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Sach- und Methodenkompetenz
physikalische Phänomene aus der Natur und im Rahmen von Experimenten beobachten Beobachtungsergebnisse beschreiben
den Forschungsgegenstand der Astronomie nennen
kulturhistorische Verbindungen zwischen griechischer Mythologie und heutigen Sternbildern zur Orientierung am Nachthimmel darstellen (KB)
astronomische Beobachtungen vorbereiten und durchführen
die temperaturabhängige Volumenänderung von Körpern
die Entstehung und Ausbreitung von Schall
die Demonstration der Wirkung des Luftdrucks
Wirkungen von (Dauer-)Magneten
die Entstehung von Schatten
Kohäsion, Adhäsion, Kapillarität Geeignete Beobachtungsmöglichkeiten sind:
Nutzung von Sonnenuhr bzw. Schattenstab zur Untersuchung der Erdrotation
Bestimmung der Nordrichtung mit Hilfe des Polarsterns
Orientierung am Nachthimmel mit Hilfe von Sternbildern Langzeitbeobachtung mit Protokoll (Auswertung siehe Abschnitt 2.1.3): Mondphasen und scheinbare Bewegung des Mondes
Masse und Volumen als physikalische Größen charakterisieren, experimentell bestimmen und ausgewählte Repräsentanten zuordnen
die Dichte mithilfe ihrer Kenntnisse über Volumen und Masse als physikalische Größe charakterisieren
den Versuchsaufbau, das Vorgehen beim Experimentieren, die Beobachtungen/Messwerte und die Ergebnisse eines Experiments dokumentieren
Schülerexperiment mit Protokoll: Bestimmung der Dichte eines Körpers
Weg und Zeit als physikalische Größen charakterisieren und messen
Schülerexperiment mit Protokoll: Bestimmung der Geschwindigkeit eines Körpers
die Kraft als physikalische Größe charakterisieren
Kraftwirkungen unterscheiden und Beispiele für Kräfte angeben
Schülerexperiment mit Protokoll: Zusammenhang zwischen Kraft und Längenänderung: einer Feder
den Druck als physikalische Größe charakterisieren
den Auflagedruck beschreiben und berechnen sowie Beispiele aus Natur und Technik erläutern
den Druck als eine Eigenschaft von Flüssigkeiten und Gasen mithilfe des Teilchenmodells erklären
die Gewichtskraft als Ursache des Schweredrucks in Wasser und Luft beschreiben
den Auftrieb als Folge des Schweredrucks beschreiben
Schülerexperiment mit Protokoll: Messung der Auftriebskraft (archimedisches Prinzip: möglich)
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I–II
die Bedeutung der Astronomie anhand konkreter Beispiele (historisch: Navigation, Kalender, …; aktuell: Raumfahrt, Weltall als Labor, …) beschreiben
exemplarisch erläutern, dass die Beobachtung eine wichtige Arbeitsmethode für den Erkenntnisgewinn in der Astronomie darstellt (KB)
Geschwindigkeit als physikalische Größe charakterisieren sowie die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen
den Zusammenhang/Unterschied zwischen Masse und Gewichtskraft auf der Erdoberfläche anhand von Beispielen angeben
Reibungskräfte messen, zwischen Haft-, Gleit- und Rollreibung unterscheiden
Beispiele für Reibungskräfte und zu erwünschter/unerwünschter Reibung nennen
die Phänomene Schweben, Steigen, Sinken erklären
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
die Bedeutung der Astronomie anhand konkreter Beispiele (historisch: Navigation, Kalender, …; aktuell: Raumfahrt, Weltall als Labor, …) erläutern
begründen, dass die Beobachtung eine wichtige Arbeitsmethode für den Erkenntnisgewinn in der Astronomie darstellt (KB)
Geschwindigkeit als physikalische Größe charakterisieren sowie die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnen und erläutern
den Zusammenhang/ Unterschied zwischen Masse und Gewichtskraft auf der Erdoberfläche anhand von Beispielen erläutern
Reibungskräfte messen, zwischen Haft-, Gleit- und Rollreibung unterscheiden und Beispiele zu erwünschter/unerwünschter Reibung in der Praxis erläutern (BNE)
die Phänomene Schweben, Steigen, Sinken, Schwimmen erklären
Selbst- und Sozialkompetenz
sich in Fachräumen und beim Experimentieren regelgerecht verhalten (BO)
Beobachtungen und Experimente individuell und in kooperativen Lernformen planen und durchführen
Ergebnisse sorgfältig auf Grundlage vorgegebener Kriterien unter Verwendung der Fachsprache protokollieren und adressatengerecht präsentieren (DS)
Medien als Informationsquellen sowie zur Simulation von physikalischen bzw. astronomischen Vorgängen nutzen (MB)
verantwortungsbewusst mit Arbeits- und Experimentiermaterialien umgehen (BO)
Ergebnisse reflektieren und daraus Schlussfolgerungen ziehen
mit Misserfolgen bei Experimenten oder Beobachtungen konstruktiv umgehen und daraus lernen
andere Schülerinnen und Schüler motivieren und unterstützen, um gemeinsam zu einem erfolgreichen Ergebnis zu gelangen
sachlich und respektvoll kommunizieren, um Beobachtungen und Ergebnisse zu diskutieren (DB)
konstruktives Feedback geben und annehmen, um die Qualität der gemeinsamen Arbeit zu verbessern
Sach- und Methodenkompetenz
Lichtquellen und beleuchtete Körper unterscheiden und Beispiele zuordnen
die allseitige und geradlinige Ausbreitung des Lichts unter Verwendung des Modells Lichtstrahl beschreiben
das Phänomen Schattenbildung mithilfe des Modells Lichtstrahl erklären und zwischen Kern- und Halbschatten unterscheiden
das Reflexionsgesetz nennen und dessen Gültigkeit experimentell bestätigen
das Phänomen Brechung beschreiben und das Brechungsgesetz qualitativ experimentell bestätigen
einfache Strahlenverläufe für Schattenbildung, Reflexion und Brechung unter Anwendung des Modells Lichtstrahl zeichnen
Totalreflexion und ihre Bedingungen beschreiben
Thüringen als Wissenschafts- und Technologiestandort am Beispiel der Entwicklung der Glas- und optischen Industrie einordnen (KB)
Schülerexperimente mit Protokoll: Reflexion und Brechung des Lichts
optische Linsen anhand ihrer Form und ihrer Wirkung auf den Strahlenverlauf unterscheiden
die Brennweite als physikalische Größe charakterisieren und experimentell bestimmen
reelle Bilder an Sammellinsen mithilfe der Hauptstrahlen konstruieren und deren Eigenschaften bestimmen
die Bildentstehung in einer Kamera und im Auge vergleichen
Schülerexperiment mit Protokoll: Bildentstehung oder Strahlenverlauf an Sammellinsen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I–II
die Lichtausbreitung in Lichtleitern als Anwendung nennen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
die Lichtausbreitung in Lichtleitern als Anwendung erläutern
die Dispersion des Lichts als physikalisches Phänomen der Brechung zuordnen und Beispiele aus der Praxis nennen
Selbst- und Sozialkompetenz
optische Sachverhalte sorgfältig und sauber darstellen (BO)
Erkenntnisse bezüglich optischer Sachverhalte aus Fachtexten entnehmen und unter Verwendung der Fachsprache dokumentieren sowie adressatengerecht präsentieren (DS)
Medien zur Simulation von physikalischen Erscheinungen nutzen (MB)
Experimente individuell und in kooperativen Lernformen planen und durchführen
im Arbeitsprozess sorgsam mit Experimentiermaterialien umgehen (BO)
Sach- und Methodenkompetenz
die Auswirkungen der Erdrotation und der Revolution der Erde um die Sonne am Himmel beobachten und beschreiben
die Entstehung der Jahreszeiten durch die Neigung der Erdachse erklären
durch eigene Beobachtungen die Strukturen der Mondoberfläche beschreiben
die physikalischen Bedingungen (Gewichtskraft, Atmosphäre, Temperatur, Strahlung) auf der Mondoberfläche mit den Bedingungen auf der Erdoberfläche vergleichen
eigene Beobachtungen zur Veränderung der Position des Mondes mit der Mondbewegung und Erdrotation erklären
die Entstehung der Mondphasen erklären
die Entstehung von Sonnen- und Mondfinsternis erklären
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I–II
Bedeutung und Nutzen historischer und aktueller Raumfahrtprojekte sowie geplante Vorhaben beschreiben
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
Bedeutung und Nutzen historischer und aktueller Raumfahrtprojekte sowie geplante Vorhaben bewerten
Selbst- und Sozialkompetenz
die Erde als einzigartigen Lebensraum wertschätzen und daraus Konsequenzen für das eigene umweltbewusste und nachhaltige Handeln ableiten (BNE)
Erkenntnisse unter Verwendung der Fachsprache dokumentieren und adressatengerecht präsentieren (DS)
Verantwortung bei der Bearbeitung von Aufgaben (z. B. Recherche) übernehmen
unterschiedliche Meinungen zum Thema „Nutzen der Raumfahrt“ respektieren sowie Gruppenergebnisse verständlich und wertschätzend präsentieren (DB)
eigene Aufnahmen von Himmelskörpern (außer der Sonne!) erstellen (MB)
verantwortungsvoll mit Beobachtungsinstrumenten umgehen (BO)
Sach- und Methodenkompetenz
Arbeit, Leistung und Energie als physikalische Größen charakterisieren
Energieformen nennen und Beispiele aus dem Alltag beschreiben
Energieumwandlungen, -übertragung und -entwertung anhand von einfachen Experimenten und Beispielen beschreiben
den Zusammenhang zwischen Arbeit und Energie anhand von Beispielen erläutern
den Energieerhaltungssatz nennen und auf Beispiele anwenden
Energieumwandlungen und -übertragung anhand von Energieflussdiagrammen grafisch darstellen und beschreiben
die physikalische Größe Wirkungsgrad charakterisieren und bei der Beschreibung von Energieumwandlungen anwenden
erneuerbare und nicht erneuerbare Energiequellen nennen, bzgl. ihrer Nachhaltigkeit vergleichen (BNE) und regionale Beispiele nennen (KB)
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
den Wirkungsgrad für einfache Beispiele berechnen und die Energieentwertung abschätzen
Selbst- und Sozialkompetenz
geeignete Medien nutzen, um Informationen zu recherchieren und dabei die Zuverlässigkeit von Quellen hinterfragen (MB)
die Bedeutung physikalischer Begriffe und Größen von deren Verwendung in der Alltagssprache abgrenzen (DS)
Möglichkeiten der Energiebereitstellung, -speicherung und -nutzung anhand von Beispielen aus dem Alltag und der Wirtschaft sachlich fundiert und begründet diskutieren (BO, DB)
die Energieentwertung im gesellschaftlichen und technologischen Kontext einordnen
den sparsamen und umweltschonenden Umgang mit Energie begründen und daraus Konsequenzen für das eigene Handeln ableiten (BNE)
auf die Ideen und Meinungen anderer eingehen und konstruktives Feedback geben (DB)
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I–II
die Entwicklung verschiedener Weltbilder vom Altertum bis zur Gegenwart beschreiben (KB)
die Bedeutung von verschiedenen Kleinkörpern für das Leben auf der Erde beschreiben
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
verschiedene Weltbilder vom Altertum bis zur Gegenwart beschreiben und bzgl. der Entwicklung des historischen Wissenstands bewerten (KB)
verschiedene Kleinkörper vergleichen und deren Bedeutung für das Leben auf der Erde beurteilen
Sach- und Methodenkompetenz
die Entstehung und den räumlichen Aufbau unseres Sonnensystems beschreiben
die Himmelskörper Sonne, Planet, Mond, Zwergplanet und Kleinkörper des Sonnensystems definieren
die Planeten durch Auswahl geeigneter Kriterien klassifizieren
Selbst- und Sozialkompetenz
historische und religiöse Aspekte ausgewählter Weltbilder sachlich und unter Verwendung der Fachsprache diskutieren (DS, KB)
neue Erkenntnisse mit früheren Annahmen vergleichen
Lebensbedingungen auf verschiedenen Himmelskörpern beurteilen
verantwortungsvoll mit Informationsquellen umgehen (MB)
die Unterschiede zwischen Astronomie und Astrologie benennen
anderen aufmerksam zuhören und unterschiedliche Sichtweisen respektieren (DB)
Sach- und Methodenkompetenz
Beispiele für Reibungselektrizität nennen Erscheinungen im elektrischen Stromkreis mit Hilfe eines Modells erklären
Kraftwirkungen zwischen geladenen Körpern beschreiben
Wirkungen und Gefahren des elektrischen Stromes nennen
die Schaltzeichen den grundlegenden elektrischen Bauteilen zuordnen
den grundlegenden Aufbau eines einfachen Stromkreises beschreiben und mit Hilfe von Schaltzeichen skizzieren
einfache Stromkreise mit Hilfe von Schaltplänen aufbauen
zwischen Leitern und Nichtleitern (Isolatoren) unterscheiden die Größen elektrische Stromstärke und elektrische Spannung charakterisieren
den elektrischen Widerstand charakterisieren
die Größen Spannung, Stromstärke und Widerstand mit Hilfe der Grundgleichung berechnen
die Bedeutung von elektrischen Geräten im Alltag und Berufsleben begründen (BO)
Schülerexperiment mit Protokoll: Messung von elektrischer Spannung und elektrischer: Stromstärke
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
die Ladung eines Körpers als Elektronenmangel oder -überschuss erklären
berührungsfreie Kraftwirkungen im elektrischen Feld untersuchen
den elektrischen Strom in Metallen als gerichtete Bewegung von Elektronen beschreiben
Eigenschaften von Reihen- und Parallelschaltung untersuchen (z. B. Experiment, Simulation)
das ohmsche Gesetz experimentell nachweisen und interpretieren
die Abhängigkeit des elektrischen Widerstands von Länge, Querschnitt und Material qualitativ beschreiben
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II
berührungsfreie Kraftwirkungen im elektrischen Feld untersuchen
das ohmsche Gesetz experimentell nachweisen und interpretieren
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I–II
den elektrischen Strom in Metallen als gerichtete Bewegung von Elektronen angeben
Eigenschaften von Reihen- und Parallelschaltung überprüfen und anwenden
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
das ohmsche Gesetz experimentell nachweisen
Selbst- und Sozialkompetenz
die Gefahren des elektrischen Stroms erkennen und sicher mit elektrischen Geräten umgehen (BO)
Experimente zur Elektrizitätslehre planen und durchführen
Erkenntnisse aus der Elektrizitätslehre in Präsentationen/Diskussionen unter Verwendung der Fachsprache verständlich darstellen (DS, MB)
Informationen aus verschiedenen Quellen selbstständig entnehmen und anwenden (MB)
in Gruppen arbeiten, auf die Ideen und Meinungen anderer eingehen und konstruktives Feedback geben (DB)
Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen, indem sie sich aktiv an Diskussionen beteiligen und Fragen stellen, um ihr Verständnis zu vertiefen (BO)
Sach- und Methodenkompetenz
die Temperatur als physikalische Größe charakterisieren
den absoluten Nullpunkt der Temperatur mit Hilfe des Teilchenmodells erläutern
Wärme und thermische Energie als physikalische Größen charakterisieren und voneinander unterscheiden
die Grundgleichung der Wärmelehre interpretieren
anhand praktischer Beispiele die temperaturabhängige Volumenänderung von Körpern beschreiben und für Gase mit dem Teilchenmodell erläutern
Anomalien des Wassers beschreiben und deren Bedeutung an Beispielen erläutern
Arten der Wärmeübertragung (Leitung, Strömung/Konvektion, Strahlung) beschreiben und Anwendungsbeispiele zuordnen
ein Temperatur-Wärme-Diagramm mit Übergängen der Aggregatzustände interpretieren
verschiedene Aggregatzustände vergleichen und Aggregatzustandsänderungen unter energetischen Gesichtspunkten beschreiben
die Bedeutung der Verdunstung in Natur und Alltag beschreiben
die Bedeutung von Umwandlungswärmen an Beispielen aus der Natur beschreiben
den Aufbau einer technischen Anwendung beschreiben und ihre Wirkungsweise sowie die stattfindenden Energieumwandlungen erläutern, z. B. Wärmekraftmaschinen, Kühlschrank/Wärmepumpe, Solarthermie
Schülerexperiment, z. B.: Temperaturverlauf beim Erwärmen von Wasser mit Zustandsänderungen; Wärmeübertragung bzw. Wärmedämmung; Solarthermie; Speicherung thermischer Energie; Verdunstung als Kühlungsprozess
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
die Bedeutung der spezifischen Wärmekapazität von Stoffen erläutern
Phänomene des Klimawandels mit Hilfe der Wärmelehre exemplarisch erläutern und deren Auswirkungen bewerten und diskutieren (BNE)
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I–II
Phänomene des Klimawandels mit Hilfe der Wärmelehre exemplarisch erläutern (BNE)
Selbst- und Sozialkompetenz
sich faktenbasiert eine Meinung bilden, diese in eine Diskussion einbringen und sich für andere Meinungen offen zeigen (DB)
Entscheidungen im Hinblick auf Energie unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bewerten und Konsequenzen für das eigene Handeln ableiten (BNE)
die Bedeutung physikalischer Erkenntnisse für persönliche und gesellschaftliche Entscheidungen einschätzen (KB)
konzentriert, selbstständig und verantwortungsbewusst Messungen durchführen und auswerten (BO)
sich beim Experimentieren regelgerecht verhalten und die Festlegungen des Arbeitsschutzes einhalten (BO)
ihren Lernprozess eigenverantwortlich gestalten und reflektieren
zunehmend selbstständig recherchieren und kreative Lösungen entwickeln
Sach- und Methodenkompetenz
den Aufbau von Dauermagneten beschreiben
das magnetische Feld im Sinne der berührungsfreien Kraftwirkung auf andere Magnete charakterisieren
die Eigenschaften des Feldlinienmodells für das magnetische Feld nennen
Abhängigkeiten des Magnetfeldes einer stromdurchflossenen Spule von Stromstärke, Windungszahl und Eisenkern beschreiben den Aufbau eines Elektromagneten beschreiben
Schülerexperiment: Wirkungen von Magneten
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
mit Hilfe des Elementarmagnetenmodells die Eigenschaften von Dauermagneten erklären
Feldlinienbilder von Stabmagneten, Hufeisenmagneten, geraden stromdurchflossenen Leitern, stromdurchflossenen Spulen (außerhalb und innerhalb einer langen Zylinderspule) sowie des Erdmagnetfeldes skizzieren und interpretieren
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
Feldlinienbilder von Stabmagneten, stromdurchflossenen Spulen (außerhalb und innerhalb einer langen Zylinderspule) sowie des Erdmagnetfeldes skizzieren und interpretieren
den Aufbau eines Gleichstrom-Elektromotors beschreiben, seine Funktionsweise mit Hilfe erklären
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II
Feldlinienbilder von Stabmagneten, Hufeisenmagneten, stromdurchflossenen Spulen (außerhalb und innerhalb einer langen Zylinderspule) sowie des Erdmagnetfeldes skizzieren und interpretieren
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
den Aufbau eines Gleichstrom-Elektromotors beschreiben, seine Funktionsweise erklären und die stattfindenden Energieumwandlungen angeben
Selbst- und Sozialkompetenz
Anwendungen des Elektromagnetismus (z. B. Elektromotor, Relais, Lautsprecher) als eine wesentliche Quelle des hohen gesellschaftlichen Lebensstandards diskutieren (KB)
die Energieumwandlungen am Elektromotor mit anderen Motoren vergleichen und ihren Einsatz für verschiedene Anwendungen bewerten (BNE)
sich faktenbasiert eine Meinung bilden, diese in eine Diskussion einbringen und sich für andere Meinungen offen zeigen (DB)
die Fachsprache richtig anwenden (DS)
Sach- und Methodenkompetenz
das Induktionsgesetz inklusive der Abhängigkeiten der Induktionsspannung qualitativ formulieren und anwenden
den Aufbau eines Generators beschreiben, dessen Funktionsweise erklären und die stattfindenden Energieumwandlungen angeben
Gleich- und Wechselspannung/-strom qualitativ miteinander vergleichen
den Aufbau eines Transformators beschreiben, dessen Funktionsweise erklären und die stattfindenden Energieumwandlungen angeben
Schülerexperiment mit Protokoll: Spannungsübersetzung am Transformator
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
das lenzsche Gesetz nennen und mit der Energieerhaltung bei Induktionsvorgängen begründen
Beispiele für die Nutzung von Generator, Transformator und weiteren Anwendungen der Induktion erklären
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
den Begriff Frequenz einer Wechselspannung im Alltagskontext anwenden
Beispiele für die Nutzung von Generator, Transformator und weiteren Anwendungen der Induktion nennen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
die Begriffe Effektivwert, Amplitude, Frequenz einer Wechselspannung im Alltagskontext anwenden (z. B. Beschriftung Netzgeräte)
mit Hilfe des Gesetzes für Spannungsübersetzung am unbelasteten Transformator Werte berechnen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II
Beispiele für die Nutzung von Generator, Transformator und weiteren Anwendungen der Induktion beschreiben
Selbst- und Sozialkompetenz
selbstständig Informationen zu Transformatoren und Generatoren im Alltag recherchieren (MB, BO)
Energieeffizienz von elektrischen Geräten bewerten (BNE)
gemeinsam Experimente durchführen (DB, BO)
Ergebnisse aus Experimenten klar und verständlich unter Nutzung der Fachsprache präsentieren (DS, MB)
Verantwortung für den gemeinsamen Arbeitsprozess übernehmen (BO, DB)
Sach- und Methodenkompetenz
die Leitfähigkeit von Halbleitern in Abhängigkeit von äußeren Einflüssen (z. B. Licht und Temperatur) beschreiben
Energieumwandlungen in einer Solarzelle beschreiben
Schülerexperiment: Einflussfaktoren auf den Energieumwandlungsprozess in einer: Solarzelle untersuchen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
Anwendungsbeispiele für die Nutzung von Halbleitern (z. B. Temperaturfühler, LED) nennen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
Anwendungsbeispiele für die Nutzung von Halbleitern (z. B. Temperaturfühler, LED) erläutern
Selbst- und Sozialkompetenz
aus Einflussfaktoren auf den Energieumwandlungsprozess Schlussfolgerungen für die Planung von Solaranlagen ziehen (z. B. Verschattung, Sonnenlauf) (BNE, BO)
die Notwendigkeit der Netzregulierung im Stromnetz als Maßnahme zur Sicherstellung der Energieversorgung anhand von Beispielen (Jahres-/Tageslastkurve, variable Einspeisung) erläutern (BNE)
mögliche Lösungen für die Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung beschreiben (z. B. Doppelnutzung von Flächen, Energiespeicherung, dezentrale Versorgung, dynamische Stromtarife) (BNE, DB)
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
den prinzipiellen Aufbau und Nutzen des Stromverbundnetzes beschreiben
verschiedene Möglichkeiten der Speicherung von Energie beschreiben
den Zusammenhang zwischen elektrischer Energie und Leistung beschreiben (z. B. Laden eines Elektroautos, Bedarf von Geräten verschiedener Energieeffizienzklassen, Kostenvergleich) (BNE)
die wesentlichen Angaben in einer Energiekostenabrechnung einordnen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
den prinzipiellen Aufbau und Nutzen des Stromverbundnetzes beschreiben
die Herausforderungen für eine stabile Energieversorgung anhand der Tageslastkurve erklären
die Notwendigkeit von Umspannwerken und Energiespeichern begründen
verschiedene Möglichkeiten der Speicherung von Energie vergleichen
den Zusammenhang zwischen elektrischer Energie und Leistung (auch quantitativ) beschreiben und berechnen (z .B. Laden eines Elektroautos, Bedarf von Geräten verschiedener Energieeffizienzklassen, Kostenvergleich) und Möglichkeiten zum Einsparen elektrischer Energie ableiten (BNE)
die wesentlichen Angaben in einer Energiekostenabrechnung analysieren und bewerten
Sach- und Methodenkompetenz
Energieumwandlungen für verschiedene Kraftwerkstypen mit Hilfe von Energieflussdiagrammen beschreiben sowie Vor- und Nachteile benennen
die elektrische Leistung als Produkt aus Spannung und Stromstärke berechnen
Energiebeträge hinsichtlich ihrer Größenordnungen beurteilen und durch Beispiele verdeutlichen
Schülerexperiment: Ermittlung der elektrischen Leistungsaufnahme bei Geräten (z. B.: Vergleich von Glühlampen und LED-Leuchten; auch als Beobachtungsexperiment am Stromzähler möglich)
Selbst- und Sozialkompetenz
Ergebnisse aus Experimenten klar und verständlich unter Nutzung der Fachsprache präsentieren (DS, MB)
Verantwortung für den gemeinsamen Arbeitsprozess übernehmen (BO, DB)
Bedeutung der technischen Geräte Transformator und Generator für die Stromversorgung im Haushalt diskutieren (BO, BNE)
Energieentwertung bei Energieumwandlungsketten diskutieren (BNE)
Maßnahmen für den effektiven und bewussten Umgang mit elektrischer Energie für das eigene Leben ableiten und beschreiben (BNE, BO, DS)
mit Akkumulatoren in Alltagszusammenhängen sachgerecht umgehen (BO, MB)
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
Bewegung und Ruhe im Bezugssystem Erde beschreiben
die Größen Weg und Zeit aus Diagrammen zu geradlinig gleichförmigen Bewegungen ermitteln
die Größen Weg und Geschwindigkeit mit Hilfe von Gleichungen zur geradlinig gleichförmigen Bewegung berechnen
die Größen Weg, Zeit und Geschwindigkeit aus Diagrammen zur gleichmäßig beschleunigten Bewegung ermitteln
die Größen Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung mit Hilfe der Gleichungen zur gleichmäßig beschleunigten Bewegung berechnen
das newtonsche Grundgesetz interpretieren und Alltagsvorgänge erklären
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
Bewegung und Ruhe in Abhängigkeit vom Bezugssystem beschreiben
die Größen Weg, Zeit und Geschwindigkeit für die geradlinig gleichförmige Bewegung rechnerisch und grafisch ermitteln
die Größen Weg, Zeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung rechnerisch und grafisch für die gleichmäßig beschleunigte Bewegung ermitteln
das newtonsche Grundgesetz interpretieren und zur Berechnung anwenden
Sach- und Methodenkompetenz
Bewegungsformen und -arten beschreiben und zugehörige Beispiele nennen
die geradlinig gleichförmige Bewegung mit Gleichungen und Diagrammen beschreiben
die Beschleunigung als physikalische Größe charakterisieren
die geradlinig gleichmäßig beschleunigte Bewegung mit Gleichungen und Diagrammen beschreiben (Spezialfall: freier Fall)
Schülerexperiment mit Protokoll: Untersuchung eines Bewegungsvorgangs
die Kraft als gerichtete physikalische Größe zeichnerisch darstellen
Kraft als Ursache für Bewegungsänderungen (Betrag und Richtung der Geschwindigkeit) beschreiben
Alltagsvorgänge mit Hilfe des Wechselwirkungs- und Trägheitsgesetzes erklären
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II
die gleichförmige Kreisbewegung beschreiben
die Gleichung für die Radialkraft interpretieren und Alltagsvorgänge erklären
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene III
die gleichförmige Kreisbewegung mithilfe von Bahngeschwindigkeit, Umlaufzeit und Drehzahl beschreiben und diese Größen berechnen
Superposition von geradlinigen Bewegungen an einfachen Beispielen (waagerechter Wurf) beschreiben
mit Hilfe des Prinzips der Superposition resultierende Kräfte bzw. Teilkräfte bestimmen (z. B. geneigte Ebene)
die Gleichung für die Radialkraft interpretieren und anwenden
Selbst- und Sozialkompetenz
Bewegungsvorgänge auch unter Nutzung digitaler Medien analysieren (MB)
zu Bewegungsvorgängen unter Nutzung der Fachsprache korrekt kommunizieren (DS)
in Teams bei der Analyse und Beschreibung von Bewegungsvorgängen zusammenarbeiten (DB)
aus ihren Kenntnissen über Bewegungen und Kräfte Konsequenzen für ihr Verhalten (z. B. im Straßenverkehr) ableiten
Selbst- und Sozialkompetenz – Anspruchsebene III
Superpositionen physikalischer Größen sorgfältig und sauber grafisch darstellen (BO)
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
die Gravitation als Ursache der Bewegung von Himmelskörpern nennen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
das Gravitationsgesetz interpretieren und Beispiele für das Wirken der Gravitation beschreiben (z. B. die Entstehung der Gezeiten, Bewegung von Himmelskörpern, Spaghettisierung in der Nähe von schwarzen Löchern)
Sach- und Methodenkompetenz
die Bewegung der Himmelskörper mit Hilfe der keplerschen Gesetze beschreiben Beobachtung: Vergleich des scheinbaren Monddurchmessers zu verschiedenen Zeiten
Selbst- und Sozialkompetenz
die Bedeutung der Gravitation für das Universum und unser tägliches Leben bescheiben
andere bei Rechen- oder Verständnisproblemen unterstützen
Modelle, Skizzen oder Simulationen zum besseren Verständnis nutzen (MB)
Gefahren durch Gezeiten in Küstenregionen einschätzen
Sach- und Methodenkompetenz
Neutron, Proton und Elektron als Bestandteile des Atoms unterscheiden und deren Anzahl mithilfe der Symbolschreibweise bestimmen
den Begriff Isotop erklären
die Ionisation eines Atoms beschreiben
Radioaktivität (Spontanzerfall) als Eigenschaft instabiler Atomkerne, spontan ionisierende Strahlung auszusenden, benennen
die Zählrate charakterisieren und die Ursachen der Nullrate benennen
Arten radioaktiver Strahlung mit ihren Eigenschaften als Beispiele für ionisierende Strahlung nennen
Kernumwandlungen mit Hilfe von Zerfallsgleichungen beschreiben
die biologische Wirkung ionisierender Strahlung beschreiben und Beispiele für deren Nutzung (z. B. in der Medizin) nennen
Maßnahmen zum Strahlenschutz beschreiben
die Halbwertszeit und die Aktivität als physikalische Größen charakterisieren
die grafische Darstellung des zeitlichen Verlaufs eines radioaktiven Zerfalls interpretieren und daraus die Halbwertszeit bestimmen
den Zusammenhang zwischen Aktivität und Halbwertszeit qualitativ beschreiben und damit Maßnahmen zum Schutz vor radioaktiver Strahlung diskutieren
Kernspaltung und Kernfusion qualitativ beschreiben und die Größenordnung der Energiefreisetzung einordnen
Selbst- und Sozialkompetenz
aus dem Zusammenhang von Halbwertszeit und Aktivität Folgen für die Lagerung von radioaktiven Stoffen (u. a. Abfälle) ableiten (BNE, BO)
die Nutzung der Kernphysik unter Verwendung naturwissenschaftlicher Kenntnisse und unter Berücksichtigung gesellschaftlicher, ökonomischer sowie ökologischer Gesichtspunkte bewerten (BNE, DB, DS) und sich einen persönlichen Standpunkt bilden
die Verantwortung von Wissenschaftlern bei der Entdeckung und Nutzung der Kernenergie im historischen und aktuellen Kontext diskutieren (DB, KB)
sich mit den Meinungen anderer zum Thema Radioaktivität sachlich und tolerant auseinandersetzen (DB, DS)
in Bezug auf den Strahlenschutz Konsequenzen für das eigene Handeln ableiten (BO)
Sach- und Methodenkompetenz
den Aufbau der Sonne einschließlich ihrer Atmosphäre und die wesentlichen Prozesse in den Schichten der Sonne beschreiben
die Entstehung von Licht im Atom beschreiben
die Kernfusion als Ursache für die Energiefreisetzung der Sonne benennen
Auswirkungen der Sonnenstrahlung auf Organismen an Beispielen beschreiben
die Formen der Sonnenaktivität benennen und deren Veränderungen beschreiben
die Bedeutung der Sonne für die Erde an ausgewählten Beispielen diskutieren (z. B. Gravitation, Sonnenwind, Licht, Wärme, habitable Zone)
eine Methode der astronomischen Entfernungsbestimmung beschreiben
den Prozess der Entstehung der Sterne beschreiben
die Bedeutung der Sternmasse für die verschiedenen Entwicklungswege und Endstadien der Sterne beschreiben
den Zusammenhang zwischen den Sternfarben und der Oberflächentemperatur benennen Beobachtung: z. B. Sonnenbeobachtung (Randverdunkelung, Sonnenflecken …) ACHTUNG: Sonnenbeobachtung ohne Spezialfilter führt zu irreparablen Schäden!; Sternentstehungsgebiete (Orionnebel…)
wesentliche Inhalte zur Entstehung und Entwicklung des Universums beschreiben
Aufbau und Bewegungen des Milchstraßensystems beschreiben
Erde und Sonnensystem in übergeordnete Strukturen einordnen (Milchstraßengalaxie, lokale Gruppe, Virgo-Superhaufen) Beobachtung: z. B. Andromeda-Galaxie, Plejaden, Herkuleshaufen…
Selbst- und Sozialkompetenz
aus den Gefahren während einer Sonnenbeobachtung arbeitsschutzgerechtes Verhalten ableiten (BO)
Entfernungen im Weltall vergleichen und Größenvorstellungen entwickeln
die Auswirkungen der Sonnenstrahlung auf unseren Körper beschreiben und Möglichkeiten zum Schutz vor Schädigungen daraus ableiten (BNE)
zeitaufwendige und wetterabhängige Bedingungen für die Durchführung von erfolgreichen astronomischen Beobachtungen beurteilen
eigene Aufnahmen von astronomischen Objekten erstellen und auswerten (MB)
den Zusammenhang zwischen den Farbtemperatur-Angaben von Leuchtmitteln und der Oberflächentemperatur von Sternen herstellen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
weitere Objekte im Milchstraßensystem (Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen, Sternentstehungsgebiete) nennen
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
weitere Objekte im Milchstraßensystem (Kugelsternhaufen, offene Sternhaufen, Sternentstehungsgebiete) nennen und ihre Verteilung beschreiben
Sach- und Methodenkompetenz
mechanische Arbeit berechnen
die Goldene Regel der Mechanik an einer kraftumformenden Einrichtung anwenden und Berechnungen durchführen
den Energieerhaltungssatz zur Berechnung der kinetischen und der potenziellen Energie anwenden
historische Abbildungen von Perpetua mobila analysieren (KB) und die Unmöglichkeit der Konstruktion fachlich begründen
Schülerexperiment mit Protokoll: Goldene Regel der Mechanik, z. B. an einer: kraftumformenden Einrichtung
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
den Impuls als Zustands- und Erhaltungsgröße charakterisieren
Selbst- und Sozialkompetenz
gemeinsam Experimente durchführen (DB, BO)
die Bedeutung der Goldenen Regel der Mechanik für Anwendungen (z. B. Nutzung von Werkzeugen) diskutieren (BO)
die Bedeutung der Erhaltungssätze als Basiskonzept in der Physik in Anwendungskontexten unter Verwendung der Fachsprache diskutieren (DB, BO, DS)
im Team ein Experiment zur Überprüfung der Goldenen Regel der Mechanik planen, durchführen und dokumentieren (BO, DS)
Sach- und Methodenkompetenz
mechanische Schwingungen als periodische Bewegungen um eine Gleichgewichtslage und mithilfe ihrer Kenngrößen beschreiben
die Abhängigkeit der Auslenkung von der Zeit grafisch darstellen und aus gegebenen Diagrammen die Kenngrößen ermitteln
die periodischen Energieumwandlungen bei mechanischen Schwingungen mithilfe des Energieerhaltungssatzes beschreiben
Beispiele für mechanische Wellen nennen und deren Kenngrößen erläutern (z. B. Schallwellen)
das Prinzip der Entstehung von Tönen am Beispiel von Musikinstrumenten beschreiben (KB)
Welleneigenschaften an Beispielen qualitativ beschreiben
Schülerexperiment mit Protokoll: Bestimmung der Schwingungsdauer
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene II–III
gedämpfte und ungedämpfte Schwingungen unterscheiden
mechanische Wellen als Ausbreitung von Schwingungen im Raum mithilfe ihrer Kenngrößen beschreiben und zugehörige Diagramme interpretieren
Sach- und Methodenkompetenz – Anspruchsebene I
mechanische Wellen als Ausbreitung von Schwingungen im Raum mithilfe ihrer Kenngrößen beschreiben und in Diagrammen darstellen
Selbst- und Sozialkompetenz
gemeinsam Experimente durchführen (DB, BO)
den Einfluss von Messunsicherheiten im Experiment bewerten (BO)
Diagramme sauber skizzieren (MB, BO)
digitale Werkzeuge zur Analyse von physikalischen Vorgängen nutzen (MB, BO)
konzentriert, selbstständig und verantwortungsbewusst Experimente und Messungen planen, durchführen und auswerten (BO)
Maßnahmen des Lärmschutzes ableiten und begründen (BO, BNE)
Sach- und Methodenkompetenz
den Wellencharakter des Lichts anhand von Welleneigenschaften erläutern
dem Licht Wellenlänge und Frequenz als Kenngrößen zuordnen und den Zusammenhang zur Lichtfarbe beschreiben
Möglichkeiten für den Nachweis von Strahlung außerhalb des sichtbaren Bereichs in Natur und Technik nennen (z. B. Infrarotkamera, UV-Detektoren)
Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, Ultraviolettstrahlung und weitere Strahlungsarten als Beispiele für elektromagnetische Wellen nennen und in das elektromagnetische Spektrum einordnen (z. B. Sonnenstrahlung)
Anwendungen der verschiedenen Arten elektromagnetischer Wellen nennen
Schülerexperiment: Untersuchung der Durchlässigkeit von Materialien für: verschiedene Strahlungsarten (digitale Messwerterfassung, z. B. Smartphone, Wärmebildkamera, Lichtsensor)
mögliche Wechselwirkungen von Strahlung mit Materie (Emission, Transmission, Absorption, Reflexion, Streuung) in Abhängigkeit von der Frequenz/ Wellenlänge an Beispielen beschreiben
den Strahlungshaushalt der Erde mit Hilfe von Energiebilanzen beschreiben und in diesem Zusammenhang den natürlichen Treibhauseffekt der Erde erläutern
den natürlichen und anthropogenen Treibhauseffekt unterscheiden
erläutern, wie veränderte Bedingungen auf der Erdoberfläche und in der Atmosphäre das Strahlungsgleichgewicht beeinflussen und zu Klimaveränderungen führen
ausgewählte Rückkopplungsprozesse und mögliche Kippelemente für das Klima beschreiben
Schülerexperiment: Analogieexperimente zu Klimaphänomenen, z. B.: Reflexionsvermögen verschiedener Oberflächen und Folgen für die Erderwärmung; Einfluss von Treibhausgasen auf die Atmosphärentemperatur; Wirkung verschiedener Strahlungsarten (z. B. IR, VIS, UV) z. B. hinsichtlich der Durchlässigkeit durch Stoffe in der Atmosphäre; Meeresspiegelanstieg durch Schmelzen von Festlandeis (in Abgrenzung zur Schmelze von Meereis) bzw. durch Ausdehnung von Meereswasser; Entstehung von Klimazonen durch verschiedene Einstrahlwinkel der Sonne; Speicherfähigkeit der Meere („Klimapuffer“, z. B. Wärme und Kohlenstoffdioxid)
Selbst- und Sozialkompetenz
gemeinsam Experimente durchführen (DB, BO)
den Einfluss von Messungenauigkeiten im Experiment bewerten (BO, DB)
digitale Werkzeuge zur Analyse von physikalischen Vorgängen nutzen (MB, BO)
atmosphärische und klimatische Vorgänge anhand der Ergebnisse von Analogie-Experimenten diskutieren (BNE, DS)
Auswirkungen des anthropogenen Treibhauseffekts auf das Weltklima identifizieren und bewerten (BNE, DB)
wissenschaftliche Informationen recherchieren, sachgerecht bewerten und in gesellschaftliche Diskussionen einbringen (DS, DB, BNE)
Einfluss von Messungenauigkeiten im Experiment bewerten (BO, DB)