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Sachkompetenz Klassenstufen 5/6
unter Anleitung Fragen an die Geschichte stellen
altersgemäß eine Vorstellung von Geschichte als Konstruktion entwickeln und den Unterschied zwischen Geschichte und Vergangenheit erklären
unter Anleitung historische Ereignisse und Entwicklungen räumlich und zeitlich einordnen, deren Nach- und Nebeneinander erfassen und beschreiben
ausgewählte Arten von Quellen und Darstellungen anhand ihrer spezifischen Merkmale unter Anleitung identifizieren und beschreiben
zwischen Quellen und Darstellungen unterscheiden
die erarbeiteten fachspezifischen Begriffe unter Anleitung im historischen Kontext korrekt verwenden
mit Hilfe vorgegebener Begriffe und Strukturierungsmöglichkeiten historische Sachverhalte beschreiben und ihr historisches Wissen ordnen. DS
Methodenkompetenz Klassenstufen 5/6
den Weg des historischen Forschens von den Funden über die Rekonstruktion zur Darstellung der Ergebnisse beschreiben
unter Anleitung erste Hypothesen entwickeln, um Fragen an die Vergangenheit zu beantworten
ausgehend von der Fragestellung Schrift-, Bild- und gegenständliche Quellen beschreiben und wesentliche Inhalte wiedergeben
unterschiedliche Quellenaussagen zu einem Sachverhalt vergleichen und ansatzweise Wirkungsabsichten und eventuelle Widersprüche erfassen und beschreiben
unter Anleitung erkenntnisorientiert recherchieren, relevante Informationen sachgerecht auswählen und die Spezifik der verschiedenen Medien beachten (z. B. Lehrbuchtext, Geschichtskarte, Schaubild, Lexikon, Internet, Film, Jugendbuch, Comic, virtueller Rundgang, Erklärvideos)
die Ergebnisse des historischen Lernens altersgemäß sinnbildend darstellen und u. a. mit Hilfe digitaler Medien präsentieren. MB
Selbst- und Sozialkompetenz Klassenstufen 5/6
Spuren und Überlieferungen aus der Vergangenheit in ihrem Lebensumfeld entdecken und dadurch in Ansätzen das historische Gewordensein gegenwärtiger Verhältnisse erkennen und beschreiben
unter Anleitung die Bedeutung ausgewählter historischer Sachverhalte für die Gegenwart und das eigene Leben erfassen und beschreiben
unter Anleitung das Handeln von Menschen vergangener Zeiten aus dem historischen Kontext heraus beschreiben und bewerten
eigene Wertvorstellungen und Betrachtungsweisen mit denen kulturell und zeitlich ferner Lebenswelten unter Anleitung vergleichen sowie Fremdes von Vertrautem unterscheiden
unter Anleitung vorhandene Vorstellungen über Vergangenes überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren. DB
kollaborative Arbeits- und Lernformen zur Aufgabenlösung verwenden, bei Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit Verantwortung für den Lernprozess übernehmen. MB
Sachkompetenz Klassenstufen 7/8
selbstständig Fragen an die Geschichte stellen, diese in Ansätzen ordnen und strukturieren
unter Anleitung Fragestellungen in Darstellungen erkennen und verstehen
den Konstruktcharakter von Geschichte und die Prinzipien historischen Denkens erklären
fachspezifische Begriffe korrekt verwenden, erweitern und ansatzweise reflektieren
zwischen zeitgenössischer Quellensprache und Gegenwartssprache unterscheiden
weitgehend selbstständig historische Ereignisse und Entwicklungen räumlich und zeitlich einordnen, deren Nach- und Nebeneinander kennzeichnen und beschreiben
ausgewählte Konzepte und Kategorien zur Erklärung historischer Sachverhalte und zur Ordnung historischen Wissens anwenden und erweitern
zwischen Quellen und Darstellungen unterscheiden
Quellen und Darstellungen in ihrer Vielfalt anhand ihrer spezifischen Merkmale identifizieren und charakterisieren. MB
Methodenkompetenz Klassenstufen 7/8
Hypothesen entwickeln und daraus unter Anleitung das methodische Vorgehen zur Überprüfung der Hypothesen ableiten
weitgehend selbstständig erkenntnisorientiert recherchieren, relevante Informationen sachgerecht auswählen und dabei die Gattungsspezifik verschiedener Medien beachten
ausgehend von der historischen Fragestellung Schrift-, Bild- und gegenständliche Quellen beschreiben, analysieren und interpretieren
weitgehend selbstständig unterschiedliche Quellenaussagen zu einem Sachverhalt vergleichen und Perspektiven, Wirkungsabsichten und eventuelle Widersprüche erfassen und untersuchen
unter Anleitung Geschichtsdarstellungen hinsichtlich ihrer Sinnbildungsmuster und Aussageabsichten analysieren und vergleichen
die Ergebnisse des historischen Lernens in zunehmend komplexeren Zusammenhängen sinnbildend darstellen sowie adressatenbezogen und mediengerecht präsentieren. MB
Selbst- und Sozialkompetenz Klassenstufen 7/8
Spuren und Überlieferungen aus der Vergangenheit entdecken, bewusst wahrnehmen und die Gegenwärtigkeit von Geschichte an ausgewählten Beispielen erkennen und beschreiben
die Bedeutung ausgewählter historischer Sachverhalte für die Gegenwart und das eigene Leben untersuchen und bewerten
im Wesentlichen selbstständig das Handeln von Menschen vergangener Zeiten aus dem historischen Kontext heraus erklären und bewerten und daraus triftige Sachurteile ableiten
vorhandene Vorstellungen über Vergangenes überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren
eigene Wertvorstellungen und Betrachtungsweisen mit denen kulturell und zeitlich ferner Lebenswelten vergleichen, Alterität wahrnehmen und beschreiben
weitgehend selbstständig Werturteile unter Beachtung der eigenen Standortgebundenheit bilden und begründen
sich in Ansätzen mit fremden Werturteilen auseinandersetzen, dabei eigene Orientierungen und Vorstellungen überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren
kollaborative Arbeits- und Lernformen zur Aufgabenlösung anwenden und bei Ein-
zel-, Partner- und Gruppenarbeit Verantwortung für den Lernprozess übernehmen. DB
Sachkompetenz Klassenstufen 9/10
im Rahmen forschenden Lernens und der Bildung eigener Narrationen Fragen selbstständig entwickeln, eingrenzen und strukturieren
selbstständig Fragestellungen in Darstellungen erkennen, verstehen und auf die eigene Fragestellung beziehen
den Konstruktcharakter von Geschichte und die Prinzipien historischer Erkenntnis reflektieren
fachspezifische Begriffe sachgerecht anwenden, erweitern und reflektieren
zwischen zeitgenössischer Quellensprache und Gegenwartssprache unterscheiden
selbstständig historische Ereignisse und Entwicklungen räumlich und zeitlich einordnen, deren Nach- und Nebeneinander erfassen und darstellen
ausgewählte Konzepte und Kategorien zur Erklärung historischer Sachverhalte und zur Ordnung historischen Wissens selbstständig anwenden, erweitern und in Ansätzen reflektieren
zwischen Quellen und Darstellungen unterscheiden
Quellen und Darstellungen in ihrer Vielfalt anhand ihrer spezifischen Merkmale identifizieren und charakterisieren. MB
Methodenkompetenz Klassenstufen 9/10
Hypothesen entwickeln und daraus das methodische Vorgehen zur Überprüfung der Hypothesen ableiten und reflektieren
selbstständig erkenntnisorientiert recherchieren, relevante Informationen sachgerecht auswählen und dabei die Gattungsspezifik der verschiedenen Medien beachten
ausgehend von der historischen Fragestellung Quellen gezielt auswählen, beschreiben, analysieren und interpretieren
selbstständig unterschiedliche Quellenaussagen zu einem Sachverhalt vergleichen und Perspektiven, Wirkungsabsichten und eventuelle Widersprüche analysieren und bewerten
weitgehend selbstständig Geschichtsdarstellungen hinsichtlich ihrer Sinnbildungsmuster und Aussageabsichten analysieren, vergleichen und in Teilaspekten auf ihre Triftigkeit prüfen
die Ergebnisse des historischen Lernens in komplexen Zusammenhängen sinnbildend darstellen sowie adressatenbezogen und mediengerecht präsentieren. MB
Selbst- und Sozialkompetenz Klassenstufen 9/10
das historische Gewordensein gegenwärtiger Verhältnisse und die Gegenwärtigkeit von Geschichte in der Gesellschaft bewusst wahrnehmen und reflektieren
die Bedeutung ausgewählter historischer Sachverhalte für die Gegenwart und das eigene Leben untersuchen und reflektieren
selbstständig das Handeln von Menschen vergangener Zeiten aus dem historischen Kontext heraus erklären und bewerten und triftige Sachurteile ableiten
vorhandene Vorstellungen über Vergangenes überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren
eigene Wertvorstellungen und Betrachtungsweisen mit denen kulturell und zeitlich ferner Lebenswelten vergleichen, Alterität wahrnehmen und reflektieren
selbstständig Werturteile unter Beachtung der eigenen Standortgebundenheit bilden und begründen
sich mit fremden Werturteilen auseinandersetzen, dabei eigene Orientierungen und Vorstellungen überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren
kollaborative Arbeits- und Lernformen zur Aufgabenlösung eigenständig anwenden und bei Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit Verantwortung für den Lernprozess übernehmen. DB
Sachkompetenz Klassenstufe 11
im Rahmen forschenden Lernens und der Bildung eigener Narrationen Fragen selbstständig entwickeln, eingrenzen und strukturieren
selbstständig Fragestellungen in Darstellungen erkennen, verstehen und auf die eigene Fragestellung beziehen
den Konstruktcharakter von Geschichte und die Prinzipien historischer Erkenntnis reflektieren
fachspezifische Begriffe sachgerecht anwenden, erweitern und reflektieren
zwischen zeitgenössischer Quellensprache und Gegenwartssprache unterscheiden
selbstständig historische Ereignisse und Entwicklungen räumlich und zeitlich einordnen, deren Nach- und Nebeneinander erfassen und darstellen
ausgewählte Konzepte und Kategorien zur Erklärung historischer Sachverhalte und zur Ordnung historischen Wissens selbstständig anwenden, erweitern und in Ansätzen reflektieren
zwischen Quellen und Darstellungen unterscheiden
Quellen und Darstellungen in ihrer Vielfalt anhand ihrer spezifischen Merkmale identifizieren und charakterisieren. MB
Methodenkompetenz Klassenstufe 11
Hypothesen entwickeln und daraus das methodische Vorgehen zur Überprüfung der Hypothesen ableiten und reflektieren
selbstständig erkenntnisorientiert recherchieren, relevante Informationen sachgerecht auswählen und dabei die Gattungsspezifik der verschiedenen Medien beachten
ausgehend von der historischen Fragestellung Quellen gezielt auswählen, beschreiben, analysieren und interpretieren
selbstständig unterschiedliche Quellenaussagen zu einem Sachverhalt vergleichen und Perspektiven, Wirkungsabsichten und eventuelle Widersprüche analysieren und bewerten
weitgehend selbstständig Geschichtsdarstellungen hinsichtlich ihrer Sinnbildungsmuster und Aussageabsichten analysieren, vergleichen und in Teilaspekten auf ihre Triftigkeit prüfen
die Ergebnisse des historischen Lernens in komplexen Zusammenhängen sinnbildend darstellen sowie adressatenbezogen und mediengerecht präsentieren. MB
Selbst- und Sozialkompetenz Klassenstufe 11
das historische Gewordensein gegenwärtiger Verhältnisse und die Gegenwärtigkeit von Geschichte in der Gesellschaft bewusst wahrnehmen und reflektieren
die Bedeutung ausgewählter historischer Sachverhalte für die Gegenwart und das eigene Leben untersuchen und reflektieren
selbstständig das Handeln von Menschen vergangener Zeiten aus dem historischen Kontext heraus erklären und bewerten und triftige Sachurteile ableiten
vorhandene Vorstellungen über Vergangenes überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren
eigene Wertvorstellungen und Betrachtungsweisen mit denen kulturell und zeitlich ferner Lebenswelten vergleichen, Alterität wahrnehmen und reflektieren
selbstständig Werturteile unter Beachtung der eigenen Standortgebundenheit bilden und begründen
sich mit fremden Werturteilen auseinandersetzen, dabei eigene Orientierungen und Vorstellungen überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren
kollaborative Arbeits- und Lernformen zur Aufgabenlösung eigenständig anwenden und bei Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit Verantwortung für den Lernprozess übernehmen. DB
Sach- und Methodenkompetenz Qualifikationsphase
im Rahmen forschenden Lernens und der Bildung eigener Narrationen Fragen selbstständig entwickeln, eingrenzen und strukturieren
selbstständig Fragestellungen in Darstellungen erkennen, verstehen und auf die eigene Fragestellung beziehen
den Konstruktcharakter von Geschichte und die Prinzipien historischer Erkenntnis reflektieren
fachspezifische Begriffe sachgerecht anwenden, erweitern und reflektieren
zwischen zeitgenössischer Quellensprache und Gegenwartssprache unterscheiden
ausgewählte Konzepte und Kategorien zur Erklärung historischer Sachverhalte und zur Ordnung historischen Wissens selbstständig anwenden, erweitern und in Ansätzen reflektieren
Quellen und Darstellungen in ihrer Vielfalt anhand ihrer spezifischen Merkmale identifizieren und charakterisieren. MB
Methodenkompetenz Qualifikationsphase
selbstständig eigene Hypothesen entwickeln und daraus das methodische Vorgehen zur Überprüfung der Hypothesen ableiten und reflektieren
selbstständig erkenntnisorientiert recherchieren, relevante Informationen sachgerecht auswählen und dabei die Gattungsspezifik der verschiedenen Medien beachten
ausgehend von der historischen Fragestellung Quellen gezielt auswählen, beschreiben, analysieren und interpretieren
selbstständig unterschiedliche Quellenaussagen zu einem Sachverhalt vergleichen und Perspektiven, Wirkungsabsichten und eventuelle Widersprüche analysieren und bewerten
selbstständig Geschichtsdarstellungen hinsichtlich ihrer Sinnbildungsmuster und Aussageabsichten analysieren, vergleichen und in Teilaspekten auf ihre Triftigkeit prüfen
die Ergebnisse des historischen Lernens in komplexen Zusammenhängen sinnbildend darstellen sowie adressatenbezogen und mediengerecht präsentieren. MB
Selbst- und Sozialkompetenz Qualifikationsphase
das historische Gewordensein gegenwärtiger Verhältnisse und die Gegenwärtigkeit von Geschichte in der Gesellschaft bewusst wahrnehmen und reflektieren
vorhandene Vorstellungen über Vergangenes überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren
selbstständig triftige Sachurteile aus dem historischen Kontext ableiten und historische Werturteile unter Beachtung der eigenen Standortgebundenheit bilden und begründen
sich mit fremden Werturteilen auseinandersetzen und dabei eigene Orientierungen und Vorstellungen überprüfen, erweitern und gegebenenfalls revidieren. DB
Lernbereich I: Begegnung mit dem Unterrichtsfach Geschichte
Geschichte als Erinnerung an die Vergangenheit und Wissenschaft beschreiben.
Quellenarten und Darstellungen voneinander unterscheiden.
Lernbereich II: Menschen in vorgeschichtlicher Zeit
die Entwicklung und Verbreitung der ersten Menschen beschreiben.
Überlebensstrategien und Kultur der Jäger und Sammler, z. B. die Beherrschung des Feuers, Wohnen sowie Werkzeug- und Waffentechnik erklären.
den Wandel von der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit darstellen (Neolithische Revolution) und die Lebensumstände anhand von Rekonstruktionszeichnungen vergleichen.
die Veränderung im Leben der Menschen durch die Nutzung von Metallen beurteilen.
Lernbereich III: Ägypten – Beispiel einer Frühen Hochkultur
eine Geschichtskarte analysieren und damit die Bedeutung des Nils für die Entwicklung der ägyptischen Gesellschaft und Kultur herausarbeiten.
mithilfe von Schemata das Prinzip einer hierarchischen Ordnung untersuchen und diese auf der Basis eigener Wertvorstellungen bewerten.
die Leistungen und religiösen Vorstellungen der Ägypter, z. B. Schrift, Pyramidenbau und Mumifizierung beurteilen.
zentrale Merkmale dieser Frühen Hochkultur erläutern.
Lernbereich IV: Die Welt der alten Griechen / Aufstieg und Fall einer Großmacht – das Römische Reich
mithilfe einer Geschichtskarte den Zusammenhang zwischen der landschaftlichen Beschaffenheit Griechenlands, den daraus resultierenden Lebensbedingungen und der Entstehung der Poleis erklären.
Sprache, Religion und Kultur als Bindeglied der hellenischen Gemeinschaft beschreiben, z. B. Götter- und Sagenwelt, Olympische Spiele, Orakel, gegenständliche Quellen.
anhand eines einfachen Schaubildes die Grundzüge der attischen Demokratie herausarbeiten.
die Herrschaftsformen Monarchie, Aristokratie und Demokratie vergleichen.
das antike Griechenland als eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der europäischen Kultur einordnen. Lernbereich IV Aufstieg und Fall einer Großmacht – das Römische Reich Die Lernenden können
die Entwicklung Roms vom Stadtstaat zum Weltreich mithilfe von Geschichtskarten, Quellen und Darstellungen beschreiben.
das Verhältnis von Römern und Germanen im Spannungsfeld von Krieg, Handel und Kulturaustausch charakterisieren.
die Entwicklung des Christentums zur Staatsreligion beschreiben.
das Imperium Romanum als eine wichtige Grundlage für die Schaffung der europäischen Kultur einordnen.
den Zerfall des Römischen Reiches im Kontext der Völkerwanderung anhand von Karten und zeitgenössischen Quellen erklären.
Lernbereich V: Alltag und Lebenswelten im mittelalterlichen Europa
Entstehung und Ausprägung mittelalterlicher Königsherrschaft beschreiben.
mithilfe von Quellen und Darstellungen den Aufbau der Ständegesellschaft sowie die Grundherrschaft und das Lehnswesen als zentrale Elemente mittelalterlicher Lebensund Wirtschaftsformen erklären.
Klöster als Orte multifunktionaler Bedeutung charakterisieren.
Bedeutung und Funktion mittelalterlicher Burgen anhand regionaler Beispiele untersuchen.
die Entstehung und Entwicklung mittelalterlicher Städte als neue politische und wirtschaftliche Zentren beschreiben.
die Rolle der jüdischen Bevölkerung in der mittelalterlichen Gesellschaft herausarbeiten.
die Auswirkungen der Kreuzzüge auf die Beziehung von Christen, Juden und Muslimen untersuchen.
Ursachen, Grundzüge und Folgen der Reformation in Deutschland und Europa dar-
Lernbereich I: Neues Denken – neue Welten – eine neue Zeit bricht an
Renaissance, Humanismus und Reformation als Ausdruck eines veränderten Denkens im Vergleich zum Mittelalter erklären.
Welt- und Menschenbilder anhand von zeitgenössischen Darstellungen vergleichen.
Erfindungen und wissenschaftliche Leistungen des 15. und 16. Jahrhunderts in gesellschaftliche Wandlungsprozesse einordnen.
die Europäisierung der Welt und die damit verbundenen Folgen beurteilen.
die Herausbildung frühkapitalistischer Wirtschaftsformen beschreiben.
den Dreißigjährigen Krieg als europäische Zäsur bewerten.
Lernbereich II: Die Herausbildung moderner Staaten – Absolutismus und Aufklärung
anhand von Herrscherporträts die Vorstellungen von politischer Herrschaft charakterisieren.
die Stützen der absoluten Herrschaft in Frankreich in den Bereichen Wirtschaft, Militär, Kirche und Gesellschaft erläutern.
Spuren absolutistischer Herrschaft in Thüringen erkunden und anhand regionaler Beispiele die Rezeption des französischen Leitbildes untersuchen.
die Grundgedanken der Aufklärung anhand einfacher Quellentexte als Wegbereiter für die Moderne erläutern.
den Reformabsolutismus anhand einer europäischen Großmacht charakterisieren, z. B. Preußen, Russland, Österreich.
Lernbereich III: Französische Revolution und Napoleon I.
den Begriff „Revolution“ erklären.
die Ursachen der Französischen Revolution erläutern.
Karikaturen als Ausdruck zeitgenössischer Kritik analysieren.
Verlauf und Ergebnisse der Französischen Revolution bis 1799 in Grundzügen beschreiben.
Verfassungsschaubilder analysieren.
den Aufstieg Napoleons und sein Selbstverständnis als Kaiser charakterisieren.
anhand von Geschichtskarten die Auswirkungen der napoleonischen Hegemonialbestrebungen auf Europa und die territoriale Entwicklung Deutschlands untersuchen.
die Auswirkungen der Französischen Revolution und der napoleonischen Herrschaft auf Deutschland darstellen.
die Bedeutung der Preußischen Reformen für die Entwicklung einer modernen bürgerlichen Gesellschaft beurteilen.
die Französische Revolution als Zäsur charakterisieren.
Lernbereich IV: Industrialisierung und Soziale Frage
die Begriffe „Industrielle Revolution“ und „Soziale Frage“ erklären.
Ursachen und Verlauf der Industrialisierung in England und Deutschland darstellen.
Arbeits- und Lebensbedingungen in vorindustrieller Zeit mit denen des industriellen Zeitalters anhand von Statistiken und Grafiken vergleichen.
verschiedene Ansätze zur Lösung der Sozialen Frage charakterisieren.
die Herausbildung der Arbeiterbewegung im Zusammenhang mit den Ideen von Sozialismus und Kommunismus erläutern.
die Industrialisierung als komplexen Entwicklungsprozess beurteilen.
Lernbereich V: Auf dem Weg zum deutschen Nationalstaat
die Begriffe „Nation“, „Nationalismus“, „Konservatismus“ und „Liberalismus“ erklären.
die Ergebnisse des Wiener Kongresses für die Zukunft Deutschlands und die Neuordnung Europas erläutern.
den Konflikt zwischen dem Streben nach einem einheitlichen, freien Deutschland und den restaurativen Kräften in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erläutern.
anhand von Quellen Möglichkeiten und Grenzen politischer Meinungsäußerung im Vormärz kriteriengeleitet untersuchen, z. B. Zeitungen, politische Dichtung, Karikaturen oder Flugblätter.
Ursachen, Verlauf und Hauptergebnisse der Revolution in den deutschen Staaten 1848/49 darstellen.
die Gründung des Deutschen Kaiserreiches als „Revolution von oben“ beurteilen.
den Konstruktcharakter von Historiengemälden am Beispiel der Proklamation des Deutschen Kaiserreichs untersuchen. Lernbereich VI Das Deutsche Kaiserreich zwischen Fortschritt und Rückständigkeit Die Lernenden können
das politische System des Deutschen Kaiserreichs mithilfe eines Verfassungsschaubildes analysieren.
innenpolitische Konflikte im Kaiserreich am Beispiel des Kulturkampfes und des Sozialistengesetzes charakterisieren.
die Sozialgesetzgebung Bismarcks als Ausgangspunkt staatlicher Sozialpolitik bewerten.
Bismarcks Außenpolitik hinsichtlich seiner Zielsetzungen, Methoden und Folgen charakterisieren.
Nationalismus und Militarismus als prägende Leitbilder des politischen und gesellschaftliche Lebens erläutern.
sich mit dem jüdischen Leben zwischen Emanzipation und Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich auseinandersetzen.
Karikaturen als Ausdruck zeitgenössischer Kritik beurteilen.
nationale Denkmäler als Träger von Geschichtskultur im Kaiserreich untersuchen.
den gesellschaftlichen Wandel im Kaiserreich im Hinblick auf Fortschritt und Rückständigkeit beurteilen. Lernbereich VII Das Zeitalter des Imperialismus und der Erste Weltkrieg Die Lernenden können
das Zeitalter des Imperialismus charakterisieren.
die Aufteilung der Welt in Kolonialreiche um 1914 mithilfe von Geschichtskarten analysieren.
die humanitären und soziokulturellen Folgen des Imperialismus für betroffene Völker beurteilen.
den Wandel in der deutschen Außenpolitik unter Wilhelm II. erläutern.
die Ursachen des Ersten Weltkrieges als Folge imperialer Politik darstellen.
die neuen Dimensionen des Ersten Weltkrieges charakterisieren (totaler Krieg, industrialisierter Krieg).
anhand lokaler Kriegerdenkmäler, historischer Fotografien oder Feldpostbriefen die zeitgenössische Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs untersuchen.
das Jahr 1917 anhand der Russischen Revolution und des Kriegseintritts der USA als Epochenjahr erläutern.
Lernbereich I: Europa und die Welt in der Zwischenkriegszeit
die geopolitische Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg mithilfe von Geschichtskarten beschreiben.
die Begriffe „Demokratie“ und „Diktatur“ erklären.
die Herrschaftsformen Demokratie und Diktatur vergleichen.
unterschiedliche Mittel politischer Propaganda, z. B. Plakate und zeitgenössische Fotografien, analysieren.
den Stalinismus als Form einer totalitären Herrschaft analysieren.
die Herausbildung von totalitären Systemen nach dem Ersten Weltkrieg in Europa am Beispiel des Faschismus in Italien untersuchen.
den Aufstieg der USA zur Weltwirtschaftsmacht nach dem Ersten Weltkrieg beschreiben.
Lernbereich II: Die Weimarer Republik
die Bedeutung der Novemberrevolution für das Entstehen einer neuen gesellschaftspolitischen Ordnung beurteilen.
ein Verfassungsschema der Weimarer Reichsverfassung interpretieren.
die Auswirkungen des Versailler Vertrages auf das demokratische Selbstverständnis der Weimarer Republik untersuchen.
die Rolle von Persönlichkeiten im Prozess der Umsetzung demokratischer Ideen erläutern.
die politische Kultur der Weimarer Republik mithilfe verschiedener Quellenarten, wie z. B. Wahlplakate, Karikaturen oder Statistiken, analysieren.
Bedrohungen und Belastungen der Weimarer Republik charakterisieren.
die vorübergehende Stabilisierung in den „Goldenen Zwanzigern“ in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erläutern.
Chancen und Potentiale der ersten deutschen Demokratie darstellen.
Ursachen für den Untergang der Weimarer Republik diskutieren.
Lernbereich III: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg 1933–1945
die Errichtung und den Ausbau der nationalsozialistischen Diktatur darstellen.
Grundzüge der nationalsozialistischen Ideologie beschreiben.
Propaganda und Terror als Mittel der Herrschaftssicherung im nationalsozialistischen Deutschland charakterisieren.
die nationalsozialistische Wirtschafts- und Außenpolitik im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges anhand von Statistiken, Karten oder Schaubildern charakterisieren.
Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung gesellschaftlicher Minderheiten als Wesensmerkmale der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft beschreiben.
den Holocaust als singuläres Ereignis der Geschichte bewerten.
die neuen Dimensionen der nationalsozialistischen Expansions- und Eroberungspolitik und deren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg beurteilen.
Möglichkeiten und Grenzen des Widerstandes im nationalsozialistischen Staat charakterisieren.
mediale Darstellungen von Geschichte über den Nationalsozialismus analysieren.
sich im Rahmen des Lernens am anderen Ort mit dem menschenverachtenden Charakter des nationalsozialistischen Terrorregimes auseinandersetzen.
Lernbereich I: Entwicklung der beiden deutschen Staaten bis 1989/90
anhand von Geschichtskarten, Bild- und Textquellen sowie Darstellungen die Situation der Menschen in Deutschland nach dem Kriegsende charakterisieren.
mithilfe eines historischen Längsschnitts die Politik beider Supermächte zwischen Konfrontation und Entspannung darstellen.
die Herausbildung der beiden deutschen Staaten im Kontext der alliierten Besatzungspolitik zwischen 1945 und 1949 erläutern.
die Integration beider deutscher Staaten in wirtschaftliche und militärische Bündnissysteme als Ausdruck der Teilung erklären.
die politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnisse in beiden deutschen Staaten im Hinblick auf Demokratie und Diktatur vergleichen.
Alltags- und Diktaturerfahrungen in der DDR anhand von Zeitzeugenberichten, medialen oder musealen Darstellungen untersuchen.
Formen von Kritik und Opposition in beiden deutschen Staaten exemplarisch anhand von Filmen, Liedern, biografischen Zeugnissen oder Literatur vergleichen.
das Verhältnis der beiden deutschen Staaten zwischen Konfrontation und Verständigung vor dem Hintergrund des Kalten Krieges mit Hilfe von Karikaturen, politischen Reden oder medialen Darstellungen analysieren.
den Umbruch in Mittel- und Osteuropa ab den 1980er Jahren als Epochenwende erklären.
Ursachen und Folgen der Friedlichen Revolution 1989/90 erläutern.
die Bedeutung der deutschen Wiedervereinigung für die deutsche und europäische Geschichte beurteilen.
Lernbereich I: Formen der Herrschaft im Vergleich
anhand ausgewählter Beispiele der antiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte Herrschaftsstrukturen und deren Legitimation vergleichen.
Merkmale der Herrschaft im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegenüberstellen und einordnen.
Etappen bei der Herausbildung einer bürgerlichen Gesellschaft beispielhaft erläutern, z. B. Parlamentarismus in England, Umsetzung der Ideen der Aufklärung in Europa, Entstehung der USA.
Lernbereich II: Entdeckendes und forschendes Lernen
unter Verwendung der örtlichen Möglichkeiten außerschulische Lernorte erschließen, z. B. Archiv, Museum, Gedenkstätte, historischer Lern- und Erinnerungsort.
sich im Rahmen von Wettbewerben forschend und entdeckend mit historischen Fragestellungen auseinandersetzen, z. B. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, Schülerwettbewerb der Stiftung Ettersberg.
die deutsche und europäische Geschichte im 20. Jahrhundert im Spannungsfeld von Demokratie und Diktatur anhand ausgewählter Schwerpunktsetzungen untersuchen, z. B. Stalinismus, Faschismus in Italien, Kalter Krieg.
Lernbereich I: Europa auf dem Weg in die Moderne: Reform und Revolution
Epochen und Zäsuren von der Antike bis zur Gegenwart in den chronologischen Verlauf der Geschichte begründet einordnen.
Demokratievorstellungen in Antike, Aufklärung und Gegenwart darstellen und anhand ausgewählter Kriterien vergleichen.
die Begriffe Reform und Revolution gegenüberstellen.
die Herausbildung von Staaten in der Frühen Neuzeit mit Hilfe von Staatstheorien vergleichen.
die Bedeutsamkeit der Ideen der Aufklärung für den Weg in die Moderne anhand der Entwicklung einer europäischen Großmacht beurteilen.
die Komplexität der Krise des Ancien Régime, die zur Französischen Revolution führte, erschließen.
die Französische Revolution als Wegbereiter für die Moderne beurteilen.
die Bedeutung der Französischen Revolution für die Herausbildung der politischen Leitideen von Konservatismus, Liberalismus und Nationalismus erläutern.
den Zusammenhang von Napoleons Herrschaft in Europa und der Durchsetzung der preußischen Reformen herausarbeiten.
den Stellenwert des Wiener Kongres- - den Stellenwert des Wiener Kongresses ses als europäischen Friedensvertrag als europäischen Friedensvertrag beurbeurteilen, teilen und diesen mit einem anderen Friedensschluss vergleichen.
die Politisierung der Öffentlichkeit in der Zeit des Vormärz zwischen Restauration und Fortschrittsdenken anhand von Quellen beurteilen, z. B. politische Dichtung, Karikaturen oder Flugblätter.
den Konflikt zwischen Revolutionsbewegung und Obrigkeitsstaat analysieren.
die Bedeutung der Revolution von 1848/49 für die Entwicklung des Verfassungsstaates und des Parlamentarismus diskutieren.
die Ursachen des Scheiterns der Revolution analysieren.
die Industrielle Revolution in England und Deutschland als tiefgreifende und dauerhafte Umwandlung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im 18. und 19. Jahrhundert erörtern. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
die im Zuge der Aufklärung und der Industriellen Revolution begonnenen Umwälzungsprozesse als Grundlage der Entwicklung des 19. Jahrhunderts reflektieren und das historische Gewordensein auf gegenwärtige Verhältnisse übertragen.
historische Sachurteile zu Revolutions- und Reformprozessen des 19. Jahrhunderts begründen.
Lernbereich II: Nation – Nationalismus – nationale Identität
sich kritisch mit den Begriffen Staatsnation und Kulturnation auseinandersetzen.
die Bedeutung der französischen Revolutionskriege und der napoleonischen Befreiungskriege für die Entwicklung des Nationalstaatsgedankens in Deutschland und Europa bewerten.
die Ambivalenz des Nationenbegriffes zwischen innerer Identifikation und äußerer Abgrenzung diskutieren.
das Streben nach nationaler Einheit und Unabhängigkeit als ein gesamteuropäisches Phänomen an einem selbstgewählten Beispiel untersuchen.
die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen für die Herausbildung nationaler Identität beurteilen.
die Entwicklung von Nationalismus und Liberalismus im „langen 19. Jahrhundert“ anhand von Beispielen charakterisieren.
den Stellenwert der Revolution von 1848/49 für die Herausbildung des deutschen Nationalstaates diskutieren.
die Bedeutung der „Revolution von oben“ für das Verständnis der deutschen Nation im Deutschen Kaiserreich beurteilen.
Formen nationalstaatlicher Erinnerungskultur anhand eines Beispiels aus den Bereichen Denkmalkultur, Gedenktage oder nationale Symbole interpretieren.
Kontinuitäten und Diskontinuitäten der deutschen Innen- und Außenpolitik im Kaiserreich analysieren.
Karikaturen als Ausdruck zeitgenössischer Kritik beurteilen.
den Wandel vom bürgerlich-liberalen zum integralen Nationalismus darstellen.
jüdisches Leben zwischen Assimilation, Emanzipation und Antisemitismus charakterisieren.
den Zusammenhang zwischen Nationalismus und imperialem Machtstreben untersuchen.
den Imperialismus am Beispiel verschiedener Staaten charakterisieren.
zeitgenössische Perspektiven zu Erscheinungsformen des Imperialismus analysieren.
sich mit Imperialismustheorien auseinandersetzen.
die gesellschaftliche und politische Polarisierung der Nationen vor und während des Ersten Weltkrieges beurteilen.
sich mit dem Stellenwert des Ersten Weltkrieges als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen.
die Kriegsschuldfrage kriterienorien- - sich mit unterschiedlichen Historikerurtiert analysieren. teilen zur Kriegsschuldfrage auseinandersetzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
zu aktuellen Fragen nationaler Identität begründet Stellung nehmen.
Gegenwartsbezüge und Möglichkeiten der Einflussnahme von Geschichtskultur auf sein eigenes Leben reflektieren.
Lernbereich III: Demokratie und Diktatur
die Herrschaftsformen Demokratie und Diktatur kriterienorientiert vergleichen.
den Aufstieg Russlands/der Sowjetunion und der USA zu führenden politischen Mächten erläutern.
die Entstehung und Ausformung des totalitären Systems in der Sowjetunion charakterisieren.
zu Chancen der Etablierung einer demokratischen Ordnung nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland Stellung nehmen.
sich mit den Auswirkungen des Versailler Vertrages auf die innen- und außenpolitische Entwicklung Deutschlands auseinandersetzen.
die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen zwischen Annäherung und Konfrontation für den Aufbau einer europäischen Friedensordnung erläutern.
das politische System der Weimarer Republik vor dem Hintergrund von Stabilität und Legitimität bewerten.
die Erfolge der Außenpolitik der Weimarer Republik zwischen Revision und Annäherung bewerten.
die Entwicklung der politischen Kultur in der Weimarer Republik analysieren, z. B. anhand von Wahlplakaten und Wahlergebnissen.
den Zusammenhang zwischen gesellschaftspolitischer und kultureller Entwicklung in der Weimarer Republik diskutieren.
sich mit den Ursachen für das Scheitern der Weimarer Republik begründet auseinandersetzen.
das Phänomen des Aufstiegs des Faschismus an einem europäischen Beispiel erläutern.
mit Hilfe ausgewählter Theorien zu totalitären Systemen die Herausbildung von Diktaturen in Europa überprüfen.
sich mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus als Reaktion auf die durch nationale und internationale historische Entwicklungen bedingte Instabilität der deutschen Demokratie auseinandersetzen.
die ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus zur Errichtung einer Diktatur erläutern.
Methoden des nationalsozialistischen Terrorregimes zur Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung und anderer Opfergruppen untersuchen.
sich mit den Methoden der nationalsozialistischen Herrschaftspraxis vor dem Hintergrund normativer und individueller Wertvorstellungen auseinandersetzen.
die Entwicklung der NS-Wirtschafts- und Außenpolitik anhand von Statistiken, Plakaten, Karikaturen, Karten oder Schaubildern von 1933 bis 1939 analysieren.
die europäische Dimension des Holocaust als beispielloses Verbrechen an der Menschheit bewerten.
Motive, Formen und Grenzen des Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime miteinander vergleichen.
den Zweiten Weltkrieg als totalen Krieg charakterisieren.
sich mit unterschiedlichen Formen des Umgangs mit der nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandersetzen.
mit Hilfe von verschiedenen Formen der Erinnerungskultur, z. B. Filme, Denkmäler, Gedenktage, den zeithistorischen oder gegenwärtigen Gebrauch von Geschichte als Mittel der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit diskutieren.
sich mit aktuellen Formen des politischen Radikalismus und Antisemitismus auseinandersetzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
den Stellenwert demokratischer Erfahrungen aus der Zeit der Weimarer Republik für die weitere Entwicklung der Demokratie im 20. Jahrhundert bewerten.
zu gesellschaftspolitischen Diskursen über Nationalsozialismus, Widerstand, Holocaust und Verantwortung heutiger Generationen Stellung nehmen.
am Beispiel von Gedenkstätten und Er-
Lernbereich IV: Deutschland-, Europa- und Weltpolitik nach 1945
die beginnende Herausbildung einer bipolaren Weltordnung und deren Folgen am Ende des Zweiten Weltkrieges erläutern.
die ideologischen und militärstrategischen Hintergründe des Kalten Krieges und ihre existenzbedrohenden Folgen für die Menschheit an Beispielen charakterisieren.
mit Hilfe eines historischen Längsschnittes Konfrontation und Abrüstungsbemühungen der beiden Supermächte untersuchen.
die Integration der europäischen Staaten in wirtschaftliche und militärische Bündnissysteme als Ausdruck der Blockbildung erläutern.
die Auswirkungen der Teilung Europas für die Völker und Staaten Ost- und Ostmitteleuropas, z. B. anhand des Ungarnaufstandes, beurteilen.
die gesellschaftspolitische Situation in Deutschland zur sogenannten „Stunde Null“ anhand von Geschichtskarten, Bild- und Textquellen sowie medialen Darstellungen erläutern.
das Phänomen der Migration als Regelfall in der Geschichte analysieren.
die Auswirkungen des Kalten Krieges auf die deutschlandpolitischen Entscheidungen der Alliierten beurteilen.
sich mit kontroversen Wert- und Ordnungsvorstellungen im Kontext der doppelten Staatsgründung anhand von Karikaturen, politischen Reden oder medialen Darstellungen auseinandersetzen.
die innere Entwicklung beider deutscher Staaten in den 50er und 60er Jahren anhand von Statistiken, Plakaten oder Darstellungen untersuchen.
gesellschaftliche Wandlungsprozesse in Ost und West in den 70er Jahren erläutern.
die Entwicklung der deutschen Frage vor dem Hintergrund des Ost-West-Konfliktes untersuchen.
die Kontroverse zwischen Demokratieanspruch und Demokratiewirklichkeit in beiden deutschen Staaten anhand von Beispielen beurteilen.
den Umgang mit oppositionellen Gruppen in Ost und West untersuchen.
die Vergleichbarkeit von Diktaturen, z. B. Nationalsozialismus, Stalinismus, SED-Diktatur diskutieren.
den Zusammenhang von Wirtschaftsordnung, Lebensverhältnissen und Systemakzeptanz in beiden deutschen Staaten erschließen.
Ursachen, die zum Zusammenbruch der „Volksdemokratien“ in Osteuropa führten, vergleichen.
die Friedliche Revolution in der DDR als Ausdruck des Scheiterns des kommunistischen Gesellschaftsmodells und der „demokratischen Selbstermächtigung“ beurteilen.
Chancen und Herausforderungen des gesellschaftspolitischen Veränderungsprozesses zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung darstellen.
Aspekte der politisch-kulturellen bzw. gesellschaftlichen Transformation untersuchen.
wirtschaftliche und soziale Folgen des Transformationsprozesses anhand ausgewählter regionaler Beispiele darstellen.
den Einfluss von Transformationserfahrungen auf die Entwicklung ostdeutscher Identitäten und die biographische Verarbeitung von DDR-Erfahrungen sowie deren Weitergabe im Familiengedächtnis untersuchen.
die von Ostdeutschland abweichenden Wege der Transformation an einem Länderbeispiel Ostmitteleuropas beschreiben.
den Prozess der Angleichung der Lebensverhältnisse als dauerhafte Herausforderung der deutschen Wiedervereinigung diskutieren.
sich mit der Darstellung der DDR-Geschichte und des Transformationsprozesses nach 1989 anhand des Besuchs außerschulischer Lernorte auseinandersetzen.
mit Hilfe unterschiedlicher Medien, z. B. anhand von Bild- und Tondokumenten und digitalen Formaten, konkurrierende Geschichtsbilder zur DDR-Geschichte untersuchen.
sich mit der jüngsten Zeitgeschichte als Problemgeschichte der Gegenwart auseinandersetzen. Selbst- und Sozialkompetenz Die Lernenden können
die deutsche Frage auf der Grundlage von Multiperspektivität kritisch bewerten.
ihre Position zum Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft reflek-