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Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes erklären: Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4), Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25),
Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 17,1-7; 19,1-23,9) beschreiben,
Methodenkompetenz
sachgerecht und verständlich über Gottesbilder und Gottesvorstellungen kommunizieren,
Informationen zu einem religiösen Thema finden und geordnet zusammenstellen,
Selbst- und Sozialkompetenz
in konkreten Lebenssituationen den eigenen Glauben angemessen ausdrücken,
eigene Gottesbilder reflektieren und mit tanachischen in Beziehung setzen,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen (Sefer/Buch, Paraschat haSchawua Sidra)/Wochenabschnitt, Perek/Kapitel, Passuk/Vers),
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschiot zuordnen,
sich mit Inhalten der Tora und deren Bedeutung auseinandersetzen,
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch wiedergeben,
Methodenkompetenz
Bücher und Texte des Tanach selbstständig nachschlagen,
Tanachtexten wesentliche Inhalte entnehmen und in Zusammenhängen darstellen,
ausgewählte Geschichten aus dem Tanach nacherzählen,
Texte aus dem Tanach und andere Texte mit Hilfestellung deuten,
Merkmale literarischer Gattungen als eine Möglichkeit der Erschließung von Texten anwenden,
bildliche Darstellungen tanachischen Geschichten mit dem Text vergleichen,
Selbst- und Sozialkompetenz
in tanachischen Texten Grunderfahrungen von Glauben, Vertrauen, Aufbruch und Befreiung entdecken und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung setzen,
Inhalte von Texten aus dem Tanach als Orientierungshilfe für sich selbst und im Zusammenleben mit Anderen deuten,
Sachkompetenz
Inhalt und Struktur sowie Gegenstände der Hauptgebete wiedergeben (Berachot, Schema Jisrael, Tefillin, Mesusa und Zizit, Adon Olam),
ausgewählte Stellen aus dem Machsor (Festtagsgebetbuch) erklären: Awinu Malkenu, Haftara von Jom Kippur (Jona),
vokalisierte hebräische Texte lesen (Schema Jisrael),
den Schabbat und seine Gebote beschreiben (Kerzen, Challa, Kiddusch, Hawdala, Schabbatruhe und Melachot/verbotene Tätigkeiten),
die jüdischen Feiertage erklären (Schabbat, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage),
den jüdischen Kalender erläutern (solilunares Prinzip, Tag, Woche, Schabbat), Monat, Jahr (Schaltjahr),
Methodenkompetenz
Texte, Bilder und Symbole analysieren und Glaubensinhalte, die darin zum Ausdruck kommen, benennen,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Erfahrungen bei der Ausgestaltung von jüdischen Festen beschreiben und beurteilen,
Ausdrucksformen des Glaubens aus eigener und anderer Perspektive betrachten und deuten,
sich in Gotteshäusern eigenverantwortlich angemessen verhalten,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott benennen (der Mensch als Nefesch, Neschama, Ruach, Jezer hatow – Jezer hara; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22; 11,1-9; Schoftim/ Richter; Tehillim/Psalmen),
die Stammväter/-mütter- (Awot/Imahot)-Geschichte in ihren Höhen und Tiefen nachvollziehen (Stamm, Familie, Chewruta) nach Bereschit/Genesis 12-22; 23-35; 37-50,
Methodenkompetenz
sich mit Bildern auseinandersetzen, u. a. Bildbeschreibung, Ergänzungscollage,
Selbst- und Sozialkompetenz
Folgen verantwortungslosen Verhaltens gegenüber anderen Menschen und der Schöpfung benennen und Konsequenzen aufzeigen,
sich als Persönlichkeit mit seinen verschiedenen Begabungen und als Geschöpf Gottes in seiner Einmaligkeit wahrnehmen und beschreiben,
die eigene Wahrnehmung adressatenbezogen kommunizieren,
in der Gruppe mit Regeln für Gruppenarbeitsprozesse sensibel umgehen,
Hilfen einfordern, geben und selbst annehmen,
Sachkompetenz
Stationen der Volkswerdung in der Tora benennen (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael, Joschua als Nachfolger von Mosche),
diverse zentrale Ereignisse in der Geschichte nennen (Zerstörung beider Tempel/Beginn der Diaspora/Chanukka),
die Epoche von Tora und Tanach von der nachbiblischen Epoche unterscheiden,
Methodenkompetenz
wichtige Stationen der Geschichte des Volkes Israel chronologisch am Zeitstrahl darstellen und zu anderen geschichtlichen Ereignissen in Beziehung setzen,
Gebete auf einen Anlass bezogen formulieren,
zu einem bestimmten religiösen Thema unter Vorgabe konkreter Quellen recherchieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
soziales Handeln im eigenen Lebensumfeld mit Anderen planen und praktisch erproben,
Aufgaben, die der Gemeinschaft in der Lerngruppe dienen, übernehmen,
zur Feier des Schabbat einen eigenen Standpunkt einnehmen und begründen,
eigene Erfahrungen mit Symbolen oder Symbolhandlungen darstellen,
Sachkompetenz
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen beschreiben (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka – Almosen, Schutz des Fremden),
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „... liebe Deinen Nächsten ...“ (Wajikra/Levitikus 19,18; Darche Schalom),
Methodenkompetenz
in einem Gespräch den eigenen Standpunkt ausdrücken,
ein Interview vorbereiten und anhand vorgegebener Merkmale durchführen,
Arbeitsergebnisse nach einer vorgegebenen Struktur präsentieren (u. a. Plakat, Mindmap, Kurzvortrag),
soziales Handeln in ihrer Wirksamkeit auf den Nächsten anschaulich beschreiben und beurteilen,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigenes und fremdes Fühlen und Verhalten reflektieren und beurteilen,
sich in die Perspektive anderer Menschen versetzen,
sich und die Anderen als Teile einer Gemeinschaft wahrnehmen und die eigene Position darin beurteilen,
für das Aufstellen von Regeln für gelingendes menschliches Leben ökonomische, ökologische sowie soziale Prämissen setzen, u. a. Konsumverhalten in der Freizeit, wirtschaftliches Handeln in der Familie und im Haushalt,
sich mit eigenen Stärken und Schwächen, vor allem im Zusammenleben mit Anderen auseinandersetzen,
in der Umsetzung sozialen Handelns zielgerichtet und verantwortungsvoll arbeiten,
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4), Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25),
das theologische Konzept göttlicher Präsenz und Allmacht anhand folgender Torastellen darlegen: Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 7,1-7; 19,1-23,9), Gott als Beistand des Menschen durch die Korbanot (Wajikra/Levitikus; Paraschat Zaw, Kap. 6ff.; Wajikra/Levitikus 23), Gott als Hort des Menschen durch das Gebet: ∙ Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, Versöhnungsgebet etc. (Bereschit/Genesis 22,3; 24,63; 28,11; Schemot/Exodus 15,1-21; Dewarim/Deuteronomium 11,13), ∙ Gottesdienst/Orte des Gebetes [Stiftszelt, Tempel, Synagoge] (Schemot/Exodus 25,1- 31,10; 36,8-40,38), ∙ Aufgaben von Priestern und Leviten/Tempeldienst (Schemot/Exodus, 28,1-21; 39,1-31; Wajikra/Levitikus 7,28-9,24; 21,1-24; 22,17-33; 24,1-23; Bamidbar/Numeri 1,48-4,49; 8,5- 26; 18,1-32),
Methodenkompetenz
sich auf biblischen Landkarten orientieren,
die symbolhafte Sprache in Texten aus dem Tanach deuten,
künstlerische Interpretationen Bibeltexten gegenüberstellen,
unterschiedliche Medien zur Informationsgewinnung und Präsentation nutzen,
Selbst- und Sozialkompetenz
am Beispiel von Texten aus dem Tanach Grunderfahrungen von Glauben, Vertrauen und Befreiung entdecken und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung setzen,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen: Sefer (Buch), Paraschat haSchawua (Sidra/Wochenabschnitt), Kapitel/Perek (Vers/Passuk),
den Aufbau und zentrale Inhalte des Tanach darstellen (zum Beispiel Landnahme, Richter und Könige, Propheten, Exil und Rückkehr),
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschiot zuordnen,
sich mit den Inhalten der Tora und deren Bedeutung auseinandersetzen,
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch wiedergeben,
die Zusammenhänge zwischen Parascha und Haftara erläutern,
Prinzipien traditioneller Schriftauslegung erklären (PaRDeS),
Methodenkompetenz
die persönliche Bedeutsamkeit von Aussagen tanachischer Texte formulieren und kreativ darstellen,
ein Streitgespräch über den Glauben an Gott führen,
eine prophetische Rede entwerfen und vortragen,
Selbst- und Sozialkompetenz
aus Texten des Tanach praktische Bezüge zur Lebensbewältigung und Nächstenliebe herstellen,
aus tanachischen Texten Trost und Hoffnung für sich und die Mitmenschen entwickeln,
eigenes Handeln an Aussagen des Tanach zu vorbildhaftem Verhalten ausrichten,
Botschaften der Propheten auf seine eigenen Lebensumstände übertragen,
Sachkompetenz
Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben (Schema Jisrael, Amida, Schacharit, Mincha, Maariw, Jigdal),
Inhalt und Struktur sowie Gegenstände der Hauptgebete wiedergeben (Berachot, Schema Jisrael und seine Torastellen, Tefillin, Mesusa und Zizit, Struktur der Amida),
ausgewählte Stellen aus dem Machsor (Festtagsgebetbuch) erklären (Awinu Malkenu, Sündenbekenntnis Aschamnu, Akedat Jizchak),
vokalisierte hebräische Texte lesen (Schema Jisrael, Berachot, Birkat haMason),
die jüdischen Feiertage dem jüdischen Kalender zuordnen (Schabbat, Rosch Chodesch, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage),
den jüdischen Kalender erläutern (solilunares Prinzip, Tag, Woche, Schabbat, Monat, Jahr, Schaltjahr, Schemittajahr, Joweljahr),
Methodenkompetenz
sich an außerschulischen Lernorten aufgabenbezogen und selbstständig informieren,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott benennen (der Mensch als Nefesch, Neschama, Ruach),
Jezer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des Menschen; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22;11,1-9; Schoftim/Richter; Tehillim/Psalmen),
die Stammväter/-mütter (Awot/Imahot)-Geschichte in ihren Höhen und Tiefen nachvollziehen (Stamm, Familie, Chewruta) (Bereschit/Genesis 12-22; 23-35; 37-50),
zwischenmenschliche Begegnungen im Sinne von „weahawta leReacha kamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus 19,15; 19,18; Schemot/Exodus 23,9; Dewarim/Deuteronomium 10,19; 25, 2-3; Michah/Micha 6,8; Pirke Awot 1,2; Jewamot 79a, Schabbat 133b),
Methodenkompetenz
ein Plakat oder einen Flyer über jüdische Werte erstellen,
Selbst- und Sozialkompetenz
seine Selbstwahrnehmung formulieren
körpersprachliche Signale wahrnehmen und sich adäquat verhalten,
persönliche Krisen als Situationen beschreiben, die zum Leben gehören, und unter Anleitung Wege zu deren Überwindung aufzeigen,
in der Diskussion mit Anderen das eigene religiöse Bekenntnis vertreten,
Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen Menschen in unterschiedlichen Gruppen zur eigenen Lebensorientierung nutzen,
in Konflikten mit Anderen die eigene Position beschreiben und nach Lösungen suchen,
eigene Gefühle zum Ausdruck bringen und reflektieren,
Zuwendung als Bereicherung im Leben annehmen und geben,
Sachkompetenz
verschiedene Epochen der jüdischen Geschichte aufzeigen (tanachische, nachbiblische Zeit, Mittelalter, Moderne),
Stationen der Volkswerdung im Tanach benennen (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael),
diverse zentrale Ereignisse in der Geschichte und deren Folgen erklären: Zerstörung beider Tempel/Beginn der Diaspora/Jawne, Rabbinisches Judentum, Hellenismus und Chanukka, Formen der Judenfeindschaft (zum Beispiel Fehlinterpretation des Schadenersatzprinzips „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ Wajikra/Levitikus 24,20; Auserwählungsgedanke), Zionismus und der moderne Staat Israel,
eine Perspektive für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft),
sich mit ihrer eigenen jüdischen Herkunft auseinandersetzen (Schoa, jüdische Gemeinden in Deutschland nach 1945, Zuwanderung aus den GUS-Staaten seit 1990),
Methodenkompetenz
die Abfolge von Ereignissen der jüdischen Geschichte visualisieren,
Informationen zu Ereignissen der jüdischen Geschichte selbstständig sammeln, strukturieren und präsentieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Erfahrungen mit weltlichen und religiösen Festen beschreiben,
Feste mit Anderen planen und im Rahmen der Schule umsetzen,
Sachkompetenz
die Mizwot der Tora in Beziehung zu Herausforderungen der modernen Welt setzen (Religionsfreiheit und Dina deMalchuta Dina, Verhältnis von Religion und Staat: Beschneidung, Schächten, soziale Gerechtigkeit als Botschaft der Propheten),
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik darstellen und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen beschreiben (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka – Almosen, Schutz des Fremden),
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „... liebe Deinen Nächsten ...“ (Wajikra/Levitikus 19,18), Darche Schalom),
Methodenkompetenz
die Gültigkeit und Bedeutung tanachischer Aussagen in Geschichte und Gegenwart an Beispielen erläutern,
ausgewählte Möglichkeiten der Konfliktbewältigung anwenden, u. a. Ich-Botschaften, Mediation,
unterschiedliche Gesprächsformen anwenden, u. a. Diskussion, Pro- und Contra-Argumentation,
sich mit suggestiver Sprache auseinandersetzen,
eigene Visionen zur Lösung von Unrechtserfahrungen entwickeln,
Filmsequenzen nach vorgegebenen Kriterien analysieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
sich mit der Wirkung anderer Menschen und ihrer Handlungsweisen auf die eigene Persönlichkeit auseinandersetzen,
sich mit persönlicher Verantwortung für das Lösen von Konflikten auseiandersetzen und dies an einem Beispiel darstellen,
Strategien entwickeln, um sich vor zweifelhaften Sinnangeboten oder Werbungen zu schützen,
die Gebote als Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben in der Gemeinschaft und mit Gott erklären,
den Zusammenhang von der Freiheit des Handelns und der Verantwortung dafür an Beispielen erklären,
persönliche Richtlinien für den Umgang mit den modernen Medien entwickeln,
toleranten und respektvollen Umgang mit Mitgliedern anderer Religionen praktizieren,
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4), Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25), Ebenbildlichkeit des Menschen nach Bereschit/Genesis 1),
das theologische Konzept göttlicher Präsenz anhand folgender Torastellen darlegen: Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 17,1-7; 19,1-23,9), Gott als Beistand des Menschen durch die Korbanot (Wajikra/Levitikus, Paraschat Zaw, Kap. 6ff.; Wajikra/Levitikus 23), Gott als Hort des Menschen im Gebet (Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, Versöhnungsgebet: Bereschit/Genesis 22,3; Bereschit/Genesis 24,63; 28,11; 15,1-21; Dewarim/Deuteronomium 11,13), Gottesdienst/Orte des Gebetes (Stiftszelt, Tempel, Synagoge, ausgehend von Schemot/Exodus 25,1-31,10; 36,8-40,38),
das Konzept der Heiligkeit Gottes und der Forderung nach Heiligkeit in Bezug auf das jüdische Volk entfalten (Wajikra/Levitikus 11,43f.; 19),
die 13 Glaubensgrundlagen des Rambam erklären und erörtern,
die Bundesschlüsse mit der gesamten Menschheit und dem jüdischen Volk sowie die Zuwendungen und Abwendungen Gottes erläutern (Jeschijahu/Jesaja 1,1-27; 40, 1-26, Zecharia/Sacharja 2ff., Haftara zu Paraschat Behaalotecha; Michah/Micha 5 und 6, Haftara zu Paraschat Balak; Amos 2f.; Hoschea/Hosea 11f.),
Methodenkompetenz
ausgewählte Bibeltexte aspektorientiert interpretieren,
Tehillim/Psalmen, Gebete und Meditationen als Zugangsform zum Göttlichen beschreiben,
zum Themenkomplex „Weltreligionen“ selbstständig recherchieren,
Ergebnisse der Recherche in medialer Form präsentieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
die Tragfähigkeit des Gottesglaubens für das eigene Leben überprüfen,
seine eigenen Anfragen und Zweifel an Gott formulieren,
eine eigene Position zum Glauben an Gott einnehmen und begründen,
in religiösen Fragen begründet urteilen, u. a. Frage nach dem Sinn, Theodizee-Frage,
im Gespräch mit Anderen eigene Vorstellungen über die Sinnfrage reflektieren,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen: Sefer (Buch), Paraschat HaSchawua (Sidra/Wochenabschnitt, Kapitel/Perek, Vers/Passuk),
den Aufbau des Tanach darstellen und zentrale Inhalte (zum Beispiel Landnahme, Richter und Könige, Propheten, Exil und Rückkehr) herausarbeiten,
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschiot zuordnen,
eine wichtige Stelle der Tora mit dem klassischen Kommentar von Raschi interpretieren (zum Beispiel den Anfang der Schöpfungserzählung, Bereschit/Genesis 1,1),
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch analysieren,
die Zusammenhänge zwischen Parascha und Haftara erläutern,
Prinzipien traditioneller Schriftauslegung erklären (PaRDeS),
den Aufbau des Talmuds (Ordnungen der Mischna, Gemara, Beschreibung eines Talmudblattes) erörtern,
Methodenkompetenz
dem Bibeltext eine andere Sprachgestalt geben und das Ergebnis präsentieren,
biblische Darstellungen in Kunst und Literatur an Beispielen interpretieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Grunderfahrungen wie Liebe, Sehnsucht und Leid, in biblischen Geschichten skizzieren und deuten,
Sachkompetenz
Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben, Schema Jisrael dem Chumasch zuordnen, Amida (Berachot unterteilen in Lob, Bitten und Dank), Gebetszeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Schacharit, Mincha und Maariw herausarbeiten,
Aufbau und Inhalt des Machsors (Festtagsgebetbuch) erläutern (Hallel, Mussaf Amida für die Schalosch Regalim, Kol Nidre, Awinu Malkenu, Sündenbekenntnis Aschamnu),
vokalisierte hebräische Texte (Schema Israel, Berachot über Speisen und Birkat Hamason) lesen und hebräische Begriffe aus dem Schema Jisrael der Deutschen Übersetzung zuordnen,
die jüdischen Feiertage in den jüdischen Kalender einordnen, deren Ursprung im Chumasch und Tanach herausarbeiten und zwischen Tora-, rabbinischen sowie modernen Feier- und Gedenktagen unterscheiden (Schabbat, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage, Jom Jeruschalaim),
Stationen des jüdischen Lebensweges (Berit Mila, Pidjon HaBen, Bar- und Bat-Mizwa, Chuppa, Get, Awelut) beschreiben,
die Bedeutung von Sederteller, Sukka, Lulaw, Schabbat-, Feiertagskerzen, Tefillin, Mesusa und Zizit, Kiddusch und Hawdala erläutern,
Methodenkompetenz
Ausführungen über Inhalte, Funktion und Spiritualität von Gebeten und Beten interpretieren,
interreligiöse Festkalender gestalten und präsentieren,
Lernergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form verständlich und strukturiert darstellen,
sprachliches, soziokulturelles sowie thematisches Wissen und Weltwissen einbeziehen, nutzen und erklären,
Selbst- und Sozialkompetenz
selbstständig Problemfragen erörtern,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott deuten (Jezer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des Menschen; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22; 11,1-9; ausgewählte Tehillim/Psalmen),
zwischenmenschliche Begegnungen im Sinne der Nächstenliebe „weahawta leReacha kamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus 19,15-18; Schemot/Exodus 23,9; Dewarim/Deuteronomium 10,19-25; Michah/Micha 6,8; Pirke Awot 1,2; Jewamot 79a; Schabbat 133b),
Hauptmerkmale der jüdischen Ethik, wie Geistigkeit, Freiheit, Verantwortlichkeit, mithilfe klassischer Texte darlegen (Pirke Awot, Rambam: Mischne Tora, Hilchot Jessode Hatora und Hilchot Teschuwa),
den unschätzbaren Wert des menschlichen Lebens im Judentum anhand des Prinzips von Pikuach Nefesch herausarbeiten,
allgemein-ethische mit religiös-jüdischen Prinzipien in Beziehung setzen (zum Beispiel in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialethik, Materialismus, Egoismus, Determinismus),
Methodenkompetenz
Methoden der Selbst- und Fremdreflexion selbstständig und situationsgerecht anwenden,
Wertmaßstäbe und Beurteilungskriterien entwickeln und entsprechend anwenden,
Informationsmaterial selbstständig auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
Handlungsoptionen durch Güterabwägung und auf der Grundlage von Gewissensentscheidungen entwickeln,
sich mit Fragen von Endlichkeit und Begrenztheit des Lebens auseinandersetzen,
Toleranz gegenüber Werten und Lebensweisen Anderer zeigen,
das eigene Handeln mit Blick auf überlieferte jüdische Glaubensüberzeugungen reflektieren,
positive und negative Erfahrungen im eigenen Leben wahrnehmen und beschreiben,
eigenes und fremdes Fühlen und Handeln analysieren und werten,
Gesprächs- und Handlungssituationen einschätzen und situationsgerecht und empathisch gestalten,
sein eigenes Verhalten selbstkritisch einschätzen,
Sachkompetenz
verschiedene Epochen der jüdischen Geschichte erklären (tanachische, nachbiblische Zeit, Mittelalter, Moderne),
Stationen der Volkswerdung aus dem Tanach herausarbeiten (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael, Richter (Debora), Könige),
zentrale Ereignisse in der Geschichte und deren Folgen erklären (Zerstörung beider Tempel/ Beginn der Diaspora/Jawne, Rabbinisches Judentum, Hellenismus und Chanukka, Kreuzzüge/Synagoga und Ecclesia, Aufklärung und Haskala, Formen der Judenfeindschaft (zum Beispiel Fehlinterpretation des Schadenersatzprinzips „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ Wajikra/Levitikus 24,20; Auserwählungsgedanke), Zionismus und der moderne Staat Israel),
Perspektiven für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft, religiöse und säkulare Bewegungen des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart),
sich mit ihrer eigenen jüdischen Herkunft auseinandersetzen (Schoa, jüdische Gemeinden in Deutschland nach 1945, Zuwanderung aus den GUS-Staaten seit 1990),
Methodenkompetenz
komplexe historische Entwicklungen grafisch darstellen,
ein Zeitzeugeninterview vorbereiten, durchführen und auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
das eigene Verhältnis zu fremden Religionen hinterfragen,
die Perspektive anderer religiöser Traditionen respektieren,
Sachkompetenz
die Mizwot der Tora in Beziehung zu Herausforderungen der modernen Welt setzen (Religionsfreiheit und Dina deMalchuta Dina/Verhältnis von Religion und Staat: Beschneidung, Schächten; soziale Gerechtigkeit als Botschaft der Propheten),
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik darstellen und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen beschreiben (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka, Gastfreundschaft, Schutz des Fremden),
die Herausforderung der Religionen durch fortschreitende Säkularisation der modernen Gesellschaft benennen und seine Minderheitenposition nach außen vertreten,
Perspektiven für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft, religiöse und säkulare Bewegungen des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart),
religiöse Werte und religiösen Extremismus differenziert betrachten,
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „weahawta leReacha kamocha“ (Wajekra/Levitikus 19,18), Darche Schalom),
Methodenkompetenz
die Bedeutung der Vielfalt religiöser und pseudoreligiöser Angebote für den Dialog in der pluralistischen Gesellschaft debattieren,
aufgabenbezogen Medien und Methoden zur Materialrecherche und -verarbeitung nutzen,
Arbeitsergebnisse präsentieren,
Kriterien für eine konstruktive Begegnung in dialogischen Situationen prüfen,
Selbst- und Sozialkompetenz
verantwortliches Handeln gegenüber sich selbst, den Mitmenschen und der Schöpfung aus dem jüdischen Menschenbild heraus bewerten,
mit Menschen anderer religiöser Überzeugungen und Weltanschauungen respektvoll kommunizieren,
das eigene Verhältnis zu fremden Religionen hinterfragen,
mit anderen Menschen Wertmaßstäbe und Beurteilungskriterien entwickeln und sich respektvoll darüber auseinandersetzen,
mit Leiderfahrungen Anderer sensibel umgehen.
die Verantwortung des Einzelnen für die Mitwirkung und Gestaltung der Gesellschaft beurteilen,
Möglichkeiten eigenverantwortlichen Handelns im Umgang mit sozial schwachen Menschen aufzeigen,
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4), Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25), Ebenbildlichkeit des Menschen nach Bereschit/Genesis 1),
das theologische Konzept göttlicher Präsenz anhand folgender Torastellen darlegen: Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 17,1-7; 19,1-23,9), Gott als Beistand des Menschen durch die Korbanot (Wajikra/Levitikus Paraschat Zaw, Kap. 6ff.; Wajikra/Levitikus 23), Gott als Hort des Menschen im Gebet (Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, Versöhnungsgebet: Bereschit/Genesis 22,3; 24,63; 28,11; Schemot/Exodus 15,1-21; Dewarim/Deuteronomium 11,13), Gottesdienst/Orte des Gebetes (Stiftszelt, Tempel, Synagoge, ausgehend von Schemot/Exodus 25,1-31,10; 36,8-40,38),
das Konzept der Heiligkeit Gottes und der Forderung nach Heiligkeit in Bezug auf das jüdische Volk entfalten (Wajikra/Levitikus 11,43f.; Wajikra/Levitikus 19),
die 13 Glaubensgrundlagen des Rambam erklären und erörtern,
die Bundesschlüsse mit der gesamten Menschheit und dem jüdischen Volk sowie die Zuwendungen und Abwendungen Gottes erläutern (Jeschijahu/Jesaja 1,1-27; 40, 1-26, Zecharia/Sacherja 2ff., Haftara zu Paraschat Behaalotecha; Michah/Micha 5 und 6, Haftara zu Paraschat Balak; Amos 2f.; Hosea 11f.),
Methodenkompetenz
ausgewählte Bibeltexte aspektorientiert interpretieren,
Tehillim/Psalmen, Gebete und Meditationen als Zugangsform zum Göttlichen beschreiben,
zum Themenkomplex „Weltreligionen“ selbstständig recherchieren,
Ergebnisse der Recherche in medialer Form präsentieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
die Tragfähigkeit des Gottesglaubens für das eigene Leben überprüfen,
seine eigenen Anfragen und Zweifel an Gott formulieren,
eine eigene Position zum Glauben an Gott einnehmen und begründen,
in religiösen Fragen begründet urteilen (u. a. Frage nach dem Sinn, Theodizee-Frage),
im Gespräch mit Anderen eigene Vorstellungen über die Sinnfrage reflektieren,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen: Sefer (Buch), Paraschat HaSchawua (Sidra/Wochenabschnitt, Kapitel/Perek, Vers/Passuk),
den Aufbau des Tanach darstellen und zentrale Inhalte (zum Beispiel Landnahme, Richter und Könige, Propheten, Exil und Rückkehr) herausarbeiten,
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschijot zuordnen,
eine wichtige Stelle der Tora mit dem klassischen Kommentar von Raschi interpretieren (z. B. den Anfang der Schöpfungserzählung, Bereschit/Genesis 1,1),
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch analysieren,
die Zusammenhänge zwischen Parascha und Haftara erläutern,
Prinzipien traditioneller Schriftauslegung erklären (PaRDeS),
den Aufbau des Talmuds (Ordnungen der Mischna, Gemara, Beschreibung eines Talmudblattes) erörtern,
Methodenkompetenz
dem Bibeltext eine andere Sprachgestalt geben und das Ergebnis präsentieren,
biblische Darstellungen in Kunst und Literatur an Beispielen interpretieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Grunderfahrungen wie Liebe, Sehnsucht und Leid, in Texten des Tanach skizzieren und deuten ,
Sachkompetenz
Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben Schema Jisrael dem Chumasch zuordnen, Amida (Berachot unterteilen in Lob, Bitten und Dank), Gebetszeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Schacharit, Mincha und Maariw herausarbeiten,
Aufbau und Inhalt des Machsors (Festtagsgebetbuch) erläutern (Hallel, Mussaf Amida für die Schalosch Regalim, Kol Nidre, Awinu Malkenu, Sündenbekenntnis Aschamnu),
vokalisierte hebräische Texte (Schema Israel, Berachot über Speisen und Birkat Hamason) lesen und hebräische Begriffe aus dem Schema Jisrael der Deutschen Übersetzung zuordnen,
die jüdischen Feiertage in den jüdischen Kalender einordnen, deren Ursprung im Chumasch und Tanach herausarbeiten und zwischen Tora-, rabbinischen sowie modernen Feier- und Gedenktagen unterscheiden (Schabbat, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage, Jom Jeruschalaim),
Stationen des jüdischen Lebensweges (Berit Mila, Pidjon HaBen, Bar- und Bat-Mizwa, Chuppa, Get, Awelut) beschreiben,
Ausführungen über Inhalte, Funktion und Spiritualität von Gebeten und Beten interpretieren,
die Bedeutung von Sederteller, Sukka, Lulaw, Schabbat-, Feiertagskerzen, Tefillin, Mesusa und Zizit, Kiddusch und Hawdala erläutern,
Methodenkompetenz
Ausführungen über Inhalte, Funktion und Spiritualität von Gebeten und Beten interpretieren,
interreligiöse Festkalender gestalten und präsentieren,
Lernergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form verständlich und strukturiert darstellen,
sprachliches, soziokulturelles sowie thematisches Wissen und Weltwissen einbeziehen, nutzen und erklären,
Selbst- und Sozialkompetenz
selbstständig Problemfragen erörtern,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott deuten (Jezer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des Menschen; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22; 11,1-9; ausgewählte Tehillim/Psalmen),
zwischenmenschliche Begegnungen im Sinne der Nächstenliebe „weahawta leReacha kamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus 19,15-18; Schemot/Exodus 23,9; Dewarim/Deuteronomium 10,19-25; Michah/Micha 6,8; Pirke Awot 1,2; Jewamot 79a; Schabbat 133b),
Hauptmerkmale der jüdischen Ethik, wie Geistigkeit, Freiheit, Verantwortlichkeit, mithilfe klassischer Texte darlegen (Pirke Awot, Rambam: Mischne Tora, Hilchot Jessode Hatora und Hilchot Teschuwa),
den unschätzbaren Wert des menschlichen Lebens im Judentum anhand des Prinzips von Pikuach Nefesch herausarbeiten,
allgemein-ethische mit religiös-jüdischen Prinzipien in Beziehung setzen (zum Beispiel in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialethik, Materialismus, Egoismus, Determinismus),
Methodenkompetenz
Methoden der Selbst- und Fremdreflexion selbstständig und situationsgerecht anwenden,
Wertmaßstäbe und Beurteilungskriterien entwickeln und entsprechend anwenden,
Informationsmaterial selbstständig auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
Handlungsoptionen durch Güterabwägung und auf der Grundlage von Gewissensentscheidungen entwickeln,
sich mit Fragen von Endlichkeit und Begrenztheit des Lebens auseinandersetzen,
Toleranz gegenüber Werten und Lebensweisen Anderer zeigen,
das eigene Handeln mit Blick auf überlieferte jüdische Glaubensüberzeugungen reflektieren,
positive und negative Erfahrungen im eigenen Leben wahrnehmen und beschreiben,
eigenes und fremdes Fühlen und Handeln analysieren und werten,
Gesprächs- und Handlungssituationen einschätzen und situationsgerecht und empathisch gestalten,
sein eigenes Verhalten selbstkritisch einschätzen,
Sachkompetenz
verschiedene Epochen der jüdischen Geschichte erklären (tanachische, nachbiblische Zeit, Mittelalter, Moderne),
Stationen der Volkswerdung aus dem Tanach herausarbeiten (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael, Richter (Debora), Könige),
diverse zentrale Ereignisse in der Geschichte und deren Folgen erklären (Zerstörung beider Tempel/Beginn der Diaspora/Jawne, Rabbinisches Judentum, Hellenismus und Chanukka, Kreuzzüge/Synagoga und Ecclesia, Aufklärung und Haskala, Formen der Judenfeindschaft (zum Beispiel Fehlinterpretation des Schadenersatzprinzips „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ Wajikra/Levitikus 24,20; Auserwählungsgedanke), Zionismus und der moderne Staat Israel),
Perspektiven für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft, Religiöse und säkulare Bewegungen des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart),
sich mit ihrer eigenen jüdischen Herkunft auseinandersetzen (Schoa, jüdische Gemeinden in Deutschland nach 1945, Zuwanderung aus den GUS-Staaten seit 1990),
Methodenkompetenz
komplexe historische Entwicklungen grafisch darstellen ,
ein Zeitzeugeninterview vorbereiten, durchführen und auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
das eigene Verhältnis zu fremden Religionen hinterfragen,
die Perspektive anderer religiöser Traditionen respektieren,
Sachkompetenz
die Mizwot der Tora in Beziehung zu Herausforderungen der modernen Welt setzen (Religionsfreiheit und Dina deMalchuta Dina/Verhältnis von Religion und Staat: Beschneidung, Schächten. Soziale Gerechtigkeit als Botschaft der Propheten),
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik darstellen und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen beschreiben (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka, Gastfreundschaft, Schutz des Fremden),
die Herausforderung der Religionen durch fortschreitende Säkularisation der modernen Gesellschaft benennen und seine Minderheitenposition nach außen vertreten,
Perspektiven für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft, religiöse und säkulare Bewegungen des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart),
religiöse Werte und religiösen Extremismus differenziert beurteilen,
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „weahawta leReacha kamocha“ (Wajikra/Levitikus 19,18), Darche Schalom),
Methodenkompetenz
die Bedeutung der Vielfalt religiöser und pseudoreligiöser Angebote für den Dialog in der pluralistischen Gesellschaft debattieren,
aufgabenbezogen Medien und Methoden zur Materialrecherche und -verarbeitung nutzen,
Arbeitsergebnisse präsentieren,
Kriterien für eine konstruktive Begegnung in dialogischen Situationen prüfen,
Selbst- und Sozialkompetenz
verantwortliches Handeln gegenüber sich selbst, den Mitmenschen und der Schöpfung aus dem jüdischen Menschenbild heraus bewerten,
mit Menschen anderer religiöser Überzeugungen und Weltanschauungen respektvoll kommunizieren,
das eigene Verhältnis zu fremden Religionen hinterfragen,
mit anderen Menschen Wertmaßstäbe und Beurteilungskriterien entwickeln und sich respektvoll darüber auseinandersetzen,
mit Leiderfahrungen Anderer sensibel umgehen,
die Verantwortung des Einzelnen für die Mitwirkung und Gestaltung der Gesellschaft beurteilen,
Möglichkeiten eigenverantwortlichen Handelns im Umgang mit sozial schwachen Menschen aufzeigen,
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische – anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Ge- Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4), nesis 1,1-2,4), Gott als Schöpfer des Menschen (Bere- Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25), Ebenbildlichkeit schit/Genesis 1,26-2,25), Ebenbildlichkeit des Menschen nach Bereschit/Genesis 1, des Menschen nach Bereschit/Genesis 1,
das theologische Konzept göttlicher Präsenz – das theologische Konzept göttlicher Präsenz anhand folgender Torastellen darlegen anhand folgender Torastellen darlegen Gott als Befreier und Gesetzgeber Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 17,1-7; (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 17,1-7; 19,1-23,9), 19,1-23,9), Gott als Hort des Menschen im Gebet Gott als Beistand des Menschen durch die (Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, VerKorbanot (Wajikra/Levitikus Paraschat söhnungsgebet) (Bereschit/Genesis 22,3; Zaw, Kapitel 6ff.; Wajikra/Levitikus 23), 24,63; 28,11; Schemot/Exodus 15,1-21; Gott als Hort des Menschen im Gebet Dewarim/Deuteronomium 11,13ff.), (Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, Versöhnungsgebet) (Bereschit/Genesis 22,3;
zum Konzept der Heiligkeit Gottes und der 24,63; 28,11; Schemot/Exodus 15,1-21; Forderung nach Heiligkeit in Bezug auf das Dewarim/Deuteronomium 11,13ff.), jüdische Volk Stellung nehmen (Wajikra/Levitikus 11,43f.; 19), – zum Konzept der Heiligkeit Gottes und der Forderung nach Heiligkeit in Bezug auf das
die 13 Eigenschaften der Liebe nach jüdische Volk Stellung nehmen (Wajikra/LeviSchemot/Exodus 34,6f. erläutern, tikus 11,43f.; 19),
die Bundesschlüsse mit
die 13 Eigenschaften der Liebe nach Sche- der gesamten Menschheit (Bereschit/ mot/Exodus 34,6f. erläutern, Genesis, Paraschat Noach), den Urvätern (etwa Bereschit/Genesis 15; – die Bundesschlüsse mit Bereschit/Genesis 17; Bereschit/Genesis der gesamten Menschheit (Bereschit/ 26,24; Bereschit/Genesis 28, 10ff.), Genesis, Paraschat Noach), und dem jüdischen Volk (Schemot/Exo- den Urvätern (etwa Bereschit/Genesis 15; dus, Paraschat Jitro), Bereschit/Genesis 17; Bereschit/Genesis sowie die Abwendungen und Hinwendun- 26,24; Bereschit/Genesis 28, 10ff.), gen Gottes erläutern (Jeschijahu/Jesaja 1, und dem jüdischen Volk (Schemot/Ex- 1-27; 40, 1-26, Zecharia/Sacharja 2ff.), odus, Paraschat Jitro), sowie die Abwendungen und Hinwendun-
sich mit den Anfechtungen des Glaubens gen Gottes erläutern (Jeschijahu/Jesaja 1, nach Hiob sowie während der Verfolgung 1-27; 40, 1-26, Zecharia/Sacharja 2ff., und Vernichtung auseinandersetzen, Haftara zu Paraschat Behaalotecha;
die 13 Glaubensgrundlagen des Rambam Michah/Micha 5 und 6, Haftara zu sowie seine negative Theologie (nach More Paraschat Balak; Amos 2f.; Hosea 11f.), Newuchim 1, 46ff.) erklären und erörtern,
sich mit den Anfechtungen des Glaubens
die grundlegenden Gotteslehren des Judennach Hiob sowie während der Verfolgung tums mit denen des Christentums und des und Vernichtung auseinandersetzen (AnsätIslam vergleichen, ze von Hans Jonas und Eliezer Berkovits),
Argumente von Religionskritikern darlegen. – die 13 Glaubensgrundlagen des Rambam sowie seine negative Theologie (nach More Newuchim 1, 46ff.) erklären und erörtern, ebenso die Lehre von den Namen/Eigenschaften Gottes nach Jehuda halevi (Kusari 2,2ff.),
den Unterschied zwischen dem biblischen Gott und dem Gott der Philosophen erläutern (nach Jehuda Halevi, Kusari 4,16),
die grundlegenden Gotteslehren des Judentums mit denen des Christentums und des Islam auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede überprüfen,
Methodenkompetenz
tanachische und andere Quellen analysieren,
grundlegende Arbeitsweisen bei der Erschließung philosophischer und theologischer Texte anwenden,
Lehrtexte unter Berücksichtigung ihrer textlichen Eigenart analysieren und interpretieren,
Gottesvorstellungen, die im Medium Film dargestellt sind, analysieren und kritisch beurteilen,
Selbst- und Sozialkompetenz
in der Auseinandersetzung mit kontroversen Positionen zu Gott begründet Stellung beziehen,
die Relevanz der Frage nach Gott für die eigene Person beurteilen,
Glaubensaussagen auf ihre persönliche Bedeutsamkeit hin überprüfen,
jüdische Glaubenszeugnisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für das eigene Leben darstellen,
eigene religiöse Erfahrungen in Worte fassen,
Sachkompetenz
den Unterschied zwischen der schriftlichen – den Unterschied zwischen der schriftlichen und mündlichen Tora charakterisieren und und mündlichen Tora charakterisieren und die mündliche Überlieferungskette von Mose die mündliche Überlieferungskette von Mose bis zur Zeit der Mischna aufzeigen (nach bis zur Zeit der Mischna aufzeigen (nach Sprüche der Väter 1,1 und Einleitung zur Sprüche der Väter 1,1 und Einleitung zur Mischne Tora des Rambam) und das Prinzip Mischne Tora des Rambam) und das Prinzip „Zaun um die Tora“ erläutern, „Zaun um die Tora“ erläutern,
den Aufbau des Tanach (hebräische Bibel) – den Aufbau des Tanach (hebräische Bibel) und des Talmud (SchaS) beschreiben und und des Talmud (SchaS) beschreiben und einen Überblick über die übrigen Gattungen einen Überblick über die übrigen Gattungen der rabbinischen Literatur entfalten, sowie der rabbinischen Literatur entfalten sowie Unterschiede zwischen Midrasch Haggada Unterschiede zwischen Midrasch Haggada und Midrasch Halacha erläutern, und Midrasch Halacha erläutern,
sich mit Inhalten der Tora auseinandersetzen – sich mit Inhalten der Tora auseinandersetzen und sind in der Lage, wichtige Stellen des und sind in der Lage, wichtige Stellen des Chumasch mit dem klassischen KommentaChumasch mit den klassischen Kommentaren von Raschi auszulegen: ren von Raschi auszulegen Anfang der Schöpfungserzählung, Bere- Anfang der Schöpfungserzählung, Bereschit/Genesis 1 , schit/Genesis 1 , Anfang der Offenbarungserzählung und Anfang der Offenbarungserzählung und der zehn Gebote, Schemot/Exodus 19,1 der zehn Gebote, Schemot/Exodus 19,1 und 20,1 , und 20,1 , Anfang der Einzelgesetze, „Mischpatim“, Anfang der Einzelgesetze, „Mischpatim“, Schemot/Exodus 21,1 , Schemot/Exodus 21,1 , Schadensersatz/Talionsgesetz, Schadensersatz/Talionsgesetz, Schemot/Exodus 21,24-25 , Schemot/Exodus 21,24-25 , Gebote der Nächsten- und Fremdenliebe, Gebote der Nächsten- und Fremdenliebe, Wajikra/Levitikus 19,18; 33-34, Wajikra/Levitikus 19,18; 33-34,
den Aufbau der Kodizes (Mischne Tora, – den Aufbau und Inhalte der Kodizes (MischSchulchan Aruch, Mapa) erklären, ne Tora, Schulchan Aruch, Mapa) erklären und vergleichen zwischen
Regeln der traditionellen Schriftauslegung Sepharad (Mosche ben Maimon beziebenennen (zwei Auslegungsregeln des hungsweise Rambam, Joseph Karo Rabbi Jischmael aus der Einleitung zu Sifra beziehungsweise HaMechaber, Rabbenu sowie die Lehre vom vierfachen Schriftsinn: Jona), „PaRDeS“), Aschkenas (SchUM-Gemeinden Rabbenu
den Stellenwert von Responsen in aktuellen Gerschom: Takkanot; Raschi, Tossafisten, halachischen Diskussionen erklären, etwa Rosch), an einer rabbinischen Stellungnahme zu me- Osteuropa (Mosche Isserles beziehungsdizinethischen Fragen, weise Rema, Gaon von Wilna, Baal
die Zusammenhänge zwischen Parascha Schem Tov), und Haftara erläutern und die Aufgabe der – Regeln der traditionellen Schriftauslegung Propheten anhand einer Haftara erklären erklären (zwei Auslegungsregeln des Rabbi Haftara vor Tischa BeAw (Jeschijahu/JeJischmael aus der Einleitung zu Sifra, sowie saja 1,1-27), und Schabbat Nachamu (Jedie Lehre vom vierfachen Schriftsinn „PaRschijahu/Jesaja 40, 1-26), DeS“), Haftara Jom Kippur Mincha (Jona),
den Stellenwert von Responsen in aktuellen
sich mit dem rabbinischen Auslegungsplurahalachischen Diskussionen erörtern, etwa an lismus auseinandersetzen und ihn zum Beieiner rabbinischen Stellungnahme zu medizispiel am Streit zwischen den Schulen von nethischen Fragen, Hillel und Schammai skizzieren (Eruwin
die Zusammenhänge zwischen Parascha 13b). und Haftara erläutern und die Mahn- und Trostreden der Propheten anhand einer Haftara analysieren: Haftara 8. Tag Pessach (Jeschijahu/Jesaja 10,32-12,6), Haftara vor Tischa BeAw (Jeschijahu/Jesaja 1,1-27) und Schabbat Nachamu (Jeschijahu/Jesaja 40,1-26), Haftara Jom Kippur Mincha (Jona),
sich mit dem rabbinischen Auslegungspluralismus auseinandersetzen und ihn zum Beispiel am Streit zwischen den Schulen von Hillel und Schammai erörtern (Eruwin 13b),
Sachkompetenz
die Stationen des jüdischen Lebensweges – die Stationen des jüdischen Lebensweges (Berit Mila, Bar- und Bat-Mizwa, Chuppa, (Berit Mila, Pidjon HaBen, Bar- und Bat-MizGet, Awelut) beschreiben, wa, Chuppa, Get, Awelut) beschreiben,
die Liturgie mit den täglichen Hauptgebeten – die Liturgie mit den täglichen Hauptgebeten Schacharit, Mincha, Maariw sowie SchabbatSchacharit, Mincha, Maariw sowie Schabbat- und Festtagsgebeten beschreiben, und Festtagsgebeten beschreiben,
den Aufbau des jüdischen Kalenders erläu- – den Aufbau des jüdischen Kalenders erläutern und die Feiertage sowie andere besontern und die Feiertage sowie andere besondere Zeiten (Omerzeit, Drei Wochen zwidere Zeiten (Omerzeit, Drei Wochen zwischen 17. Tamus und 9. Aw) in den jüdischen 17. Tamus und 9. Aw) in den jüdischen Kalender einordnen, deren Ursprung schen Kalender einordnen, deren Ursprung im Chumasch und Tanach herausarbeiten im Chumasch und Tanach herausarbeiten sowie den Unterschied zwischen Tora-, rab- sowie den Unterschied zwischen Tora-, rabbinischen und modernen Feier- und Gedenkbinischen und modernen Feier- und Gedenktagen skizzieren, tagen beschreiben,
die Regeln des täglichen jüdischen Lebens – die Regeln des täglichen jüdischen Lebens und ihre Bedeutung erläutern: Schabbat, und ihre Bedeutung erläutern: Schabbat, Speisegesetze Speisegesetze, Ehegesetze in ihren Grundlagen (Taharat Hamischpacha)
die verschiedenen religiösen Ausrichtungen des Judentums und ihre Entstehung be- – den Aufbau einer Synagoge beschreiben, schreiben und anhand einzelner Fragestelzum Tempel in Beziehung setzen sowie zwilungen die Unterschiede zwischen ihnen erschen verschiedenen Stilepochen und architläutern (zum Beispiel: schriftliche und mündektonischen Ausprägungen verschiedener liche Tora, Liturgie, Rolle der Geschlechter), religiöser Ausprägungen vergleichen,
Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben: – die verschiedenen religiösen Ausrichtungen Schema Jisrael, Amida (Entstehung und des Judentums und ihre Entstehung beStruktur, Unterschiede zwischen Wochentag schreiben und anhand einzelner Fragestel- und Schabbat), Gebetszeiten, lungen die Unterschiede zwischen ihnen erläutern (zum Beispiel: schriftliche und münd-
Aufbau und Inhalt des Machsors (Festtagsliche Tora, Liturgie, Rolle der Geschlechter), gebetbuch) erläutern (Kol Nidre, Awinu Malkenu). – Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben: Schema Jisrael, Amida (Entstehung und Struktur, Unterschiede zwischen Wochentag und Schabbat), Gebetszeiten (Donin, Jüdisches Gebet heute, Amida),
Aufbau und Inhalt des Machsors (Festtagsgebetbuch) erläutern (Hallel, Mussaf Amida für die Schalosch Regalim, Kol Nidre, Awinu Malkenu, Sündenbekenntnis Aschamnu),
Ausführungen über Inhalte, Funktion und Spiritualität von Gebeten und Beten interpretieren (Donin; Jüdisches Gebet heute, Einleitung und Kapitel 1),
Methodenkompetenz
fachwissenschaftlichen Texten die zentralen Aussagen entnehmen,
Expertenmeinungen einholen und auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
jüdische Feier- und Gedenktage sowie den jüdischen Kalender Nichtjuden erklären,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf – die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott deuten (Jeim Prozess des Bundes mit Gott deuten (Jezer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des zer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des Menschen; Bereschit/Genesis 1,26-27; BeMenschen ( Bereschit/Genesis 1,26-27; Bereschit/Genesis 2,7; Bereschit/Genesis 3,1- reschit/Genesis 2,7; Bereschit/Genesis 3,1- 23; Bereschit/Genesis 4,1-16; Bereschit/Ge- 23; Bereschit/Genesis 4,1-16; Bereschit/Genesis 6,1-22; Bereschit/Genesis 11,1-9; ausnesis 6,1-22; Bereschit/Genesis 11,1-9; gewählte Tehillim/Psalmen) und das Konzept ausgewählte Tehillim/Psalmen) und das Konvon Lohn und Strafe – Olam hase/Olam zept von Lohn und Strafe im Diesseits und haba – erklären, im Jenseits – Olam hase/Olam haba – erklären,
zwischenmenschliche Begegnungen im Sinne der Nächstenliebe „weahawta leReacha – zwischenmenschliche Begegnungen im Sinkamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus ne der Nächstenliebe „weahawta leReacha 19,15; 19,18; Schemot/Exodus 23,9; kamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus Dewarim/Deuteronomium 10,19; 25,2-3; 19,15; 19,18; Schemot/Exodus 23,9; Pirke Awot 1,2), Dewarim/Deuteronomium 10,19; 25,2-3;
Hauptmerkmale der jüdischen Ethik: GeistigMichah/Micha 6,8; Pirke Awot 1,2; Jewamot keit, Freiheit, Verantwortlichkeit mithilfe klas- 79a, Schabbat 133b), sischer Texte darlegen (Pirke Awot, Ram-
Hauptmerkmale der jüdischen Ethik: Geistigbam: Hilchot Teschuwa), keit, Freiheit, Verantwortlichkeit mithilfe klas-
den unschätzbaren Wert des menschlichen sischer Texte darlegen (Pirke Awot, RamLebens im Judentum anhand des Prinzips bam: Mischne Tora, Hilchot Jessode Hatora von Pikuach Nefesch herausarbeiten, und Hilchot Teschuwa, E. Lévinas: Schwierige Freiheit, Kapitel „Ethik und Geist“)
allgemein-ethische mit religiös-jüdischen Prinzipien in Beziehung setzen (zum Beispiel – den unschätzbaren Wert des menschlichen in den Bereichen Wirtschafts- und SozialLebens im Judentum anhand des Prinzips ethik, Materialismus, Egoismus, Determinisvon Pikuach Nefesch herausarbeiten mus),
allgemein-ethische mit religiös-jüdischen
die 613 Mizwot nach verschiedenen GePrinzipien in Beziehung setzen (zum Beispiel sichtspunkten einordnen und erörtern in den Bereichen Wirtschafts- und Sozial- (Mitzwot scheben Adam laMakom und scheethik, Materialismus, Egoismus, Determinisben Adam leChawero nach der Mischna mus) Joma 8,9; Vernunftgebote und Gehorsams-
die 613 Mizwot nach verschiedenen Gegebote nach Joma 67b), sichtspunkten einordnen und erörtern
die in Noach verankerte Vorstellung von (Mitzwot scheben Adam laMakom und scheMenschlichkeit auf die Beziehungen zwiben Adam leChawero nach der Mischna schen dem jüdischen Volk und anderen VölJoma 8,9; Vernunftgebote und Gehorsamskern hin erläutern und debattieren (nach gebote nach Joma 67b und Saadja Gaon: Sanhedrin 56; Jonathan Sacks: Wie wir den Glaubenslehren und Meinungen, Buch 3; Krieg der Kulturen noch vermeiden können, Körperpflichten und Herzenspflichten nach Gütersloh 2007, Kapitel 3), Bachja ibn Pakuda: Chowot Halewawot, Einleitung),
die unterschiedlichen Messiasvorstellungen (Bar Kochba, Schabetaj Zewi, Teile der mo- – die in Noach verankerte Vorstellung von dernen Chabad-Bewegung, moderner politiMenschlichkeit auf die Beziehungen zwischer Messianismus, messianische Welt als schen dem jüdischen Volk und anderen Völgesellschaftliches Ideal) im rabbinischen Jukern hin erläutern und debattieren (nach dentum erläutern (nach Sanhedrin 98f.) und Sanhedrin 56; Jonathan Sacks: The Dignity die unterschiedlichen messianischen Beweof Difference, Kapitel 3), gungen geschichtlich einordnen und im his-
Methodenkompetenz
ethische Konflikte aus der Perspektive verschiedener Beteiligter betrachten,
eine Güterabwägung durchführen,
ein fachwissenschaftliches Gespräch im Bereich der Bioethik vorbereiten und durchführen,
Selbst- und Sozialkompetenz
in einem exemplarischen Konfliktfall zu einem begründeten ethischen Urteil kommen und Handlungsoptionen ableiten,
durch Perspektivenübernahme die Positionen der anderen Seite nachvollziehen,
seine Wertschätzung für die Suche nach einem Konsens in Konfliktsituationen formulieren,
sich mit religiös-ethischen Herausforderungen in Philosophie, Wissenschaft und Gesellschaft auseinandersetzen und begründet eine eigene Position beziehen,
eigene Entwürfe sinnvollen Lebens gestalten und beschreiben,
eine kritische Toleranz zu anderen Lebensentwürfen entwickeln,
Sachkompetenz
sich anhand der Stationen der Volkswerdung – sich anhand der Stationen der Volkswerdung im Tanach mit religiösen und säkularen Vorim Tanach mit religiösen und säkularen Vorstellungen von Volk, Gemeinschaft und Land stellungen von Volk, Gemeinschaft und Land auseinandersetzen (Awot, Jeziat Mizrajim, auseinandersetzen (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael), Har Sinai, Erez Jisrael),
verschiedene innerjüdische Strömungen des – das jüdische Konzept des Königtums anJudentums um die Jahrtausendwende (200 hand des Tanach erklären (Dewarim/Deutevor bis 200 nach der Zeitrechnung) charakteronomium 17,14-20): risieren: Schaul (Königskritik, Kampf gegen Amalek hellenistische Juden (Chanukka/AssimilatiSchmuel Alef/1 Samuel 15,2-34 (Haftara on), von Schabbat Sachor), Sadduzäer, Pharisäer und Rabbinisches David (Erwerb des Jerusalemer TempelJudentum (Jochanan ben Sakkai/Jawberges, Tehillim/Psalmen), ne/Tannaim), Schelomo (Bau des ersten Tempels), Zeloten (Massada) ausgewählte Propheten und deren Kritik messianische und apokalyptische Vorstelan Königen (zum Beispiel Haftara von lungen (Bar Kochba), Schabbat Sachor/David Batschewa)/Tem- Entstehung des Christentums, pelkult (Haftara zu Jom Kippur Jeschijahu/ Jesaja 57,14-58,14) sowie deren Trost für
Stellung nehmen zu Zentren jüdischer Gedas Volk (zum Beispiel Jeschijahu/Jesaja lehrsamkeit in der Diaspora 40-41/Rückführung der Exilierten), Babylonien (Babylonischer Talmud/Geonim), – verschiedene innerjüdische Strömungen des Sepharad (Rambam, Joseph Karo), Judentums um die Jahrtausendwende (200 Aschkenas (SchUM-Gemeinden, Raschi vor bis 200 nach der Zeitrechnung) charakte- und Tossafisten), risieren: Polen (Mosche Isserles), hellenistische Juden (Chanukka/Assimilation),
die Entwicklung und Ausformung jüdischer Sadduzäer, Pharisäer und Rabbinisches Ausrichtungen der Neuzeit, deren AuseinanJudentum (Jochanan ben Sakkai/Jawne/ dersetzungen untereinander und ihre WirTannaim), kung auf das Judentum der Gegenwart beur- Zeloten (Massada), teilen messianische und apokalyptische Vorstel- Chassidim und Mitnagdim, lungen (Bar Kochba), Maskilim (Moses Mendelsson), Entstehung des Christentums, Reformjudentum; Neoorthodoxie (19. Jahrhundert/Deutschland), – Stellung nehmen zu Zentren jüdischer Ge- Zionismus und Zionismuskritik (säkular lehrsamkeit in der Diaspora und religiös), Babylonien (Babylonischer Talmud/Geo- Conservative/Masorti Judaism; Modern nim), Orthodox; Reconstructionist Judaism, Sepharad (Rambam, Joseph Karo), Chabad (20. Jahrhundert/USA), Aschkenas (SchUM-Gemeinden, Raschi und Tossafisten),
unterschiedliche Formen der Judenfeind- Polen (Mosche Isserles), schaft beschreiben: antike Judäophobie (Megillat Esther), – die Entwicklung und Ausformung jüdischer christlicher Antijudaismus („Jesusmörder“, Ausrichtungen der Neuzeit, deren AuseinanHostienfrevel, Ritualmordbeschuldigundersetzungen untereinander und ihre Wirgen, Kreuzzüge), kung auf das Judentum der Gegenwart moderner Antisemitismus (19. Jahrhunbeurteilen dert/20. Jahrhundert), Chassidim und Mitnagdim, sekundärer Antisemitismus, Maskilim (Moses Mendelsson), moderner Antizionismus, Reformjudentum Neoorthodoxie (19. Jahrhundert/Deutschland),
sich mit den Auswirkungen der Schoa auf die Zionismus und Zionismuskritik (säkular jüdische Gemeinschaft in Europa und Israel und religiös), auseinandersetzen Conservative/Masorti Judaism Modern Or- von der Ausgrenzung bis zur Vernichtung, thodox; Reconstructionist Judaism, Cha- Biografien, bad (20. Jahrhundert/USA), Schicksale der örtlichen jüdischen Gemeinden, – unterschiedliche Formen der Judenfeind- Jom Ha Shoah, 27. Januar, 9. November, schaft analysieren: antike Judäophobie (Megillat Esther),
zu den Entwicklungen der jüdischen Ge- christlicher Antijudaismus („Jesusmörder“, meinschaft in Deutschland nach 1945 StelHostienfrevel, Ritualmordbeschuldigunlung nehmen und zu Herausforderungen der gen, Kreuzzüge), Gegenwart Perspektiven entwickeln moderner Antisemitismus (19. Jahrhun- Assimilation, dert/20. Jahrhundert), Traditionalismus, sekundärer Antisemitismus, Einwanderung, moderner Antizionismus, Antisemitismus, demografischer Wandel.
sich mit den Auswirkungen der Schoa auf die jüdische Gemeinschaft in Europa und Israel auseinandersetzen von der Ausgrenzung bis zur Vernichtung, Biografien, Schicksale der örtlichen jüdischen Gemeinden, Jom Ha Shoah, 27. Januar, 9. November,
Methodenkompetenz
eine Fachdiskussion zum Thema Judentum, z. B. mit einem externen Gesprächspartner, vorbereiten und durchführen,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene und fremde Erfahrungen mit der jüdischen Gemeinde und Möglichkeiten eines eigenen Engagements benennen,
zum Entwicklungen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft einen begründeten Standpunkt einnehmen,
Sachkompetenz
das Verhältnis zwischen Universalismus und – das Verhältnis zwischen Universalismus und Partikularismus in den monotheistischen Partikularismus in den monotheistischen Weltreligionen im Vergleich zur jüdischen Weltreligionen im Vergleich zur jüdischen Sichtweise darstellen, Sichtweise darstellen,
den in Noach verankerten Menschheits- und – den in Noach verankerten Menschheits- und Menschlichkeitsbegriff (sieben noachidische Menschlichkeitsbegriff (sieben noachidische Gebote nach Sanhedrin 56a-b) skizzieren Gebote nach Sanhedrin 56a-b) beschreiben und daraus Rückschlüsse auf die Beziehun- und daraus Rückschlüsse auf die Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden begen zwischen Juden und Nichtjuden beleschreiben, gen,
den Dialog der monotheistischen Religionen – jüdische, christliche und muslimische Quelin Geschichte und Gegenwart nachvollzielen zur Wahrnehmung von Awraham als hen und Perspektiven für die heutigen BezieStammvater der drei monotheistischen Relihungen der Religionen zueinander entwigionen vergleichen und das Verhältnis seiner ckeln, Nachkommen erörtern,
auf der Grundlage der jüdischen Ethik Per- – den Dialog der monotheistischen Religionen spektiven für die Verbesserung der Welt entin Geschichte und Gegenwart erörtern (Jewickeln (Tikun Olam): Friede, Gerechtigkeit, huda Halevis Kusari; Zwangsdispute; rechtliZedaka/Wohlfahrt, Freiheit, Wirtschaftsethik, cher Status von Juden und Christen in der Umweltschutz, Menschenrechte, Tierschutz islamischen Welt – Dhimmi; Nostra Aetate, (nach Jonathan Sacks: The Dignity of DiffeRheinischer Synodalbeschluss) und Perrence/Wie wir den Krieg der Kulturen noch spektiven für die heutigen Beziehungen der vermeiden können), Religionen zueinander entwickeln,
die Herausforderung der Religionen durch – auf der Grundlage der jüdischen Ethik Perfortschreitende Säkularisierung der moderspektiven für die Verbesserung der Welt entnen Gesellschaft benennen und seine Minwickeln (Tikun Olam): Friede, Gerechtigkeit, derheitenposition nach außen vertreten, Zedaka/Wohlfahrt, Freiheit, Wirtschaftsethik, Umweltschutz, Menschenrechte, Tierschutz
religiös-politische Konfliktherde auf (nach Jonathan Sacks: The Dignity of Diffeinternationaler Ebene und ihre Auswirkungen rence/Wie wir den Krieg der Kulturen noch analysieren und dazu Stellung beziehen. vermeiden können),
die Herausforderung der Religionen durch fortschreitende Säkularisierung der modernen Gesellschaft benennen und seine Minderheitenposition nach außen vertreten,
Methodenkompetenz
religiöse Spuren und Dimensionen in der Gegenwart beschreiben (u. a. in Kunst und Literatur),
Diskussionen über die Bedeutung von Religion in Konflikten führen,
Selbst- und Sozialkompetenz
Hoffnungen und Ängste für die eigene bzw. die Zukunft der Welt formulieren und Konsequenzen für die eigene Lebensführung beschreiben,
sich mit Erfahrungen des Scheiterns und der eigenen Grenzen auseinandersetzen,
eine konstruktive Haltung, die von Verständigung, Respekt und Anerkennung von Differenz geprägt ist, entwickeln,
gesellschaftliche Entscheidungen, Probleme oder Konflikte eigenständig sach- und wertorientiert beurteilen,
Konflikte demokratisch austragen,
Mehrheitsentscheidungen akzeptieren und den Minderheitenschutz respektieren.