Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
2.1.1 Lexik
aufmerksam, genau und verstehend zuhören,
nicht sprachliche, z. B. visuelle und akustische, Hilfen nutzen,
muttersprachliche und fremdsprachige Lexik nutzen aus den Bereichen: ; Ich selbst ; Familie
sicher mit Schrift umgehen, z. B. Abschreiben, Korrigieren,
Wörter sammeln und nach vorgegebenen Kriterien ordnen, Wortfelder zusammenstellen,
Nachsprechen und Auswendiglernen,
grundlegende Intonationsmuster imitieren,
gelernte Reime, Gedichte, Lieder und einfache Sprachmuster reproduzieren. Klassenstufe 6
Grundwortschatz von ca. 450 lexikalischen Einheiten, z. B. zu den Bereichen Familie, Alltagskultur, Mythos, ergänzt durch einen Kulturwortschatz,
Prinzipien der Lautlehre,
Regeln der Prosodie,
Wortarten, Wortfelder, Sachfelder,
Prinzipien der Wortbildung,
Fortleben lateinischer Wörter in den modernen Fremdsprachen.
lateinische Vokabeln quantitätsgerecht aussprechen,
Lexik gegenständlich und bildlich ; erfassen, ; darstellen,
verschiedene Techniken des Wörterlernens anwenden, z. B. Vokabelkartei,
Wortbedeutungen aus sprachlichen und nicht sprachlichen Kontexten erschließen,
den Wortschatz nach Wortarten, Wortfamilien, Wortfeldern und Oppositionen gliedern und darstellen,
die Bedeutung von Fremd- und Lehnwörtern erschließen und erklären,
mit dem Wörterverzeichnis arbeiten,
analoge und digitale Hilfsmittel unter Anleitung nutzen,
Bezüge zu modernen Fremdsprachen herstellen.
die Notwendigkeit des Erlernens der Lexik begründen,
Kontrolle und Kritik für die eigene Arbeit nutzen,
verschiedene Sozialformen des Lernens nutzen,
seine Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen.
2.1.2 Morphologie
Wort, d. h. Buchstabe, Laut, Silbe, Mitlaut, Selbstlaut, Umlaut, Zwielaut,
Morpheme, d. h. Wortstamm, Endung, Vorsilbe, Nachsilbe,
Wortbildung, d. h. Wortfamilie, Zusammensetzung, Ableitung,
Wortart, d. h. Substantiv, bestimmter und unbestimmter Artikel, Verb, Pronomen, Adjektiv, Präposition,
Flexion, d. h. Singular, Plural, Geschlecht, Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ); Komparation; Infinitiv, gebeugte Verbform, Präsens, Perfekt, Präteritum, Futur. Klassenstufe 6
morphologisches Begriffssystem: ; Deklination, Kasus, Numerus, Genus, ; Konjugation, Person, Tempus, Modus,
Deklination der Substantive der a-, o-, konsonantischen und gemischten Deklination,
Deklination der Adjektive der a- und o-Deklination sowie der Personal-, Possessiv-, Reflexiv- und ausgewählter Demonstrativ- und Interrogativpronomina,
Konjugation der Verben aller Konjugationsklassen sowie von esse, posse, prodesse und ire im Präsens und Perfekt Indikativ und im Imperativ,
Infinitiv Präsens und Perfekt,
Stammformen,
Wortbildungselemente Stamm, Bindevokal, Endung, Suffix, Präfix.
die Morpheme und Wortarten in ihrer besonderen syntaktischen Funktion klassifizieren,
die semantische Funktion der Morpheme erkennen und in das grammatische System einordnen,
das morphologische System des Lateinischen in seiner Verschiedenartigkeit und zugleich Verwandtschaft zur deutschen Sprache und zu anderen Sprachen erkennen und anwenden,
Normparadigmata ableiten,
mit einer Begleitgrammatik arbeiten,
analoge und digitale Hilfsmittel unter Anleitung nutzen.
morphologische Feinstrukturen genau und sorgfältig analysieren,
sich die Flexionsparadigmata selbstständig einprägen und wiederholen,
seine Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen.
2.1.3 Syntax
Satzart, d. h. Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz,
Satzzeichen, d. h. Punkt, Komma, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Doppelpunkt, Anführungszeichen,
Satzglieder, d. h. Subjekt, Prädikat, Satzkern, Objekt. Klassenstufe 6
Grundbegriffe: ; Kongruenz, ; Satzglied, d. h. Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbiale, ; Satzgliedteil, d. h. Attribut, ; Satzart, ; Satzform, ; Konnektor,
verschiedene Füllungsarten der Satzglieder,
ausgewählte syntaktische und semantische Funktionen der Kasus,
A.c.I.,
einfache Satzmodelle.
Satzkonstruktionen und satzwertige Konstruktionen in ihren semantisch-syntaktischen Funktionen analysieren,
Infinitivkonstruktionen erkennen und angemessen ins Deutsche übertragen,
Symbole für die Satzgliedanalyse verwenden,
Satzbaupläne zur Analyse nutzen,
analoge und digitale Hilfsmittel unter Anleitung nutzen.
bei der Analyse von Sätzen konzentriert und ausdauernd arbeiten,
die eigene Arbeit selbst kontrollieren,
Kontrolle und Kritik, z. B. durch Mitschüler, für das eigene Lernen nutzen.
2.1.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Texten verstehend zuhören,
Schlüsselwörter erkennen und Sinnzusammenhänge erschließen,
sich auf Hörsituation, Hörtext und Höraufgabe konzentrieren,
Hörerwartungen nutzen,
altersgemäße nicht literarische und literarische Texte sinnverstehend lesen,
Verfahren zur Orientierung im Text nutzen, z. B. ; in Abschnitte gliedern, ; Teilüberschriften bilden, ; Stichpunkte notieren, ; Lese- und Verständnishilfen anwenden,
verschiedene Methoden der Texterschließung nutzen, d. h. ; mit Schlüsselwörtern arbeiten, ; Texte rekonstruieren, ; Texte gliedern, ; Texte illustrieren, ; Texte umgestalten, ; Texte vom Ende her erschließen, ; Texte nach festgelegten Aspekten vergleichen, ; Texte grafisch umsetzen, ; Texte szenisch darstellen, ; Texte ergänzen,
verschiedene Lesestrategien entsprechend der Leseaufgabe nutzen: ; selegierendes Lesen, ; orientierendes Lesen, ; kursorisches Lesen,
Leseergebnisse geordnet festhalten und präsentieren,
Gedichte auch auswendig vortragen,
beim szenischen Spiel verschiedene Perspektiven einnehmen und sich in die Rollen hinein versetzen,
verschiedene literarische Textsorten anhand ihrer Merkmale unterscheiden, z. B. Märchen, Gedichte, Fabeln, Legenden, Sagen, Witze, Erzählungen,
sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren hinsichtlich: ; Beziehungen zwischen Absicht, sprachlichen Merkmalen und Wirkungen, ; Rollen von Sprecher – Schreiber – Hörer – Leser. Klassenstufe 6
ein Grundwissen in folgenden Bereichen anwenden: ; grundlegende Verfahren der Texterschließung, ; grundlegende Prinzipien der ; Textgrammatik, ; Textsemantik, ; Textpragmatik, ; Übersetzungstechniken, ; Interpretationsschritte, d. h. Gliederung, Gedankenführung, Autor, Intention, ; Rezipient,
der Altersstufe angemessene, kurze lateinische Texte produzieren.
den Sinn einfacher Texte durch Lesen und Hören erfassen,
verschiedene Methoden der Texterschließung und Übersetzung anwenden,
typische Übersetzungsfehler analysieren,
einfache Texte nach Leitfragen interpretieren,
die Kerninformationen eines Textes ; erfassen, ; ordnen, ; präsentieren,
gestaltend lesen.
die Analyse typischer Übersetzungsfehler für seine Arbeit nutzen,
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinandersetzen,
verschiedene Sozialformen des Lernens nutzen,
seine Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen.
2.1.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
Lebensweise und Interessen der Kinder anderer Länder (mögliche Inhalte: Familie, Schule, Spiele, Sport, Essen und Trinken, Feste, Traditionen),
ausgewählte geografische Aspekte anderer Länder (mögliche Inhalte: Lage, bedeutende Städte, Sehenswürdigkeiten),
ausgewählte kulturelle Aspekte anderer Länder,
Bibliotheken und andere Lernorte. Klassenstufe 6
literarische Gattungen, z. B. Anekdote, Brief, dicta et sententiae, mythologische Erzählung, Fabel,
Erziehung, Bildung und Unterricht in der römischen Welt,
römische Gesellschaft, familia, Sklaven und Freigelassene,
Götter und Mythen, Religion und Kult,
Epochen der römischen Geschichte bis zur frühen Kaiserzeit,
Topografie Roms und des Mittelmeerraums.
Informationen aus geeigneten Medien ; unter Anleitung sichten, ; ordnen,
Arbeitsergebnisse vor Mitschülern, auch computergestützt, präsentieren in Form von ; Kurzvorträgen, ; Dokumentationen,
kreativ arbeiten, z. B. darstellendes Spiel, Projekte,
Lernspiele unter Anleitung herstellen und zu seinem Wissenserwerb nutzen,
Produkte unter Anleitung herstellen, z. B. Modelle, Kleidung, Essen
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und nutzen.
einfache gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen der Antike erkennen und einordnen,
toleranten Umgang mit anderen üben und verständnisvoll Hilfe für die Mitschüler leisten,
seine Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen.
2.1.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Wörter nach Wortarten unterscheiden,
Formmerkmale der Wortarten anwenden und Bezüge zur Satzkonstruktion herstellen,
Wortbausteine bestimmen,
Wortfelder bilden,
Satzarten unterscheiden,
Satzglieder bestimmen,
grundlegende sprachliche Strukturen und Fachbegriffe verwenden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen und Sprachformen erkennen und benennen,
Wörter und Wendungen in anderen Sprachen miteinander vergleichen,
Offenheit gegenüber anderen Sprachen zeigen. Klassenstufe 6
Schrift und Schreiben,
Latein und deutsche Sprache: ; Fremd- und Lehnwörter, ; Sprachgeschichte, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz,
Latein und moderne Fremdsprache: ; Sprachenstammbaum, ; Sprachgeschichte, ; Kommunikationssprache und Reflektionssprache,
lateinische und griechische Terminologie in verschiedenen Schulfächern.
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen,
einfache sprachliche Strukturen erkennen und beschreiben,
Vergleichbares in den erlernten Sprachen bestimmen,
ein Portfolio unter Anleitung führen,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und für sein Sprachenlernen nutzen.
über die Angemessenheit einfacher sprachlicher Mittel reflektieren, z. B. Anrede, Höflichkeitsformen,
unter Anleitung über das eigene Sprachenlernen reflektieren, z. B. lerntypengerechtes Lernen.
2.2.1 Lexik
erweiterter Grundwortschatz von ca. 850 lexikalischen Einheiten, ergänzt durch einen Kulturwortschatz.
mit dem Wörterverzeichnis des Lehrbuches arbeiten,
die Bedeutung verwandter und phonetisch ähnlicher Wörter aus den modernen Fremdsprachen erschließen,
analoge und digitale Hilfsmittel nutzen, ggf. unter Anleitung.
die Notwendigkeit der Erweiterung des Wortschatzes begründen,
seine Kompetenzentwicklung kritisch einschätzen.
2.2.2 Morphologie
Deklination der Substantive,
Deklination der Adjektive,
Deklination der Relativ-, Demonstrativ-, Indefinit- und Interrogativpronomina,
Konjugation der Verben im Imperfekt, Plusquamperfekt und Futur I Indikativ Aktiv und Passiv,
Partizip Perfekt Passiv,
Infinitive,
Stammformen,
Konjugation ausgewählter Verba anomala,
Adverbien,
ausgewählte Numeralia.
eine Begleit- und Systemgrammatik selbstständig nutzen,
morphologische Besonderheiten des Lateinischen mit der deutschen Sprache und anderen Sprachen vergleichen,
analoge und digitale Hilfsmittel nutzen, ggf. unter Anleitung.
in verschiedenen Sozialformen effizient arbeiten,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen und ggf. dokumentieren.
2.2.3 Syntax
p.c.,
semantische und syntaktische Funktionen der Kasus,
semantische Funktion der Satzglieder,
Konjunktionen und Subjunktionen,
verschiedene Satzmodelle.
Symbole für die Satzgliedanalyse selbstständig verwenden,
Satzkonstruktionen und satzwertige Konstruktionen in ihren semantisch-syntaktischen Funktionen analysieren,
Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen erkennen und angemessen ins Deutsche übertragen,
analoge und digitale Hilfsmittel nutzen, ggf. unter Anleitung.
bei der Analyse von Sätzen und satzwertigen Konstruktionen sorgfältig, konzentriert und ausdauernd arbeiten,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen und ggf. dokumentieren.
2.2.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Prinzipien der Textgrammatik, Textsemantik, Textpragmatik,
ausgewählte Stilmittel und ihre Funktion,
Paradigma für die textimmanente Interpretation.
den Sinn von Texten durch Lesen und Hören erfassen,
verschiedene Methoden der Texterschließung und Übersetzung sicher anwenden,
paraphrasieren,
Texte nach Leitfragen und mit Hilfestellung interpretieren,
Texte kreativ interpretieren, z. B. durch Illustration, Kalligraphie, darstellendes Spiel.
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinandersetzen,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen und ggf. dokumentieren.
2.2.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
literarische Gattungen,
politisches und gesellschaftliches Leben in Republik und Kaiserzeit,
ausgewählte Persönlichkeiten der römischen und griechischen Antike,
Topografie des Imperium Romanum,
griechische und römische Baukunst.
Informationen aus geeigneten Medien selbstständig ; sichten, ; erschließen, ; ordnen, ; präsentieren,
produktive Verfahren der Literaturinterpretation anwenden,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und für sein Sprachenlernen nutzen.
gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen der Antike ; erkennen, ; einordnen, ; mit denen der Gegenwart unter Einbeziehung eigener Erfahrungen kontrastieren,
anderen Lebensweisen und Kulturen mit Respekt begegnen.
2.2.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Latein und deutsche Sprache: ; Fremd- und Lehnwörter, ; Sprachgeschichte, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz,
Latein und moderne Fremdsprachen: ; Sprachgeschichte, ; Kommunikationssprache und Reflektionssprache,
lateinische und griechische Terminologie in verschiedenen Schulfächern.
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen,
Vergleichbares in verschiedenen Sprachen bestimmen,
die Bedeutung von Fachtermini in verschiedenen Schulfächern aus dem Lateinischen ableiten,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und nutzen.
sprachliche Strukturen bewusst wahrnehmen,
über die Angemessenheit sprachlicher Mittel reflektieren,
über das eigene Sprachenlernen reflektieren.
2.3.1 Lexik
erweiterter Grundwortschatz von ca. 1100 lexikalischen Einheiten,
autorenspezifischer Wortschatz der Lektürephase.
das Wörterverzeichnis des Lehrbuches selbstständig nutzen,
das Wörterbuch, auch elektronisch, zielgerichtet einsetzen,
eine Wortkunde für das Sprachenlernen verwenden,
lexikalische Kategorien erkennen und anwenden, z. B. Ableitung, Komposition, Synonym,
analoge und digitale Hilfsmittel selbstständig nutzen.
die Notwendigkeit des Beherrschens des Grundwortschatzes als Voraussetzung für die effiziente Arbeit mit dem Wörterbuch in der Lektürephase begründen,
seine Kompetenzentwicklung kritisch einschätzen.
2.3.2 Morphologie
Konjugation der Verben im Futur II, 10 Verwaltungsvorschrift über die Zuerkennung des Latinums und des Graecums an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, VV des TMBJS vom 31.07.2020
Konjugation der Verben im Konjunktiv,
Konjugation der Verba anomala,
Konjugation ausgewählter Verba defectiva,
Deponentien,
Semideponentien,
Partizip Präsens Aktiv, Partizip Futur Aktiv,
Infinitiv Futur Aktiv
nd-Formen,
Komparation der Adjektive und Adverbien.
Formen sicher bestimmen und in das grammatische System einordnen,
eine Systemgrammatik selbstständig nutzen,
Übersichten zum morphologischen System selbstständig erstellen,
morphologische Erscheinungen der deutschen Sprache und der anderen Sprachen für das Lateinische nutzen,
mit analogen und digitalen Hilfsmitteln selbstständig und sachangemessen arbeiten.
die Notwendigkeit des Beherrschens des morphologischen Systems als Voraussetzung für die effiziente Arbeit mit dem Wörterbuch und in der Lektürephase begründen,
morphologische Feinstrukturen mit Genauigkeit, Sorgfalt und Ausdauer analysieren,
den Formenbestand nach Analyse des eigenen Wissensstandes selbstständig wiederholen.
2.3.3 Syntax
Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen aller Zeitverhältnisse,
Konjunktiv im Hauptsatz,
consecutio temporum in konjunktivischen Nebensätzen.
alle Satzkonstruktionen und satzwertigen Konstruktionen in ihren semantisch-syntaktischen Funktionen analysieren,
Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen erkennen und angemessen ins Deutsche übertragen,
syntaktische Erscheinungen der deutschen Sprache und anderer Sprachen mit dem Lateinischen vernetzen,
analoge und digitale Hilfsmittel selbstständig nutzen.
syntaktische Feinstrukturen erkennen und mit Genauigkeit und Sorgfalt analysieren,
den Zusammenhang von Satzstruktur und Kommunikationsabsicht erfassen,
den Reichtum sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten erfassen und fächerübergreifend anwenden.
2.3.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Textgrammatik, Textsemantik, Textpragmatik in der Übergangs- und Originallektüre,
Stilistik,
Paradigma für die textimmanente Interpretation,
Metrik, d. h. Hexameter, elegisches Distichon.
Texte selbstständig erschließen,
Textsorte, Textstruktur, Autorintention, Adressat erkennen,
rhetorische Figuren und deren Funktion erkennen und bestimmen,
Textanalysen präsentieren,
Texte nach verschiedenen Kriterien interpretieren, z. B. historisch, biografisch, stilistisch,
Texte der Dichtung metrisch analysieren und rezitieren,
Übersetzungen kritisch beurteilen,
mit bilingualen Texten arbeiten,
Texte mit Hilfe von Leitfragen vergleichen.
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinandersetzen,
Aufgeschlossenheit für die Ästhetik eines Textes zeigen,
seine Kompetenzentwicklung kritisch einschätzen und ggf. dokumentieren. Die Auswahl der Lektüre wird bestimmt von Vorkenntnissen, Neigungen und Interessen sowie der Leistungsstärke der Schüler. Lektürevorschläge jeweils in Auszügen:
Caesar: De bello Gallico
Carmina Burana
Cicero: Reden, Briefe, philosophische Schriften
Einhardt: Vita Caroli Magni
Martial: Epigramme
Ovid: Ars amatoria, Metamorphosen
Phaedrus: Fabulae
Plinius: Briefe
Seneca: philosophische Schriften
2.3.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
griechische und etruskische Wurzeln der römischen Kultur,
Umbrüche in der Sozialordnung der römischen Gesellschaft am Ende der Republik und in der frühen Kaiserzeit,
Provinzverwaltung und imperiale Weltpolitik,
Romanisierung,
Rhetorik,
römisches Rechtswesen,
Ethik der Stoa und des Epikureismus,
Ethik des Christentums,
Paradigmenwechsel von der antiken Welt zum Mittelalter,
Fortleben der Antike in Mittelalter, Renaissance, deutscher Klassik und Gegenwart.
Informationen zur Geschichte und Kultur der Römer, ggf. unter Einbeziehung des „Lernens am anderen Ort“, ; erarbeiten, ; systematisieren, ; in geeigneter Form präsentieren
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen.
gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen der Antike selbstständig ; erkennen, ; einordnen, ; mit denen der Gegenwart unter Einbeziehung eigener Erfahrungen kontrastieren,
Museums-, Ausstellungs- und ggf. Reiseerfahrungen für das Lernen nutzen.
2.3.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Latein und andere Sprachen: ; Sprachgeschichte, ; Fremd- und Lehnwörter, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz
Sprache und Kommunikation: ; Kommunikationssprache, ; Reflektionssprache,
sprachliche Strukturen erkennen und beschreiben,
rhetorische Terminologie.
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen und selbst einsetzen,
verschiedene Sprachen in Lexik, Morphologie und Syntax vergleichen,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen.
über die Angemessenheit sprachlicher Mittel aus eigenem Antrieb reflektieren,
seine Kompetenzentwicklung kritisch einschätzen und ggf. dokumentieren. 3 Ziele und Inhalte des Kompetenzerwerbs in den Klassenstufen 5-10 (Zweite Fremdsprache)
3.1.1 Lexik
aufmerksam, genau und verstehend zuhören,
nicht sprachliche, z. B. visuelle und akustische, Hilfen nutzen,
Lexik der deutschen Sprache und der erlernten Fremdsprachen aus den Bereichen nutzen: ; Ich selbst ; Familie ; Schule ; Lieblingsbeschäftigungen ; Natur
sicher mit Schrift umgehen, z. B. Abschreiben, Korrigieren,
Wörter sammeln und nach vorgegebenen Kriterien ordnen, Wortfelder zusammenstellen,
Nachsprechen und Auswendiglernen,
grundlegende Intonationsmuster imitieren,
gelernte Reime, Gedichte, Lieder und einfache Sprachmuster reproduzieren.
Grundwortschatz von ca. 300 lexikalischen Einheiten, z. B. zu den Bereichen Familie, Alltagskultur, Mythos, ergänzt durch einen Kulturwortschatz,
Prinzipien der Lautlehre,
Regeln der Prosodie,
Wortarten, Wortfelder, Sachfelder,
Prinzipien der Wortbildung,
Fortleben lateinischer Wörter in den romanischen Sprachen.
lateinische Vokabeln quantitätsgerecht aussprechen,
Lexik gegenständlich und bildlich ; erfassen, ; darstellen,
verschiedene Techniken des Wörterlernens anwenden, z. B. Vokabelkartei,
Wortbedeutungen aus sprachlichen und nicht sprachlichen Kontexten erschließen,
den Wortschatz nach Wortarten, Wortfamilien, Wortfeldern und Oppositionen gliedern und darstellen,
die Bedeutung von Fremd- und Lehnwörtern erschließen und erklären,
mit dem Wörterverzeichnis arbeiten,
analoge und digitale Hilfsmittel unter Anleitung nutzen,
Bezüge zu den romanischen Sprachen und ggf. seiner Herkunftssprache herstellen.
die Notwendigkeit des Erlernens der Lexik einsehen und begründen,
Kontrolle und Kritik für die eigene Arbeit nutzen,
verschiedene Sozialformen des Lernens nutzen,
seine Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen.
3.1.2 Morphologie
Wort, d. h. Buchstabe, Laut, Silbe, Mitlaut, Selbstlaut, Umlaut, Zwielaut,
Morpheme, d. h. Wortstamm, Endung, Vorsilbe, Nachsilbe,
Wortbildung, Wortfamilie, Zusammensetzung, Ableitung,
Wortart, d. h. Substantiv, Artikel, Verb, Pronomen, Adjektiv, Präposition,
Flexion, d. h. Singular, Plural, Geschlecht, Kasus (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ); Komparation; Infinitiv, gebeugte Verbform, Präsens, Perfekt, Präteritum, Futur. Klassenstufe 6
morphologisches Begriffssystem: ; Deklination, Kasus, Numerus, Genus, ; Konjugation, Person, Tempus, Modus,
Deklination der Substantive der a-, o-, konsonantischen und gemischten Deklination,
Deklination der Adjektive der a- und o-Deklination sowie der Personal-, Possessiv- und (ausgewählter) Interrogativpronomina,
Konjugation der Verben der a-, e-, i- und der konsonantischen Konjugation sowie von esse und posse im Präsens Indikativ und im Imperativ,
Infinitiv Präsens,
Wortbildungselemente Stamm, Bindevokal, Endung, Suffix, Präfix.
die Morpheme und Wortarten in ihrer besonderen syntaktischen Funktion klassifizieren,
die semantische Funktion der Morpheme erkennen und in das grammatische System einordnen,
das morphologische System des Lateinischen in seiner Verschiedenartigkeit und zugleich Verwandtschaft zur deutschen Sprache und anderen Sprachen erkennen und anwenden,
Normparadigmata ableiten,
mit einer Begleitgrammatik arbeiten,
analoge und digitale Hilfsmittel unter Anleitung nutzen.
morphologische Feinstrukturen genau und sorgfältig analysieren,
sich die Flexionsparadigmata selbstständig einprägen und wiederholen,
Sicherheit im selbstständigen Umgang mit den Formen zeigen,
Kontrolle und Kritik, z. B. durch Mitschüler, für das eigene Lernen nutzen.
3.1.3 Syntax
Satzart, d. h. Aussagesatz, Fragesatz, Aufforderungssatz,
Satzzeichen, d. h. Punkt, Komma, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Doppelpunkt, Anführungszeichen,
Satzglieder, d. h. Subjekt, Prädikat, Objekt, Satzkern. Klassenstufe 6
Grundbegriffe: ; Kongruenz, ; Satzglied, d. h. Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbiale, ; Satzgliedteil, d. h. Attribut, ; Satzart, ; Satzform, ; Konnektor,
verschiedene Füllungsarten der Satzglieder,
ausgewählte semantische und syntaktische Funktionen der Kasus,
einfache Satzmodelle.
Satzkonstruktionen analysieren,
Symbole für die Satzgliedanalyse verwenden,
Satzbaupläne zur Analyse nutzen,
Lernprogramme unter Anleitung nutzen,
seine Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen.
bei der Analyse von Sätzen konzentriert und ausdauernd arbeiten,
die eigene Arbeit selbst kontrollieren,
Kontrolle und Kritik, z. B. durch Mitschüler, für das eigene Lernen nutzen.
3.1.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Texten verstehend zuhören,
Schlüsselwörter erkennen und Sinnzusammenhänge erschließen,
sich auf Hörsituation, Hörtext und Höraufgabe konzentrieren,
Hörerwartungen nutzen,
altersgemäße nicht literarische und literarische Texte sinnverstehend lesen,
Verfahren zur Orientierung im Text nutzen, z. B. ; in Abschnitte gliedern, ; Teilüberschriften bilden, ; Stichpunkte notieren, ; Lese- und Verständnishilfen anwenden,
verschiedene Methoden der Texterschließung nutzen, d. h. ; mit Schlüsselwörtern arbeiten, ; Texte rekonstruieren, ; Texte gliedern, ; Texte illustrieren, ; Texte umgestalten, ; Texte vom Ende her erschließen, ; Texte nach festgelegten Aspekten vergleichen, ; Texte grafisch umsetzen, ; Texte szenisch darstellen, ; Texte ergänzen,
verschiedene Lesestrategien entsprechend der Leseaufgabe nutzen: ; selegierendes Lesen, ; orientierendes Lesen, ; kursorisches Lesen,
Leseergebnisse geordnet festhalten und präsentieren,
Gedichte auch auswendig vortragen,
beim szenischen Spiel verschiedene Perspektiven einnehmen und sich in die Rollen hinein versetzen,
verschiedene literarische Textsorten anhand ihrer Merkmale unterscheiden, z. B. Märchen, Gedichte, Fabeln, Legenden, Sagen, Witze, Erzählungen,
sprachliche Verständigung untersuchen und reflektieren hinsichtlich ; Beziehungen zwischen Absicht, sprachlichen Merkmalen und Wirkungen, ; Rollen von Sprecher – Schreiber – Hörer – Leser. Klassenstufe 6
ein Grundwissen in folgenden Bereichen anwenden: ; grundlegende Verfahren der formalen und inhaltlichen Texterschließung, ; Übersetzungstechniken,
der Altersstufe angemessene, kurze lateinische Texte produzieren.
den Sinn einfacher Texte durch Lesen und ggf. Hören erfassen,
verschiedene Methoden der Texterschließung und Übersetzung anwenden,
typische Übersetzungsfehler analysieren,
einfache Texte nach Leitfragen interpretieren,
die Kerninformationen eines Textes ; erfassen, ; festhalten, ; präsentieren,
gestaltend lesen.
die Analyse typischer Übersetzungsfehler für seine Arbeit nutzen,
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinander setzen,
verschiedene Sozialformen des Lernens nutzen.
3.1.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
Lebensweise und Interessen der Kinder anderer Länder (mögliche Inhalte: Familie, Schule, Spiele, Sport, Essen und Trinken, Feste, Traditionen),
ausgewählte geografische Aspekte anderer Länder (mögliche Inhalte: Lage, bedeutende Städte, Sehenswürdigkeiten),
ausgewählte kulturelle Aspekte anderer Länder,
Bibliotheken und andere Lernorte. Klassenstufe 6
literarische Gattungen, z. B. Anekdote, Brief, dicta et sententiae, mythologische Erzählung, Fabel,
Erziehung, Bildung und Unterricht in der römischen Welt,
römische Gesellschaft, familia, Sklaven und Freigelassene,
Götter und Mythen, Religion und Kult,
Epochen der römischen Geschichte bis zur frühen Kaiserzeit,
Topografie Roms und des Mittelmeerraums.
Informationen aus geeigneten Medien mit Hilfestellung erschließen und unter Anleitung sichten,
Arbeitsergebnisse vor Mitschülern in Form von ; Kurzvorträgen, ; Dokumentationen, auch computergestützt präsentieren,
Lerninhalte kreativ umsetzen, z. B. darstellendes Spiel, Medienprojekte, kreatives Schreiben, Illustration eines Textes, Comic,
Lernspiele unter Anleitung herstellen und zu seinem Wissenserwerb nutzen,
Produkte unter Anleitung herstellen, z. B. Modelle, Kleidung, Essen
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen nutzen.
einfache gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen der Antike erkennen und einordnen,
toleranten Umgang mit anderen üben und verständnisvoll Hilfe für Mitschüler leisten.
3.1.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Wörter nach Wortarten unterscheiden,
Formmerkmale der Wortarten anwenden und Bezüge zur Satzkonstruktion herstellen,
Wortbausteine bestimmen,
Wortfelder bilden,
Satzarten unterscheiden,
Satzglieder bestimmen,
grundlegende sprachliche Strukturen und Fachbegriffe verwenden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Sprachen und Sprachformen erkennen und benennen,
Wörter und Wendungen in fremden Sprachen miteinander vergleichen,
Offenheit gegenüber anderen Sprachen zeigen. Klassenstufe 6
Schrift und Schreiben,
Latein und Deutsch: ; Fremd- und Lehnwörter, ; Sprachgeschichte, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz,
Latein und moderne Fremdsprachen: ; Sprachenstammbaum, ; Sprachgeschichte, ; Kommunikationssprache und Reflektionssprache,
lateinische und griechische Terminologie in verschiedenen Schulfächern.
die Funktionalität einfacher sprachlicher Mittel erkennen,
Vergleichbares in den verschiedenen Sprachen bestimmen,
ein Portfolio führen,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen nutzen.
einfache sprachliche Strukturen erkennen und beschreiben,
über die Angemessenheit einfacher sprachlicher Mittel reflektieren, z. B. Anrede, Höflichkeitsformen,
seine Kompetenzentwicklung unter Anleitung einschätzen.
3.2.1 Lexik
erweiterter Grundwortschatz ca. 700 lexikalischen Einheiten, ergänzt durch einen Kulturwortschatz.
das Wörterverzeichnis des Lehrbuches nutzen,
die Bedeutung verwandter und phonetisch ähnlicher Wörter aus den modernen Fremdsprachen erschließen,
analoge und digitale Hilfsmittel unter Anleitung nutzen.
die Notwendigkeit der Erweiterung des Wortschatzes einsehen und begründen,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen.
3.2.2 Morphologie
Deklination der Substantive,
Deklination der Adjektive,
Deklination der Relativ-, Demonstrativ-, Indefinit- und Interrogativpronomina,
Konjugation der Verben im Perfekt, Imperfekt, Plusquamperfekt und Futur I Indikativ Aktiv und Passiv,
Partizip Perfekt Passiv,
Infinitiv Perfekt Aktiv und Passiv,
Stammformen,
Konjugation ausgewählter Verba anomala,
Adverbien,
ausgewählte Numeralia.
eine Begleit- und Systemgrammatik selbstständig nutzen,
analoge und digitale Hilfsmittel, ggf. unter Anleitung nutzen,
morphologische Besonderheiten des Lateinischen mit der deutschen Sprache und anderen Sprachen vergleichen.
sorgfältig, konzentriert, effizient arbeiten,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen.
3.2.3 Syntax
Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen, d. h. A.c.I., p.c.,
ausgewählte semantische und syntaktische Funktionen der Kasus,
ausgewählte semantische Funktionen der Satzglieder,
Konjunktionen und Subjunktionen,
verschiedene Satzmodelle.
Symbole für die Satzgliedanalyse selbstständig verwenden,
Satzkonstruktionen und satzwertige Konstruktionen in ihren semantisch-syntaktischen Funktionen analysieren,
A.c.I. und p.c. erkennen und angemessen ins Deutsche übertragen,
analoge und digitale Hilfsmittel, ggf. unter Anleitung nutzen.
bei der Analyse von Sätzen und satzwertigen Konstruktionen sorgfältig, konzentriert und ausdauernd arbeiten,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen und ggf. dokumentieren.
3.2.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Prinzipien der Textgrammatik, Textsemantik, Textpragmatik,
ausgewählte Stilmittel und ihre Funktion,
Interpretationsschritte, d. h. ; Gliederung, ; Gedankenführung, ; Autor, ; Intention, ; Rezipient.
den Sinn von Texten durch Lesen und ggf. Hören erfassen,
verschiedene Methoden der Texterschließung und Übersetzung sicher anwenden,
paraphrasieren,
Texte nach Leitfragen und mit Hilfestellung interpretieren,
Texte kreativ interpretieren, z. B. durch Illustration, Kalligraphie, darstellendes Spiel.
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinandersetzen,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen und ggf. dokumentieren.
3.2.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
literarische Gattungen,
politisches und gesellschaftliches Leben in Republik und Kaiserzeit,
ausgewählte Persönlichkeiten der römischen und griechischen Antike,
Topografie des Imperium Romanum,
griechische und römische Baukunst.
Informationen aus geeigneten Medien selbstständig ; erschließen, ; sichten, ; ordnen, ; präsentieren,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen nutzen.
gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen der Antike ; erkennen, ; einordnen, ; mit denen der Gegenwart unter Einbeziehung eigener Erfahrungen kontrastieren,
anderen Lebensweisen und Kulturen mit Respekt begegnen.
3.2.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Latein und Deutsch: ; Fremd- und Lehnwörter, ; Sprachgeschichte, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz,
Latein und moderne Fremdsprachen: ; Sprachgeschichte, ; Kommunikationssprache und Reflektionssprache,
lateinische und griechische Terminologie in verschiedenen Schulfächern.
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen,
Vergleichbares in verschiedenen Sprachen bestimmen,
die Bedeutung von Fachtermini in verschiedenen Schulfächern aus dem Lateinischen ableiten,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen nutzen.
sprachliche Strukturen bewusst wahrnehmen,
über die Angemessenheit sprachlicher Mittel reflektieren,
über das eigene Sprachenlernen reflektieren.
3.3.1 Lexik
erweiterter Grundwortschatz von ca. 1050 lexikalischen Einheiten,
autorenspezifischer Wortschatz der lehrbuchbegleitenden und/oder Übergangslektüre.
das Wörterverzeichnis des Lehrbuches selbstständig nutzen,
das Wörterbuch, auch elektronisch, einsetzen,
lexikalische Kategorien erkennen und anwenden, z. B. Ableitung, Komposition, Synonym,
analoge und digitale Hilfsmittel selbstständig nutzen.
die Notwendigkeit des Beherrschens des Grundwortschatzes als Voraussetzung für die effiziente Arbeit mit dem Wörterbuch in der Lektürephase darlegen,
die eigene Arbeit und die der Mitschüler kontrollieren und nach gegebenen oder selbst erarbeiteten Kriterien einschätzen.
3.3.2 Morphologie
Konjugation der Verben im Futur II,
Konjugation der Verben im Konjunktiv,
Konjugation der Verba anomala,
Konjugation ausgewählter Verba defectiva,
Deponentien,
Semideponentien,
Partizip Präsens Aktiv, Partizip Futur Aktiv,
Infinitiv Futur Aktiv,
nd-Formen,
Komparation der Adjektive und Adverbien.
Formen sicher bestimmen und in das grammatische System einordnen,
eine Systemgrammatik selbstständig nutzen,
Übersichten zum morphologischen System selbstständig erstellen,
morphologische Erscheinungen der deutschen Sprache und anderer Sprachen für das Lateinische nutzen,
mit analogen und digitalen Hilfsmitteln selbstständig arbeiten.
die Notwendigkeit des Beherrschens des morphologischen Systems als Voraussetzung für die effiziente Arbeit mit dem Wörterbuch und in der Lektürephase begründen,
morphologische Feinstrukturen mit Genauigkeit, Sorgfalt und Ausdauer analysieren,
den Formenbestand nach Analyse des eigenen Wissensstandes selbstständig wiederholen,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen.
3.3.3 Syntax
Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen aller Zeitverhältnisse, d. h. A.c.I., p.c., abl. abs.,
semantische und syntaktische Funktion des Konjunktivs in Haupt- und Nebensätzen.
den abl. abs. in seiner semantisch-syntaktischen Funktion analysieren,
alle Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen erkennen und angemessen ins Deutsche übertragen,
syntaktische Erscheinungen der deutschen Sprache und anderer Sprachen mit dem Lateinischen vernetzen,
analoge und digitale Hilfsmittel selbstständig nutzen.
syntaktische Feinstrukturen erkennen und mit Genauigkeit und Sorgfalt analysieren,
den Zusammenhang von Satzstruktur und Kommunikationsabsicht erfassen,
den Reichtum sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten erfassen und fächerübergreifend anwenden.
3.3.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Textgrammatik, Textsemantik und Textpragmatik in der lehrbuchbegleitenden und Übergangslektüre,
Stilistik,
Paradigma für die textimmanente Interpretation.
Texte selbstständig erschließen,
Textsorte, Textstruktur, Autorintention, Adressat erkennen,
rhetorische Figuren und deren Funktion erkennen und bestimmen,
Textanalysen präsentieren,
Texte nach verschiedenen Kriterien interpretieren, d. h. historisch, biografisch, stilistisch,
rezitieren,
Texte mit Hilfe von Leitfragen vergleichen.
eigene und fremde Befindlichkeiten in Texten durch Vergleich erkennen und kritisch bewerten,
Aufgeschlossenheit für die Ästhetik eines Textes zeigen,
seine Kompetenzentwicklung einschätzen. Die Auswahl der Lektüre wird bestimmt von Vorkenntnissen, Neigungen und Interessen sowie der Leistungsstärke der Schüler. Vorschläge für lehrbuchbegleitende/Übergangslektüre jeweils in Auszügen:
Caesar: De bello Gallico
Carmina Burana
Cicero: In Verrem II, 4
Einhardt: Vita Caroli Magni
Gesta Romanorum
Hyginus: liber fabularum
Nepos: De viris illustribus
Phaedrus: Fabulae
Vespucci: Mundus novus
Vulgata
3.3.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
griechische und etruskische Wurzeln der römischen Kultur,
Umbrüche in der Sozialordnung der römischen Gesellschaft am Ende der Republik und in der frühen Kaiserzeit,
Provinzverwaltung und imperiale Weltpolitik,
Romanisierung,
Rhetorik,
römisches Rechtswesen,
Ethik der Stoa und des Epikureismus,
Ethik des Christentums,
Paradigmenwechsel von der antiken Welt zum Mittelalter,
Fortleben der Antike in Mittelalter, Renaissance, deutscher Klassik und Gegenwart.
Informationen zur Geschichte und Kultur der Römer unter Einbeziehung des „Lernens am anderen Ort“ ; erarbeiten, ; systematisieren, ; in geeigneter Form präsentieren,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig nutzen.
gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen der Antike selbstständig ; erkennen, ; einordnen, ; mit denen der Gegenwart unter Einbeziehung eigener Erfahrungen kontrastieren,
Museums-, Ausstellungs- und ggf. Reiseerfahrungen für das Lernen nutzen.
3.3.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Latein, Deutsch und andere Sprachen: ; Sprachgeschichte, ; Fremd- und Lehnwörter, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz,
Sprache und Kommunikation: ; Kommunikationssprache, ; Reflektionssprache,
rhetorische Terminologie.
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen und selbst einsetzen,
verschiedene Sprachen in Lexik, Morphologie und Syntax vergleichen,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig nutzen.
sprachliche Strukturen erkennen und beschreiben,
über die Angemessenheit sprachlicher Mittel aus eigenem Antrieb reflektieren. 4 Ziele und Inhalte des Kompetenzerwerbs: Latein als in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe fortgeführte Fremdsprache In den Klassenstufen 11/12 bzw. 12/13 erwirbt der Schüler im Vergleich zum vorangegangenen Unterricht einen Kompetenzzuwachs qualitativer Art. Der Qualitätszuwachs ist grundsätzlich geprägt durch:
das erweiterte Allgemeinwissen des Schülers,
seine fächerübergreifende Lernerfahrung,
vielfältige persönliche und/oder mediengestützte Erfahrungen im Umgang mit anderen Sprachen und Kulturen,
ein gewachsenes Verständnis und Problembewusstsein für gesellschaftliche, politische, ökonomische, ökologische und kulturelle Zusammenhänge sowie Aspekte verschiedener Weltanschauungen und Religionen,
die Fähigkeit zu kritischer Bewertung, persönlicher Stellungnahme und Schlussfolgerung. Der Lateinunterricht der gymnasialen Oberstufe macht die Schüler mit Originaltexten der römischen sowie der mittel- und neulateinischen Literatur bekannt und dient der Erweiterung und Vertiefung des in den vorhergehenden Klassenstufen erworbenen Wissens. Die allgemeinen Ziele des Lektüreunterrichts werden nach grundlegendem (gA) und erhöhtem Anforderungsniveau (eA) ausgewiesen. Diese Ziele sind vom Lehrer bei der eigenständigen Erarbeitung des Lektürekurses und unter Berücksichtigung des jeweiligen Abiturerlasses für eA zu realisieren. Grundsätzlich gilt, dass im Verlauf des Lektürekurses mehrere Autoren und Gattungen der Prosa und der Poesie gelesen werden sollen. Den verschiedenen Kursen in der Qualifikationsphase kommen unterschiedlich akzentuierte Aufgaben zu. Die Kurse mit gA vermitteln eine grundlegende wissenschaftspropädeutische Bildung, die Kurse mit eA eine vertiefte wissenschaftspropädeutische Bildung.
4.1.1 Sprache
Grundwortschatz von 1200 lexikalischen Einheiten,
autoren- und gattungsspezifischer Wortschatz,
morphologisches System aller Wortarten,
Syntax: Satzglieder und Satzmodelle, Infinitiv- und Partizipialkonstruktionen, consecutio temporum, oratio obliqua,
griechische Deklination,
Kasussyntax,
Supinum, quin.
den Grundwortschatz selbstständig wiederholen und festigen,
den autoren- und gattungsspezifischen Wortschatz selbstständig und unter Anleitung erarbeiten, wiederholen und festigen,
selbstständig Begriffe aus der wissenschaftlichen Terminologie erschließen,
Vokabellisten selbstständig erstellen,
sicher und effektiv mit dem Wörterbuch, auch elektronisch, arbeiten,
die morphologische Struktur aller Wortarten ; analysieren, ; identifizieren, ; in ihrer semantischen und syntaktischen Funktion erfassen,
Satzkonstruktionen und satzwertige Konstruktionen selbstständig in ihren semantisch-syntaktischen Funktionen ; erkennen, ; analysieren, ; darstellen, ; angemessen ins Deutsche übertragen,
lexikalische, morphologische und syntaktische Erscheinungen der Muttersprache und der modernen Fremdsprachen für das Lateinische selbstständig nutzen,
selbstständig mit einer Systemgrammatik arbeiten,
bedeutungsähnliche Wörter differenzieren,
mit einer Wortkunde arbeiten,
sein sprachliches Wissen um seltenere grammatische Erscheinungen erweitern.
die Notwendigkeit des Beherrschens des Grundwortschatzes, des morphologischen und syntaktischen Systems als Voraussetzung für die effiziente Arbeit mit dem Wörterbuch in der Lektürephase einsehen und begründen,
den Formenbestand nach Analyse des eigenen Wissensstandes selbstständig wiederholen,
morphologische und syntaktische Feinstrukturen mit Genauigkeit, Sorgfalt und Ausdauer analysieren,
die eigene und fremde Arbeit kontrollieren und einschätzen,
selbstständig und sachangemessen mit verschiedenen Medien arbeiten,
im Team arbeiten,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
4.1.2 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Textgrammatik, Textsemantik, Textpragmatik,
Texterschließung,
Paraphrase,
Übersetzung,
Interpretation,
Textvergleich,
Übersetzungsvergleich, Übersetzungskritik,
Textkritik.
Texte nach verschiedenen Methoden erschließen,
paraphrasieren,
Texte nach verschiedenen Methoden angemessen übersetzen,
Besonderheiten der sprachlich-stilistischen Gestaltung erkennen und bei der Interpretation eines Textes berücksichtigen, d. h. Wortwahl, Gebrauch der Tempora, Modi und Diathesen, syntaktische Gestaltung, Stilmittel,
bei narrativen Texten die Erzählperspektive erkennen und bei der Interpretation mit einbeziehen,
Texte/Übersetzungen vergleichen,
Texte kreativ/produktiv gestalten,
Texte biografisch, soziologisch, historisch interpretieren,
Methoden der Textkritik nachvollziehen.
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinandersetzen,
den Zusammenhang von Textstruktur und Kommunikationsabsicht erfassen und für die eigene Kommunikation nutzbar machen,
ein Gefühl für die Ästhetik eines Textes entwickeln und zeigen,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
4.1.3 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
Autoren, d. h. Leben, Werk, Bedeutung, Rezeption,
Gattungen, Gattungsgeschichte,
Periodisierung der lateinischen Literatur,
literaturwissenschaftliche Begriffe,
Rezeptionsgeschichte: Werke, Stoffe, Motive,
Rhetorik,
Stilmittel, Stilmerkmale, Stilschichten,
Metrik: Hexameter, elegisches Distichon,
Periodisierung der römischen Geschichte,
Krise der Republik, frühe Kaiserzeit,
Christentum zwischen Verfolgung und Staatsreligion,
Topografie Roms und des Imperium Romanum,
philosophische Lehrmeinungen der Stoa und des Epikureismus,
römische Wertbegriffe: fides, humanitas, iustitia, pietas, religio, virtus, continentia,
römisches Rechtswesen,
römische Kunst,
Überlieferung und Fortleben der Antike,
Hendekasyllabus,
augusteische Literatur,
Überblick über die Philosophiegeschichte der Antike,
Merkmale griechischer Kunstepochen.
Informationen zur Geschichte und Kultur der Römer selbstständig ; erarbeiten, ; systematisieren, ; in geeigneter Form präsentieren,
Aussagen philosophischer Texte zu einer oder mehreren philosophischen Schule(n) zuordnen,
Hexameter und elegisches Distichon metrisch analysieren und rezitieren,
Kenntnisse aus dem System der Rhetorik sowohl bei der Rezeption als auch bei der Produktion von Texten (auch fachübergreifend) anwenden,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen,
weitere Versmaße nach vorgegebenen Schemata metrisch analysieren und rezitieren,
griechische Kunstwerke in die Epochen einordnen, d. h. Archaik, Klassik und Hellenismus.
gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen selbstständig ; erkennen, ; einordnen, ; mit denen der Gegenwart unter Einbeziehung eigener Erfahrungen kontrastieren,
seine Kenntnisse aus dem Bereich der Rhetorik, z. B. Reden, veröffentlichte Meinungen, Werbung (politische, produktbezogene), zur Entwicklung der eigenen Kommunikationsfähigkeit nutzen,
Manipulation durch Rhetorik erkennen,
Strategien des souveränen Umgangs mit Manipulation entwickeln,
Wertewandel in Antike und Gegenwart erkennen und Schlussfolgerungen für das eigene Lebenskonzept aufzeigen,
Aufgeschlossenheit für juristische Fragestellungen und Probleme der Antike und Gegenwart zeigen,
ein Problembewusstsein für mögliche Konflikte zwischen Recht und Gerechtigkeit in Gegenwart und Antike zeigen,
einen Sinn für die Ästhetik von Werken der Literatur und Kunst entwickeln und zeigen,
Museums-, Ausstellungs- und ggf. Reiseerfahrungen für das eigene Lernen nutzen.
4.1.4 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Sprachgeschichte,
Latein als Modell von Sprache, als Basissprache: ; Latein und Deutsch ; Latein und Englisch, ; Latein und romanische Sprachen,
rhetorische Terminologie,
Sprachenlernen,
lateinische Texte sinnbetont lesen und vortragen,
gesprochene lateinische Texte verstehen.
sprachliche Strukturen erkennen und beschreiben,
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen und selbst einsetzen,
verschiedene Sprachen in Lexik, Morphologie und Syntax vergleichen,
die Synergien aus dem Lernen verschiedener Sprachen nutzen,
sprachliches Wissen selbstständig langfristig sichern (Retention),
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen.
über die Angemessenheit sprachlicher Mittel aus eigenem Antrieb reflektieren,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.1.1 Lexik
Grundwortschatz von 350 lexikalischen Einheiten, ergänzt durch einen Kulturwortschatz, 15 Verwaltungsvorschrift über die Zuerkennung des Latinums und des Graecums an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, VV des TMBJS vom 31.07.2020 (ABI.S.5)
Prinzipien der Lautlehre,
Wortarten, Wortfamilie, Sachfelder,
Grundprinzipien der Wortbildung: Präfigierung, Suffigierung.
Lexik nach Wortfamilien und Sachfeldern zusammenstellen,
Fremd- und Lehnwörter auf Grund seiner Vokabelkenntnisse erschließen,
mit dem Wörterverzeichnis arbeiten,
lexikalische Kenntnisse aus anderen Sprachen nutzen,
aus dem Lateinischen abstammende Fachtermini anderer Unterrichtsfächer erschließen,
lateinische Vokabeln quantitätsgerecht aussprechen.
verschiedene Methoden des Lexikerwerbs vergleichen und als Grundlage für den eigenen Lernprozess nutzen,
des Beherrschen des Grundwortschatzes als Voraussetzung für das Textverständnis einsehen und begründen,
in verschiedenen Sozialformen des Lernens arbeiten
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.1.2 Morphologie
Deklination der Substantive, Adjektive und ausgewählter Pronomina,
Konjugation der Verben im Präsens, Imperfekt, Futur I, Perfekt und Plusquamperfekt Indikativ Aktiv und Passiv,
Imperativ,
Partizip Perfekt Passiv,
Infinitiv Präsens und Perfekt Aktiv und Passiv,
Konjugation ausgewählter verba anomala.
Formen in das grammatische System einordnen,
mit einer Begleitgrammatik selbstständig arbeiten
morphologische Erscheinungen der deutschen Sprache und anderer Sprachen für das Lateinische nutzen,
mit digitalen Medien selbstständig arbeiten.
morphologische Strukturen analysieren und sie sich bewusst aneignen,
sich Regeln und Formen einprägen,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.1.3 Syntax
Satzglieder bzw. Satzgliedteile und ihre Füllungsarten,
Satzarten und Satzformen,
Konnektoren,
syntaktische und semantische Kasusfunktionen,
Regeln der Kongruenz,
Verwendung der Tempora,
satzwertige Konstruktionen: A.c.I., p.c.,
Satzanalyse.
syntaktische Strukturen bestimmen und veranschaulichen,
Formen ihrer synatktischen Funktion zuordnen,
einfache und zusammengesetzte Sätze analysieren,
mit einer Begleitgrammatik selbstständig arbeiten.
syntaktische Erscheinungen analysieren und ihre Funktion in Bezug auf die Textaussage erkennen,
Gemeinsamkeiten syntaktischer Strukturen verschiedeneer Sprachen erkennen,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.1.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Textarten, Kohärenz,
Textgrammatik, Textsemantik, Textpragmatik,
Interpretationsaspekte: ; Thematik, ; Gedankenführung, ; zentrale Begriffe, ; Autorintension, ; Adressatenbezug,
Grundkenntnisse der Stilistik,
Rezeption von Themen und Motiven in Literatur, Kunst und Musik.
Lehrbuchtexte sprachlich und inhaltlich ; erschließen, ; übersetzen,
Texte nach Leitfragen interpretieren
stilistische Besonderheiten in ihrer Funktion erkennen
Texte vergleichen und bewerten.
sprachliche Strukturen analysieren,
kooperativ arbeiten,
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinandersetzen.
5.1.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur und Fortleben der Antike
griechische und etruskische Wurzeln der römischen Kultur,
antike Mythologie,
politisches und gesellschaftliches Leben in Republik und Kaiserzeit,
Sozialordnung der römischen Gesellschaft,
Topografie Roms und des Mittelmeerraumes
Romanisierung und imperiale Weltpolitik
Fortleben der Antike.
Informationen zur Geschichte und Kultut der Römer unter Einbeziehung geeigneter Medien ; erarbeiten ; systematisieren ; in geeigneter Form präsentieren
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen.
gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen der römischen Antike ; erkennen, ; einordnen, ; mit denen der Gegenwart unter Einbeziehung eigener Erfahrungen vergleichen
anderen Lebensweisen und Kulturen mit Respekt und Toleranz begegnen.
5.1.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Latein, Deutsch und romanische Sprachen: ; Sprachgeschichte, ; Fremd- und Lehnwörter, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz,
Sprache und Kommunikation: ; Kommunikationssprache, ; Reflexionssprache.
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen und selbst einsetzen,
verschiedene Sprachen in Lexik, Morphologie und Syntax vergleichen,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen.
sprachliche Strukturen erkennen und beschreiben,
über die Angemessenheit sprachlicher Mittel reflektieren,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.2.1 Lexik
Grundwortschatz von ca. 1000 lexikalischen Einheiten ergänzt durch einen Kulturwortschatz,
Wortarten, Wortfelder, Sachfelder,
Grundprinzipien der Wortbildung: Ableitung, Regeln der Prosodie.
durch Anwendung der Prinzipien der Wortbildung Lexik erschließen,
mit dem Wörterverzeichnis und dem Wörterbuch, auch elektronisch, selbstständig arbeiten,
lexikalische Kenntnisse aus anderen Sprachen zielgerichtet nutzen.
verschiedene Methoden des Lexikerwerbs für seine Lernfortschritt gezielt auswählen und anwenden,
das Beherrschen des Grundwortschatzes als Voraussetzung für das Textverständnis einsehen und begründen,
in verschiedenen Sozialformen des Lernens effektiv arbeiten,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.2.2 Morphologie
alle Konjugationen: Tempora, Modi, Diathesen,
Verba anomala,
ausgewählte Deponentien,
alle Infinitive, Partizipien und nd-Formen,
Deklination der Substantive, Adjektive und ausgewählter Pronomina,
Komparation der Adjektive und Adverbien.
Formen sicher bestimmen und in das grammatische System einordnen,
Morpheme und Wortarten in ihrer Semantik und besonderen syntaktischen Funktion klassifizieren,
mit einer Systemgrammatik arbeiten,
morphologische Erscheinungen der deutschen Sprache und anderer Sprachen für das Lateinische nutzen.
die Notwendigkeit der Beherrschung der morphologischen Strukturen als Voraussetzung für das Textverstehen erkennen,
unterschiedliche Medien für seinen Lernprozess gezielt einsetzen,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.2.3 Syntax
syntaktische Grundbegriffe und Satzmodelle,
satzwertige Konstruktionen: A.c.I., p.c., abl. abs.,N.c.I.;
nd-Formen mit ihren syntaktischen Funktionen,
weitere syntaktische und semantische Kasusfunktionen,
Gliedsätze,
Satzanalyse.
syntaktische Strukturen bestimmen und veranschaulichen,
Formen zu ihrer syntaktischen Funktion zuordnen,
Satzkonstruktionen und satzwertige Konstruktionen in ihrer semantisch-syntaktischen Funktion analysieren und angemessen ins Deutsche übertragen,
Einsicht in die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten durch verschiedene syntaktische Varianten gewinnen und für das Textverständnis nutzen,
Gemeinsamkeiten syntaktischer Strukturen verschiedener Sprachen selbstständig erkennen,
mit einer Systemgrammatik arbeiten.
konstruktiv mit Kritik umgehen,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen.
5.2.4 Arbeit am Text – Arbeit mit Texten
Textarten, Kohärenz,
Textgrammatik, Textsemantik, Textpragmatik,
Lektüre ausgewählter Originaltexte,
Stilistik, z. B. Trophen, Figuren, Topoi,
Metrik, d. h. Hexameter, elegisches Distichon,
Rezeptions- und Motivgeschichte
Paradigma für die textimmanente Interpretation.
sprachliche Strukturen analysieren,
Textsorte, Textstruktur, Autorintention, Adressat erkennen,
Originaltexte sprachlich und inhaltlich erschließen,
paraphrasieren,
Texte nach verschiedenen Kriterien interpretieren, d. h. ; historisch, ; biographisch, ; stilistisch,
stilistische Besonderheiten in ihrer Funktion für die Textaussage erkennen
Texte mit Hilfe von Leitfragen vergleichen.
kooperativ arbeiten,
eigene und fremde Befindlichkeiten in Texten selbstständig erkennen und bewerten,
sich kritisch und selbstkritisch mit Textaussagen auseinandersetzen,
Aufgeschlossenheit für die Ästhetik eines Textes zeigen. Die Auswahl der Lektüre wird bestimmt von Vorkenntnissen, Neigungen und Interessen sowie der Leistungsstärke der Schüler. Vorschläge für Original- bzw. bilinguale Lektüre jeweils in Auszügen:
Caesar
Nepos
Phaedrus
Cicero
Seneca
Plinius der Jüngere
Catull
Martial
Ovid
Texte des Mittelalters und der Neuzeit
5.2.5 Literatur, Geschichte, Philosophie, materielle Kultur, Fortleben der Antike
literarische Gattungen,
griechische und etruskische Wurzeln der römischen Kultur,
antike Mythologie,
politisches und gesellschaftliches Leben in Republik und früher Kaiserzeit,
Umbrüche in der Sozialordnung der römischen Gesellschaft,
römisches Rechtswesen,
Topografie Roms und des Mittelmeerraumes,
Provinzverwaltung und imperiale Weltpolitik,
Romanisierung,
Ethik der Stoa,
Ethik des Christentums,
Fortleben der Antike in Mittelalter, Renaissance, deutscher Klassik und Gegenwart.
Textsorte und Gattung erkennen,
einen Zusammenhang von Autorintention, Werk, Adressat und Rezeption herstellen,
gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Strukturen selbstständig ; erkennen, ; einordnen, ; mit denen der Gegenwart unter Einbeziehung eigener Erfahrungen kontrastieren,
Informationen zur Geschichte und Kultur der Römer ; erarbeiten, ; systematisieren, ; in geeigneter Form präsentieren,
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen.
sich mit Wertebegriffen der griechisch-römischen Antike und des Christentums auseinandersetzen,
sich bewusst mit dem gesprochenen Wort auseinandersetzen und Manipulationen durch Rhetorik erkennen.
5.2.6 Über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren
Sprachgeschichte,
Latein, Deutsch und moderne Fremdsprachen: ; Sprachgeschichte, ; Fremd- und Lehnwörter, ; Übersetzung und sprachliche Kompetenz,
Sprache und Kommunikation: ; Kommunikationssprache, ; Reflektionssprache
lateinische und griechische Fachterminologie in anderen Unterrichtsfächern.
sprachliche Strukturen erkennen und beschreiben,
die Funktionalität sprachlicher Mittel erkennen und selbst einsetzen,
sprachgeschichtliche Entwicklungen nachvollziehen und für sein Sprachenlernen nutzen,
unterschiedliche Sprachen in Bezug auf Lexik, Morphologie und Syntax selbstständig vergleichen
sein sprachliches und kulturelles Wissen sowie Weltwissen einbeziehen und selbstständig für sein Sprachenlernen nutzen.
über die Angemessenheit sprachlicher Mittel reflektieren,
seine Kompetenzentwicklung selbstständig einschätzen. 6 Leistungseinschätzung Bis zur Veröffentlichung einer fachlichen Empfehlung des Ministeriums für Bildung Jugend und Sport gelten folgende Ausführungen. Im Lateinunterricht ist die Leistungseinschätzung Bestandteil eines andauernden und zu befördernden Lernprozesses (vgl. Ausführungen in den Leitgedanken zu den Thüringer Lehrplänen des Gymnasiums)16. Sie bezieht alle Lernbereiche ein und berücksichtigt in einem angemessenen Verhältnis die Anforderungsbereiche I, II und III (vgl. Leitgedanken)17. Ein auf die Entwicklung von Kompetenzen ausgerichteter Lateinunterricht erfordert, dass Lernerfolgskontrollen die spezifischen Anforderungen der Kommunikationspraxis weitgehend abbilden. Die Leistungseinschätzung ist produkt- und prozessbezogen. Sie schließt individuelles Lernen und Lernen in der Gruppe ein, fördert die Eigenverantwortung, die Leistungsbereitschaft und Lernmotivation als eine Bedingung für erfolgreiches Lernen. Die Leistungseinschätzung folgt in allen Klassenstufen den nachfolgenden Grundsätzen und Kriterien.