen unter Anleitung als Verstehenshilfe nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
mitsprechen, nachsprechen,
gelernte Reime, Gedichte, Lieder und eingeübte Sprachmuster reproduzieren,
grundlegende Intonationsmuster der französischen Sprache imitieren,
nicht sprachliche Mittel nutzen,
im Rollenspiel agieren,
ein Gespräch beginnen, ggf. mit Hilfe aufrechterhalten, und beenden,
sprachliche Unsicherheiten durch Nachfragen in der deutschen Sprache, auch mit Hilfe nicht sprachlicher Mittel, ausgleichen,
altersgemäße Hilfsmittel und Medien nutzen,
ihr sprachliches Vorwissen, soziokulturelles und thematisches Wissen und Weltwissen unter Anleitung einbeziehen und nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
vertraute Wörter, Wendungen, Sätze bzw. Informationen aus kurzen, einfachen Texten, z. B. in Listen, Tabellen, Mindmaps,
sammeln,
ordnen,
gruppieren,
Notizen anfertigen,
altersgemäße analoge und digitale Hilfsmittel nutzen,
Geschriebenes unter Anleitung kontrollieren und korrigieren,
ihr sprachliches, soziokulturelles sowie thematisches Wissen und Weltwissen unter Anleitung einbeziehen und nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
die wesentlichen Informationen des mündlichen oder schriftlichen Ausgangstextes erfassen, auch mit Hilfe visueller Impulse, sich ggf. dazu Notizen machen und in die jeweils andere Sprache übertragen,
einfache rezeptive und produktive Strategien einsetzen, z. B.
Schlüsselwörter erkennen,
den ihnen zur Verfügung stehenden Wortschatz, auch Internationalismen, verwenden,
auch nicht sprachlich agieren, z. B. über Mimik und Gestik,
ihr sprachliches, soziokulturelles und thematisches Wissen sowie Weltwissen unter Anleitung einbeziehen und nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
Vergleichbares in der deutschen Sprache und in anderen Sprachen unter Anleitung erkennen und bestimmen,
sprachliche Einzelphänomene isolieren und dabei gezielt nach Bekanntem und Ähnlichem suchen,
einfache Techniken des Vergleichs von elementarem Wortschatz und von Sprachen unter Die angestrebten Kompetenzen und die Inhalte des Unterrichts mit erhöhtem Anforderungsniveau unterscheiden sich von denen des Unterrichts mit grundlegendem Anforderungsniveau in
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
der thematischen Erweiterung bzw. Vertiefung,
dem Grad der thematischen Vertrautheit,
dem Schwierigkeits- und Komplexitätsgrad sowie der Offenheit der Aufgabenstellung und
dem Umfang und der Art bereitgestellter Informationen und Hilfsmittel,
dem erforderlichen quantitativen und qualitativen Maß an Transferleistungen und problemlösendem Denken. https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2012/2012_10_18-Bildungsstandards-Fortgef-FS-Abi.pdf https://www.europaeischer-referenzrahmen.de/ Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Begleitband. Ernst Klett Sprachen Stuttgart 2020. 3.1 Ziele Hörverstehen / audiovisuelles Verstehen Sachkompetenz Die Lernenden können
Situationen und Aufgabenstellungen als Verstehenshilfe nutzen, um Hör-/Hör-/Hör-Seherwartungen zu entwickeln,
intonatorische Strukturen erfassen,
visuelle Impulse und akustische Signale nutzen, Im Folgenden wird ein erweiterter Textbegriff zugrunde gelegt: Als „Text“ werden demnach alle mündlichen, schriftlichen und visuellen Produkte in ihrem jeweiligen kulturellen und medialen Kontext verstanden, die analog oder digital vermittelt werden.
verschiedene Hör-/Hör-Sehtechniken funktionsbezogen anwenden, um
Informationen kurzzeitig im Gedächtnis zu speichern und gedanklich zu verdichten,
Schlüsselwörter zu erkennen und mit ihrer Hilfe Sinnzusammenhänge zu erschließen,
Verstehenslücken auszugleichen,
Verständnisprobleme zu lösen,
Informationen in geeigneter Form sichern,
mediale Gestaltungsmittel erfassen und analysieren,
analoge und digitale Hilfsmittel, z. B. Wörterverzeichnisse, ein- und zweisprachige Wörterbücher, KI-Tools nutzen,
ihr sprachliches, soziokulturelles und thematisches Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
Leseerwartungen aufbauen und nutzen, z. B. durch visuelle Impulse, Überschriften und das Erkennen der Textstruktur,
unterschiedliche Lesetechniken, u. a. überfliegendes, detailliertes, schlussfolgerndes Lesen, entsprechend der Aufgabe anwenden,
Schlüsselwörter erkennen, markieren und mit ihrer Hilfe Sinnzusammenhänge erschließen,
unbekannten Wortschatz durch Analogieschlüsse und Vergleiche mit der deutschen Sprache und anderen Sprachen, den Kontext sowie Wortbildungsmuster erschließen,
grundlegende Verfahren der Textanalyse anwenden, z. B. Erzähltechniken, Personencharakterisierung, Analyse von Inhalt und Form,
Texte in Bezug zu ihrem geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontext untersuchen,
analoge und digitale Hilfsmittel gezielt nutzen, z. B. ein- und zweisprachiges Wörterbuch, KI-Tools,
strukturierte Notizen zur Informationsspeicherung und -weiterverwendung anfertigen und nutzen,
ihr sprachliches, soziokulturelles und thematisches Wissen sowie Weltwissen selbstständig als Verstehenshilfe nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
grundlegende Intonationsmuster der französischen Sprache korrekt anwenden,
einen Redeplan anfertigen und nutzen,
ein Gespräch mit Hilfe sprachlicher und nicht sprachlicher Mittel adressaten- und situationsgerecht beginnen, aufrechterhalten und beenden,
Strategien zur Förderung der Kommunikation, z. B. Nachfrage, nicht sprachliche Mittel und/oder Umschreibung einsetzen,
textsortenspezifische Konventionen einhalten,
verschiedene analoge und digitale Hilfsmittel und Medien zur Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -darstellung nutzen,
verschiedene Präsentationstechniken verwenden,
adressatengerecht und anschaulich präsentieren,
aus Quellen entnommene Informationen für eigene Darlegungen nutzen,
im Rollenspiel agieren und dabei improvisieren,
ihr sprachliches, soziokulturelles sowie thematisches Wissen und Weltwissen selbstständig einbeziehen und nutzen,
eine Präsentation klar strukturiert und flüssig vortragen, ggf. spontan abweichen und auf Nachfragen eingehen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
sprachliche Mittel aufgabengemäß sammeln, ordnen und verwenden,
Texte adressatengerecht planen, strukturieren und verfassen,
textsortenspezifische Merkmale einhalten / Textsorten zielorientiert verwenden,
Quellen korrekt angeben,
nicht sprachliche Mittel, z. B. Symbole, Emoticons, situationsgerecht verwenden,
ihr sprachliches, soziokulturelles und thematisches Wissen sowie Weltwissen selbstständig einbeziehen und nutzen,
funktionale Gesichtspunkte bei der Textgestaltung beachten,
Textvorlagen transformieren oder für eine andere Zielgruppe adaptieren. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
fremdsprachige Äußerungen kurzzeitig im Gedächtnis speichern,
verschiedene Sprachmittlungsstrategien gezielt einsetzen, z. B. Vereinfachen, Umschreiben, Verwenden von Antonymen und Synonymen, Nutzen nicht sprachlicher Impulse,
den Inhalt des mündlichen oder schriftlichen Ausgangstextes
kürzen,
verallgemeinern,
kontextbezogen wiedergeben,
auf Redundanzen verzichten,
aus dem mündlichen oder schriftlichen Ausgangstext Informationen sichern,
analoge und digitale Hilfsmittel, Medien und Quellen nutzen,
ihr sprachliches, soziokulturelles und thematisches Wissen sowie Weltwissen selbstständig einbeziehen und nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
Selbst- und Sozialkompetenz
Ende Klassenstufe 6
sich beim Hörverstehen / audiovisuellen Verstehen auf die Situation, den Text bzw. das Dokument und die Aufgabe einstellen sowie konzentriert zuhören und/oder zusehen,
den Prozess entsprechend der Aufgabe unter Anleitung bewältigen,
auch bei Verstehensproblemen weiterhin konzentriert zuhören und/oder zusehen,
bei Unklarheiten (auch in deutscher Sprache) nachfragen,
unter Anleitung ihre Kompetenzentwicklung einschätzen, z. B. mit Hilfe eines Portfolios. 2.1.2 Leseverstehen Sachkompetenz Die Lernenden können
sich auf Situation, Text und Aufgabe einstellen und konzentriert lesen,
den Leseprozess entsprechend der Aufgabe unter Anleitung bewältigen,
unvoreingenommen mit vereinzelt unbekanntem Wortschatz umgehen,
mit Textinhalten offen und kritisch umgehen,
Sachverhalte, Vorgänge, Personen und Handlungen aus der Perspektive anderer unter Anleitung betrachten und Unterschiede akzeptieren,
texterschließende Hilfsmittel unter Anleitung nutzen und/oder andere um Hilfe bitten,
ihre Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen, z. B. mit Hilfe eines Portfolios. 2.1.3 Sprechen Sachkompetenz An Gesprächen teilnehmen / dialogisches Sprechen Die Lernenden können
in elementaren Alltags- und Unterhaltungssituationen situationsangemessen und adressatengerecht agieren und dabei Respekt zeigen,
Gesprächsregeln einhalten,
mit anderen zusammenarbeiten und dabei Unterstützung geben und/oder annehmen,
eigene Sprach- und Verhaltenskonventionen bzw. Besonderheiten der Lebensweise mit denen von Lernenden in Frankreich und im frankophonen Kulturkreis vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und respektieren,
ihre Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen, z. B. mit Hilfe eines Portfolios. 2.1.4 Schreiben Sachkompetenz Die Lernenden können
Geschriebenes gut lesbar verfassen,
die zum Schreiben vorgegebene Zeit einhalten,
ihre Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen, z. B. mit Hilfe eines Portfolios. 2.1.5 Mediation/Sprachmittlung Sachkompetenz Die Lernenden können
sich auf die Mediations-/Sprachmittlungssituation einstellen und ihre Rolle bei der Sprachmittlung annehmen,
adressatengerecht agieren und dabei Respekt und Toleranz zeigen,
Sachverhalte, Vorgänge, Personen und Handlungen aus der Perspektive anderer betrachten und Unterschiede akzeptieren,
bei Unklarheiten nachfragen,
Geschriebenes unter Nutzung von analogen und digitalen Hilfsmitteln kontrollieren,
ihre Kompetenzentwicklung einschätzen, z. B. mit Hilfe eines Portfolios. 2.1.6 Sprachreflexion Auf der Niveaustufe A1 nutzen die Lernenden für Erläuterungen von Ergebnissen und entsprechenden Vorgehensweisen beim Sprachenvergleich, für das Bilden von Hypothesen und für die Reflexion die deutsche Sprache. Sachkompetenz Die Lernenden können
Ende Klassenstufe 12 bzw. 13
sich auf Situation, Text und Aufgabe einstellen und konzentriert zuhören bzw. zusehen,
den Hör-/audiovisuellen Prozess entsprechend der Aufgabe selbstständig bewältigen,
auch bei Verstehensproblemen weiter konzentriert zuhören,
bei Unklarheiten nachfragen,
konstruktiv mit Unbekanntem und Unvorhergesehenem umgehen,
Eigenschaften von Sprechenden respektieren und sich darauf einstellen, z. B. Varietät, Sprechtempo, Intonation, Mimik, Gestik,
ihre Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen und ggf. dokumentieren. Leseverstehen Sachkompetenz
sich auf Situation, Text und Aufgabe einstellen und konzentriert lesen, auch über einen längeren Zeitraum,
den Leseprozess entsprechend der Aufgabe selbstständig bewältigen,
auch bei Verstehensproblemen weiter konzentriert lesen,
mit Textinhalten offen und kritisch umgehen,
unvoreingenommen und konstruktiv mit Unbekanntem/Unvorhergesehenem umgehen,
Sachverhalte, Vorgänge, Personen und Handlungen aus der Perspektive anderer betrachten und Unterschiede akzeptieren,
texterschließende Hilfsmittel selbstständig nutzen bzw. andere um Hilfe bitten,
über die eigenen Lesestrategien reflektieren,
ihre Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen und ggf. dokumentieren. Sprechen Sachkompetenz An Gesprächen teilnehmen / dialogisches Sprechen Die Lernenden können mit vielfältigen, vornehmlich komplexen sprachlichen und auch nicht sprachlichen Mitteln
sprachliches Handeln entsprechend der Aufgabe selbstständig gestalten,
situations- und adressatengerecht unter Beachtung sozialer Beziehungen agieren und dabei Respekt zeigen,
Kommunikationsregeln einhalten,
eigene Sprach- und Verhaltenskonventionen bzw. Besonderheiten der Lebensweise mit denen von jungen Menschen Frankreichs und der frankophonen Welt vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und respektieren,
auch in kooperativen Lernphasen selbstständig handeln und Verantwortung übernehmen,
eigene Sprachhandlungen reflektieren,
ihre Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen und ggf. dokumentieren. Schreiben Sachkompetenz Die Lernenden können
Schreibprozesse selbstständig und adressatengerecht planen, umsetzen und reflektieren,
sich Arbeitsziele setzen und die vorgesehene Schreibzeit einhalten,
Texte gut lesbar verfassen,
Geschriebenes selbstständig kontrollieren, ggf. korrigieren und überarbeiten,
mit anderen zusammenarbeiten und dabei Unterstützung geben und annehmen,
ihre Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen und ggf. dokumentieren. Mediation/Sprachmittlung Sachkompetenz
sich auf die Sprachmittlungssituation einstellen und ihre Rolle bei der Sprachmittlung annehmen,
interkulturelle Kompetenz im Prozess zum Einsatz bringen,
auf Unbekanntes/Unvorhergesehenes angemessen und konstruktiv reagieren,
situations- und adressatengerecht agieren und dabei Respekt zeigen,
unvoreingenommen mit authentischen Texten und Situationen umgehen,
Kommunikation in verschiedenen, auch strittigen Situationen und bei Meinungsverschiedenheiten unterstützen,
bei Unklarheiten in der jeweiligen Sprache gezielt nachfragen,
mit Problemen im Prozess der Sprachmittlung angemessen und konstruktiv umgehen,
den Sprachmittlungsprozess entsprechend der Aufgabe selbstständig bewältigen,
Geschriebenes unter Nutzung von analogen und digitalen Hilfsmitteln selbstständig kontrollieren und ggf. korrigieren,
ihre Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen und ggf. dokumentieren. Sprachreflexion Sachkompetenz Die Lernenden können
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