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Lehrpläne Thüringen
Regelschule
Chemie (2024)
inhaltsbezogen
Chemie – eine Naturwissenschaft
9
Atombau – Periodensystem der Elemente (PSE)
7
Molekülsubstanzen
29
Metalle
15
Säuren und saure Lösungen
4
Basen und basische Lösungen
5
Neutralisation
3
Salze
3
Systematisierung
9
Kohlenwasserstoffe
18
Alkohole und Carbonsäuren
5
Ammoniak
8
Verlauf chemischer Reaktionen und Systematisierung
5
prozessbezogen
Selbst- und Sozialkompetenz
11
Selbst- und Sozialkompetenz
12
Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Chemie – eine Naturwissenschaft
die Chemie als Naturwissenschaft kennzeichnen
die Bedeutung der Chemie für verschiedene Lebensbereiche erläutern
ausgewählte Stoffe anhand ihrer Eigenschaften charakterisieren und erkennen
das Gefahrenpotenzial von Stoffen anhand der Kennzeichnung einschätzen und die; Sicherheitsbestimmungen entsprechend der Arbeitsanweisung einhalten
chemische Reaktionen und physikalische Vorgänge anhand der Stoff- und; Energieumwandlung unterscheiden
den energetischen Verlauf bei chemischen Reaktionen beschreiben:; Energieformen und deren Umwandlungen; Energieschemata für exotherme und endotherme Reaktionen; Aktivierungsenergie
Stoff- und Energieumwandlung als Merkmal der chemischen Reaktion kennzeichnen
die Wirkung eines Katalysators auf die Aktivierungsenergie beschreiben und im; Energieschema darstellen
Wortgleichungen für chemische Reaktionen formulieren (Bestimmen von; Ausgangsstoffen und Reaktionsprodukten, Bedeutung des Reaktionspfeils); Das Experiment als Methode zur Erkenntnisgewinnung
Atombau – Periodensystem der Elemente (PSE)
die Bedeutung des Experiments erläutern
ein Versuchsprotokoll erstellen
Geräte benennen sowie Bau und Funktionsweise eines Brenners beschreiben; im Schülerexperiment:; Stoff- und Energieumwandlungen bei chemischen Reaktionen unter Anleitung planen,; durchführen und auswerten; Geräte sicher handhaben und den Brenner unter Beachtung der Sicherheitsregeln; nutzen
den Atombau anhand folgender Modelle beschreiben und die Bedeutung von Modellen; erläutern:; Kugelteilchenmodell; Kern-Hülle-Modell; Schalenmodell
den Aufbau eines Atoms aus Protonen, Neutronen und Elektronen beschreiben
die Stoffmenge n und die molare Masse M definieren sowie Berechnungen durchführen:; molare Massen von Verbindungen unter Verwendung des PSE; Masse, molare Masse und Stoffmenge für Elemente und Verbindungen
die Begriffe Stoffmenge n und molare Masse M definieren und Berechnungen der; Masse, molaren Masse und Stoffmenge durchführen
Molekülsubstanzen
die Ordnungsprinzipien des PSE beschreiben
den Zusammenhang zwischen Atombau und Stellung des Elements im PSE erläutern:; Ordnungszahl; Periodennummer; Hauptgruppennummer
für die ersten 20 Elemente des PSE die Besetzung der Schalen im Energieniveau-; schema darstellen
die Elektronen der äußersten Schale als Valenzelektronen benennen und die LEWIS-; Formeln der Atome von Hauptgruppenelementen angeben
die Elemente aufgrund ihrer Stellung im PSE den Metallen und Nichtmetallen zuordnen
die Begriffe Ion (Anion, Kation) und Molekül definieren und die Bildung der Ionen mit der; Oktettregel erklären
die Aussagen chemischer Symbole und Formeln angeben
die chemische Zeichensprache als international einheitliche Schreibweise kennzeichnen; Sauerstoff
den Anteil von Sauerstoff im Stoffgemisch Luft angeben
Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Sauerstoff nennen
das Sauerstoff-Molekül beschreiben:; Molekülformel; Elektronenpaarbindung; Anwenden der Oktettregel; Valenzstrichformel
die Verbrennung als chemische Reaktion mit Sauerstoff (Oxidation) kennzeichnen und; das Reaktionsprodukt als Oxid bezeichnen
die Glimmspanprobe als Nachweis für Sauerstoff beschreiben
den Begriff chemische Verbindung definieren
die Namen ausgewählter Metalloxide und Nichtmetalloxide aus den Formeln ableiten
Reaktionsgleichungen (Wort- und Formelgleichungen) für Oxidationsreaktionen; formulieren
die Bedingungen für das Entstehen eines Feuers nennen sowie Maßnahmen des; Brandschutzes und der Brandbekämpfung ableiten; im Schülerexperiment:; Sauerstoff durch die Glimmspanprobe nachweisen; Eisen verbrennen; Wasserstoff
den Bau des Wasserstoff-Moleküls beschreiben; Molekülformel; Elektronenpaarbindung; Valenzstrichformel
Eigenschaften von Wasserstoff nennen
den Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Verwendungen des Wasserstoffs; herstellen
Wasserstoff-Luft-Gemische als Knallgas benennen und die Knallgasprobe beschreiben
die Oxidation von Wasserstoff als chemische Reaktion unter Verwendung des Kugel-; teilchenmodells darstellen, die Teilchenänderung beschreiben und als Merkmal der; chemischen Reaktion kennzeichnen
Wasserstoff als Energieträger beschreiben:; Energieabgabe bei der Oxidation von Wasserstoff; Zersetzung des Wassers als Umkehrreaktion zur Synthese von Wasser aus den; Elementen (Wort- und Formelgleichung); Wasserstofftechnologie, Bedeutung eines Katalysators; im Schülerexperiment:; Wasserstoff herstellen; Wasserstoff pneumatisch auffangen; Wasserstoff durch die Knallgasprobe nachweisen; Wasser
Wasser als Reinstoff charakterisieren und vom umgangssprachlich genutzten Begriff; Wasser (z. B. Trinkwasser, Mineralwasser) abgrenzen
das Wasser-Molekül als Dipol beschreiben:; Valenzstrichformel; polare Elektronenpaarbindung; Differenz der Elektronegativitätswerte EN; Kennzeichnung der Partialladungen (+, −)
die polare und die unpolare Elektronenpaarbindung unterscheiden
Wasserstoffbrücken als zwischenmolekulare Wechselwirkung beschreiben
aus der Struktur des Wasser-Moleküls Eigenschaften des Wassers ableiten
den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser (z. B. im Haushalt) bewerten; im Schülerexperiment:; Löseverhalten verschiedener Stoffe in Wasser (z. B. Emulsion, Suspension, Lösung); vergleichen; Systematisierung
Metalle
die Begriffe Stoff, Reinstoff (chemisches Element, chemische Verbindung) und; Stoffgemisch (Emulsion, Suspension, Lösung, Nebel, Rauch) definieren, in einem; Begriffssystem ordnen und Beispiele nennen
Molekülsubstanzen als Stoffgruppe kennzeichnen
die Bildung von Molekülen als Möglichkeit zur Erreichung einer stabilen Außenschale; (Oktettregel) beschreiben
Aussagen von Formeln und Symbolen auf Teilchen- und Stoffebene unterscheiden; Metalle
Metalle als Reinstoffe und Legierungen als Stoffgemische kennzeichnen
den Bau der Metalle (Metall-Ion, Elektronengas) und die Metallbindung beschreiben
Zusammenhänge zwischen Struktur und Eigenschaften sowie zwischen Eigenschaften; und Verwendung am Beispiel von Metallen und Legierungen erläutern; im Schülerexperiment:; ausgewählte Eigenschaften von Metallen (elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleit-; fähigkeit, Verformbarkeit) untersuchen; * Metalloxide als Ionensubstanzen
die Oxidation von Metallen als chemische Reaktion mit Sauerstoff charakterisieren:; Bindungsänderung als Merkmal einer chemischen Reaktion; Wort- und Formelgleichungen
die Ionenbildung am Beispiel von Magnesiumoxid beschreiben:; Anwendung der Oktettregel; Elektronenabgabe bzw. -aufnahme; Ladungsbestimmung anhand der Protonen- und Elektronenzahl
den Begriff Ionenbindung definieren
Formeln für Metalloxide aufstellen
Aussagen von Formeln und Symbolen auf Teilchen- und Stoffebene unterscheiden
das Gesetz von der Erhaltung der Masse auf chemische Reaktionen anwenden; im Schülerexperiment:; ein Metall oxidieren; * Herstellung der Metalle
die Reduktion von Metalloxiden als chemische Reaktion unter Sauerstoffabgabe; charakterisieren
die Redoxreaktion als Sauerstoffübertragung am Beispiel der Metallgewinnung aus; Metalloxiden beschreiben:; Wort- und Formelgleichungen; Kennzeichnung von Oxidation und Reduktion als Teilreaktion; Donator-Akzeptor-Vorgänge
Säuren und saure Lösungen
die Herstellung von Roheisen im Hochofen beschreiben:; Wort- und Formelgleichung für den Gesamtprozess; Gegenstromprinzip, kontinuierliche Prozessführung; Energiebedarf; Umweltaspekte
Bedingungen für Korrosion nennen
Maßnahmen des Korrosionsschutzes bei Eisen ableiten und die Bedeutung des; Korrosionsschutzes erläutern
Stahl als Veredelungsprodukt von Roheisen beschreiben:; Altmetalle als Wertstoffressource zur Stahlherstellung; Verwendung von Stahl; im Schülerexperiment:; ein Metalloxid mit Kohlenstoff reduzieren
Basen und basische Lösungen
Formeln und Namen ausgewählter Säuren sowie deren Säurerest-Ionen (Cl−, CO32−,; NO3−, SO42−, SO32−, PO43−) nennen
Säuren und saure Lösungen unterscheiden:; Säuren als Molekülsubstanzen; Dissoziation in wässriger Lösung zu Wasserstoff-Ionen und Säurerest-Ionen; (ARRHENIUS); Dissoziationsgleichungen; Verhaltensregeln beim Umgang
Eigenschaften saurer Lösungen nennen:; charakteristische Färbung von Indikatoren (pH-Wert < 7); ätzende Wirkung; elektrische Leitfähigkeit
die Bildung saurer Lösungen aus Nichtmetallen sowie aus Nichtmetalloxiden; beschreiben und Wort- und Formelgleichungen formulieren
die Verwendung von sauren Lösungen an Beispielen erläutern; im Schülerexperiment:; Schweflige Säure ausgehend von Schwefel herstellen und mit Indikator untersuchen; die elektrische Leitfähigkeit von sauren Lösungen prüfen
Neutralisation
die Namen ausgewählter Metallhydroxide nennen und Formeln aufstellen
Basen und basische Lösungen unterscheiden:; Metallhydroxide als Ionensubstanzen; Dissoziation in wässriger Lösung zu Hydroxid-Ionen und Metall-Kationen (ARRHENIUS); Dissoziationsgleichungen; Verhaltensregeln beim Umgang
Eigenschaften basischer Lösungen nennen:; charakteristische Färbung von Indikatoren (pH-Wert > 7); ätzende Wirkung; elektrische Leitfähigkeit
Salze
die Bildung basischer Lösungen aus Metallen sowie aus Metalloxiden beschreiben und; Wort- und Formelgleichungen formulieren
die Verwendung von Basen und basischen Lösungen an Beispielen erläutern; im Schülerexperiment:; Calciumhydroxid-Lösung ausgehend von Calcium herstellen und mit Indikator; untersuchen
den Begriff Neutralisation definieren:; Reaktion von sauren und basischen Lösungen; Reaktion von Wasserstoff- und Hydroxid-Ionen
Systematisierung
Neutralisationen als Wort- und Ionengleichung formulieren
die Bedeutung der Neutralisation an ausgewählten Beispielen erläutern; im Schülerexperiment:; eine Neutralisation mit Farbindikator durchführen
Formeln für Salze unter Berücksichtigung der Ionenladungen aufstellen
Vorkommen und Verwendung ausgewählter Salze nennen
den Bau des Ionengitters beschreiben
den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften (Verformbarkeit, elektrische; Leitfähigkeit, Schmelztemperatur) erläutern
das Lösen von Salzen als chemische Reaktion kennzeichnen (Hydratation)
die Bildung von Salzen beschreiben und Wort- und Formelgleichungen formulieren
Fällungsreaktionen als Nachweisreaktionen von Ionen (Cl−, SO42−) beschreiben; im Schülerexperiment:; die elektrische Leitfähigkeit von Salzkristallen und Salzlösungen untersuchen; Cl−, SO42− durch Fällungsreaktionen nachweisen; ausgewiesenen Themen Gegenstand des Unterrichts.
Selbst- und Sozialkompetenz
Teilchenarten vergleichen:; Atom; Molekül; * Ion
Bindungsarten vergleichen:; unpolare und polare Elektronenpaarbindung; Metallbindung; * Ionenbindung
Stoffgruppen vergleichen:; Metalle; Molekülsubstanzen; * Ionensubstanzen
Merkmale chemischer Reaktionen an Beispielen erläutern:; Stoff- und Energieumwandlung; Teilchenänderung und Umbau chemischer Bindungen; geeigneten Lernsituationen:
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten und in diesem Kontext; Lernziele formulieren und ihre Lernergebnisse einschätzen; Verhaltensregeln festlegen bzw. einhalten und das Verhalten reflektieren; Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen; zielstrebig lernen; Hilfe annehmen und geben
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen
mit Konflikten angemessen umgehen
ihre Meinung begründet einbringen und sich für andere Meinungen offen zeigen
sachgerecht kommunizieren
respektvoll mit anderen Personen umgehen; geeigneter fachlicher Kontexte:
Fachwissen angemessen anwenden, um Kontexte, z. B.; sich einen eigenen Standpunkt zu bilden und Brandbekämpfung, Wasserstoff-; diesen begründet zu vertreten technologie, Korrosionsschutz, saure; verantwortungsvoll zu entscheiden bzw. zu und basische Lösungen im Haushalt; handeln; die Chemie als empirische Wissenschaft zu Überprüfen von Hypothesen anhand; verstehen und die Vorläufigkeit wissenschaftvon Daten aus Experimenten; licher Erkenntnisse anzuerkennen; Weiterentwicklung des PSE; ein naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild Bedeutung von Modellen (z. B.; zu entwickeln Atommodelle),; Verständnis von Zusammenhängen; (Periodensystem der Elemente); Gewinnung von Daten aus; Experimenten; pseudowissenschaftliche Darstellungen und irreführende Produktbeschreibungen in; Falschinformationen zu erkennen, Werbung und sozialen Medien (z. B.; „pH-neutral“, „ohne Chemie“), fehler-; hafte Verwendung der Fachsprache im; Alltag (z. B. „natriumarmes Mineral-; wasser“); mit Gefahrstoffen sachgemäß umzugehen Einschätzung des Gefahrenpotenzials; von Stoffen anhand der Kenn-; zeichnung, z. B. Lagerung und; Gebrauch von Haushaltschemikalien; Abschluss; Bis Abschluss der Klassenstufe 9 ist nachfolgend ausgewiesene Sach- und; Methodenkompetenz zu entwickeln. Dabei ist die unter 2 beschriebene Fachkompetenz zu; berücksichtigen.; Kohlenstoff und Kohlenstoffoxide
Kohlenwasserstoffe
den Zusammenhang zwischen Atombau und Stellung des Kohlenstoffs im PSE erläutern
Diamant und Graphit als Modifikationen des Kohlenstoffs nennen und an diesen den; Zusammenhang zwischen Struktur, Eigenschaften und Verwendung erläutern
das Kohlenstoffdioxid-Molekül beschreiben:; polare Elektronenpaarbindung; kein Dipolmolekül
Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoffmonooxid gegenüberstellen:; Eigenschaften; Bildung durch vollständige bzw. unvollständige Verbrennung
die Bedeutung des Kohlenstoffdioxids in der Natur (z. B. Fotosynthese, Treibhausgas); erläutern
Maßnahmen zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre nennen
den Nachweis von Kohlenstoffdioxid mit Calciumhydroxid-Lösung beschreiben
molares Volumen Vm definieren
den technischen Kalkkreislauf und die Bedeutung von Kalk für die Baustoffindustrie; erläutern sowie die Wortgleichungen der Reaktionen formulieren; im Schülerexperiment:; Kohlenstoffdioxid mit Calciumhydroxid-Lösung nachweisen; Kohlenwasserstoffe
anorganische von organischen Verbindungen abgrenzen
den Begriff Kohlenwasserstoffe definieren
den Molekülbau der n-Alkane als gesättigte Kohlenwasserstoffe beschreiben:; die C-C-Einfachbindung als Strukturmerkmal; Summenformel, Valenzstrichformel und Halbstrukturformel
die Merkmale der homologen Reihe auf die n-Alkane anwenden:; übereinstimmende Strukturmerkmale; Erweiterung um „CH2“-Molekülgruppe; allgemeine Summenformel
van-der-Waals-Kräfte als zwischen-molekulare Wechselwirkungen beschreiben
den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften der n-Alkane erläutern:; unterschiedliche Siedetemperaturen; ähnliche chemische Eigenschaften
den Zusammenhang von Eigenschaften und Verwendungen ausgewählter Alkane; erläutern (z. B. Methan – Erdgas, Propan und Butan – Flüssiggas, Octan – Benzin,; Decan – Diesel, Octadecan – Kerzenparaffin)
n-Alkane bis n-Decan und verzweigte Alkane benennen und dabei die Nomenklatur-; Regeln nach IUPAC anwenden
Reaktionen der Alkane beschreiben und Reaktionsgleichungen formulieren:; vollständige und unvollständige Verbrennung; Substitution; Eliminierung
Alkohole und Carbonsäuren
den Molekülbau von Ethen und Ethin als Vertreter ungesättigter Kohlenwasserstoffe; beschreiben:; C-C-Doppelbindung bzw. C-C-Dreifachbindung als funktionelle Gruppe; Valenzstrichformel und Halbstrukturformel
Reaktionen der Alkene und Alkine beschreiben und Reaktionsgleichungen formulieren:; Verbrennung; Addition; Polymerisation (am Beispiel von Ethen und Propen)
Verwendung und Recycling der Polymerisate Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP); erläutern; im Schülerexperiment:; Brennbarkeit und Löslichkeit ausgewählter Alkane untersuchen; Eigenschaften verschiedener Kunst-stoffe untersuchen (z. B. Dichte gegenüber; Wasser, Reaktion mit sauren, basischen sowie Salzlösungen); Bis Abschluss der Klassenstufe 10 ist nachfolgend ausgewiesene Sach- und; Methodenkompetenz zu entwickeln. Dabei ist die unter 2 beschriebene Fachkompetenz zu; berücksichtigen.; Alkohole und Carbonsäuren
die Herstellung von Ethanol beschreiben und die Reaktionsgleichung formulieren:; durch alkoholische Gärung
das Ethanol-Molekül beschreiben:; Valenzstrichformel; Hydroxygruppe als funktionelle Gruppe; Kennzeichnen von Partialladungen
Ammoniak
aus der Struktur des Ethanol-Moleküls Eigenschaften von Ethanol (Siedetempe-ratur,; Löslichkeit in Wasser) ableiten
die Destillation von Wein zu Branntwein beschreiben
Vertreter der homologen Reihe der Alkanole und einfache Alkohole benennen und die; Nomenklatur-Regeln nach IUPAC anwenden
Bedeutung und Verwendung weiterer Alkohole nennen, z. B. Propan-1,2,3-triol; (Glycerin), Hexan-1,2,3,4,5,6-hexol (Sorbit)
die Herstellung von Ethansäure durch Essigsäuregärung beschreiben und die; Reakleichung formulieren
das Ethansäure-Molekül beschreiben:; Valenzstrichformel; Carboxygruppe als funktionelle Gruppe
Ethansäure-Lösung als saure Lösung charakterisieren (pH-Wert)
Vorkommen, Bedeutung bzw. Verwendung ausgewählter Carbonsäuren recherchieren; im Schülerexperiment:; Ethanol (Löslichkeit, pH-Wert) untersuchen; Eigenschaften saurer Lösungen am Beispiel der Ethansäure-Lösung (z. B. pH-Wert,; Reaktionen mit unedlem Metall und mit Calciumcarbonat) untersuchen
Verlauf chemischer Reaktionen und Systematisierung
Vorkommen, Eigenschaften und Verwendung von Ammoniak nennen
das Ammoniak-Molekül beschreiben:; Valenzstrichformel; Kennzeichnen von Partialladungen; Dipolmolekül
die Reaktionen mit Protonenübergang beschreiben:; Chlorwasserstoffmit Ammoniak-Molekülen (Herstellung von Ammoniumchlorid); Ammoniakmit Wasser-Molekülen
den Nachweis der Ammonium-Ionen beschreiben
die Herstellung von Ammoniak im Syntheseofen nach dem HABER-BOSCH-Verfahren; erläutern, Reaktionsbedingungen nennen und die Arbeitsprinzipien beschreiben; im Schülerexperiment:; NH4+ nachweisen; Bildung von Ammoniumchlorid untersuchen
Selbst- und Sozialkompetenz
Merkmale chemischer Reaktionen an Beispielen beschreiben:; Stoff- und Energieumwandlung; Teilchenänderung und Umbau chemischer Bindungen
das Gesetz von der Erhaltung der Masse auf chemische Reaktionen mit vollständigem; Stoffumsatz anwenden und einfache stöchiometrische Berechnungen (Masse und Volumen); durchführen
die Reaktionsgeschwindigkeit an einem Beispiel beschreiben:; Temperaturabhängigkeit; Konzentrationsabhängigkeit; Zerteilungsgrad der Ausgangsstoffe; Katalyse
den Verlauf der Reaktion im Konzentrations-Zeit-Diagramm darstellen
Regelmäßigkeiten aus dem Periodensystem der Elemente ableiten (z. B. Atombau,; Elektronegativität) und anwenden; im Schülerexperiment:; ein Modellexperiment zur Darstellung des Zusammenhangs zwischen der; Konzentration der Ausgangsstoffe und der Zeit (vollständiger Reaktionsumsatz); durchführen; geeigneten Lernsituationen.
individuell und in kooperativen Lernformen arbeiten und in diesem Kontext; Lernziele formulieren, Lernprozesse strukturieren, ihre Lernergebnisse einschätzen; bzw. Schlussfolgerungen ziehen; Verhaltensregeln festlegen und einhalten sowie ihr Verhalten reflektieren; Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen; zielstrebig lernen; Hilfe annehmen und geben
mit Erfolgen und Misserfolgen angemessen umgehen ohne sich durch Misserfolge; demotivieren bzw. vom Ziel abbringen zu lassen
Kompromissbereitschaft zeigen sowie mit Konflikten angemessen umgehen
ihre Meinung begründet einbringen, sich für andere Meinungen offen zeigen bzw. sich; mit anderen Positionen sachlich auseinandersetzen
sach-, situations- und adressatengerecht kommunizieren
respektvoll mit anderen Personen umgehen; geeigneter fachlicher Kontexte.
Fachwissen angemessen anwenden, um: Kontexte, z. B.; Informationen aus Printmedien und Bedeutung von Kohlenstoffdioxid in der; digitalen Medien (u. a. Suchmaschinen- Natur, Herstellung und Recycling von
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Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport — Thüringer Lehrplan für den Erwerb des Hauptschul- und des Realschulabschlusses, Chemie, 2024
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