Keine Kompetenz enthält diesen Suchbegriff.
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes erklären:; Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4),; Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25),
Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 17,1-7; 19,1-23,9) beschreiben,
Methodenkompetenz
sachgerecht und verständlich über Gottesbilder und Gottesvorstellungen kommunizieren,
Informationen zu einem religiösen Thema finden und geordnet zusammenstellen,
Selbst- und Sozialkompetenz
in konkreten Lebenssituationen den eigenen Glauben angemessen ausdrücken,
eigene Gottesbilder reflektieren und mit tanachischen in Beziehung setzen,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen (Sefer/Buch, Paraschat haSchawua Sidra)/Wochenabschnitt, Perek/Kapitel, Passuk/Vers),
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschiot zuordnen,
sich mit Inhalten der Tora und deren Bedeutung auseinandersetzen,
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch wiedergeben,
Methodenkompetenz
Bücher und Texte des Tanach selbstständig nachschlagen,
Tanachtexten wesentliche Inhalte entnehmen und in Zusammenhängen darstellen,
ausgewählte Geschichten aus dem Tanach nacherzählen,
Texte aus dem Tanach und andere Texte mit Hilfestellung deuten,
Merkmale literarischer Gattungen als eine Möglichkeit der Erschließung von Texten anwenden,
bildliche Darstellungen tanachischen Geschichten mit dem Text vergleichen,
Selbst- und Sozialkompetenz
in tanachischen Texten Grunderfahrungen von Glauben, Vertrauen, Aufbruch und Befreiung entdecken und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung setzen,
Inhalte von Texten aus dem Tanach als Orientierungshilfe für sich selbst und im Zusammenleben mit Anderen deuten,
Sachkompetenz
Inhalt und Struktur sowie Gegenstände der Hauptgebete wiedergeben (Berachot, Schema Jisrael, Tefillin, Mesusa und Zizit, Adon Olam),
ausgewählte Stellen aus dem Machsor (Festtagsgebetbuch) erklären: Awinu Malkenu, Haftara von Jom Kippur (Jona),
vokalisierte hebräische Texte lesen (Schema Jisrael),
den Schabbat und seine Gebote beschreiben (Kerzen, Challa, Kiddusch, Hawdala, Schabbatruhe und Melachot/verbotene Tätigkeiten),
die jüdischen Feiertage erklären (Schabbat, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage),
den jüdischen Kalender erläutern (solilunares Prinzip, Tag, Woche, Schabbat), Monat, Jahr (Schaltjahr),
Methodenkompetenz
Texte, Bilder und Symbole analysieren und Glaubensinhalte, die darin zum Ausdruck kommen, benennen,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Erfahrungen bei der Ausgestaltung von jüdischen Festen beschreiben und beurteilen,
Ausdrucksformen des Glaubens aus eigener und anderer Perspektive betrachten und deuten,
sich in Gotteshäusern eigenverantwortlich angemessen verhalten,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott benennen (der Mensch als Nefesch, Neschama, Ruach, Jezer hatow – Jezer hara; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22; 11,1-9; Schoftim/ Richter; Tehillim/Psalmen),
die Stammväter/-mütter- (Awot/Imahot)-Geschichte in ihren Höhen und Tiefen nachvollziehen (Stamm, Familie, Chewruta) nach Bereschit/Genesis 12-22; 23-35; 37-50,
Methodenkompetenz
sich mit Bildern auseinandersetzen, u. a. Bildbeschreibung, Ergänzungscollage,
Selbst- und Sozialkompetenz
Folgen verantwortungslosen Verhaltens gegenüber anderen Menschen und der Schöpfung benennen und Konsequenzen aufzeigen,
sich als Persönlichkeit mit seinen verschiedenen Begabungen und als Geschöpf Gottes in seiner Einmaligkeit wahrnehmen und beschreiben,
die eigene Wahrnehmung adressatenbezogen kommunizieren,
in der Gruppe mit Regeln für Gruppenarbeitsprozesse sensibel umgehen,
Hilfen einfordern, geben und selbst annehmen,
Sachkompetenz
Stationen der Volkswerdung in der Tora benennen (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael, Joschua als Nachfolger von Mosche),
diverse zentrale Ereignisse in der Geschichte nennen (Zerstörung beider Tempel/Beginn der Diaspora/Chanukka),
die Epoche von Tora und Tanach von der nachbiblischen Epoche unterscheiden,
Methodenkompetenz
wichtige Stationen der Geschichte des Volkes Israel chronologisch am Zeitstrahl darstellen und zu anderen geschichtlichen Ereignissen in Beziehung setzen,
Gebete auf einen Anlass bezogen formulieren,
zu einem bestimmten religiösen Thema unter Vorgabe konkreter Quellen recherchieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
soziales Handeln im eigenen Lebensumfeld mit Anderen planen und praktisch erproben,
Aufgaben, die der Gemeinschaft in der Lerngruppe dienen, übernehmen,
zur Feier des Schabbat einen eigenen Standpunkt einnehmen und begründen,
eigene Erfahrungen mit Symbolen oder Symbolhandlungen darstellen,
Sachkompetenz
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen beschreiben (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka – Almosen, Schutz des Fremden),
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „... liebe Deinen Nächsten ...“ (Wajikra/Levitikus 19,18; Darche Schalom),
Methodenkompetenz
in einem Gespräch den eigenen Standpunkt ausdrücken,
ein Interview vorbereiten und anhand vorgegebener Merkmale durchführen,
Arbeitsergebnisse nach einer vorgegebenen Struktur präsentieren (u. a. Plakat, Mindmap, Kurzvortrag),
soziales Handeln in ihrer Wirksamkeit auf den Nächsten anschaulich beschreiben und beurteilen,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigenes und fremdes Fühlen und Verhalten reflektieren und beurteilen,
sich in die Perspektive anderer Menschen versetzen,
sich und die Anderen als Teile einer Gemeinschaft wahrnehmen und die eigene Position darin beurteilen,
für das Aufstellen von Regeln für gelingendes menschliches Leben ökonomische, ökologische sowie soziale Prämissen setzen, u. a.; Konsumverhalten in der Freizeit,; wirtschaftliches Handeln in der Familie und im Haushalt,
sich mit eigenen Stärken und Schwächen, vor allem im Zusammenleben mit Anderen auseinandersetzen,
in der Umsetzung sozialen Handelns zielgerichtet und verantwortungsvoll arbeiten,
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen; Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4),; Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25),
das theologische Konzept göttlicher Präsenz und Allmacht anhand folgender Torastellen darlegen:; Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 7,1-7; 19,1-23,9),; Gott als Beistand des Menschen durch die Korbanot (Wajikra/Levitikus; Paraschat Zaw, Kap. 6ff.; Wajikra/Levitikus 23),; Gott als Hort des Menschen durch das Gebet:; Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, Versöhnungsgebet etc. (Bereschit/Genesis 22,3; 24,63; 28,11; Schemot/Exodus 15,1-21; Dewarim/Deuteronomium 11,13),; Gottesdienst/Orte des Gebetes [Stiftszelt, Tempel, Synagoge] (Schemot/Exodus 25,131,10; 36,8-40,38),; Aufgaben von Priestern und Leviten/Tempeldienst (Schemot/Exodus, 28,1-21; 39,1-31; Wajikra/Levitikus 7,28-9,24; 21,1-24; 22,17-33; 24,1-23; Bamidbar/Numeri 1,48-4,49; 8,526; 18,1-32),
Methodenkompetenz
sich auf biblischen Landkarten orientieren,
die symbolhafte Sprache in Texten aus dem Tanach deuten,
künstlerische Interpretationen Bibeltexten gegenüberstellen,
unterschiedliche Medien zur Informationsgewinnung und Präsentation nutzen,
Selbst- und Sozialkompetenz
am Beispiel von Texten aus dem Tanach Grunderfahrungen von Glauben, Vertrauen und Befreiung entdecken und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung setzen,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen: Sefer (Buch), Paraschat haSchawua (Sidra/Wochenabschnitt), Kapitel/Perek (Vers/Passuk),
den Aufbau und zentrale Inhalte des Tanach darstellen (zum Beispiel Landnahme, Richter und Könige, Propheten, Exil und Rückkehr),
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschiot zuordnen,
sich mit den Inhalten der Tora und deren Bedeutung auseinandersetzen,
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch wiedergeben,
die Zusammenhänge zwischen Parascha und Haftara erläutern,
Prinzipien traditioneller Schriftauslegung erklären (PaRDeS),
Methodenkompetenz
die persönliche Bedeutsamkeit von Aussagen tanachischer Texte formulieren und kreativ darstellen,
ein Streitgespräch über den Glauben an Gott führen,
eine prophetische Rede entwerfen und vortragen,
Selbst- und Sozialkompetenz
aus Texten des Tanach praktische Bezüge zur Lebensbewältigung und Nächstenliebe herstellen,
aus tanachischen Texten Trost und Hoffnung für sich und die Mitmenschen entwickeln,
eigenes Handeln an Aussagen des Tanach zu vorbildhaftem Verhalten ausrichten,
Botschaften der Propheten auf seine eigenen Lebensumstände übertragen,
Sachkompetenz
Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben (Schema Jisrael, Amida, Schacharit, Mincha, Maariw, Jigdal),
Inhalt und Struktur sowie Gegenstände der Hauptgebete wiedergeben (Berachot, Schema Jisrael und seine Torastellen, Tefillin, Mesusa und Zizit, Struktur der Amida),
ausgewählte Stellen aus dem Machsor (Festtagsgebetbuch) erklären (Awinu Malkenu, Sündenbekenntnis Aschamnu, Akedat Jizchak),
vokalisierte hebräische Texte lesen (Schema Jisrael, Berachot, Birkat haMason),
die jüdischen Feiertage dem jüdischen Kalender zuordnen (Schabbat, Rosch Chodesch, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage),
den jüdischen Kalender erläutern (solilunares Prinzip, Tag, Woche, Schabbat, Monat, Jahr, Schaltjahr, Schemittajahr, Joweljahr),
Methodenkompetenz
sich an außerschulischen Lernorten aufgabenbezogen und selbstständig informieren,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott benennen (der Mensch als Nefesch, Neschama, Ruach),
Jezer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des Menschen; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22; 11,1-9; Schoftim/Richter; Tehillim/Psalmen),
die Stammväter/-mütter (Awot/Imahot)-Geschichte in ihren Höhen und Tiefen nachvollziehen (Stamm, Familie, Chewruta) (Bereschit/Genesis 12-22; 23-35; 37-50),
zwischenmenschliche Begegnungen im Sinne von „weahawta leReacha kamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus 19,15; 19,18; Schemot/Exodus 23,9; Dewarim/Deuteronomium 10,19; 25, 2-3; Michah/Micha 6,8; Pirke Awot 1,2; Jewamot 79a, Schabbat 133b),
Methodenkompetenz
ein Plakat oder einen Flyer über jüdische Werte erstellen,
Selbst- und Sozialkompetenz
seine Selbstwahrnehmung formulieren
körpersprachliche Signale wahrnehmen und sich adäquat verhalten,
persönliche Krisen als Situationen beschreiben, die zum Leben gehören, und unter Anleitung Wege zu deren Überwindung aufzeigen,
in der Diskussion mit Anderen das eigene religiöse Bekenntnis vertreten,
Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen Menschen in unterschiedlichen Gruppen zur eigenen Lebensorientierung nutzen,
in Konflikten mit Anderen die eigene Position beschreiben und nach Lösungen suchen,
eigene Gefühle zum Ausdruck bringen und reflektieren,
Zuwendung als Bereicherung im Leben annehmen und geben,
Sachkompetenz
verschiedene Epochen der jüdischen Geschichte aufzeigen (tanachische, nachbiblische Zeit, Mittelalter, Moderne),
Stationen der Volkswerdung im Tanach benennen (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael),
diverse zentrale Ereignisse in der Geschichte und deren Folgen erklären: Zerstörung beider Tempel/Beginn der Diaspora/Jawne, Rabbinisches Judentum, Hellenismus und Chanukka, Formen der Judenfeindschaft (zum Beispiel Fehlinterpretation des Schadenersatzprinzips „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ Wajikra/Levitikus 24,20; Auserwählungsgedanke), Zionismus und der moderne Staat Israel,
eine Perspektive für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft),
sich mit ihrer eigenen jüdischen Herkunft auseinandersetzen (Schoa, jüdische Gemeinden in Deutschland nach 1945, Zuwanderung aus den GUS-Staaten seit 1990),
Methodenkompetenz
die Abfolge von Ereignissen der jüdischen Geschichte visualisieren,
Informationen zu Ereignissen der jüdischen Geschichte selbstständig sammeln, strukturieren und präsentieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Erfahrungen mit weltlichen und religiösen Festen beschreiben,
Feste mit Anderen planen und im Rahmen der Schule umsetzen,
Sachkompetenz
die Mizwot der Tora in Beziehung zu Herausforderungen der modernen Welt setzen (Religionsfreiheit und Dina deMalchuta Dina, Verhältnis von Religion und Staat: Beschneidung, Schächten, soziale Gerechtigkeit als Botschaft der Propheten),
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik darstellen und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen beschreiben (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka – Almosen, Schutz des Fremden),
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „... liebe Deinen Nächsten ...“ (Wajikra/Levitikus 19,18), Darche Schalom),
Methodenkompetenz
die Gültigkeit und Bedeutung tanachischer Aussagen in Geschichte und Gegenwart an Beispielen erläutern,
ausgewählte Möglichkeiten der Konfliktbewältigung anwenden, u. a. Ich-Botschaften, Mediation,
unterschiedliche Gesprächsformen anwenden, u. a. Diskussion, Pro- und Contra-Argumentation,
sich mit suggestiver Sprache auseinandersetzen,
eigene Visionen zur Lösung von Unrechtserfahrungen entwickeln,
Filmsequenzen nach vorgegebenen Kriterien analysieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
sich mit der Wirkung anderer Menschen und ihrer Handlungsweisen auf die eigene Persönlichkeit auseinandersetzen,
sich mit persönlicher Verantwortung für das Lösen von Konflikten auseiandersetzen und dies an einem Beispiel darstellen,
Strategien entwickeln, um sich vor zweifelhaften Sinnangeboten oder Werbungen zu schützen,
die Gebote als Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben in der Gemeinschaft und mit Gott erklären,
den Zusammenhang von der Freiheit des Handelns und der Verantwortung dafür an Beispielen erklären,
persönliche Richtlinien für den Umgang mit den modernen Medien entwickeln,
toleranten und respektvollen Umgang mit Mitgliedern anderer Religionen praktizieren,
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen; Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4),; Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25),; Ebenbildlichkeit des Menschen nach Bereschit/Genesis 1,
das theologische Konzept göttlicher Präsenz und Allmacht anhand folgender Torastellen darlegen:; Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 7,1-7; 19,1-23,9),; Gott als Beistand des Menschen durch die Korbanot (Wajikra/Levitikus, Paraschat Zaw, Kap. 6ff.; Wajikra/Levitikus 23),; Gott als Hort des Menschen durch das Gebet; Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, Versöhnungsgebet etc. (BereschitGenesis 22,3; 24,63; 28,11; Schemot/Exodus 15,1-21; Dewarim/Deuteronomium 11,13),; Gottesdienst / Orte des Gebetes [Stiftszelt, Tempel, Synagoge] (Schemot/Exodus 25,131,10; 36,8-40,38),; Aufgaben von Priestern und Leviten/Tempeldienst (Schemot/Exodus, 28,1-21; 39,1-31; Wajikra/Levitikus 7,28-9,24; 21,1-24; 22, 17-33; 24,1-23; Bamidbar/Numeri 1,48-4,49; 8,5-26; 18,1-32),
die Bundesschlüsse mit der gesamten Menschheit und dem Jüdischen Volk sowie die Zuwendungen und Abwendungen Gottes erläutern (Jeschijahu/Jesaja 1,1-27; 40,1-26, Zecharia/Sacherja 2ff., Haftara zu Paraschat Behaalotecha; Michah/Micha 5 und 6, Hafzara zu Paraschaft Balak; Amos 2f.; Hoschea/Hosea 11f.),
Methodenkompetenz
sich auf biblischen Landkarten orientieren,
die symbolhafte Sprache in Texten aus dem Tanach deuten,
Tehillim/Psalmen, Gebete und Meditationen als Zugangsformen zum Göttlichen beschreiben,
künstlerische Interpretationen Bibeltexten gegenüberstellen,
unterschiedliche Medien zur Informationsgewinnung und Präsentation nutzen,
Selbst- und Sozialkompetenz
am Beispiel von Texten aus dem Tanach Grunderfahrungen von Glauben, Vertrauen und Befreiung entdecken und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung setzen,
eigene Gottesbilder in Beziehung zu denen anderer setzen und diskutieren,
die Tragfähigkeit des Gottesglaubens für das eigene Leben überprüfen,
seine eigenen Anfragen und Zweifel an Gott formulieren,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen: Sefer (Buch), Paraschat haSchawua (Sidra/Wochenabschnitt, Kapitel/Perek, Vers/Passuk),
den Aufbau und zentrale Inhalte des Tanach darstellen (zum Beispiel Landnahme, Richter und Könige, Propheten, Exil und Rückkehr),
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschiot zuordnen,
sich mit den Inhalten der Tora und deren Bedeutung auseinandersetzen,
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch wiedergeben,
die Zusammenhänge zwischen Parascha und Haftara erläutern,
Prinzipien traditioneller Schriftauslegung erklären (PaRDeS),
den Aufbau der Mischna und ausgewählte Inhalte nachvollziehen,
Methodenkompetenz
die persönliche Bedeutsamkeit von Aussagen tanachischer Texte formulieren und kreativ darstellen,
über den Glauben an Gott debattieren,
eine prophetische Rede entwerfen und vortragen,
Selbst- und Sozialkompetenz
aus Texten des Tanach praktische Bezüge zur Lebensbewältigung und Nächstenliebe herausarbeiten,
aus tanachischen Texten Trost und Hoffnung für sich und die Mitmenschen entwickeln,
eigenes Handeln an Aussagen des Tanach zu vorbildhaftem Verhalten ausrichten,
Botschaften der Propheten auf seine eigenen Lebensumstände übertragen,
Sachkompetenz
Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben (Schema Jisrael, Amida, Schacharit, Mincha, Maariw, Jigdal),
Inhalt und Struktur sowie Gegenstände der Hauptgebete wiedergeben (Berachot, Schema Jisrael und seine Torastellen, Tefillin, Mesusa und Zizit, Struktur der Amida),
ausgewählte Stellen aus dem Machsor (Festtagsgebetbuch) erklären (Awinu Malkenu, Sündenbekenntnis Aschamnu, Akedat Jizchak),
vokalisierte hebräische Texte lesen (Schema Jisrael, Berachot, Birkat Hamason),
die jüdischen Feiertage dem jüdischen Kalender zuordnen (Schabbat, Rosch Chodesch, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage),
den jüdischen Kalender erläutern (solilunares Prinzip, Tag, Woche, Schabbat, Monat, Jahr, Schaltjahr, Schemittajahr, Joweljahr),
Stationen des jüdischen Lebensweges (Berit Mila, Bar- und Bat-Mizwa, Chuppa, Awelut) beschreiben,
die Bedeutung von Sederteller, Sukka, Lulaw, Schabbat- und Feiertagskerzen, Tefillin, Mesusa und Zizit, Kiddusch und Hawdala erläutern,
Methodenkompetenz
sich an außerschulischen Lernorten aufgabenbezogen und selbstständig informieren,
jüdische Fest- und Gedenktage deuten und auf die Gegenwart beziehen,
Lernergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form verständlich und strukturiert darstellen,
sprachliches, soziokulturelles sowie thematisches Wissen und Weltwissen einbeziehen, nutzen und erklären,
Selbst- und Sozialkompetenz
Grundformen religiöser Praxis gestalten sowie ihren Gebrauch reflektieren,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott benennen (der Mensch als Nefesch, Neschama, Ruach),
Jezer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des Menschen; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22; 11,1-9; Schoftim/Richter; Tehillim/Psalmen),
die Stammväter/-mütter- (Awot/Imahot)-Geschichte in ihren Höhen und Tiefen verstehen (Stamm, Familie, Chewruta) nach Bereschit/Genesis 12-22; 23-35; 37-50,
zwischenmenschliche Begegnungen im Sinne von „weahawta leReacha kamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus 19,15; 19,18; Schemot/Exodus 23,9; Dewarim/Deuteronomium 10,19; 25, 2-3; Michah/Micha 6,8; Pirke Awot 1,2; Jewamot 79a, Schabbat 133b),
allgemein-ethische mit religiös-jüdischen Prinzipien in Beziehung setzen zum Beispiel in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialethik (Mitzwot scheben Adam leChawero und scheben Adam laMakom; b Joma 8,9), Kaschrut (reine und unreine Tiere, Milch und Fleisch, Verbot des Blutgenusses)
Methodenkompetenz
ein Plakat oder einen Flyer über jüdische Werte erstellen,
den Bezug zwischen Texten und dem eigenen Lebenslauf herstellen,
Informationsmaterial selbstständig auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
positive und negative Erfahrungen im eigenen Leben wahrnehmen und beschreiben,
seine Selbstwahrnehmung formulieren,
körpersprachliche Signale wahrnehmen und sich adäquat verhalten,
persönliche Krisen als Situationen beschreiben, die zum Leben gehören, und unter Anleitung Wege zu deren Überwindung aufzeigen,
eigene Gefühle zum Ausdruck bringen und reflektieren,
Zuwendung als Bereicherung im Leben annehmen und geben,
Toleranz gegenüber Werten und Lebensweisen Anderer zeigen,
in der Diskussion mit Anderen das eigene religiöse Bekenntnis vertreten,
Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen Menschen in unterschiedlichen Gruppen zur eigenen Lebensorientierung nutzen,
in Konflikten mit Anderen die eigene Position beschreiben und nach Lösungen suchen,
das eigene Handeln mit Blick auf überlieferte jüdische Glaubensüberzeugungen reflektieren,
im Perspektivenwechsel andere Standpunkte einnehmen und zum eigenen Standpunkt in Beziehung setzen,
das eigene Verhalten selbstkritisch einschätzen,
Sachkompetenz
verschiedene Epochen der jüdischen Geschichte aufzeigen (tanachische, nachbiblische Zeit, Mittelalter, Moderne),
Stationen der Volkswerdung im Tanach benennen (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael),
diverse zentrale Ereignisse in der Geschichte und deren Folgen erklären (Zerstörung beider Tempel / Beginn der Diaspora / Jawne: Rabbinisches Judentum, Hellenismus und Chanukka, Formen der Judenfeindschaft (zum Beispiel Fehlinterpretation des Schadenersatzprinzips „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ Wajikra/Levitikus 24,20; Auserwählungsgedanke), Zionismus und der moderne Staat Israel),
eine Perspektive für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft),
sich mit ihrer eigenen jüdischen Herkunft auseinandersetzen (Schoa, jüdische Gemeinden in Deutschland nach 1945, Zuwanderung aus den GUS-Staaten seit 1990),
Methodenkompetenz
die Abfolge von Ereignissen der jüdischen Geschichte visualisieren,
Informationen zu Ereignissen der jüdischen Geschichte selbstständig sammeln, strukturieren und präsentieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Erfahrungen mit weltlichen und religiösen Festen beschreiben,
Feste mit Anderen planen und im Rahmen der Schule umsetzen,
interreligiöse Vergleiche durchführen,
das eigene Verhältnis zu fremden Religionen hinterfragen,
Sachkompetenz
die Mizwot der Tora in Beziehung zu Herausforderungen der modernen Welt setzen (Religionsfreiheit und Dina deMalchuta Dina, Verhältnis von Religion und Staat: Beschneidung, Schächten, soziale Gerechtigkeit als Botschaft der Propheten),
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik verstehen und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen erkennen (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka – Almosen, Schutz des Fremden),
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „... liebe Deinen Nächsten ...“ (Wajikra/Levitikus 19,18), Darche Schalom),
religiöse Werte und religiösen Extremismus differenziert betrachten,
Methodenkompetenz
die Gültigkeit und Bedeutung tanachischer Aussagen in Geschichte und Gegenwart an Beispielen erläutern,
ausgewählte Möglichkeiten der Konfliktbewältigung anwenden, u. a. Ich-Botschaften, Mediation,
unterschiedliche Gesprächsformen anwenden, u. a. Diskussion, Pro- und Contra-Argumentation,
sich mit suggestiver Sprache auseinandersetzen,
eigene Visionen zur Lösung von Unrechtserfahrungen entwickeln,
Filmsequenzen nach vorgegebenen Kriterien analysieren,
neue Medien und Kommunikationstechniken für Recherche, Informationsaustausch und für die Präsentation von Arbeitsergebnissen nutzen,
Selbst- und Sozialkompetenz
sich mit der Wirkung anderer Menschen und ihrer Handlungsweisen auf die eigene Persönlichkeit auseinandersetzen,
die persönliche Verantwortung für das Lösen von Konflikten erkennen und an einem Beispiel darstellen,
Strategien entwickeln, um sich vor zweifelhaften Sinnangeboten oder Werbungen zu schützen,
die Gebote als Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben in der Gemeinschaft und mit Gott erklären,
den Zusammenhang von der Freiheit des Handelns und der Verantwortung dafür an Beispielen erklären,
persönliche Richtlinien für den Umgang mit den modernen Medien entwickeln,
toleranten und respektvollen Umgang mit Mitgliedern anderer Religionen praktizieren,
Sachkompetenz
anhand geeigneter Torastellen das jüdische Prinzip der Einheit Gottes aufzeigen; Gott als Schöpfer der Welt (Bereschit/Genesis 1,1-2,4),; Gott als Schöpfer des Menschen (Bereschit/Genesis 1,26-2,25),; Ebenbildlichkeit des Menschen nach Bereschit/Genesis 1),
das theologische Konzept göttlicher Präsenz anhand folgender Torastellen darlegen:; Gott als Befreier und Gesetzgeber (Schemot/Exodus 2,16; 2,17-22; 17,1-7; 19,1-23,9),; Gott als Beistand des Menschen durch die Korbanot (Wajikra/Levitikus, Paraschat Zaw, Kap. 6ff.; Wajikra/Levitikus 23),; Gott als Hort des Menschen im Gebet (Bittgebet, Dankesgebet, Lobgesang, Versöhnungsgebet: Bereschit/Genesis 22,3; Bereschit/Genesis 24,63; 28,11; 15,1-21; Dewarim/Deuteronomium 11,13), Gottesdienst/Orte des Gebetes (Stiftszelt, Tempel, Synagoge, ausgehend von Schemot/Exodus 25,1-31,10; 36,8-40,38),
das Konzept der Heiligkeit Gottes und der Forderung nach Heiligkeit in Bezug auf das jüdische Volk entfalten (Wajikra/Levitikus 11,43f.; 19),
die 13 Glaubensgrundlagen des Rambam erklären und erörtern,
die Bundesschlüsse mit der gesamten Menschheit und dem jüdischen Volk sowie die Zuwendungen und Abwendungen Gottes erläutern (Jeschijahu/Jesaja 1,1-27; 40, 1-26, Zecharia/Sacharja 2ff., Haftara zu Paraschat Behaalotecha; Michah/Micha 5 und 6, Haftara zu Paraschat Balak; Amos 2f.; Hoschea/Hosea 11f.),
Methodenkompetenz
ausgewählte Bibeltexte aspektorientiert interpretieren,
Tehillim/Psalmen, Gebete und Meditationen als Zugangsform zum Göttlichen beschreiben,
zum Themenkomplex „Weltreligionen“ selbstständig recherchieren,
Ergebnisse der Recherche in medialer Form präsentieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
die Tragfähigkeit des Gottesglaubens für das eigene Leben überprüfen,
seine eigenen Anfragen und Zweifel an Gott formulieren,
eine eigene Position zum Glauben an Gott einnehmen und begründen,
in religiösen Fragen begründet urteilen, u. a. Frage nach dem Sinn, Theodizee-Frage,
im Gespräch mit Anderen eigene Vorstellungen über die Sinnfrage reflektieren,
Sachkompetenz
den Aufbau des Chumasch darstellen: Sefer (Buch), Paraschat HaSchawua (Sidra/Wochenabschnitt, Kapitel/Perek, Vers/Passuk),
den Aufbau des Tanach darstellen und zentrale Inhalte (zum Beispiel Landnahme, Richter und Könige, Propheten, Exil und Rückkehr) herausarbeiten,
in Grundzügen Inhalte der Tora den Büchern und ausgewählten Paraschiot zuordnen,
eine wichtige Stelle der Tora mit dem klassischen Kommentar von Raschi interpretieren (zum Beispiel den Anfang der Schöpfungserzählung, Bereschit/Genesis 1,1),
klassische Kommentare und Midraschim zum Chumasch analysieren,
die Zusammenhänge zwischen Parascha und Haftara erläutern,
Prinzipien traditioneller Schriftauslegung erklären (PaRDeS),
den Aufbau des Talmuds (Ordnungen der Mischna, Gemara, Beschreibung eines Talmudblattes) erörtern,
Methodenkompetenz
dem Bibeltext eine andere Sprachgestalt geben und das Ergebnis präsentieren,
biblische Darstellungen in Kunst und Literatur an Beispielen interpretieren,
Selbst- und Sozialkompetenz
eigene Grunderfahrungen wie Liebe, Sehnsucht und Leid, in biblischen Geschichten skizzieren und deuten,
Sachkompetenz
Aufbau und Inhalte des Siddurs beschreiben,; Schema Jisrael dem Chumasch zuordnen,; Amida (Berachot unterteilen in Lob, Bitten und Dank),; Gebetszeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Schacharit, Mincha und Maariw herausarbeiten,
Aufbau und Inhalt des Machsors (Festtagsgebetbuch) erläutern (Hallel, Mussaf Amida für die Schalosch Regalim, Kol Nidre, Awinu Malkenu, Sündenbekenntnis Aschamnu),
vokalisierte hebräische Texte (Schema Israel, Berachot über Speisen und Birkat Hamason) lesen und hebräische Begriffe aus dem Schema Jisrael der Deutschen Übersetzung zuordnen,
die jüdischen Feiertage in den jüdischen Kalender einordnen, deren Ursprung im Chumasch und Tanach herausarbeiten und zwischen Tora-, rabbinischen sowie modernen Feier- und Gedenktagen unterscheiden (Schabbat, Rosch Haschana und Jom Kippur, Pessach, Schawuot, Sukkot und Schemini Azeret, Purim, Chanukka, die Fastentage, Jom Jeruschalaim),
Stationen des jüdischen Lebensweges (Berit Mila, Pidjon HaBen, Bar- und Bat-Mizwa, Chuppa, Get, Awelut) beschreiben,
die Bedeutung von Sederteller, Sukka, Lulaw, Schabbat-, Feiertagskerzen, Tefillin, Mesusa und Zizit, Kiddusch und Hawdala erläutern,
Methodenkompetenz
Ausführungen über Inhalte, Funktion und Spiritualität von Gebeten und Beten interpretieren,
interreligiöse Festkalender gestalten und präsentieren,
Lernergebnisse in mündlicher und schriftlicher Form verständlich und strukturiert darstellen,
sprachliches, soziokulturelles sowie thematisches Wissen und Weltwissen einbeziehen, nutzen und erklären,
Selbst- und Sozialkompetenz
selbstständig Problemfragen erörtern,
Sachkompetenz
die Torastellen zum Menschen als Geschöpf Gottes, seine Verfehlung und seine Würde im Prozess des Bundes mit Gott deuten (Jezer hatow – Jezer hara, Willensfreiheit des Menschen; Bereschit/Genesis 1,26-27; 2,7; 3,1-23; 4,1-16; 6,1-22; 11,1-9; ausgewählte Tehillim/Psalmen),
zwischenmenschliche Begegnungen im Sinne der Nächstenliebe „weahawta leReacha kamocha“ interpretieren (Wajikra/Levitikus 19,15-18; Schemot/Exodus 23,9; Dewarim/Deuteronomium 10,19-25; Michah/Micha 6,8; Pirke Awot 1,2; Jewamot 79a; Schabbat 133b),
Hauptmerkmale der jüdischen Ethik, wie Geistigkeit, Freiheit, Verantwortlichkeit, mithilfe klassischer Texte darlegen (Pirke Awot, Rambam: Mischne Tora, Hilchot Jessode Hatora und Hilchot Teschuwa),
den unschätzbaren Wert des menschlichen Lebens im Judentum anhand des Prinzips von Pikuach Nefesch herausarbeiten,
allgemein-ethische mit religiös-jüdischen Prinzipien in Beziehung setzen (zum Beispiel in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialethik, Materialismus, Egoismus, Determinismus),
Methodenkompetenz
Methoden der Selbst- und Fremdreflexion selbstständig und situationsgerecht anwenden,
Wertmaßstäbe und Beurteilungskriterien entwickeln und entsprechend anwenden,
Informationsmaterial selbstständig auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
Handlungsoptionen durch Güterabwägung und auf der Grundlage von Gewissensentscheidungen entwickeln,
sich mit Fragen von Endlichkeit und Begrenztheit des Lebens auseinandersetzen,
Toleranz gegenüber Werten und Lebensweisen Anderer zeigen,
das eigene Handeln mit Blick auf überlieferte jüdische Glaubensüberzeugungen reflektieren,
positive und negative Erfahrungen im eigenen Leben wahrnehmen und beschreiben,
eigenes und fremdes Fühlen und Handeln analysieren und werten,
Gesprächs- und Handlungssituationen einschätzen und situationsgerecht und empathisch gestalten,
sein eigenes Verhalten selbstkritisch einschätzen,
Sachkompetenz
verschiedene Epochen der jüdischen Geschichte erklären (tanachische, nachbiblische Zeit, Mittelalter, Moderne),
Stationen der Volkswerdung aus dem Tanach herausarbeiten (Awot, Jeziat Mizrajim, Har Sinai, Erez Jisrael, Richter (Debora), Könige),
zentrale Ereignisse in der Geschichte und deren Folgen erklären (Zerstörung beider Tempel/ Beginn der Diaspora/Jawne, Rabbinisches Judentum, Hellenismus und Chanukka, Kreuzzüge/Synagoga und Ecclesia, Aufklärung und Haskala, Formen der Judenfeindschaft (zum Beispiel Fehlinterpretation des Schadenersatzprinzips „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ Wajikra/Levitikus 24,20; Auserwählungsgedanke), Zionismus und der moderne Staat Israel),
Perspektiven für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft, religiöse und säkulare Bewegungen des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart),
sich mit ihrer eigenen jüdischen Herkunft auseinandersetzen (Schoa, jüdische Gemeinden in Deutschland nach 1945, Zuwanderung aus den GUS-Staaten seit 1990),
Methodenkompetenz
komplexe historische Entwicklungen grafisch darstellen,
ein Zeitzeugeninterview vorbereiten, durchführen und auswerten,
Selbst- und Sozialkompetenz
das eigene Verhältnis zu fremden Religionen hinterfragen,
die Perspektive anderer religiöser Traditionen respektieren,
Sachkompetenz
die Mizwot der Tora in Beziehung zu Herausforderungen der modernen Welt setzen (Religionsfreiheit und Dina deMalchuta Dina/Verhältnis von Religion und Staat: Beschneidung, Schächten; soziale Gerechtigkeit als Botschaft der Propheten),
wichtige Grundlagen der jüdischen Ethik darstellen und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen beschreiben (Sprüche der Väter/Ethik, Zedaka, Gastfreundschaft, Schutz des Fremden),
die Herausforderung der Religionen durch fortschreitende Säkularisation der modernen Gesellschaft benennen und seine Minderheitenposition nach außen vertreten,
Perspektiven für religiöses Zusammenleben in der Gegenwart entwickeln (Minjan und Verpflichtung zur Gemeinschaft, religiöse und säkulare Bewegungen des Judentums in Vergangenheit und Gegenwart),
religiöse Werte und religiösen Extremismus differenziert betrachten,
das jüdische Menschenbild reflektiert darstellen (noachidische Gebote, Schöpfungsgeschichte, Ursprung verschiedener Religionen, „weahawta leReacha kamocha“ (Wajekra/Levitikus 19,18), Darche Schalom),
Methodenkompetenz
die Bedeutung der Vielfalt religiöser und pseudoreligiöser Angebote für den Dialog in der pluralistischen Gesellschaft debattieren,
aufgabenbezogen Medien und Methoden zur Materialrecherche und -verarbeitung nutzen,
Arbeitsergebnisse präsentieren,
Kriterien für eine konstruktive Begegnung in dialogischen Situationen prüfen,
Selbst- und Sozialkompetenz
verantwortliches Handeln gegenüber sich selbst, den Mitmenschen und der Schöpfung aus dem jüdischen Menschenbild heraus bewerten,
mit Menschen anderer religiöser Überzeugungen und Weltanschauungen respektvoll kommunizieren,
das eigene Verhältnis zu fremden Religionen hinterfragen,
mit anderen Menschen Wertmaßstäbe und Beurteilungskriterien entwickeln und sich respektvoll darüber auseinandersetzen,
mit Leiderfahrungen Anderer sensibel umgehen.
die Verantwortung des Einzelnen für die Mitwirkung und Gestaltung der Gesellschaft beurteilen,
Möglichkeiten eigenverantwortlichen Handelns im Umgang mit sozial schwachen Menschen aufzeigen,
Respekt und Toleranz hinsichtlich anderer Verhaltensweisen zeigen und mit eigenen Verhaltensweisen vergleichen.