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Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Gesundheit und Fitness
– die Stärkung von physischen (z. B. Ausdauer, Kraft) und psychosozialen Gesundheitsressourcen (z. B. Selbstkonzept, soziale Unterstützung),
– die Vorbeugung von Gesundheitsrisiken,
– die Förderung von körperlichem, psychischem und sozialem Wohlbefinden
– einbezieht. Zentrales Ziel des Lernbereichs ist die Entwicklung einer gesundheitsbezogenen Handlungsfähigkeit, für die der Schüler Gesundheitskompetenz, die sich auf alle Bereiche der Bewegungs- und Sportkultur bezieht, entwickelt. Gesundheitskompetenz befähigt den Schüler auf der Grundlage alters- und fachspezifischen Wissens, Entscheidungen zu treffen, die die Gesundheit positiv beeinflussen. Der Schüler führt Bewegungs- und Sportaktivitäten, die Gesundheit und Fitness fördern, durch, eignet sich Wissen über einfache Zusammenhänge von Bewegung und Trainingsgestaltung an und setzt sich reflexiv mit dem eigenen Gesundheitszustand und Bewegungsverhalten auseinander. Der Lernbereich Gesundheit und Fitness führt die erworbenen Kompetenzen aus den Fächern, insbesondere der Biologie, unter dem Fokus der Gesundheit zusammen, vertieft und erweitert sie. Er ist eng verknüpft mit den pädagogischen Perspektiven Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen.
– eine gesundheitsbezogene Fitness in den Lernbereichen nachweisen,
– Maßnahmen zur Verletzungsprophylaxe (z. B. Erwärmung, Kräftigung, Mobilität) nennen und diese unter Anleitung durchführen,
– Körpererfahrungen (z. B. An- und Entspannung, Sinneswahrnehmung, Pulsfrequenz) im Zusammenhang mit den den Lernbereichen zugrunde liegenden Sportarten beschreiben und selbstreflexiv herstellen,
– diese Sportarten im Hinblick auf die Stärkung gesundheitsbezogener Fitness einordnen.
– eine gesundheitsbezogene Fitness in den koordinativen und konditionellen Fähigkeiten nachweisen,
– sich 30 bis 40 Minuten in einem gesundheitswirksamen Bereich ausdauernd bewegen,
– motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten als Gesundheits- und Leistungsressource einordnen und entsprechende Übungsprogramme entwickeln,
– sein erworbenes Wissen adäquat, auch fächerübergreifend, anwenden, d. h.
• Modelle zur Entstehung von Gesundheit und Krankheit beschreiben,
• Wirkungsweisen von Bewegung und Sport im Rahmen dieser Modelle erläutern,
• gesundheitsbezogenes Bewegungshandeln reflektieren,
– sich zu gesundheitsrelevantem Sporttreiben auch über die Schulzeit hinaus motivieren und entsprechende Ziele setzen und beharrlich verfolgen,
– seinen Gesundheitszustand und seine Fitness einschätzen, d. h.
• ein realistisches Selbst-, Körper- und Gesundheitskonzept ableiten,
• zielorientiert Konsequenzen für sein gesundheitssportliches Handeln ableiten und umsetzen,
– psychosoziale Gesundheitsressourcen zur Lösung von Aufgaben in Schule und Freizeit einsetzen. 17 Klassenstufen 9/10 Klassenstufen 11/12/13 Sachkompetenz Der Schüler kann
– sich 20-30 Minuten in einem gesundheitswirksamen Bereich ausdauernd bewegen (z. B. Aerobic, Inlineskaten, Radfahren),
– sich 30-40 Minuten in einem gesundheitswirksamen Bereich ausdauernd bewegen (z. B. Aerobic, Inlineskaten, Radfahren),
– gesundheitsorientierte Kraft- und Beweglichkeitsübungen unter Anleitung korrekt durchführen (z. B. Circuit),
– gesundheitsorientierte Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitsübungen zielgerichtet auswählen und selbstständig durchführen,
– vielfältige koordinative Aufgaben unter Anleitung bewältigen, –koordinative Aufgaben selbstständig auswählen und lösen,
– ausgewählte Entspannungsverfahren unter Anleitung durchführen, –zielgerichtet ausgewählte psychoregulative Verfahren zur Stressbewältigung selbstständig unter Anleitung durchführen,
– Techniken neuer gesundheitsorientierter Sportarten (z. B. Nordic Walking) und der Entspannung grundsätzlich anwenden,
– Auswirkungen von Sport und Bewegung auf das individuelle Wohlbefinden und deren Einflussfaktoren
• nennen,
• für sich einordnen,
• beschreiben,
• theoriebasiert für sich und andere beurteilen,
– Gesundheitsmodelle (z. B. Salutogense, Risikofaktoren) von Sport und Bewegung nennen und erklären,
– fächerübergreifende Zusammenhänge der Gesundheit (z. B. von Sport und Ernährung, Bewegung und sozialem Wohlbefinden) erklären und adäquate Ableitungen für sich treffen.
– fächerübergreifende Zusammenhänge (z. B Sport und Adaptionen des Körpers, Sport und Sozialisation, Sport und Gesellschaft) erörtern. 18 Methodenkompetenz Der Schüler kann
– exemplarisch gesundheitsorientierte Fitnessübungen planen und durchführen,
– gesundheitsorientierte Fitnessübungen selbstständig planen, durchführen und reflektieren,
– Fitnesstests zur Bewertung des individuellen Gesundheitszustandes unter Anleitung durchführen ,
– Fitnesstests zur Bewertung des individuellen Gesundheitszustandes selbstständig durchführen und Ergebnisse analysieren,
– lernbereichsspezifisches Wissen anschaulich aufbereiten und präsentieren,
– Entspannungsübungen zur Stressbewältigung verstehen und einsetzen können
– fächerübergreifendes Wissen anwenden. –lernbereichsspezifisches Wissen in fächerübergreifenden Zusammenhängen aufbereiten, präsentieren und anwenden. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– in gesundheitsorientierten Bewegungsformen (z. B. Paarlauf, Run and Bike, Circuit)
• kooperativ arbeiten,
• das Vorgehen und Ergebnis reflektieren und wertschätzen,
– in gesundheitsorientierten Bewegungsformen
• das Vorgehen begründen,
• Ergebnisse interpretieren und wertschätzen,
– die gesundheitlichen Voraussetzungen der Mitschüler
• erkennen und akzeptieren
• und deren sportliche Leistungen auf dieser Basis wertschätzen,
• und deren sportliche Leistungen auf dieser Basis wertschätzen und Handlungsanleitungen geben, 19 –seinen Gesundheitszustand einschätzen (z. B. Stresszustand, Risikoverhalten) und geeignete Schlussfolgerungen für sein Handeln ziehen,
– seinen Gesundheitszustand differenziert einschätzen und geeignete Schlussfolgerungen für sein Handeln ziehen,
– an seinem Selbstkonzept arbeiten, d. h.
• entsprechende Konsequenzen für sein gesundheitssportliches Handeln ableiten,
– sein Selbstkonzept einschätzen, d. h.
• sein äußeres Erscheinungsbild und seine Fähigkeiten und Fertigkeiten (z. B. konditionelle Fähigkeiten) beschreiben,
• zielorientierte Konsequenzen für sein gesundheitssportliches Handeln ableiten,
– psychosoziale Gesundheitsressourcen (z. B. Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, soziale Verantwortung) zur Lösung sportiver Aufgaben einsetzen,
– soziale Verantwortung für die Gesundheit anderer übernehmen (z. B. Unversehrtheit der Mitschüler in Zweikampfsportarten, anderen helfen),
– sich motivieren, gesundheitsrelevanten Sport und Bewegung auch im Freizeitbereich durchzuführen, um seine individuelle Leistungsfähigkeit zu erhalten und zielstrebig zu verbessern.
Sportspiele
– mindestens ein Sportspiel mit stark vereinfachten Regeln und veränderten Bedingungen spielen,
– entsprechende grundlegende spielspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten anwenden,
– einfache Spielhandlungen und Spielsituationen beobachten und beschreiben,
– stark vereinfachte Spielregeln nennen und einhalten. Das Ziel des Lernbereichs besteht in der Entwicklung einer speziellen Spielfähigkeit durch komplexer werdende Handlungen in ausgewählten Sportspielen.
Der Schüler kann verschiedene technisch-taktische Spielsituationen in Formen des Mit- und Gegeneinanders bewältigen. Spielfertigkeiten wendet er unter zunehmenden koordinativen Anforderungen spielnah an, z. B. Präzisions-, Variabilitäts- und Zeitdruck. Individuelle und gemeinsame taktische Maßnahmen setzt er erfolgsorientiert ein. Der Schüler erweitert seine sportspielspezifischen Kenntnisse und wendet diese im Spiel an. Darüber hinaus verhält er sich fair und regelgerecht. Der Schüler geht konstruktiv mit Sieg und Niederlage um. Der Selbstständigkeitsgrad zur Organisation und Leitung eines Sportspiels erhöht sich. Der Schüler lernt die Gesundheitspotenziale der Sportspiele kennen und schätzen. Er setzt sich mit aktuellen Tendenzen der Sportspiele auseinander. Das spielerisch-implizite Lernen12 wird systematisch fortgesetzt, d. h. der Schüler lernt gleichermaßen fähigkeits- und fertigkeitsorientiert wie spielerisch-situationsorientiert. Eine vielfältige koordinative Schulung, insbesondere der Antizipation von Ball- und Laufwegen, der Auge-Hand- bzw. Auge-Fuß-Koordination sowie der Orientierung im Raum dient der individuellen Förderung jedes Schülers über den Lernbereich hinaus, u. a. bei der Unfallverhütung. Mit dem Erlernen grundlegender Spielfertigkeiten sind stets taktische Situationen zu lösen, z. B. sich anbieten und orientieren, Ball dem Ziel nähern, Lücken erkennen. Sportspielspezifische Vermittlungsstrategien dienen der Entwicklung einer speziellen Spielfähigkeit. Jede Fachkonferenz Sport legt ein verbindliches Sportspiel fest, in dem der Schüler seine Spielfähigkeit von Klassenstufe 5 bis 10 kontinuierlich entwickelt. Darüber hinaus entscheidet die Fachkonferenz über ein zweites Sportspiel, welches ab Klassenstufe 7 im Lernbereich angeboten wird. Die Einteilung der Sportspiele erfolgt in die beiden Strukturgruppen der Zielschuss- und Rückschlagspiele. Dabei sollte möglichst ein Mannschaftssportspiel und eine Sportspiel der Individualsportarten angeboten werden. 12 Die Entwicklung von Spielfähigkeit in den Sportspielen lehnt sich an das Modell des spielerisch-impliziten Lernens (MSIL) nach Roth/Kröger an. 21 Am Ende der Klassenstufe 12 bzw.13 kann der Schüler
– ein Sportspiel unter wettkampfnahen Bedingungen spielen,
– ein Sportspiel der anderen Strukturgruppe unter regelgerechten Bedingungen spielen,
– komplexe Spielsituationen lösen,
– grundlegende sportspieltypische Fertigkeiten und Fähigkeiten ausführen. 22 Klassenstufen 5/6 Klassenstufen 7/8 Klassenstufen 9/10 Klassenstufen 11/12/13 Sachkompetenz Rückschlagspiele (Volleyball, Badminton, Tennis, Tischtennis) Der Schüler kann
– ein Rückschlagspiel unter vereinfachten Bedingungen spielen (1 mit/gegen 1, im Volleyball 3 mit/gegen 3), d. h.
– ein Rückschlagspiel unter leicht vereinfachten Bedingungen spielen (1:1, im Volleyball 4:4), d. h.
– ein Rückschlagspiel unter regelgerechten Bedingungen spielen (2:2, im Volleyball 6:6), d. h.
– ein Rückschlagspiel unter wettkampfnahen Bedingungen spielen, d. h.
• grundlegende Spielfertigkeiten ausführen:
• Spielpunkt bestimmen,
• Laufwege und -tempo festlegen,
• Winkel und Krafteinsatz steuern,
• Spielfertigkeiten ausführen:
• Zuspielrichtung/-weite bestimmen,
• Ball im Blick behalten,
• sich verfügbar machen,
• erlernte Spielfertigkeiten situativ und flexibel einsetzen:
• Laufwege beobachten,
• Abwehrpositionen vorwegnehmen,
• erlernte Spielfertigkeiten in Einzel-, Doppel- und Mannschaftstaktiken situativ und flexibel anwenden,
• grundlegende taktische Situationen lösen:
• sich orientieren,
• mit Partner zusammenspielen,
• taktische Situationen lösen:
• Ball dem Ziel annähern,
• Ball ins Zielfeld treffen,
• Einzel-, Doppel-, Mannschaftstaktik lösen:
• Lücken erkennen,
• mit Partner/n kooperieren,
• komplexe taktische Situationen lösen,
• grundlegende koordinative Anforderungen erfüllen:
• unter Präzisionsdruck spielen,
• unter Komplexitätsdruck spielen,
• koordinative Anforderungen erfüllen:
• unter Organisationsdruck spielen,
• unter Variabilitätsdruck spielen,
• komplexe koordinative Anforderungen erfüllen:
• unter Zeitdruck spielen,
• unter Belastungsdruck spielen,
• komplexe koordinative Anforderungen unter zusätzlichen Belastungen (z. B. Zeit, Geschwindigkeit) lösen, 23 • einfache Komplexübungen und Spielformen präzise und sicher bewältigen (z. B. Aufgabe/Aufschlag – Annahme),
• zunehmend komplexe Übungs- und Spielformen präzise, sicher und variabel bewältigen (z. B. Schlag- und Lauftechniken, Angriff – Abwehr)
• komplexe Übungs- und Spielformen präzise, sicher, variabel und schnell bewältigen (z. B. Block und Kontern),
• komplexe Übungs- und Spielformen mit Zusatzaufgaben bewältigen,
– Bewegungsabläufe beschreiben, –Bewegungsabläufe unter Einbeziehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten beschreiben,
– einfache Spielregeln wiedergeben,
– Spielregeln wiedergeben, –Spielregeln des Sportspiels wiedergeben,
– sportspielspezifische Regeln erläutern,
– einfache taktische Handlungen beschreiben.
– einfache Taktikvarianten in Angriff und Abwehr benennen,
– Maßnahmen individueller und gemeinsamer Taktik beschreiben,
– zielorientierte Taktvarianten erläutern,
– Verletzungsrisiken des Spiels nennen,
– Gesundheitspotenziale und Verletzungsrisiken der Spielsportart unter Einbeziehung biologischer Kenntnisse nennen.
– Gesundheitspotenziale und Verletzungsrisiken der Spielsportart erläutern und bewerten, Zielschussspiele (Basket-, Hand-, Fußball, Hockey) Der Schüler kann
– ein Zielschussspiel unter vereinfachten Bedingungen spielen (3 mit/gegen 3, im Fußball 4 mit/gegen 4), d. h.
– ein Zielschussspiel unter leicht vereinfachten Bedingungen spielen (4 mit/gegen 4, im Fußball 7 mit/gegen 7), d. h.
– ein Zielschussspiel unter regelgerechten Bedingungen spielen (5:5 bis 11:11 je nach Sportspiel), d. h.
– ein Zielschussspiel unter wettkampfnahen Bedingungen spielen, d. h.
• Flugbahn des Balls erkennen,
• den Ball annehmen, führen
• Spielfertigkeiten ausführen und erlernte miteinander spielnah kombinieren:
• Gegenspielerpositionen/-be-
• erlernte Spielfertigkeiten im Spiel situativ, flexibel und regelgerecht einsetzen:
• Ballbesitz kontrollieren,
• erlernte Spielfertigkeiten in Einzel-, Doppel und Mannschaftstaktiken situativ und flexibel anwenden, 24 und kontrolliert abgeben,
• Laufwege und -tempo mit/ohne/zum Ball festlegen,
• Mitspielerpositionen/-bewegung erkennen, wegungen erkennen,
• Finten, Lauf- und Körpertäuschungen durchführen,
• Ball im Blick behalten und sichern,
• Varianten grundlegender Spielfertigkeiten zielgerichtet einsetzen,
• Spielzüge antizipieren und mit passenden Spielfertigkeiten reagieren,
• sich anbieten und orientieren,
• Position ausfüllen,
• Ballbesitz kooperativ sichern,
• Überzahl kooperativ herausspielen,
• Abschlussmöglichkeit nutzen,
• Ballbesitz individuell und kooperativ sichern,
• Überzahl individuell herausspielen,
• Lücke erkennen,
• Manndeckung ausführen,
• mannschaftstaktische Aufgaben lösen:
• Positionen wechseln,
• Spiel verlagern,
• mit Partner/n zusammenspielen,
• Räume decken,
• Kreuzen,
• Block stellen,
• Umstellung von Raum- auf Manndeckung,
• grundlegende koordinative Anforderungen bewältigen:
• koordinative Anforderungen bewältigen:
• komplexe koordinative Anforderungen bewältigen:
• komplexe koordinative Anforderungen unter zusätzlichen Belastungen (z. B. Zeit, Geschwindigkeit) lösen,
• einfache Komplexübungen und Spielformen präzise und sicher bewältigen (z. B. Torschuss nach Ballannahme bei passivem Gegner),
• zunehmend komplexere Übungs- und Spielformen präzise, sicher und variabel bewältigen (z. B. Torwurf nach Dribbling, Abspiel und Ballannahme bei aktivem Gegner),
• komplexe Übungs- und Spielformen präzise, sicher und variabel bewältigen (z. B. Ball erobern und Überzahlsituation herstellend Angriff zielorientiert starten),
• komplexe Übungs- und Spielformen mit Zusatzaufgaben bewältigen, 25 –Bewegungsabläufe von Spielfertigkeiten beschreiben, –Bewegungsabläufe unter Einbeziehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten beschreiben,
– Gesundheitspotenziale und Verletzungsrisiken der Spielsportart unter Einbeziehung biologischer Kenntnisse nennen,
– Gesundheitspotenziale und Verletzungsrisiken der Spielsportart erläutern und bewerten,
– Entwicklungen im Zusammenhang mit den Sportspielen (Kommerz, Fanverhalten) beurteilen und persönliche Konsequenzen ableiten. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– erlernte Spielfertigkeiten und Taktikvarianten im jeweiligen Zielspiel situationsgerecht und flexibel anwenden,
– Stundenteile/Übungssequenzen nach vorgegebenen Kriterien unter Nutzung von Medien organisieren und durchführen,
– Stundenteile/Übungssequenzen unter Nutzung selbst gewählter Medien planen und organisieren,
– Unterrichtssequenzen selbstständig planen, durchführen und reflektieren, 26 –einfache Spielregeln anwenden und ihre Einhaltung beobachten,
– Spielregeln anwenden und deren Einhaltung beobachten –als Schiedsrichter fungieren,
– wesentliche Bewegungsmerkmale beobachten
– Spielhandlungen und -fertigkeiten beschreiben und beobachten
– Spielleistungen beobachten, einschätzen und korrigieren.
– durch Selbst- und Fremdbeobachtung von Spielhandlungen Mängel wahrnehmen und korrigieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– Spielfreude und -motivation zeigen,
– die eigene Spielfähigkeit einschätzen,
– das Leistungsvermögen der Mitschüler im Spiel akzeptieren, ausgleichend handeln bzw. Mitschüler in das Spiel einbeziehen,
– konstruktiv mit Sieg und Niederlage umgehen,
– sich in Übungs- und Spielsituationen fair und unfallverhütend verhalten,
– Teams/Mannschaften bilden und in ihnen kooperieren.
Gerätturnen
– sich in Gerätelandschaften sicher bewegen,
– die Grundtätigkeiten des Freien Turnens in Einzel-, Partner- oder Gruppenübung kombinieren,
– turnspezifische Fertigkeiten in der Grobform ausführen,
– miteinander kooperieren. Er besitzt entsprechende Bewegungs-, Körper- und Geräteerfahrungen und kann wesentliche Elemente und Geräte benennen. Er kann seine turnerischen Leistungen einschätzen, Schwächen erkennen und an deren Abbau arbeiten. Der Lernbereich Gerätturnen impliziert Formgebundenes Turnen ebenso wie Freies Turnen. Durch die Einbeziehung von Pyramidenbau, artistischen Einlagen, Synchronturnen, Springen am Minitrampolin13 und das Gestalten von Gerätearrangements sowie die eigene und gemeinsame Bewältigung von Bewegungsaufgaben werden im besonderen Maße Neugier geweckt und Kreativität entwickelt. Der Schüler ist in der Lage, Bewegungs- und Übungsformen dieses Lernbereichs für die individuelle Freizeitgestaltung und Gesundheitsförderung zielgerichtet auszuwählen. Er entwickelt im intensiven Üben Kraftausdauer, Armzug-, Stütz-, Rumpf-, Sprungkraft und Beweglichkeit sowie die koordinativen Fähigkeiten Gleichgewichts-, Kopplungs- und Orientierungsfähigkeit weiter.
– eine Sprunghocke und -grätsche über das Sprungpferd oder den Kasten ausführen,
– Übungsverbindungen und Kürübungen variantenreich, unter Berücksichtigung von Bewegungsthemen- und aufgaben, selbstständig/in der Gruppe erarbeiten, gestalten und präsentieren,
– einen turnerischen Vierkampf bestreiten,
– situativ helfen und sichern. 29 Klassenstufen 5/6 Klassenstufen 7/8 Klassenstufen 9/10 Klassenstufen 11/12/13 Sachkompetenz Der Schüler kann
– Übungen aus mindestens drei Elementen an zwei Geräten (z. B. Reck/Boden, Balken/Stufenbarren) präsentieren,
– an zwei Geräten eine Kürübung mit mindestens vier Elementen (am Boden und Balken zusätzlich gymnastische Elemente einbeziehen) turnen,
– einen turnerischen Dreikampf gestalten,
– verschiedene Stützsprünge über den Bock/Kasten ausführen,
– zwei Stützsprünge (z. B. über Doppelbock, Kasten quer/ lang, Pferd quer/lang) ausführen,
– zwei Stützsprünge (z. B. Mädchen: über Pferd quer, Jungen: über Kasten lang) ausführen,
– verschiedene Stützsprünge variabel ausführen,
– Elemente aus verschiedenen Bewegungsstrukturgruppen turnen und verbinden, z. B.
• Fertigkeiten aus dem Stand:
• gymnastische Schritte, Stände,
• Sprünge und Drehungen,
• in den Handstand schwingen,
• Sprungrolle,
• Felgunterschwung,
• Hüftaufschwung,
• Rolle vorwärts aus dem Außenquerstand,
– erlernte Elemente und gymnastische Verbindungen vervollkommnen und erweitern durch z. B.
• Handstand abrollen,
• Drehsprunghocke über den oberen Holm,
– erlernte Elemente und gymnastische Verbindungen in vielfältigen Übungen unter veränderten Bedingungen (z. B. mit Musik, synchron, in Gruppe, mit Hilfsgeräten) zunehmend sicher turnen,
– erlernte Elemente und gymnastische Verbindungen in vielfältigen Übungen unter veränderten Bedingungen (z. B. mit Musik, synchron, in Gruppe, mit Hilfsgeräten) sicher turnen,
• Fertigkeiten aus dem Sitz:
• Rückschwung aus dem Reitsitz in die Kniewaage,
• Schulterrolle,
• Felgunterschwung mit Griff 30 • Spitzwinkelsitz, am oberen Holm,
• Oberarmrolle vorwärts,
• Fertigkeiten im Stütz:
• Beinschwungbewegungen,
• Spreizumschwung,
• Hüftumschwung,
• Knieab- und -aufschwung,
• Kehre,
• Rückschwung mit Niedersprung (auch mit Drehung),
• Kehre oder Wende mit Drehung,
• Knieaufschwung mit Griffwechsel zum oberen Holm,
• Hockwende,
• Fertigkeiten aus dem Anlauf:
• Sprünge in den Stütz,
• Sprungaufhocken,
• Sprunggrätsche,
• Drehsprunghocke,
• Sprunghocke,
– Grundtätigkeiten (z. B. Stützen, Springen, Rollen, Schwingen, Hängen, Balancieren und Klettern) an verschiedenen Geräten oder Gerätearrangements ausführen,
– Übungen an verschiedenen Gerätearrangements zunehmend sicher turnen,
– Bewegungsabläufe mit verschiedenen Akzentuierungen turnen (z. B. Elemente variabel turnen, unterschiedliche Ausgangs-, Endstellung, Gerätehöhen),
– turnerische Fertigkeiten durch Erhöhung der Übungsfolge und Variabilität sicher bewältigen,
– Elemente der Akrobatik (Pyramidenbau) mit Elementen aus den Bewegungsstrukturgruppen verbinden,
– Übungen allein, paarweise, in der Gruppe selbstständig erarbeiten, gestalten und präsentieren (z. B. Synchronübung),
– originelle und kreative Kürübungen aus Elementen des Normgebundenen und Freien Turnens gestalten und präsentieren (z. B. Pyramidenbau, Minitrampolin, Hand- und Hilfsgeräte),
– Kürübungen in Verbindung von genormten Bewegungen und Bewegungsalternativen im Rahmen selbst konzipierter Gerätearrangements improvisieren und kreativ gestalten sowie präsentieren, 31 –Technikmerkmale einzelner Elemente beschreiben,
– Technikmerkmale einzelner Elemente benennen und Bewegungsabläufe beschreiben,
– Bewegungsabläufe unter Einbeziehung physikalischer Gesetzmäßigkeiten beschreiben,
– biomechanische Zusammenhänge zur Optimierung der Bewegungsausführung beschreiben,
– Kriterien für die Gestaltung einer einfachen Übung wiedergeben.
– grundlegende Gestaltungs- und Präsentationskriterien wiedergeben.
– Gestaltungsmerkmale einer Choreografie nennen.
– Gestaltungsmerkmale einer Choreografie erläutern. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– allein, mit dem Partner oder mit der Gruppe Kürübungen selbstständig gestalten und präsentieren,
– Sicherheitsbestimmungen einhalten und aktive Unfallverhütung betreiben,
– ggf. Unterrichtssequenzen selbstständig planen, durchführen und reflektieren,
– eigene Bewegungsideen entwickeln und umsetzen,
– Gerätearrangements zur Präsentation sinnvoll nutzen,
– wesentliche Bewegungsmerkmale beobachten und korrigieren,
– Bewegungsabläufe anhand von Technikkriterien beobachten und korrigieren,
– Übungsverbindungen nach vorgegebenen Kriterien beurteilen und bewerten,
– Übungsverbindungen selbstständig beurteilen und bewerten,
– Übungen zur Haltungsschulung und Verbesserung der Beweglichkeit angeleitet anwenden,
– Übungen zur Haltungsschulung und Verbesserung der Beweglichkeit unter Anleitung anwenden,
– Übungen zur Haltungsschulung und Verbesserung der Beweglichkeit selbstständig anwenden,
– das Potenzial des Turnens für die Gesamtkörperspannung und -haltung sowie zur Kräftigung und Dehnung der Muskulatur nutzen,
– ggf. unter Anleitung helfen und sichern.
– unter Anleitung helfen und sichern.
– selbstständig helfen und sichern. –die erlernten Techniken des Helfens und Sichern bewusst anwenden. 32 Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– Risiken abwägen, Ängste überwinden und Hemmungen abbauen,
– seine turnerischen Leistungen realistisch einschätzen und eigene Stärken weiter ausbauen,
– situationsangemessene Formen des Miteinanders akzeptieren und bewusst ausüben,
– in kooperativen Arbeitsformen Gruppenpräsentationen erstellen,
– andere motivieren und anderen vertrauen,
– Hilfe einfordern, annehmen und verantwortungsvoll geben.
Leichtathletik
– kurze Strecken schnell laufen,
– mindestens 10 Minuten ausdauernd laufen,
– weit bzw. hoch springen,
– Wurfgeräte weit und zielgenau werfen. Er besitzt entsprechende Bewegungs-, Körper- und Materialerfahrungen. Er kennt wesentliche Übungs-, Gerätebezeichnungen und Merkmale der Bewegungsabläufe. Seine Leistungsfähigkeit und -grenzen in den verschiedenen Disziplinengruppen sind ihm bekannt. Leistungen anderer kann er zu eigenen in Beziehung setzen und wertschätzen. Im intensiven Üben setzt sich der Schüler aktiv mit seiner körperlich-sportlichen Leistungsfähigkeit auseinander und verbessert diese. Im Mittelpunkt der Fähigkeitsentwicklung stehen Grundlagenausdauer als wesentliche Basis für gesundheitsbezogene Fitness sowie Schnellkraft, Reaktionsfähigkeit, Kopplungs- und Rhythmisierungsfähigkeit. Handlungskompetenz erlangt er in diesem Lernbereich außerdem durch Aneignung und zieladäquate Anwendung entsprechender Bewegungsabläufe sowie seines Wissens zu Bewegungsformen, Methoden des Übens und Ausführungsbestimmungen für Wettbewerbe. Sein Können wendet er variabel an und nutzt Transferkenntnisse bzw. Bewegungserfahrungen aus anderen und für andere Lernbereiche. Er kann Bewegungs- und Übungsformen für die individuelle Freizeitgestaltung und Gesundheitsförderung zielgerichtet auswählen. In kooperativen Übungsformen ist er in der Lage, problemorientierte Aufgaben zu lösen, anderen durch Korrekturhinweise zu helfen, selbst Hilfe anzunehmen, Leistungen anderer zu akzeptieren und durch persönlichen Einsatz mannschaftliche Leistungen zu kompensieren.
– sich in leichtathletischen Mehrkämpfen unter Anwendung der Wettkampfbestimmungen mit anderen messen,
– mindestens 30 Minuten ausdauernd laufen,
– Gesundheitspotenziale des Lernbereichs erläutern und in die Praxis umsetzen,
– beharrlich üben. 34 Klassenstufen 5/6 Klassenstufen 7/8 Klassenstufen 9/10 Klassenstufen 11/12/13 Sachkompetenz Der Schüler kann
– beim Laufen –beim Laufen –beim Laufen –beim Laufen
• in Spielformen schnell und ausdauernd laufen,
• in Spiel- und Wettbewerbsformen schnell und ausdauernd laufen, dabei auch Hindernisse überwinden und sich im Gelände orientieren,
• in Spiel- und Wettbewerbsformen schnell und ausdauernd laufen, dabei Hindernisse überwinden, sich im Gelände orientieren und Zusatzaufgaben lösen,
• Laufen mit anderen Bewegungsformen kombinieren (z. B. Zielwerfen),
• Zeitschätz- und Genauigkeitsläufe absolvieren, • Zeitschätz- und Genauigkeitsläufe sowie Beschleunigungs-, Tempowechsel-, Steigerungs-, Bergan- und/ oder Treppenläufe absolvieren,
• 50 m aus dem Fall-, Hoch- und Tiefstart sprinten,
• 75 m aus dem Hoch- und Tiefstart sprinten,
• 100 m aus dem Tiefstart sprinten,
• Bodenmarkierungen rhythmisch überlaufen,
• flache Hindernisse rhythmisch überlaufen,
• Hindernisse im 3-Schrittrhythmus überlaufen,
• 4-8 Hürden im 3-er oder 5-er Rhythmus überlaufen,
• bei Staffelläufen fliegend im Außenwechsel wechseln,
• bei Staffelläufen fliegend im gemischten Wechsel wechseln,
• Wechseltechniken im Staffellauf regelgerecht ausführen,
• mindestens 12 Minuten ausdauernd laufen,
• mindestens 16 Minuten ausdauernd laufen,
• mindestens 20 Minuten ausdauernd laufen,
• mindestens 30 Minuten ausdauernd laufen,
– beim Springen –beim Springen –beim Springen –beim Springen
• in Spiel- und Wettbewerbsformen ein- und beidbeinig sprin-
• in Spiel- und Wettbewerbsformen ein- und beidbeinig sowie
• in Spielformen ein- und beidbeinig sowie im Wechsel, einfach
• in Spielformen ein- und beidbeinig sowie im Wechsel, einfach 35 gen und flache Hindernisse springend überwinden, einfach und mehrfach rhythmisch in der Ebene bzw. über Hindernisse springen, und mehrfach und über Hindernisse springen, und mehrfach über Hindernisse springen und Zusatzaufgaben lösen,
• Hochweitsprünge durchführen,
• aus der Absprungzone weit springen,
• Tiefweitsprünge durchführen,
• aus passendem Anlauf vom Absprungbalken weit springen,
• eine Technik des Weitsprungs mit individuell gestaltetem Anlauf demonstrieren,
• im Scher- und Flopsprung aus dem Angehen Höhenorientierungen überwinden,
• im Flopsprung aus dem Anlauf Höhenorientierungen überwinden, • eine Technik des Hochsprungs mit individuell gestaltetem Anlauf demonstrieren,
• mit dem Stab Tiefsprünge ausführen,
• Stabweit- und -zielsprünge aus dem Stand absolvieren,
• Stabweit- und -zielsprünge aus dem Angehen absolvieren,
– beim Werfen/Stoßen –beim Werfen/Stoßen –beim Werfen/Stoßen –beim Werfen/Stoßen
• in Spiel- und Wettbewerbsformen mit unterschiedlichen Wurfspielgeräten (z. B. Bumerang, Indiacaball, Heuler) schnell, zielgenau bzw. weit werfen,
• in Spiel- und Wettbewerbsformen mit unterschiedlichen Geräten schnell, zielgenau bzw. weit werfen und stoßen,
• mit dem Wurf- und Stoßgerät zielgenau, schnell bzw. weit werfen und stoßen,
• den Schlag- und Indiacaball mit einem Schlagwurf aus dem Stand, Angehen und mit kurzem Anlauf weit werfen,
• mit dem Schlagball und anderen Geräten aus dem Anlauf weit werfen,
• eine Technik des Werfens regelgerecht demonstrieren,
• den Schleuderball und andere Geräte (z. B. Wurfring, Wurfscheibe) frontal weit und zielgenau werfen,
• den Schleuderball und andere Wurfgeräte (z. B. Wurfring, Wurfscheibe) mit ganzer und 1½ Drehung weit werfen,
• den Medizinball aus verschiedenen Ausgangsstellungen und
• Stöße in die Weite aus dem seit- oder rückwärtigen Ange-
• Stöße in die Weite aus selbst gewählter Vorbeschleunigung durchführen, 36 aus der Stoßauslage stoßen, hen oder Anhüpfen durchführen,
– einen Dreikampf mit Übungsformen aus den unterschiedlichen Disziplinengruppen zusammenstellen und leistungsorientiert ausführen,
– einen Mehrkampf mit mindestens vier Übungsformen aus den drei Disziplinengruppen zusammenstellen und leistungsorientiert ausführen,
– einen Mehrkampf mit Übungsformen aus gleichen oder unterschiedlichen Disziplinengruppen zusammenstellen und leistungsorientiert ausführen,
– einen Vierkampf leistungsorientiert ausführen,
– Bewegungsabläufe des Sprintstarts, Weitsprungs, Schlagballweitwurfs beschreiben,
– Bewegungsabläufe des Sprintstarts, Weit- und Hochsprungs, des Schlagballweitwurfs und Stoßens beschreiben und Technikkriterien nennen,
– Bewegungsabläufe unter Einbeziehung physikalischer und biologischer Voraussetzungen beschreiben,
– nach Laufbelastungen den Puls messen,
– nach Laufbelastungen den Puls messen und bezüglich der Leistungs- und Erholungsfähigkeit einordnen,
– die Pulskontrolle beim ausdauernden Laufen zur bewussten Temporegulierung und Pausengestaltung einsetzen,
– Anpassungserscheinungen des Organismus an Laufausdauerbelastung
• nennen, • beschreiben,
– Gesundheitspotenziale des ausdauernden Laufens unter Einbeziehung biologischer Kenntnisse erläutern,
– die eigene Leistungsentwicklung dokumentieren, Ziele ableiten und Pläne für das häusliche Üben erstellen. 37 Methodenkompetenz Der Schüler kann
– Sicherheitsbestimmungen einhalten und aktive Unfallverhütung betreiben,
– Geräte sachgerecht transportieren und ablegen,
– Kenntnisse und Bewegungsabläufe aus anderen und auf andere Lernbereiche bzw. die Freizeit übertragen,
– ggf. leichtathletische Spiele leiten, –Stundenteile/Übungssequenzen nach vorgegebenen Kriterien unter Nutzung von Medien organisieren und durchführen,
– zielgerichtetes Üben in Gruppen unter Mediennutzung planen, organisieren und auswerten,
– Unterrichtssequenzen selbstständig planen und durchführen
– Methoden des Erwärmens und Auslaufens anwenden,
– Methoden der Ausdauerschulung zweckmäßig beim Üben einsetzen,
– Belastungsmethoden zur zielgerichteten Leistungssteigerung einsetzen,
– Übungen zur Entwicklung von Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeit zielgerichtet auswählen und selbstständig durchführen,
– wesentliche Bewegungsmerkmale des Sprintstarts, Weitsprungs und Schlagballweitwurfs beobachten .
– Bewegungsabläufe des Sprintstarts, Weit- und Hochsprungs, des Schlagballweitwurfs und Stoßens beobachten und korrigieren,
– Bewegungsabläufe der leichtathletischen Disziplinen an sich und anderen beobachten und korrigieren,
– Gesundheitspotenziale leichtathletischer Disziplinen einschätzen,
– Gesundheitspotenziale und Verletzungsrisiken der leichtathletischen Disziplinen einschätzen und bewerten,
– nach Wettkampfregeln handeln. –leichtathletische Wettkämpfe selbstständig planen, durchführen und auswerten. 38 Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– sich selbst und die Leistungen der Mitschüler real einschätzen und akzeptieren,
– konstruktiv mit Sieg und Niederlage umgehen,
– sich in Übungs- und Wettbewerbssituationen fair verhalten,
– beharrlich, zielgerichtet und selbstkontrolliert üben,
– sich bei Wahlaufgaben bewusst für die individuell passende entscheiden,
– entsprechend der Aufgabenstellung leistungshomogene bzw. -heterogene Mannschaften bilden und sich in ihnen kooperierend verhalten.
Schwimmen
– sicher und ausdauernd mindestens 30 Minuten schwimmen,
– sich in mindestens zwei Schwimmarten sicher und schnell bewegen,
– sich selbst und andere retten bzw. die richtigen Entscheidungen für Rettungsmaßnahmen treffen. 14 Die Durchführung des Schulschwimmens und den Einsatz von Sportlehrern im Schulschwimmunterricht regelt die VV des TMBWK Sicherheit im Schulsport vom 25.02.2000, Punkt 1. 40 Komplex I Komplex II Komplex III Sachkompetenz Der Schüler kann
– in einer Schwimmart
• 20 Minuten ausdauernd schwimmen,
• 50 m schnell schwimmen,
• am Beckenrand wenden,
– eine weitere Schwimmart in der Grobform demonstrieren,
– in zwei Schwimmarten
• 30-35 Minuten ausdauernd schwimmen,
• 100 m sicher und schnell schwimmen,
• Wenden schnell ausführen,
– in den Schwimmarten Brust-, Rücken- oder Kraulschwimmen
• mindestens 30 Minuten ausdauernd schwimmen (Wechsel der Schwimmarten),
• in Brust- und Rückenlage je 200 m schnell schwimmen,
• im Kraulschwimmen 50 m sicher schwimmen,
– bis zu 10 m weit und nach Gegenständen tief tauchen,
– mindestens 10 m weit und nach Gegenständen tief tauchen und diese unter Zeitbegrenzung an die Wasseroberfläche bringen,
– bis 15 m weit tauchen,
– Sprünge vom Block oder Brett (1 m) springen, –Sprünge (z. B. Startsprung) vom Startblock oder Brett (3 m) springen,
– kleine Spiele und Staffelwettbewerbe im Wasser spielen,
– kleine Spiele auch im tiefen Wasser spielen,
– Elemente synchron ausführen und koordinieren (z. B. Schweber, Wassertreten und Paddeltechniken),
– einfache Übungen synchron ausführen,
– Elemente des Rettungsschwimmens ausführen:
• Maßnahmen der Selbstrettung, 41 • Abschlepp- und Transportgriffe,
• Bergung von Verletzten aus dem Wasser,
• Befreiung aus Umklammerungen,
– Bewegungsabläufe der Schwimmarten beschreiben,
– Techniken der Schwimmarten, Starts und Wenden nennen und beschreiben (z. B. korrekter Anschlag am Beckenrand, Abdruck)
– Technikmerkmale der Schwimmarten (z. B. Abdruck- und Zugbewegungen, Atemrhythmus) erklären,
– physikalische Eigenschaften des Wassers und dessen Wirkungen auf den menschlichen Körper (Auftriebskraft, Wasserdruck, Wasserwiderstand, Temperatur) beschreiben,
– physikalische Eigenschaften des Wassers und dessen Wirkungen auf den menschlichen Körper (Auftriebskraft, Wasserdruck, Wasserwiderstand, Temperatur) erklären,
– strömungsgünstige Körperlagen zur Verringerung antriebshemmender Widerstandskräfte erklären,
– Techniken der Selbst- und Fremdrettung nennen und beschreiben (z. B. Verhalten Notsituationen, Herz-Lungen-Wiederbelebung),
– Regeln für die Sicherheit in Schwimm- und Freibädern nennen,
– Gefahrensituationen erkennen und meiden, –Gefahrensituationen in Gewässern erkennen, beurteilen und meiden,
– einfache Maßnahmen der Ersten Hilfe nennen. –grundlegende Maßnahmen der Ersten Hilfe nennen und beschreiben. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– Spiel-, Übungs- und Wettkampfsituationen sachgerecht organisieren (kleine Spiele, Wettkämpfe, Staffelwettbewerbe) und leiten,
– Schulschwimmwettkämpfe organisieren (z. B. für Schwimmfest),
– Bewegungsabläufe der Schwimmarten beobachten
– Bewegungsabläufe der Schwimmarten beobachten und nach Technikkriterien korrigieren, 42 –beim Tauchverhalten die Atmung kontrollieren, –beim Tauchverhalten die Atmung kontrollieren und regulieren, sich nach Sicht orientieren,
– beim Tauchverhalten die Atmung kontrollieren und regulieren, sich nach Sicht und Gehör orientieren,
– Rettungshilfen (z. B. Rettungsring, -stange, -leine, Auftriebshilfen) situationsgerecht einsetzen. –situationsgerecht Maßnahmen zur Selbst- und Fremdrettung auswählen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– Sicherheitsbestimmungen einhalten und aktive Unfallverhütung betreiben,
– sich entsprechend den Regeln im Wasser verhalten,
– seine Schwimmleistung und seinen Lernfortschritt realistisch einschätzen,
– seine Schwimmleistung und seinen Lernfortschritt realistisch einschätzen und dokumentieren,
– die eigene Leistungsfähigkeit im Medium Wasser realistisch einschätzen, analysieren und dokumentieren,
– Regeln für gemeinsames Handeln und Verhalten im Wasser vereinbaren und einhalten,
– Gefahrensituationen erkennen und sich situationsgerecht verhalten,
– Verantwortung für ein sicheres sportliches Handeln im Medium Wasser für sich und andere übernehmen (umfassende Wassersicherheit),
– Ängste und Hemmungen abbauen und sich sicher im Medium Wasser bewegen.
– über die Bedeutung des Schwimmens für die Gesundheit reflektieren.
Rhythmik und Tanz
– haltungsschulende und körperkräftigende Übungen aus der funktionellen Gymnastik ausführen,
– sich nach vorgegebenen Rhythmen mit und ohne Handgeräte(n), allein und in der Gruppe bewegen,
– eine gymnastische Übung oder einen Tanz nach Musik erstellen und präsentieren.
– mindestens zwei Tänze präsentieren,
– eine Choreografie mit und ohne Handgeräten gestalten und präsentieren,
– Musik in Bewegung kreativ umsetzen. 15 Rhythmik wird als übergeordneter Begriff für eine ganzheitliche Wahrnehmung von Bewegung, Musik und Gestaltung verwendet. 44 Klassenstufen 5/6 Klassenstufen 7/8 Klassenstufen 9/10 Klassenstufen 11/12/13 Sachkompetenz Der Schüler kann
– Rhythmen erkennen und in Bewegung umsetzen,
– Rhythmen gezielt in Bewegung umsetzen (auch mit Handgeräten),
– Rhythmen bewusst zur Umsetzung von Themen nutzen und durch Bewegung gestalten,
– Rhythmen unter verschiedenen Themen- und Aufgabenstellungen in Bewegung selbstständig umsetzen,
– einfache Tänze (mindestens 16 Takte) allein, mit Partner, in Gruppen erarbeiten und präsentieren,
– Tanzfolgen (mindestens 24 Takte) selbstständig erarbeiten und präsentieren (z. B. nationale, internationale Tänze, historische Tänze, Modern Dance, Jazzdance, HipHop, Breakdance),
– komplexe Tanzfolgen (mindestens 32 Takte) variieren, selbstständig gestalten und präsentieren,
– komplexe Tanzfolgen (mindestens 64 Takte) selbstständig kreativ gestalten und präsentieren,
– tänzerische Schritte, Sprünge, Stände und Drehungen ausführen,
– die erlernten Schritte, Sprünge, Stände und Drehungen vervollkommnen und kombinieren,
– Schrittverbindungen, Sprünge, Stände und Drehungen sinnvoll in selbst erarbeitete Übungen integrieren,
– Variationen von Schritt-, Sprung- und Schwungkombinationen erproben und selbstständig zu einer Übung zusammenfügen,
– rhythmische Bewegungsformen mit Handgeräten oder unterschiedlichen Materialien ausführen (z. B. schwingen, kreisen, werfen/fangen, prellen, schwenken/zwirbeln, rollen),
– eine Übungsfolge mit Handgräten oder unterschiedlichen Materialien erarbeiten und präsentieren,
– Übungsfolgen unter vorgegebener Themen- oder Aufgabenstellung mit unterschiedlichen Materialien selbstständig erarbeiten und präsentieren,
– improvisations- oder bewegungsrhythmische Gestaltungsaufgaben selbstständig lösen,
– mit unterschiedlichen Materialien nach Rhythmen experimentieren,
– Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers und den Einsatz unterschiedli-
– die Stimmung der Musik bewusst durch Bewegungs- und Ausdrucks-
– Musik und Bewegung schöpferisch in Einklang bringen und mit 45 cher Materialien bei verschiedenen Rhythmen erproben, möglichkeiten seines Körpers darstellen, Körpersprache inszenieren,
– Bewegungsformen (z. B. Aerobic, Rope Skipping) ausführen,
– weitere Bewegungsformen mit erhöhten koordinativen Anforderungen (z. B. Armbewegungen) kombinieren,
– verschiedene Bewegungsformen mit erhöhtem Tempo ausführen,
– verschiedene Bewegungsformen selbstständig und kreativ variieren und miteinander kombinieren,
– Wirkungen der Musik erfassen (Tempo, Rhythmus, Stimmung) und beschreiben,
– Zusammenhänge zwischen Rhythmus, Musik und Bewegung erklären,
– Kriterien erklären, wie die Musik durch inszenierte Körpersprache umgesetzt werden kann,
– theoretische Gesichtspunkte der Gestaltung von Choreografien nennen,
– grundlegende choreografische Gestaltungsvarianten für vorgegebene Bewegungsaufgaben aufzeigen,
– choreografische Gestaltungsvarianten zum Lösen von Bewegungsaufgaben und -themen erklären,
– die gesundheitsfördernde Wirkung gymnastischer und tänzerischer Bewegungsformen erklären.
– verschiedene Übungs- und Bewegungsformen zur Verbesserung von Haltung, Koordination und Beweglichkeit erläutern. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– geeignete Bewegungen für Rhythmen auswählen,
– Wirkungen der Musik für die Gestaltung von Bewegungsfolgen nutzen,
– Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers und Wirkungen der Musik nutzen und gezielt beim Lösen von Bewegungsaufgaben anwenden,
– Bewegungsformen entsprechend der Aufgabenstellung auswählen und diese neben der Körpersprache bewusst in Choreografien umsetzen, 46 –einfache Tanzschritte und Techniken mit Handgerät oder Materialien kombinieren,
– Übungen mit und ohne Handgerät oder Materialien selbstständig gestalten,
– Übungs- und Tanzfolgen nach vorgegebenem Rhythmus und Themen erstellen,
– selbstständig Musik auswählen und in Übungs- und Tanzfolgen gezielt anwenden,
– einfache choreografische Gesichtspunkte zur Gestaltung von Übungen mit und ohne Handgerät anwenden,
– nach choreografischen Gesichtspunkten Tänze selbstständig gestalten,
– choreografische Gesichtspunkte zur Gestaltung kreativer Übungs- und Tanzfolgen anwenden,
– mit Kreativität und Bewegungsphantasie eine Choreografie nach vorgegebenen Themen erstellen,
– Bewegungen anderer nach vorgegebenen Kriterien beobachten.
– Bewegungs- und Tanzfolgen gezielt beobachten und ggf. korrigieren.
– ausgewählte Bewegungs- oder Tanzformen beurteilen und korrigieren.
– verschiedene Bewegungs- und Tanzformen korrigieren und bewerten. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann:
– Rhythmus erfahren und in Bewegungen umsetzen,
– Tänze gemeinsam mit anderen gestalten, inszenieren und präsentieren,
– individuelle Leistungsunterschiede und Besonderheiten tolerieren und sich in die Gruppe integrieren,
– in kooperativen Arbeitsformen Gruppenpräsentationen erstellen,
– Kreativität und Bewegungsfantasie beim Lösen von Gestaltungsaufgaben entwickeln.
Zweikampfsportarten
– einen Übungskampf mit einer hohen Technikvielfalt bestehen,
– judospezifische Techniken demonstrieren,
– Elemente der Selbstverteidigung demonstrieren,
– Kampfregeln und Rituale einhalten.
– einen Übungskampf im Kniestand bestehen, dabei
• den Partner in der Bauch- und Rückenlage
• belasten,
• halten (Drei- und Vierpunktfesthalte),
• drehen,
– einen Kampf in Form des Übergangs vom Stand zum Boden entwickeln,
– einen Übungskampf mit vereinfachten Wettkampfregeln ausführen,
– einen Übungskampf mit Wettkampfregeln ausführen,
– Falltechniken in der Grobform ausführen, –Falltechniken aus dem Stand ausführen,
– Falltechniken mit und am Partner ausführen,
– Falltechniken mit und ohne Partner ausführen,
– judospezifische Fertigkeiten demonstrieren:
• einen ausgewählten Fuß- oder Hüftwurf demonstrieren,
• einen Fuß- und Hüftwurf,
• Grundformen der Festhaltetechniken,
• Befreiungsansätze aus dem Festhalten,
• zwei verschiedene Fuß- und Hüfttechniken,
• den Bodenstern,
• die vier Grundfesthalten,
• entsprechende Befreiungstechniken,
• Bodentechniken mit Bodenstern,
• fünf verschiedene Wurftechniken (Fuß-, Hüft- und Schulterwürfe),
• entsprechende Abwehrmöglichkeiten,
– einfache Elemente der Selbstverteidigung demonstrieren und die Grundsätze der Selbstverteidigung erläutern,
– Elemente der Selbstverteidigung einsetzen,
– grundlegende Regeln und Rituale des Judokampfes nennen,
– grundlegende Regeln und Rituale des Judokampfes
– vereinfachte Regeln und Kampfkommandos des Wettkampfes erklären, 49 erklären,
– Übungsbegriffe und Kommandos nennen, –Übungsbegriffe, wesentliche Technikmerkmale und Kommandos mit Fachtermini benennen,
– die Wirksamkeit einer Falltechnik beschreiben. –das Sichern des Partners beim Werfen beschreiben,
– Kriterien für das Halten und Werfen nennen. –Übungsformen zur Stabilisierung einer Technik nennen. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– wesentliche Bewegungsmerkmale beobachten, –Grobfehler in einer Übungsdurchführung erkennen,
– Fehler in Technikabläufen korrigieren,
– Bewegungsabläufe seines Übungspartners einschätzen,
– judospezifische Fertigkeiten in einem Übungskampf im Kniestand anwenden,
– Angriffs- und Abwehrtaktiken situationsgerecht anwenden,
– eine Selbstverteidigung situationsgerecht einsetzen,
– Techniken der Selbstverteidigung anwenden,
– Rituale des Judo anwenden. –grundlegende Regeln und Rituale anwenden.
– vereinfachte Regeln und Kampfkommandos im Übungskampf anwenden,
– Aufgaben bei der Durchführung von Übungskämpfen übernehmen.
– Übungs- und Kampfsequenzen leiten. 50 Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– Ängste und Hemmungen beim Fallen überwinden und abbauen,
– mit Sieg oder Niederlage im Übungskampf konstruktiv und sportlich fair umgehen,
– sich beim Üben und Kämpfen höflich, fair und hilfsbereit verhalten, um die Unversehrtheit des Partners nicht zu gefährden,
– in kooperativen Lernformen mit einem Partner üben,
– die Vorschriften (z. B. auf der Judomatte) und Regeln der Hygiene (am eigenen Körper) einhalten und auf ihre Einhaltung achten.
Wintersport
– sich sicher auf einem weiteren Wintersportgerät bei unterschiedlichen äußeren Bedingungen bewegen,
– Gesundheitspotenziale des Lernbereichs erläutern,
– Zusammenhänge zwischen Sport, Freizeit, Ökologie und nachhaltiger Entwicklung in winterlichen Naturräumen erläutern.
– sicher gehen, laufen und gleiten in der Ebene (z. B. Gleit- oder Schlittschuhschritt),
– sicher gehen, laufen und gleiten unter schwierigeren Bedingungen,
– verschiedene Steigeschritte demonstrieren (z. B. Treppen-, Grätenschritt), –unterschiedliche Aufstiegsarten entsprechend des Geländes ausführen,
– das Bremsen (z. B. Bremspflug) und das Anhalten (z. B. Schwung bergwärts) demonstrieren,
– weitere Techniken des Bremsens und des Anhaltens demonstrieren,
– den Richtungswechsel demonstrieren (z. B. Bogentreten, Pflugbogen), –den Richtungswechsel unter erschwerten Bedingungen anwenden,
– Schräg- und Schussfahrten unter vereinfachten Bedingungen demonstrieren,
– Schräg- und Schussfahrten mit erhöhter Geschwindigkeit oder mit Zusatzaufgaben (z. B. Sprünge) durchführen,
– Hindernisse überwinden bzw. umfahren, –unter erschwerten Bedingungen Hindernisse überwinden bzw. umfahren,
– unter Anleitung Lift fahren, –selbstständig Lift fahren,
– umweltgerechte Verhaltensregeln in der Natur erklären, –umweltgerechte Verhaltensregeln in der Natur begründen,
– Zusammenhänge zwischen Sport, Freizeit, Ökologie und nachhaltiger Entwicklung erläutern,
– situationsangepasste Verhaltens- und Sicherheitsregeln wiedergeben, –Verhaltens- und Sicherheitsregeln erklären,
– Gesundheitspotenziale und Gesundheitsrisiken erläutern. 53 Methodenkompetenz Der Schüler kann
– Bewegungsabläufe mit dem Wintersportgerät auf Eis und Schnee umsetzen,
– Bewegungsabläufe mit dem Wintersportgerät auf Eis und Schnee umsetzen und in kleinen Wettkämpfen anwenden,
– in den Medien verfolgte Wintersportwettkämpfe dokumentieren und werten,
– ausgewählte Stundenteile (z. B. Erwärmungen) nach vorgegebenen Kriterien planen und durchführen.
– ausgewählte Stundenteile (z. B. Erwärmungen) selbstständig planen, durchführen und reflektieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– Skiregeln einhalten und einen aktiven Beitrag zur Unfallverhütung leisten,
– winterliche Risiken erkennen und einschätzen,
– sich in winterlichen Gefahrensituationen vorausschauend und angemessen verhalten,
– Ängste überwinden und Hemmungen abbauen,
– sich selbst und das Leistungsvermögen anderer auf Schnee und Eis realistisch einschätzen,
– Gesundheitspotenziale des gewählten Wintersportbereichs für sich erkennen und entsprechende persönliche Konsequenzen ableiten. 54 2.9 Allgemeine Sporttheorie Im Sportunterricht mit erhöhtem Anforderungsniveau ist die Allgemeine Sporttheorie auf eine systematische Auseinandersetzung mit wesentlichen, komplexen und vielfältigen Inhalten, Theorien und Modellen ausgerichtet. Der Schüler erwirbt fachspezifische Kompetenzen in grundlegenden und weiterführenden fächerübergreifenden Themenkomplexen:
– Anatomisch-physiologische Grundlagen sportlichen Trainings
– Bewegungswissenschaftliche Grundlagen
– Trainingswissenschaftliche Grundlagen
– Gesellschaftliche Grundlagen 2.9.1 Anatomisch-physiologische Grundlagen sportlichen Trainings Der Schüler erwirbt bzw. vertieft Wissen über anatomische und physiologische Grundlagen sowie über Maßnahmen zur Erlangung, Steigerung und Stabilisierung der sportlichen Leistung. Er lernt den Einfluss von Bewegung und sportlichem Training auf den menschlichen Körper kennen und nimmt bewusst wahr, dass sich der Körper systematisch an sportliches Training anpassen kann und damit leistungsfähiger wird. Darüber hinaus werden Fragen der Bedeutung von Sport für die Gesundheit und Gesundheitsrisiken, die durch einen fehlerhaft gestalteten Trainingsprozess entstehen, thematisiert. Damit stehen im Mittelpunkt des Themenkomplexes die Schwerpunkte:
– Struktur und Funktion von Organsystemen des Menschen
– Ernährung, Substitution und Doping
– Energiegewinnung und -umsetzung
– Thermoregulation Klassenstufe 12 Sachkompetenz Struktur und Funktion von Organsystemen des Menschen Der Schüler kann
– den Zusammenhang zwischen Bau und Funktionsweise
• des Nervensystems,
• des aktiven und passiven Bewegungsapparates,
• des Herz-Kreislauf-Systems,
• des Blutes und
• des Atmungssystems erläutern,
– Adaptionen dieser Organsysteme an das sportliche Training erklären ,
– Verletzungen und Schäden am Bewegungsapparat beschreiben und Prophylaxemaßnahmen ableiten. 55 Ernährung, Substitution und Doping Der Schüler kann
– Grundlagen einer gesunden Ernährung beschreiben,
– den sportartspezifischen Energiebedarf begründen,
– Richtlinien für eine bedarfsangepasste Ernährung ableiten,
– die Begriffe Substitution und Doping definieren,
– den Wirkmechanismus von Dopingmitteln an Beispielen erklären. Energiegewinnung und –umsetzung Der Schüler kann
– die Wege der Energiebereitstellung im Muskel erläutern und vergleichen,
– Energie bereitstellende Prozesse in Abhängigkeit von einwirkenden Belastungskomponenten erläutern. Thermoregulation Der Schüler kann
– Mechanismen der Thermoregulation des Menschen erläutern,
– Besonderheiten der Thermoregulation unter verschiedenen Belastungsbedingungen erklären. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– anatomisch-physiologische Kenntnisse zur Gesunderhaltung des eigenen Körpers anwenden,
– Adaptionen der Organsysteme an das sportliche Training bewerten,
– anatomisch-physiologische Kenntnisse sportartspezifisch und gezielt zur Leistungssteigerung im Training und in Wettkampfsituationen nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– aus anatomisch-physiologischen Kenntnissen Schlussfolgerungen für die Gesunderhaltung seines Körpers ziehen,
– seine Leistungsvoraussetzungen durch sportgerechte Lebensweise verbessern. 56 2.9.2 Bewegungswissenschaftliche Grundlagen In der Bewegungslehre werden die wissenschaftlichen Aussagen zum Komplex der Bewegung im Sport zusammengefasst. Der Schüler befasst sich mit äußerlich sichtbaren Abläufen von Bewegungen und körperinternen Abläufen, die eine Bewegungshandlung ermöglichen. Er kann Bewegungshandlungen beschreiben, systematisieren und analysieren. Er wendet mechanische Gesetze mit der Zielstellung der Optimierung sportlicher Bewegungen an. Damit stehen im Mittelpunkt dieses Themenkomplexes die Schwerpunkte:
– Allgemeine Grundlagen der Bewegungslehre
– Bewegungshandlung
– Biomechanik
– Bewegungsanalyse
– Erlernen sportlicher Bewegungen Klassenstufe 12 Sachkompetenz Allgemeine Grundlagen der Bewegungslehre Der Schüler kann
– anatomisch-physiologische Voraussetzungen für sportliche Bewegungen erklären,
– physikalische Grundgrößen und Gesetzmäßigkeiten erklären. Bewegungshandlung
– den Aufbau einer Bewegungshandlung beschreiben,
– Einflussfaktoren auf die Handlungsabschnitte erklären. Biomechanik Der Schüler kann
– die Bedeutung mechanischer Grundgrößen der Kinematik und der Dynamik für biomechanische Beschreibungen von Bewegungen erläutern,
– biomechanische Prinzipien an praxisrelevanten Beispielen erklären. Bewegungsanalyse Der Schüler kann
– die Bedeutung von Bewegungsanalysen für den Sportler ableiten,
– sportmotorische Bewegungshandlungen anhand qualitativer Kriterien analysieren. 57 Erlernen sportlicher Bewegungen Der Schüler kann
– den motorischen Lernprozess am Beispiel des Drei-Phasen-Modells erläutern,
– Steuerungs- und Regelungsprozesse beim motorischen Lernen beschreiben und vergleichen,
– lernverlaufsbestimmende interne und externe Einflussfaktoren charakterisieren,
– Möglichkeiten zur Korrektur im motorischen Lernprozess erläutern. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– bewegungsbezogene Aufgabenstellungen in verschiedenen Sportarten lösen,
– Bewegungsanalysen durchführen und auswerten,
– mechanische Gesetzmäßigkeiten und biomechanische Prinzipien für die Erklärung von Bewegungsabläufen nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– den Lernfortschritt bezogen auf das Bewegungshandeln einschätzen und bewerten,
– konstruktiv mit den Ergebnissen einer Fremdanalyse umgehen.
– Allgemeine Grundlagen
– Ziele und Merkmale des sportlichen Trainings
– Ziele, Grenzen und Methoden des Trainings motorischer sowie sporttaktischer Fähigkeiten, sporttechnischer Fertigkeiten
– Grundlagen der Trainingsplanung und -steuerung 58 Klassenstufe 12 Sachkompetenz Allgemeine Grundlagen Der Schüler kann
– Grundbegriffe der Trainingswissenschaft definieren,
– die Aufgaben und Bedeutung der Trainingswissenschaft für die Optimierung des Trainingsprozesses ableiten. Ziele und Merkmale des sportlichen Trainings Der Schüler kann
– den Prozess der Leistungsentwicklung unter Vorgabe von Trainingszielen, -inhalten, -mitteln und -methoden charakterisieren,
– Trainingsprinzipien erläutern,
– Grundlagen der Reizstufen- und Funktionszustandsregel sowie das Modell der Superkompensation erklären,
– Grundlagen der Einflussfaktoren und ihre Wirkungszusammenhänge auf die Adaption erläutern. Ziele, Grenzen und Methoden des Trainings motorischer Fähigkeiten, sporttechnischer Fertigkeiten und sporttaktischer Fähigkeiten Der Schüler kann
– Ziele, Grenzen und Methoden des Trainings
• konditioneller Fähigkeiten unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• der Beweglichkeit unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• koordinativer Fähigkeiten unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• sporttechnischer Fertigkeiten unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• sporttaktischer Fähigkeiten unter Beachtung körperlicher Voraussetzungen sowie kognitiver Fähigkeiten und technischer Fertigkeiten sportartspezifisch beschreiben,
– die Bedeutung der sportlichen Taktik beschreiben,
– Abhängigkeiten zwischen motorischen sowie sporttaktischen Fähigkeiten für die sportliche Leistungsentwicklung erklären,
– grundlegende Gestaltungsaspekte des Trainings motorischer sowie sporttaktischer Fähigkeiten und sporttechnischer Fertigkeiten im Altersgang erläutern. Grundlagen der Trainingsplanung und –steuerung Der Schüler kann
– Trainingsstufen im langfristigen Trainingsprozess vom Basistraining bis zum Hochleistungstraining beschreiben und die Notwendigkeit der langfristigen Trainingsplanung begründen,
– Periodisierungsmodelle benennen und an praxisrelevanten Beispielen erläutern,
– die Notwendigkeit der Einteilung der Trainingsperioden in Mikro-, Meso- und Makrozyklen begründen und an Beispielen der eigenen Trainingspraxis erläutern,
– Trainingseinheiten planen, 59 –einfache leistungsdiagnostische Maßnahmen beschreiben. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– Trainingsprinzipien auf die Planung des Trainingsprozesses anwenden,
– einen Trainingsplan selbstständig erstellen,
– geeignete Trainingsmethoden auswählen und Ergebnisse auswerten,
– Ergebnisse sportspezifischer Tests interpretieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– Verantwortung für die Gestaltung des Trainingsprozesses übernehmen,
– über das inhaltlich-methodische Vorgehen und die erreichten Trainingsergebnisse reflektieren sowie konstruktiv mit Hinweisen und Kritik umgehen,
– sich für den Trainings- und Wettkampfprozess motivieren.
– Sport in verschiedenen Gesellschaftssystemen
– Organisation des Sports in der BRD
– Sozialisation im und durch Sport
– Funktionen des Sports
– Sport und Umwelt Klassenstufe 12 Sachkompetenz Sport in verschiedenen Gesellschaftssystemen Der Schüler kann
– die Bedeutung des Sports in verschiedenen Gesellschaftssystemen und Kulturen unter politischen, ökonomischen, pädagogischen, sozialen und ethischen Aspekten diskutieren,
– das Leitbild der olympischen Idee Coubertins und gegenwärtige Entwicklungen innerhalb der olympischen Bewegung erörtern, beurteilen und miteinander vergleichen. 60 Organisation des Sports in der BRD Der Schüler kann
– die Organisation des Sports in der BRD erläutern,
– Organisationsformen des Sports beschreiben,
– Grundzüge und Formen der Sportförderung in Thüringen und der BRD beschreiben,
– Grundzüge des nicht organisierten Sports am Beispiel charakterisieren. Sozialisation im und durch Sport Der Schüler kann
– das Potenzial des Sports für die Sozialisation ableiten,
– soziale Handlungsfelder des Sports beschreiben,
– Anforderungen an die Leitung von Sportgruppen und die Rolle eines Übungsleiters/Trainers beschreiben,
– Erscheinungen des Sports unter dem Aspekt der Fairness beurteilen,
– das Problem des Doping- und Medikamentenmissbrauchs im Sport kennzeichnen und bewerten. Funktionen des Sports Der Schüler kann
– die Rolle des Sports als Wirtschaftsfaktor erklären,
– verschiedene Funktionen des Sports diskutieren/erörtern,
– Zusammenhänge zwischen Gesundheit, sozialen und sozialpolitischen Problemen des Sports erläutern. Sport und Umwelt Der Schüler kann
– Auswirkungen des modernen Sports auf die Ökosysteme bewerten,
– Lösungsvorschläge aufzeigen. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– Regeln des Fair Play im eigenen sportlichen Handeln anwenden,
– Organisationsformen des Sports miteinander vergleichen. 61 Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– über Standpunkte zu Fragen des Sports reflektieren,
– ethisch-moralische Wertorientierungen und eigene Verhaltensweisen aus seiner sportlichen Tätigkeit ableiten und verantworten,
– Verhaltensweisen anderer beurteilen, eine eigene Position vertreten und konstruktive Kritik bei Fehlverhalten üben,
– seiner Vorbildfunktion auch als Übungsleiter gerecht werden,
– Verhaltensregeln für den nachhaltigen Umgang mit der Natur ableiten.
Allgemeine Sporttheorie
– Anatomisch-physiologische Grundlagen sportlichen Trainings
– Bewegungswissenschaftliche Grundlagen
– Trainingswissenschaftliche Grundlagen
– Gesellschaftliche Grundlagen 2.9.1 Anatomisch-physiologische Grundlagen sportlichen Trainings Der Schüler erwirbt bzw. vertieft Wissen über anatomische und physiologische Grundlagen sowie über Maßnahmen zur Erlangung, Steigerung und Stabilisierung der sportlichen Leistung. Er lernt den Einfluss von Bewegung und sportlichem Training auf den menschlichen Körper kennen und nimmt bewusst wahr, dass sich der Körper systematisch an sportliches Training anpassen kann und damit leistungsfähiger wird. Darüber hinaus werden Fragen der Bedeutung von Sport für die Gesundheit und Gesundheitsrisiken, die durch einen fehlerhaft gestalteten Trainingsprozess entstehen, thematisiert. Damit stehen im Mittelpunkt des Themenkomplexes die Schwerpunkte:
– Struktur und Funktion von Organsystemen des Menschen
– Ernährung, Substitution und Doping
– Energiegewinnung und -umsetzung
– Thermoregulation Klassenstufe 12 Sachkompetenz Struktur und Funktion von Organsystemen des Menschen Der Schüler kann
– den Zusammenhang zwischen Bau und Funktionsweise
• des Nervensystems,
• des aktiven und passiven Bewegungsapparates,
• des Herz-Kreislauf-Systems,
• des Blutes und
• des Atmungssystems erläutern,
– Adaptionen dieser Organsysteme an das sportliche Training erklären ,
– Verletzungen und Schäden am Bewegungsapparat beschreiben und Prophylaxemaßnahmen ableiten. 55 Ernährung, Substitution und Doping Der Schüler kann
– Grundlagen einer gesunden Ernährung beschreiben,
– den sportartspezifischen Energiebedarf begründen,
– Richtlinien für eine bedarfsangepasste Ernährung ableiten,
– die Begriffe Substitution und Doping definieren,
– den Wirkmechanismus von Dopingmitteln an Beispielen erklären. Energiegewinnung und –umsetzung Der Schüler kann
– die Wege der Energiebereitstellung im Muskel erläutern und vergleichen,
– Energie bereitstellende Prozesse in Abhängigkeit von einwirkenden Belastungskomponenten erläutern. Thermoregulation Der Schüler kann
– Mechanismen der Thermoregulation des Menschen erläutern,
– Besonderheiten der Thermoregulation unter verschiedenen Belastungsbedingungen erklären. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– anatomisch-physiologische Kenntnisse zur Gesunderhaltung des eigenen Körpers anwenden,
– Adaptionen der Organsysteme an das sportliche Training bewerten,
– anatomisch-physiologische Kenntnisse sportartspezifisch und gezielt zur Leistungssteigerung im Training und in Wettkampfsituationen nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– aus anatomisch-physiologischen Kenntnissen Schlussfolgerungen für die Gesunderhaltung seines Körpers ziehen,
– seine Leistungsvoraussetzungen durch sportgerechte Lebensweise verbessern. 56 2.9.2 Bewegungswissenschaftliche Grundlagen In der Bewegungslehre werden die wissenschaftlichen Aussagen zum Komplex der Bewegung im Sport zusammengefasst. Der Schüler befasst sich mit äußerlich sichtbaren Abläufen von Bewegungen und körperinternen Abläufen, die eine Bewegungshandlung ermöglichen. Er kann Bewegungshandlungen beschreiben, systematisieren und analysieren. Er wendet mechanische Gesetze mit der Zielstellung der Optimierung sportlicher Bewegungen an. Damit stehen im Mittelpunkt dieses Themenkomplexes die Schwerpunkte:
– Allgemeine Grundlagen der Bewegungslehre
– Bewegungshandlung
– Biomechanik
– Bewegungsanalyse
– Erlernen sportlicher Bewegungen Klassenstufe 12 Sachkompetenz Allgemeine Grundlagen der Bewegungslehre Der Schüler kann
– anatomisch-physiologische Voraussetzungen für sportliche Bewegungen erklären,
– physikalische Grundgrößen und Gesetzmäßigkeiten erklären. Bewegungshandlung
– den Aufbau einer Bewegungshandlung beschreiben,
– Einflussfaktoren auf die Handlungsabschnitte erklären. Biomechanik Der Schüler kann
– die Bedeutung mechanischer Grundgrößen der Kinematik und der Dynamik für biomechanische Beschreibungen von Bewegungen erläutern,
– biomechanische Prinzipien an praxisrelevanten Beispielen erklären. Bewegungsanalyse Der Schüler kann
– die Bedeutung von Bewegungsanalysen für den Sportler ableiten,
– sportmotorische Bewegungshandlungen anhand qualitativer Kriterien analysieren. 57 Erlernen sportlicher Bewegungen Der Schüler kann
– den motorischen Lernprozess am Beispiel des Drei-Phasen-Modells erläutern,
– Steuerungs- und Regelungsprozesse beim motorischen Lernen beschreiben und vergleichen,
– lernverlaufsbestimmende interne und externe Einflussfaktoren charakterisieren,
– Möglichkeiten zur Korrektur im motorischen Lernprozess erläutern. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– bewegungsbezogene Aufgabenstellungen in verschiedenen Sportarten lösen,
– Bewegungsanalysen durchführen und auswerten,
– mechanische Gesetzmäßigkeiten und biomechanische Prinzipien für die Erklärung von Bewegungsabläufen nutzen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– den Lernfortschritt bezogen auf das Bewegungshandeln einschätzen und bewerten,
– konstruktiv mit den Ergebnissen einer Fremdanalyse umgehen.
– Allgemeine Grundlagen
– Ziele und Merkmale des sportlichen Trainings
– Ziele, Grenzen und Methoden des Trainings motorischer sowie sporttaktischer Fähigkeiten, sporttechnischer Fertigkeiten
– Grundlagen der Trainingsplanung und -steuerung 58 Klassenstufe 12 Sachkompetenz Allgemeine Grundlagen Der Schüler kann
– Grundbegriffe der Trainingswissenschaft definieren,
– die Aufgaben und Bedeutung der Trainingswissenschaft für die Optimierung des Trainingsprozesses ableiten. Ziele und Merkmale des sportlichen Trainings Der Schüler kann
– den Prozess der Leistungsentwicklung unter Vorgabe von Trainingszielen, -inhalten, -mitteln und -methoden charakterisieren,
– Trainingsprinzipien erläutern,
– Grundlagen der Reizstufen- und Funktionszustandsregel sowie das Modell der Superkompensation erklären,
– Grundlagen der Einflussfaktoren und ihre Wirkungszusammenhänge auf die Adaption erläutern. Ziele, Grenzen und Methoden des Trainings motorischer Fähigkeiten, sporttechnischer Fertigkeiten und sporttaktischer Fähigkeiten Der Schüler kann
– Ziele, Grenzen und Methoden des Trainings
• konditioneller Fähigkeiten unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• der Beweglichkeit unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• koordinativer Fähigkeiten unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• sporttechnischer Fertigkeiten unter Beachtung spezifischer methodischer Maßnahmen,
• sporttaktischer Fähigkeiten unter Beachtung körperlicher Voraussetzungen sowie kognitiver Fähigkeiten und technischer Fertigkeiten sportartspezifisch beschreiben,
– die Bedeutung der sportlichen Taktik beschreiben,
– Abhängigkeiten zwischen motorischen sowie sporttaktischen Fähigkeiten für die sportliche Leistungsentwicklung erklären,
– grundlegende Gestaltungsaspekte des Trainings motorischer sowie sporttaktischer Fähigkeiten und sporttechnischer Fertigkeiten im Altersgang erläutern. Grundlagen der Trainingsplanung und –steuerung Der Schüler kann
– Trainingsstufen im langfristigen Trainingsprozess vom Basistraining bis zum Hochleistungstraining beschreiben und die Notwendigkeit der langfristigen Trainingsplanung begründen,
– Periodisierungsmodelle benennen und an praxisrelevanten Beispielen erläutern,
– die Notwendigkeit der Einteilung der Trainingsperioden in Mikro-, Meso- und Makrozyklen begründen und an Beispielen der eigenen Trainingspraxis erläutern,
– Trainingseinheiten planen, 59 –einfache leistungsdiagnostische Maßnahmen beschreiben. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– Trainingsprinzipien auf die Planung des Trainingsprozesses anwenden,
– einen Trainingsplan selbstständig erstellen,
– geeignete Trainingsmethoden auswählen und Ergebnisse auswerten,
– Ergebnisse sportspezifischer Tests interpretieren. Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– Verantwortung für die Gestaltung des Trainingsprozesses übernehmen,
– über das inhaltlich-methodische Vorgehen und die erreichten Trainingsergebnisse reflektieren sowie konstruktiv mit Hinweisen und Kritik umgehen,
– sich für den Trainings- und Wettkampfprozess motivieren.
– Sport in verschiedenen Gesellschaftssystemen
– Organisation des Sports in der BRD
– Sozialisation im und durch Sport
– Funktionen des Sports
– Sport und Umwelt Klassenstufe 12 Sachkompetenz Sport in verschiedenen Gesellschaftssystemen Der Schüler kann
– die Bedeutung des Sports in verschiedenen Gesellschaftssystemen und Kulturen unter politischen, ökonomischen, pädagogischen, sozialen und ethischen Aspekten diskutieren,
– das Leitbild der olympischen Idee Coubertins und gegenwärtige Entwicklungen innerhalb der olympischen Bewegung erörtern, beurteilen und miteinander vergleichen. 60 Organisation des Sports in der BRD Der Schüler kann
– die Organisation des Sports in der BRD erläutern,
– Organisationsformen des Sports beschreiben,
– Grundzüge und Formen der Sportförderung in Thüringen und der BRD beschreiben,
– Grundzüge des nicht organisierten Sports am Beispiel charakterisieren. Sozialisation im und durch Sport Der Schüler kann
– das Potenzial des Sports für die Sozialisation ableiten,
– soziale Handlungsfelder des Sports beschreiben,
– Anforderungen an die Leitung von Sportgruppen und die Rolle eines Übungsleiters/Trainers beschreiben,
– Erscheinungen des Sports unter dem Aspekt der Fairness beurteilen,
– das Problem des Doping- und Medikamentenmissbrauchs im Sport kennzeichnen und bewerten. Funktionen des Sports Der Schüler kann
– die Rolle des Sports als Wirtschaftsfaktor erklären,
– verschiedene Funktionen des Sports diskutieren/erörtern,
– Zusammenhänge zwischen Gesundheit, sozialen und sozialpolitischen Problemen des Sports erläutern. Sport und Umwelt Der Schüler kann
– Auswirkungen des modernen Sports auf die Ökosysteme bewerten,
– Lösungsvorschläge aufzeigen. Methodenkompetenz Der Schüler kann
– Regeln des Fair Play im eigenen sportlichen Handeln anwenden,
– Organisationsformen des Sports miteinander vergleichen. 61 Selbst- und Sozialkompetenz Der Schüler kann
– über Standpunkte zu Fragen des Sports reflektieren,
– ethisch-moralische Wertorientierungen und eigene Verhaltensweisen aus seiner sportlichen Tätigkeit ableiten und verantworten,
– Verhaltensweisen anderer beurteilen, eine eigene Position vertreten und konstruktive Kritik bei Fehlverhalten üben,
– seiner Vorbildfunktion auch als Übungsleiter gerecht werden,
– Verhaltensregeln für den nachhaltigen Umgang mit der Natur ableiten.
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Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport — Lehrplan für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife, Sport, 2016
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