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Lehrpläne Thüringen
Regelschule
Biologie (Erprobungsfassung 2026)
prozessbezogen
Sachkompetenz
7
Erkenntnisgewinnungskompetenz
17
Kommunikationskompetenz
10
Bewertungskompetenz
11
inhaltsbezogen
Wirbellose in ihren Lebensräumen
23
Zellen als Lebensbausteine
24
Biologie des Menschen
44
Vielfalt des Lebens
22
Stoff- und Energiewechselprozesse von grünen Pflanzen
27
Ökologie
24
Genetik
29
Evolution
21
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
biologische Sachverhalte sachgerecht beschreiben
biologische Phänomene strukturiert, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, erschließen
biologische Sachverhalte, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, erklären S 2: Zusammenhänge in lebenden Systemen betrachten
die Eigenschaften lebender Systeme, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, strukturieren
Zusammenhänge zwischen Systemebenen darstellen
Prozesse in und zwischen lebenden Systemen, auch mit Bezug zu abiotischen Faktoren, erklären
die Bedeutung von Biodiversität sowie nachhaltige Maßnahmen für deren Schutz erklären abgebildet. In den Klassenstufen 7/8, 9 und10 sind zu jedem Basiskonzept jeweils mindestens zwei Prinzipien an geeigneten Inhalten aufzuzeigen bzw. anzuwenden: Lebende Systeme sind an Strukturen gebunden. Der Zusammenhang von Struktur und Funktion ist auf verschiedenen Systemebenen relevant und gilt für Lebewesen und Lebensvorgänge.
Erkenntnisgewinnungskompetenz
mit Labormaterial und technischen Geräten sachgerecht unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen umgehen
sachgerecht unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen mikroskopieren
mit Lebewesen artgerecht unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Schutzbestimmungen umgehen
biologische Objekte, auch an außerschulischen Lernorten, unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Schutzbestimmungen untersuchen E 2: Kriteriengeleitet beobachten, kriterienstet vergleichen und ordnen
Phänomene durch kriteriengeleitetes Beobachten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, beschreiben
Fragestellungen mit Zusammenhangshypothesen für das Beobachten und mit Unterschiedshypothesen für das Vergleichen formulieren
das Beobachten kriteriengeleitet, das Vergleichen und Ordnen kriterienstet, auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge, planen und durchführen
Daten aus dem Beobachten, Vergleichen und Ordnen, auch mit digitalen Werkzeugen, auswerten und die Ergebnisse kriterienbezogen interpretieren E 3: Hypothesengeleitet experimentieren
Fragestellungen und Kausalhypothesen zu Ursache-Wirkungs-Beziehungen formulieren
Experimente unter Beachtung der unabhängigen und der abhängigen Variablen sowie Kontrollen, auch mit digitaler Messwerterfassung, planen und durchführen
Hypothesen durch Auswertung und Interpretation von experimentell erhobenen Daten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, widerlegen oder stützen E 4: Erklärend und voraussagend modellieren
mögliche Erklärungen für biologische Phänomene modellieren
aus Modellen abgeleitete Hypothesen mit qualitativen und quantitativen Daten, auch mit digitalen Werkzeugen, überprüfen
die Gültigkeit von Modellen für das Erklären und Voraussagen biologischer Phänomene, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, beurteilen E 5: Erkenntnisprozess reflektieren
Unterschiede zwischen Beschreibung und Interpretation reflektieren
das methodische Vorgehen im Erkenntnisprozess reflektieren
die Zuverlässigkeit von Ergebnissen unter Berücksichtigung von Fehlerquellen und Unsicherheiten reflektieren 14
Kommunikationskompetenz
zu biologischen Sachverhalten quellenbezogen und zielgerichtet in analogen und digitalen Medien recherchieren
aussagekräftige Informationen und Daten zu biologischen Sachverhalten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, zur Bearbeitung von Fragestellungen einbeziehen
Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Darstellungen in Quellen prüfen K 2: Informationen aufbereiten
biologische Sachverhalte, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, fachsprachlich angemessen beschreiben
biologische Sachverhalte proximat bzw. ultimat erklären
Daten situations- und adressatengerecht mit fachtypischen Darstellungsformen, auch mit digitalen Werkzeugen, veranschaulichen K 3: Informationen austauschen und diskutieren
Arbeitsergebnisse situations- und adressatengerecht unter Anwendung von Fachsprache und fachtypischen Darstellungsformen mit analogen oder digitalen Medien präsentieren
Informationen über biologische Sachverhalte unter Anwendung von Fachsprache austauschen
auf der Grundlage biologischer Erkenntnisse strukturiert argumentieren
die Nutzung analoger und digitaler Werkzeuge und Medien reflektieren Bewertungskompetenz
Bewertungskompetenz
in bewertungsrelevanten Sachverhalten biologiebezogene deskriptive und normative Aussagen identifizieren
normative Aussagen hinsichtlich zugrundeliegender Werte analysieren
den biologischen Inhalt von deskriptiven Argumenten, auch mit Bezügen zu Basiskonzepten, beurteilen
die Struktur von Argumenten zu bewertungsrelevanten Sachverhalten überprüfen B 2: Kriteriengeleitet Entscheidungen treffen
ausgehend von Sachinformationen, Werten und Normen Bewertungskriterien und Handlungsoptionen benennen
Bewertungskriterien und Handlungsoptionen für Entscheidungen zu bewertungsrelevanten Sachverhalten gewichten
Entscheidungen auf der Grundlage von Argumenten, Bewertungskriterien und Handlungsoptionen treffen 15 B 3: Entscheidungsprozesse und deren Folgen reflektieren
kurz- und langfristige, lokale und globale Folgen von Entscheidungen reflektieren,
Folgen von Entscheidungen für die Natur, das Individuum und die Gesellschaft reflektieren
den Prozess der Bewertung in Bezug auf das Ergebnis und das Verfahren reflektieren
Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und Maßnahmen nachhaltiger Entwicklung aus verschiedenen, auch fachübergreifenden Perspektiven, bewerten
Wirbellose in ihren Lebensräumen
Wirbellose von Wirbeltieren anhand des Stützsystems abgrenzen
ausgewählte Merkmale (Körpergliederung/äußerer Bau, Atmungsorgane, Körperoberfläche) nennen und den Tiergruppen Vertreter begründet zuordnen: • Weichtiere • Ringelwürmer • Gliederfüßer (Krebstiere, Spinnentiere, Insekten)
die Bedeutung Wirbelloser in der Natur (z. B. als Glieder von Nahrungsketten, Bestäuber, Krankheitsüberträger) an Beispielen erläutern
Eingriffe des Menschen in Lebensräume von Wirbellosen bewerten und Maßnahmen zum Schutz begründen (DB, KB, BNE) Insekten
wesentliche Merkmale beschreiben: • Körpergliederung/äußerer Körperbau • Außenskelett aus Chitin • Atmung (Tracheen) • Nervensystem (Strickleiternervensystem) 14 Lehrplan Mensch-Natur-Technik für den Erwerb des Hauptschul- und des Realschulabschlusses. TMBWK 2026.
die Angepasstheit an ihre Lebensweise bzw. Lebensräume erläutern: • Nahrungsaufnahme • Fortbewegung • Fortpflanzung und Entwicklung (Metamorphose)
die Insektengruppe der Käfer, Hautflügler, Zweiflügler und Schmetterlinge anhand ihrer Flügelausbildung unterscheiden und Vertreter begründet zuordnen
das Zusammenleben in einem Insektenstaat an einem Beispiel erläutern
mithilfe von Lupe/Auflichtmikroskop betrachten/beobachten: • z. B. Bau und Fortbewegung von Wirbellosen (MB)
mikroskopieren: • z. B. Beine und Mundwerkzeuge von Insekten (Dauerpräparat)
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren und ihre Lernergebnisse einschätzen (DS)
Verhaltensregeln festlegen bzw. einhalten und das Verhalten reflektieren (DB, KB, BN)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen (DB)
mit Konflikten angemessen umgehen (DS, DB)
ihre Meinung begründet einbringen und sich für andere Meinungen offen zeigen (DS, DB, KB, BNE)
sachgerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Zellen als Lebensbausteine
die Merkmale des Lebens nennen
den grundlegenden Aufbau pflanzlicher und tierischer Zellen beschreiben und den Bestandteilen Funktionen zuordnen: Zellkern, Zellmembran, Zellplasma, Chloroplast, Mitochondrium, Zellwand und Vakuole
pflanzliche und tierische Zellen vergleichen
den Zusammenhang zwischen Bau der Zelle und autotropher sowie heterotropher Ernährungsweise erläutern
am Beispiel eines Einzellers erläutern, dass eine Zelle alle Lebensfunktionen ausführen kann
Viren von lebenden Zellen abgrenzen
die Entwicklung von Einzellern zu Vielzellern am Beispiel der Grünalgen erläutern Bakterien
die Bakterienzelle von pflanzlichen und tierischen Zellen abgrenzen
die Bedeutung von Bakterien erläutern (z. B. in der Lebensmittelherstellung, als Krankheitserreger, als Zersetzer)
mikroskopieren: (MB, BO) • sachgerechtes Handhaben des Mikroskops • Herstellen von Frischpräparaten, Mikroskopieren von Frisch- und Dauerpräparaten • Auswerten von mikroskopischen Bildern • Anfertigen mikroskopischer Zeichnungen
ein Zellmodell anfertigen und an diesem Beispiel Möglichkeiten sowie Grenzen von Modellen aufzeigen (DS, MB, KB)
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren und ihre Lernergebnisse einschätzen (DS)
Verhaltensregeln festlegen bzw. einhalten und das Verhalten reflektieren (DB, KB, BN)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen (DB)
mit Konflikten angemessen umgehen (DS, DB)
ihre Meinung begründet einbringen und sich für andere Meinungen offen zeigen (DS, DB, KB, BNE)
sachgerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Biologie des Menschen
das Hormonsystem als ein Informationssystem charakterisieren (z. B. Menstruationszyklus)
Grundzüge der vorgeburtlichen Entwicklung (Zygote, Embryo, Fetus) beschreiben und Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Schwangeren sowie des ungeborenen Kindes ableiten
Möglichkeiten von Vorsorgeuntersuchungen nennen (z. B. Ultraschall)
Sexualität als natürliches Verhalten kennzeichnen sowie Varianten des biologischen Geschlechts (männlich, weiblich, intergeschlechtlich), Geschlechtsidentitäten (z. B. cis, trans) und sexuelle Orientierungen (z. B. heterosexuell, homosexuell, bisexuell) erläutern (DB, KB)
Möglichkeiten zur Schwangerschaftsverhütung beurteilen
Maßnahmen zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten (z. B. Hepatitis-B, HPV) begründen Nervensystem
Bau und Funktion eines Sinnesorgans (Auge oder Ohr) erläutern
die Reiz-Reaktions-Kette beschreiben: (DS) • Aufnahme von Reizen durch Sinneszellen • Informationsweiterleitung über sensorische Nerven • Informationsverarbeitung im Zentralnervensystem (Rückenmark, Gehirn) • Informationsweiterleitung über motorische Nerven • Reaktion am Effektor (z. B. Muskel)
das zentrale und das periphere Nervensystem als Teile des Nervensystems kennzeichnen
den Bau einer Nervenzelle (Zellkörper, Dendriten, Axon und Endknöpfchen) beschreiben und die Funktionen der Bestandteile nennen
Maßnahmen zur Gesunderhaltung erläutern, z. B.: • Vermeidung von Reizüberflutung durch Lärm oder Licht • Vermeidung des Missbrauchs von Suchtmitteln (z. B. Alkohol, THC) (DB, MB, BNE) Verdauungssystem
die Zusammensetzung der Nahrung aus Nährstoffen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) und Ergänzungsstoffen (z. B. Vitamine, Mineralsalze, Wasser, Ballaststoffe) erläutern
Verdauung als stufenweise enzymatische Umwandlung der unlöslichen Nährstoffe in ihre löslichen Grundbausteine erläutern
Resorption in das Blut und in die Lymphe beschreiben
die Regulierung des Blutzuckerspiegels erläutern (Regelkreis, Zusammenspiel von Insulin und Glukagon)
Maßnahmen zur Gesunderhaltung erläutern: • bedarfsangepasste Ernährung (z. B. bzgl. Alter, Aktivität) • ballaststoffreiche Ernährung • Prävention essgestörten Verhaltens (an einem Beispiel) • Bewertung der Kennzeichnung von Lebensmitteln (z. B. Lebensmittelampel) (DB, MB, BNE)) Atmungssystem
Bau und Funktion der Atmungsorgane beschreiben: • Bestandteile des Atmungssystems • Atembewegungen • Gasaustausch
Maßnahmen zur Gesunderhaltung begründen: (DB, KB) • ausreichende Lüftung von Räumen • Rauchverbot Ausscheidungssystem
Niere, Haut und Lunge als Ausscheidungsorgane charakterisieren
die Bedeutung der Niere als Ausscheidungsorgan erläutern: • Bau und Funktion der Niere (Filtern des Blutes, Bilden des Harns) • Ableiten des Harns über Harnleiter, Harnblase, Harnröhre Blut und Herz-Kreislauf-System
Bau und Funktion des Herz-Kreislauf-Systems beschreiben: • Blutkreislauf (Lungen- und Körperkreislauf, Arterien, Venen, Kapillare) • Herz • Blut (Bestandteile und Funktionen)
die Klassifikation der Blutgruppen nach dem AB0- und Rhesus-System erläutern und deren Bedeutung z. B. für Bluttransfusionen ableiten
Maßnahmen zur Gesunderhaltung (z.B. regelmäßige sportliche Betätigung) begründen (DB, KB) Zusammenwirken der Systeme
den Menschen als Lebewesen charakterisieren (Merkmale des Lebens)
das Zusammenwirken von Verdauungs-, Atmungs-, Herz-Kreislauf- und Ausscheidungssystem erläutern
den Zusammenhang zwischen Ernährung und Zellatmung erläutern Abwehrsystem
die Bedeutung weißer Blutzellen bei der körpereigenen Abwehr erläutern: • Vorkommen (im Blut, im Gewebe, in den Schleimhäuten und Lymphknoten)
Bildung von Antikörpern gegen Bakterien und Viren (spezifische Antigen-Antikörper- Reaktionen), Bildung von Gedächtniszellen, Immunität
Formen der Immunisierung (aktive und passive Immunisierung) erläutern (DS, MB, BO, BNE)
Maßnahmen zur Prävention von Infektionskrankheiten begründen (z. B. Hygiene, Impfungen) (DB, KB)
experimentieren: • Nachweis von Glucose und Proteinen in Nahrungsmitteln • Nachweis von Kohlenstoffdioxid in der Ausatemluft • Modellexperiment zur Darstellung des Prinzips der Oberflächenvergrößerung • Pulsmessung und Messung der Atemfrequenz vor und nach körperlicher Betätigung
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren und ihre Lernergebnisse einschätzen (DS)
Verhaltensregeln festlegen bzw. einhalten und das Verhalten reflektieren (DB, KB, BN)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen (DB)
mit Konflikten angemessen umgehen (DS, DB)
ihre Meinung begründet einbringen und sich für andere Meinungen offen zeigen (DS, DB, KB, BNE)
sachgerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Vielfalt des Lebens
die Bedeutung der Erkenntnisse MENDELs für die Genetik (forschungsmethodische Herangehensweise bei den Kreuzungsexperimenten) und die Anwendung der MENDELschen Regeln (außer 3. MENDELsche Regel) erläutern • Tier- und Pflanzenzucht • Vererbung beim Menschen (z. B. Vererbung des Geschlechts)
Vorkommen und Bau der DNA beschreiben
die Bedeutung von Mutationen für die Variabilität von Lebewesen erläutern Gartenbau und Landwirtschaft
Auslesezüchtung und Kombinationszüchtung beschreiben sowie die Bedeutung von Züchtung erläutern
die Erzeugung genetisch identischer Nachkommen durch vegetative Vermehrung beschreiben sowie deren Bedeutung erläutern Genetisch bedingte Erkrankungen
Ursachen und Erscheinungsbild einer genetisch bedingten Erkrankung (z. B. Hämophilie) beschreiben
Infektionskrankheiten von genetisch bedingten Erkrankungen abgrenzen
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren, ihre Lernergebnisse einschätzen bzw. Schlussfolgerungen ziehen (DS)
Verhaltensregeln festlegen und einhalten sowie ihr Verhalten reflektieren (DB, KB, BNE)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen (DB)
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen (DB)
ihre Meinung begründet einbringen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen (DS, DB, KB, BNE)
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Informationen aus Printmedien und digitalen Medien hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit sachkritisch prüfen (u. a. Informationen aus KI-generierten Materialien) (MB)
die Vorläufigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse anerkennen (BNE, KB)
Stoff- und Energiewechselprozesse von grünen Pflanzen
den Organen einer Sprosspflanze ihre Funktionen zuordnen
den Zusammenhang von Struktur und Funktion eines Laubblattes erläutern Fotosynthese
die Fotosynthese grüner Pflanzen beschreiben: • Chloroplast als Ort der Fotosynthese • Umwandlung von Lichtenergie unter Beteiligung von Chlorophyll in chemische Energie sowie von anorganischen in organische Stoffe, Bildung von Sauerstoff als Nebenprodukt • Wort- und Summengleichung
Glucose als Ausgangsstoff für die Bildung weiterer Stoffe, u. a. Stärke und Fette (als Speicherstoffe), Proteine (als Struktur- und Funktionsproteine) nennen; Bedeutung von Mineralsalz-Ionen für den Aufbau von Stoffen erläutern
die Bedeutung der Fotosynthese für die Pflanze und für weitere Lebewesen erläutern
Untersuchungsergebnisse zur Beeinflussung der Fotosynthese interpretieren: (DS) • durch Licht
Maßnahmen zur Ertragssteigerung bei Kulturpflanzen begründen: (DS, MB, BO, BNE) • zusätzliche Beleuchtung im Gewächshaus Zellatmung bei grünen Pflanzen
die Zellatmung beschreiben: • Mitochondrien als Ort der Zellatmung • Umwandlung von chemischer Energie der Glucose in chemische Energie des ATP (universeller Energieträger) und Wärme; Bedeutung für die Pflanze • Wort- und Summengleichung
Untersuchungsergebnisse zur Beeinflussung der Zellatmung interpretieren: (DS) • durch Temperatur
Maßnahmen zur verlustarmen Lagerung von Obst, Gemüse bzw. Getreide begründen: • Verringerung der Lufttemperatur (DS, MB, BO, BNE)
mikroskopieren: • Laubblattquerschnitt (Dauerpräparat)
experimentieren: (DS, MB) • Nachweis von Stärke, Glucose, Protein und Fett als pflanzliche Inhaltsstoffe
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren, ihre Lernergebnisse einschätzen bzw. Schlussfolgerungen ziehen (DS)
Verhaltensregeln festlegen und einhalten sowie ihr Verhalten reflektieren (DB, KB, BNE)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen (DB)
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen (DB)
ihre Meinung begründet einbringen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen (DS, DB, KB, BNE)
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Informationen aus Printmedien und digitalen Medien hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit sachkritisch prüfen (u. a. Informationen aus KI-generierten Materialien) (MB)
die Vorläufigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse anerkennen (BNE, KB)
Ökologie
die Begriffe abiotische und biotische Umweltfaktoren definieren und Beispiele zuordnen
den ökologischen Toleranzbereich und die ökologische Potenz am Beispiel eines Umweltfaktors erläutern
die Angepasstheit von Lebewesen an abiotische Umweltfaktoren erläutern: • Licht- und Schattenblätter
biotische Wechselbeziehungen erläutern: • Räuber-Beute-Beziehung • Konkurrenz Ökosystem
den Begriff Ökosystem als Einheit von Lebensraum (Biotop) und Lebensgemeinschaft definieren und Ökosysteme anhand von Merkmalen charakterisieren: • räumliche und zeitliche Struktur (Schichtung, Aspektfolge) • Stoffkreislauf und Energiefluss (Produzenten, Konsumenten, Destruenten) Anthropogene Einflüsse auf Ökosysteme und deren Folgen
ein naturnahes und ein wirtschaftlich intensiv genutztes Ökosystem hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Aspekte vergleichen (DS, DB, KB, BO, BNE)
das Prinzip der ökologischen Nachhaltigkeit erläutern (MB, DB, KB, BNE)
mikroskopieren: • Laubblattquerschnitt, z. B. Lichtblatt, Schattenblatt (Dauerpräparat)
im Rahmen einer ökologischen Exkursion: (KB) • die Struktur eines Ökosystems darstellen • die Artenkenntnisse erweitern und anwenden
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren, ihre Lernergebnisse einschätzen bzw. Schlussfolgerungen ziehen (DS)
Verhaltensregeln festlegen und einhalten sowie ihr Verhalten reflektieren (DB, KB, BNE)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen (DB)
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen (DB)
ihre Meinung begründet einbringen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen (DS, DB, KB, BNE)
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Informationen aus Printmedien und digitalen Medien hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit sachkritisch prüfen (u. a. Informationen aus KI-generierten Materialien) (MB)
die Vorläufigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse anerkennen (BNE, KB)
Genetik
zelluläre und strukturelle Grundlagen der Vererbung beschreiben: • Zellkern als Träger der Erbinformation bei Eukaryoten • Darstellung des Chromosomensatzes einer Geschlechts- und Körperzelle im Karyogramm am Beispiel des Menschen (Gonosomen und Autosomen, homologe Chromosomen, haploid und diploid)
molekulare Grundlagen der Vererbung beschreiben: • Bau von DNA (Verwendung von Symbolen für die Bestandteile der Nucleotide) Weitergabe genetischer Information
die Replikation als Voraussetzung für die Konstanz der genetischen Erbinformation beschreiben: • semikonservative Replikation (Schema) unter Anwendung des Prinzips der komplementären Basenpaarung
die Bedeutung der Weitergabe der genetischen Information erläutern: • für Zellteilungen • für die Fortpflanzung
die Bedeutung der 1. und 2. MENDELschen Regeln erläutern und anwenden: • dominant-rezessive, intermediäre und kodominante Erbgänge • Kreuzungsschema zur Darstellung der relativen Häufigkeit von Allelkombinationen (statistischer Charakter) • Verwenden der Begriffe Genotyp, Phänotyp, Allel, Gen, Reinerbigkeit und Mischerbigkeit • Blutgruppenvererbung (AB0-System) und Vererbung des Geschlechts beim Menschen Realisierung genetischer Information
den Zusammenhang zwischen Gen, Protein und Merkmal schematisch darstellen • genetischer Code – Erbinformation für die Bildung von Proteinen • Bedeutung von Proteinen für die Ausbildung von Merkmalen Variabilität von Merkmalen
das Zustandekommen von Variabilität erläutern: • Rekombination • Mutation (Ursachen und Folgen von Gen-, Chromosomen- und Genommutation) • Modifikation Anwendung genetischer Erkenntnisse Humangenetik
Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten erblich bedingter Erkrankungen nennen (z. B. Rot-Grün-Sehschwäche, Mukoviszidose, PKU) (DB)
Trisomie 21 als Folge einer spontan auftretenden Mutation charakterisieren (DB)
eine Möglichkeit der Pränataldiagnostik erläutern und deren Bedeutung ableiten (DB) Gentechnik
den Gentransfer als gentechnisches Verfahren erläutern: • Herstellung von Humaninsulin • Erzeugung von transgenem Mais
gentechnische Anwendungen bewerten (MB, DB, KB, BNE)
mikroskopieren: • Riesenchromosomen (Dauerpräparat)
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren, ihre Lernergebnisse einschätzen bzw. Schlussfolgerungen ziehen (DS)
Verhaltensregeln festlegen und einhalten sowie ihr Verhalten reflektieren (DB, KB, BNE)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen (DB)
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen (DB)
ihre Meinung begründet einbringen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen (DS, DB, KB, BNE)
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Informationen aus Printmedien und digitalen Medien hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit sachkritisch prüfen (u. a. Informationen aus KI-generierten Materialien) (MB)
die Vorläufigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse anerkennen (BNE, KB)
ein naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild entwickeln (MB, DS, BNE, BO)
Evolution
die Entstehung von Arten nach der Synthetischen Evolutionstheorie erklären: • Wirken von Mutation, Rekombination, Selektion und Isolation • Artbildung (populationsgenetischer Artbegriff) als Ergebnis der Veränderung des Genpools einer Population • Angepasstheit als Folge der Evolution
die Bedeutung der Theorie von Charles DARWIN für die wissenschaftliche Abstammungslehre erläutern Belege für die Evolution
die Bedeutung von Belegen für die Synthetische Evolutionstheorie erläutern: • Fossilien • Mosaikformen • Analyse von DNA fossiler und Vergleich mit DNA rezenter Organismen (Archäogenetik) (BO) • anatomisch-morphologische Homologien Evolution des Menschen
die Entwicklung des modernen Menschen unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse erläutern: • vereinfachtes Kladogramm der Hominiden • die Bedeutung von Belegen für eine Rekonstruktion der Hominisation
das Konzept „menschliche Rassen“ aus biologischer Sicht widerlegen (Jenaer Erklärung) (MB, DB)
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten (DB, KB)
Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren, ihre Lernergebnisse einschätzen bzw. Schlussfolgerungen ziehen (DS)
Verhaltensregeln festlegen und einhalten sowie ihr Verhalten reflektieren (DB, KB, BNE)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen (DB)
zielstrebig lernen (BO)
Hilfe annehmen und geben (DB)
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen (DB)
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen (DB)
ihre Meinung begründet einbringen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen (DS, DB, KB, BNE)
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren (DS)
respektvoll mit anderen Personen umgehen (DS, DB)
sich einen eigenen Standpunkt bilden und diesen begründet vertreten (DB, KB)
die Biologie als empirische Wissenschaft verstehen (MB, DS)
Informationen aus Printmedien und digitalen Medien hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit sachkritisch prüfen (u. a. Informationen aus KI-generierten Materialien) (MB)
die Vorläufigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse anerkennen (BNE, KB)
ein naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild entwickeln (MB, DS, BNE, BO) 3 Leistungseinschätzung im standard- und kompetenzorientierten Unterricht 3.1 Grundsätze Die Leistungseinschätzung umfasst die Einschätzung der individuellen Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie die Einschätzung und Benotung von Leistungen, die grundsätzlich an den Lehrplanzielen gemessen werden. Sie bezieht sich auf fachlich-
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